So, es wurde das Menschenmöglichste getan, um Berlin vor dem Bolschewistensturm zu bewahren, das Ergebnis gibt es weiter unten zu sehen...
Werter Pilecki, wir bewundern euren Einsatz für die Mobilisierung wichtiger Bevölkerungsgruppen und würden gern mehr über das System Gürtelschnalle erfahren! Auch imponiert uns euer großer Mut, ganz alleine mit einem deutschen Flugzeug trotz totaler alliierter Luftüberlegenheit nach London fliegen zu wollen. Um diesem heroischen Vorhaben angemessen Tribut zu zollen, wird euch der dicke Göring sogar zwei Reservefallschirme zur Verfügung stellen!
Werter Frankenland, wir setzen große Hoffnungen auf eure Ankündigung hinsichtlich der wackeren Franken, weisen euch aber darauf hin, dass für falsche Versprechungen der Versprechende perönlich haftbar germacht wird! Im Übrigen dachten wir immer, die ganzen Volksfahrräder hockten in Berlin...

Im Übrigen wünschen wir viel Erfolg bei der Kur.
Werter von Moltke, die Armee Wenck hält gerade einen Kinomarathon voller erbaulicher Filme ab, um in dem Moment, in dem der Russe in der Falle sitzt, wenn schon nicht physisch, wenigstens psychisch gestärkt zuschlagen zu können. Im rechten Moment wird ihr starker Schwertarm aber erbarmungslos zuschlagen.
Werter Managarm, ihr scheint prädestiniert, die Leitung einer neu ins Leben gerufenen Kampagne zu übernehmen, die es zum Ziel hat, Berlin wieder großartig zu machen. Anders als bei anderen Vorhaben, wo etwas wieder groß gemacht werden sollte, wäre es gut, hätte der Russe seine Finger hier nicht im Spiel.

Werter Hohenlohe, leider gibt es für uns keine Manpowerevents mehr, wobei auch die jetzt nichts mehr nützen würden, wie wir fürchten, da schon so viele Divisionen sich aufgelöst haben, dass wir sogar wenn jetzt alle wieder voll aufgefüllt wären, höchstens 2-3 pro Provinz hätten, was gegen den zigfach überlegenen Russen wohl kaum etwas bringen würde.

Werter Ruprecht, das Wort verheizt klingt so negativ. Man könnte doch auch sagen, dass wir mehrere Generationen zur Profitmaximierung investiert haben und ein gewisser Verlust abgeschrieben werden muss... So hört sich das doch viel netter an! Im Übrigen bitten wir euch, hier nicht offen über unsere Wunderwaffen zu reden, der Russe ist überall. Wenn der Vogelscheuchentrick jetzt nicht mehr klappt, wissen wir, wer Schuld hat!
OB West
Drei Tage nach Silvester müssen wir schweren Herzens die Räumung der Perle am Neckar, Stuttgart, melden, künftig spielt unser VfB wohl in der Major Soccer League. Eigentlich kein Ereignis, das eine Meldung wert wäre, für uns als stolzen Schwaben trotzdem ein Stich ins Herz.
Was ebenfalls sehr weh tut und auch die Front schwer belastet, ist der treulose Verrat, den einige Italiener in Bonn an uns begehen. Obwohl mit 1800 Mann noch weit über vielen deutschen Divisionen bestückt, beschließen sie einfach die Auflösung und reißen so ein Loch in unsere Front. Aus Köln wird eine Division nach Hennef abgeordnet, was die Kampfkraft in der Metropole am Rhein erheblich schmälert.
Am 5.Januar dann die überraschende Wende: Der 1.Kavalleriedivision gelingt es im Handstreich, alle Widerstände überwindend, das unverteidigte Mannheim wieder zu besetzen. Nun erhält sie Weisung erst nach den Alpen zu stoßen und dann, wenn die Amis in Baden erstmal in der Falle hocken, einmal quer durch Frankreich, die Angelsachsen von ihrem Nachschub abschneidend, an die Gestaden des Atlantiks zu reiten.

Für das Oberkommando höchst überraschend scheitert der Plan, als 8 Stunden später der Rückzüg über den Neckar angetreten werden muss, nachdem die feigen Kapitalisten uns einfach so angriffen.
OB Ost
HG Süd:
Ein russicher Großangriff auf Passau, den abzuwehren, trotz eines Gegenangriffs unsererseits auf die angreifenden Horden, misslingt, zwingt uns dazu, die Front auf einer Breite von 100km hinter die Donau zurückzunehmen. Hoffen wir, dass er unsere Mannen besser schützt als in Rumänien.
In Ostthüringen ereignet sich eine Tragödie, als es einer kommunistischen PzDiv gelingt, durch einen schnellen Vorstoß auf Zwickau einer im Rückzug befindlichen InfDiv den Rückzug abzuschneiden. Ca 1.500 Deutsche erleiden von nun an das Los russischer Gefangenschaft. Was die Sache noch schlimmer macht ist, dass nun ein Loch von beträchtlicher Größe in unserer Front aufgerissen wurde. Ein Stoßangriff zweier erfahrener Divisionen aus dem nördlich gelegenen Gera soll die Sache wieder ins Lot rücken.

Der Angriff erweist sich aufgrund der Abgekämpftheit unserer Landser leider als undurchführbar, weshalb wir probieren, die Lücke so gut es geht mit Truppen aus Gera zu stopfen, die mal mehr, meistens aber weniger fähig zur Abwehr russischer Angriffe sind.
In Bayern ergeben sich durch Verwaltungsfehler einige Probleme. Dadurch, dass sich durch einen falsch übermittelten Befehl die Truppen aus Schwansdorf nach Regensburg zurückzugen - eigentlich hätten das die aus Cham machen sollen - anstatt die Stellung zu halten, klafft nun eine 3-Provinzenlücke in der Front. Auch wenn in einer der markierten Provinzen eine PzDiv drinsteht, ist diese trotzdem als unverteidigt zu behandeln, da die Division nur noch aus 100 Mann besteht.

Da trifft es sich ja gut, dass es sich bei den Provinzen, glauben wir zumindest, um Fränkische handelt. Wir bauen also voll auf die vom edlen Frankenland versprochenen Abwehrkräfte.
HG Nord
Es hat den Anschein, als hätten wir unsere Kräfte in Brandenburg überschätzt. Zwar standen dort drei Panzerdivisionen, diese konnten jedoch trotzdem nur wenige Tage Widerstand leisten. Immerhin konnte man noch 2400 Russen ins Grab befördern, nichtsdestotrotz ist Berlin jetzt eingekesselt, Entsatz ist nicht in Sicht.

Da wenige Stunden zuvor auch noch die Division in Zerbst geworfen wurde, müssen wir jetzt auch noch eine Vernichtung der aus Brandenburg flüchtenden befürchten.
Zum Glück sind die Männer aus Wittenberge aber rechtzetig in Zerbst, um den Rückzug der Brandenburger zu decken. Als alle angekommen sind, lässt man sich kämpfend zurückfallen, um der bedrängten Front in Norddeutschland zu Hife zu eilen. Rechts im Bild ist der peinliche Versuch der Amerikaner, sich mit Fallschirmjägern Berlin zu erschleichen.
Im Angesicht der desaströsen Lage in Norddeutschland, wo der Russe unsere bedauernswerten Divisionen schon seit Stettin fast ohne Halten vor sich her treibt, beschließen wir, Dänemark aufzugeben und mithilfe der dabei freiwerdenden Reserven eine neue Verteidigungslinie hinter der Elbe aufzubauen.
Mitternacht, vom 7. auf den 8. Januar: Endzeitstimmung in Berlin, alle Lichter sind aus, jeder versucht, russische Aufmerksamkeit zu vermeiden, der letzte Achsen-Widerstand in der Reichshauptstadt ist gebrochen, 35k Soldaten gehen in Gefangenschaft,
immerhin 12k Russen sind bei der Erstürmung der Stadt gestorben, Oberbefehlshaber Osulf harrte natürlich bis zum letzten in der Stadt aus, konnte sich aber mit der Waffe in der Hand seiner Gefangenschaft widersetzen und hat sich bis auf deutsches Gebiet durchgeschlagen, wobei er mehrere hundert Russen tötete.
Die Gesamtlage:
