Neues aus den Medien - The Next Generation
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- Sunabouzu
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+2
Gesichter in Videos auszutauschen wird immer einfacher, selbst für Laien.
https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 51035.html
Und kombiniert man das mit Adobes Stimmensoftware könnte man in Zukunft alles am PC erstellen.
https://www.heise.de/tr/artikel/Sprache ... 05747.html
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- Nebukadnezar
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+4
Lehramtstudenten (hier: richtig schreiben können):
"Für Behrens und Voßkamp ist es unverständlich, wie Schüler*innen und Studierende mit solch defizitären schriftsprachlichen Leistungen die Schullaufbahn durchqueren, durchs Abitur kommen und eine Bachelorarbeit bestehen konnten."
http://blogs.faz.net/blogseminar/wie-so ... t-koennen/
(Das gab es auch in Mathe ..bei angehenden Mathematiklehrern.)
Der Punkt ist hier nicht Lehrerschelte (noch sind sie es nicht), sondern: "unverständlich, wie Schüler [..] mit solch defizitären [..] Leistungen [..] durchs Abitur kommen"
"Für Behrens und Voßkamp ist es unverständlich, wie Schüler*innen und Studierende mit solch defizitären schriftsprachlichen Leistungen die Schullaufbahn durchqueren, durchs Abitur kommen und eine Bachelorarbeit bestehen konnten."
http://blogs.faz.net/blogseminar/wie-so ... t-koennen/
(Das gab es auch in Mathe ..bei angehenden Mathematiklehrern.)
Der Punkt ist hier nicht Lehrerschelte (noch sind sie es nicht), sondern: "unverständlich, wie Schüler [..] mit solch defizitären [..] Leistungen [..] durchs Abitur kommen"
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EUII[thread=9372]Osmanenpower 1.08[/thread] [thread=16966]Chimú 1.09[/thread]
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- Hohenlohe
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+5
Werter Greenhorn, auch früher gab es miese Pädagogen, wie wir aus eigener Erfahrung wissen. Wir hatten solche in Englisch, Französisch sowie Mathe und Informatik...*seufz*
herzlichste grüsse
Hohenlohe...
herzlichste grüsse
Hohenlohe...
In memoriam Stauffenberg, jota und CJ...
YouTube - St. Michael, the Archangel
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[Gast]
Das Lösen von Integralen und Stammfunktionen lernte man auch noch "zu unserer" Zeit in der Schule, sprich vor 6-7 Jahren, und das im Bildungsmeisterland NRW. Das lernt man auch heute noch im Gymnasium, zumindest in NRW.
Schüler, die das nicht können und das Abitur bekommen, wie auch strukturelle Analphabeten (wir haben ja auch dank Legasthenie manchmal schwerwiegendere Probleme richtige Texte zu formulieren) das Abitur erhalten, dazu noch ein gutes, liegt einfach am Konzept des Abiturs. Man wird ja nicht nur in Mathe oder Deutsch geprüft. Das Abitur der Schulen setzt sich aus einer Vielzahl von Noten und Prüfungen zusammen, wovon die Abschlussprüfungen nur einen Teil ausmachen. So kann man auch seine Matheprobleme haben und dennoch die 1 vor dem Komma schaffen.
In unseren Einführungsvorlesungen sowie sämtlichen Mathevorlesungen war ein Taschenrechner verboten, inwieweit es einen nach vorne bringt, wenn man in solchen Klausuren dann Pi als 3 annimmt, die Wurzel von 2 bei 1,4 rundet usw. (in Prüfungen, die Rechenergebnisse haben wollten). ist dann wiederum ein anderes Thema. Dass lernende Ingenieure dank grafischem Taschenrechner und darauf konzetrierter Lehre nicht mehr richtig Integrale per Hand lösen können... halte ich für wenig dramatisch. Die Art und Weise wie wir arbeiten, hat sich doch auch dramatisch geändert. Lösungen sind immer genau ein Klick bei WolframAlpha weit entfernt. Anstatt die exakt gleichen Aufgaben bei dem Fach theoretische Elektrotechnik zu lösen, die schon Studenten 1979 (da wurden diese Aufgaben des Lehrstuhls "entwickelt") weiterhin stoisch zu lösen, würde ich lieber lernen, wie ich das volle Potential von Mathlab ausschöpfe und diese Lösungen dann schneller, sauberer und schöner erhalte. Ätsch, das darf ich mir dann in meiner Freizeit beibringen, obwohl ich in der Zukunft am Arbeitsplatz sicherlich nie etwas von Hand lösen werde, sondern immer auf Simulations- und Berechnungsprogramme zurückgreifen werde.... von denen aber keines im Studium einem beigebracht wird.
Schüler, die das nicht können und das Abitur bekommen, wie auch strukturelle Analphabeten (wir haben ja auch dank Legasthenie manchmal schwerwiegendere Probleme richtige Texte zu formulieren) das Abitur erhalten, dazu noch ein gutes, liegt einfach am Konzept des Abiturs. Man wird ja nicht nur in Mathe oder Deutsch geprüft. Das Abitur der Schulen setzt sich aus einer Vielzahl von Noten und Prüfungen zusammen, wovon die Abschlussprüfungen nur einen Teil ausmachen. So kann man auch seine Matheprobleme haben und dennoch die 1 vor dem Komma schaffen.
In unseren Einführungsvorlesungen sowie sämtlichen Mathevorlesungen war ein Taschenrechner verboten, inwieweit es einen nach vorne bringt, wenn man in solchen Klausuren dann Pi als 3 annimmt, die Wurzel von 2 bei 1,4 rundet usw. (in Prüfungen, die Rechenergebnisse haben wollten). ist dann wiederum ein anderes Thema. Dass lernende Ingenieure dank grafischem Taschenrechner und darauf konzetrierter Lehre nicht mehr richtig Integrale per Hand lösen können... halte ich für wenig dramatisch. Die Art und Weise wie wir arbeiten, hat sich doch auch dramatisch geändert. Lösungen sind immer genau ein Klick bei WolframAlpha weit entfernt. Anstatt die exakt gleichen Aufgaben bei dem Fach theoretische Elektrotechnik zu lösen, die schon Studenten 1979 (da wurden diese Aufgaben des Lehrstuhls "entwickelt") weiterhin stoisch zu lösen, würde ich lieber lernen, wie ich das volle Potential von Mathlab ausschöpfe und diese Lösungen dann schneller, sauberer und schöner erhalte. Ätsch, das darf ich mir dann in meiner Freizeit beibringen, obwohl ich in der Zukunft am Arbeitsplatz sicherlich nie etwas von Hand lösen werde, sondern immer auf Simulations- und Berechnungsprogramme zurückgreifen werde.... von denen aber keines im Studium einem beigebracht wird.
- Hohenlohe
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+5
Greenhorn hat geschrieben:Früher wurde uns in der Schule noch beigebracht, wie man perfekte Faustkeile schlägt. Aber seit die Jugend diese neumodische "Bronze" hat...
herzlichste grüsse
Hohenlohe...
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[Gast]
Und wo sitzt der Ingenieur bei der Entwicklung? Am PC.
Dem Ingenieur werden die Basiswerkzeuge kaum an die Hand gegeben, aktuell werden ihm die Basiswerkzeuge von 1970 an die Hand gegeben. Das mag nett sein, wenn das eigene Unternehmen dort stehen geblieben ist, hilft aber sonst leider nicht so viel.
Natürlich muss man verstehen können, was was ist. Aber eine eingepaukte Anwendung hilft einem wenig, wenn man später sowieso mit Rechnerunterstützung arbeitet und nie gelernt hat CAD, CFD oder andere Simulationsumgebungen zu nutzen.
Dem Ingenieur werden die Basiswerkzeuge kaum an die Hand gegeben, aktuell werden ihm die Basiswerkzeuge von 1970 an die Hand gegeben. Das mag nett sein, wenn das eigene Unternehmen dort stehen geblieben ist, hilft aber sonst leider nicht so viel.
Natürlich muss man verstehen können, was was ist. Aber eine eingepaukte Anwendung hilft einem wenig, wenn man später sowieso mit Rechnerunterstützung arbeitet und nie gelernt hat CAD, CFD oder andere Simulationsumgebungen zu nutzen.
- Jorrig
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+8
Als Mathematiker würde ich hier behaupten, dass der durchschnittliche Ingenieur beim Integrieren auch nicht genau weiss, was er macht. Er profitiert von der Grundlagenarbeit schlauer Mathematiker und vereinfacht sich das Leben so weit, bis es für seine Zwecke ausreicht.deltadagger hat geschrieben:Na ja, das mit dem Integral ist ein Beispiel von vielen.
Wenn man nur noch anwenden kann und nicht weiss, was man eigentlich macht, ist die Titulierung Ingenieur falsch platziert.
Der Ing. sollte weiter entwickeln können, neue Ideen mit dem Basiswerkzeug der Ausbildung kreieren können, Patente anmelden können.
Nichts von alledem ist da, leider...
Nur noch Konsumieren und bestenfalls kopieren.
Ich habe neulich mit einem Maschinenbauer gesprochen. Sehr cleverer Mann, kennt sich aus und konnte gute Fragen stellen, aber er wusste nicht, was der Unterschied zwischen einem Riemann- und einem Lebesgue-Integral ist.
- Nebukadnezar
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+4
In Mathe (Mathematikstudium) bekommt man das als Dauerthema:
- Voraussetzungen ?
- Falls Aussagen gebildet werden: allgemeingültig ? Oder bis wohin abgrenzbar gültig ?
- damit einher gehend: wofür gilt es *nicht* ?
- und damit einher gehend: das * aktive * Suchen nach Bereichen, wo es nicht gilt. Man wird gezwungen weiter zu denken (hier sogar: ganz).
Das habe ich so allgemein gefasst, dass man sagen kann: das gilt für jede Wissenschaft (m.E. nicht mehr)
Die o.g. Punkte behandeln den Umgang mit Komplexität, wie man sie handhabbar macht.
Ein Ingenieur muß nicht wissen, welche Integrale man bilden kann.
Er muß aber wissen, dass es >1 gibt.
(Und wissen, dass es nicht grundlos >1 gibt)
Sobald es ihm frei steht sich etwas auszusuchen, sollte er bei den Vor. schauen und sich anchliessend fragen, was das Passende ist - bzw. fragen ob die Vor. für die Problemstellung passend sind.
Eine Menge von Sachen aus dem Studium habe ich nicht mehr aktiv im Kopf in dem Sinne, dass ich es oft anwenden würde (oder: jemals). Die o.g. Punkte einzuüben ist aber geblieben.
@Deltadagger: Falls dem so ist, wie Ihr das beschreibt, dann sehe ich Schwarz. Ein Hochlohnland bleibt man nicht indem man Standard anwendet, sondern grundlegende Dinge in Frage stellen kann. Darauf wolltet Ihr hinaus ?
- Voraussetzungen ?
- Falls Aussagen gebildet werden: allgemeingültig ? Oder bis wohin abgrenzbar gültig ?
- damit einher gehend: wofür gilt es *nicht* ?
- und damit einher gehend: das * aktive * Suchen nach Bereichen, wo es nicht gilt. Man wird gezwungen weiter zu denken (hier sogar: ganz).
Das habe ich so allgemein gefasst, dass man sagen kann: das gilt für jede Wissenschaft (m.E. nicht mehr)
Die o.g. Punkte behandeln den Umgang mit Komplexität, wie man sie handhabbar macht.
Ein Ingenieur muß nicht wissen, welche Integrale man bilden kann.
Er muß aber wissen, dass es >1 gibt.
(Und wissen, dass es nicht grundlos >1 gibt)
Sobald es ihm frei steht sich etwas auszusuchen, sollte er bei den Vor. schauen und sich anchliessend fragen, was das Passende ist - bzw. fragen ob die Vor. für die Problemstellung passend sind.
Eine Menge von Sachen aus dem Studium habe ich nicht mehr aktiv im Kopf in dem Sinne, dass ich es oft anwenden würde (oder: jemals). Die o.g. Punkte einzuüben ist aber geblieben.
@Deltadagger: Falls dem so ist, wie Ihr das beschreibt, dann sehe ich Schwarz. Ein Hochlohnland bleibt man nicht indem man Standard anwendet, sondern grundlegende Dinge in Frage stellen kann. Darauf wolltet Ihr hinaus ?
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- Jorrig
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+8
Details kann man eben vergessen. Er wusste immerhin, dass es so etwas wie halbe Ableitungen gibt, kannte Dirac-Distributionen und konnte mir einige interessante Sachen über Fouriertransformationen erzählen. Es fragen mich nicht viele Leute ernsthaft nach dem Inhalt meiner Diplomarbeit. Er ist an der ETH, die lernen dort sicher einiges.Silece hat geschrieben:Werter Herren Jorrig und deltadager,
beide Integrale sollten aber an einer Uni in Mathe 1-4 irgendwo dran gekommen sein, inklusive Beweis des ganzen.
An einer FH zumindest drangekommen (ohne Beweis). Zumindest bei mir in Informatik war es so.
Ich glaube, dass die Zeit der Freizeitpatente einfach vorbei ist. Die Arbeitswelt wird immer spezialisierter, und für viele Dinge braucht man entsprechende Maschinen, die man nicht eben zuhause in der Werkstatt hat. Welche Industriepatente kann ein Mikrobiologe zuhause in der Freizeit entwickeln? Das funktioniert allenfalls mit Software noch ganz gut.
-
[Gast]
Fragt euch einfach, welche 52 Jährigen die Lehrpläne für die Jungingenieure entwickelt haben und welche 52 Jährigen diese dann umgesetzt haben.
Und witzigerweise wissen die jungen Leute ja sogar, dass sie von den alten Leuten nicht auf die Zukunft, also das Arbeiten vorbereitet werden. Nur 1% der deutschen Jugendlichen sehen sich auf das Arbeiten gut vorbereitetl
Ich weiß, dass klingt erstaunlich, aber 60 Stundenwochen und Selbstausbeutungen als Arbeitsethos sind einfach nicht mehr angesagt. Da lamentiert man eben über das Programm in der Arbeitszeit anstatt in der Freizeit es zu verbessern. Schließlich hat man in der Freizeit etwas besseres zu tun als diese auch noch für den Arbeitgeber zu opfern.
Sascha Trollbo, den wir nun wirklich wenig schätzen, hat das aber sehr gut vor nur wenigen Tagen zusammengefasst: Neid auf die Jungen Leutel
Früher lebten die Menschen für die Arbeit, heute arbeiten die Menschen um zu leben.
Auch gut:
Und witzigerweise wissen die jungen Leute ja sogar, dass sie von den alten Leuten nicht auf die Zukunft, also das Arbeiten vorbereitet werden. Nur 1% der deutschen Jugendlichen sehen sich auf das Arbeiten gut vorbereitetl
Ich weiß, dass klingt erstaunlich, aber 60 Stundenwochen und Selbstausbeutungen als Arbeitsethos sind einfach nicht mehr angesagt. Da lamentiert man eben über das Programm in der Arbeitszeit anstatt in der Freizeit es zu verbessern. Schließlich hat man in der Freizeit etwas besseres zu tun als diese auch noch für den Arbeitgeber zu opfern.
Sascha Trollbo, den wir nun wirklich wenig schätzen, hat das aber sehr gut vor nur wenigen Tagen zusammengefasst: Neid auf die Jungen Leutel
Früher lebten die Menschen für die Arbeit, heute arbeiten die Menschen um zu leben.
Auch gut:
Diese verdammte Jugend will Spaß bei der Arbeit, und wir mussten noch mit blutigen Schwielen buckeln und jeden Tag 30 Kilometer zur Arbeit und zurück laufen. Barfuß. Beide Wege bergauf.
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[Gast]
Na, ich wette das hat euer Vater auch schon über eure Generation gesagt. Wo soll das nur mit euch enden, anstatt was ordentliches zu machen, schauen sie auf den C64 und kommen nicht aus der Bude raus.
Wenn die Meisten doch nach "Einlernzeit" auf "die richtige Bahn" kommen, ist doch das Problem vorbei. Ihr habt am ersten Tag sicherlich auch nicht gewusst, was man von euch genau will und wie ihr es machen könnt.
Und natürlich hat das etwas mit der Ausbildung zu tun, die eure Generation entwickelt hat und durchführt. Vergleicht einmal euer Diplomstudium mit dem heutigen Bachelor-Master Studium. Welches dieser Systeme verlange mehr Eigeninitiative, Überzeugung und Freude? Welches schleust die Studenten durch den Großlernbetrieb durch, bis sie schön verpackt hinten rauskommen?
Ihr seid doch erst 52, die Hände in den Kopf über die Jugend zu werfen, dafür seid ihr einfach noch zu jung, wartet damit doch, bis ihr im Berufsverkehr vom Bingoabend im überfüllten Bus zurückfahrt und euch beschwert, dass die Jugend euch keinen Platz anbietet.
Wenn die Meisten doch nach "Einlernzeit" auf "die richtige Bahn" kommen, ist doch das Problem vorbei. Ihr habt am ersten Tag sicherlich auch nicht gewusst, was man von euch genau will und wie ihr es machen könnt.
Und natürlich hat das etwas mit der Ausbildung zu tun, die eure Generation entwickelt hat und durchführt. Vergleicht einmal euer Diplomstudium mit dem heutigen Bachelor-Master Studium. Welches dieser Systeme verlange mehr Eigeninitiative, Überzeugung und Freude? Welches schleust die Studenten durch den Großlernbetrieb durch, bis sie schön verpackt hinten rauskommen?
Ihr seid doch erst 52, die Hände in den Kopf über die Jugend zu werfen, dafür seid ihr einfach noch zu jung, wartet damit doch, bis ihr im Berufsverkehr vom Bingoabend im überfüllten Bus zurückfahrt und euch beschwert, dass die Jugend euch keinen Platz anbietet.
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Strategienordi
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Petrus Canisius, 24. März 1550.Wären es doch nur vier oder fünf, denen wir durch unsere Vorlesungen Gutes zu tun hoffen könnten! Was den größeren Teil derselben betrifft, bin ich sicher, dass, wenn unser hochwürdiger Vater Ignatius ihre Erziehung in Händen hätte, sie ohne ihren Schaden in die Grammatik- und Rhetorikklasse zurückversetzt würden. An dieser Universität besteht fast eine Abmachung, dass Studenten sich nicht zu bemühen brauchen, die Wissenschaften zu studieren, am allerwenigsten heilige Wissenschaften. Es ist hier ein großer Zulauf von Studenten, besonders von Studenten der Rechte aus verschiedenen Teilen Deutschlands, und es herrschen unter ihnen natürlich verschiedene Meinungen und Irrtümer in Glaubenssachen. Diese Meinungen werden von den führenden Männern der Universität nicht zurückgewiesen, entweder weil sie unfähig sind sie auszurotten oder weil sie nicht wollen.
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123
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Mal ganz interessant und betrifft auch Spiele:
Weil der Weißkopfseeadler zwar ziemlich mächtig aussieht, aber nur ein vergleichsweise dünnes Stimmchen hat, gibt man ihm einfach per Voiceover das eindrucksvolle Kreischen des optisch viel weniger eindrucksvollen Rotschwanzbussards:
-> https://www.npr.org/templates/story/sto ... =156187375 (mit entsprechenden Soundbeispielen)
Ist jetzt zugegeben kein allzugroßes Desaster. Aber uns als Birder fällt das schon immer wieder auf, dass fast jedes Mal, wenn ein Adler, Falke oder sonstiger Greif wieder in Filmen zu sehen ist, dieser mit dem falschen Schrei belegt wird. Wer mehr hören möchte:
- https://www.xeno-canto.org/species/Hali ... cocephalus
- https://www.xeno-canto.org/species/Buteo-jamaicensis
Und hier zur Abrundung noch der Wilde Schrei des Nordens, oft in Filmen mit entsprechenden Setting zu hören, der Eistaucher:
- https://www.xeno-canto.org/species/Gavia-immer
Weil der Weißkopfseeadler zwar ziemlich mächtig aussieht, aber nur ein vergleichsweise dünnes Stimmchen hat, gibt man ihm einfach per Voiceover das eindrucksvolle Kreischen des optisch viel weniger eindrucksvollen Rotschwanzbussards:
-> https://www.npr.org/templates/story/sto ... =156187375 (mit entsprechenden Soundbeispielen)
Ist jetzt zugegeben kein allzugroßes Desaster. Aber uns als Birder fällt das schon immer wieder auf, dass fast jedes Mal, wenn ein Adler, Falke oder sonstiger Greif wieder in Filmen zu sehen ist, dieser mit dem falschen Schrei belegt wird. Wer mehr hören möchte:
- https://www.xeno-canto.org/species/Hali ... cocephalus
- https://www.xeno-canto.org/species/Buteo-jamaicensis
Und hier zur Abrundung noch der Wilde Schrei des Nordens, oft in Filmen mit entsprechenden Setting zu hören, der Eistaucher:
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- Sugar
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+1
Sind die letzten Rückzugsgefechte einer Altersklasse, die ihren Zenit überschritten hat, von nun an gehts unwiederbringlich bergab. Es folgt die Phase der Selbsterkenntnis, dann mit etwas Glück die Altersmilde. Die Zukunft gehört Anderen.Ihr seid doch erst 52, die Hände in den Kopf über die Jugend zu werfen, dafür seid ihr einfach noch zu jung, wartet damit doch, bis ihr im Berufsverkehr vom Bingoabend im überfüllten Bus zurückfahrt und euch beschwert, dass die Jugend euch keinen Platz anbietet.
„Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen“ Max Horkheimer
- Sugar
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+1
Na klar, Wir wissen, wovon Wir sprechen. Zu der Erkenntnis, daß man nicht mehr alles kann (zumindest nicht mehr so flott wie früher), gesellt sich auch die Genugtuung, nicht mehr alles zu müssen und noch weniger zu brauchen.deltadagger hat geschrieben:Sagte der Ältere und schleppte sich mit seinem Rollator in Richtung Altersheim![]()
„Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen“ Max Horkheimer