Die "Vorzüge" des Kolonialismus
Moderatoren: ulysses, Montesquieu
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Die "Vorzüge" des Kolonialismus
Mal was zur Kolonialismus-Debatte:
https://qz.com/1090508/have-we-forgotte ... lonialism/
Also ich finde die These, wenn sie hier richtig wiedergegeben wird, dass Kolonialismus objektiv gut gewesen sei, auch extrem fragwürdig. Aber, dass hier immer gleich nach Zensur gerufen wird, wenn jemand kräftig gegen den akademischen Mainstream anschwimmt, finde ich noch viel bedenklicher. In der Wissenschaft sind Denkverbote sehr kontraproduktiv.
https://qz.com/1090508/have-we-forgotte ... lonialism/
Also ich finde die These, wenn sie hier richtig wiedergegeben wird, dass Kolonialismus objektiv gut gewesen sei, auch extrem fragwürdig. Aber, dass hier immer gleich nach Zensur gerufen wird, wenn jemand kräftig gegen den akademischen Mainstream anschwimmt, finde ich noch viel bedenklicher. In der Wissenschaft sind Denkverbote sehr kontraproduktiv.
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Strategienordi
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Bear1973
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Drehen wir doch Mal den Spieß um:
Vielfach werden heutzutage Dinge wie Kriege, Terror im Westen und die massive, illegale Zuwanderung nach Europa mit der Kolonialzeit gerechtfertigt.
Erstaunlich finden wir die Tatsache, dass es Länder gibt (Indien, China, Südkorea und Mittel- und Südamerika), die unter der Kolonialherrschaft viel schlimmer gelitten haben, als z.B. mehrheitlich muslimische Länder in Afrika und im Nahen Osten.
Wir sehen aber erstaunlicherweise keine Indios aus den Anden, die hier in Berlin LKW's in eine Menschenmenge fahren, obwohl die Kolonisierung Amerikas schätzungsweise 100 Millionen Indianern das Leben kostete.
Was wir damit sagen wollen: Die Kolonialzeit liegt schon lange zurück und sollte eigentlich keine Ausrede mehr sein für Länder, die religiös bedingt oder korruptionsbedingt (oder beides) sich nicht weiter entwickeln. Es gibt genügend gute Beispiele für ehemalige Kolonien, die sich sehr zum positiven entwickelt haben.
Gruß
Vielfach werden heutzutage Dinge wie Kriege, Terror im Westen und die massive, illegale Zuwanderung nach Europa mit der Kolonialzeit gerechtfertigt.
Erstaunlich finden wir die Tatsache, dass es Länder gibt (Indien, China, Südkorea und Mittel- und Südamerika), die unter der Kolonialherrschaft viel schlimmer gelitten haben, als z.B. mehrheitlich muslimische Länder in Afrika und im Nahen Osten.
Wir sehen aber erstaunlicherweise keine Indios aus den Anden, die hier in Berlin LKW's in eine Menschenmenge fahren, obwohl die Kolonisierung Amerikas schätzungsweise 100 Millionen Indianern das Leben kostete.
Was wir damit sagen wollen: Die Kolonialzeit liegt schon lange zurück und sollte eigentlich keine Ausrede mehr sein für Länder, die religiös bedingt oder korruptionsbedingt (oder beides) sich nicht weiter entwickeln. Es gibt genügend gute Beispiele für ehemalige Kolonien, die sich sehr zum positiven entwickelt haben.
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Dafür gab es den Terror gegen das eigene Volk: -> https://de.wikipedia.org/wiki/Sendero_LuminosoBear1973 hat geschrieben:Wir sehen aber erstaunlicherweise keine Indios aus den Anden, die hier in Berlin LKW's in eine Menschenmenge fahren, obwohl die Kolonisierung Amerikas schätzungsweise 100 Millionen Indianern das Leben kostete.
Abgesehen davon vergleicht ihr mal wieder Äpfel mit Bir... nein, das wäre zu ähnlich ... mit Stachelbeeren.
- Thomasius
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+6
Ihr meint sicherlich Stachelbearen?Greenhorn hat geschrieben:Dafür gab es den Terror gegen das eigene Volk: -> https://de.wikipedia.org/wiki/Sendero_Luminoso
Abgesehen davon vergleicht ihr mal wieder Äpfel mit Bir... nein, das währe zu ähnlich ... mit Stachelbeeren.
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Bear1973
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nein werter Greenhorn. Ihr vergleicht große Äpfel mit kleine Birnen. Euer Vergleich ist genauso sinnfrei, wie bei den ganzen Leuten, die den schon lange zurück liegenden Terror der IRA in Nordirland mit dem globalen Terrorfeldzug der islamischen Terroristen vergleichen.
Zu oft wird heutzutage die Kolonialgeschichte als rechtfertigung für Terror und massive illegale Migration aus dem islamischen Raum herrangezogen, was schlicht und einfach unsinn ist.
Andere Völker haben viel schlimmer unter der Kolonialzeit gelitten. trotzdem bedrohen sie nicht unsere Sicherheit und versuchen, ihr Land weiterzuentwickeln.
Gruß
Zu oft wird heutzutage die Kolonialgeschichte als rechtfertigung für Terror und massive illegale Migration aus dem islamischen Raum herrangezogen, was schlicht und einfach unsinn ist.
Andere Völker haben viel schlimmer unter der Kolonialzeit gelitten. trotzdem bedrohen sie nicht unsere Sicherheit und versuchen, ihr Land weiterzuentwickeln.
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Was hat denn eure "Argumentation" nun mit dem vom werten Li Shunchen genannten Artikel zu tun?
Außerdem geben wir zu bedenken, dass der "islamische Raum" doch ein politisch und geschichtlich recht heterogenes Gebilde ist (wie übrigens der gesamte Islam selbst) ... genauso wie das oft zitierte "Afrika". Da müsst ihr vielleicht schon etwas spezifizieren.
Außerdem geben wir zu bedenken, dass der "islamische Raum" doch ein politisch und geschichtlich recht heterogenes Gebilde ist (wie übrigens der gesamte Islam selbst) ... genauso wie das oft zitierte "Afrika". Da müsst ihr vielleicht schon etwas spezifizieren.
- [B@W] Abominus
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+25
- Koenigsmoerder
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Was für ein Bullshit-Vergleich.
Bis auf wenige Ausnahmen haben sich die Indios mit den Kolonialherren vermischt - und die wenigen verbliebenen indigenen Völker Lateinamerikas leiden primär unter ihren Landsleuten. Die haben gar keine Zeit sich darüber Gedanken zu machen, ob vielleicht Spanien oder Portugal als ehemalige Kolonialmächte an ihrem Unglück schuld sind.
Lest ein Buch, verdammt nochmal.
Bis auf wenige Ausnahmen haben sich die Indios mit den Kolonialherren vermischt - und die wenigen verbliebenen indigenen Völker Lateinamerikas leiden primär unter ihren Landsleuten. Die haben gar keine Zeit sich darüber Gedanken zu machen, ob vielleicht Spanien oder Portugal als ehemalige Kolonialmächte an ihrem Unglück schuld sind.
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miles, quem dux laudat, Hispanus est.
Beneath the gold, the bitter steel.
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Bear1973
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So ein Unsinn. In Bolivien stellen Indios 50% der Bevölkerung. Soweit zu der lächerlichen Aussage, es gäbe nur noch wenige Indios.
Was Spanien dort angerichtet hat, war viel schlimmer als alles, was Araber unter den Engländern erleiden mussten. Der Genozid der Spanier an den Indios stellt so ziemlich alle anderen Verbrechen der Menschheitsgeschichte in den Schatten.
Und dennoch jagen Muslime in Spanien Züge in die Luft und nicht die Indios.
Gruß
Lest ihr mal ein Buch, das mehr als nur schöne Fotos hat.
Was Spanien dort angerichtet hat, war viel schlimmer als alles, was Araber unter den Engländern erleiden mussten. Der Genozid der Spanier an den Indios stellt so ziemlich alle anderen Verbrechen der Menschheitsgeschichte in den Schatten.
Und dennoch jagen Muslime in Spanien Züge in die Luft und nicht die Indios.
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