逃がした魚は大きい – Nigashita sakana wa ōkii
Der entwischte Fisch ist immer der Größte
– Japanisches Sprichwort –
29. Dezember 1941 bis 1. Januar 1942 – Ruhiger Jahreswechsel
Die Tage zwischen den Jahren vergehen ohne größere Ereignisse. Eine kleine verbliebene See TF stellte die KB auf ihrem Rückweg von der Seeschlacht um die Force Z. Nachdem der erste Schreck verzogen war, feuerten beide Seiten ein wenig unmotiviert in die Gegend. Die Alliierten brachten nichts Gefährliches zu Stande und wir legten es nicht darauf an, um unsere Träger nicht doch noch – unnötiger Weise – zu gefährden.
Ein paar wenige U-Boot Torpedotreffer galt es auch zu verzeichnen und einzustecken. Am Tag vor dem Jahreswechsel, hatten wir noch unverschämtes Glück, als gleich dreimal der Feindestorpedo nur eine Beule in den Schiffsrumpf schlug. Wir wollen uns natürlich nicht beschweren, aber unser Glück verlies uns bereits einen Tag später denn dann wurde der bereits angeschlagene Zerstörer Tender, auf dem Weg nach Babeldaob aufgespürt und durch zwei Torpedotreffer versenkt. Seit vielen Tagen wieder ein Verlust für die kaiserliche Marine.
In diesen Tagen spielte sich das wichtigste auf dem Land ab. So landeten Truppenteile des Tenno zeitgleich an verschiedenen, strategischen Punkten und griffen die Alliierten Einheiten vor Ort an. Wake Island, Manado und Tarakan fielen schnell in unsere Hände und die Verluste hielten sich dabei in Grenzen. Auch das Inselspringen bei den Philippinen durch unsere Fallschirmjäger ging weiter und auf Luzon und Umgebung gibt es eigentlich nur noch drei Zonen, die sich nicht in unserer Hand befinden, Manila, Clark Field und Bataan.
Der japanische Vormarsch und die aktuellen Erfolge der ersten Kriegstage können sich sehen lassen. Der Tenno zeigt sich zufrieden mit den wenigen eigenen Verlusten, bei gleichzeitgi beachtenswerten Erfolgen zur See, in der Luft und auf dem Land.
Der Norden Philippinens ist faktisch in unserer Hand. Sicher werden die verbliebenen Alliiierten Truppen noch ein wenig Gegenwehr leisten, doch spielt hier die Zeit für uns. Als nächstes versuchen wir Clark Field zu nehmen um den Truppen in Manila und Bataan keine Rückzugsmöglichkeit mehr zu geben. Die dann wie mit einem Keil auseinander gehaltene Truppen sind dann jeweils auf sich alleine gestellt. Ebenso stellt sich die Lage auf Malaya dar, Singapore ist isoliert und die wenigen versprengten Feindeinheiten weiter nördlich haben keine Chance mehr, nach Singapore zu gelangen. Der Weg ist abgeschnitten und im Rücken nähern sich die auf die im Süden liegende Stadt Singapore zurückende Truppen des Kaisers.
Der Norden Borneos ist praktisch fast komplett besetzt, die strategisch wichtigen Orte Singkawang und Tarakan sind bereits in unserer Hand. Eine langsame aber stetige Ausdehnung gen Süden ist geplant. Rabaul ist als großer zukünftiger Hafen und Flugfeld ebenso in unserer Hand, wie die kleineren Inseln im Pazifik, welche eine Zeit lang für grüne Farbtupfer im Pazifik sorgten. Auch in China geht es vorwärts. Die Chinesen stellen sich praktisch keinem Kampf, sondern versuchen so schnell es geht in günstigere Verteidigungsstellungen zu gelangen und sie rennen vor uns nur so davon.
Die bisherigen Versenkungen (in Tonnen) lesen sich ebenfalls beeindruckend. Der Seekrieg kann aktuell als durchaus erfolgreich beschrieben werden.
Als Highlight können bei den Versenkungen sicherlich die beiden versenkten Träger Enterprise und Lexington genannt werden. Eine dritte Versenkung (CV Saratoga) ist wahrscheinlich wenn auch nicht zu 100% sicher. Des Weiteren gelten zwei Schlachtschiffe und ein Schlachtkreuzer als versenkt, gefolgt von weiteren 7 schweren und zwei leichten Kreuzern. Dazu gesellen sich 11 Zerstörer. Die unzähligen Fracht und Hilfsschiffe bleiben dabei im Einzelnen unerwähnt.
Wir beten für eine ähnlich erfolgreiche Fortsetzung im Jahr 1942![/font]