Hohenlohe hat geschrieben:Danke vielmals für die Grüsse, werde sie ihr sogar ausrichten, da wir gute Laune dazu haben. Unser Putzteufelchen(Mutti) darf sich dann am Freitag über die Fenster und Vorhänge hermachen und ihrer Putzleidenschaft frönen.
Spielt ja eh keine Rolle, dass wir bereits überall, mit Ausnahme der Fenster, tätig waren...*grins* Sie findet immer etwas daran auszusetzen...
Der Entschluss die He-177 mit Sturzkampfeigenschaft zu versehen, geht auf Hitler zurück. Dieser Vollpfosten hatte von Luftfahrttechnik keinen Dunst und machte aus einem veritablen Höhenbomber einen Haufen Schrott mit seiner Forderung. Widerspruch wurde eh nicht geduldet, leider.
herzliche grüsse
Hohenlohe...
Ein keiner Einwand zu diesem hervorragenden AAR.
1937 Test mit Höhenbombern (He111, Do17)
Aus 4Km Höhe = 2% im Zielkreis von 100 Meter.
Aus 2 Km Höhe = 12-25%
Mit Ju87 (Sturzkampftechnik):
25% im Zielkreis von 50 Meter..
-> Ergebnis der Luftwaffenführung:
Zielgenauigkeit im Horizontalflug ungenügend. Sturzkampfflug zwingend benötigt.
Das deckt sich auch mit den "Treffsicherheiten" der Alliierten..
Deswegen ging man auch dort zu den Massenangriffen über.
"Hitler wollte das so":
Am Höhepunkt der HE-177 Kriese wurde Heinkel zu Hitler bestellt, der >>absolut ehrliche Antworten<< auf seine Fragen verlangte. Heinkel erklärte später, Hitler habe >>im vergleich mit Göring erstaunliche flugtechnische Kenntnisse, selbst in Detail<< gehabt. Im Verlauf der Unterredung wise Heinkel auf die Hartnäckigkeit hin, mit der Udet, Jeschonek und andere Vertreter der Luftwaffenführung auf der Sturzfähigkeit der He 177 bestanden hatten. Laut Heinkel sprang Hitler daraufhin auf und tobte: >>Aber das ist doch Wahnsinn. Das weiß ich ja bis heute nicht. Gibt es denn soviel hirnverbrannte Idiotie?<<
Man vergleiche dazu auch die ständig wiederholte Behauptung, Hitler wäre gegen ein "Nachbau" des T-34 gewesen und hätte aus "Nationalstolz" den Panther bevorzugt.
Auch hier war es wohl gerade andersherum. Hitler war eher Pragmatiker und befürwortete den Entwurf von Daimler-Benz, der in der Formgebung sehr dem T-34 nachempfunden war.
Dass so irrsinnig an der He-177 mit Stuka-Fähigkeit festgehalten wurde ist wohl einer dieser traurigen "Missverständnisse" der Geschichte.
Heinkel hat Göring wohl so oft mit einer 4-mot-Version genervt, bis dieser ihm verbot in seiner Gegenwart dieses Thema anzusprechen..
Daraufhin hat Heinkel im Geheimen eine 4-Mot Variante entwickeln lassen die dann wohl auch sehr zuverlässig und gut zu gebrauchen war.
Im Zuge dessen kam es zu dem Gespräch mit Hitler, worauf diese Maschine dann zur offiziellen Entwicklung freigegeben wurde.
http://www.luftarchiv.de/index.htm?/flu ... /he177.htm
http://www.klassiker-der-luftfahrt.de/g ... ken/541770
Also, nicht immer ist "der Böse" schuld an allem was passiert ist. Das Umfeld was ihn ermöglichte hat auch seinen Teil zu tragen.
Auch interesant, das ursprüngliche Konzept des Stuka-Bombers ist wohl nicht Deutsch:
https://en.wikipedia.org/wiki/Dive_bomber
Ernst Udet, einer der Hauptbefürworter der Stuka machte seinen Stuka-Jungfernflug mit einer F-2-C-Hawk von Curtis 1933 als er auf Kunstflug-Tournee in Amerika war. Dort wurde er zu besuch der Curtis-Wright Frabrik in Buffalo eingeladen und durfte den neuen Sturzkampfbomber der US-Marine fliegen. Das Erlebnis führte letztendlich dazu, dass Dtld. 2 dieser Maschinen zu Erprobung kaufte und der Rest ist mit der Ju-87 Geschichte..
So, genug davon.
Ich freue mich darauf die Wehrmacht (virtuell) Moskau einnehmen zu sehen.
Gibt es bei PC eigentlich auch die Möglichkeit diese Schlacht nur um "Prestige farmen" zu spielen? Und dann später noch einmal die Möglichkeit zu erspielen Moskau zu erobern?