Das Marineministerium will eine schnelle Entscheidung und befiehlt der gesamten Flotte die Entscheidungsschlacht.
Beim Anmarsch in Richtung italienischer Küste kommt es gegen 01:50h zum frontalen Aufeinandertreffen mit dem Feind. Die Vorwarnzeit ist äußerst gering, die Vorhut ist sofort in schwere Gefechte mit den selben Gesellen des Feindes verwickelt. Die beiden Schlachtkreuzern Tegetthoff und Radetzky können aus den Nahkämpfen zumindest herausgehalten werden.
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Zehn Minuten später kommen auch schwere Einheiten der Italiener in Sicht, auch wenn sie nicht zweifelsfrei identifiziert werden können. Beide Seiten müssen schnell Verluste einstecken, der Rapidkreuzer Admiral Montecuccoli wird schwer getroffen und treibt nach einem Torpedotreffer bewegungslos zwischen den Linien liegen. Neben dem leichten Kreuzer gehen auch die Torpedoboote Velebit und Balaton verloren. Beide sind älterer Bauart von 700t Verdrängung und gehören der Waradisner-Klasse an. Es werden aber auch beim Gegner Treffer beobachtet, unter anderem Torpedotreffer auf dem großen Schiff.
Dann aber geht der Kontakt verloren, da der Oberbefehlshaber von einem südlichen Kurs des Gegners ausgeht. Aber erst im Morgengrauen sichtet die schwer beschädigte Admiral Horthy im Norden erneut den Gegner. Um 04:30h nimmt die gesamte Flotte mit Höchstgeschwindigkeit Kurs auf die gemeldete Position. Die Admiral Horthy kann sich zum Glück geschickt vom Gegner absetzten. Bei der Fahrt nach NO durchquert die Flotte das Schlachtfeld der Nacht und nimmt einige Schiffbrüchige unserer gesunkenen Schiffe an Bord.
Die Flotte nähert sich nun dem Gegner an, das Gefechtsfeld ist aber sehr unübersichtlich und es kann nicht sicher gesagt werden, wo welche Einheiten des Gegners stehen. Schließlich wird eine Gruppe von drei italienischen Schlachtkreuzern unter Feuer genommen. Da sich der Gegner um 07:00h in zwei Gruppen aufteilt, wird beschlossen daselbe zu tun. Die Schlachtflotte verfolgt in westlicher Richtung zwei schon verlangsamte Schlachtkreuzer, während das Schlachtkreuzergeschwader in südlicher Richtung einen einzel fahrenden, dafür sehr schnellen Schlachtkreuzer verfolgt. Das Gefecht der Schlachtkreuzer zieht sich auf sehr hohe Gefechtsentfernung un südlicher Richtung fort und bleibt wenig effektiv. Bald sind die Schlachtkreuzer außer Sicht der Schlachtflotte, welche ab 09:00h die beiden Schlachtkreuzer der Francesco Caracciolo-Klasse regelrecht zusammenschießen. Dabei werden auch Angriffe der Torpedoboote befohlen.
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Um 09:53h explodiert der zweite Schlachtkreuzer, nachdem der erst schon gesunken war, nach mehreren Torpedotreffern. Anschließend wird den Torpedobooten die Bergung der Schiffbrüchigen befohlen, was einige Zeit in Anspruch nimmt.
Erst um 10:30h kann wieder südlicher Kurs gesetzt werden, um dem k.u.k Schlachtkreuzergeschwader, welches schon über 100km südlich steht und dem Feind gerade den Rückweg zur Basis Brindisi verwehrt, zu Hilfe zu kommen.
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Um 11:00h aber wird vom Zerstörer Lesina, der dem Schlachtkreuzergeschwader abhanden gekommen ist, ein schwer beschädigtes Schlachtschiff mit Kurs auf Brindisi über Funk gemeldet. Die k.u.k Schlachtflotte nimmt daraufhin mit Höchstfahrt Abfangkurs auf Brindisi. Das angeschlagene Schiff, es ist ein weiterer Schlachtkreuzer und kein Schlachtschiff, kann aber nicht mehr rechtzeitig erreicht werden und entkommt in den sicheren Hafen von Brindisi. Da sich das Gefecht der Schlachtkreuzer nach Kurs bis hinuter in die Straße von Otranto nun wieder in nördlicher Richtung erstreckt, wird der Schlachtflotte Kurs NO zum Abfangen vor der Küste Albaniens befohlen. Ab 15:15h zeigen sich auf der zur Carlo-Alberto-Klasse gehörenden und brennenden Schiff endlich Anzeichen von Gefechtsuntauglichkeit.
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Um 16:00h sind endlich die Schlachtschiffe heran und nehmen den Gegner unter Beschuss. Auf unseren Schlachtkreuzern, die auch einiges einstecken mussten, war mit der Zeit auch die Munition knapp geworden. Gegen die vereinte Flotte ist der schon schwer angeschlagene italienische Schlachtkreuzer chancenlos und wird restlos zusammengeschossen. Bei hereinbrechender Dunkelheit bleibt um 17:00h nur ein brennendes Wrack übrig. Die Geleitsicherung wird noch von unseren Zerstörern unter Beschuss genommen, eine Versenkung kann aber nicht bestätigt werden. Man geht aber schwer vom Verlust mindestens eines der Zerstörer aus.
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Das Gefecht ist geschlagen und die Statistik sagt mehr als tausend Worte. Vier versenkte Schlachtkreuzer dürften der neuen italienischen Marine das Rückgrat brechen. Erst später kann aus italienischen Zeitung erfahren werden, dass der vierte Schlachtkreuzer einer der modernsten Neubauten, nämlich die Andrea Doria war und schon während des Nachtgefechtes durch Torpedotreffer versenkt wurde. Es handelte sich um das nicht identifizierte Schiff. Die k.u.k Kriegsmarine hat lediglich den Verlust eines modernen leichten Kreuzers zu beklagen, die Schäden auf der Teggethoff waren zwar schwer, doch für das Schiff nicht bedrohlich.

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