21. September 1941
So, pünktlich zum Jahrestag des Deutschen Überfalls auf die Sowjetunion gibt's ein Update
Die Hoffnung, die Heeresgruppe bei Smolensk auf volle Kampfstärke zu bringen, hat sich nicht erfüllt. Der Feind scheint seine Verstärkungen vornehmlich in den Großraum Moskau zu führen. Dennoch hat die Pause viele Truppenteile wieder in kampffähigen Zustand versetzt. Das überraschend gute Wetter hat zur Folge, dass die HGM ihre Offensivtätigkeit wieder aufnimmt. Das bekommt der Russe allerorts zu spüren.
Wenn die Herren ihre Aufmerksamkeit auf Schautafel I richtigen wollen: Der schwarze Kreis bezeichnet einen vor wenigen Stunden geschlossenen und jetzt bereits geteilten Kessel, in dem 8 Schützendivisionen des Gegners gefangen sind. Erleichterung bei den Kameraden des 20. Aufklärungsbtl., die auf Spähmission am Ostufer der Oka vom Feind überrascht und schwer bedrängt wurden (roter Kreis). Ihre Divisionskameraden von der 20. PzDiv haben in Eilmärschen rechtzeitig die Oka erreicht und eine behelfsmäßige Brücke errichtet, auf der der Rückzug durchgeführt werden kann. Die Truppe hat rund eine Woche zwei Feinddivisionen plus einem gepanzerten Aufklärungsregiment der Roten Armee getrotzt.
Südlich von Moskau sind ebenfalls schwere Kämpfe im Gange. Hier sind 3 Schützendivisionen, 1 Artillerieregiment, 2 Aufklärungsbtl. und 1 HQ des Feindes gekesselt worden. An der Räumung sind 6 dt. Infanterie und eine MotDiv beteiligt.
Über die Lage bei Moskau direkt wurde eine Nachrichtensperre verhängt. Hier wird den höheren Wehrmachtsstäben gesondert Bericht erstattet, sobald dem OB Ost die ersten Ergebnisse der aktuell laufenden Operationen vorliegen.
