Rule Britannia - UK und der Brexit
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- [B@W] Abominus
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+25
Rule Britannia - UK und der Brexit
Mir ist aufgefallen, dass wir hierzu noch gar keinen Thread haben. Wie steht Ihr zur anstehenden Abstimmung?
- Silem
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Großbritannien muss die Europäische Union verlassen. Selbst die "Remain"-Partei ist nicht wirklich pro-Europäisch sondern eher pro-"Wir-Nehmen-Alles-Zahlen-Aber-Nix". Die Äußerungen der "Remain"-Partei gehen von: "Ha die Idioten geben uns alles und wir zahlen nix!" bis zu "Wir werden nie Teil einer engeren europäischen Union sein!". Wenn das nicht ihr Ziel ist und allgemein sind eher in der EU sind um alles zu blockieren und um nur das Beste mit zu nehmen sollten sie die EU lieber verlassen.
Ich werde all zu gerne sehen was passiert wenn Brüssel nicht mehr Sündenbock für jeden Fehler der britischen Politik ist. Man braucht sich aber auch nix vormachen. Großbritannien würde nicht als verstoßenes Kind in der Ecke landen oder eine Apokalypse erleben. Es würde wohl wie Norwegen oder die Schweiz enden. Nur ohne Öl und ohne Diktatorengeld.
Bevor ich es vergesse! Rache für 1918! 100 Jahre nach dem Waffenstillstand wird Großbritannien kein Commonwealth mehr haben und isoliert von Europa sein! RACHE!
Ich werde all zu gerne sehen was passiert wenn Brüssel nicht mehr Sündenbock für jeden Fehler der britischen Politik ist. Man braucht sich aber auch nix vormachen. Großbritannien würde nicht als verstoßenes Kind in der Ecke landen oder eine Apokalypse erleben. Es würde wohl wie Norwegen oder die Schweiz enden. Nur ohne Öl und ohne Diktatorengeld.
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- Garfield
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+14
Dem stimme ich zu. Ich frage mich eh' was warum die Briten auf einmal der Meinung sind Europa der Führung von Deutschland, Frankreich oder einer Kombination aus beidem zu überlassen wäre eine gute Idee. Habe irgendwo gelesen dass "Europa eine starke Deutsche Führung braucht damit die Union nach dem Brexit nicht bröselt". Irritierenderweise würde eine starke Deutsche Führung zum Beispiel darin bestehen Truppen in Polen zu stationieren. Das ist alles so irritierend.Silem hat geschrieben:Ich werde all zu gerne sehen was passiert wenn Brüssel nicht mehr Sündenbock für jeden Fehler der britischen Politik ist. Man braucht sich aber auch nix vormachen. Großbritannien würde nicht als verstoßenes Kind in der Ecke landen oder eine Apokalypse erleben. Es würde wohl wie Norwegen oder die Schweiz enden. Nur ohne Öl und ohne Diktatorengeld.
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then it probably is a duck.
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- Jerobeam II.
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+7
Ist mehr zu sagen?
https://www.youtube.com/watch?v=37iHSwA1SwE
https://www.youtube.com/watch?v=qVrN-gkzVYI

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Aurelius Augustinus.
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- Koenigsmoerder
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Die EU muss in vielerlei Hinsicht reformiert werden. Wir bezweifeln aber, dass irgendetwas besser wird, wenn der mit Abstand wichtigsten Finanzmarkt wegbricht. Weder für GB, noch für die EU, noch für deren Einzelstaaten. Bei einem Brexit wird es am Ende nur Verlierer geben. Von ein paar Bänkern mal abgesehen, die dann in der City wieder Vollgas geben können...
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- Jorrig
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+8
Wenn GB die EU verlässt, verliert vor allem GB, aber auch die EU. Was langfristig dabei herauskommt, weiss kein Mensch. Daher hoffe ich stark auf eine vernünftige Entscheidung der Briten zum Verbleib in der EU. Allein schon deswegen, damit diese ganzen rechten Parteien überall nicht noch einen Präzedenzfall und ein Gesprächsthema für die nächsten paar Jahre bekommen.
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[Gast]
Ich denke nicht, dass GB austritt.
Klar verliert die EU, GB ist wichtig für die EU, sowohl politisch wie öknomisch.
Aber viel mehr haben die Briten zu verlieren, doch wie das im Leben so ist, nur hinterher weiß man wirklich was man hatte.
Am Ende wäre es natürlich auch mal spaßig dabei zusehen, was passiert, wenn man die EU verliert. Insbesondere, weil die Briten glauben es würde sich danach nichts ändern, sie könnten dann einen auf Schweiz machen. Doch das wird nicht so einfach und auch die Schweiz erkauft sich ihren Binnenmarktzugang relativ teuer.
Klar verliert die EU, GB ist wichtig für die EU, sowohl politisch wie öknomisch.
Aber viel mehr haben die Briten zu verlieren, doch wie das im Leben so ist, nur hinterher weiß man wirklich was man hatte.
Am Ende wäre es natürlich auch mal spaßig dabei zusehen, was passiert, wenn man die EU verliert. Insbesondere, weil die Briten glauben es würde sich danach nichts ändern, sie könnten dann einen auf Schweiz machen. Doch das wird nicht so einfach und auch die Schweiz erkauft sich ihren Binnenmarktzugang relativ teuer.
- Duke of York
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+3
Beim Brexit ist dann eher die Frage, wie lange noch London das wichtigste Finanzzentrum in Europa bleibt. Gestern kam dazu, dass diverse EU-Finanzgeschäfte nur "innerhalb" der EU abgewickelt werden dürfen, womit London dann quasi Offshore wäre. Frankfurt würde davon enorm profitieren.Koenigsmoerder hat geschrieben:Die EU muss in vielerlei Hinsicht reformiert werden. Wir bezweifeln aber, dass irgendetwas besser wird, wenn der mit Abstand wichtigsten Finanzmarkt wegbricht.
Marc Bloch: "Misunderstanding of the present is the inevitable consequence of ignorance of the past."
- Jorrig
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+8
Ob Frankfurt davon profitieren würde, ist fraglich. Auch andere hätten gern etwas vom Kuchen, speziell Paris und Dublin. London würde auch sicher nicht das ganze Geschäft verlieren, die ganzen Spezialisten kann man nicht so leicht umsiedeln wie ein bisschen Kapital. Es geht auch um Anwälte, Personalvermittler und das ganze Netzwerk drumherum. Das baut man nicht mal so einfach irgendwo nach.Duke of York hat geschrieben:Beim Brexit ist dann eher die Frage, wie lange noch London das wichtigste Finanzzentrum in Europa bleibt. Gestern kam dazu, dass diverse EU-Finanzgeschäfte nur "innerhalb" der EU abgewickelt werden dürfen, womit London dann quasi Offshore wäre. Frankfurt würde davon enorm profitieren.
Trotzdem werden am Ende beide verlieren, der Kuchen wird einfach kleiner.
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Komischer Kunde
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+1
Ich habe mir keine Meinung dazu gebildet, noch kann ich beziffern oder bewerten, wie wichtig GB für die EU ist. Allerdings denke ich, dass man sich von ewigen Blockierern, Nichtadaptierern und Geschenkeentgegennehmern irgenwann einmal trennen muss. Und im Grunde, die sind doch irgendwie nie wirklich Teil der EU geworden, von daher sind die doch schon mehr oder weniger draußen...
- Thomasius
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+6
Wir sind gespalten in der Frage. Einerseits haben wir GB immer als Störenfried in der EU gesehen, der viele Probleme bereitet. Andererseits haben wir die Befürchtung, dass ein Austritt als Beispiel für andere Länder dienen könnte und das der Anfang vom Ende der EU sein könnte. Ein Austritt würde auch automatisch das Gewicht Deutschlands in der EU erhöhen, was wir nicht gut finden.
Wir können uns einen Austritt praktisch auch nur schwer vorstellen. GB würde ähnlich wie die Schweiz und Norwegen formal nicht zur EU gehören, aber über Verträge gelten praktisch 99% der Beschlüsse der EU für sie mit. Wo da der Vorteil für GB liegen soll, wissen vermutlich nur starke Brexitbefürworter in GB.
Wir können uns einen Austritt praktisch auch nur schwer vorstellen. GB würde ähnlich wie die Schweiz und Norwegen formal nicht zur EU gehören, aber über Verträge gelten praktisch 99% der Beschlüsse der EU für sie mit. Wo da der Vorteil für GB liegen soll, wissen vermutlich nur starke Brexitbefürworter in GB.
- Silem
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Wahrscheinlich keiner.Thomasius hat geschrieben:Wo da der Vorteil für GB liegen soll, wissen vermutlich nur starke Brexitbefürworter in GB.
Ich halte es irgendwie für Falsch im Falle dieser Debatte ernsthaft die Argumente der beiden Seiten abzuwägen. Beide Seiten betreiben einen Angst-Hoffnungs-Wahlkampf. "Remain" ist ein wenig aggressiver wenn es um das entwickeln der aktuellen Horrorszenarien geht und bei "Leave" halt darum das die bösen Migranten endlich aus dem Land geworfen werden können und Großbritannien so groß und stark wird wie unter Victoria persönlich. Beide Seiten sind wohl falsch.
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- Koenigsmoerder
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Das glauben Wir weniger. Sooooo viele Netto-Zahler gibt es ja nicht in der EU, und alleine dort können irgendwelche Populisten mit dem Schüren diffuser Ängste genügend Leute davon überzeugen, dass die EU schlecht für das Land ist. In allen anderen Ländern klatscht man diesen Pappnasen die Statistik auf den Tisch, wie viel mehr das jeweilige Land aus Brüssel bekommt, als dass es dorthin bezahlt. Da bleiben dann allenfalls irgendwelche bornierten Nationalisten übrig, die lieber arm aber unter der Fahne Groß-[irgendein untergegangenes Staatengebilde aus mehr oder weniger ferner Vergangenheit einsetzen] sterben wollen.Thomasius hat geschrieben:Andererseits haben wir die Befürchtung, dass ein Austritt als Beispiel für andere Länder dienen könnte und das der Anfang vom Ende der EU sein könnte.
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Ich denke schon daß der Nutzen eines Brexit überwiegt. Wegfall aller EU Verordnungen und Normen und dennoch wird es wirtschaftlichen Verkehr zwischen EU und GB geben. GB wird flexibler agieren können als die starre EU. Zudem sind sie nicht an das enge Korsett der EU bezüglich: Wir verhalten uns gegen diese Nation da so und so. Mit den richtigen Führern könnte GB nochmal das Zünglein an der Waage der europäischen Politik werden.
Zudem für uns ein gewaltiger Vorteil: Die größten Agrarsubventionsempfänger waren immer das britische Königshaus, dann die anglikanische Kirche (mit dem britischen Monarchen als Oberhaupt) und dann die englischen Adligen. Danach kam Griechenland. Wieder paar Posten eingespart.
Zudem für uns ein gewaltiger Vorteil: Die größten Agrarsubventionsempfänger waren immer das britische Königshaus, dann die anglikanische Kirche (mit dem britischen Monarchen als Oberhaupt) und dann die englischen Adligen. Danach kam Griechenland. Wieder paar Posten eingespart.
- Koenigsmoerder
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Isnogood hat geschrieben:Wegfall aller EU Verordnungen und Normen und dennoch wird es wirtschaftlichen Verkehr zwischen EU und GB geben. GB wird flexibler agieren können als die starre EU. Zudem sind sie nicht an das enge Korsett der EU bezüglich: Wir verhalten uns gegen diese Nation da so und so. Mit den richtigen Führern könnte GB nochmal das Zünglein an der Waage der europäischen Politik werden.
Nachdem sich bekanntermaßen die USA und die EU unter dem Namen TTIP um eine Harmonisierung von Normen und dergleichen bemühen, ist wohl kaum anzunehmen, dass GB alleine sonderlich viel davon hätte, dass es sich jetzt nicht mehr an in Brüssel beschlossenen Kram halten muss. Am Ende ist es eher umgekehrt, dass sie zwangsläufig mitgehen müssen, mit dem was USA und EU ausklüngeln, nur dann eben ohne jedes Mitspracherecht.
Auch halten Wir es für ziemlich fraglich, ob die Unabhängigkeit in Sachen Außenpolitik den Mangel an Gewicht, den GB alleine hat, kompensieren kann. Die Außenpolitik des 21. Jahrhunderts wird von den USA, China, Russland und der EU bestimmt. Wen interessiert da schon was GB will?
Habt Ihr da zufällig 2015er Zahlen zur Hand? Wir haben auf die Schnelle nur die Verteilung der Agrarsubventionen für 2014 gefunden, da führt Frankreich (16,4%) vor Spanien (11,6%) und Deutschland (11,3%). GB kommt da auf 7%, vgl Tabelle V. Hat sich da so massiv was verändert?Zudem für uns ein gewaltiger Vorteil: Die größten Agrarsubventionsempfänger waren immer das britische Königshaus, dann die anglikanische Kirche (mit dem britischen Monarchen als Oberhaupt) und dann die englischen Adligen. Danach kam Griechenland. Wieder paar Posten eingespart.
Abgesehen davon ist es aber dennoch eine Milchmädchenrechnung, sich einen isolierten Topf vorzunehmen, wo jemand besonders viel abgreift, und zu glauben man würde unterm Strich was sparen, wenn dieser Profiteur insgesamt ein Netto-Zahler ist.
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- Jorrig
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Selten so einen uninformierten Post gelesen. Bitte kümmert Euch um ein wenig Sachkenntnis, damit ich Euch halbwegs ernst nehmen kann.Isnogood hat geschrieben:Ich denke schon daß der Nutzen eines Brexit überwiegt. Wegfall aller EU Verordnungen und Normen und dennoch wird es wirtschaftlichen Verkehr zwischen EU und GB geben. GB wird flexibler agieren können als die starre EU. Zudem sind sie nicht an das enge Korsett der EU bezüglich: Wir verhalten uns gegen diese Nation da so und so. Mit den richtigen Führern könnte GB nochmal das Zünglein an der Waage der europäischen Politik werden.
Zudem für uns ein gewaltiger Vorteil: Die größten Agrarsubventionsempfänger waren immer das britische Königshaus, dann die anglikanische Kirche (mit dem britischen Monarchen als Oberhaupt) und dann die englischen Adligen. Danach kam Griechenland. Wieder paar Posten eingespart.
Falls GB wirklich raus will, wird die EU höchstwahrscheinlich ein Exempel statuieren, damit nicht noch mehr auf die Idee kommen. Selbst eine Lösung wie Schweiz oder Norwegen wäre nicht ideal: Man muss die meisten Richtlinien dennoch übernehmen, darf aber nichts mehr mitbestimmen. Und zahlen müssten sie genauso. Die USA haben bereits verlauten lassen, dass sie nicht noch ein Privathandelsabkommen mit GB verhandeln würden. Das alte Commonwealth wird niemals die direkten Nachbarn ersetzen. Ausserdem ist es gut möglich, dass dann die Schotten nach einem neuen Referendum rufen, weil die nämlich tendentiell lieber drin bleiben würden. Damit würden die EU-Gegner auch noch das Königreich an sich aufs Spiel setzen. Gegner der EU können eigentlich nur verblendet sein durch irgendeine nationalistische oder lokale Propaganda. Vernünftig politisch denkende Menschen können nur für die EU stimmen. Ich habe jedenfalls noch kein einziges stichhaltiges Argument für einen Austritt gefunden.
- Silem
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EU Entscheidungen werden normalerweise in nationale Gesetzte umgesetzt. Damit diese ganzen Verordnungen und Normen wegfallen müssten die Briten erstmal die nächsten 10 Jahre die Hälfte ihrer Gesetze abschaffen und wie Koenigsmoerder gesagt hat geht das auch gar nicht (so einfach). Diese Ordnungen gelten weiterhin in den anderen EU-Staaten. Möchte sich GB also am wirtschaftlichen Verkehr beteiligen muss es diese Normen einhalten hat aber in Zukunft keinerlei Einflussmöglichkeit mehr auf die Entstehung dieser Normen. Man stelle sich vor Deutschland könne nicht mehr über Normen debattieren die entscheiden wie unsere Autos gebaut werden müssen, das machen jetzt die Spanier und Italiener.Isnogood hat geschrieben:Ich denke schon daß der Nutzen eines Brexit überwiegt. Wegfall aller EU Verordnungen und Normen und dennoch wird es wirtschaftlichen Verkehr zwischen EU und GB geben.
Die Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU sind da ziemlich interessant: https://de.wikipedia.org/wiki/Bilateral ... chen_Union
oder NorwegenIm Rahmen des EWR-Vertrages wäre die Schweiz gezwungen gewesen, ihre technischen Anforderungen mit denjenigen der EU zu harmonisieren. Nach dem EWR-Nein 1992 hat sich der Bundesrat entschieden, die schweizerischen technischen Vorschriften weitgehend und autonom an jene der EU anzugleichen, um zu verhindern, dass Schweizer Betriebe durch nicht-tarifäre Handelshemmnisse auf dem internationalen Markt benachteiligt würden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Norwegen_ ... sche_UnionIm Januar 2012 wurden die Ergebnisse veröffentlicht. Laut des Berichts hat Norwegen deutlich mehr Vor- als Nachteile durch die Zusammenarbeit mit der EU. Bisher wurden 75 Prozent der EU-Richtlinien übernommen und mehr als 6000 europäische Gesetze in nationales Recht umgesetzt. Seit dem Beitritt zum EWR wuchs die norwegische Wirtschaft um 60 Prozent und die Beschäftigungsquote stieg um 25 Prozent
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