Einstiegsfragen

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Boltar
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Beitrag von Boltar »

Hallo Regenten,

ich hab nun nach 1,5 Jahren Abstinenz mal wieder EU4 (als Hessen) mit aktuellen Patch und Common Sense gespielt und da hat sich ja einiges geändert. Deshalb mal hier ein paar Fragen:
  • Provinzentwicklung - Irgendwie werd ich da noch nicht so ganz schlau draus. Ich hab zuerst versucht meine Provinzen ungefähr gleich zu entwicklen, aber irgendwann fehlen dann halt die Punkte für Ideen oder Techs. Wie macht ihr das? Wie sollte man es machen, wenn man zum Beispiel später kolonisieren will?
  • Festungen / Armeen - Ich hab die Festungen auch im Frieden besetzt gelassen (sie schon nen guter Kostenblock *puh*). Macht ihr das auch so oder empfiehlt es sich eher die unbesetzt zu lassen? Wie haltet ihr das mit dem Armeen? Mit EU3, EU2 hab ich die im Frieden immer auf min. Unterhalt gestellt. Das hat mir nun im Spiel doch schon ein paar mal echt fiese Niederlagen (mit hohen verlusten) eingebracht. Und wenn man sie auf mx. Unterhalt hält, wie redziert man die Kosten dafür sinnvoll?
  • Regierungsform - Hab ich irgendwie zu spät gesehen und dann nicht das Prestige bekommen um die zu ändern. Sollte man diese ändern (also von Herzogtum zu Königreich zB)?
Ich hoff auf ein paar Wegweiser für die nächste Partie. :D


Grüße
Boltar
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Jorrig
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Beitrag von Jorrig »

Kommt darauf an. Festungen auf vollem Unterhalt erhöhen die Militärtradition, das kann es durchaus wert sein. Ausserdem wird man nicht so leicht von Rebellen oder dem Feind überrascht. Bei Geldmangel schalte ich die aber ab. Das Heer lasse ich nur auf vollem Unterhalt, wenn ich es mir leisten kann und gerade Rebellionen drohen, ich Kolonien gründe etc. Ansonsten fahre ich den Unterhalt auch runter. Regierungsform ändern lohnt sich schon, solange man nicht ohnehin eine spezielle bekommt (Österreich oder England z.B.). Das hängt aber vom Spielstil an, Ihr könnt Euch ja die jeweiligen Boni anschauen und dementsprechend entscheiden. Den Rangaufstieg von Herzogtum zu Königreich würde ich auf jeden Fall machen. Da bekommt man mehr Anführer und auch so nur Vorteile (soweit ich weiss, habe noch nie was Kleines gespielt).
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KIWI
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Beitrag von KIWI »

Boltar hat geschrieben:
  • Provinzentwicklung - Irgendwie werd ich da noch nicht so ganz schlau draus. Ich hab zuerst versucht meine Provinzen ungefähr gleich zu entwicklen, aber irgendwann fehlen dann halt die Punkte für Ideen oder Techs. Wie macht ihr das? Wie sollte man es machen, wenn man zum Beispiel später kolonisieren will?
  • Festungen / Armeen - Ich hab die Festungen auch im Frieden besetzt gelassen (sie schon nen guter Kostenblock *puh*). Macht ihr das auch so oder empfiehlt es sich eher die unbesetzt zu lassen? Wie haltet ihr das mit dem Armeen? Mit EU3, EU2 hab ich die im Frieden immer auf min. Unterhalt gestellt. Das hat mir nun im Spiel doch schon ein paar mal echt fiese Niederlagen (mit hohen verlusten) eingebracht. Und wenn man sie auf mx. Unterhalt hält, wie redziert man die Kosten dafür sinnvoll?
  • Regierungsform - Hab ich irgendwie zu spät gesehen und dann nicht das Prestige bekommen um die zu ändern. Sollte man diese ändern (also von Herzogtum zu Königreich zB)?
...
Zu 1. Das hatten wir nur immer am Anfang ein wenig gemacht. Und dann nur in unseren beiden besten Provinzen. Nachher nicht mehr, da wir nie genug von den Punkten hatten.
Zu 2. Im Frieden unbesetzt, da wir so viele Gulden gespart hatten und die Armee auch nur das mind. Unterhalt gezahlt. Nun im späteren Spielverlauf, dann aber den Unterhalt der Armee rauf gesetz, aber nicht ganz, um die Rebellen im Land zu Unterdrücken. Sonst passiert nämlich nichts. Auch zur Kolonisierung haben wir es rauf gesetzt.
Zu 3. WIr spielen Venedig. Da haben wir noch nicht soviel Auswahl
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Xantarian
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Beitrag von Xantarian »

Falls ihr im HRE spielt und kein Kurfürst seit braucht ihr den Regierungsrang nicht erhöhen, afaik ist es so das normale Reichsmitglieder nur Herzöge sein dürfen...
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KIWI
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Beitrag von KIWI »

Nun sind wir mit Venedig eine kleine Kolonial Macht in Afrika und Südamerika. Das kostet ja.... derzeit 2,7 Gulden für die Kolonisten. Einnahmen = 0,78 Gulden. Na Super, wir sind schon so ein Händler :D
Wirtschaftlich geht es im Moment gerade nicht voran. Haben gerade 1500 Gulden verheizt durch Krieg, den wir auch noch verloren haben und die Kolonisierung.
Und nun das. 3 Provinzen sind zur Reformation übergegangen. Und dann haben wir noch gleich dort Missionare hin geschickt und schon stieg das Revolten Risiko. So ein Mist. Und da die Modis bei der Missionierung -100 % sind. Passiert auch nichts. Keine Bekehrung.

Sollten wir mit Venedig doch den Glauben wechseln? Was meinen die werten Regenten dazu?
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Beitrag von [B@W] Abominus »

Entsage er dem falschen Petrus auf dem Thron in Rom! Schließe er sich den Reformern an und lasse er auch Frauen die heilige Messe lesen. Und Knattern bis zum Weltuntergang, ohne Reue!
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KIWI
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Beitrag von KIWI »

Aber dann hasst uns Österreich und Frankreich :D
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Beitrag von [B@W] Abominus »

Vernichtet die Feinde des wahren Glaubens! DEUS LO VULT!

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Deductor
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Beitrag von Deductor »

Boltar hat geschrieben: Ich hoff auf ein paar Wegweiser für die nächste Partie. :D


Grüße
1) Entwicklung ist wichtig. Sie macht aus durchschnittlichen Provinzen lohnenswerte Dukatenschleudern. Natürlich muss das P/L-Verhältnis stimmen. Mit der Zeit wird Entwicklung auch kostengünstiger, besonders im Lategame.
2) Festungen sind sehr teuer. Wenn Ihr euch nicht bedroht seht könnt ihr ihren Unterhalt in Friedenszeiten senken. Ihr bekommt dann nicht mehr den vollen Militättraditionsbonus für bemannte Forts, aber das ist meist okay. Selbiges gilt für die Armeen, die dann aber natürlich so stehen sollten, dass sie nicht nach Kriegsausbruch direkt angegriffen werden können.
3) Ihr fliegt aus dem Reich, wenn Euer Rang >Herzogtum ist, und ihr nicht zu den Kurfürsten gehört (Darum fliegt ein mit Brandenburg gegründetet Preußen auch nicht aus dem Reich, ein mit Pommern gegründetes durchaus). Ansonsten sollte man den Regierungsrang immer erhöhen. Das bringt euch einen Diplomaten bzw. einen Anführer ohne Unterhaltskosten mehr, und verringert den Nationalfokus-Cooldown.
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Jorrig
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Beitrag von Jorrig »

KIWI hat geschrieben:Nun sind wir mit Venedig eine kleine Kolonial Macht in Afrika und Südamerika. Das kostet ja.... derzeit 2,7 Gulden für die Kolonisten. Einnahmen = 0,78 Gulden. Na Super, wir sind schon so ein Händler :D
Wirtschaftlich geht es im Moment gerade nicht voran. Haben gerade 1500 Gulden verheizt durch Krieg, den wir auch noch verloren haben und die Kolonisierung.
Und nun das. 3 Provinzen sind zur Reformation übergegangen. Und dann haben wir noch gleich dort Missionare hin geschickt und schon stieg das Revolten Risiko. So ein Mist. Und da die Modis bei der Missionierung -100 % sind. Passiert auch nichts. Keine Bekehrung.

Sollten wir mit Venedig doch den Glauben wechseln? Was meinen die werten Regenten dazu?
Jede Provinz hat diesen Modifikator, der eine zeitlang -100% gibt. Ich würde einfach abwarten, bis der weg ist und dann konvertieren. Die Kolonien bringen eher langfristig Geld, kurzfristig kosten die. Das ist eben so. Afrikanische Kolonien sind dabei sicher weniger rentabel. Am besten ist am Anfang die Karibik.
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KIWI
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Beitrag von KIWI »

Ok, dann werden wir mal auch die Karibik beglücken... Mit ein oder 2 Kolonien. Mal schauen ob es mit unserer Kolonialreichweite funktioniert.
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Jorrig
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Beitrag von Jorrig »

Gründet mindestens 5, damit dort eine Kolonialnation entsteht. Am besten noch 10 Provinzen, dann gibt es noch einen Händler dazu. Noch besser, Ihr monopolisiert die Karibik, dann könnt Ihr auch den Handel von dort vernünftig abschöpfen. Der kommt nämlich sonst höchstens nach Genua und muss vorher noch durch Sevilla.
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Private_S
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Beitrag von Private_S »

Zuviele Kolonien gleichzeitig zu gründen, ist übrigens ziemlich teuer. Das hatten Wir anfangs nicht beachtet. Also das Limit einhalten (siehe Tooltips).
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Boltar
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Beitrag von Boltar »

:)
1) Jetzt, so Ende erste Hälfte des 16 Jahrhunderts sind alle Provinzen min. Orange entwickelt (10+). Mal sehn wie es weiter läuft. Tech und Ideen halte ich noch mit.
2) Grad das Reduzieren der Festungen hat sich tierisch gelohnt. Die Armee steht Zentral. Das hat nur gegen Österreich nicht geholften (sie wollten dereinst - noch in 14 Jahrhundert - das Breisgau von Baden haben), da die mit 20.000 Mann zielstrebig auf meine 7.000 Mann zumarschiert sind und diese bis zum bitteren Ende verfolgt und niedergemacht haben. :( :rot:
3) Ja, hier wart ich noch drauf. A) fehlen mir noch die 300 Entwicklung (hab "nur" 136) und B) bin ich grad Protestant geworden und somit ist unser Prestige im Keller!. Aber wir arbeiten dran.


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Beitrag von KIWI »

Jorrig hat geschrieben:Jede Provinz hat diesen Modifikator, der eine zeitlang -100% gibt. Ich würde einfach abwarten, bis der weg ist und dann konvertieren. Die Kolonien bringen eher langfristig Geld, kurzfristig kosten die. Das ist eben so. Afrikanische Kolonien sind dabei sicher weniger rentabel. Am besten ist am Anfang die Karibik.
Ok, dann ziehen wir die Moralapostel wieder zurück und warten was kommen mag, entschuldigt Abo, aber wir werden dann doch Katholisch bleiben müssen. Dem Frieden Willen, nicht das noch die FDP an die MAcht kommen tut ;-)
In Afrika haben wir nur 2 Kolonien. In Südamerika schon ein Protektorat und 3 Kolonien drumherum. Kosten tun die uns auch, weil wir da 10.000 Mann überall verteilt haben. Als schnelle Eingreifstruppe.
Private_S hat geschrieben:Zuviele Kolonien gleichzeitig zu gründen, ist übrigens ziemlich teuer. Das hatten Wir anfangs nicht beachtet. Also das Limit einhalten (siehe Tooltips).
Da sagt ihr wieder was. das vergessen wir gerne. Oh man, wir hätten wieder alles kolonisiert und uns dann gewundert, warum wir immer soviele Abzüge erhalten. Dann werden wir erst schauen und dann in der Karibik weiter machen.
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Beitrag von Xantarian »

In Südamerika schon ein Protektorat und 3 Kolonien drumherum. Kosten tun die uns auch, weil wir da 10.000 Mann überall verteilt haben. Als schnelle Eingreifstruppe.
:???: Warum habt ihr so viele Kolonialtruppen abgestellt? :???:

Je nach Mil-Level haben wir meist nur 2000-4000 Mann als Schutztuppe abgestellt. Im Kriegsfall sind die Kolonien meist von untergeordneter Bedeutung und um Aufstände der Einheimischen zurückzuschlagen reicht diese Truppenstärke allemal.

Es sein den Ihr plant größere Eroberungen im entsprechenden Gebiet.
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Beitrag von KIWI »

Das wissen wir selber nicht :D
Das kam so, da wir in Afrika und Südamerika gleichzeitig plün.., öh kolonisieren haben wir unsere Heimat Armee aufgeteilt und nun stehen sie darum. Wir hatten nämlich einmal einen Aufstand in der Kolonie und mußten von vorne anfangen. Nun stehen immer 4000 Mann in einer neuen Kolonie, bekämpfen gleich die Einwohner und bleiben dann da stehen bis es eine Stadt wird.
Auch hatten wir die als Schutz gegen England gehabt. Auch wollten wir die unbesetzten Kolonien der Engländer angreifen. Aber dann kam die Flotte der Engländer ... Aua. Nun werden wir aber wieder ein paar Einheiten zurück in die Heimat schicken.

- - - - - - - - - - AUTOMATISCHE ZUSAMMENFÜHRUNG - - - - - - - - - -

Angreifen können wir noch keine Indianer Stämme mit Migrationshintergrund, da uns die Idee fehlt, um ohne Kriegsgrund angreifen zu dürfen.
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Beitrag von KIWI »

So, das Arschleckenbeimpapst hat nichts gebracht. Seht Euch das Reich von Venedig an, was sollen wir tun, wir müssen noch 10 Jahre warten bis die MODis weg sind, um zu konvertieren. Ein Schlammesel. Und wo können wir sehen, wieviele Kolonien wir haben dürfen?

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Beitrag von [B@W] Abominus »

Das halbe Reich reformiert und er will dem Papst weiter in den Fott kriechen. Armseelig...
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Beitrag von Jorrig »

Ihr könnt immer so viele Kolonien ohne Preisaufschlag gründen, wie Ihr Kolonisten habt. Bei drei Kolonisten kosten also die ersten drei normalen Unterhalt. Die vierte wäre doppelt so teuer, die fünfte viermal so teuer usw. Steht auch im Tooltip. :)
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