Der Star Wars-Thread

Moderator: Montesquieu

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Gettysburg
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Der Star Wars-Thread

Ich glaube es selbst noch nicht ganz, aber das frühe Aufstehen hat sich (anders als an den meisten anderen Tagen, an denen es nur zur Arbeit geht) gelohnt. Ich danke J.J. Abrams für einen zwar das Risiko in jeder Hinsicht scheuenden Film, der mir aber, natürlich noch abhängig davon wie es weitergehen wird, hoffentlich dabei helfen wird, Hayden Christensen, die Dialoge zwischen Anakin und Padme (*brrrr*) sowie den guten alten Jar Jar zu vergessen und mich(se) wieder mit der Reihe zu versöhnen. Das war heute sehr viel Star-Wars-Feeling der alten Schule mit ungewohnt viel wunderbar selbstironischem Humor, ohne dass es zu klamaukig wurde, wenn auch zum Teil mit den alten Schwächen. Doch wie sagte noch Rektor Skinner zum Diorama-Rama: "Luke! Han! Chewie! Sie sind alle hier." Und darauf kommt es (anscheinend) an.

Ich spalte den folgenden Spoiler in zwei Teile: Im ersten versuche ich eine Art allgemeine Kritik loszuwerden, ohne dabei auf die Handlungsstränge im Detail einzugehen. Im zweiten spare ich auch die Handlung nicht aus. Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte sich zumindest den zweiten Spoiler auf keinen Fall ansehen, besser aber noch nicht einmal den ersten. Ich freue mich schon auf die Meinungen anderer.
Spoiler
Anders als bei den Episoden I–III hatte ich von der ersten Minute an wieder das Gefühl, mir eine Star-Wars-Episode anzusehen. Das hat dann auch schon fürs Mögen gereicht. Die neuen Charaktere fand ich überwiegend gelungen, wenn sie auch ihr eindeutig zuzuordnendes Äquivalent in der Episode IV haben. Insgesamt ist der Handlungsverlauf in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich. J.J. Abrams erzählt die Episode IV zwar nicht exakt nach, erfindet das Star-Wars-Universum aber auch ganz sicher nicht neu – zurückhaltend ausgedrückt. Hätte ich das gewollt? Wahrscheinlich nicht. Dennoch ist die Story angesichts der Episode IV wenig innovativ, wenn auch in sich stimmungsvoll erzählt. Ich habe viel gelacht, teils bei Szenen, die auf einen Gag abzielten, aber auch in einer Szene, die offensichtlich ernst gemeint war. Ich habe mich beim Wiedersehen bekannter Charaktere, zu meiner eigenen Überraschung, ehrlich gefreut (im Kino andere lautstark – habe ich so auch noch nicht mitbekommen) und mit den neuen mitgefiebert. Wer mosern will, wird genug finden, wer sich auf die Filme einlassen will, gewinnt. Der riesengroße Wurf ist es vielleicht nicht geworden, aber ein vielversprechender Anfang der neuen Trilogie – im nächsten Teil aber bitte mit etwas mehr Mut zur Innovation. Wenigstens ein wenig.
Spoiler
Hier möchte ich die konkreten Kritikpunkte vorstellen, die mir jetzt spontan einfallen:

Negativ:
– Kylo Ren. Eine Enttäuschung (aber es kommt vielleicht drauf an, wie sich der Charakter weiterentwickelt). Kein Sith-Lord zum Fürchten, sondern eine verzogene Göre, in der die Macht nicht besonders stark zu sein scheint. Hier haben die Eltern gehörig in der Erziehung versagt (und der Lehrer bislang in der Ausbildung). ;)
– Todesstern-Story. Lieblos und übereilt erzählt und mit derselben Methode wie immer besiegt. Dem Imperium/First Order möchte man sagen: "Leute begreift es doch. Todessterne sind Mist! Lasst Euch etwas anderes einfallen oder stopft doch wenigstens beim nächsten Mal die Sicherheitslöcher. Guckt die Family-Guy-Folgen, dort erklären sie es Euch!" Das hätte man sich sparen oder anders erzählen können.
– Snoke. Hatte Peter Jackson den noch vom Hobbit übrig und J.J. Abrams im Ausverkauf zugeschlagen? Warum eine CGI-Rübe?
– Wir wissen, dass das Imperium böse ist. Es braucht dafür keinen Reichsparteitag mit roter Fahne, einem Redner, der sich zur Adolf-Stimmung hochfährt und grüßenden Sturmtruppen. Überflüssig und lächerlich. Das Kino hat sich laut kaputtgelacht.

Positiv:
– Star-Wars-Feeling. So wird es gemacht.
– Rey. I like that girl and her british accent.
– Han. Leia. Chewie. So viele Erinnerungen... *schnief*
– Luke. (Hättest aber ruhig was sagen können, Mensch.)
– Humor und Selbstironie. Als der Millenium Falcon von Rey beim ersten Anblick als Garbage bezeichnet wird. Die Szene in der Kylo Ren zum zweiten Mal in einem pubertierenden Wutanfall ein Zimmer zerlegt, zwei Stormtrooper um die Ecke kommen, den Lärm hören und sich schnell wieder verdrücken. Es waren wirklich nach meinem Geschmack viele gelungene Lacher – vor allem durch Anspielungen auf die alten Filme – dabei. Sehr schön. Hatte ich nicht erwartet.
– Ein sehnsüchtiger Niemand mit großen Hoffnungen rückt ins Zentrum des galaktischen Geschehens. Das ist Star Wars. Nicht originell, aber wenn es gut erzählt wird, funktioniert es.

Gemischt:
– Finn. Kann noch nicht wirklich sagen, was ich von ihm halten soll, aber ich ahne, wessen Platz er rollentechnisch in den nächsten Episoden einnehmen soll (es hat sich ja eine Lücke aufgetan… *nochmal schnief*).
– Im Grunde eine Nacherzählung von Episode IV mit anderen Charakteren und etwas anderem Handlungsverlauf. Hat für mich im Ergebnis trotzdem funktioniert, aber J.J. Abrams wird sich den Vorwurf anhören müssen, dass er mehr "remixen" (wie schon bei Star Trek) als selbst erzählen kann.
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Beitrag von Friedrich III. »

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Friedrich III.
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Eben drin gewesen. Ziemlich gute Stimmung im Kino + Applaus am Anfang und Ende. Der wahre Krieg der Sterne ist imo zurück. :)
Kann mich Gettysburg in seiner Ausführung nur anschließen.

Eins kann ich jedoch hinzufügen:
SpoilerSchön, dass es wieder bodenständige Laserschwertkämpfe gibt. Natürlich werden diese effektmäßig bzgl. Jedi-/Sith-Kräfte erweitert werden, nur wird es hoffentlich nicht wieder in das inflationäre Fuchteln und Hopsen der Prequels (ab Episode 2) ausarten.
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Version 23. September 2016

Beitrag von RumsInsFeld »

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RumsInsFeld
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Ich sehe den Film leider viel negativer als der werte Gettysburg. Komme gerade aus dem Kino heim und bin leider nicht glücklich, was ich selber nicht ganz fassen kann. Ich habe mich seit der Ankündigung des Films wie ein kleines Kind gefreut und auch die Trailer haben mich recht positiv gestimmt. Leider ist bei mir während dem Film nicht wirklich Star Wars Stimmung aufgekommen. Vlt. ist dies auch dem nicht so guten Platz in der 3D Fassung auf deutsch geschuldet, ich muss und werde mir den Film definitv auch noch auf 2D und Englisch anschauen. Dennoch bleiben bei mir auch einige Zweifel ob ich den Film noch wirklich lieben lernen werde.

Bevor ich im Spoiler noch näher auf den Film eingehe, muss ich noch kurz erklären was ich für ein Star Wars Fan bin, da sich das vermutlich von Anderen unterscheidet. Den ersten Kontakt mit Star Wars habe ich mit wohl 8 gehabt, als ich zusammen mit meinem Vater in Dunkle Bedrohung war. Darauf habe ich mir die alten Filme im Fernsehen sowie den II. und III. im Kino angesehen. Ich bin praktisch in meiner späteren Kindheit und Pubertät mit der Prequel Trilogie aufgewachsen. Dazu habe ich damals Star Wars Sticker zu den Filmen gesammelt und mit der Zeit Computerspiele wie Star Wars Podracer oder später dann Kotor gespielt (vor einem Jahr mal wieder auch Empire at War mit dem Klonkriege Mod). Als Student habe ich jetzt noch mich viel im Internet recherchiert, Clone Wars und jetzt Rebels geschaut sowie ein paar Bücher (essentiellstes wohl Darth Plagueis) gelesen. Für mich spielt bei Star Wars letztedlich eigentlich das Gesamtuniversum die größte Rolle, mit ihrer Politik, Geschichte, Kriegen, natürlich auch der Macht,... Wenn ich mich wirklich für den Rest meines Lebens für eine der Trilogien entscheiden müsste, wäre es wohl die Prequel, da sie mir mit dem ganzen Hintergrundwissen dazu noch einfach eine geilere Story liefert. Dabei kann ich auch ganz gut über übertriebenen Effekteinsatz und JarJar hinwegschauen. Nichtsdestotrotz liebe ich die Alten Filme und finde auch die Verknüpfung der beiden Trilogien eigentlich ganz schön gelöst. Filmisch kann man vermutlich jedem Star Wars ein paar Schwächen nachweisen, aber es geht ja hier nicht um einen Film sondern um ein Lebensgefühl :D

Im Spoiler gehe ich jetzt noch genauer auf das Erwachen der Macht ein. Logische Fehler seien mir bitte verziehen, da ich grade noch zu aufgerüttet bin und meine Gedanken einfach loswerden möchte :D Eventuell ändert sich meine Meinung auch noch mit ein bisschen Abstand oder mit einem zweiten Mal ansehen. Generell muss man den Film vermutlich auch noch nach den nächsten neuen Filmen im Gesamtkontext sehen, um ihn endgültig bewerten zu können.
Spoiler Ich mache es mal ein wenig ähnlich wie der werte Gettysburg und schreibe erst einen kurzen Gesamteindruck und gehe danach dann mit Stichpunkten noch auf speziellere Punkte ein.

Wie schon anfangs gesagt bin ich im Moment nicht glücklich über den Film. Ich glaube es kommt großteils daher, dass bei mir während dem Film keine wirkliche Star Wars Stimmung aufgekommen ist. Einmal war ich erschreckenderweise kurz davor zu meinem Handy zu greifen. Wäre das ganze kein Star Wars, würde ich ihn als schon ganz gut unterhaltende Sci-Fi Action bezeichnen. Verglichen mit allen bisherigen Filmen hat mich der Film eben aber nicht in so eine unvergleichliche Star Wars Stimmung versetzen können. Dies ist denke ich zum Großteil der Story geschuldet, die ich je mehr ich drüber nachdenke auch für eine Frechheit halte. Ich verstehe einfach nicht, warum man sich wenn man sich schon mit anderen Dingen sichtbar und auch teilweise erfolgreich mühe gegeben hat, so eine langweilige Story rausleiert. Das Star Wars Universum ist doch auch dank der Fans schon so reichhaltig gefüllt, warum bedient man sich nicht einfach auch mal an sowas und baut vlt. erstmal eine weniger epische, dafür aber interessante und tiefgehende Geschichte auf. Als Gesamtbild des Films bleibt für mich im Moment ein fühlbar sehr bemüht gemachter Film im Star Wars Universum der obwohl er sich so sehr an klischeehafteste Elemente der alten Trilogie klammert, mich nicht ansatzweise in seinen Bann ziehen konnte wie jeder ander Star Wars davor. Hauptsächlich ist dies der langweiligen und geradlinigen Story geschuldet. Auch das Fehlen jeglicher Informationen über die Geschichte nach Endor verärgert mich. Auch wenn hier ja mit den nächsten Filmen noch etwas nachgereicht werden kann, glaube ich nicht wirklich, dass befriedigend auf die Geschichte von Widerstand-Republik und Erster Order eingegangen wird. Ich schätze mal hier liegt der zukünftige Fokus auf der Familiengeschichte und Snoke. Generell verpasst es der Film auch die stärken der Prequel Trilogie mitzunehmen und verliert durch den Fokus sich an die alten Filme zu klammern aus meiner Sicht auch den ganzheitlichen Star Wars Charme. Auch die Neuheiten und Unterschiede im Vergleich zu den Lucas Star Wars haben mich größtenteils nicht überzeugt.

Positiv:

- Rey: Punktet optisch und durch ihre interessante Rolle. Fragwürdig ist allerdings wie sie sich obwohl sie gerade erst ihre Machtsensitivität entdeckt hat, im Laserschwertduell mit dem Enkel von Darth Vader, der auch noch von Luke und einem vermeintlichem Sith Lord trainiert wurde behaupten kann.
- X-Wings im Anflug über dem See. Fand ich im Trailer schon so geil, da geht mir einfach das Herz auf
- Admiral Ackbar: Ich liebe den Guten einfach :D
- Hans Tod: Eine der wenigen Szenen im Film als ich wirklich gepackt war. Ich denke auch ein ganz heldenhafter und zeitlich passender Abritt für Han solo

Gemischt:

- Schauplätze: Stimmungsvolle Bilder und zu Star Wars passende Planeten. Hierbei vor Allem Jakku und der Planet der den Widerstand beheimatet (Name leider vergessen). Aber was auch für alle Schauplätze gilt, sie sind zu oberflächlich ausgestaltet. Von den Kämpfen zwischen den Guten und den Bösen abgesehen findet ja kaum etwas auf den Planeten statt.
- Kylo Ren: Einerseits ganz gut, dass er als zwiespältiger Charackter dargestellt wird der noch nicht der überböße ist. Gleichzeitig aber auch irgendwie ein Hampelmann der nicht an vorherige Sith Schüler wie Darth Maul, Tyrannus oder Vader heranreicht.
-Fin: habe die Figur relativ gleichgültig bisher betrachtet, mal schauen wie er sich entwickelt
-Musik: Teilweise gut eingesetzte vor Allem alte Themen. Die neue Musik hat mich aber nicht wirklich erreicht (verglichen zum Soundtrack von I-III der aus meiner Sicht gigantisch ist).
-Han, Chewie, Lea,... (Nostalgie): klar ist das nett und man freut sich als Star Wars Fan, allerdings sind es auch nicht die Elemente von Star Wars die mich persönlich am meisten begeistern.
-Gags: aus meiner Sicht zu viele Gags eingebaut, allerdings will ich die nochmal alleine sehen, ich glaube die passen dann schon. Das lautstark lachende Kinopublikum hat mich an den meisten Stellen aber eher sauer gemacht.
-Optik allgemein: teilweise sehr sehr schön mit Liebe zum Detail, teilweise aber auch Sachen an die man sich gewöhen muss (Schusswaffen, neue Ties, Gebäude,...) sowie einiges was ich fürchterlich fande wie die Laserschwerter (wieso so knisternd und flackernd und nicht wie ein Laserschwert in Star Wars nunmal auszusehen hat :D ) und der vernichtende Strahl des "Todessterns"
-Droiden: der neue Droide ist ganz nett und mit der Bewegungsweise auch toll ausgedacht, generell erscheinen mir die Droiden zu menschlich (C3PO:"ich habe dich vermisst", Verhalten vom Balldroiden allgemein), auch menschlicher als sie in den bisherigen Episoden gewirkt haben.

Negativ:

-Story: im Großen und Ganzen eine Kopie von IV: 1. Zufälliges Zusammenfinden der sich unbekannten Helden, Flucht vor der Ersten Ordnung/Imperium bis man den Widerstand/Rebellen erreicht, Zerstörung der Starkillerstation/Todesstern. Dazu noch weitere Parallelen wie Informationen im Droiden, Ähnlichkeiten von Jakku und Tattoine,.... Es gibt auch kaum Nebengeschichten und die Helden setzen sich eigentlich mit fast nichts außer Gut oder Böse auseinander. Die kurze Nebenstory von Han Solo und seinen Gläubigern fand ich auch fürchterlich. Auf einmal tauchen zwielichtige Gestalten die Geld wollen. Und wenn, warum bedient man sich hier nicht bekannter Verbrecherbanden des Universums (Black Sun, Pikes, Hutten,....) oder irgendeiner wenigstens interessanter Nebengeschichte statt hier beliebig austauschbare Gangster auftauchen zu lassen, wovon die eine Gruppe ausschaut wie eine Piratenbande aus Fluch der Karibik. Wie auch schon erwähnt stören mich besonders fehlende Informationen: Es gibt auf einmal aus den Resten des Imperiums eine neue Organisation die sich Erste Ordnung nennt, ähnliche Waffentechnik nutzt und auch einen noch viel größeren Todesstern hat (natürlich verwundbar wenn einzelne Jäger angreifen). Auch der Zusammenhang Republik-Widerstand erschließt sich mir nicht, muss es ja auch nicht, da die Superwaffe die Rebuplik wohl vernichtet.
-Aliens: Nicht tragisch, aber sehr seltsam. Wenn außer Gut und Böse überhaupt Zivilisten und Abschaum auftaucht, sind dies entweder Menschen oder komplett neue Alienrassen. Keine Ithorianer, Rodianer, Toydarianer, Dugs, Hutten, Twilek, Bith, Togruta, was auch immer. Und darauf habe ich von Anfang an eigentlich geachtet. Die neuen Aliens waren zwar nicht unangebracht, allerdings wundert es mich einfach wenn von den altbekannten und auch weitverbreiteten keine auftaucht.
-Landkämpfe: mir hat allgemein ein wenig eine richtige Bodenschlacht gefehlt. Alles nur so kleine Scharmützel in denen die Sturmtruppen in üblicher Manier versagen bei ernst zunehmenden Gegnern. Vlt. kommt so etwas ja noch in den nächsten Filmen.
- Eigentlich auch alle weiteren Punkte die auch Gettysburg negativ aufgeführt hat.

Ich denke das reicht jetzt auch erstmal. Hab mich jetzt bisschen in Rage geschrieben, ich hoffe es ist trotzdem noch klar verständlich. Man verzeihe mir Fehler hinsichtlich der Aufregung und Uhrzeit. Ich werde auf jeden Fall hier noch weitere Kommentare verfolgen und mit etwas Abstand noch was dazu schreiben. Ich hoffe, dass sich durch meine Kritik keiner Freude am Film nehmen lässt. Ich beneide zutiefst diejenigen die nach dem Film zufrieden und glücklich sind. Ich bin gespannt, wie die sonstigen Meinungen hier so ausfallen.
Viel Spaß allen die den Film noch nicht gesehen haben, ins Kino würde ich auf jeden Fall trotzdem gehen :D
Möge die Macht mit Euch sein

Beitrag von Ryo »

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Hab nichts gesehen und will es auf naher Zukunft nicht ändern. Ich finde es als Fan nur lustig wie die ganzen Micky Maus hater (als Disney die Lizenz gekauft hat) plötzlich im jubel und Hyp stecken.

Das aber nur Allgemein und nicht aufs Forum bezogen.
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Beitrag von Lewis Armistead »

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Wir haben den neuen Star Wars ebenfalls am gestrigen Abend mit unserem besten Kumpel gesehen.

Wir haben das Kino mit sehr gemischten Gefühlen verlassen. Ja es war Star Wars und es ist auch weit weg vom kompletten Griff ins Klo. Von der Story waren wir jedoch ehrlich enttäuscht und ähnlich wie beim werten Rums ist der Funke bei uns nicht so recht über gesprungen.

Weiteres im Spoiler.
Spoiler Man möge uns verzeihen, dass wir den Spoiler hauptsächlich nutzen werden um uns über die Punkte aufzuregen die uns teilweise sehr missfallen haben.

Der ganze Film kommt uns im Nachhinein wie ein nur geringfügig veränderter Neuaufguss von "A New Hope" vor und genau da liegt für uns hauptsächlich der Hase im Pfeffer.

Für diesen Neuaufguss hat man sich dann noch schamlos an Ideen des EU(Erweitertes Universum) bedient, dass man vorher ab 'Die Rückkehr der Jedi-Ritter" für obsolet erklärt hat und diese aus unserer Sicht komplett zum schlechteren verändert.

Die Grundidee war ja eigl gut. Mit neuer Republik, neuem Jedi-Orden, gefallenem Jedi der zu allem Übel auch noch das Kind von Han und Leia ist und Luke der sich daraufhin zurückzieht, soweit so gut, so EU.

Wir hätten den Film wirklich toll gefunden, wenn es sich mehr oder weniger darum gedreht hätte wer Luke zuerst findet.

Aber dann...ein neuer noch viel größerer tödlicher Todesstern der völlig wahllos einfach mal ein System wegpustet nachdem irgendein Schreihals der ken Stück Charisma ausstrahlt (das völlige Gegenteil von Tarkin) eine unnütze Rede kreischt. Und niemanden interessiert es in dem Moment wirklich. Was jetzt nun eigl mit der Republik ist, wird auch nirgends erklärt und scheint auch niemanden wirklich zu jucken. Kein Stück Dramaturgie. Das der neue Todesstern wieder im Prinzip dieselbe Schwachstelle hat wie vor 30 Filmjahren und von den selben X-Flüglern wie vor 30 Jahren letztendlich zerblasen wird ist eine Frechheit.

Das Imperium lässt sie natürlich erneut mit den Bauplänen fliehen bzw zieht sich freiwillig zurück (sehr typisch :rolleyes :) , weil das ja schon die letzten Male so gut funktioniert hat. Die Sturmtruppen sind zwar marginal besser dargestellt als in der alten Filmen, aber werden immernoch reihenweise über den Haufen geknallt. Es hätte unserer Ansicht nach sehr zur Spannung beigetragen wenn man bei deren Auftauchen (immerhin die imperiale Elitetruppe) nicht sofort wüsste, dass nicht wirklich was passiert, weil sie ja doch nur Schießbudenfiguren in weißen Rüstungen sind.

Auch diese Planungskonferenz für den Angriff vom Widerstand auf die Starkiller-Station der Ersten Ordnung (im Ernst wer hat sich diese grenzdebilen Namen ausgedacht?!)..."dieser Plan ist total bescheuert...okay so machen wir's"

Die einzige Szene mit echter Dramatik war tatsächlich die zwischen Han Solo und Kylo Ren.

Dieser langhaarige Bubi ist aus unserer Sicht die schlimmste Besetzungs-Verfehlung die es in Star Wars je gegeben hat. Weit vor Hayden Christensen. Wo hat der im Übrigen die schwarzen Haare her? Von der brünetten Leia oder dem dunkelblonden Han? Oder gehört das zur dunklen Seite dass man sich die Haare tönt? Hätte der die Maske doch nur aufbehalten...

Und die Lichtschwertkämpfe...wir haben ja schon fast das Kotzen gekriegt, als wir diesen komischen Zweihänder in der Vorschau sahen...schlimm genug dass die Dinger nicht mal mehr richtig nach Star Wars klingen. Da mögen Fans der klasssischen Trilogie anderer Meinung als wir sein.
Wir vermissen die spektakulären Kämpfe der neuen Filme. Mit einer futuristischen Waffe die aus einer Energieklinge ohne Gewicht besteht sollte auch futuristisch gekämpft werden. Mit einem Degen würde auch niemand nach dem Stil von Rittern aus dem 12. Jahrhundert kämpfen.

Wir könnten noch eine ganze Weile so weitermachen...

Naja. Zu den wenigen positiven Punkten:

- es sieht natürlich fantastisch aus wie die X-Wing über den See brettern oder der Falke durch den abgestürzten Sternenzerstörer. Auch der neue Look der Ties und der Sturmtruppen gefällt uns. Tolle Bilder teilweise.

- wenn Kylo Ren die Macht einsetzt. Dieses kräftige dunkle Vibrieren hat uns gut gefallen. Vermittelt schön einen Eindruck der unsichtbaren Kraft.

- Rae finden in der Rolle ganz gut und die Idee mit Finn ist auch nicht so schlecht. Wobei sei Umkippen vom Imperium (wir weigern uns es als diesen unausprechlichen Blödsinn zu bezeichnen) schon sehr seicht dargestellt ist. Seit der Kindheit so aufgezogen und indoktriniert und plötzlich ein Geistesblitz dass es doch alles doof ist. Es hätte wenigstens ein Kindheitsfreund oder sowas sein können der stirbt und ihm das Blut auf den Helm malt.

- es ist Star Wars, es geht weiter und zumindest könnte es episch weitergehen.

_________________________________________________________________________

Zusammenfassend finden wir, das ist aber nur unsere persönliche Meinung als Kenner des EU, dass Disney damit viele Chancen verschenkt hat das EU auszusparen.

Zum Beispiel die Zahn-Bücher oder später das Erbe der Jedi-Ritter liefern interessante neue Bösewichte, ausgefeilte Geschichten und Charaktere aus denen man sich nur das Beste hätte heraussuchen müssen. Wenn man gewollt hätte, hätte man Namen und Details verändert um dem Ganzen den Anstrich einer eigenen Idee zu geben.

Stattdessen ein Aufguss von Episode 4 in modernem Gewand und mit altbackenen und schlecht geklauten Ideen.

Aber es wird sich natürlich hervorragend verkaufen, die Kritiker feiern es offenbar und so ist immerhin der Grundstein für weitere Filme gelegt. Und Disney wird die Kuh melken solange und so viel sie nur kann was immerhin noch einige weitere Filme bedeutet. Auch wenn die in manchen Punkten weiter enttäuschen werden, wird es Star Wars sein und immerhin das ist ein Grund zur Freude.

In Schützengräben gibt es keine Atheisten.
Die Chroniken des Lewis Armistead

Beitrag von [Gast] »

[Gast]

Man muss in der ganzen Diskussion auch einfach mal ehrlich zugeben, dass weder Krieg der Sterne ("Episode IV") noch Rückkehr der Jedi-Ritter ("Episode VI") frei von Logiklücken waren sowie bei mir nicht wirklich als sehr gute Filme aufgezählt werden.
Ich bin weder unterweltigt noch überweltigt, an vielen Stellen dachte ich immer, dass es doch hier hätte besser gemacht werden könnte.

Auch wenn eigentlich keine Spoiler, bei Star Wars sind ja wirklich alle extrem überempfindlich:
SpoilerDer Film war extrem nah an Episode 4, er benutze praktisch einen gleichen Aufbau, eine gleiche Umgebung, Charaktere, die man zwischen den Filmen hätte austauschen können. Damit hat Disney Sicherheit gewählt, unter keinen Umständen sollte Phantom Menace Desaster wiederholt werden. Die Kreativität blieb dabei auf der Strecke. Der große Vorteil, den Krieg der Sterne jedoch noch hatte, dass der Film auch alleine stehen konnte, hat man dazu auch noch völlig aufgeben. Gefühlt wurden Charaktere zwanghaft eingeführt, es musste um jeden Preis das kommen weiterer Filme dem Viewer ins Gesicht gedrückt werden. Natürlich weit weit entfernt von einem Avengers Film, aber immernoch unschön. Die neueren Charakter sind sehr vorhersehbar, nicht nur was ihre Verwandtschaft angeht, sondern auch ihre zukünftigen Rollen im klassisch platten Gut-Böse-Plott. Nach 6 Filmen hätte ich gedacht, würden sie es endlich schaffen, richtige graue Charakter zu erschaffen. Aber das haben sie wieder nicht geschaft.
Der Film ist natürlich Bildgewaltig, fast könnte man von Fanservice sprechen, auch wenn es kein "Plott"-Service ist, sondern wirklich einfach nur gut wirkende Bilder und zum Teil Action. Dass sie dabei zum Teil wirklich wirklich unglaubwürdig wird, folgt auf der Hand, das hat Fanservice an sich.

Das mag Meckern auf hohem Niveau sein, aber der Film musste sich bei mir nicht an seinen 3+3 Vorgängern messen, sondern auch an sich selbst.
Ich muss aber auch sagen, ich bin nicht mit den Filmen zuerst aufgewachsen. Den ersten Kontakt mit Starwars hatte ich, als ich meinem Bruder bei Spielen von "Jedi Knight" zusah. Auch danach haben die guten SW Spiele immer deutlich mehr in mir hinterlassen, als die Filme. So muss sich der Filme auch an den beiden Knights of the old Republik messen, was unmöglich ist. Dafür vergöttere ich beide Teile auf ihre Art zu sehr. Enttäuschung war vorprogrammiert mit solch einer Haltung. Aber auch the Clone Wars (ja, größere Teile der Serie halt ich für sehr sehr gut) wie auch Rebels sind für mich eindringlicher als Star Wars Inhalte, als die Filme.

Zu guter Letzt meine Hoffnung, dass Disney SW so sehr melken will, dass sie mit HBO/Netflix/Amazon eine Serie produzieren mit 6 Staffeln:
Staffel 1: Mandalorian Wars
Staffel 2: Quest for the Star Forge
Staffel 3: Jedi Civil War
Staffel 4: 2nd Quest for the Star Forge
Staffel 5: Interbellum
Staffel 6: The Dark Wars

Ach ich bin ein Träumer.

Beitrag von Gettysburg »

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clone hat geschrieben:Man muss in der ganzen Diskussion auch einfach mal ehrlich zugeben, dass weder Krieg der Sterne ("Episode IV") noch Rückkehr der Jedi-Ritter ("Episode VI") frei von Logiklücken waren sowie bei mir nicht wirklich als sehr gute Filme aufgezählt werden.
Danke. So ist es. Aber wenn man etwas Besonderes mit ihnen verbindet, ist das gar nicht so wichtig. Es ist ein wenig wie bei manchen alten Musikstücken, die man früher mochte: heute vielleicht nicht mehr so geil – aber Erinnerungen werden geweckt.

Bei den Negativpunkten haben die werten anderen Regenten den einen oder anderen Punkt genannt, den ich auch gesehen habe, aber gestern noch vergessen habe aufzuzählen. Wie gesagt sind diese auch meiner Meinung nach kaum zu übersehen, ich gewichte sie nur nicht so stark in meinem Gesamturteil. Aber ich kann verstehen, dass die Kritikpunkte dieses sehr trüben können, wenn man etwas anderes erwartet oder erhofft hat. Dazu aber noch (vor allem zum werten RumsInsFeld):
Spoiler
Das "Star-Wars-Universum" ist so eine Sache. Wenn man sich die Episoden IV–VI (also die Grundbausteine, wenn man so will) genau ansieht, stellt man fest, dass diese nicht viel wirklich Detailliertes (wenn auch natürlich das Essentielle) zu selbigem beigetragen haben:

– Es gibt die Macht, die offenbar in eine helle und eine dunkle Seite geteilt ist (übrigens schon eine schlechte Voraussetzung für "graue Charaktere"). In Ordnung. Das hat eigentlich auch gereicht. Von "Midi-chlorians" hätte ich lieber nie etwas erfahren. Die sind eigentlich noch ein schlimmerer Einfall gewesen als Jar Jar.
– In dem Zeitraum der Episoden gibt es ein herrschendes Imperium, das von einem Imperator geführt wird und der dunklen Seite zuzuordnen ist. Und es gibt eine Rebellion. Die Hintergründe des Imperiums werden eigentlich nur zu Beginn durch Obi Wan angeschnitten und das auch nur sehr kurz. Ich bin mir nicht ganz sicher, meine aber auch, dass der Name "Kanzler Palpatine" nicht genannt wird (das aber im Buch zur ersten Trilogie!). Eine "alte Republik" wird erwähnt, ohne dass hierzu Näheres ausgeführt wird. Selbiges gilt für die "Klon-Kriege", in denen Obi Wan mit dem Vater von Luke gekämpft hat, wie er erzählt. Nichts davon wird in einem der Teile näher erklärt. Im Vordergrund steht im Folgenden nur die eigentliche Handlung der Filme. Erläutert wird bis zum Ende höchstens das, was unmittelbar die Familiengeschichte der Skywalkers betrifft, die ohnehin den Schwerpunkt der gesamten Handlung ausmacht. So viel dann zum historisch-politischen Hintergrund.
– Später auf Dagobah erzählt Obi Wan davon, wie Anakin zu einem "dunklen Lord der Sith" wurde. Auch über den Orden der Sith erfährt man bis zum Ende der Trilogie nichts mehr.
– Usw. Usw.

In den Episoden I–III hat George Lucas dann versucht, mehr Hintergründe, mehr Politik usw. einzubauen und sich dadurch erzählerisch dennoch zu weit von dem entfernt, was die alte Trilogie ausgemacht hatte. Das hat für mich nicht funktioniert. Ich weiß nicht ob es an dem Medium Film lag, denn in Büchern (wie z.B. die überraschend gute Bane-Trilogie, aber auch die drei Teile von Timothy Zahn) fand ich entsprechende Erklärungen immer interessant. Worauf will ich hinaus: Ich finde es nicht schlimm, dass in Episode VII noch nicht so viel über die Zwischenzeit bekannt geworden ist. Dass viel mit Andeutungen gespielt wurde, entspricht eher der Erzählweise von IV–VI und hat für mich eher den Nostalgie-Faktor verstärkt als für Enttäuschung gesorgt. Angesichts der Schlussszene sowie aufgrund der Andeutungen gehe ich aber davon aus, dass noch mehr kommen wird. Für mich ohnehin entscheidend: Ich will wissen wie es weiter geht. Das war bei den Prequels schlicht nicht der Fall.

Und am Ende noch @Lewis Amistead
Ihr schriebt: "Wir hätten den Film wirklich toll gefunden, wenn es sich mehr oder weniger darum gedreht hätte wer Luke zuerst findet." Ja! Volle Zustimmung. Es wäre so einfach gewesen und hätte meinen Hauptkritikpunkt an dem Film gar nicht erst aufkommen lassen. Das ist wirklich schade.
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Beitrag von Daiq »

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Wir haben den neuen Star Wars ebenfalls gestern im Kino gesehen. Wir sind keineswegs enttäuscht, aber auch nicht positiv überrascht. Insgesamt eine gute Abendunterhaltung, die Lust auf die weiteren Filme der Trilogie macht. BB8 ist übrigens großartig
George Best:
Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben. Den Rest habe ich einfach verprasst.

Beitrag von suo »

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Wir haben den Film eben in 3d auf Englisch gesehen und fühlten uns gut unterhalten. Wir können uns auch im Wesentlichen der Meinung des werten Gettysburg anschließen.

Als Antwort auf einen Schwachpunkt des werten RumsInsFeld fallen uns zwei Dinge ein.
Spoiler Rey: Wir halten sie für Lukes Tochter. Und da Kylo Ren ein verzogener Waschlappen mit Komplexen ist, erstaunt es uns nicht, dass sie sich gegen einen bereits verletzten Ren behaupten kann. Nahkampftechniken hat sie ja schon vorher gelernt.

Episode I-III: Es ist wohl tatsächlich eine Altersfrage. Wir halten nicht viel von dem ganzen Kasperlethater, das dort abgespult wurde und freuen uns, dass es von der Stimmung her wieder zur alten Trilogie zurückgedreht wird.
Der Wanderer muß nicht nur den Weg, sondern auch den Horizont dahinter sehen.

Beitrag von Gebannter User »

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Beitrag von [B@W] Abominus »

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Komme grad aus dem Kino. Ich fand den Film gut, aber es ist wie bei Star Trek: JJ hat es verhunzt. Das ist mir zwar bei Star Wars noch egaler als bei Star Trek, schade ist es dennoch.

Mir haben die Episoden 1-3 besser gefallen.
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Beitrag von [B@W] Abominus »

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Hat der hfrnwaldiwfz eigentlich nun schon TFA gesehen:
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Sehr geiles Teil, hätte ich auch gern. Aber so ein SS-Orden wie die 1. Order hat natürlich auch was.
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Beitrag von sheep-dodger »

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sheep-dodger
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Ich fand den neuen Star Wars ziemlich gut, Rey ist kickass als Hauptcharacter.
Plotmäßig ist er zwar ziemlich ähnlich zu A New Hope, aber das ist mE kaum überraschend für den ersten neuen Star Wars Film unter Leitung von Disney, da ist es ganz normal, dass etwas konservativere Kost gebracht wird.
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Beitrag von Alith Anar »

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Viele Anlehnungen an Teil 4 ( A new Hope) fand ich gut.

Ein paar Sachen, etwas unlogisch aber generell (im Gegensatz zu Teil 1-3 / young Annakin) hatte der wieder Star Wars feeling.
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Beitrag von Württemberg »

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Württemberg
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Bin insgesamt zufrieden, auch wenn ich mehrere Wendungen bereits beim Sehen ahnen konnte, die Anspielungen an den vierten Teil waren da teilweise zu offensichtlich. War aber nicht störend, ein guter Film.

Beitrag von JoeMill »

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JoeMill
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Ich fand Episode 7 nicht gut.

Ich weiß nicht irgendwie kam bei mir kein Star Wars Feeling auf und vorallem hat mich die Story überhaupt nicht gepackt.
Spoiler Es gibt einen Droiden mit Daten, hinter dem alle her sind, den es auf einen Wüstenplaneten verschlägt, wo er einen jungen Helden wider Willen trifft. Und da gibt es eine riesige Kampfstation samt Raumschlacht und Grabenflug während des Countdowns bis zur Schussbereitschaft der Superkanone.

Zu welchem Star Wars Film gehört diese Story? Episode 4 oder Episode 7?
Spoiler Zu Beiden!
Außerdem gibt es irgendwelche Zufallsereignisse, ohne die die Story nicht weitergekommen wäre, die aber eben einfach so aus heiterem Himmel kamen ohne in der Geschichte nachvollziehbar zu sein.
Spoiler Z.B.: Der abgestellte R2D2, dem man die Kartendaten nicht entnehmen kann, weil er ja im StandBy ist. Bitte was? Und das er dann wieder erwacht, als dann auch die Starkiller-Base futsch ist, ohh wer konnte das nur voraussehen ...
Vermutlich stört mich aber auch die gewaltige Diskrepanz zwischen dem nun nicht mehr gültigen Expanded Universe und dem neuen Film.
Spoiler Ben ist der Sohn von Luke und Mara und nicht von Han und Leia :schrei:
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

Beitrag von X_MasterDave_X »

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Ich bin auch vom neuen Teil 7 von SW eher enttäuscht, als begeistert.
Spoiler
Negativ:

Gut, es kommt ein wenig SW-Feeling auf, aber das nur minimal, bei der Story die man uns frecherweise da auf den Teller legt. Ehrlich gesagt ist es eigentlich gar keine STory, sondern sieht für mich eher wie ein vermeintliches "Best of" der Episoden 4-6 sowie einzelner Szenen aus Episode 1-3. Beinahe jede Szene hat man irgendwo schon mal gesehen (Laserschwert im Schnee das inkl Machtgriff angezogen wird auf Imperiumsplanet, bzw Wampa Höhle aus EP5 --- Flug durch den kaputten Sternenzerstörer, ala Flug durch den 2ten Todesstern --- Fall in den tiefen Abgrund eines toten Han ala toter alter Imperator --- Schrotthändlersymbolik und Szenen aus den EP 1,2 und 4.). Und wenn nicht, ist sie wahrscheinlich im Trailer schon gezeigt worden. Die Szenen die nicht in den Trailern waren, und nicht eine starke Parallele zu den anderen 6 Teilen haben, muß man mit der Lupe suchen.

Ganz massiv trifft das auf Epiosde 4 zu. Storytechnisch, wie ja viele schon bemerkt haben ist das fast 1:1 die selbe Story. Also hat man sich da nicht entscheiden können, ob man eine weitere Episode macht, die die Geschichte vorantreibt, oder ob man ein Remake von SW 4 macht? Alles irgendwo schon mal gesehen. Eisplanet, Wüstenplanet, Wald... na ja nicht Planet, aber der Wald mit dem Schwertkampf. Was ja mal neu war, ist daß der nun inzwischen 3te Todesstern nicht extra gebaut wird, sondern kostentechnisch gleich auf einen bestehenden Planeten eingebaut wird. Der scheint scheinbar auch beweglich zu sein, wie genau, wird aber nicht erklärt. Oder schiesst der etwa nur die Planeten im gleichen Sonnensystem ab. Das wäre dumm, da müssen die ja in jedem Sternensystem einen neuen bauen. Natürlich geht der genauso leicht drauf, wie der aus Teil 4. Bei Return of the Jedi waren wenigstens die ganze Rebellenflotte und ein großes Außenteam nötig um den Schildgenerator zu knacken. In EP7 reichen da 2 Dutzend X-Flügler und als Außenteam Han, Chewie und ein paar Neulinge. Die sprengen mit Hand- bzw Wandgranaten die beinahe unbewachten Schildgeneratoren einfach so in die Luft, oder bringen die die Sprengsätze gar wahllos irgendwo an? Natürlich begegnet sich auf so einen "winzigen kleinen" Planeten auch zufällig Han und sein Sohn Ben. Hat Han seit neuesten Machtfähigkeiten um Personen zu orten? Oder hat er Bens Handy geortet? ;)

Also die Storyholes sind schon gewaltig. Nicht daß SW nicht schon immer voll davon war, vielleicht verkläre ich auch ein wenig die alten Teile aus meiner Jugend, aber Teil7 besteht ja fast nur aus unlogischen Storyplots. Da hat in Ep6 das Imperium verloren, und die Rebellion gewonnen, und alles was die im neuen Teil aufbieten können sind wieder 2 Dutzend X-Flügler? Wo ist der Rest der Flotte? Im schwarzen Storyloch verschwunden? Und wieso heißen die jetzt Resistance/Widerstand? Sollten die nicht die amtierende Regierung ala "Neue Republik" sein? Sollte nicht das Ex-Imperium der Widerstand sein? Gut First Order klingt auch cooler.....und wie dessen Generäle aussagen wollen sie die alte Ordnung zurück bringen, da die Galaxis im Chaos versunken ist. Nachdem sich die Ex-Rebellen nun Resistance nennen, scheint das ja tatsächlich richtig zu sein.....sind die etwa im Widerstand zu allen übrigen Welten. Der Größe ihrer Armee und Flotte nach zu urteilen, scheinbar schon.


Von den Namen will ich gar nicht erst anfangen. Ist man in Hans Familie auf 3-buchstabige Namen festgelegt? Han, Ben und.....gibts etwa noch mehr in der Familie? Heißen die dann Zen und Ren? Ben Solo....na Gottseidank hat der seinen Vor- und Nachnamen geändert, nach dem Übertritt zur dunklen Seite. Stellt euch vor der hieße jetzt Ben Ren. Immerhin hats da zu einem 4ten Buchstaben gereicht, und er heißt jetzt "coolerweise" Kylo Ren. Und dann der neue Aushilfs-Imperator. Den muß man im Konferenzraum natürlich 30 Meter groß darstellen um seine Allmacht auch dem letzten im Kinosaal klar zu machen. Oder auch nur eine Homage an "Das Imperium schlägt zurück"? Da sah man aber wenigstens eine halbwegs vermummte gruselige Gestalt. Die hier aus der neuen Episode sieht eher wie der typische 0815 Computer-Animations-Bösewicht aus (dazu hätte man keinen genialen Andy Serkis gebraucht). Und dann auch so ein bescheuerter Name. Den man sich auch kaum merken kann. Irgendwas mit "Snowflake" oder so....oder war es Snake? Ach ne halt, Google sagt gerade er hieß "Snoke". Vielleicht gibts beim nächsten Teil Dean Martin als Sounduntermalung, ala "let it snoke, let it snoke, let it snoke. ;)

Und dann ist dieser neue Unterscharführer Bösewicht Kylo Ren auch noch ein weichliches Bübchen, das ständig heulend überlegt was es als nächstes machen soll (Da war Darth Maul schon ein ganz anderes Kaliber. Aber solche genialen Entwürfe läßt man viel zu schnell sterben). Als es dann zur finalen freudschen Vaterkomplex-Szene kommt, die.....das gebe ich zu, etwas unvorhergesehen kam....war ich gerade mal 2 Sekunden geschockt. In der 3ten Sekunde kam der Gedanke auf: Harrison hatte wohl selbst keinen Bock mehr auf die Episoden 8 und 9. Vermutlich hat er nur deshalb unterschrieben, wenn sie ihm den Gnadentod gewähren. Als solcher nahm ich die Szene dann auch auf. Erklärte auch, warum er als einziger der alten Garde etwas Screenzeit bekam. Die Szenen mit Leia fallen ja unter "ferner liefen" (Fast wünscht man sich, die hätte am Ende der Episode auch von einem Querschläger "befreit" werden können. So wie die jetzt aussieht, und mit der Screenzeit braucht die doch eh keiner mehr). Und bei Luke....lol.....die Szene hat man nur eingebaut um sagen zu können, "Die Crew ist wiedervereint....zumindest in der Episode". Oder als billiger Cliffhanger für die nächste Episode. Die Szene selbst ist....schlicht aua. Da muß man künstlich R2D2 in den "ich sag nix" Modus stellen, der dann erst wenn der böse neue Todesstern kaputt gemacht wurde, die Belohnungskerze anzündet, oder hat den Luke glatt ferngesteuert, nachdem er mit der Macht ein DejaVu mit Teil 4 hatte, als der neue Todesstern, oder sein Freund Han starb? Wir werden es wohl nie erfahren. Auch so eine blöde Neuerung aus der neuen Episode. Vieles wird gar nicht mehr erklärt. Gut in Episode 1 hat es Lukas mit der Erklären etwas übertrieben bei den Midi-Chlorianern, aber muß man jetzt ständig hören: "Ja das ist eine andere Geschichte, die erzähle ich euch...." in einer anderen Episode, oder in den anderen Serie und Filmen die wir schon geplant haben. Lukes Laserschwert zb, das in EP5 mit der abgetrennten Hand hinunter fällt ins Bodenlose. Das nun mit Leben beseelte Schwert kehrt zu einem nun weiblichen Yoda-Verschnitt zurück? Die hat zwar keine Machtfähigkeiten, sieht aber ebenso knuddelig und alt aus wie Yoda. Achja und C3POs roter Arm. Ist zwar sicherlich unwichtig wie ein Kropf wieso der beim anmalen der neuen Hangarwand in den Farbtopf eingetaucht ist, aber ja.....sowas wird augenzwinkernd auf die nächste Episode verwiesen.....oder....irgendwohin wo uns Disneys neue Gier sicher führen wird. Ich meine 4 Mia $ muß man erst mal wieder reinholen. ;)

Was auch auffällt.....neben all den SW EP 1-6 best off Szenen, mischt man auch kräftig mythische Bilder aus bekannten Sagen. Luke etwa....der lebt abgeschieden von der Welt (Galaxie) die er einst rettete wie anno EP5 Yoda oder irdisch Atrahasis/Utnapischtim (der babylonische Ur-Noah) auf der Insel der Seeligen, oder sollte man sagen Planet der Seeligen, weit weit weg. Der ist ganz verdattert als er am Ende Besuch bekommt. Nachdem er auch vom Imperium, oh Entschuldigung, von der First Order gesucht wird, scheint er ja schon Gott-Status angenommen zu haben.

Das führt zum nächsten Punkt, irgendwie sind alle Rollen ein wenig ausgetauscht worden. Han wird zum Obi-Wan Mentor für die neue Garde an Helden, nur um dann den Obi-Wan-Heldentod zu sterben. Anscheinend hat man auch damals die berühmten Hollywood- Darsteller (Alex Guiness, Peter Cushing) schnell entsorgt, weil sie zu viel Gage wollten, oder gesundheitlich nicht mehr für längere Kämpfe und das ständige Rumgelaufe in SW-Filmen tauglich waren. War vielleicht auch ein Grund, warum der immer noch etwas beleibte Mark Hamill, gar nicht erst gehen, oder gar rennen muß. Bis Episode 8 hat der sicherlich genug abgenommen um doch noch für etwas Screenzeit und Kämpfe herzuhalten. Vielleicht wird er als neuer Yoda-Ersatz auch computertechnisch animiert und darf ebenso rumhopsen wie in Ep3 einst Yoda. Naja JJ Abrahams versprach ja keine wilden Hopsereien, wie in den unbeliebten EP 1-3, Lichtschwertkämpfe sollten mehr wie Ep 4-6 aussehen. Dabei fand ich in den überwiegend schlechten neuen Episoden 1-3 die schnellen Lichtschwertkämpfe als echte Bereicherung an, mal vom animierten Yodel äh Yoda abgesehen. Aber Darth Mauls Kämpfe gehören zum besten was man in SW je sah. In den Episoden 4-6 sahen die Schwertkämpfe ja eher so aus, als ob sie von Amateuren oder gichtkranken alten Opas geführt wurden, was der Realität wohl sehr nahe kommt. Wobei, sind wir nett, die Schwertkämpfe in der neuen Episode sind ja eigentlich ganz ok. Dafür daß wir es hier mit Lichtschwertamateuren zu tun hat. Plottechnisch ist nur wieder schwer zu erklären warum Kylo Ren zwar machttechnisch Laserschüsse aufhalten kann, aber beim Schwertkampf mit den neuen Helden gar nichts mehr auf die Reihe bringt. Das tarnt man zwar dadurch, daß er ja von Chewie angeschossen wurde....aber bitte....hust.




Positiv:
ja, es gibt auch positives in der neuen Episode. Die neuen menschlichen Helden sind durchaus gut in Szene gesetzt. Der Superpilot hätte aber gerne mehr Screenzeit bekommen können. Hat er doch was von einem Han Solo. Rey ist ein echtes Highlight. Sie könnte ebenso ein neuer nun weiblicher Han Solo Ersatz sein. Der Ex-Sturmtruppler Finn ist momentan schwer einzuordnen, könnte aber auch ein Luke Skywalker Ersatz sein. Damit könnten der neue Luke und Han nun sogar sexuell anbandeln. Ja ja....die Idee hat man wohl vom neuen Battlestar Galactica übernommen. Der alte Starbuck hätte sicherlich nichts von Apollo gewollt. ;) Der R2D2 Ersatz ist auf den 2ten Blick auch ganz gut geworden. Als ich den ersten Trailer von EP 7 sah, dachte ich erst das wäre ein Witz in einem Fan-made Trailer. ich meine ein rollender Luftballon mit Köpfchen sieht doch dämlich aus. Aber wie gesagt, auf den 2ten Blick, vor allem wo dieser Droide real existiert und nicht nur Computeranimation ist, ist er eigentlich ganz cool. Habe ihn auch auf der Premierenfeier in Hollywood auf dem roten Teppich gesehen. Ja, als realer Roboter macht er durchaus was her. Da kann der optisch antik wirkende R2D2 fast einpacken. Damit braucht der neue BB-8 auch keine Fantasy-Düsentriebwerke mehr, wie R2 anno Ep 2-3. Der rollt und hüpft überall hin wo er will.

Auch optisch gefällt der Film, vor allem design-mäßig. Die neuen Sturmtruppler sehen noch besser als die alten aus, die X-Flügler wurden ebenso optisch modernisiert, selbst die Tie-Fighter sind optisch etwas eleganter. Die Nürnberg Szene der First Order sah optisch ebenfalls sehr cool aus, auch wenn man das im Trailer schon verbraten hatte. Die Adolfs-Ansprache von einem viel zu jungen General hätte man sich aber sparen können. Die roten neuen Flaggen ebenso. Hat eh jeder kapiert, und das schon seit den alten Epiosden 4-6, daß die 3 dargestellten Farben des Imperiums: Schwarz, Weiß, Rot, für ein ehemalig irdisches Imperium oder Reich stehen, das ebenfalls nicht sonderlich nett war. ;)



Viel mehr positives finde ich jetzt auf Anhieb aber nicht......es verbleibt nur der Wunsch, daß man für die nächsten beiden Episoden, und auch den ganzen geplanten Spin-Offs und Serien endlich zu alter Stärke zurück findet. Bitte keinen neue Reste-Verwertung aus den alten Teilen, oder Best-Off Episoden. Die mochte ich schon bei Serien nie (Erinnerungsepisoden mit etlichen alten Szenen), sondern endlich wieder neues Material in einem an sonst genialen SW-Universum. Ich meine, da gabs doch etliche gute SW Spiele auf dem PC und Bücherreihen mit teils genialen Stories. Sowas bitte nun auf dem Kinoschirm oder als TV-Serie. Aber bitte im HBO Format, mit fortlaufender Story, die gerne auch sehr böse und dunkel sein darf. Wo man gut designte Helden auch mal opfert. Und richtig geniale etwas länger leben lässt als es der GoT-Schöpfer uns angewohnt hat. :D



Ich bin also immer noch guter Dinge für die Zukunft. Ep 7 aber war mir viel zu ängstlich produziert. Nach den etwas unglücklichen Ep 1-3 hatte Abrahams so viel Angst was falsch zu machen, daß er zum wahren "Klon-Krieger" wurde. Dabei war der neue Star Trek Reboot genial von ihm. Hoffe die neuen Regisseure und Storyschreiber machen das besser. SW hätte es echt verdient.



P.S.: Bin jetzt ganz froh, das ich das ganze Expanded Universum aus den SW-Büchern nicht kenne, speziell, wo Disney es mit einem "Federstrich" als "ungültig" erklärt.
Gut, das wäre aber auch schwer geworden, und man will schließlich neue "Reboot-"Wege gehen.

P.P.S.: Sollte man diese ausufernde Diskussion nicht auf einen eigenen Thread auslagern? Das wird sicherlich noch länger diskutiert, könte ich mir vorstellen. Könnte diesen Kino-Thread etwas unförmig machen. ;)

Beitrag von Sunabouzu »

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Wir haben jetzt nicht euren ganzen Text gelesen, aber uns scheint Ihr habt den Film nur nebenbei geguckt bzw wolltet ihn schlecht finden.
Spoiler Zum Bleistift: Die Sprengladungen wurden nicht im Schildgenerator sondern in den Energiespeichern gesetzt, und Sie wurden von dem "Außenteam" nicht ausreichend beschädigt. Erst Po in seinem X-Wing der hineingeflogen ist hat ihn Zerstört.
Han hat nicht Kylo gefunden sondern Kylo Han. Ben Solo wird so heißen weil auch Obi Wan einst Ben Kenobi genannt wurde.
Es gibt die Neue Republik und die nennt sich auch so, nur wird Sie kaum erwähnt. Die Kanone Zerstört 5 Planeten der Neuen Republik und wahrscheinlich einen großen Teil Ihrer Flotte (Die Kanone ist nicht im Gleichen System).
Der Widerstand kämpft gegen die Erste Ordung innerhalb deren Herrschaftsbereich. Denn das Imperium wurde zwar auf Endor geschlagen, war aber keinesfalls Zerschlagen.
Und wenn Ihr euch mal A New Hope anguckt, und dabei Versucht die Anderen Teile und den Rest den Ihr von SW kennt auszublenden werdet Ihr sehen das auch dort nichts was nicht Direkt mit der Handlung zu tun hat erklärt wird.

Sicherlich hat der Film seine Schwächen, aber die hat so gut wie jeder. Und auch Uns war es am Ende zuviel "Nostalgie". So schlecht wie Ihr den Film hier aber macht ist er Keinesfalls.

Beitrag von X_MasterDave_X »

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Als Antwort auf den werten Sunabouzu:

Spoiler
Han hat nicht Kylo gefunden sondern Kylo Han
Ok, das wäre eine gute Erklärung. Also hat er es von Anfang an darauf angelegt seinen Vater auszulöschen.
Seltsam dann aber, warum Han nach Ben ruft, und nicht umgekehrt. Ben scheint im Film sogar etwas überrascht als er den Ruf hört.

Es gibt die Neue Republik und die nennt sich auch so, nur wird Sie kaum erwähnt. Die Kanone Zerstört 5 Planeten der Neuen Republik und wahrscheinlich einen großen Teil Ihrer Flotte (Die Kanone ist nicht im Gleichen System).
Der Widerstand kämpft gegen die Erste Ordung innerhalb deren Herrschaftsbereich. Denn das Imperium wurde zwar auf Endor geschlagen, war aber keinesfalls Zerschlagen.
Das sind alles gute Erklärungen, aber man erhält aus den Filmen heraus keinerlei Hinweise dafür. Der Film schweigt sich total darüber aus, was in den letzten 30 Jahren nach Endor geschah. Dabei hätte vielen im Kino genau jenes interessiert. Auch daß dieser Todesstern die Flotte der Resistance zerstört, konnte ich nirgendwo sehen. Wo ist die denn, wenn man schon gegen ein so neu erstarktes, oder nie untergegangenes Imperium kämpft? Gut das durfte man sich natürlich auch schon zu Zeiten von Episode 4 fragen, wo es auch nur 2 Dutzend X-Flügler und ne Handvoll Y-Wings gab. Ich habe es mir damals so erklärt, daß der Rest der Flotten erst später dazukam. In a New Hope sind die Rebellen ja eigentlich nur Menschen. Die ganzen anderen Alien-Rebellen scheinen sich noch nicht mit denen alliiert zu haben. Davon wurde man als Kino-Gucker erst bei Return of the Jedi überrascht.

Und wenn Ihr euch mal A New Hope anguckt, und dabei Versucht die Anderen Teile und den Rest den Ihr von SW kennt auszublenden werdet Ihr sehen das auch dort nichts was nicht Direkt mit der Handlung zu tun hat erklärt wird.
:D Da tue ich mir sehr leicht, weil ich die Filme damals Anfang der 80iger gesehen habe. Wobei ich bei "Das Imperium schlägt zurück", also Ep 5 angefangen habe. Und EP 4 dann 1 Jahr später anschaute. Und 1983 dann schließlich Ep 6.

Und damals gabs kein Expanded Universe. Da musste man sich notgedrungen alles selbst zusammenreimen, oder mit den Schulkameraden darüber diskutieren. Internet gabs ja auch noch keins. Verzweifelt habe ich in meinen Jugendjahren nach Büchern dazu gesucht. Gabs aber ewig nicht. Und als das Expanded Universe, ala die Bücher endlich einen Anfang nahm, war ich zu alt, um mich dafür noch zu interessieren.

Sicherlich hat der Film seine Schwächen, aber die hat so gut wie jeder. Und auch Uns war es am Ende zuviel "Nostalgie". So schlecht wie Ihr den Film hier aber macht ist er Keinesfalls.
Ist immer sehr subjektiv, bei jedem SW Fan, denke ich. Und wir haben ja zumeist auch andere "Vorgeschichten". Die einen kennen die Filme aus den 70igern/80igern und liebten sie innig, die anderen sind erst mit den Ep 1-3 dazu gekommen, andere noch später, oder gar zuerst über die Bücher und das Expanded Universe. Dieses wiederum kenne ich gar nicht, und hat mich auch nie interessiert, weil ich es nie für voll genommen habe. Dazu musste es in meinen Augen aus Lucas Schmieden stammen, also entweder aus den Filmen oder Spielen. Und selbst die Spiele waren manchmal so lala. Ich kenne aber alle SW PC Spiele, und hab die auch beinahe alle durch gemacht damals. Von den Büchern wie gesagt keine Ahnung. Aber ich würde mich durchaus als einen sehr großen Fan der ersten Stunde bezeichnen.

Von daher hatte ich weder bei Ep 1 noch bei 7 einen Grund schon vorab sauer zu sein, wie es vermutlich einige Expanded "Jünger" waren. Ich beurteile die Filme rein nach der Kino-Logik und meinem Gefühl. Und da hat Ep 7 einfach nicht den Flächenbrand verursacht, den ich erhofft hatte. Speziell nach den genialen Trailern. Aber die Trailer waren auch schon in den Episoden 1-3 genial, und die Filme zumeist mau. Wobei ich bei der neuen Trilogie sagen muß, daß sie wenigstens versucht haben Zusammenhänge zu erklären, die man in der alten Trilogie nicht mal erwähnenswert fand. Gut, wie gesagt die Midi-Chlorianer waren mehr Ent- ans Verzauberung der Story, aber damit könnte ich sogar leben. Vader als kleiner Junge war aber zuviel des Guten. Die Jungfrauengeburt auch. Ab Ep 2 wurde es aber zunehmend interessanter. Ep 3 fand ich sogar richtig gut. Hätte Lucas als Regisseur nicht total versagt, oder der Cast mehr Anstrengung gezeigt, wären die Filme nicht gar so hölzern geworden. Aber die Dialoge waren ja auch sehr gruselig von Lucas geschrieben. Das bekommen die Storyschreiber auf Romance-TV bei Oma ja noch besser hin. Und Dialoge wie "Häää, hast du nen Knall", oder "Du jetzt sitzen tief in die Kaka" sind einfach grotesk schlecht. Da zuckt der erwachsene Fan einfach nur noch verschämt in seinem Sessel zusammen. Ohne solchen Dialoge und ohne Jar Jar Binks, und ohne den jungen Super-Annie wären die neuen Episoden aber eigentlich ganz ok gewesen. Jetzt im Nachhinein nach Ep 7 empfinde ich die sogar noch besser als dieses Best-Of-All Trailer-Zusammenschnitt, der sich Episode 7 nennt. Und, ich traue es mich fast gar nicht zu erwähnen.....obwohl ich nach Ep 1-3 sehr sauer auf Lucas war, habe ich mich nach dem Kinoabend mehr als einmal gefragt, wie wohl die Story-Fassung von Lucas für Ep 7 ausgehen hat. Auch wenn der wieder ein neues knuddeliges Ewok-Jar Jar Volk eingeführt hätte, wäre wenigstens eine neue Geschichte dabei herausgekommen, und nicht nur "EP 4 reloaded incl Best of SW".


Vielleicht, aber vielleicht auch nur, sind wir, die Ur-Opas, die mit den alten Teilen als Kinder aufgewachsen sind, einfach nicht mehr in der Lage, die alte Magie aus Kindertagen zu empfinden, schlicht weil wir inzwischen eben im Jahr 2015 sind, mit vielen Filmen und Serien in der Zwischenzeit. Da hat es ein SW, das damals hauptsächlich von der Optik lebte einfach entsetzlich schwerer. Wäre die Optik damals zeitgemäß, oder gar schlecht gewesen, hätte man vermutlich wegen der Story den Film auch kaum gut gefunden. Speziell wenn die Dialoge genauso kindisch gewesen wären wie in Ep 1, und die Schauspieler ebenso hölzern wie Annakin und Padme in Ep 3. Und seien wir ehrlich, effekttechnisch ist Ep 7 auf der Höhe der Zeit, aber eben auch nicht mehr. Das war 1977-83 eben völlig anderes. Da gabs optisch nichts vergleichbares. Die hätten als Story eine Episode der Muppetshow bringen können, und sie wäre womöglich fast genauso erfolgreich geworden. Naja in Ep 6 hatte ich als inzwischen 14-Jähriger auch ein wenig das Gefühl in der Muppet-Show zu sein, im ersten Teil des Filmes. Und die Teddy-Bären auf dem Ewok-Planeten machten es auch nicht besser. Aber das war als 14 Jähriger verkraftbar, bei der Story, Tricktechnik und märchenhaften Eleganz damals. Würde ich heute zum ersten mal mit Star Wars in Kontakt treten wäre ich wahrscheinlich auch kaum beeindruckt.


So gesehen, beurteilt eben jeder die Filme aus seiner ganz persönlichen SW-Erfahrung und Vergangenheit. Da sollte man wenig Kritik üben bei anderen, weil man sich kaum in dessen Verbindung zu den Filmen hinein fühlen kann. Dazu kam bei mir auch, daß ich ein regelrechter SW-Fan war, bei Star Trek war das nie so. Die waren ganz ok, aber eben nicht viel mehr. Kommt wohl daher, daß die Ur-Serie schon lange vor meiner Geburt gemacht wurde, und ich erst Jahre später darauf stieß. Da war sie zwar noch tricktechnisch ok, aber auch nicht mehr weltbewegend. Und die Story zumeist schräg, manchmal lustig, und manchmal zum fremdschämen.


Was mich wieder mal nervte im Kino vor Tagen, wie auch schon bei den neuen Dallas Teilen im Fernsehen: Da wartet man ewig um endlich neue Episoden zu verfilmen, und keiner im Cast oder der Regisseur hat Lust dazu. Kaum sind die aber alle alt wie Yoda, besinnt man sich und tut es dann doch endlich. Zumeist zu spät. Was man als Fan der alten Folgen dargereicht bekommt, sind gealterte Stars die kaum noch einen Blaster halten können, oder ein Hauptdarsteller (J.R. Ewing), der einfach während der Serie real stirbt. Na Toll!!! :mad:


Aber wie gesagt....ich hoffe die Ep 8-9 und die geplanten anderen Filme und Serien werden halbwegs gut. Mit neuen Darsterllern für alte Rollen könnte da durchaus brauchbares hervorgehen. Ein neuer Han Solo, oder Boba Fett da ließen sich geniale Serien draus machen.Bitte im Stil von Ep 5, kalt, traurig und wie in Battlestar Galactica unvorhergesehen und genial. Disney, kauft euch ein paar HBO-Storyschreiber!!!

Beitrag von Warsteiner »

Warsteiner
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SpoilerDer neue Star Wars ist eine schamlose Kopie von Episode IV. Ein droide mit wichtigen Daten, der Wüstenplanet, der schwarz maskierte Böse, der Protagonist der sich quasi wehrlos opfert, eine Kugel mit Superwaffe, die obligatorische verwundbare Stelle und eine kleine Schar Raumjäger... Mein Gott, Abrams hat ja ein tolles Drehbuch ausgearbeitet ....

Die einzigen sichtbaren Veränderungen sind der hohe Frauenanteil und das sehr junge Alter der Stabs- und Senioroffiziere, was nicht sehr gut für die Atmosphäre ist.

Das schlimmste ist aber, daß man nicht erfährt was seit den Vorgängern geschah. Es keinerlei Zusatzinformationen.
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