Den Freunden der Humanwissenschaft, Soziologie und Zeugs
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"Einem internationalen Forscherteam ist es gelungen, von Probanden gesprochene Worte über die Gehirnaktivität zu dekodieren - die Wissenschaft steht damit kurz vor dem Lesen von Gedanken."
http://www.heise.de/tp/artikel/45/45198/1.html
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Gegen die führenden Kreise und die falschen Propheten:
Ihr werdet noch zum HERRN um Hilfe schreien, doch er wird euch nicht hören. Er wird sich von euch abwenden, weil ihr eure Macht so missbraucht habt. Micha
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Weswegen wir die Idee der Selbstvernichtung durch Atombomben oder ähnliche Waffen für langweilig halten. Wir halten die Auslöschung mit Hilfe der Manipulation des Menschen durch die Technik für wahrscheinlicher. Aufhalten wird man es auch nicht können, nur verlangsamen. Dazu ist es zu verlockend und auch vom Standpunkt des simplen Gefangenendilemmas zu zwingend, als das man es verhindern könnte. Dem Lesen folgt automatisch codieren. Durch die Möglichkeit des Codierens geht allein schon mal der Wert des freien Willens flöten.Sigmund hat geschrieben:"Einem internationalen Forscherteam ist es gelungen, von Probanden gesprochene Worte über die Gehirnaktivität zu dekodieren - die Wissenschaft steht damit kurz vor dem Lesen von Gedanken."
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Womit wir bei unserer persönlichen Theorie wären, wieso wir nicht auf Ausserirdische treffen werden, selbst wenn solche Reisen theoretische möglich wären. Die Selbstentzifferung des intelligenten Lebens müsste vor dem für solche Reisen benötigten Wissensstand liegen. Diesen erreicht man nicht, weil in einer relativ kurzen Spanne nach der Selbstmanipulation die Selbstauslöschung erfolgen müsste. Die absolute Anpassung des intelligenten Lebens an die Bedürfnisse des intelligenten Lebens ist lebensfeindlich und damit tödlich.
Wenn ich gewusst hätte, dass es harmlos war, hätte ich es selber umgebracht.
(Phlipp K.Dick: "Der Dunkle Schirm")
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Dieser Fatalismus krankt praktisch daran, dass er einen (imaginierten) Istzustand zum Sollzustand erhebt. Tatsächlich ist es völlig normal, dass sich der Mensch seiner Lebenswirklichkeit anpasst, nicht in der Zukunft, sondern schon ganz normal. Die Fähigkeit Laktose zu spalten hat der Europäer erst vor 7000 Jahren "erlangt". In heutigen Generationen beobachtet man das Wachsen neuer Adern im Oberarm, die die Finger mit mehr Blut versorgen, weil die in ihren Anfängen auch nicht dafür ausgelegt waren den ganzen Tag auf ne Tastatur zu hämmern. Sehr spannend dabei: Die Mutation der Gene ist nicht so zufällig wie man früher dachte. Ein bestimmter Lebenswandel befördert bestimmte Veränderungen.
Und wie die alten Sozialisten seit eh und je wussten: Nicht die Technik ist lebensfeindlich, sondern ihre Unterwerfung unter die kapitalistische Verwertungslogik. Diese kann überwunden werden.
Und wie die alten Sozialisten seit eh und je wussten: Nicht die Technik ist lebensfeindlich, sondern ihre Unterwerfung unter die kapitalistische Verwertungslogik. Diese kann überwunden werden.
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Das Wachsen der Adern in den Oberarm verbuchen wir ganz einfach unter die Entdeckung der bestehenden Möglichkeiten des Körpers. Wenn wir Sport in anderen Bereichen machen, wachsen uns auch an den entsprechenden Stellen des Körpers "neue" Adern oder Muskeln. Bei Laktose mag es etwas Anderes gewesen sein. Letztlich müssten Menschen mit der besseren Fähigkeit auf die Tastatur einzuhämmern über höhere Vermehrungsraten und Überlebenswahrscheinlichkeiten des Nachwuchses verfügen als die ohne. Wir bezweifeln aber ganz stark, dass Frauen Kerle nach grösseren Adern im Oberarm selektieren. Das ist ein typischer Lamarckscher Fehlschluss der Sozialisten aus der Sowjetunion unter Stalin. Die Haare auf dem Kopf sind auch inzwischen überflüssig, aber wir haben sie noch, da Frauen nicht die Kahlköpfigen bevorzugen.
Aber selbstverständlich könnte man wie bei Hunden bestimmte Menschenrassen mit bestimmten Fähigkeiten durch künstliche Selektion züchten, sogar in relativ kurzer Zeit. Ein Zeitraum von fünfzig Jahren müsste einem skrupellosen Eugeniker ausreichen um erste sichtbare Ergebnisse zu haben. Er müsste nur frei von jeglichen Skrupeln sein und bei Geschlechtsreife sofort ansetzen, vielleicht noch etwas mit Hormonbehandlung nachhelfen, damit die Pubertät so früh wie möglich ansetzt. Bei hundert Jahren solcher Experimente wären die Ergebnisse garantiert vorhanden, da man eine genügende Anzahl von Generationen durchlaufen hätte. Ja, ein Rasse menschlicher Mopse oder Schäferhunde ist theoretisch durchaus möglich.
Die neueren technischen Entwicklungen machen werden dagegen tatsächlich gezielte Veränderungen am Menschen, ausserhalb solcher relativ primitiver und zeitraubender Manipulationen möglich machen. Und da halten wir die Sozialisten für die Letzten, die da irgendwas überwinden werden. Die kapitalistische Verwertungslogik wird durch den Anspruch der sozialistischen Verwertungslogik ersetzt. Zumal sich eine sozialistische Gesellschaftsform immer noch in einem Konkurrenzumfeld zu anderen Gesellschaftsformen befinden würde. Sämtliche Schweinereien im Bereich der Menschenexperimente sind schon aus dem Grund auf beiden Seiten des eisernen Vorhangs zu beobachten gewesen, weil jede Seite fürchtete in einen Rückstand zu geraten. Besonders makaber: https://de.wikipedia.org/wiki/Ilja_Iwanowitsch_Iwanow
Die Überwindung ist auch im engeren Sinn gar nicht möglich. Mit einem Bewusstsein ausgestattete Lebewesen haben nun einmal das Bedürfnis ihre Umwelt an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Die anderen Menschen und auch man selbst stellen letztlich eine Umwelt da. Hat man die Möglichkeit dazu wird man nicht widerstehen können. Oder genauer formuliert werden die die Gesellschaftsformen, die sich dem Paradigma verweigern, aus dem Wettbewerb ausscheiden. Dann hat man nur noch welche mit dem Paradigma des absoluten Zugriffs, egal aus welchen Gründen.
Hier ein schönes Beispiel: http://www.spiegel.de/wissenschaft/medi ... 35968.html
Vorurteile sind hier unerwünschte Geisteseinstellungen. Im ersten Schritt codiert ihr Verbrecher um. Im Nächsten geht ihr zu Kindern über. Die Begründung wird sogar mit einer höheren Wahrscheinlichkeit links sein. Man schadet den Menschen ja nicht. Nach der Behandlung fühlen sie sich trotzdem noch frei, nur sind sie nicht mehr in der Lage das "Böse" zu denken. Widersprüche wird man mit dem plausiblen Hinweis auf die Opfer oder auch Menschen, die traumatische Erlebnisse löschen wollen, abschmettern. Ab einem bestimmten Zeitpunkt hat man nur noch eine dünne Schicht von Menschen im engeren Sinne, also die mit dem der Fähigkeit auch das "Böse" zu denken. Der Rest ist nicht unterdrückt, sondern "glücklich". Um sich unglücklich zu fühlen müsste man ja in der Lage sein zu denken, dass es Anders sein könnte, als es ist. Die dünne Schicht wird aber auch dann nicht dem Paradigma des Anpassungswunsches nicht entkommen und sich gegenseitig vorwerfen, irgendwas "falsch" zu machen. Irgendwann ist der Zustand erreicht in dem eine Harmonie hergestellt ist, die sich exakt wiederholt. Schon aus dem Grund wird man nicht zu den Sternen fliegen "wollen". Aber auch der Zustand dürfte nicht von Dauer sein. Der harmonische Zustand verliert dann die Fähigkeit sich gegen gröbere Störungen zu wehren, da ja Niemand mehr mit einem Bewusstsein vorhanden ist. Das ist dann der Tod.
Und das ist nur das "freundliche" Szenario. Es könnte auch einfach so laufen, dass die Möglichkeit zur absoluten Manipulation, für relativ absurde Zielsetzungen benutzt wird. Oder man einen Bereich verändert, der den Wunsch nach Kontinuität des bewussten Lebens als solchen ausschaltet. Dazu müsste lediglich der Zugriff auf alle Individuen gleichzeitig vorhanden sein.
Aber selbstverständlich könnte man wie bei Hunden bestimmte Menschenrassen mit bestimmten Fähigkeiten durch künstliche Selektion züchten, sogar in relativ kurzer Zeit. Ein Zeitraum von fünfzig Jahren müsste einem skrupellosen Eugeniker ausreichen um erste sichtbare Ergebnisse zu haben. Er müsste nur frei von jeglichen Skrupeln sein und bei Geschlechtsreife sofort ansetzen, vielleicht noch etwas mit Hormonbehandlung nachhelfen, damit die Pubertät so früh wie möglich ansetzt. Bei hundert Jahren solcher Experimente wären die Ergebnisse garantiert vorhanden, da man eine genügende Anzahl von Generationen durchlaufen hätte. Ja, ein Rasse menschlicher Mopse oder Schäferhunde ist theoretisch durchaus möglich.
Die neueren technischen Entwicklungen machen werden dagegen tatsächlich gezielte Veränderungen am Menschen, ausserhalb solcher relativ primitiver und zeitraubender Manipulationen möglich machen. Und da halten wir die Sozialisten für die Letzten, die da irgendwas überwinden werden. Die kapitalistische Verwertungslogik wird durch den Anspruch der sozialistischen Verwertungslogik ersetzt. Zumal sich eine sozialistische Gesellschaftsform immer noch in einem Konkurrenzumfeld zu anderen Gesellschaftsformen befinden würde. Sämtliche Schweinereien im Bereich der Menschenexperimente sind schon aus dem Grund auf beiden Seiten des eisernen Vorhangs zu beobachten gewesen, weil jede Seite fürchtete in einen Rückstand zu geraten. Besonders makaber: https://de.wikipedia.org/wiki/Ilja_Iwanowitsch_Iwanow
Die Überwindung ist auch im engeren Sinn gar nicht möglich. Mit einem Bewusstsein ausgestattete Lebewesen haben nun einmal das Bedürfnis ihre Umwelt an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Die anderen Menschen und auch man selbst stellen letztlich eine Umwelt da. Hat man die Möglichkeit dazu wird man nicht widerstehen können. Oder genauer formuliert werden die die Gesellschaftsformen, die sich dem Paradigma verweigern, aus dem Wettbewerb ausscheiden. Dann hat man nur noch welche mit dem Paradigma des absoluten Zugriffs, egal aus welchen Gründen.
Hier ein schönes Beispiel: http://www.spiegel.de/wissenschaft/medi ... 35968.html
Vorurteile sind hier unerwünschte Geisteseinstellungen. Im ersten Schritt codiert ihr Verbrecher um. Im Nächsten geht ihr zu Kindern über. Die Begründung wird sogar mit einer höheren Wahrscheinlichkeit links sein. Man schadet den Menschen ja nicht. Nach der Behandlung fühlen sie sich trotzdem noch frei, nur sind sie nicht mehr in der Lage das "Böse" zu denken. Widersprüche wird man mit dem plausiblen Hinweis auf die Opfer oder auch Menschen, die traumatische Erlebnisse löschen wollen, abschmettern. Ab einem bestimmten Zeitpunkt hat man nur noch eine dünne Schicht von Menschen im engeren Sinne, also die mit dem der Fähigkeit auch das "Böse" zu denken. Der Rest ist nicht unterdrückt, sondern "glücklich". Um sich unglücklich zu fühlen müsste man ja in der Lage sein zu denken, dass es Anders sein könnte, als es ist. Die dünne Schicht wird aber auch dann nicht dem Paradigma des Anpassungswunsches nicht entkommen und sich gegenseitig vorwerfen, irgendwas "falsch" zu machen. Irgendwann ist der Zustand erreicht in dem eine Harmonie hergestellt ist, die sich exakt wiederholt. Schon aus dem Grund wird man nicht zu den Sternen fliegen "wollen". Aber auch der Zustand dürfte nicht von Dauer sein. Der harmonische Zustand verliert dann die Fähigkeit sich gegen gröbere Störungen zu wehren, da ja Niemand mehr mit einem Bewusstsein vorhanden ist. Das ist dann der Tod.
Und das ist nur das "freundliche" Szenario. Es könnte auch einfach so laufen, dass die Möglichkeit zur absoluten Manipulation, für relativ absurde Zielsetzungen benutzt wird. Oder man einen Bereich verändert, der den Wunsch nach Kontinuität des bewussten Lebens als solchen ausschaltet. Dazu müsste lediglich der Zugriff auf alle Individuen gleichzeitig vorhanden sein.
Wenn ich gewusst hätte, dass es harmlos war, hätte ich es selber umgebracht.
(Phlipp K.Dick: "Der Dunkle Schirm")
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Wie gesagt, ich finds absurd von "Auslöschung" zu sprechen oder das Menschsein zu negieren, nur weil am Menschen etwas herumgespielt wurde. Gerade bei Vorurteilen ist das offensichtlich beknackt. Traditionell fanden Japaner Suizid supi, Katholiken eher nicht so. Was ist jetzt "Mensch"? Selbst eine Züchtung hat es doch praktisch über viele Jahrhunderte gegeben. Da faselt dann ein Aristoteles dass man den Sklaven doch schon an der Gestalt erkennt oder der heutige Hochadel ist eben ein bisschen degenerierter als andere Personen. Drastische Auswirkungen im Sinne einer "Auslöschung"? Fehlanzeige.
Das spannende an der genetischen Veränderung war, dass sie eben nicht rein über Vermehrung/Tod läuft. Gene verändern sich wärend der Lebenszeit, bestimmt durch Lebensumstände.
Das macht es so absurd und willkürlich einen bestimmten Entwicklungszustand für alle Zeiten als heiligen Gral des Menschseins zu postulieren.
Zu den "Vorurteilen": Ich bin mir ziemlich sicher dass sie sich recht bald wieder einfinden wenn sie im Alltag bestätigt werden. Und wenn nicht, wayne. Da müsst ihr mir erklären was nun der phänomenale Unterschied ist zwischen frühkindlicher Erziehung und einer Konditionierung die auch im Erwachsenenalter noch gut funktioniert.
Zum Vorwurf der sozialistischen Verwertungslogik: Ja warum denn nicht?
Wenn es nützlich ist ist's nützlich. Es kommt nicht darauf an ob Technik verwendet wird, sondern wozu.
Das spannende an der genetischen Veränderung war, dass sie eben nicht rein über Vermehrung/Tod läuft. Gene verändern sich wärend der Lebenszeit, bestimmt durch Lebensumstände.
Das macht es so absurd und willkürlich einen bestimmten Entwicklungszustand für alle Zeiten als heiligen Gral des Menschseins zu postulieren.
Zu den "Vorurteilen": Ich bin mir ziemlich sicher dass sie sich recht bald wieder einfinden wenn sie im Alltag bestätigt werden. Und wenn nicht, wayne. Da müsst ihr mir erklären was nun der phänomenale Unterschied ist zwischen frühkindlicher Erziehung und einer Konditionierung die auch im Erwachsenenalter noch gut funktioniert.
Zum Vorwurf der sozialistischen Verwertungslogik: Ja warum denn nicht?
Wenn es nützlich ist ist's nützlich. Es kommt nicht darauf an ob Technik verwendet wird, sondern wozu.
Gegen die führenden Kreise und die falschen Propheten:
Ihr werdet noch zum HERRN um Hilfe schreien, doch er wird euch nicht hören. Er wird sich von euch abwenden, weil ihr eure Macht so missbraucht habt. Micha
Ihr werdet noch zum HERRN um Hilfe schreien, doch er wird euch nicht hören. Er wird sich von euch abwenden, weil ihr eure Macht so missbraucht habt. Micha
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Ihr habt es doch gerade ziemlich gut selbst aufgezeigt was wir meinen. Man wird bei dem Herumspielen keine Grenzen einhalten wollen. Wenn es möglich wird Menschen umzucoden, wird man es auch machen. Selbstverständlich wird man es im Namen des Guten verrichten. Sklaverei ist auch nur ein Begriff, wenn man in der Lage sich in einer anderen Position zu denken. Erziehung oder Dressur können diese Möglichkeit nicht gänzlich auslöschen. Gezielte Manipulation durch den technischen Fortschritt könnte es dagegen schon.
Wir haben auch keinen Vorwurf an die sozialistische Verwertungslogik in dem Zusammenhang gemacht. Ihr habt von der kapitalistischen Verwertungslogik geschrieben, die man überwinden könnte. In dem Zusammenhang kann aber Nichts überwunden werden. Da gibt es keine Trennlinie. Der Mensch trachtet danach seine Umwelt an seine Bedürfnisse anzupassen. Zu dieser Umwelt gehören andere Menschen und auch er selbst. Dass er es bis jetzt nicht gänzlich macht, liegt daran, dass er es nicht kann, nicht an dem fehlenden Anspruch. Dieser ist aber absolut und durchgängig vorhanden. Und die Sozialisten wären die Letzten, die von der Manipulation von Gedanken oder der gezielten Einprogrammierung die Finger lassen würden. Das so bearbeitete Individuum wird sich weder an die Bearbeitung erinnern, noch sich in eine andere Position hineindenken können, als die ihm eingeschriebene. Die "Person" würde auch nicht leiden, weil auch das ein Denken in Alternativen voraussetzt.
Wir schrieben, dass es auf die Errichtung eines sich wiederholenden Ablaufs hinausläuft, bei dem man nicht mehr von Individuen mit einem Bewusstsein sprechen kann. Was das Gebilde auch letztlich der Zerstörung ausliefern muss, die nicht mehr revidiert werden kann.
Wir haben auch keinen Vorwurf an die sozialistische Verwertungslogik in dem Zusammenhang gemacht. Ihr habt von der kapitalistischen Verwertungslogik geschrieben, die man überwinden könnte. In dem Zusammenhang kann aber Nichts überwunden werden. Da gibt es keine Trennlinie. Der Mensch trachtet danach seine Umwelt an seine Bedürfnisse anzupassen. Zu dieser Umwelt gehören andere Menschen und auch er selbst. Dass er es bis jetzt nicht gänzlich macht, liegt daran, dass er es nicht kann, nicht an dem fehlenden Anspruch. Dieser ist aber absolut und durchgängig vorhanden. Und die Sozialisten wären die Letzten, die von der Manipulation von Gedanken oder der gezielten Einprogrammierung die Finger lassen würden. Das so bearbeitete Individuum wird sich weder an die Bearbeitung erinnern, noch sich in eine andere Position hineindenken können, als die ihm eingeschriebene. Die "Person" würde auch nicht leiden, weil auch das ein Denken in Alternativen voraussetzt.
Wir schrieben, dass es auf die Errichtung eines sich wiederholenden Ablaufs hinausläuft, bei dem man nicht mehr von Individuen mit einem Bewusstsein sprechen kann. Was das Gebilde auch letztlich der Zerstörung ausliefern muss, die nicht mehr revidiert werden kann.
Wenn ich gewusst hätte, dass es harmlos war, hätte ich es selber umgebracht.
(Phlipp K.Dick: "Der Dunkle Schirm")
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Es wird immer Einzelne geben die beim Herumspielen keine Grenzen einhalten wollen. Was aber nicht heißt, dass es dann faktisch keine Grenzen gibt. Die Möglichkeiten schnöder Hypnose sind doch längst weiter als so ein paar Konditionierungsversuche. Hat die Hypnose unser Zusammenleben revolutionär verändert oder ausgelöscht? Nicht wirklich.
Warum? Die Fähigkeit des Durchschnittsmenschen zum kritischen Denken wird von den Meschheitsuntergangspropheten drastisch überschätzt. Faktisch reichen wenige "Qualitätsjournalisten" um das Meinungsbild einigermaßen sicher im Griff zu haben. Wenn das propagandistische Umfeld stimmt brauchen die nicht mal besondere Qualifikation, es lügt sich auch mit einstelligem IQ. Bei Mitteln, die so bescheiden wie effektiv sind sind Eingriffe in die Psyche des Menschen mittels auf die Hirnhaut implantierter Elektroden weit jenseits jeder Kosten-Nutzen-Rechnung.
Unterschätzt wird dagegen die Fähigkeit des Menschen, ohne jeden Anflug kritischen Denkens ein normales bis lebenswertes Leben zu führen. Das hat die Evolution so vorgesehen. Radikale Querdenker braucht eine Gesellschaft nur in katastrophalen Ausnahmesituationen für ihr Überleben.
Warum? Die Fähigkeit des Durchschnittsmenschen zum kritischen Denken wird von den Meschheitsuntergangspropheten drastisch überschätzt. Faktisch reichen wenige "Qualitätsjournalisten" um das Meinungsbild einigermaßen sicher im Griff zu haben. Wenn das propagandistische Umfeld stimmt brauchen die nicht mal besondere Qualifikation, es lügt sich auch mit einstelligem IQ. Bei Mitteln, die so bescheiden wie effektiv sind sind Eingriffe in die Psyche des Menschen mittels auf die Hirnhaut implantierter Elektroden weit jenseits jeder Kosten-Nutzen-Rechnung.
Unterschätzt wird dagegen die Fähigkeit des Menschen, ohne jeden Anflug kritischen Denkens ein normales bis lebenswertes Leben zu führen. Das hat die Evolution so vorgesehen. Radikale Querdenker braucht eine Gesellschaft nur in katastrophalen Ausnahmesituationen für ihr Überleben.
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Hypnose hat keine dauerhafte Wirkung. Der bisherige Stand der Einwirkungsmöglichkeiten. Es ist ja nicht so als ob man direkte Gehirnwäsche im Laufe der Menschhehitsgeschichte und besonder im zwanzigsten Jahrhundert nicht versucht hätte. Bis jetzt ist es aber zu lückenhaft und umständlich. Es funktioniert schlicht nur sehr begrenzt. Wir sind noch nicht in der Wissen gezielt zu importieren oder zu löschen (jetzt keine Witze über Lesen oder Propaganda). Wird es möglich, so werden etliche Grenzen fallen. Was ist dann noch Persönlichkeit?
Das ist aber alles ein wenig Spinnerei. Wir meinen nur, dass der Mensch nicht die Finger davon lassen würde, wenn er die Möglichkeit hätte. Der Blick auf die Historie bietet da auch Nichts Vergleichbares. Es gab immer physische Grenzen für die Manipulation und auch die Grundauslieferung des Menschen blieb im Kern gleich.
Das ist aber alles ein wenig Spinnerei. Wir meinen nur, dass der Mensch nicht die Finger davon lassen würde, wenn er die Möglichkeit hätte. Der Blick auf die Historie bietet da auch Nichts Vergleichbares. Es gab immer physische Grenzen für die Manipulation und auch die Grundauslieferung des Menschen blieb im Kern gleich.
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(Phlipp K.Dick: "Der Dunkle Schirm")
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"Wenn wir nicht Gott spielen, wer dann?" - Chinesische Wissenschaftler haben die Gene menschlicher Embryonen verändert
https://www.freitag.de/autoren/ulrike-b ... ottes-code
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Trotz des unsäglichen Aufmachers eine eigentlich ganz gelungene Millieustudie und dann ausgerechnet von der FAZ. Soetwas muss lobend erwähnt werden. 
http://www.faz.net/aktuell/politik/denk ... 45-p3.html
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Wunderbar unsere Meinung wiedergegeben.Sigmund hat geschrieben:Trotz des unsäglichen Aufmachers eine eigentlich ganz gelungene Millieustudie und dann ausgerechnet von der FAZ. Soetwas muss lobend erwähnt werden.
http://www.faz.net/aktuell/politik/denk ... 45-p3.html
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Die Analyse ist doch mehr oder weniger zutreffend. Es fehlt uns noch vielleicht der Teil der bröckelnden Mittelschicht. Der Fokus auf die eigentlich Wohlhabenden, aber in ihrer Vorstellung zu kurz Gekommenen ist uns zu wenig. Aber der Professor mach hier sowieso nur einen Ausriss und stellt nicht gesamte Bandbreite vor.
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Sicher. Nur hätten wir das vllt weniger als "Meinung" und eher als "Tatsachendarstellung" deklariert. 
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Manche Begriffe sind auch unglücklich gewählt. Wir würden nicht von Angst sprechen. Jedenfalls ist es nicht das wichtigste Gefühl. Verachtung und Hass dürften neben Resignation einen höheren Anteil darstellen. Was da als Angst tituliert wird, ist eher das Bewusstsein um die negative Lage und die Gefahren des weiteren Abrutschens. An einer Stelle fällt der Professor aber auch aus der Rolle des Beschreibers, sondern ergreift deutlich Partei:
Er tut nicht einmal so, als könnten die Vorwürfe dieser Gruppen in der Grundausrichtung falsch sein. Wir tun es auch nicht. Von daher haben wir da wenig Kritik auszusetzen. Interessant wäre natürlich auch die Beschreibung der anderen grösseren Gruppen der Gesellschaft. Hier werden sozusagen die Verlierer mit ihren Stimmungen und Zielsetzungen aufgespiesst. Dem Rest wird das verklärte Eigenbild gelassen, bzw. nur ein wenig angedeutet.Dieses ganze Personal der Öffentlichkeitserzeugung kann zu einem System der Wirklichkeitsverweigerung zusammengefasst werden, in dem niemand mehr den Mut aufbringt, die Dinge beim Namen zu nennen.
Wenn ich gewusst hätte, dass es harmlos war, hätte ich es selber umgebracht.
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Er begeht meiner Meinung nach den Fehler das beschriebene Potential einseitig einem rechten Millieu zuzuordnen. Richtiger wäre, dass sich alle "Systemkritischen" Millieus vor allem auch aus diesen Schichten speisen. Wobei man das auch noch weiter trennen könnte. Diejenigen working poors die auf Transferempänger herabsehen sind unserer Erfahrung nach am ehesten solche die selbst aus subproletarischen Verhältnissen stammen (Alkoholikerfamilien etc) und für die die abgeschlossene Lehre beim Baumarkt einen sozialen Aufstieg bedeutet, auf den sie auch einigermaßen stolz sind. Die vermischen sich dann mit denjenigen sozialen Absteigern, die ihre Standesdünkel als Anachronismus behalten haben.
Die Mehrzahl der langfristigen Aufstocker ist allerdings selbst oft genug "vollarbeitslos" um sich jede Herablassung zu verkneifen.
Genauso ist das Potential an Fremdenfeindlichkeit weder an die eine noch an die andere oben beschriebene Gruppe gebunden. Da machts wohl zu guten Teilen der Wohnort. Wärend der westdeutsche Wohnblock-Prolet gerne auch Mischlingskinder zeugt ist die sächsische Fremdenfeindlichkeit gerade in aller Munde.
Wobei man sowieso nicht oft von einem kohärenten Weltbild wird ausgehen können. Schönes Beispiel die oft sehr rechte Sprüche klopfenden, deutschstämmigen Taxifahrer, die sich dann eine Thailändische Katalog-Frau anheiraten.
Die Mehrzahl der langfristigen Aufstocker ist allerdings selbst oft genug "vollarbeitslos" um sich jede Herablassung zu verkneifen.
Genauso ist das Potential an Fremdenfeindlichkeit weder an die eine noch an die andere oben beschriebene Gruppe gebunden. Da machts wohl zu guten Teilen der Wohnort. Wärend der westdeutsche Wohnblock-Prolet gerne auch Mischlingskinder zeugt ist die sächsische Fremdenfeindlichkeit gerade in aller Munde.
Wobei man sowieso nicht oft von einem kohärenten Weltbild wird ausgehen können. Schönes Beispiel die oft sehr rechte Sprüche klopfenden, deutschstämmigen Taxifahrer, die sich dann eine Thailändische Katalog-Frau anheiraten.
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