Ostfront 1944 - Ein AoC Bagration AAR

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Boron
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Beitrag von Boron »

Sehr schön alles bisher, bis auf Rumänien. Aus welchen Gründen schickt ihr die Neuaufstellungen nicht nach Rumänien? Mit den zusätzlichen Truppen könntet ihr die Ölquellen vielleicht doch noch halten?
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HvS
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Beitrag von HvS »

Werter Boron,

danke sehr. Um Eure Frage zu beantworten: wir bekommen die ersten Neuaufstellungen am 11. September 1944, also im nächsten Zug. Dann können wir sie im Reichsgebiet platzieren. Am 17. September können wir sie per Bahntransport nach Rumänien schicken, was zusätzliche Kosten bedeutet und Bereitschaft und Moral in den Keller bringt. Zum ersten Mal in die Kämpfe eingreifen könnten die Einheiten am 23. September, aber bis dahin sind die Ölquellen längst verloren.
Es steckt aber noch eine weitere Überlegung dahinter. Wir können nicht jede Front verteidigen, es geht einfach nicht. Wir hätten Rumänien sicherlich länger verteidigen können, aber dann wären die Russen jetzt schon in Warschau und damit bedenklich nahe an Berlin. Rumänien ist einfach viel weiter weg, und da es unser erklärtes Ziel ist, die Russen von Berlin fernzuhalten, haben wir Rumänien geopfert. Und es gibt noch einen dritten Grund: wenn wir uns entschieden hätten, in Rumänien zu kämpfen, dann hätten wir auch die rumänischen Einheiten dauerhaft auffrischen müssen, und die kosten erheblich mehr als die deutschen Einheiten. Dasselbe Problem haben wir auch mit den Finnen und den Ungarn, weswegen es wirtschaftlich am sinnvollsten wäre, diese Einheiten einfach kaputtgehen zu lassen.



2. September 1944 - Feindaktivitäten


Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Mit Wirkung zu 1. September 1944 werden die Heeresgruppen des Ostheeres umstrukturiert.

Die H.Gr. Nord bleibt bestehen und bekommt den Auftrag, das Vordringen der Russen auf der Linie Memel - Tilsit - Heilsburg zu stoppen. Da Operationsgebiet endet bei den Masurischen Seen.
Die H.Gr. Mitte wird mit den Truppen der ehem. H.Gr. Nordukraine neu gebildet. Das Operationsgebiet reicht von den Masurischen Seen bis zu den Karparten. Auch hier sollen die Russen gestoppt werden. Dazu soll die Operation Rasiermesser weitergeführt werden. Die im Raum Lemberg stehenden Truppen werden sich kämpfend ins Generalgouvernment zurückziehen.
Die H.Gr.n Nord- und Südukraine werden aufgelöst.
Die auf den Balkan verbliebenen Truppen bilden die H.Gr. Balkan, die im wesentlichen aus ungarischen Truppen und den deutschen Einheiten in Bulgarien besteht. Ihr Kampfauftrag ist es, das Vordringen der Russen zu verzögern.


Finnland


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Die finnische Stellung bei Wyborg ist nicht mehr zu halten. GFM Mannerheim muß sich zurückziehen.


H.Gr. Nord


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Der Opfergang des XX. Armeekorps erlaubt es der H.Gr. Nord, sich weiter in den Westen abzusetzen.


H.Gr. Mitte


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Das vorsichtige Vorgehen der Russen hat dazu geführt, daß die Logistik der Roten Armee mit den Truppen Schritt halten konnte. Der Feind attackiert die deutschen Einheiten am Bug und wirft eine deutsche Division zurück. Die gesamte Versorgung der Russen läuft über das einzelne HQ, das direkt hinter der Front platziert ist. Die Einheiten im Raum Brest-Litowsk sind schlecht versorgt.

Das OKH gibt den Befehl zu Angriff. Erklärtes Ziel ist es, den sowjetischen Angriffskeil im Norden von Brest-Litowsk abzuschneiden, möglichst viele Einheiten zu vernichten und den Feind zum Rückzug nach Bialystok zu zwingen.
Der Plan sieht zwei deutschen Angriffskeile vor: drei Panzerkorps werden im Osten von Brest-Litowesk vorstoßen und die dort stehenden Einheiten vernichten. Ein weiterer Angriffskeil wird direkt über den Bug übersetzen und das feindliche HQ zerstören, so daß der gesamte Angriffskeil ohne Versorgung ist. Der Angriff wird am 5. September erfolgen. Im ersten Schritt geht es darum, die russischen Einheiten zu schwächen und ihrer Kampfkraft zu berauben.

Im Süden nehmen die Russen Lemberg ein. Ein Gegenschlag wäre möglich, erscheint militärisch aber nicht sinnvoll. Die dort stationierten Truppen werden sich kämpfend ins Generalgouvernment zurückziehen.


Ungarn


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Die Ungarn müssen sich der vordringenden Roten Armee stellen.

(Anm.: hier haben wir etwas erlebt, das wir für einen schlechten Scherz halten. Die sowjetische Armee, die direkt vor dem ungarischen Armeekorps steht, ist beim Vormarsch in einen Hinterhalt der Ungarn gelaufen. Die Russen haben einen Punkt Schaden bekommen, die Ungarn drei. Häh????)


Rumänien


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Die 370. Infanteriedivision im Norden von Bukarest hat einer vielfachen Übermacht an Feinden getrotzt und den Feind so entscheidend verlangsamt.
Gegen die Übermacht an Gepanzerten Truppen haben die wenigen verbliebenen Einheiten der Achsenmächte keine Chance. Das OKH befiehlt, sich nach Ruse abzusetzen.


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Die Totalverluste sind relativ gering, aber viele Einheiten sind nicht auf Sollstärke


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Lemberg ging verloren.

(Anm.: im RL fiel Lemberg am 27. July 1944... da haben wir uns doch ganz gut geschlagen!)



5. September 1944

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:


Die ersten Einheiten der H.Gr. Nord erreichen Ostpreußen. Die Operation Rasiermesser wurde erfolgreich weitergeführt. Der Feind wurde hart getroffen und hat hohe Verluste erlitten.
Die in Rumänien kämpfenden deutschen Truppen haben sich erfolgreich nach Bulgarien abgesetzt.


Finnland


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Für die Finnen wird es nun immer schwerer.


H.Gr. Nord


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Die ersten Einheiten erreichen die Linie Memel - Tilsit - Heilsburg.
Die Russen lernen auf die harte Tour, daß die Wehrmacht durchaus in der Lage ist, zurückzuschlagen.


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Aus gut getarneten Stelleungen heraus werden Nadelstiche gesetzt.


H.Gr. Mitte


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Der Angriff wurde wie geplant ausgeführt und ist bisher ein voller Erfolg. Neben der Vernichtung von zwei Einheiten wurden sechs weitere Einheiten so zusammengeschossen, daß sie in den nächsten Tagen keine Gefahr mehr darstellen. Die deutschen Verluste sind sehr niedrig (Anm.: vier Stärkepunkte bei den Panzer, ein Stärkepunkt bei einer Infanteriedivision).

Die russischen Truppen sind nun geschwächt und nahezu ohne Versorgung. Es bleibt abzuwarten, wie der Feind reagieren wird. Das OKH erwartet, daß die Russen sich so gut es geht zurückziehen und die frische Einheiten an die Front stellen. Auch ist damit zu rechnen, daß weiter südlich ein Entlastungsangriff gestartet wird. Das OKH kann mit beiden Entwicklungen gut leben.


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Die deutschen Panzerkolonnen rücken vor.


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Das OKH hat absichtlich einen Korridor zwischen Lublin und Brest-Litowsk freigelassen. Falls die Russen hier angreifen wollen, hätten sie sehr schlechte Versorgung, und die drei Panzerkorps im Raum Brest-Litowsk könnten schnell zurückschlagen. Auch stehen Panzerjäger bereit, um einen Gegenangriff zu führen.


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Nun kommt es auf das weitere Vorgehen der Russen an.


H.Gr. Balkan


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Mal sehen, wie lange das die Russen aufhalten wird.


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Groß ist das ungarische Heer wirklich nicht.


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Die 370. Infanteriedivision wird nochmals aufgefrischt. Die anderen deutschen Truppen erreichen Ruse. Alle Truppen sind in gutem Zustand.


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Wenn der Druck zu groß wird, können sich die deutschen Truppen immer noch ins Reich zurückziehen.


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Die drei frischen Panzerkorps dürften eine unangenehme Überraschung für die Rote Armee werden.


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Bezüglich der Totalverluste ging auch diese Runde an die Wehrmacht.


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Die Diskrepanz zwischen den Verlusten bei eigenen Angriffen und den Verlusten bei Feindangriffen bleibt bemerkenswert deutlich.


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Bei den Russen ist das nicht so, die Verluste sind ähnlich.
Netto konnten wir der Roten Armee in dieser Runde nur 150 MPP abtrotzen... viel zu wenig. Aber falls wir nächste Runde eine angeschlagene Einheiten vernichten können, sieht es gut aus.


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Hier zum besseren Verständnis die Gesamtkarte, aber bei nächsten Mal nehmen wir wieder die übersichtlichere.

[Gast]

Beitrag von [Gast] »

Haben die Rumänen auf eigene Faust die Türkei angegriffen?
Wann wird euch Tiso massiver angreifen?
Und ist Süditalien unter eurer Kontrolle oder unter der der Allis?
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Francis Drake
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Beitrag von Francis Drake »

Wir denken, das eine Marineeinheit der Rumänen sich dort versteckt hält. Süditalien spielt wohl keine Rolle und wird wohl nicht simuliert. Tito, keine Ahnung. :)
In jedem Kader gibt es fünf richtig blöde Spieler. Von denen würde einer auf jeden Fall unter der Brücke landen, wenn er nicht Fußball spielen würde. - Hans Meyer
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HvS
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Beitrag von HvS »

Werter clone,

die rumänische Einheit ist der Zerstörer Viscol, der bisher auf Stärke 1 überlebt hat. Wir wollen uns den NM-Hit ersparen. Kleinvieh macht auch Mist.
Von einem Tito-Event haben wir nichts gelesen.
Die Lage in Süditalien wird nur abstrakt dargestellt... die Frontlinien ändern sich, aber es gibt dort keine Einheiten. Das ganze läuft geskriptet ab, und es gibt keine Möglichkeit der Einflußnahme.


Werter Francis Drake,

danke. :D



8. September 1944 - Feindaktivitäten

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die Lage in Finnland wird immer prekärer, und die Russen erobern Riga. Im Bereich der H.Gr. Mitte zieht sich die Rote Armee zurück.
In Rumänien gehen die ersten Ölquellen verloren.


Finnland


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Die fínnische Armee schmilzt dahin.


H.Gr. Nord


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Die Wehrmacht verliert zwei Garnisonseinheiten. Der Großteil der Kampftruppen bleibt ungeschoren.


H.Gr. Mitte

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Im Norden tun die Russen das einzig sinnvolle und ziehen sich komplett zurück. Damit ist Operation Rasiermesser ein voller Erfolg. Mit unbedeutenden eigenen Verlusten (kein Totalverlust) wurden vier sowjetische Großverbände zerstört und weitere sechs schwer dezimiert. Die Sowjets müssen nun ihre angeschlagenen Truppen auffrischen, und erst dann ist an eine Fortführung der Offensive zu denken. Alles in allem verlieren die Russen ca. einen Monat, der für die Wehrmacht Gold wert ist.

Das OKH hat eine Fortführung der Offensive in Richtung Minsk in Betracht gezogen, letztendlich aber wegen der Lage an den anderen Fronten verworfen. Die Situation erinnern an Operation Laurin, wo eine Fortführung ebenso im Bereich des möglichen gewesen wäre.
Aber das OKH hat eine bessere Idee: die deutschen Panzerkorps werden nach Süden geschickt, in die nördliche Flank der Ukrainischen Front.


H.Gr. Balkan


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Die eingegrabenen Ungarn werden von den Sowjets vertrieben. Dabei erleiden sie schwere Verluste.
Im OKH ist man ob der miserablen Kampfkraft der ungarischen Verbündeten entsetzt.


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Noch ist Bukarest nicht gefallen.


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Zum Glück ist keine wichtige deutsche Einheit unter den Verlusten.


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Mit Riga geht eine wichtige Produktionsstätte verloren, die der deutschen Rüstungswirtschaft fehlen wird.
Da auch Rumänien so gut wie verloren ist, wird die deutsche Kriegswirtschft deutlich weniger produzieren können.



11. September 1944

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Nord bezieht ihre Stellung in Ostpreußen, und die H.Gr. Mitte greift die Russen im Norden Lemberg an.


Finnland


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Die Finnen versuchen, so lange wie möglich die Stellung zu halten.


H.Gr. Nord


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Die neuen Panzertruppen dürften für die Rote Armee eine unliebsame Überraschung werden.


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Entlang der gesamten Front werden Hinterhalte gelegt.


H.Gr. Mitte


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Wenn die Russen weiter angreifen wollen, dann müssen sie ihre Panzer riskieren.
Da der Feind in den letzten Wochen eher zögerlich war, geht das OKH nicht davon aus, daß nun ein Großangriff folgt.


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Die Wehrmacht beweist, daß sie nach wie vor zu Offensiven in der Lage ist.


H.Gr. Balkan


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Die Ungarn greifen die Rote Armee an. Allerdings ist der angerichtete Schaden zu gering.


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Der Gegenschlag der Russen wird folgen.


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Die Wehrmacht vernichtet ohne jegliche eigene Verluste ein Kavalleriekorps.
Ein Entlastungsangriff auf Varna wäre durchaus möglich, aber das OKH rechnet mit einem Rückzug der Russen. Die Vernichtung des sowjetischen Panzerkorps wäre ungemein wichtig.


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Auf dem Rückzug sprengt die Wehrmacht wichtige Bauten und Industrieanlagen.


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Das Ostheer hat nun die Hälfte seiner 113 Einheiten verloren, die am 22. Juni 1944 vorhanden waren. Wiederaufstellungen ersetzen nur einen kleinen Teil dieser Verluste.


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1.100 MPPs Verluste für die Wehrmacht...


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... und 1.550 MPPs für die Russen. 450 Punkte netto. Wenigstens etwas.

Insgesamt haben die Russen ca. 4.249 MPPs mehr verloren, aber sie können es sich locker erlauben, diese Verluste aufzufangen, wie man an der Zahl der investierten MPPs sehen kann: 6.875 zu 11.453... 4.578 Punkte Unterschied, die die Rote Armee mehr ausgegeben hat.


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Wir denken, daß der Balkan noch im Jahr 1944 komplett verloren gehen wird.

Pierogra
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Beitrag von Pierogra »

Ich bin nicht nur begeistert von der strategischen Ebene des Spieles, sondern ebenso von der Eurer finesse Truppen zu führen. Selbst General Lee glänzte zumindest bis zur Schlacht von Gettisburgh damit, dass er wenn auch ständig in Unterzahl, er durch die eiserne Maxime Truppen zu erhalten, er eine ständige Gefahr für die Unionstruppen war. Ebenso verfahrt Ihr, werter HvS mit Eurer Panzertruppe, Chapeau!
Und um statistische Perversion einmal zu demonstrieren: ich habe den Eindruck, dass die gezeigte Verlustliste Eurem Erfolg in sofern widerspricht, als dass eine Darstellung der verlorenen Stärkepunkte deutscher gegenüber sowjetischen Panzergruppen Eure Überlegenheit in der beweglichen Kriegsführung deutlich zum Ausdruck bringen würde!

In der Tat hat nicht zuletzt dieser AAR mich dazu motiviert, mir SC2GC und AoD zu kaufen.
Für Interessierte sei an dieser Stelle ein Hinweis auf den YouTube-Kanal von "Jamper O" hinterlassen, der seine Zuschauer live dabei sein lässt, verleiht dem nicht-Eigener dieses Spieles interessante Eindrücke.

Zuletzt habe ich ncoh eine Frage, die sich mir aus der Manuallektüre bisher nicht ershclossen hat: Was bedeuten die kleinen weißen Zahlen neben den Stärkepunkten ind en Kreisen der Nationalfarben (2,4;1;1,1,2;u.ä.)?
Strategienordi
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Beitrag von Strategienordi »

Die kleinen weißen Zahlen sind die Techstufen der Einheit in den jeweiligen upgradbaren Techs. Die Panzer mit 4,2,1 haben z.B. Stufe 4 in Heavy Tanks, Stufe 2 in Anti-Air und Stufe 1 in Motorization. Ich meine mich zu entsinnen, dass man durch Drücken von "u" auch grüne Zahlen angezeigt bekommt, wenn die Einheit aufrüstbar ist. Das sind dann aber die aktuellen Stufen.

Werter HvS,

wir meinen Ihr habt schon "gewonnen". Für den historischen Decisive Victory wird der werte Löwenherz nicht mehr genug Zeit haben, vorallem Berlin wird nicht mehr zu erreichen sein. Wir fragen uns nur gerade, ob die 4 Hauptstädte der Verbündeten für den Major Victory ausreichen...
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Werth
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Beitrag von Werth »

Dem werten HvS weiterhin viel Glück, auch wenn Baku Uns derzeit doch zu weit weg scheinen mag.
Gut, dass auch an die Produktionsmöglichkeiten nach ´45 gedacht wird. :)

Werter Pieroga: die Zahlen verdeutlichen die Tech-Stufen, z. B. Infanteriestufe 2 oder Luftabwehr 1. Je mehr und je höher - desto besser die Einheit.
Lehre uns die Tage zu zählen, oh Herr, auf dass wir weise werden.
Denn das Leben ist öfter grausam als gerecht.
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HvS
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Beitrag von HvS »

Werter Pierogra,

danke für das Lob.. aber das wäre nun wirklich zu viel des Guten, uns mit General Lee zu vergleichen.. aber tendenziell habt Ihr mit einer Sache Recht: wir bemühen uns wirklich, nur solche Angriffe auszuführen, die kein Risiko mit sich bringen.. und nur geringe Verluste. Aber im Gegensatz zu uns ist General Lee zwei Mal in die strategische Offensive gegangen und hat zwei Mal Schiffbruch erlitten. Wir können aus Mangel an Ressourcen keine echte strategische Offensive durchführen... und erleiden trotzdem Schiffbruch. :D
Auch mit Eurer These bezüglich der Panzerverluste der Russen habt Ihr wohl Recht. Wir haben uns bemüht, die russischen Panzer nicht zur Ruhe kommen zu lassen... die Werte der meisten Einheiten sind hundsmiserabel. Leider werden diese Verluste nicht in der Statistik erfaßt.
Das mit den Technikstufen haben unsere Vorredner ja schon erklärt.


Werter Strategienordi,

wir müssen Euch wiedersprechen. Wir haben gerade mal Mitte September, und es fliegt uns alles so richtig um die Ohren.
Ihr werdet im Laufe des Posts sehen, was wir meinen.
Bezüglich der Siegbedingungen können wir Klärung verschaffen.



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Die vier Hauptstädte der Verbündeten reichen für einen Major Victory. Wir müßten Berlin und Budapest halten, und das ist illusorisch.
Wir hegen zarte Hoffnungen, Berlin zu halten.. das wäre dann wenigstens ein moralischer Erfolg.


Werter Werth,

danke sehr. Momentan sind wir allerdings ziemlich depressiv. Wir haben ernsthaft den Eindruck, daß wir ganz gut spielen, aber es bringt nichts.. seht selbst.
Wir möchten bemerken, daß die psychische Komponente des Spiels extrem schwer ist. Wir haben uns nochmal die Siegbedigungen angeschaut.. wir haben keine Idee, wie man gegen einen akribischen Spieler wie den werten Löwenherz den Major Victory vermeiden soll. Für jedes Loch, das wir stopfen, tut sich ein neues auf...



14. September 1944 - Feindaktivitäten

Die Rote Armee gönnt sich ein paar Tage Ruhe, was der Wehrmacht eine weitere Verschnaufpause gibt.


Finnland



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Im July und im August haben die Finnen dadurch geglänzt, daß sie den Russen schwere Verluste beigebracht haben. Das hat sich nun gewandelt... die Finnen verlieren eine Schlacht nach der anderen.
Das OKH findet sich mit dem Gedanken ab, daß Finnland verloren ist. Ein Gegensteuern ist nicht möglich.


H.Gr. Nord


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Die Rote Armee hat die neuen Panzerkorps erspäht und vorsichtshalber erst mal Halt gemacht. Das OKH vermutet, daß die Russen ihre Bomber in Stellung bringen, um die deutschen Panzer weichzuklopfen.


H.Gr. Mitte


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Auch im Bereich der H.Gr. Mitte verhält sich der Feind ruhig.
Insbesondere die Panzerwaffe wird geschont.


H.Gr. Balkan


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Die ungarischen Verbündeten erleiden ein Debakel nach dem anderen.


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Nach dem Verlust der Hauptstadt Bukarest kapitulieren die Rumänen, was für das OKH eine böse Überraschung ist. Insgesamt sechs Großverbände haben die Waffen gestreckt. Die mittelbaren und unmittelbaren Auswirkungen sind katastrophal. Der Angriff auf Varna, der wohl zur Vernichtung des dort stationierten Panzerkorps geführt hätte, muß nun unterbleiben, da das Risiko besteht, daß alle Truppen abgeschnitten werden.

Das OKH faßt einen schweren Entschluß: alles heim ins Reich.
Mittelfristig bedeutet diese Entwicklung, daß alle sowjetischen Truppenteile, die in Rumänien gekämpft haben, nun frei für andere Aufgaben sind. Damit ist der Untergang des Deutschen Reiches endgültig besiegelt.

Das OKH erwartet den Verlust des gesamten Balkans mit allen seinen Ressoucen innerhalb der nächsten Wochen.


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Die beiden vernichteten deutschen Divisionen haben ihre Aufgabe als Wellenbrecher hervorragend erledigt.
Sechs Fuß unter der Erde bringt das den tapferen Soldaten aber auch nichts.


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Das OKH hatte sich etwa mehr Zeit erhofft.



17. September 1944

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:


Die Kapitulation der Rumänen setzt dem Kampfswillen der Wehrmacht schwer zu. Die Finnen und die Ungarn erleiden eine Schlappe nach der anderen, und die bulgarische Armee existiert praktisch nicht.
In Anbetracht der dauerhaft geschwächten deutschen Rüstungswirtschaft bläst das OKH den geplanten Angriff in den Nordflügel der Russen bei Lemberg ab.


Finnland


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Wenn die Finnen weiter in der aktuellen Geschwindigkeit ihre Truppen einbüßen, sind die Russen im Oktober in Helsinki.


H.Gr. Nord


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Die H.Gr. Nord bereitet sich auf den unvermeidlichen Ansturm der Russen vor.


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Die deutschen Panzerjäger erwarten den Feind.


H.Gr. Mitte


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Aus Angst vor zu hohen Verlusten findet ein geplanter Gegenangriff nicht statt. Das OKH befürchtet, daß zu viele Panzer auf dem Schlachtfeld bleiben müßten. Damit würde die latenten Bedrohung, die die Russen zur Vorsicht zwingt, verschwinden.

(Anm.: es hat uns wirklich in den Fingern gejuckt... wir hätten einige Einheiten zerstören können, aber keine auf Low Supply. Da uns die Russen mittlerweile in der Produktion von MPPs ca. 3:1 überlegen sind, macht es keinen Sinn, Einheiten zu tauschen. So bitter es ist: uns sind die Hände gebunden.)


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Die Panzer müssen in der Etappe bleiben.


H.Gr. Balkan


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Die an Nutzlosigkeit kaum zu überbietenden Ungarn ziehen sich zurück.
Die deutschen Truppen, die sich erfolgreich aus Rumänien gerettet haben, werden die Verteidigung Ungarns übernehmen.


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Es wird einige Tage dauern, bis die Rote Armee eintrifft.
Eine kurze, aber durchaus willkommene Zeit der Ruhe.


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Die Russen werden sich wundern, daß in ganz Bulgarien kaum noch jemand ist. Die restlichen beiden deutschen Einheiten werden am 23. September mit der Bahn abtransportiert.

(Anm.: dem bulgarischen HQ wünschen wir ganz besonders viel Erfolg bei der Abwehr der russischen Invasion!)


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Für die deutschen Truppen heißt es: nun aber ganz schnell ab nach Hause!


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Wenn wir nur ganz fest dran glauben, daß die Statistik nicht da ist, verschwindet sie vielleicht.


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Die deutschen Verluste sehen aus wie immer.


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Bei den Russen sieht man deutliche, daß wir nicht mehr dagegenhalten können.
Erstmal seit Mitte July hat die Wehrmacht deutlich mehr MPPs verloren als die Rote Armee.. und das, obwohl im Norden und in der Mitte kaum Kämpfe stattgefunden haben.

Ein Vorgeschmack auf die nächsten Monate.


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Das Tor in die ungarische Tiefebene steht weit offen. Und das OKH hat keine Truppen, um das Loch zu stopfen.


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Wir haben neben Minsk und Riga auch noch Rumänien verloren. Mehr als 25% weniger MPPs als im Juni. Tendenz fallend.

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Cfant
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Beitrag von Cfant »

Tja, der prophezeite Schneeballeffekt... ich halte Berlin für noch nicht gesichert, es bleibt also spannend. Toll geschrieben übrigens, ich musste wirklich ein paar Mal lachen. Und die Statistik ist sicher gefälscht, da sind die Wunderwaffen nicht mit eingerechnet... ;)
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Longstreet
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Beitrag von Longstreet »

Ha Cfant, Ihr Österreicher! Ihrr seid mir sömpathisch. Ährlich. Ond Strachwätz! Ihr seid däpressiv? Non, ich kann Euch sagen, dass ich mit dem goten (nicht Goten! - damit scherzt man nicht) Braun zusammen in meiner Garage etwas gebastelt habe. Der Mann ist viel zo tächnisch und hat öberhaupt kein könstlerisches Gespör. Wenn man eine Wonderwaffe baut, moss diese auch ansähnlich sein - oder? Auf jäden Fall ist Kempka ausgerastet, got dass ich dabei war, der hätte Braun glatt erschossen. Und alles nor, weil wir sein Werkzeug benotzt haben. Kempka sollte froh sein, dass sein Werkzeug got genog för die Wonderwaffe ist, die die Wände dieses Krääges bringen wörd. Wänn er sich berohigt hat, werde ich ihm die Schwerter zom Krägsverdienstkreuz verleihen.

Non zu Euch! Bleibt standhaft! Motiviert die Ongarn - habe geträumt, dass die onter den Rossen nicht soviel zo lachen haben. Sagen sie dänen das! Als Ihr eben die Ziele Eurer Operationen aufgeföhrt habt, mosste ich sehen, dass Ihr Bako nicht aus den Augen verloren habt! Sehr got! Selbst ein Manstein kann sich eine Scheibe abschneiden. Obwohl ich mich an Eure eigenmächtigen Röckzöge noch gewöhnen moss. Wo ist dänn im Augenblick Euer Gefächtsstand? Ich war schon lange nicht mähr draußen ond Rondstädt will mich an där Westfront nicht sähen. Dort fallen wohl gerade Fallschirme vom Himmel. Naja, nach Kräta hätten auch die Alliierten merken können, wie blotig sowas ist.....

Genog - Baumbach macht mein Flogzeug klar - ich komme dann in den nächsten Stonden zo Euch! Vägetarische Köche könnt Ihr doch?
[indent]Das Glück kommt nur zu dem, der warten kann.

Napoleon Wargame Club
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Werth
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Beitrag von Werth »

Werter HvS, die Kombination von Untergangsszenario und sehr gutem Gegner ist diesmal - vielleicht, nur vielleicht, oh mein Föhrer - zu stark.
Dennoch sehr gut gespielt und mit launigen oder stimmungsvollen Kommentaren versüßt.
Toi, toi, toi den Bulgaren und ihrem mächtigen HQ. Sie werden die Sache schon schaukeln. :)
Lehre uns die Tage zu zählen, oh Herr, auf dass wir weise werden.
Denn das Leben ist öfter grausam als gerecht.
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Vernichter
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Beitrag von Vernichter »

Ging die Strategie davon aus, dass die Rumänen nach dem Verlust der Hauptstadt nicht sofort kapitulieren? Irgendwie erscheint uns die Flucht vom Balkan als zu überstürzt. Sind die Ungarn wider Erwarten schlecht, oder habt ihr nur Pech bei den Würfeln?
Wenn ich gewusst hätte, dass es harmlos war, hätte ich es selber umgebracht.

(Phlipp K.Dick: "Der Dunkle Schirm")
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HvS
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Beitrag von HvS »

Werter Cfant,

danke sehr.
Wir sind uns mit dem Schneeballeffekt gar nicht mal so sicher... unsere Eindrücken schwanken von Zug zu Zug.
Und da dieser hier ein guter war, sind wir wieder etwas optimistischer.


Werter Longstreet,

wir sind sehr dankbar für Eure Erheiterungen.
Sie helfen ein wenig, das Trauerspiel zu ertragen.


Werter Werth,

in der Tat ist es so, daß wir trotz der schlechten Chancen dem Spiel ein wenig Spaß abgewinnen können.
Aber urteilen werden wir erst am Schluß.


Werter Vernichter,

hier hat ein bißchen die mangelnde Erfahrung mitgespielt. Bei den 1941er AoC Szenarien ist es so, daß man jede Einheit eines Landes besiegen muß, damit das Land kapituliert. Siehe Finnland in unserem Spiel gegen den werten GröFrunSaZ oder die Türkei gegen den werten von Sachimos. Aber scheinbar ist in der 1944er Kampagne das Kapitulationsverhalten anders modelliert, oder es ist von Land zu Land verschieden. Wir wissen das immer noch nicht so genau.
Allerdings hatten wir damit gerechnet, daß Bukarest noch eine Runde länger hält, denn das Armeekorps in der Stadt war auf Stärke 10 und hatte Entrenchment 5. In der Tat ist es aber nicht besonders schlimm, daß es mit Rumänien so schnell ging.. wir konnten die Kapitulation des Landes (Bukarest wurde im RL am 31. August besetzt) immerhin eine ganze Weile nach hinten verschieben. Im Nachhinein wundern wir uns, daß die Front so lange gehalten hat... das hätte auch viel schneller gehen können.
Und sobald Rumänien gefallen ist, muß man zwangsläufig alle Kampfeinheiten evakuieren. Die letzte verbliebene Bahnlinie geht durch Jugoslawien, und wenn die gekappt wird, gibt es kein Entrinnen mehr.
Dann noch ein Wort zu den Ungarn: wir sind davon selbst überrascht, da die Einheiten ausgeruht und auf Sollstärke waren. Wir denken, es war ziemliches Pech beim Surprise Encounten, und der Rest war wohl auch nicht unbedingt Glück.



20. September 1944 - Feindaktivitäten

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die Rote Armee rückt weiter vor, läßt dabei aber Vorsicht walten.
Der Respekt vor den deutschen Panzerkorps ist deutlich zu bemerken.


Finnland


Bild


Mittlerweile fällt es den Russen leicht, die Finnen einfach zusammenzuschießen.


H.Gr. Nord


Bild


Die immer noch geschwächten Einheiten der Roten Armee rücken eher zaghaft vor.
Das OKH geht davon aus, daß die Anwesenheit von zwei (erkannten) deutschen Panzerkorps eine Überraschung darstellt. Mit etwas Glück gehen die Russen davon aus, daß diese beiden Einheiten aus dem Bereich der H.Gr. Mitte verlegt wurden, was mittelfristig zu einer weiteren Überraschung führen würde.


Bild


Die deutschen Soldaten erwarten die Russen mit geschickt vorbereiteten Hinterhalten.


H.Gr. Mitte



Bild


Langsam und methodisch rückt der Iwan weiter vor, und das VIII. Armeekorps versäumt es, sich zurückzuziehen.
Allerdings zahlen die Russen einen hohen Preis für ihren Angriff: viele Fronteinheiten sind in schlechtem Zustand.


Bild


Das OKH wittert eine Chance, und die deutschen Panzer machen sich bereit.
Die Zeit drängt, denn in ein paar Wochen treffen die Truppen aus Rumänien ein, die dort keinen Gegner mehr haben... sobald die Russen das bemerken.


H.Gr. Balkan


Bild


Es gelingt den Ungarn, sich zu behaupten.

(Anm.: wirtschaftlich gesehen sind selbst ausgeglichene Kampfergebnisse unsinnig. Wir beschließen, die Ungarn aus der Schußlinie zu nehmen. Ob wir die angeschlagenen Einheiten wieder auffrischen, bleibt fraglich.)



Bild


Die deutschen Stellungen am Fluß werden ausgebaut.


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Die Russen greifen an, und das IV. Armeekorps zieht sich zurück. Der Kommandant vor Ort handelt weise, indem er seine Truppen direkt an die Bahnlinie führt. Dazu gehört natürlich auch Glück.
Es sei angemerkt, daß die Rote Armee beim Angriff auf Ruse merkliche Verluste hinnehmen mußte. So verlor bspw. ein Panzergrenadierkorps 60% seiner Sollstärke, und auch andere Einheiten hatten Verluste.


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Auch dieser Verlust wäre durch einen rechtzeitigen Rückzug zu vermeiden gewesen.


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Am besten gar nicht hinschauen.



23. September 1944

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Im Bereich der H.Gr.n Nord und Mitte werden harte Gegenschläge geführt, die hohe Verluste beim Feind verursachen. In Ungarn wird die Verteidgungslinie weiter verstärkt.


Finnland


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Das OKH trifft eine (insbesondere für die Finnen) schmerzhafte Entscheidung: wegen der wirtschaftlichen Lage des Reiches werden keine Verstärkungen mehr entsendet. Wenn Helsinki verloren geht, dann ist es halt so.

(Anm.: das Auffrischen eines Armeekorps kostet und 70 oder 80 MPP, und die Russen wischen wegen der schlechten Werte trotzdem den Boden mit den Finnen auf. Helsinki bringt uns 10 MPP pro Runde.. macht keinen Sinn. Tut uns leid, ihr Finnen.)


H.Gr. Nord



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Im Norden des Frontabschnitts werden zwei sowjetischen Einheiten zurückgeschlagen und erleiden dabei hohe Verluste. Die Wehrmacht hat nur sehr geringe Ausfälle zu beklagen.
Im Süden vernichten die deutschen Panzer zwei russische Armeen, die trotz guter Versorgung noch in miserablem Zustand waren. Auch hier sind die deutschen Ausfälle gering. Das XXXXVIII. Panzerkorps hat nicht einen einzigen Panzer verloren.

In der Mitte der Frontlinie bekommen die Russen eine kleine Falle gestellt: bei einem zu erwartenden Angriff auf das deutsche Panzerkorps würden die Angreifer in das Deckungsfeuer der voll aufmunitionierten deutschen Raketenartillerie geraten, die für den Feind aktuell nicht sichtbar ist.

Dem OKH ist klar, daß die Front nicht ewig halten wird, aber momentan ist die Lage ganz gut. Irgendwann werden die Russen zum Großangriff ausholen, und dann kommt die Stunde der deutschen Panzerwaffe.


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Die Infanterie macht sich bereit, um dem Angriff der Bolschewiken zu begegnen.


H.Gr. Mitte


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Die deutschen Panzer greifen an und feiern einen großen Erfolg. Neben den drei komplett vernichteten Einheiten wird ein Panzerkorps und eine Division in die Flucht geschlagen. Ein weiteres Panzerkorps wird durch die deutsche Artillerie dezimiert.
Der Feind wird somit hart getroffen und hat nach Einschätzung der Abt. Fremde Heere Ost nur noch ein weiteres Panzerkorps im Kampfgebiet, das auch nicht in bestem Zustand sein dürfte.

(Anm.: das Panzerkorps im Süden von Lemberg hat 8% Moral. Wenn der werte Löwenherz der Einheit nicht einige Runden Ruhe gönnt, ist sie ein perfektes Ziel.)


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Ein Teil der Luftwaffe wird in den Raum Siedlice verlegt, um Angriffen von Bombern auf die H.Gr. Nord zu begegnen.


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Das Umfeld von Lemberg sieht die größten Verwüstungen, die es in diesem Krieg gegeben hat. Im Umfeld der Stadt wurden mehr als 30 Großverbände zerschlagen, was sogar die Schlacht bei Stalingrad deutlich in den Schatten stellt.


H.Gr. Balkan


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Wenn die Sowjets weiter vorrücken, werden sie eine unangenehme Überraschung erleben.

Das OKH beschließt, Einheiten von den anderen Frontabschnitten zu verlegen, um ein Vordringen der Rotem Armee auf Budapest zu verhindern.


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Die Wehrmacht bereitet sich auf den Kampf um Ungarn vor.


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Der Rückzug aus Bulgarien wurde ohne Totalverluste abgeschlossen.

Der bulgarische Generalstab schärft bereits die Brieföffner und erwartet die Rote Armee.


Die Lage im Reich


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Im direkten Kampf gegen die Rote Armee kann der Volksstum nicht verwendet werden. Die wenigen direkten Aufeinandertreffen von deutschen Sicherungseinheiten und Kampfeinheiten der Roten Armee haben jedes mal in einem Debakel geendet.
Ohne Ausrüstung mit moderen Waffen taugen die Einheiten nur als Türstopper. Leider ist die Rüstungswirtschaft des Deutschen Reiches nicht mehr in der Lage, die Einheiten mit der notwendigen Ausrüstung zu versorgen, und so muß es bei Nudelhölzern und Knüppeln bleiben.


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Alles, was in den nächsten Monaten an Verstärkungen eintreffen wird, geht nach Ungarn.


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Diese Runde stellt eine freudige Ausnahme dar.


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Das Bild auf Seiten der Wehrmacht ist unverändert, und an Verluste in der Größenordnung von 1.000 MPP haben wir uns gewöhnt.


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Die Rote Armee hat fast 1.600 MPP zu beklagen. Wenigstens etwas.


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Wenn man vom Balkan abstrahieren könnte, wäre die Lage fast als gut zu bezeichnen.



Halbzeitanalyse


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Werte Audienz,

wird haben gerade den 32. Zug gespielt. Insgesamt wird es wohl 65 Züge geben, die Hälfte des Spiels ist also rum.
Wir betrachten es als wundersames Zeichen, daß genau am 23. September der Regen anfängt und die Böden schlammig werden. Auch meteorologisch gesehen wird es von nun ab einige Veränderungen geben, die die Mobilität und Effektivität der Roten Armee drastisch eingeschränkt werden, insbesondere im Winter.

Wir können nach wie vor gar nicht einschätzen, ob wir gut oder schlecht dastehen. Deswegen wollen wir uns bemühen, die Zahlen sprechen zu lassen.


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Am 22. Juni 1944 hatte die Rote Armee noch 148 Einheiten, und wir 127. Damals waren 14 zur Partisanenbekämpfung notwendig, ergibt netto 113 Kampfeinheiten.
Von den jetzigen 81 Einheiten sind 4 Garnisonen und 9 Volkssturm bzw. Sicherungseinheiten und Pioniere. Wir haben also insgesamt 68 Kampfeinheiten zu Verfügung, was einer Reduktion von ziemlich genau 40% entspricht.

Die Russen haben 25 Einheiten weniger, aber wir sind uns sicher, daß alle diese Einheiten in der Production Queue sind. Der werte Löwenherz hat uns gerade geschrieben, daß er die Verluste dieser Runde locker nachkaufen konnte.
Das hatten wir so erwartet, nett ist es aber trotzdem nicht.

Wir möchten darauf hinweisen, daß wir bisher nicht ein einziges Armeekorps zurückkaufen konnten. Wir haben uns darauf beschränkt, Divisionen, Panzer, Panzergrenadiere und Panzerjäger zu kaufen, da uns die Armeekorps zu teuer vorkommen. 127 weniger 61 ergibt 66, also ist es uns gelungen, bisher netto 15 Einheiten wieder in Dienst zu stellen. Dabei hat sich positiv bemerkbar gemacht, daß wir keine Panzer, Panzergrenadiere oder Panzerjäger auf Low Supply verloren haben. Wenn wir ein Armeekorps auf Low Supply verlieren, juckt uns das nicht.. die kaufen wir eh nicht nach. Bei den Divisionen sieht das schon anders aus.. die sind sie Arbeitspferde der Wehrmacht. Man kann diese Einheiten sogar im Angriff gegen Panzer verwenden, was nicht gerade sehr historisch, für uns aber durchaus vorteilhaft ist.

Wir müssen uns also mit dem Gedanken anfreunden, daß wir ein um 40% verkleinertes Ostheer haben und die Russen um so mehr aus dem Vollen schöpfen. Wir halten die Victory Conditions nach wie vor für vollkommen idiotisch, aber für uns war von Anfang an klar, daß wir nur Berlin halten wollen. Und dieses Ziel erscheint machbar.


Struktur der Wehrmacht und der Verbündeten



Finnland


2 Hauptquartiere
4 Armeekorps
1 Division

Die Kampftruppen sind alle angeschlagen und werden nicht mehr aufgefrischt.
Wir erwarten den Verlust Finnlands im Oktober oder im November.


H.Gr. Nord


3 HQs
1 Nebelwerfer
7 Armeekorps
3 Panzerkorps
7 Divisionen

zusammen 22 Einheiten

Die H.Gr. Nord sollte in der Lage sein, den Russen einen harten Kampf zu liefern, bevor sie sich zurückziehen muß. Wir werden einen alternierenden Rückzug durchführen, d.h. einige Einheiten gehen zurück, während andere stehenbleiben werden.


H.Gr. Mitte

5 HQs
2 Artillerie
7 Armeekorps
5 Panzerkorps
10 Divisionen
1 Panzerjäger

zusammen 30 Einheiten

Die H.Gr. Mitte fungiert als Feuerwehr, da sie sowohl die Front in Richtung Weißrußland als auch in Richtung Ukraine absichern muß. Es ist offensichtlich unser kampfstärkster Verband, der aber auch die größte Verantwortung trägt.
Wir erwarten, daß sich unsere Truppen langsam in Richtung Berlin zurückziehen.


H.Gr. Balkan


3 HQ (deutsch, ungarisch, bulgarisch)
5 Armeekorps (3 ungarisch, 2 deutsch)
1 Panzerkorps
1 Division (deutsch)
3 Garnisonen (in Jugoslawien)

zusammen 13 Einheiten

Wir werden diese Heeresgruppe massiv verstärken müssen. Mehrere Divisionen, Artillerie, ein weiteres Panzerkorps und Panzerjäger werden bereitgestellt.


Volkssturm

1 HQ
2 Pioniere
6 Sicherungskorps

Solange die Einheiten nicht aufgerüstet sind, brauchen wir sie nicht. Wir haben aber keine MPPs.
Also platzieren wir die Einheiten im Raum Berlin und hoffen, daß die MPPs irgendwann vom Himmel regnen.



Was haben wir bisher erreicht?


In der Summe stehen wir besser da als die RL-Wehrmacht im September 1944. Wir haben 9 Panzerkorps im Feld, und 8 davon sind in sehr gutem Zustande. Keines hat Werte von unter 50%, was bei den Russen normal ist.
Wir haben keinen Kurlandkessel, dafür ist Riga viel schneller gefallen als im RL. Dafür haben wir eine intakte und bestens versorgte H.Gr. Nord, die dem Feind Paroli bieten kann.
Die H.Gr. Mitte ist nach etlichen Umgruppierungen unser stärkster Verband, und die Furcht vor den deutschen Panzern hält die Weißrussische und die Ukrainische Front der Russen von einem aggressiven Angriff ab. In der Tat ist das langsame und zögerliche Vorhehen der Russen für unsere Ziele sehr förderlich. Wir denken auch, daß unser Gegenspieler richtig handelt, indem er langsam vorgeht.. alles andere wäre leichte Beute.
Die H.Gr. Südukraine wurde nicht vernichtet, sondern konnte sich über Bulgarien retten. Darauf sind wir sehr stolz, denn diese Einheiten wären alle auf Low Supply verloren gegangen, wenn wir sie im Lande belassen hätten. Der Verlust von Rumänien ist nicht zu vermeiden, und es ist uns gelungen, drei Wochen länger auszuhalten und einen bedeutenden Teil unserer Einheiten zu retten. Im RL war das nicht so, da wurden mehr als 95% der Truppen vernichtet.

Wir haben es geschafft, von Ostpreußen bis ins Generalgouverment eine stabile Frontlinie aufzubauen, was wir nicht erwartet hatten. Die H.Gr. Ungarn werden wir massiv verstärken müssen, damit wir den Russen kein Einfallstor bieten.
Wir haben die Frontlinie verkürzt und größere Kessel vermieden. Wir kämpfen mit exzellentem Supply, und die Russen haben wirklich schlechte Werte. Die Witterung und die Entfernungen werden uns helfen.

Es fehlen uns nur die MPPs.

Pierogra
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Beitrag von Pierogra »

Wir bedanken uns für diese übersichtliche Zusammenfassung.

Der nächste strategische Rückzug den Ihr plant, wann wird er beginnen? Noch während der Herbstschlammperiode? Im anschließenden Frost, bei Tauwetter oder erst mit Einsetzen des nächsten "Offensivwetters" anfang 45, bzw. kurz davor?

Ich war überrascht über die Platzierung der Panzergruppen der HGNord. In der Front, wo sie standen MUSSTEN sie ja vom vorrückenden Sowjet aufgeklärt werden. Was der Zweck die Abschreckung oder sind die aufgefüllten Infanterieverbände erst diese Runde aufgefrischt worden und daher noch nicht in der Lage dei Front an diesen Stellen zu besetzen?

Selbstverständlich wisst Ihr, dass Truppen hinter der Front schlechter aufgeklärt werden können, und was der Gegner nicht sieht, das kann er nicht beschießen.

Eine letzte Frage habe ich zu Euren Einschätzungen, was die Versorgungslage von russischen Verbänden angeht. Könnt Ihr Daten regulär auslesen? Zählt Ihr die Entfernung zur nächsten SU-Versorgungsquelle oder ist es schlichtweg Euer erfahrenes und geschultes Auge?

Die Siegbedingungen mögen gegen einen kompetenten menschlichen Spieler tatsächlich blödsinnig sein, man müsste dieses Szenario mal gegen die KI ausprobieren, um zu schauen, ob es so vielleicht machbar wäre?
"Strategy without tactics is the slowest route to victory. Tactics without strategy is the noise before defeat." Sun Tzu (?)
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Storn
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Beitrag von Storn »

In dem Szenario kapitulieren Unseres Wissens nach alle Länder direkt und komplett, wenn die Hauptstadt besetzt ist. Deswegen haben Wir Uns schon vor einige Zügen gewundert, dass Ihr die Einheit von Helsinki an die Front gebracht habt. Von Tallin aus ist der Russe in einem Landungszug da. Oder halt mit Fallis, aber deren Einsatz ist ja verboten?

@Pierogra

Gegen die KI geht zumindest als Deutscher einiges. Auch wenn Baku dann wohl doch zu weit weg ist. :D

Als Russe ist es halt nacher einfach nur nervig, wenn auf dem zusammengeschmolzenem Raum wirklich in jedem Feld eine deutsche Einheit steht. Da ist zumindest Uns die Lust vergangen, sollte aber eigentlich noch weniger ein Problem sein, als als Deutscher, wenn man da etwas inspirierter drangeht.
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Jörg von Frundsberg
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Beitrag von Jörg von Frundsberg »

Wie immer ein schöner AAR von euch !! und Respekt zu eurer Leistung !! der werte Löwenherz hat bestimmt bei manchem Zug von euch geflucht ^^ Ach das waren noch Zeiten in Ostafrika ;)

P.S
Schön euch mal verlieren zu sehen ^^ wobei ich fürchte schlimmes :eek: ihr gewinnt das doch dann noch :rolleyes: :D nur um mich zu ärgern ^^
Merde perdu encore ! letzte Worte des Marquis Montcalm bei der Schlacht bei Quebec 1759
[Gast]

Beitrag von [Gast] »

Den einzigen Sieg, den das deutsche Reich in diesem Szenario eringen könnte, wäre eine Kapitulation bei Runde 1 gewesen.

Der werte HvS hat schon Recht, es ist brutal das überhaupt mitansehen zu müssen, ein völlig verlorener Krieg wird im letzten Jahr einen höhren Blutzoll verlangen als die letzten 3 Jahre Krieg. Und man muss weiter den Niedergang verwalten, Truppen "heroisch" den Feind ausbremsen lassen und dabei mitansehen, wie eine Heeresgruppe komplett aufgelöst werden. Nichts anderes ist ja auch hier in diesem Szenario passiert, die alte Heeresgruppe Mitte existierte ja praktisch nicht mehr.
Und doch muss man Runde um Runde weiter die Truppen versorgen, Rückzug und Niedergang verwalten, wissend, dass man das Unaufhaltsame nur hinauszögert, während das reine Verzögern so viel Blut kostet.

Das Szenario ist so grausam wie kein anderes, weil es einen in eine Lage versetzt, wie sie nicht nur historisch für die deutsche militärische Führung extrem zerreißend gewesen seien muss, sondern man kann ihr nicht entkommen. Weder kapitulieren, noch siegen liegt in der eigenen Hand.

Aber mit dem Angriff Steiners wird das alles wieder in Ordnung kommen.
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Boron
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Beitrag von Boron »

Uns kam beim Lesen der Siegbedingungen der Gedanke, zu spät für diese Partie, dass es sich evtl. gelohnt hätte ein paar starke deutsche Einheiten nach Finnland zu verlegen. Mit dem Gelände dort könnte dann vielleicht Helsinki bis Kriegsende gehalten werden, Stadt 2 ist Berlin, wenn man dann noch Bukarest halten könnte wäre das ja sogar ein Minor Victory für die Achse.

Wir sind auf alle Fälle weiter bestens durch diesen AAR unterhalten und denken dass Alles noch möglich ist. Eure Einnahmen sind ja schon auf ~360 gefallen, mit den baldigen weiteren Verlusten auf dem Balkan sollte dies auf wohl 200-250 fallen. Noch scheinen die Russen weit weg von Berlin wenn man die strategische Karte betrachtet, aber wenn der werte Löwenherz bald der Geschichte folgt und seine Verluste nahezu ignoriert könnte es sein dass ihr doch schnell genug ausblutet und er noch Berlin rechtzeitig erreicht. Hauptproblem sind eure Panzer, aber bei eurer Resourcenlage ... .

Verheerend könnte auch werden wenn die Russen Panzer IV Tech erforschen.

Wirklich tolles und spannendes Spiel, wir schwanken von Update zu Update zwischen ihr haltet locker bis Szenarioende durch und Berlin könnte doch fallen als Einschätzungen.
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Cfant
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Beitrag von Cfant »

Naja, den Russen läuft ja langsam wirklich die Zeit davon... Bin gespannt, wann er wieder auf den Turbo drückt.

Und bei allem Verständnis für die herzzerreissende Situation der Heeresführung anno '44 - einen verlorenen Krieg muss man halt auch verloren geben. Das seh ich anders als Manstein und Co, was das Durchhalten und Verzögern betrifft :)
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