Like patriots of old we'll fight our heritage to save! - Civil War 2 - AAR der CSA

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Beitrag von Lewis Armistead »

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Lewis Armistead
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Der Angriff der Union zielt aller Wahrscheinlichkeit darauf den Moral-Hit zu vermeiden den die Union möglicherweise erleidet, wenn sie nicht bis zu einem bestimmten Zeitpunkt eine größere Anzahl Einheiten an Richmond heranbringt.

Einen ernsthaften Vorstoß auf Richmond befürchten wir derzeit nicht. Die Kräfte müssen jedoch im Auge behalten werden ob sie verstärkt werden und evtl versuchen den Brückenkopf zu erweitern zum Beispiel nach Norden Richtung fredericksburg...

Wenn nicht, können Sie da meinetwegen bleiben. Ich habe lieber dort unionstruppen als vor new Orléans oder an der Ostküste, zumal es irgendwann sowieso sinnvoll ist Richmond mit beträchtlichen Kräften gegen massive Landungen der Union zu sichern.
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Beitrag von Hohenlohe »

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Hohenlohe
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Am besten ist es, wenn ihr ein,zwei Divisionen nach Richmond bringt und dazu noch einen fähigen General... :ph:

herzliche grüsse

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Beitrag von Lewis Armistead »

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Lewis Armistead
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Like Patriots of old we'll fight our heritage to save


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Ende Oktober 1862


Der Osten

Nordvirginia, Ende Oktober 1862

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In Nordvirginia bewegt sich an der Front weiterhin nicht viel. Die Soldaten machen sich größere Sorgen über die Lage im Süden, wo eine Unionsstreitmacht unter Butler die Peninsula von Fort Monroe hinaufmarschiert ist und sich Richmond nähert, als dass sie selbst in ihren über Monate ausgebauten Stellungen angegriffen werden könnten. Sie sind zuversichtlich, hier unter dem Kommando von Lee, Jackson, Longstreet, Van Dorn und Beauregard jeden Feind schlagen zu können.

Um der Union ihren frechen Vorstoß auf die Halbinsel heimzuzahlen ist außerdem J.E.B. Stuart mit seiner Kavallerie in den bergigen Nordwesten aufgebrochen um dort kleine Unionseinheiten zu jagen, die versuchen die von der 1st Virginia Cavalry Bde beschädigten Gleise in Stand zu setzen und das Depot von Morgantown zu attackieren.

Stuart verhielt sich jedoch ungewöhnlich vorsichtig. Wohl auch weil die Bewohner dieses Teils Virginias mit dem Norden sympathisieren und keine glühenden Patrioten der Konföderation sind, gelang es nicht die abgespaltenen Unionsregimenter zu attackieren, die sich jeweils rechtzeitig entziehen konnten. Er erreichte mit seinen Männern nach einem scharfen Ritt Morgantown nach 2 Wochen, hat die Garnison und die dort mit Artillerie verstärkte Brigade jedoch noch nicht attackiert, wird das jedoch in den nächsten Tagen tun um der Unions diese Versorgungsbasis zu entreißen. Unionsverstärkungen die dies verhindern könnten, sind nach den Regenfällen der letzten Tage und den überall zerstörten Gleisen um Morgantown hier nicht zu erwarten sodass Stuart böse Überraschungen erspart bleiben sollten.

Virginia, Ende Oktober 1862

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Nach dem überraschenden Vormarsch der Union auf der Halbinsel, hat Lee als Kommandeur der Truppen des Schauplatzes Virginia sofort reagiert und Taylor’s Division aus dem Shenandoahtal unverzüglich nach Richmond befohlen und selbst die Division von John Bell Hood abgegeben um der Bedrohung angemessen zu begegnen.

In heldenhaftem Einsatz haben es unsere Eisenbahner geschafft, beide Divisionen mit ihrer gesamten Ausrüstung und einigen Artilleriebatterien nach Richmond zu transportieren, wo sie unter dem vorläufigen Kommando von General Taylor Verteidigungsstellungen errichten, sollte die Union hier wirklich einen ernsthaften Vorstoß planen.

Aktuell gönnt sich die Unionsarmee eine Rast bei Williamsburg und dem von ihr dort eroberten Depot nach den harten Märschen der letzten Wochen, nachdem unsere kleine Garnison aus Milizionären nach einigen Tagen die Waffen gegenüber mehr als 30000 Unionssoldaten gestreckt hat.

Wir werden abwarten müssen ob Butler weiter vorstößt. Kurieren zufolge, die im letzten Moment Williamsburg verlassen haben, ist die Unionsarmee hervorragend ausgerüstet und durch zahlreiche Artillerie verstärkt, was ihre aktuelle Position im sumpfigem Gebiet von Williamsburg einem möglichen Gegenangriff nur schwer zugänglich macht.


Der Westen

Kentucky, Ende Oktober 1862

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In Kentucky verhält sich die Union weiterhin verdächtig ruhig. Die Generäle um Joe Johnson fragen sich was der Feind hier wohl vor hat und wann Grant mit seinen sicherlich starken Kräften auf den Plan tritt.

Nördlich von Fort Donelson beginnt der Feind mit einer Division unter Lyon vorzufühlen. Diese Kräfte genügen jedoch bei weitem nicht für einen Angriff auf das Fort oder Johnson’s Corps bei Clarksville.

Wir wollen wissen was die Union vorhat und wollen sie dazu endlich aus der Reserve locken.

Östlich von von Gallatin ist E.K. Smith bei Forrest’s Corps am Barren River eingetroffen und hat mit seinem höheren Dienstalter das Kommando übernommen.

Ein Kommando, dass der Kavallerist gern abgibt, stellt es ihn doch für den von ihm lange vorgeschlagenen Auftrag frei. Den Angriff mit seiner Kavallerie auf Louisville. Die Partisanen Zollicover’s meldeten von dort keine allzu starke Unionsgarnison, auch wenn sie keine genauen Zahlen in Erfahrung bringen konnten.

Das Wetter spielt Forrest in die Hände, der hofft Louisville in knapp 2 Wochen zu erreichen und der Union einen Schlag zu versetzen, solang das Wetter uns nicht im Stich lässt.

Zollicover’s Jungs werden ebenfalls wieder ausreiten und sich bei Munfordville im Rücken der Unionsarmee von Rosecrans positionieren.


Trans-Missisippi

Arkansas/Indian Territory, Ende Oktober 1862

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Jenseits des Missisippi nimmt für General A.S. Johnston ein neuer Plan allmählich Form an.

Dank der von ihm geplanten Truppenbewegungen, ist das Unionskorps von Sumner weiterhin von der Haupttruppe um Buell und Crittenden abgeschnitten.

Letzterer hat Springfield noch nicht erobert, das von tapferer konföderierter Miliz heldenhaft verteidigt wird, was Johnston ein Zeitfenster eröffnet, seine nun besser konzentrierten Streitkräfte zum Einsatz zu bringen, bevor die Union die ihrigen vereinigen kann.

Das Ziel wird General Sumner’s Corps sein, der begonnen hat Breschen in Fort Wayne zu schlagen, wo sich jedoch immernoch heldenmütig unsere Miliz hält und nicht an Kapitulation denkt.

General Johnston hat daher beschlossen mit seinen 2 Divisionen unter Price und McCulloch auf Fort Wayne zu marschieren. Unterwegs wird er sowohl von Shelby’s Kavallerie von Norden alsauch von Stand Watie’s Indianern aus dem Süden verstärkt werden und somit beinahe seine gesamte Truppenstärke jenseits des Missisippi gegen den geschwächten Sumner zum Einsatz bringen um unsere tapfere Garnison zu befreien und die Flankenbedrohung zu beseitigen, die das Fort für Fayetteville darstellt.

Von diesem Angriff hängt auf diesem Kriegsschauplatz eine Menge ab und wir beten für den Erfolg.

Bushwacker, Milizen und Indianer bereiten nichtsdestotrotz alles für einen Misserfolg vor und zerstören mögliche Versorgungsbasen der Union in Missouri und auf dem Weg nach Süden.


Sonstiges


Aus dem Norden erreichen uns ungeheuerliche Neuigkeiten. Die Union hat tatsächlich begonnen aus entlaufenen Sklaven und freien Negern aus dem Norden, eine Scheußlichkeit an sich, ganze Regimenter aufzustellen um gegen den Süden zu kämpfen. Sogar aus New Orleans herausgeschmuggelte Sklaven sollen darunter sein.

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Gnade diesen Regimentern, wenn sie auf unsere Soldaten treffen. Der gesamte Süden ist empört und rückt trotz aller Entbehrungen nur noch mehr zusammen um gegen die Invasoren aus dem Süden mit allen Mitteln zu kämpfen.

In Richmond wird General George Pickett in seinem Rang als Brigadier General bestätigt und eine neue rein virginische Division soll um den charismatischen Dandy aufgebaut werden.
Den Kern soll eine Elitebrigade aus Virginia, die Gamecocks, bilden, die sich mit Pickett bereits der Nordvirginiaarmee unter Lee bei Alexandria angeschlossen hat, der die Männer nach der temporären Abgabe von Hood’s Division hervorragend gebrauchen kann.


gez. Lewis Armistead :smoke:

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Beitrag von Longstreet »

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Sehr schön Lo! Wir fiebern mit!
[indent]Das Glück kommt nur zu dem, der warten kann.

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Beitrag von thrawn »

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Lewis Armistead hat geschrieben: Der gesamte Süden ist empört und rückt trotz aller Entbehrungen nur noch mehr zusammen um gegen die Invasoren aus dem Süden mit allen Mitteln zu kämpfen.
Invasoren aus dem Süden :eek:

:D
was lange währt, wird endlich böse.

Beitrag von Hohenlohe »

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Werter LO, auch wir fiebern gespannt mit, ob ihr es schafft Richmond rechtzeitig verteidigungsbereit zu machen... :ph: In Trans-Mississippi drücken wir Johnston die Daumen, dass er Sumner ordentlich besiegen kann. In Kentucky setzen wir alle Hoffnungen auf Forrest und seine geplante Operation. Ansonsten wünschen wir euch weiterhin viel Glück und viel Erfolg...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke: :) *DIXIE HOORAY*
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Beitrag von Jörg von Frundsberg »

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Wir lesen den Bericht mit Spannung !! aber wir kommen einfach mit dem Spiel nicht zurecht.......... Aber wünschen dem werten Lo alles gute !! und zeigt es den Yankees ^^
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Beitrag von Hohenlohe »

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Werter Frundsberg, zum Einstieg spielt einfach mal den Norden. Nach zwei, drei Spielen damit solltet ihr in etwa eine Ahnung haben, was geht oder was nicht...
Viel Glück und Spass damit...!!

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke: :)
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Beitrag von Rantanplan »

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Hohenlohe hat geschrieben:Werter Frundsberg, zum Einstieg spielt einfach mal den Norden. Nach zwei, drei Spielen damit solltet ihr in etwa eine Ahnung haben, was geht oder was nicht...
Viel Glück und Spass damit...!!

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke: :)
Selbst zur Übung wird der Frundesberg NIEMALS den Norden spielen. Vorher beißt er sich den Mausfinger ab!
:D

Edler Armisted, ein wirklich schöner AAR!

Beitrag von Lewis Armistead »

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Lewis Armistead
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Ist ja richtig was los hier :top: vielen Dank für die Beteiligung :prost:

@Rantanplan:
Vielen Dank! Bezüglich des frundsberg hatten wir ähnliche Gedanken :D

@thrawn:
So verschreibt man sich eben einmal in Rage darüber, dass der Norden entlaufene Nigger bewaffnet um sie gegen ihre rechtmäßigen Herren kämpfen zu lassen. Natürlich sind die Invasoren aus dem Norden gemeint. Diese ölverschmierten Mechaniker und Lumpenpack von "Claus" Lincoln.
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Beitrag von Hohenlohe »

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Werter LO, der Ausdruck Nigger ist doch in unseren Hallen verpönt...*grins*

herzliche grüsse

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Beitrag von Lewis Armistead »

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Das ist alles Roleplay und daher erlaubt :D :teufel:
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Beitrag von Hohenlohe »

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Lewis Armistead hat geschrieben:Das ist alles Roleplay und daher erlaubt :D :teufel:
Was es nicht alles gibt... :D :teufel:

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke: :)

:amen:
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Beitrag von Lewis Armistead »

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Anfang November 1862


Der Osten


Nordvirginia, Anfang November 1862

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In Nordvirginia bewegt sich an der Hauptfront weiterhin wenig. Nach der langen Ruhephase werden Bewegungen von beiden Seiten nun noch unwahrscheinlicher, da in den letzten Wochen der erste Schnee gefallen ist.

Nur General Stuart ist mit seiner Kavalerie trotz des schlechten Wetters weiter im Feld um dem Feind Schaden zuzufügen.
Mit seiner Kavallerie hat er am 16. Oktober die Unionsbrigade bei Morgantown angegriffen.

Die Schlacht Morgantown,VA am 16. Oktober 1862

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Die isolierte Unionsbrigade wurde schnell von den Kavalleristen in der Flanke gepackt und zog sich fluchtartig zurück und verlor dabei noch einmal einige hundert Männer.

Stuart, der erwartete nun im Triumph in die Stadt einzuziehen und mit wehenden Fahnen und Dixie-Kapellen begrüßt zu werden, erlebte jedoch eine böse Überraschung.

Der Union gegenüber loyale Bürger hatten sich in Häusern in der ganzen Stadt verschanzt und mit Waffen aus dem Depot bewaffnet.

Stuart, unsicher wie er sich gegenüber den bewaffneten Bürgern verhalten soll und keinen Straßenkampf in einer Stadt beginnen wollte, die rechtmäßig zu Virginia gehört, bat zunächst seine Vorgesetzten um Anweisungen.

Aufgrund des langen Weges und der schwierigen Frage, die politische Ausmaße annimmt, dauerte es mehrere Wochen die Erlaubnis für Stuart einzuholen gegen die unionstreue Miliz in der Stadt vorzugehen. Dieser Befehl ist nun endlich eingetroffen und Stuart wird in der zweiten Novemberhälfte endlich angreifen. Da seine Vorräte langsam zur Neige gehen, hat er frische Versorgungsgüter aus dem Depot auch dringend nötig.

Ein Gegenangriff der Union in den unwirtlichen Gegenden um Morgantown erscheint bei dem zerstörten Eisenbahnnetz und den verschlammten Wegen weiterhin unwahrscheinlich.

Virginia, Anfang November 1862

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Auf der Halbinsel ist die Unionsarmee unter Butler weiter vorgerückt und bis auf wenige Kilometer an Richmond herangerückt. Aufgebrachte Bürger standen bereits kurz vor einer Panik und forderten Präsident Jefferson Davis auf General Lee aus Nordvirginia zurückzubeordern.

Lee hatte sich jedoch bereits im Vorfeld mit Davis besprochen und dieser konnte die Bürger beruhigen, dass General General Gustavus Smith mit seinem Korps Richmond verteidigen wird, sodass keine echte Gefahr besteht, man sogar evtl das Spektakel eines konföderierten Sieges auf dem Schlachtfeld aus nächster Nähe beobachten könne.

In Wirklichkeit rechnet weder Lee noch Smith wirklich mit einem Angriff. Butler hat nur 2 seiner Divisionen mitgebracht und eine Division unter Milroy bei Williamsburg zurückgelassen.

Da Smith selbst über 2 starke Divisionen unter Taylor und Hood in den Verteidigungswerken von Richmond verfügt, sollte keine Gefahr bestehen solang die Union keine Verstärkungen heranbringt.

In diesem Fall könnte Lee mit seinen kürzeren Linien jedoch ebenfalls schnell zusätzliche Truppen in die Hauptstadt bringen. So glaubt Lee nur an Muskelspiele der Union um den Zeitungen im Norden etwas zum propagandistischen Verwerten zu geben. Sollen sie nur…


Der Westen


Im Westen brach General Forrest wie geplant vom Barren River auf, sobald er seinen Nachfolger General E. Smith in die Positionen seines neuen Korps eingewiesen hatte.

Planmäßig umritten die Kavalleristen unbemerkt die linke Flanke der blauen Army of the Cumberland und erreichten das Umland von Louisville nach nur einer Woche am 22. Oktober. Forrest plante den Angriff für den nächsten Morgen und ließ seine Vorposten nur sein direktes Lager bewachen um den Feind nicht aufzuschrecken.

Noch vor dem Morgengrauen formierten sich die grauen Regimenter und griffen mit dem ersten Licht an…

Die Schlacht von Louisville,KY am 23. Oktober 1862

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Mit Hurra brachen Forrest’s Mannen aus den Wäldern hervor, doch war die geplante und erwartete Überraschung keine…Forrest war erwartet worden und die Union hatte die Garnison von Louisville auf eine volle Infanteriedivision verstärkt, die nun aus angelegten Verschanzungen ein mörderisches Abwehrfeuer auf die Kavalleristen eröffnete.

Diese brachen zwar in noch in die erste Linie der Union ein, wurden jedoch von Reserven zum Rückzug gezwungen. Forrest, der erkannte, dass die Überraschung missglückt und der Feind weit zahlreicher war als erwartet ließ zum Rückzug blasen.

Bei dem eiligen Rückzug wurden nicht wenige Männer versprengt, schlossen sicher aber später wieder Forrest an.

Kentucky, Anfang November 1862

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Forrest wird sich nach dem gescheiterten Angriff auf Louisville schrittweise in die Sicherheit der eigenen Linien zurückziehen.

General Zollicover hat dagegen mit seinem Häuflein Partisanen erfolgreich Munfordville eingenommen und wird dort die Gleise sabotieren um der Union den Nachschub im kommenden Winter zu erschweren.

Anschließend bewegt er sich nach Westen um die Unionskräfte am Missisippi auszuspähen.

Die Union hat sich dagegen weiterhin weitgehend ruhig verhalten.

Nur General Lyon ist mit seiner Division aktiv und hat den Tennessee in westlicher Richtung überquert und sich an Pope’s östlicher Flanke positioniert.

General Johnston, fürchtet mittelfristig einen Vorstoß der Union in großer Stärke auf Dover und Fort Donelson, dass von Stewart’s Division verteidigt wird. Da diese Position den Schüssel zu unserer gesamten Linien und dem oberen Tennessee darstellt, wurde eine schrittweise Umstrukturierung der Linie beschlossen.

General E.K. Smith seine Position an der Ostflanke von Johnston räumen und seine Kräfte aufteilen.
General Cheatham’s Division verbleibt zunächst noch mit Smith auf Position um Forrest in Empfang zu nehmen und soll später Nashville, wo gerade noch eine weitere Pulverfabrik errichtet wird, sichern.

General Buckner’s Division dagegen bewegt sich unter Nutzung der Eisenbahn nach Dover und vereint sich mit Stewart. Sobald er dort ankommt, wird auch General Smith nach Dover folgen um die Divisionen von Buckner und Stewart unter seinem Kommando zu vereinen und mit diesem starken Corps außerhalb der Festung von Fort Donelson zu verteidigen.

Das sumpfige Gelände kommt einer Verteidigungsstellung dort entgegen.

Besonders wichtig für die Konföderation ist die Inaktivität der Union westlich des Missisippi. Hier hält Cleburne mit New Madrid die letzte größere Stadt in Missouri, die als Sammelpunkt für tausende Freiwillige als Missouri dient, die in der gesamten Konföderation dienen, in der Hoffnung auch ihren Heimatstaat eines Tages wieder vollständig vom Joch der Union zu befreien.


Trans-Missisippi

Arkansas/Indian Territory, Anfang November 1862

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Weit westlich des Missisippi wurde in den letzten Wochen ein wichtiger Schritt zu eben diesem Ziel getan.

General Johnston’s Truppen vereinigten sich planmäßig auf dem Marsch und rückten gemeinsam auf Fort Wayne vor um Sumner zu schlagen.

Dieser litt bereits seit Wochen unter Nachschubmangel, wie später eingefangene Versprengte berichteten und hatte an Rückzug gedacht, was von General Buell jedoch verboten worden war.

Als jedoch die Schlachtfahnen der konföderierten Army of the West am Horizont auftauchten, hielt die Unionstruppen nichts mehr und sie begannen den fluchartigen Rückzug nach Norden, wo sie zum großen Ärger von Buell nach wenigen Tagesmärschen auf eine zu ihnen entsandte Nachschubkolonne trafen und sich neu ausrüsten konnten.

Trotz der verstrichenen Möglichkeit einen Teil der Unionstruppen separat zu schlagen, ist Johnston zufrieden und die Hurra-Rufe der tapferen Männer im Fort die endlich entsetzt worden entschädigt für jeden Aufwand.

Trotz ihrer heldenhaften Verteidigung hat das Fort nach der Aufgabe von Springfield seinen Nutzen verloren und bedroht eher die Flanke der Armee, als sie zu schützen. Daher entscheidet sich Johnston schweren Herzens zur Sprengung des ehemaligen Unionsforts, dass so viele heldenhafte der Kavalleristen von J.O. Shelby erlebt und diesen in der ganzen Konföderation berühmt gemacht hat.

So ist es nur billig, dass Shelby, der das Fort vor einem Jahr erobert hat, dieses nun auch sprengen und die Bewegung der vereinigten Army of the West mit Price‘ und McCulloch’s Divisionen nach Fayetteville decken wird.

General Stand Watie bricht mit seinen Indsmen auch direkt wieder auf, um ein der Union verbundenes Gebiet östlich von Fayetteville unter konföderierte Kontrolle zu bringen.

General Johnston vermutet, dass dort Jayhawkers ihr Unwesen treiben und Informationen an den Unionsgeneral Buell weiterleitet.

Dies gilt es auszumerzen, insbesondere, da im Süden bei Fort Smith eine neue Kavalleriedivision unter dem vorläufigen Kommando von General Thompson den Schauplatz erreicht hat, von der der Feind unter Umständen noch nichts weiß…


Sonstiges


Selten in den Kampfberichten erwähnt, so gereicht doch gerade dies ihnen zum Ruhme und so sollen die tapferen Männer der konföderierten Hochseemarine hier einmal erwähnt werden.

Das ganze Jahr über, durch Wind und Wetter, verfolgt von Blockadeschiffen der Union bringen tapfere Männer auf Blockadebrechern, Nahrung, Waffen und Munition unter Einsatz ihres Lebens in die Konföderation.

Die Union findet kein Mittel gegen die kühnen grauen Streiter zur See.

Ein Hoch auf die konföderierte Marine!



gez. Lewis Armistead :smoke:

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Die Regenten bitten wir die Armut an Updates zu entschuldigen...

Der nächste Zug liegt seit langem beim werten Claus, der zur Zeit jedoch beruflich und freizeittechnisch sehr eingebunden zu sein scheint...

Wir danken für die Geduld :prost:
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Beitrag von Hohenlohe »

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Werter LO, glaubt ihr, dass eure Truppen stark genug sind, um Springfield zurück zu erobern...?? Ansonsten macht ihr anscheinend alles richtig, daher nur weiter so... :top:
Wir warten schon gespannt aufs nächste Update...*freu*

herzliche grüsse

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Werter Hohenlohe,

Eine Rückeroberung von Springfield ist eher unwahrscheinlich, da der Feind hier zahlenmäßig zumindest ebenbürtig, wenn nicht gar stärker ist. Insbesondere sobald sich seine Truppen erholt haben.

Seine Schwäche liegt aktuell in der Verteilung seiner Truppen.

Wir haben mit dem Gedanken gespielt Buell mit allem was wir haben anzugreifen, doch Springfield würden wir damit noch nicht zurückgewinnen und der Winter steht vor der Tür, abgesehen davon dass ein Sieg keineswegs gewiss wäre, wenn seine Corps von Sumner und Crittenden zum Kanonendonner marschieren.

Beste Grüße
Lo :prost:
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Beitrag von Hohenlohe »

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Werter LO, könnt ihr eines der Corps isolieren und bekämpfen und das noch vor dem Winter...?? Wir kennen das Dilemma aus einigen unserer Spiele. Der Norden verfügt einfach über mehr Truppen. Aber wichtig ist, dass der Süden bis zu den Wahlen im Norden 1864 mit guter Moral durchhält, um wenigstens ein Stalemate zu erzielen... :ph:

herzliche grüsse

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Eher unwahrscheinlich...die Korps decken sich jetzt gegenseitig und wir wollten auch nicht mehr Truppen auf diesen Kriegsschauplatz entsenden. Die neuen Division in Fort Smith ist schon nur aus dem einen Grund da, dass es in Kentucky so ruhig ist.

Wir sind aber absolut nicht unzufrieden mit der bisherigen Lage.
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Beitrag von Admiral Hipper »

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