Donner im Osten

Beitrag von dimovski »

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dimovski
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Gebannter User hat geschrieben: Kuhnert wird sich freuen ... :D :D :D
Wagen Wir zu bezweifeln, die vielen Granaten kosten doch wertvolle "Mann-Zeit", und Eure Wenigkeit streut sie einfach über's Feld, als ob's Steine wären! Schriftliche Ermahnung folgt in Kürze.

(Scherz bei Seite, Gratulation zum Sieg!)
Vous voulez le beurre et l'argent du beurre!

Beitrag von gelöschter Benutzer »

gelöschter Benutzer
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Spieltaktisches zum Gefecht Nr. 5

Spieltaktisches zum Gefecht Nr. 5:


Mission: Delay (i. e. Verteidigung, aber nicht eingegraben)
Sicht: 10 Hexes
Dauer: 41 Runden

500 Support Points, die wie folgt investiert wurden:

1 x Off-Map 150mm Batterie
1 x Achtacht-Batterie (4 Geschütze)

Als Karte wurde die aus Gefecht Nr. 4 verwendet und diese nach Osten erweitert

Beitrag von Teddy Suhren »

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Teddy Suhren
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Wieder toll geschrieben! Wir lesen gespannt weiter mit!

Beitrag von Taurus »

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Taurus
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Wollten uns nur kurz melden und bemerken, das eure Geschichte einfach exzellent ist. Immer wieder erstaunlich, wie sehr eine gut geschriebene Hintergrundstory solch ein Spiel lebendig werden lässt.

Nur noch eine Frage zum letzten Battle Report: Dort sieht es so aus, als ob die "Artillery Overload Points" der deutschen Seite zugeschrieben wurden, obwohl es hieß, sie würden der AI zufallen. Oder deuten wir nur das Ergebnis völlig falsch?

Beitrag von gelöschter Benutzer »

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Werter Taurus,

nun sind wir verwirrt.

Ihr scheint Recht zu haben und müssen zugeben, die Tabelle nicht intensiv betrachtet zu haben.

Beitrag von gelöschter Benutzer »

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Kapitel XXIV: Die Ruhe vor dem Sturm

XXIV: Die Ruhe vor dem Sturm

Weber hatte seine Kampfgruppe alarmiert. In der Nacht hatte man aber kein ausreichendes Licht, um sich sinnvoll einzugraben. So tarnte man sich notdürftig, insbesondere die Pak wie auch die Achtacht und wartete auf das Büchsenlicht und die Russen. Die Kampfgruppe war aufmunitioniert, die Truppe in Position, soweit man Feuerstellungen in der Dunkelheit beziehen konnte, Telefonkabel der Feldtelefone – die „Strippen“ – gezogen. Nun konnte man nur noch warten.

Weber fuhr seine Kompanien ab, um nach dem Rechten zu sehen und seine Landser moralisch aufzubauen. Er konnte feststellen, dass die Moral durchaus hoch war. Die bisherigen Erfolge der Kampfgruppe, insbesondere auch der gelungene Beresina-Übergang, hatten das Selbstbewusstsein der Soldaten in dieser jungen Einheit wachsen lassen. Man glaubte, dass man schon mit den Russen fertig würde. Insbesondere die mächtigen Flak-geschütze, die berühmte Achtacht, flößte den Landsern Vertrauen ein. Weber teilte überall mit, dass sie auch weiterhin durch eine Batterie schwere Artillerie unterstützt würden. Auch das hob die Moral der Männer. Weber spürte, dass das Vertrauen seiner Soldaten in ihren jungen Kommandeur nach den so erfolgreich und verlustarm bestandenen Gefechten gestiegen und gefestigt war.

Gleiches galt für die Kompaniechefs. Oberleutnant Hauschildt von der 2. Kompanie war optimistisch und freute sich über das Waldgelände im Norden des Gefechtsabschnitts, den seine 2. Kompanie verteidigen sollte. Zur Unterstützung bekam er Teile eines Zuges der Panzerjäger mit 3 Pak-Geschützen. Er war zuversichtlich, dseinen Abschnitt so halten zu können.

Weiter südlich schlossen sich die Stellungen der 3. Kompanie an, die durch die MG-Trupps der 4. Kompanie sowie ein paar Pak und 2 Achtacht-Geschützen verstärkt wurde. Oberleutnant Buchmann hatte zwar keine hohe Meinung von den Luftwaffensoldaten, die die Flakgeschütze bedienten, war ebenfalls sehr zuversichtlich mit der ihm zugewiesen geballten Feuerkraft, die Russen in die Schranken weisen zu können.

Ganz im Süden hatte die 1. Kompanie die schwierigste Aufgabe bekommen. Hier war der Wald licht und her führte die einzige Straße aus dem Osten lang. Wenn ein Panzerangriff erfolgen sollte, so würde er wohl hier erfolgen. So war auch dieser Abschnitt durch Pak und Flak verstärkt und hatte die 1. Kompanie auch den kürzesten Gefechtsstreifen zugewiesen bekommen. Allerdings fehlte der 1. Kompanie ein Zug, den Weber als Reserve der Kampfgruppe zusammen mit den Kavalleristen verwenden wollte. Oberleutnant Krafft beschwerte sich daher auch bei Weber, handelte sich aber eine Abfuhr ein. „Krafft… die Kavallerie ist mit zu schwach bewaffnet, ihr fehlen die Maschinengewehre. Die Reserve muss auch was bewirken können. Deswegen brauche ich den Zug. Sie haben den kürzesten Abschnitt und ihre Geschütze sind so aufgestellt, dass sie russische Panzer seitlich ins Kreuzfeuer nehmen können. Den anderen Kompanien geht es auch nicht besser zumal bei Ihnen der VB neste Sicht haben dürfte und das Artilleriefeuer gezielt einsetzen kann. Es geht nicht anders. Ich brauche einen Zug von Ihnen als Reserve. Wenn es brennt, haben Sie den ja dann auch schnell wieder zurück. Hoffen wir lieber, dass Sie ihn nicht brauchen werden!“ Krafft gab den Widerstand auf, denn er musste einsehen, dass die anderen Kompanien es nicht wirklich besser hatten. Allerdings schwor er sich, schnell nach Verstärkungen zu rufen, sollte es brenzlich werden. 2 Züge schienen ihm etwas dürftig für seine Aufgabe.

Schließlich führte ihn seine Rundfahrt zu Oberleutnant Bungert, dem Chef der 4,, der schweren Kompanie. Dieser hatte seinen Gefechtsstand bei seinen MG – Zügen eingerichtet, die so ziemlich den zentralen Frontbereich des Gefechtsabschnittes zusammen mit Zügen der 3. und 2. Kompanie verteidigen sollten. Bungert wirkte auf Weber unsicher und Hauptmann Weber nahm das zum Anlass etwas nachzuhaken: „Bungert, wie sieht es aus bei Ihnen. Sind die MGs versorgt? Irgendwelchen Grund zu klagen?“ „Jawohl … alles in Ordnung, Herr Hauptmann!“, antwortete der Oberleutnant mit etwas brüchiger Stimme. Weber schloss daraus, dass die Lage alles andere als klar war. „Bungert … wo drückt der Schuh? Ich merke doch, da stimmt was nicht. Was für ein Problem gibt es?“ Weber fiel ein, dass der Zugführer des I. Zuges von Bungerts Kompanie im Nachtgefecht bei Bialystok durch Mörservolltreffer gefallen war. „Macht sich der neue Zugführer?“ „“Bungert verzog das Gesicht: „Ich weiß nicht recht … der Mann tritt forsch auf, will aber wohl Unerfahrenheit überspielen. Das kommt nicht gut an. Hinzu kommt noch, dass der zweite MG-Zug, abgesehen davon, dass er nur halbe Stärke hat, aus reinen Rekruten besteht. Und wir sind jetzt im Zentrum eingesetzt und mir ist bei dem Gelände klar, dass von meinen schweren MGs eine Menge abhängt.“ „ Bungert … wir lassen Sie da schon nicht im Stich. Die Artillerie har bis nach ganz vorne Kabel zu den VBs gelegt. Und die Flak wird sie schon aus brenzligen Situationen heraushauen. Sie sind da ja auch nicht alleine. Neben ihnen liegen mit die besten Züge meiner Kampfgruppe. Ihre Jungs müssen nur draufhalten und die Russen in Deckung zwingen, sie festnageln, den Rest macht die Artillerie. Sie haben ja gesehen, was die schwere Artillerie auszurichten vermag!“ „Bungert verzog wieder das Gesicht: „… wenn sie denn nicht die eigene Truppe trifft.“ Das Unglück mit den Nebelwerfern hatte sich natürlich rundgesprochen. Weber wurde langsam ungeduldig: „Bungert, nun reißen Sie sich mal zusammen. Die Scheiß-Nebelwerfer streuen und das Ziel war durch Nebelverdeckt. Das ist jetzt anders. Uns unterstützen 150mm-Kanonen und wir nebeln uns oder die Russen natürlich nicht ein. Also, das wird sich nicht widerholen!! So .. hauen Sie sich jetzt noch ne Runde hin und blasen Sie nicht weiter Trübsal!“ „ Jawohl“, sagte Bungert nicht sehr überzeugend.

Weber hatte seine Rundfahrt beendet und traf gegen 3:00 Uhr morgens in seinem Gefechtsstand ein. Er schaute die eingegangenen Funksprüche durch. Aufklärer der Divisonsaufklärungsabteilung – die Kompanie war ja zwischenzeitlich zu einer ganzen Abteilung angewachsen – hatten noch festgestellt, dass es keine Bewegungen der Russen nach Norden oder Süden mehr gab sondern sich diese direkt auf die Beresina zu bewegten und zwar in Richtung der Kampfgruppe Weber. Der Verband beinhalte starke Panzerelement, allerdings aus einer Vielzahl unterschiedlicher Typen. Von der Division hatte er die Nachricht erhalten, dass es sich bei dem Verband nach dem Bericht einer Funkhorchkompanie wohl nicht um Teile einer Schützendivision sondern der 4. Panzerdivision der Roten Armee handelte. Die Stärke wurde auf ungefähr ein Regiment oder Brigade geschätzt.

Hauptmann Weber machte sich ob des Zahlenverhältnisses keine großen Sorgen. Bis auf den Beresina-Übergab dürfte die Kampfgruppe zahlenmäßig unterlegen gewesen sein ud hatte gleichwohl den Russen empfindliche Niederlagen zugefügt. Warum sollte das jetzt mit Unterstützung durch schwere Flak-Geschütze anders sein? Später meldete sich Oberstleutnant Kuhnert noch kurz über Funk und blies in dasselbe Horn: „Weber, Sie alter Pfadfinder … Hähähä … Sie machen das schon … wer quasi ohne Verluste über die Beresina kommt, wird auch das Ding hier schaukeln … also morgen den 150. Panzerabschuss für mein Regiment, was? Soll Ihr Schaden nicht sein … hähähähä … und halten Sie schön die Brücken … verschwenden Sie aber nicht wieder unser Sanitätsmaterial an die Slawen, Sie Betbruder … hähähä!“.

Er versuchte nun zu schlafen, was ihm aber nicht wirklich gelang. Irgendwann musste Weber dann aber doch eingedöst sein, weil er nämlich mit einem Ruck hochfuhr als sein Fahrer Feldkamp ihn weckte. „Herr Hauptmann … Sie sollten sich das mal anhören!“, meinte der Obergefreite zu seinem Kommandeur. Weber warf die Uniform über und trat aus dem Gebäude heraus. Der Morgen graute schon und langsam bekamen die Dinge ihre Farbe wieder zurück. Der Hauptmann lauschte in den jungen Morgen und das, was Feldkamp meinte, dröhnte deutlich durch das morgendliche Vogelkonzert. Waren. IM Osten Panzerketten und –motoren zu hören. Sie konnten nicht mehr weit weg sein. So laut, so stark hatten sie dieses Geräusch noch nie vernommen. Es mussten deutlich mehr Panzer als bei den Gefechten im Juni sein. Weber lief zur naheliegenden Kirche und kletterte in den Kirchturm. Zu sehen war nichts. Er schaute auf seine Armbanduhr, die 5:00 zeigte. Auch mit dem Fernglas war nichts zu erkennen, dazu war die Sicht am Morgen noch zu schlecht. Das Geräusch schien aber näher zu kommen und zwar fast aus einem Halbkreis von Nordost bis Südost. Der Hauptmann fröstelte und nicht nur weil der Morgen kühl und er unausgeschlafen war. Weber schluckte und bekam Zweifel, ob sein Optimismus angebracht war. Dann dachte er aber an seine 4 Achtacht-Geschütze und sein Vertrauen in die überlegene Feuerkraft der eigenen Waffen überwand seine aufkommenden Zweifel. Weber nahm den Feldstecher herunter und schaute nochmals nach Osten.

Plötzlich blitze dort eine Vielzahl von Lichtpunkten auf. Bevor er sich noch fragen konnte, was das zu bedeuten hatte, hörte er über sich, links von sich und rechts von sich ein schrilles kurzes Pfeifen und Rauschen. Fast sofort danach dröhnten Abschuss- und Explosionsknall. Im ganzen Gefechtsabschnitt der Kampfgruppe stiegen fast gleichzeitig Rauchwolken und Feuerblitze hoch, als ungezählte Granaten aus unzähligen Rohren der „Ratsch-Bumm“, dem russischen leichten Feldgeschütz vom Kaliber 76,2 mm, detonierten.
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Weber rannte zu seinem Gefechtsstand. Immer weiter ging der Beschuss, in den sich nun auch Abschüsse von 120mm-Granatwerfern und 122mm-Haubitzen mischten. Im Stab schaute man ihn mit entsetzten Augen an. Ein Offizier meldete: „Herr Hauptmann, alle Feldtelefonverbindungen ausgefallen. Verbindung nur noch über Funk oder Melder möglich!“. Weber fauchte zurück: „Fragen Sie bei den Kompanien dann per Funk nach. Ich will Zustandsmeldungen … aber schnell!“ .
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Die Funker ließen die Drähte glühen. Ab und zu ließ ein naher Treffer Putz von den Wänden fallen und das Gebäude erzittern. Der Beschuss aber ging pausenlos immer weiter. Nach und nach bekam Weber die Meldungen seiner Kompanien. Der Russe deckte die gesamte Kampfgruppe mit vor allem leichter Artillerie ein und sparte auch den rückwärtigen Bereich nicht aus. Selbst die eigenen leichten Feldhaubitzen der Kampfgruppe bekam ihren Teil ab und die Bedienungen lagen in Deckung. Schließlich kam eine Meldung der Artillerie über Funk. Die Schall- und Lichtmesstrupps hatten ihre Beobachtungen an die Haubitzen-Batterie gemeldet. Sie schätzten die feindliche Artillerie auf 10 – 12 Batterien. Der Feind setzte also fast ein ganzes Artillerieregiment gegen sie ein. „Das kann ja heiter werden“, und „Hochmut kommt vor dem Fall“, dachte Weber.

Beitrag von gelöschter Benutzer »

gelöschter Benutzer
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Übersicht

Gesamtübersicht


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Norden
2. Kompanie

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Zentrum
3. Kompanie

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Süden
1. Kompanie

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Beitrag von gelöschter Benutzer »

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Kriegstagebuch

Kampfgruppe Weber
Kriegstagebuch

10. Juli 1941


5:30 Uhr (GT1)

Feind eröffnet erwarteten Angriff mit einem heftigen Feuerüberfall der Artillerie, der den gesamten Gefechtsabschnitt der Kampfgruppe abdeckt. 2 Schlepper fallen durch Treffer aus.
MG-Trupps der 4.Kompanien zeigen sich vom Beschuss teilweise beeindruckt und weichen aus.
Kommandeur beabsichtigt Moral der 4. Kompanie durch persönliche Führung zu stützen.


5:35 Uhr (GT 2)

Feind konzentriert das unvermindert heftige Artilleriefeuer auf das Zentrum und den Nordosten Feind nebelt dort auch eigene Positionen ein.


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Im Nordosten vor den Stellungen der 2. Kompanie wird ein feindlicher Panzerspähwagen erkannt.


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5:40 Uhr (GT 3)

Feindliche Artillerie beschießt nun auch Stellungen der eigenen leichten Feldhaubitzen. Eigene schwere Artillerie nimmt erkannte Feindbatterien unter Feuer.
Im Nordosten überraschen Spähwagen ein eigenes Pak-Geschütz und fügen Bedienung aus nächster Entfernung Verluste zu. Am Waldrand werden feindliche Schützen erkannt.
Im Zusammenwirken von Geschütz 7 (Uffz. Beck) der Panzerjäger und der 3./III./ 2. Kompanie (Uffz. Kiesow) wird Panzerspähwagen von Pak abgeschossen.

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Auf feindliche Infanterie wird Granatwerferfeuer angefordert.


5:45 Uhr (GT 4)

Feind hat das Artilleriefeuer auf vermutete eigene Artilleriestellungen verlegt, trifft diese aber nicht.

Im Nordosten greift Infanterie in der Stärke von ca. 1 Kompanie unterstützt durch Panzerspähwagen und Panzer an. Panzer können als BT 2 sowie BT 2 a identifiziert werden. Letztere sind mit 76,2 mm Haubitze bewaffnet. Gesamte eigene Artillerie soll Angriff zerschlagen.


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Zweiter feindliche Panzerspähwagen dringt in Stellung der 2. Kompanie ein undfügt einer Gruppe schwere Verluste zu. Der Wagen wird dann vom Geschütz Beck aus nächste Nähe abgeschossen. VB durch Feuer eines feindlichen Scharfschützen ausgefallen.


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Ganz im Norden wird weiterer Spähwagen und Kavallerie erkannt.

Feind im Nordosten liegt unter eigenem Artilleriefeuer, dessen Wirkung aber wegen des Ausfalls des VB nicht mehr beobachtet werden kann.


5:50 Uhr (GT 5)

Feindliches Artilleriefeuer konzentriert sich weiter auf den rückwärtigen Bereich der Kampfgruppe, verfehlt aber die eigene Artillerie und die eigenen Granatwerfer.
Etwas nördlich vom Zentrum entwickelt sich zweiter Angriffsschwerpunkt des Feindes mit Schützen in Zugstärke, die wahrscheinlich aber nur die Spitze einer Kompanie sind. Hier erleidet ein MG-Trupp schwere Verluste und zieht sich zurück. Es entwickelt sich Feuergefecht zwischen eigener Infanterie und einem Achtacht-Geschütz sowie feindlicher Infanterie. Auch die Bedienung des Achtacht-Geschützes erleidet ehebliche Verluste durch Infanteriefeuer.

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Im Nordosten gelingt es der Pak einen in die Stellung eingedrungenen BT 2 a abzuschießen. Ein weiterer BT 2 a wird durch die 4./III./ 2. Kompanie (Uffz. Weidemann) mittels Brandflaschen vernichtet. Aus dem Waldrand im Osten in diesem Abschnitt brechen weitere Panzer aus dem Dickicht hervor, darunter ein neuartiger schwerer Panzer, der bislang noch nicht identifiziert werden konnte.

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Beitrag von elbe1 »

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elbe1
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Werter Zardoz


schön das die KG Weber ihre ziele bisher erreicht hat

bei mir ist es schon ein paar Jahre her das wir diese Programm gespielt haben

ab wann eröffnet die ki das Feuer auf euch wenn ihn Schicht dann Feuer ?

und wie ist es mit der Zielauswahl der ki schnellst möglicher Artillerie schlag gegen eure Acht-Achter ?
Jene, die wissen wann sie kämpfen und wann sie nicht kämpfen sollen, werden siegen

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Beitrag von gelöschter Benutzer »

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Werter Elbe 1,

die KI eröffnet das Feuer, wenn sie was sieht und in Reichweite ist. Sie überlegt nicht, den Gegener für bessere Wirkung näher herankommen zu lassen. Bezüglich der Artillerie ist es im aktuellen Gefecht recht merkwürdig. Dort ballert die AI mit der Artillerie zurzeit ausschließlich ins Nirwana und trifft nicht mal unsere leichten französischen Haubitzen und die Granatwerfer. Das war sonst auch schon mal anders, auch wenn die AI eine Vorliebe für counter-battery-fire zu haben scheint.

Unsere 88er bleiben zurzeit noch verschont, reißen aber auch so nicht viel, da die Kanoniere anscheinend kein Zielwasser getrunken haben. Uns dünkt, mit diesem Gefecht ist das Ende des angenehmen Feldzuges erreicht, zumal auch erstmalig schwere Feindpanzer auftauchen ... und Flammenwerferpanzer, die uns ordentlich zusetzen.

Wir räumen allerdings auch ein, die Feindtruppe ein bißchen zahlenmäßig verstärkt zu haben

Beitrag von gelöschter Benutzer »

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Kriehstagebuch

Kampfgruppe Weber
Kriegstagebuch

10. Juli 1941


5:55 Uhr (GT6)

Im Norden wird ein Achtacht-Geschütz zum Schutze eingenebelt und soll weggezogen werden. Die Zugmaschine wurde bereits angefordert. I./2. Kompanie unter Feldwebel Metzger gelingt es, feindliche Infanterie am Waldrand in Deckung zu zwingen. Artillerie soll den Feind zerschlagen.

Etwas weiter südlich hat der Feind die freie Fläche vor der eigenen Stellung bereits überwunden und nähert sich den eigenen Stellungen auf ca. 150 m.


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Noch weiter südlich konnte die Panzerspitze des Feindes zerschlagen werden, wenn auch unter eigenen Verlusten. Dabei wurden 7 feindliche gepanzerte Fahrzeuge vernichtet.
Im Zentrum gelang feindlichen Panzern ein überraschender Einbruch in die Stellung der 3. Kompanie. Ein Feindpanzer konnte durch Nahbekämpfer ausgeschaltet werden, ein Zweiter befindet sich Kampf mit einem Achtacht-Geschütz auf kürzester Entfernung.

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Im Bereich der 1. Kompanie wurde noch kein Feind festgestellt.


6:00 Uhr (GT7)

Feindliche Artillerie unterstützt weiterhin nicht die eigenen Kampftruppen sondern versucht die eigene Artillerie auszuschalten, dies aber nur mit geringem Erfolg.
Im Norden wird die eigene Truppe teilweise in den Wald nach Westen ausweichen, da die Feuerkraft des zahlenmäßig überlegenen Feindes zu hoch ist. Allerdings sollte in Kürze dort massiert die eigene Artillerie eingesetzt werden.


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Weiter südlich konnten in verlustreichen Nahkämpfen weitere Panzer vernichtet werden. Hierbei zeichnete sich die 4./III. 2. Kompanie unter Uffz. Weidemann besonders aus, die trotz schwerer Verluste 2 Feindpanzer vernichtete. Die dortigen Teile der 2. Kompanie ziehen sich gleichwohl trotz des Abwehrerfolges in den Wald nach Westen zurück, um den Feind dort in einen Hinterhalt zu locken.

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Im nördlichen Zentrum konnte ein Feindpanzer von einem Flak-Geschütz abgeschossen werden, welches nunmehr in einen Feuerkampf mit einem Flammenwerferpanzer verwickelt ist.


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Am südlichen Zentrum greift der Feind mit Infanterie an, konnte aber im zusammengefassten Feuer von MG und einem Scharfschützen geworfen werden.


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Im Süden wurde von der 1. Kompanie Feindpanzer und Infanterie festgestellt. Kämpfe sind in Kürze zu erwarten.

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6:05 Uhr (GT8)

Im Norden ziehen sich Gruppen der 2. Kompanie in südwestlicher Richtung in den Wald zurück, um dem Infanteriefeuer des zahlenmäßig überlegenen Feind zu entgehen, nach der dort eingesetzte Zug der 2. und 4. Kompanie Verluste erlitten hat. Ebenso wurde die Achtacht aufgeprotzt, um sie zu verlegen. Feind wurde unterschweres eigenes Artilleriefeuer genommen, was ausreichend Zeit für die Absetzbewegung schaffen sollte.


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Ebenso beginnen sich die eigenen Gruppen etwas weiter südlich abzusetzen.

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Noch weiter südlich ist es den Panzerjägern und den Infanteristen der 3. Kompanie gelungen im Waldkampf auf nächste Entfernung 2 weitere Feindpanzer abzuschießen, und auch hier die Panzerspitze des Feindes zu zerschlagen.

Im Zentrum entwickeln sich heftige Kämpfe mit feindlichen Flammenwerferpanzern, von denen 2 vernichtet werden können, wenn auch unter schweren Verlusten. Es zeigt sich bei den Kämpfen, dass die Achtacht-Geschütze auf kurze Entfernung sehr anfällig gegen Feindbeschuss sind und die Bedienungen hohe Verluste erleiden.


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Weiter südlich im Zentrum stehen Schützen der 3. Kompanie i Kampf mit feindlicher Infanterie in mindestens Kompaniestärke. Hier kann der feindliche Vorstoß zum Stehen gebracht werden.


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Im Süden bei der 1. Kompanie wird jetzt feindliche Infanterie in Zugstärke erkannt, die durch einen Panzer verstärkt wird. Weitere Kräfte sind hier zu vermuten.

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Beitrag von Zocktan »

Zocktan

Geehrter Zardoz,
dieser AAR wird mit großem Interesse verfolgt!
Besteht wohl die Möglichkeit, dass die einzelnen Szenarien für Interessierte zugänglich gemacht werden?
Es wäre sicherlich ein Genuß sich den gleichen Herausforderungen wie Ihr zu stellen.

Beitrag von gelöschter Benutzer »

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Werter Zocktan,

wir bearbeiten ja die jeweiligen Gefechte zumeist im Editor . Wir speichern dann den Stand als Szenario zwischen. Wir müßten mal sehen, welche Gefechte wir als Szenario noch verfügbar haben, sicher aber das Beresina-Szenario und das aktuelle Gefecht.

Wir können diese Euch per E-Mail zur Verfügung stellen.

Beitrag von Cfant »

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Hm, die starke Artillerie macht ja ordentlich Probleme. Und es wird sicher nicht leichter werden... Nutzt die KI eigentlich bei ihren Infanterieangriffen Walddeckung etc. aus?

Beitrag von Zocktan »

Zocktan

Gebannter User hat geschrieben:Werter Zocktan,

wir bearbeiten ja die jeweiligen Gefechte zumeist im Editor . Wir speichern dann den Stand als Szenario zwischen. Wir müßten mal sehen, welche Gefechte wir als Szenario noch verfügbar haben, sicher aber das Beresina-Szenario und das aktuelle Gefecht.

Wir können diese Euch per E-Mail zur Verfügung stellen.
Geschätzter Zardoz,
gerade, dass die Szenarien bearbeitet sind, macht sie sehr interessant.
Euer Angebot ist über alle Maßen großzügig und wird von uns gerne in Anspruch genommen.
Ihr erhalten Nachricht.

Beitrag von gelöschter Benutzer »

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Cfant hat geschrieben:Hm, die starke Artillerie macht ja ordentlich Probleme. Und es wird sicher nicht leichter werden... Nutzt die KI eigentlich bei ihren Infanterieangriffen Walddeckung etc. aus?
Werter Cfant,
Leider nein. Die AI ist im Angriff und in der Bewegung strunzdumm.

Die Artillerie macht momentan nicht so viele Probleme wie anfänglich befürchtet obwohl die AI auch wieder anfängt auf unsere Truppe zu schießen. Das Problem zurzeit ist eher, dass die AI irgendwie unsere Truppen schnell erblickt (was in den früheren Gefechten etwas anders war) und nicht dort angegriffen hat, wo wir es vermuteten/hofften. Daher stehen die 88 schlecht und die,die was sehen, treffen nicht ... . Wir sind gespannt, ob der KW 1, den wir entdeckt haben genauso leicht von der Infanterie zu knacken ist wie die anderen Blechdosen.

Zudem stehen die schweren MGs teilweise mies und sie gehen auch noch schnell laufen. Das hatten wir uns etwas anders vorgestellt.

Beitrag von Lewis Armistead »

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Tja...kein Plan übersteht den ersten feindkontakt...wir sind sicher ihr werdet die Lage meistern. Nach wie vor toller AAR! :prost:
In Schützengräben gibt es keine Atheisten.
Die Chroniken des Lewis Armistead

Beitrag von gelöschter Benutzer »

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So ...

dann wollen wir uns auch hier noch einmal bei unseren Votern ganz herzlich für die Wahl zum AAR Juni 2015 bedanken.

Herzlichen Dank an die "Freunde der italienischen Oper"!


:prost:

(Wir schauen mal, ob wir am WE dazu kommen, das laufende Gefecht weiter zu führen. Uns war nur in letzter Zeit mehr nach Fußball und weniger nach Krieg)

Beitrag von dimovski »

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Weber hat in der Tat viel... Sportgeist gezeigt!


Wir erwarten mit großer Freude und Anspannung die nächste Arie von Maestro Zardozzini! Oder vielleicht doch eher ein Arioso?
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Beitrag von gelöschter Benutzer »

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6:10 Uhr (GT9)

Verbindung zur 4 Kompanie und 2. Kompanie im Norden teilweise ausgefallen. Kommandeur entscheidet sich zur Führung von Vorne durch Melder und bricht zur 2. Kompanie auf.

Im Bereich des II/3. Kp nähert sich neuartiger schwerer Panzer der eigenen Position. Panzer wird durch MG beschossen und zum Schließen der Luken geschlossen. PAK kann Panzer nicht bekämpfen, da er außer Sich der Geschütze ist.

Im Zentrum im Abschnitt des III./3.Kp können in verlustreichen Nahkämpfen eindringende Feindpanzer gestoppt werden. Hier rückt feindliche Infanterie in Stärke von mindestens 2 Zügen nach. Unterstützende MG-Trupps der 4. Kp wurden vom Feind erkannt, unter Feuer genommen und liegen in Deckung. Stellung muss um Durchbruch zu verhindern ebenfalls zurück genommen werden.

Am Südrand des Zentrums kann I./3.Kp feindliche Infanterie in Stärke von mindestens 2 Zügen stoppen und teilweise zum Rückzug zwingen. Allerdings ist fraglich, ob Stellung bei wiederholten Angriffen gehalten werden kann.

Im Süden befindet sich der Feind noch in der Annäherung.
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