Beginnen wir doch gleich mit der Geschichte tief im Westen. Offenbar funktionieren die Telegraphenverbindungen schlecht oder aber der New York Tribune hat keinen Korrespondenten in der Gegen und hat sich deshalb nur auf Gerüchte verlassen. DIe Meldungen von Shelbys Tod waren jedenfalls deutlich übertrieben. Die vom Sieg allerdings nicht.

Sumner fegt die Rebellen zwar nicht gerade vom Feld, aber er hält sich in Anbetracht der Umstände äußerst wacker. Wir kontrollieren nun die Region um Fort Wayne und belagern selbiges gleich mit.

Sumner ist allerdings auch ziemlich angeschlagen, die beiden Schlachten haben an Kräften der Männer gezehrt und Price lauert mit einer frischen Streitkraft im Süden. Wir sind allerdings trotzdem recht zuversichtlich Sterling Price im Falle eines Angriffs zurückschlagen zu können. Gesichert ist unsere Position allerdings noch nicht.
Um dem Gegner aber jede Freude an einem eventuellen Sieg zu vergällen lassen wir parallel Bluell weiter vorrücken. Wobei vorschleichen das passendere Verb wäre. Immerhin ist der diese Runde aktiviert was bedeutet das er innerhalb dieser Runde ganze zwei Regionen durchqueren kann. Eine für Bluell geradezu halsbrecherische Geschwindigkeit, die allerdings einen Haken hat. Da Bluells Männer dann insgesamt knapp 30 Tage am Stück marschiert sind wird die Ausdauer der Truppe ziemlich am Boden sein und dadurch auch die Kampffähigkeit. Wir riskieren es trotzdem, denn wenn es uns gelingt in der nächsten Runde Druck auf Fayetville auszuüben dürfte die Stadt für LO nicht mehr zu halten sein.

(Zurück)Halten kann sich auch Grant kaum noch. Sein Kommando nimmt nämlich immer mehr Gestalt an. Shermans Division ist bereits voll ausgestattet, Slocum muss noch eine Runde warten bis die Verstärkung aus Chicago eintrifft. French bildet derweil die Artilleriedivision die durch zwei frisch eingetroffene 20 Pfünder aus Rosecrans Armee verstärkt wird. (4 weitere sind noch in Chicago in der Produktion) Im Gegenzug (wir sind ja ein fairer Oberkommandierender) schicken wir Old Rosy 4 der für seine Defensivaufgaben Aufgabe viel geeigneteren 12pdr.

Noch ein paar Worte zu Grant : Wir planen in der Tat ihn so einzusetzen, dass wir ihn befördern können und er eventuell sogar direkt das Kommando über die Potomacarmee übernimmt. Im Kopf schwebt uns vor allem ein Angriff auf Island No.10, sowie die Forts Henry und Donelson vor. Aber das ist bisher natürlich noch nicht ganz spruchreif.

Die Hauptattraktion wird nächste Runde allerdings Butler sein. Der wird mitsamt seinem Kommando nach Fort Monroe geschafft und soll dann von dort seine Offensive beginnen. Hoffentlich noch rechtzeitig und hoffentlich ohne allzuviel Widerstand durch die Konföderation.


Diesen Widerstand hoffen wir möglichst gering zu halten indem wir einen ausgehungerten Partisanen hinter die Linien geschickt haben, um LOs Bahnverbindung zu kappen und somit schnelle Truppenverlegung zu erschweren.

Wir dürfen in dieser Runde übrigens auch ein Gesicht ändern. Nämlich das dieses Krieges. Die Emanzipationserklärung steht ab sofort zur Auswahl und Sumners Sieg bei Fort Wayne reicht uns als Vorwand um diese auch zu ziehen.

Wir können dabei zwischen drei Optionen auswählen, wobei nur die letztere wirklich Sinn macht. Sie kostet uns zwar 100 Siegpunkte jährlich, bringt und dafür aber auch eine Reduktion der FI und mehr Conscripts als die anderen beiden.

Eine weitere gute Nachricht : Die Ironbrigade ist in KY gespawnt. Von uns aus kann Lee also ab sofort mit seiner Invasion Marylands beginnen. Und wir kommen auch einfach nicht umhin die Brigade in den Osten zu verlegen. Die AoP ohne Ironbrigade ist wie McClellan im Angriff. Einfach nicht vorstellbar. Gettysburg wird es uns danken.

Apropos Gettysburg. Folgende Herren sind diese Runde auch gespawnt :


Damit dürfte unsere kleine winterliche Abrisstruppe für konföderierte Forts ihre Anführer gefunden haben. Wir hoffen sie dann ab nächsten Frühjahr für größere Abrissarbeiten auf dem Festland einsetzten zu können.

















