Der erste Zug ist von beiden Seiten verarbeitet worden. Beide Gegner entschieden sich für die historischen Aufmarschpläne. Über die Beweggründe der Gegner können wir nur spekulieren, aber unsere eigene Entscheidung für die Historie ist durch die mit den anderen Plänen verbundenen Mali motiviert gewesen. Deutschland zieht gegen Frankreich und Österreich gegen Serbien.
Der aktuelle Zug muss zunächst von dem Feind verarbeitet werden, also haben wir noch ein wenig Zeit für unsere eigenen Pläne. Mit den Mittelmächten haben wir gar keine Erfahrung, beide Seiten stehen aber zunächst vor der Situation, über kaum Eisenbahnkapazitäten zu verfügen. Der Franzose wird Belgien nicht abdecken können und wir im Gegenzug nur wenig gegen die Invasion Galiziens ausrichten können.
Westfront

Hier müssen wir uns entscheiden ob wir historisch in Richtung Paris gehen, oder uns lieber eine bessere Ausgangsposition im Lauf zum Meer erarbeiten sollen. Wir liebäugeln mit der zweiten Variante. Die Briten werden lange brauchen um eine Front aufzubauen. Theoretisch besteht so die Hoffnung die Briten und Belgier irgendwo bei Calais zu vernichten. Dafür würde die Reichswehr zunächst einen Teil der belgischen Städte ignorieren.
Ostfront
Hier wissen wir ehrlich gesagt nicht was wir mit Serbien anfangen sollen. Die österreichische Armee ist zwar in Aufmarschposition, allerdings ist ohne schwere Fehler der Serben kaum mit Erfolgen zu rechnen. Abwarten bis man genügend Transportkapazitäten hat, um diese Truppen nach Galizien zu werfen?
Allgemein ist angedacht den Osten solange mit den verfügbaren Kräften zu verteidigen, bis die Offensiven im Westen zum Stillstand kommen. Ostpreussen ist für Russland ein riesige Falle und Köngsberg unmöglich zu erobern. Galizien werden wir zunächst wohl opfern müssen. Der gröbere Plan sieht so aus, dass nach dem Ende der Kämpfe im Westen Serbien noch vor dem Kriegseintritt Italiens mit Hilfe der Deutschen aus dem Spiel genommen werden soll.




