von Ritter Kunz » Mo 22.06.2026, 10:29
Die Schlange vor dem Kontor wird langsam kürzer, vor allem nachdem Witold der Barde einen eheblichen Teil der Wartenden mit einer ebenso unvermittelten wie lauten Darbietung seines Loblieds auf den Schmied dazu veranlasst hat, lieber in den angrenzenden Seitengassen zu warten, bis die Gefahr bleibender Gehörschädigung wieder ein akzeptables Niveau erreicht hat. Ihr steht nun also kurz vor der Tür des Kontors, nur noch eine Hand voll Menschen vor euch.
Eldrin: Auf deine Frage hin dreht sich eine stämmige Frau mittleren Alters um, mustert dich von oben bis unten, und antwortet dann mit leicht genervter Stimme: "Nach seiner Tochter natürlich! Esmera heißt sie. Wer sie findet, oder dabei hilft, wird belohnt. Das ist nämlich die einzige Art, wie Aldewin Probleme lösen kann: jemanden dafür bezahlen." Mit einem verächtlichen Schnauben wendet sie sich daraufhin wieder von dir ab, um die Spitze der Schlange im Blick zu behalten. Trotz ihrer Worte konntest du an dem Glanz in ihren Augen erkennen, dass sie durchaus nicht gegen die Anziehungskraft gefeit ist, die schon von der vagen Aussicht auf einige Goldmünzen ausgeht.
Kolosz: Während du dich mit Olgerdt unterhältst, verfestigt sich dein Eindruck, dass die Wachen das Geschehen zwar mit Interesse verfolgen, sich ihr Mitgefühl gegenüber dem Händler jedoch stark in Grenzen hält.
Witold: Nachdem die Menschenmenge sich größtenteils aufgelöst hat, um dir und deiner Beeindruckenden Darbietung einen angemessenen Raum zur Entfaltung zu bieten, ist für dich der Blick auf deinen Vater frei, der weiterhin mit dem großen Kerl im Kettenhemd spricht. Du hast mittlerweile die meisten der nicht zu Bruch gegangenen Flaschen, Schachteln und Kistchen wieder aufgelesen, wobei du dir nicht sicher bist, ob nicht vielleicht noch ein bis zwei Stück fehlen.
Olgerdt: Die Frage des Kerls im Kettenhemd nach einem Schwertmeister hängt zwischen Euch in der Luft. Du fühlst dich durchaus fähig im Umgang mit Schwertern, wobei das Schmieden ebendieser natürlich der Kern deiner Profession ist. Allein von der Art, wie er sein Breitschwert gegürtet hat (viel zu weit unten, die Parierstange würde beim Ziehen unweigerlich am Rand des Kettenhemdes hängen bleiben), schließt du, dass er auf jeden Fall noch einiges zu lernen hat. Seitlich hinter deinem Gesprächspartner siehst (und hörst) du Witold, der sich mittlerweile aufgerichtet und für eine Verkürzung der Wartezeit am Kontor gesorgt hat.
Sacharia: Gerade als du dabei bist, den Klingelbeutel herumgehen zu lassen, musste dieser Barde den Mund aufmachen. Nun sind die meisten deiner Zuhörer weg, weshalb sich die Ausbeute im Beutel auf lediglich 1 Silberstück und 6 Kupferlinge beschränkt. Du wendest dich daraufhin dem Jungen zu, der dir vorher schon aufgefallen war. Als du ihn ansprichst, zuckt er zusammen und lässt schnell den Briefumschlag wieder in der Tasche verschwinden, wobei dieser noch mehr zerknittert wird als ohnehin schon. "Ich... äh... " druckst er herum, und du siehst, wie er nach den richtigen Worten ringt. Schließlich fasst er sich etwas und antwortet "Ich habe einen wichtigen Auftrag erhalten. Etwas Segen kann dabei nicht schaden, was?", wobei er versucht, seiner Stimme den Anschein von Festigkeit zu geben. Mit einem besorgten Blick auf deinen Beutel fügt er schnell hinzu "Ich, äh, habe aber leider nichts, was ich geben könnte, also... ihr müsst nicht, wenn..." woraufhin er mit einer hilflosen Geste verstummt.
Die Schlange rückt weiter nach vorn, und der Junge ist der Nächste, der das Kontor betreten wird. Sacharia steht neben ihm. Vier Plätze weiter hinten steht Eldrin, und vor ihm die stämmige Frau. Hinter Eldrin ist eine große Lücke, da viele Wartende vorerst das Weite gesucht haben. Olgerdt und Kolosz stehen etwas seitlich, an der Wand des Kontors, während Witold sich von der anderen Straßenseite nähert.
Was wollt Ihr tun?
Die Schlange vor dem Kontor wird langsam kürzer, vor allem nachdem Witold der Barde einen eheblichen Teil der Wartenden mit einer ebenso unvermittelten wie lauten Darbietung seines Loblieds auf den Schmied dazu veranlasst hat, lieber in den angrenzenden Seitengassen zu warten, bis die Gefahr bleibender Gehörschädigung wieder ein akzeptables Niveau erreicht hat. Ihr steht nun also kurz vor der Tür des Kontors, nur noch eine Hand voll Menschen vor euch.
[b]Eldrin:[/b] Auf deine Frage hin dreht sich eine stämmige Frau mittleren Alters um, mustert dich von oben bis unten, und antwortet dann mit leicht genervter Stimme: "Nach seiner Tochter natürlich! Esmera heißt sie. Wer sie findet, oder dabei hilft, wird belohnt. Das ist nämlich die einzige Art, wie Aldewin Probleme lösen kann: jemanden dafür bezahlen." Mit einem verächtlichen Schnauben wendet sie sich daraufhin wieder von dir ab, um die Spitze der Schlange im Blick zu behalten. Trotz ihrer Worte konntest du an dem Glanz in ihren Augen erkennen, dass sie durchaus nicht gegen die Anziehungskraft gefeit ist, die schon von der vagen Aussicht auf einige Goldmünzen ausgeht.
[b]Kolosz:[/b] Während du dich mit Olgerdt unterhältst, verfestigt sich dein Eindruck, dass die Wachen das Geschehen zwar mit Interesse verfolgen, sich ihr Mitgefühl gegenüber dem Händler jedoch stark in Grenzen hält.
[b]Witold:[/b] Nachdem die Menschenmenge sich größtenteils aufgelöst hat, um dir und deiner Beeindruckenden Darbietung einen angemessenen Raum zur Entfaltung zu bieten, ist für dich der Blick auf deinen Vater frei, der weiterhin mit dem großen Kerl im Kettenhemd spricht. Du hast mittlerweile die meisten der nicht zu Bruch gegangenen Flaschen, Schachteln und Kistchen wieder aufgelesen, wobei du dir nicht sicher bist, ob nicht vielleicht noch ein bis zwei Stück fehlen.
[b]Olgerdt:[/b] Die Frage des Kerls im Kettenhemd nach einem Schwertmeister hängt zwischen Euch in der Luft. Du fühlst dich durchaus fähig im Umgang mit Schwertern, wobei das Schmieden ebendieser natürlich der Kern deiner Profession ist. Allein von der Art, wie er sein Breitschwert gegürtet hat (viel zu weit unten, die Parierstange würde beim Ziehen unweigerlich am Rand des Kettenhemdes hängen bleiben), schließt du, dass er auf jeden Fall noch einiges zu lernen hat. Seitlich hinter deinem Gesprächspartner siehst (und hörst) du Witold, der sich mittlerweile aufgerichtet und für eine Verkürzung der Wartezeit am Kontor gesorgt hat.
[b]Sacharia:[/b] Gerade als du dabei bist, den Klingelbeutel herumgehen zu lassen, musste dieser Barde den Mund aufmachen. Nun sind die meisten deiner Zuhörer weg, weshalb sich die Ausbeute im Beutel auf lediglich 1 Silberstück und 6 Kupferlinge beschränkt. Du wendest dich daraufhin dem Jungen zu, der dir vorher schon aufgefallen war. Als du ihn ansprichst, zuckt er zusammen und lässt schnell den Briefumschlag wieder in der Tasche verschwinden, wobei dieser noch mehr zerknittert wird als ohnehin schon. "Ich... äh... " druckst er herum, und du siehst, wie er nach den richtigen Worten ringt. Schließlich fasst er sich etwas und antwortet "Ich habe einen wichtigen Auftrag erhalten. Etwas Segen kann dabei nicht schaden, was?", wobei er versucht, seiner Stimme den Anschein von Festigkeit zu geben. Mit einem besorgten Blick auf deinen Beutel fügt er schnell hinzu "Ich, äh, habe aber leider nichts, was ich geben könnte, also... ihr müsst nicht, wenn..." woraufhin er mit einer hilflosen Geste verstummt.
Die Schlange rückt weiter nach vorn, und der Junge ist der Nächste, der das Kontor betreten wird. Sacharia steht neben ihm. Vier Plätze weiter hinten steht Eldrin, und vor ihm die stämmige Frau. Hinter Eldrin ist eine große Lücke, da viele Wartende vorerst das Weite gesucht haben. Olgerdt und Kolosz stehen etwas seitlich, an der Wand des Kontors, während Witold sich von der anderen Straßenseite nähert.
Was wollt Ihr tun?