Elterngeld

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von Longstreet » Mi 12.07.2023, 16:44

Kann mich nur wiederholen - absolut glanzvolle Katastrophenleistung der Ressorts. Spannend finden wir, dass niemand in den doch recht umfassenden ministerialen Apperaten die Beratungsleistung hinbekommt, dass solche Vorschläge in der Öffentlichkeit ganz ganz giftige Pillen sind, wenn sie diskutiert werden. Fragen uns immer wieder, wie man solche Spezialisten jenseits von A14 vergüten kann.

von H34DHUN73R » Di 11.07.2023, 16:00

Entscheidend ist, dass irgendwer mehr bekommt und jemand anders weniger - natürlich mit sorgfältiger Betrachtung des eigenen Klientels.

Mehr als ein anderer bekommen ist super, da fühlt man sich gleich besser als wenn man den gleich Betrag einfach so bekommen würde.
Weniger für andere ist genauso super, aus den gleichen Gründen.

Im Grunde ist die ganze Debatte purer Quatsch, vermutlich um von heikleren Themen abzulenken.
Da kann jeder bei dem eigenen Anhang glänzen und am Ende kommt eh nix bei raus.

von Ioelet » Di 11.07.2023, 15:53

Also um mal ein Beispiel eines nicht ganz so katastrophalen Vorschlags zu liefern:
Warum koppelt man die Grenze an einen Verdienst, auf den die Eltern ja gerade verzichten müssen und nicht an den Verdienst, auf den sie nicht verzichten.

Beispiel: Partner A verdient 150.000 €, Partner B 30.000. Im aktuellen Vorschlag geht nun Partner A in Elternzeit und die Eltern stehen mit nur noch 30.000 € und ohne Elterngeld da. Null Anreiz für den Besserverdiener in Elternzeit zu gehen. Das Kind soll am besten wie früher nur den schlechter verdienenden Elternteil am Gesicht erkennen können.

Gegenvorschlag-Beispiel: Das Gesamteinkommen neben der Elternzeit darf max. Betrag X betragen (z.B. 120.000 &#8364 ;) . Wenn nun Partner A in Elternzeit geht und die Eltern nur noch 30.000 € verdienen gibt es Elterngeld, weil sies gebrauchen können - wenn Partner B in Elternzeit geht, gibts keines, da die Eltern ja auch so genug zum Leben haben.

Immer noch blödes Bedürftigkeitsprinzip, aber zumindest setzt es in Bezug auf die Entscheidung zur Elternzeit zeitgemäße Anreize und adressiert die Bedürftigkeit anhand der Bedürftigkeit und nicht anhand von "Pah, du Trottel... was willst du dir auch Elternzeit gönnen - geh arbeiten!!!".


...oder man schaut auf die Ersparnisse.
Aber dieses Prinzip von "Wer so viel verdient, hat bestimmt genug Ersparnisse " ist doch absurd.
Andere Leute haben große Ersparnisse ohne je dafür gearbeitet zu haben. Warum kriegen die volles Elterngeld? Wohnst du im geerbten Haus: Schön für dich, hier ist das Elterngeld. Ackerst du um dir das Haus kaufen zu können: Buuuh, Scheiß-Spitzenverdiener!!

Nochmal: uns geht's da nicht um Neid oder dass wir diese Vorschläge gut finden Die sind auch dämlich... aber zumindest nicht SOOO dämlich.

von Sunabouzu » Di 11.07.2023, 15:15

Kardinalinfant hat geschrieben:Muss sie auch nicht, Elterngeld ginge zum Sparen auch anders, bspw. einfach den Prozentsatz, was man bekommt runtersetzen (dann trifft es alle, aber jeden nur ein bißchen) oder den Höchstsatz senken, bspw. von 1800 auf 1500, dann trifft es auch die Oberen und ein paar mehr von den Mittleren, aber niemand bekommt gesagt, dass er gar nichts bekommt. Sie hat es anders haben wollen, ok, das ist ihre Entscheidung als zuständige Ministerin, aber alternativlos war das schon innerhalb des Elterngeldes nicht (und jenseits davon hätte es auch noch andere Möglichkeiten gegeben zu sparen, ohne gleich Alleinerziehende zu treffen...).
Dann müssen wir da ganz Provokativ antworten, schreibt Frau Paus einen Brief wenn Ihr doch bessere Alternativen habt. Sie wartet darauf:
"Ich bin offen für bessere Vorschläge – aber ich habe mir das angeschaut und bin unter all diesen schlechten Varianten zu der aus meiner Sicht besten Variante gekommen"

von Kardinalinfant » Di 11.07.2023, 15:08

Sunabouzu hat geschrieben:So wie es auf Twitter rumging gab es hauptsächlich die vorgabe beim Elterngeld zu sparen, blöd für die FDP das Frau Paus zuerst oben ansetzten will.
Hier gibt es noch ein paar aussagen von Ihr https://www.zeit.de/politik/deutschland ... gle.com%2F, sie wollte und will zB bei Alleinerziehenden nicht sparen.
Muss sie auch nicht, Elterngeld ginge zum Sparen auch anders, bspw. einfach den Prozentsatz, was man bekommt runtersetzen (dann trifft es alle, aber jeden nur ein bißchen) oder den Höchstsatz senken, bspw. von 1800 auf 1500, dann trifft es auch die Oberen und ein paar mehr von den Mittleren, aber niemand bekommt gesagt, dass er gar nichts bekommt. Sie hat es anders haben wollen, ok, das ist ihre Entscheidung als zuständige Ministerin, aber alternativlos war das schon innerhalb des Elterngeldes nicht (und jenseits davon hätte es auch noch andere Möglichkeiten gegeben zu sparen, ohne gleich Alleinerziehende zu treffen...).

von Sunabouzu » Di 11.07.2023, 13:39

So wie es auf Twitter rumging gab es hauptsächlich die vorgabe beim Elterngeld zu sparen, blöd für die FDP das Frau Paus zuerst oben ansetzten will.
Hier gibt es noch ein paar aussagen von Ihr https://www.zeit.de/politik/deutschland ... gle.com%2F, sie wollte und will zB bei Alleinerziehenden nicht sparen.

von Kardinalinfant » Di 11.07.2023, 13:26

Sunabouzu hat geschrieben:Das dürfte dabei helfen warum man das der FDP zuschreibt, gab anscheinend die ganz klare maßgabe beim Elterngeld zu sparen.

Die kann der Finanzminister gar nicht machen, eine solche Maßgabe, nach dem grundgesetzlich verankerten Ressortprinzip ist jeder Minister alleine für seinen Bereich verantwortlich und zuständig. Der Finanzminister kann nur (wenn er die Rückendeckung durch das Kabinett/den Chef hat, ansonsten wird er wohl zurücktreten) das Budget für ein Ministerium vorgeben, nicht aber wie es verwendet wird.

Es dürfte sich daher wohl um den Vorschlag handeln, den der werte Thomasius angeführt hat und der Uns so nicht bewusst war, danke dafür und diesbezüglich die nachfrage: War denn da auch konkret vorgeschlagen wie zu sparen ist (also die 150.000 € Grenze) oder nur dass beim Elterngeld gespart werden sollte (was schon insofern Sinn macht, als das einer der, wenn nicht der größte Batzen im Familienbudget ist)?

von Thomasius » Di 11.07.2023, 13:15

Elvis hat geschrieben:Mich nervt insbesondere bei der Ampel, dass sie dazu neigt, dauernd die Entscheidungshorizonte ihrer Bürger stressen zu wollen.
Sollte diese Änderung kommen, betrifft sie bereits Paare, die jetzt schon schwanger sind. Das ist nicht das an Verlässlichkeit, was ich mir von meinem Gesetzgeber wünsche.
Zustimmung und trotzdem eine Ergänzung: Nach 16 Jahren Merkel ist die deutsche Bevölkerung aber auch keinerlei Veränderungsstress durch die Regierung gewöhnt. Dafür wurde sie geschätzt und 3mal wieder gewählt.

von Elvis » Di 11.07.2023, 12:53

Mich nervt insbesondere bei der Ampel, dass sie dazu neigt, dauernd die Entscheidungshorizonte ihrer Bürger stressen zu wollen.
Sollte diese Änderung kommen, betrifft sie bereits Paare, die jetzt schon schwanger sind. Das ist nicht das an Verlässlichkeit, was ich mir von meinem Gesetzgeber wünsche.

von Thomasius » Di 11.07.2023, 12:37

Kardinalinfant hat geschrieben:Wieso ist denn jetzt wieder die FDP schuld? Es gibt Einsparvorgaben für alle Ministerien, die kommen natürlich von einem FDP-Minister, aber der jeweilige Ressortminister ist dann dafür zuständig wo genau in seinem Bereich gespart wird und hier hat sich eine grüne Ministerin für das Elterngeld als solches und die Art und Weise wie damit gespart werde soll entschieden.
Wir könnten jetzt schnippig schreiben, weil die FDP an allem Schuld ist was in der Ampel schief läuft. Aber leider trifft dieses nicht zu, weder ist die FDP an Scholz schuld, noch an den Complianceproblemen im Wirtschaftsministerium und auch viele andere Fehler bekommen Grüne und SPD alleine hin.
Wir haben übrigens der FDP nicht die Schuld gegeben. Nach dem was wir gelesen haben stammt der Vorschlag von Lindner und Grüne + SPD scheinen diese Vorschlag dankend angenommen zu haben. Nach Umfragen scheinen ja auch 80% der Bevölkerung diese Entscheidung richtig zu finden.

von Sunabouzu » Di 11.07.2023, 12:30

Das dürfte dabei helfen warum man das der FDP zuschreibt, gab anscheinend die ganz klare maßgabe beim Elterngeld zu sparen.

von Kardinalinfant » Di 11.07.2023, 12:19

Thomasius hat geschrieben:Wir wollen auch noch unseren unwichtigen Senf dazugeben:
Wir halten es für einen großen Fehler. Das Elterngeld war immer mehr als eine Art Sozialleistung, es war Symbolpolitik, die Verkrustungen bei der Kleinkinderbetreuung aufbrechen wollte. An dieser Zielsetzung sollte sich eigentlich nichts geändert haben, aber mit der Entscheidung wird dieses Symbol mit Füßen getreten. Was ist der Nutzen? man spart eine eher "symbolische" Summe ein?
Aus unserer Sicht sind hier die Grünen und die SPD in eine Falle der FDP getappt. Die FDP würde ja am liebsten an große Teile des Sozialstaates die Axt anlegen, aber hier hat sie die anderen beiden Koalitionsparteien ein vergiftetes Angebot gemacht und diese haben es geschluckt.
Wieso ist denn jetzt wieder die FDP schuld? Es gibt Einsparvorgaben für alle Ministerien, die kommen natürlich von einem FDP-Minister, aber der jeweilige Ressortminister ist dann dafür zuständig wo genau in seinem Bereich gespart wird und hier hat sich eine grüne Ministerin für das Elterngeld als solches und die Art und Weise wie damit gespart werde soll entschieden.

von Thomasius » Di 11.07.2023, 11:51

Wir wollen auch noch unseren unwichtigen Senf dazugeben:
Wir halten es für einen großen Fehler. Das Elterngeld war immer mehr als eine Art Sozialleistung, es war Symbolpolitik, die Verkrustungen bei der Kleinkinderbetreuung aufbrechen wollte. An dieser Zielsetzung sollte sich eigentlich nichts geändert haben, aber mit der Entscheidung wird dieses Symbol mit Füßen getreten. Was ist der Nutzen? man spart eine eher "symbolische" Summe ein?
Aus unserer Sicht sind hier die Grünen und die SPD in eine Falle der FDP getappt. Die FDP würde ja am liebsten an große Teile des Sozialstaates die Axt anlegen, aber hier hat sie die anderen beiden Koalitionsparteien ein vergiftetes Angebot gemacht und diese haben es geschluckt.

von Ioelet » Di 11.07.2023, 05:15

Die Mittelschicht geht bekanntlich mindestens bis Friedrich Merz. ;)

Die Schichtendiskussion ist tatsächlich komplex. Gerade wenn man kein reiches Elternhaus und potenzielles Erbe hinter sich hat, dazu lange studiert und Kredite abbezahlt, verbringt man ja nicht schlagartig den Urlaub auf der eigenen Mittelmeeryacht, sobald man mal ein Jahr lang 90.000 € brutto verdient (180/2). Das ist ein ordentliches Gehalt, aber für MINT-Absolventen nach 10 Jahren Berufserfahrung nicht außergewöhnlich. (Ja, auch nicht standard, schon klar.)

...ungewöhnlich ist der Doppelverdienerhaushalt auf diesem Gehaltsniveau. Aber "Wir arbeiten beide Vollzeit für ein nicht außergewöhnliches Gehalt." empfindet nunmal kaum jemand als Oberschicht. Hierzu gehört auch für uns irgendwie, eben gerade NICHT 2mal Vollzeit arbeiten zu müssen um den Lebensstandard zu halten.

Kurz: "180.000 € Bruttoverdienst" ist eine ziemlich heterogene Gruppe. Das reicht vom Millionenerben, der das seit seinem 30. Lebensjahr als Investmentbanker alleine verdient bis zum studierten Doppelverdienerehepaar mit Mitte 40 und frisch erhöhten 2mal 90.000 €. Dass die sich nicht in dieselbe Schublade einordnen, finde ich verständlich.

von Sunabouzu » Di 11.07.2023, 00:52

Montesquieu hat geschrieben:Also weil es ärmere Menschen gibt, dürfen Betroffene Reiche nicht sagen, dass sie so eine Änderung hart treffen würde?
Wenn Haushalte mit 180k Brutto Aufwärts was von "das ist ja eigentlich nichts", "wIr SinD ja MiTTelSChicHt" usw daherkommen braucht man sich nicht wundern wenn man Spott, Häme und harte Ablehnung zurück bekommt. Und genau das ist auf Twitter zuhauf passiert (in beide Richtungen).

Kann man das jetzt vielleicht, wie ja hier schon vorgebracht und diskutiert, auch aus anderen Gründen blöd finden? Ja selbstverständlich. Hier wird jetzt aber viel (erfolgreich) "rumgejammert" weil Sozialleistungen mal nicht zuerst unten gekürzt werden (und ganz ehrlich das Elterngeld ist am Ende des Tages eine umbenannte und nach oben transferierte Sozialleistung die das Erziehungsgeld abgelöst hat).
Und das obwohl die Maßgabe das beim Elterngeld insgesamt stark eingespart werden soll ja angeblich direkt vom Finanzministerium gekommen ist.

Das die Petition gegen die Elterngeldkürzung mittlerweile fast 600k Unterschriften hat und die Petition für die Kindergrundsicherung nicht mal ein drittel davon, zeigt aber auch das die Solidarität am Ende nach unten doch deutlich nachlässt, auch wenn man sie vehement umgekehrt einfordert ("Familien müssen jetzt auch mal zusammenhalten" konnte man häufiger vernehmen).

Unser vielleicht leicht aggressiver Ton richtet sich hier im Übrigen gegen kein Forumsmitglied sondern kommt hauptsächlich von zu viel Twitter und das Rumgejammere da, die Bodenhaftung haben viele schon längst verloren.

von Vargr » Di 11.07.2023, 00:14

Vielleicht sollten wir einfach auf das amerikanische Modell wechseln. Jeder ist seines Glückes Schmied ... dann gibt es auch keine "Neid"Diskussionen mehr. Keiner bekommt mehr was und alles ist gut :) Ist bewusst provokativ formuliert!

von [B@W] Abominus » Mo 10.07.2023, 23:05

Finde bisher den Vorschlag vom werten Clone ganz gut: Degressiv und dann Grenze nach oben offen. Wer viel hat, braucht wenig, aber bekommt etwas.

von Montesquieu » Mo 10.07.2023, 22:58

Witold Pilecki hat geschrieben:Wir sind von je her Salonsozialist! :rot:

In Fällen sehr ungleicher Einkommen liegt es nahe, dass der Partner mit geringerem Einkommen zu Hause bleibt. Dafür braucht es unserer Ansicht nach keine staatliche Elitenförderung, um das zu ändern. In den Einkommensregionen der oberen 5 Prozent sollte es nicht so schwer sein, Rücklagen zu bilden.
Jap,

dann halt immer und immer mehr Eigenverantwortung nach "Oben" abschieben.

Wisst ihr, man findet auch etwas gut, weil man es nutzt.

Elterngeld, Krankenkasse etc. sind solche Errungenschaften unseres Sozialstaats, die auch von Reicheren genutzt werden, aber zeigen, dass Solidarität und Zusammenhalt auch mal allen zu Gute kommt und man es nicht nur alleine aus dem "sozialen Frieden" heraus "erlaubt". Man kann auch immer mehr diese Verbindungen kappen und weiter nach unten verlagern.

von Witold Pilecki » Mo 10.07.2023, 22:51

Montesquieu hat geschrieben:Das ist ihr so ein alter Konservativer seid, hätte ich nicht gedacht. ;)

Ioelet hat es doch vorgerechnet:

Klassische Konstellationen mit der Frau mit wenig bis kein Einkommen machen so weiter wie seit 1950.

Wenn allerdings bei einer finanziellen Pari-Situation einfach mal für ein Jahr die Hälfte des Haushaltseinkommens wegfällt, dann bedeutet das eigentlich: keine Elternzeit, wenn man nicht ziemlich viel auf die Seite dafür gelegt hat.
Wir sind von je her Salonsozialist! :rot:

In Fällen sehr ungleicher Einkommen liegt es nahe, dass der Partner mit geringerem Einkommen zu Hause bleibt. Dafür braucht es unserer Ansicht nach keine staatliche Elitenförderung, um das zu ändern. In den Einkommensregionen der oberen 5 Prozent sollte es nicht so schwer sein, Rücklagen zu bilden.

von Montesquieu » Mo 10.07.2023, 22:44

Ioelet hat geschrieben: Es geht mir um die Symbolik und das Timing, dass frischgebackenen Eltern jegliche finanzielle Unterstützung versagt wird, in einer Situation wo man für jede Wertschätzung dankbar ist, in einem Staat, der auch sonst schon seine Versprechungen in Bezug auf junge Kinder nicht hält. Das muss doch nicht sein.
Jap, Corona hat halt auch leider gezeigt, dass Kinder in Notsituationen eben eine zu kleine Lobby haben.

Wählen halt nicht ...

Und wir müssen jetzt nicht mit so einem Musk-Quatsch anfangen, dass Menschen ohne Kinder nicht wählen sollen. Was ich mir in dem Zusammenhang eben wünschen würde, ist, wie ihr sagt, eine konsequentere Unterstützung.

Die Bevölkerung schrumpft ja eh, was auch gut ist. Aber gerade deswegen sollten wir die Kinderlein, die wir noch haben werden, nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen hegen und pflegen. Wird uns nicht nur finanziell zurückgezahlt werden, auch denen, die keine Kinder haben. (Und ich betone noch einmal, dass ich hier kein Faß aufmachen will zwischen Arm und Reich und Kinderreich und Kinderlos. Wenn es um Kinder geht, ist jeder Grund recht, auch kein Grund, um keine Kinder zu haben. Aber ja, ich bleibe dabei, Bildung und Kinderunterstützung sind und bleiben fundamental für eine zukunftsträchtige Gesellschaft.)

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