
Runde 11....27.07.1941
An der Murmanskfront sind wir im Moment noch zufrieden.
Unsere Stellungen sind alle noch intakt und wir konnten hier wieder einige wenn auch recht schwache Verstärkungen zuführen.
Damit können unsere Linien in diesem für Verteitiger idealem Gelände weiter verstärkt werden.
Lage der Nordfront zu Rundenbeginn.
Auf Blau eingekreistes Aufklärungsregiment am Fluß Narva gingen diese Runde die ersten Granaten nieder,wir werden die Einheit besser gegen eine etwas kampfkräftigere austauschen.
Im Südlichen Sektor kann die Wehrmacht zwar wieder etwas Boden (Blaue Pfeile) gutmachen doch erlahmt die Angriffsstärke immer mehr,man beachte die geringe Kampfstärke der beiden Panzerregimenter.
Hier an dieser Stelle lassen sich die Strapazen welche die Soldaten der Wehrmacht durchmachen anhand eines schönen Vergleiches darstellen.
Oben an der Narva stehen die Regimenter der SS Polizeidivision ausgeruht und ungefähr auf Sollstärke,im Süden dagegen sehen wir das 8th und 10th SS Regiment der 1st SS Brigade,diese Einheiten sind fast nur noch halb so stark wie ursprünglich.
Die Regimenter der 1st SS Brigade formten sich im übrigen aus den SS Totenkopfstandarten und waren eigentlich zur Partisanenbekämpfung vorgesehen.
Die weitere Entwicklung zum Rundenende.
Wie bereits erwähnt wurde das Aufklärungsregiment aus der Front herausgelöst und durch die 180th Infanteriedivision der 27th Armee ersetzt welche auch durch kooperierende Artillerie unterstützt wird.
Bei Soltsy konnten wir die Lage wieder einmal stabilisieren und dabei sogar die 3rd Panzerdivision in Reserve behalten um eventuelle Durchbrüche abzuriegeln,trotzdem sollten wir noch einige Divisionen hierher beordern.
Großraum Smolensk
Diese Runde hatten die Deutschen erstaunlich geringe Fortschritte gemacht.
Langsam macht sich der Verschleiß wohl doch bemerkbar und nach plankalküls eigenen Aussagen lagen wir mit dieser Annahme richtig.
Großlage im Bereich Mitte zum Rundenende.
Vorerst scheint das schlimmste überstanden,die Wehrmacht hat sich zu guten Teilen verausgabt und braucht wohl eine Pause.
Unsere beabsichtigte Front ist sicher für jeden klar zu erkennen,um ausreichend Truppen zu deren Besetzung zu haben hat Stavka fast die gesamte Bahntransportkapazität in Anspruch genommen und wird dies wohl auch noch nächste Runde tun.
Im südlichen Abschnitt gab es diese Runde die meisten Bewegungen und die größten und schwierigsten Entscheidungen.
Nachdem die Wehrmacht erneut am Kanev Brückenkopf durchgebrochen und alle Dämme gebrochen waren mußten wir uns hier entscheiden entweder Kiev sich selbst zu überlassen oder weiter Truppen in ein Fass ohne Boden zu stecken und Division um Division zu verheizen.
Wir entschieden uns dazu Kiev als Wellenbrecher zurückzulassen und eine neue Verteitigung aufzubauen,wenigsten halten die Verteitiger der Stadt noch den Flussübergang.
Erstaunlicherweise konnten sich unsere Verbände relativ gut vom Feind absetzen und eine vorläufige HKL besetzen,auch die Truppen die nördlich von Kiev standen wurden in diesen Plan einbezogen und unter zurücklassung von Sperrriegeln das Absetzen befohlen.
Doch eine Stelle der HKL macht uns bisweilen größere Sorgen da wir dort nur das einsetzen konnten was gerade eben greifbar war.
