von Lewis Armistead » Di 18.08.2015, 00:52
Like Patriots of old we'll fight our heritage to save

Anfang November 1862
Der Osten
Nordvirginia, Anfang November 1862

In Nordvirginia bewegt sich an der Hauptfront weiterhin wenig. Nach der langen Ruhephase werden Bewegungen von beiden Seiten nun noch unwahrscheinlicher, da in den letzten Wochen der erste Schnee gefallen ist.
Nur General Stuart ist mit seiner Kavalerie trotz des schlechten Wetters weiter im Feld um dem Feind Schaden zuzufügen.
Mit seiner Kavallerie hat er am 16. Oktober die Unionsbrigade bei Morgantown angegriffen.
Die Schlacht Morgantown,VA am 16. Oktober 1862

Die isolierte Unionsbrigade wurde schnell von den Kavalleristen in der Flanke gepackt und zog sich fluchtartig zurück und verlor dabei noch einmal einige hundert Männer.
Stuart, der erwartete nun im Triumph in die Stadt einzuziehen und mit wehenden Fahnen und Dixie-Kapellen begrüßt zu werden, erlebte jedoch eine böse Überraschung.
Der Union gegenüber loyale Bürger hatten sich in Häusern in der ganzen Stadt verschanzt und mit Waffen aus dem Depot bewaffnet.
Stuart, unsicher wie er sich gegenüber den bewaffneten Bürgern verhalten soll und keinen Straßenkampf in einer Stadt beginnen wollte, die rechtmäßig zu Virginia gehört, bat zunächst seine Vorgesetzten um Anweisungen.
Aufgrund des langen Weges und der schwierigen Frage, die politische Ausmaße annimmt, dauerte es mehrere Wochen die Erlaubnis für Stuart einzuholen gegen die unionstreue Miliz in der Stadt vorzugehen. Dieser Befehl ist nun endlich eingetroffen und Stuart wird in der zweiten Novemberhälfte endlich angreifen. Da seine Vorräte langsam zur Neige gehen, hat er frische Versorgungsgüter aus dem Depot auch dringend nötig.
Ein Gegenangriff der Union in den unwirtlichen Gegenden um Morgantown erscheint bei dem zerstörten Eisenbahnnetz und den verschlammten Wegen weiterhin unwahrscheinlich.
Virginia, Anfang November 1862

Auf der Halbinsel ist die Unionsarmee unter Butler weiter vorgerückt und bis auf wenige Kilometer an Richmond herangerückt. Aufgebrachte Bürger standen bereits kurz vor einer Panik und forderten Präsident Jefferson Davis auf General Lee aus Nordvirginia zurückzubeordern.
Lee hatte sich jedoch bereits im Vorfeld mit Davis besprochen und dieser konnte die Bürger beruhigen, dass General General Gustavus Smith mit seinem Korps Richmond verteidigen wird, sodass keine echte Gefahr besteht, man sogar evtl das Spektakel eines konföderierten Sieges auf dem Schlachtfeld aus nächster Nähe beobachten könne.
In Wirklichkeit rechnet weder Lee noch Smith wirklich mit einem Angriff. Butler hat nur 2 seiner Divisionen mitgebracht und eine Division unter Milroy bei Williamsburg zurückgelassen.
Da Smith selbst über 2 starke Divisionen unter Taylor und Hood in den Verteidigungswerken von Richmond verfügt, sollte keine Gefahr bestehen solang die Union keine Verstärkungen heranbringt.
In diesem Fall könnte Lee mit seinen kürzeren Linien jedoch ebenfalls schnell zusätzliche Truppen in die Hauptstadt bringen. So glaubt Lee nur an Muskelspiele der Union um den Zeitungen im Norden etwas zum propagandistischen Verwerten zu geben. Sollen sie nur…
Der Westen
Im Westen brach General Forrest wie geplant vom Barren River auf, sobald er seinen Nachfolger General E. Smith in die Positionen seines neuen Korps eingewiesen hatte.
Planmäßig umritten die Kavalleristen unbemerkt die linke Flanke der blauen Army of the Cumberland und erreichten das Umland von Louisville nach nur einer Woche am 22. Oktober. Forrest plante den Angriff für den nächsten Morgen und ließ seine Vorposten nur sein direktes Lager bewachen um den Feind nicht aufzuschrecken.
Noch vor dem Morgengrauen formierten sich die grauen Regimenter und griffen mit dem ersten Licht an…
Die Schlacht von Louisville,KY am 23. Oktober 1862

Mit Hurra brachen Forrest’s Mannen aus den Wäldern hervor, doch war die geplante und erwartete Überraschung keine…Forrest war erwartet worden und die Union hatte die Garnison von Louisville auf eine volle Infanteriedivision verstärkt, die nun aus angelegten Verschanzungen ein mörderisches Abwehrfeuer auf die Kavalleristen eröffnete.
Diese brachen zwar in noch in die erste Linie der Union ein, wurden jedoch von Reserven zum Rückzug gezwungen. Forrest, der erkannte, dass die Überraschung missglückt und der Feind weit zahlreicher war als erwartet ließ zum Rückzug blasen.
Bei dem eiligen Rückzug wurden nicht wenige Männer versprengt, schlossen sicher aber später wieder Forrest an.
Kentucky, Anfang November 1862

Forrest wird sich nach dem gescheiterten Angriff auf Louisville schrittweise in die Sicherheit der eigenen Linien zurückziehen.
General Zollicover hat dagegen mit seinem Häuflein Partisanen erfolgreich Munfordville eingenommen und wird dort die Gleise sabotieren um der Union den Nachschub im kommenden Winter zu erschweren.
Anschließend bewegt er sich nach Westen um die Unionskräfte am Missisippi auszuspähen.
Die Union hat sich dagegen weiterhin weitgehend ruhig verhalten.
Nur General Lyon ist mit seiner Division aktiv und hat den Tennessee in westlicher Richtung überquert und sich an Pope’s östlicher Flanke positioniert.
General Johnston, fürchtet mittelfristig einen Vorstoß der Union in großer Stärke auf Dover und Fort Donelson, dass von Stewart’s Division verteidigt wird. Da diese Position den Schüssel zu unserer gesamten Linien und dem oberen Tennessee darstellt, wurde eine schrittweise Umstrukturierung der Linie beschlossen.
General E.K. Smith seine Position an der Ostflanke von Johnston räumen und seine Kräfte aufteilen.
General Cheatham’s Division verbleibt zunächst noch mit Smith auf Position um Forrest in Empfang zu nehmen und soll später Nashville, wo gerade noch eine weitere Pulverfabrik errichtet wird, sichern.
General Buckner’s Division dagegen bewegt sich unter Nutzung der Eisenbahn nach Dover und vereint sich mit Stewart. Sobald er dort ankommt, wird auch General Smith nach Dover folgen um die Divisionen von Buckner und Stewart unter seinem Kommando zu vereinen und mit diesem starken Corps außerhalb der Festung von Fort Donelson zu verteidigen.
Das sumpfige Gelände kommt einer Verteidigungsstellung dort entgegen.
Besonders wichtig für die Konföderation ist die Inaktivität der Union westlich des Missisippi. Hier hält Cleburne mit New Madrid die letzte größere Stadt in Missouri, die als Sammelpunkt für tausende Freiwillige als Missouri dient, die in der gesamten Konföderation dienen, in der Hoffnung auch ihren Heimatstaat eines Tages wieder vollständig vom Joch der Union zu befreien.
Trans-Missisippi
Arkansas/Indian Territory, Anfang November 1862

Weit westlich des Missisippi wurde in den letzten Wochen ein wichtiger Schritt zu eben diesem Ziel getan.
General Johnston’s Truppen vereinigten sich planmäßig auf dem Marsch und rückten gemeinsam auf Fort Wayne vor um Sumner zu schlagen.
Dieser litt bereits seit Wochen unter Nachschubmangel, wie später eingefangene Versprengte berichteten und hatte an Rückzug gedacht, was von General Buell jedoch verboten worden war.
Als jedoch die Schlachtfahnen der konföderierten Army of the West am Horizont auftauchten, hielt die Unionstruppen nichts mehr und sie begannen den fluchartigen Rückzug nach Norden, wo sie zum großen Ärger von Buell nach wenigen Tagesmärschen auf eine zu ihnen entsandte Nachschubkolonne trafen und sich neu ausrüsten konnten.
Trotz der verstrichenen Möglichkeit einen Teil der Unionstruppen separat zu schlagen, ist Johnston zufrieden und die Hurra-Rufe der tapferen Männer im Fort die endlich entsetzt worden entschädigt für jeden Aufwand.
Trotz ihrer heldenhaften Verteidigung hat das Fort nach der Aufgabe von Springfield seinen Nutzen verloren und bedroht eher die Flanke der Armee, als sie zu schützen. Daher entscheidet sich Johnston schweren Herzens zur Sprengung des ehemaligen Unionsforts, dass so viele heldenhafte der Kavalleristen von J.O. Shelby erlebt und diesen in der ganzen Konföderation berühmt gemacht hat.
So ist es nur billig, dass Shelby, der das Fort vor einem Jahr erobert hat, dieses nun auch sprengen und die Bewegung der vereinigten Army of the West mit Price‘ und McCulloch’s Divisionen nach Fayetteville decken wird.
General Stand Watie bricht mit seinen Indsmen auch direkt wieder auf, um ein der Union verbundenes Gebiet östlich von Fayetteville unter konföderierte Kontrolle zu bringen.
General Johnston vermutet, dass dort Jayhawkers ihr Unwesen treiben und Informationen an den Unionsgeneral Buell weiterleitet.
Dies gilt es auszumerzen, insbesondere, da im Süden bei Fort Smith eine neue Kavalleriedivision unter dem vorläufigen Kommando von General Thompson den Schauplatz erreicht hat, von der der Feind unter Umständen noch nichts weiß…
Sonstiges
Selten in den Kampfberichten erwähnt, so gereicht doch gerade dies ihnen zum Ruhme und so sollen die tapferen Männer der konföderierten Hochseemarine hier einmal erwähnt werden.
Das ganze Jahr über, durch Wind und Wetter, verfolgt von Blockadeschiffen der Union bringen tapfere Männer auf Blockadebrechern, Nahrung, Waffen und Munition unter Einsatz ihres Lebens in die Konföderation.
Die Union findet kein Mittel gegen die kühnen grauen Streiter zur See.
Ein Hoch auf die konföderierte Marine!
gez. Lewis Armistead
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[b][size=200]Like Patriots of old we'll fight our heritage to save[/size][/b]
[img]http://i.imgur.com/ssMy2SM.png[/img]
[b][size=200]Anfang November 1862[/size][/b]
[b][size=134]Der Osten[/size][/b]
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In Nordvirginia bewegt sich an der Hauptfront weiterhin wenig. Nach der langen Ruhephase werden Bewegungen von beiden Seiten nun noch unwahrscheinlicher, da in den letzten Wochen der erste Schnee gefallen ist.
Nur General Stuart ist mit seiner Kavalerie trotz des schlechten Wetters weiter im Feld um dem Feind Schaden zuzufügen.
Mit seiner Kavallerie hat er am 16. Oktober die Unionsbrigade bei Morgantown angegriffen.
[b][u]Die Schlacht Morgantown,VA am 16. Oktober 1862[/u][/b]
[img]http://i.imgur.com/4Ydj9ag.png[/img]
Die isolierte Unionsbrigade wurde schnell von den Kavalleristen in der Flanke gepackt und zog sich fluchtartig zurück und verlor dabei noch einmal einige hundert Männer.
Stuart, der erwartete nun im Triumph in die Stadt einzuziehen und mit wehenden Fahnen und Dixie-Kapellen begrüßt zu werden, erlebte jedoch eine böse Überraschung.
Der Union gegenüber loyale Bürger hatten sich in Häusern in der ganzen Stadt verschanzt und mit Waffen aus dem Depot bewaffnet.
Stuart, unsicher wie er sich gegenüber den bewaffneten Bürgern verhalten soll und keinen Straßenkampf in einer Stadt beginnen wollte, die rechtmäßig zu Virginia gehört, bat zunächst seine Vorgesetzten um Anweisungen.
Aufgrund des langen Weges und der schwierigen Frage, die politische Ausmaße annimmt, dauerte es mehrere Wochen die Erlaubnis für Stuart einzuholen gegen die unionstreue Miliz in der Stadt vorzugehen. Dieser Befehl ist nun endlich eingetroffen und Stuart wird in der zweiten Novemberhälfte endlich angreifen. Da seine Vorräte langsam zur Neige gehen, hat er frische Versorgungsgüter aus dem Depot auch dringend nötig.
Ein Gegenangriff der Union in den unwirtlichen Gegenden um Morgantown erscheint bei dem zerstörten Eisenbahnnetz und den verschlammten Wegen weiterhin unwahrscheinlich.
[b][u]Virginia, Anfang November 1862[/u][/b]
[img]http://i.imgur.com/MvwLE05.jpg[/img]
Auf der Halbinsel ist die Unionsarmee unter Butler weiter vorgerückt und bis auf wenige Kilometer an Richmond herangerückt. Aufgebrachte Bürger standen bereits kurz vor einer Panik und forderten Präsident Jefferson Davis auf General Lee aus Nordvirginia zurückzubeordern.
Lee hatte sich jedoch bereits im Vorfeld mit Davis besprochen und dieser konnte die Bürger beruhigen, dass General General Gustavus Smith mit seinem Korps Richmond verteidigen wird, sodass keine echte Gefahr besteht, man sogar evtl das Spektakel eines konföderierten Sieges auf dem Schlachtfeld aus nächster Nähe beobachten könne.
In Wirklichkeit rechnet weder Lee noch Smith wirklich mit einem Angriff. Butler hat nur 2 seiner Divisionen mitgebracht und eine Division unter Milroy bei Williamsburg zurückgelassen.
Da Smith selbst über 2 starke Divisionen unter Taylor und Hood in den Verteidigungswerken von Richmond verfügt, sollte keine Gefahr bestehen solang die Union keine Verstärkungen heranbringt.
In diesem Fall könnte Lee mit seinen kürzeren Linien jedoch ebenfalls schnell zusätzliche Truppen in die Hauptstadt bringen. So glaubt Lee nur an Muskelspiele der Union um den Zeitungen im Norden etwas zum propagandistischen Verwerten zu geben. Sollen sie nur…
[b][size=134]Der Westen[/size][/b]
Im Westen brach General Forrest wie geplant vom Barren River auf, sobald er seinen Nachfolger General E. Smith in die Positionen seines neuen Korps eingewiesen hatte.
Planmäßig umritten die Kavalleristen unbemerkt die linke Flanke der blauen Army of the Cumberland und erreichten das Umland von Louisville nach nur einer Woche am 22. Oktober. Forrest plante den Angriff für den nächsten Morgen und ließ seine Vorposten nur sein direktes Lager bewachen um den Feind nicht aufzuschrecken.
Noch vor dem Morgengrauen formierten sich die grauen Regimenter und griffen mit dem ersten Licht an…
[b][u]Die Schlacht von Louisville,KY am 23. Oktober 1862[/u][/b]
[img]http://i.imgur.com/RWXkMFK.png[/img]
Mit Hurra brachen Forrest’s Mannen aus den Wäldern hervor, doch war die geplante und erwartete Überraschung keine…Forrest war erwartet worden und die Union hatte die Garnison von Louisville auf eine volle Infanteriedivision verstärkt, die nun aus angelegten Verschanzungen ein mörderisches Abwehrfeuer auf die Kavalleristen eröffnete.
Diese brachen zwar in noch in die erste Linie der Union ein, wurden jedoch von Reserven zum Rückzug gezwungen. Forrest, der erkannte, dass die Überraschung missglückt und der Feind weit zahlreicher war als erwartet ließ zum Rückzug blasen.
Bei dem eiligen Rückzug wurden nicht wenige Männer versprengt, schlossen sicher aber später wieder Forrest an.
[b][u]Kentucky, Anfang November 1862[/u][/b]
[img]http://i.imgur.com/L4ayCFc.jpg[/img]
Forrest wird sich nach dem gescheiterten Angriff auf Louisville schrittweise in die Sicherheit der eigenen Linien zurückziehen.
General Zollicover hat dagegen mit seinem Häuflein Partisanen erfolgreich Munfordville eingenommen und wird dort die Gleise sabotieren um der Union den Nachschub im kommenden Winter zu erschweren.
Anschließend bewegt er sich nach Westen um die Unionskräfte am Missisippi auszuspähen.
Die Union hat sich dagegen weiterhin weitgehend ruhig verhalten.
Nur General Lyon ist mit seiner Division aktiv und hat den Tennessee in westlicher Richtung überquert und sich an Pope’s östlicher Flanke positioniert.
General Johnston, fürchtet mittelfristig einen Vorstoß der Union in großer Stärke auf Dover und Fort Donelson, dass von Stewart’s Division verteidigt wird. Da diese Position den Schüssel zu unserer gesamten Linien und dem oberen Tennessee darstellt, wurde eine schrittweise Umstrukturierung der Linie beschlossen.
General E.K. Smith seine Position an der Ostflanke von Johnston räumen und seine Kräfte aufteilen.
General Cheatham’s Division verbleibt zunächst noch mit Smith auf Position um Forrest in Empfang zu nehmen und soll später Nashville, wo gerade noch eine weitere Pulverfabrik errichtet wird, sichern.
General Buckner’s Division dagegen bewegt sich unter Nutzung der Eisenbahn nach Dover und vereint sich mit Stewart. Sobald er dort ankommt, wird auch General Smith nach Dover folgen um die Divisionen von Buckner und Stewart unter seinem Kommando zu vereinen und mit diesem starken Corps außerhalb der Festung von Fort Donelson zu verteidigen.
Das sumpfige Gelände kommt einer Verteidigungsstellung dort entgegen.
Besonders wichtig für die Konföderation ist die Inaktivität der Union westlich des Missisippi. Hier hält Cleburne mit New Madrid die letzte größere Stadt in Missouri, die als Sammelpunkt für tausende Freiwillige als Missouri dient, die in der gesamten Konföderation dienen, in der Hoffnung auch ihren Heimatstaat eines Tages wieder vollständig vom Joch der Union zu befreien.
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[b][u]Arkansas/Indian Territory, Anfang November 1862[/u][/b]
[img]http://i.imgur.com/dkh3MBB.jpg[/img]
Weit westlich des Missisippi wurde in den letzten Wochen ein wichtiger Schritt zu eben diesem Ziel getan.
General Johnston’s Truppen vereinigten sich planmäßig auf dem Marsch und rückten gemeinsam auf Fort Wayne vor um Sumner zu schlagen.
Dieser litt bereits seit Wochen unter Nachschubmangel, wie später eingefangene Versprengte berichteten und hatte an Rückzug gedacht, was von General Buell jedoch verboten worden war.
Als jedoch die Schlachtfahnen der konföderierten Army of the West am Horizont auftauchten, hielt die Unionstruppen nichts mehr und sie begannen den fluchartigen Rückzug nach Norden, wo sie zum großen Ärger von Buell nach wenigen Tagesmärschen auf eine zu ihnen entsandte Nachschubkolonne trafen und sich neu ausrüsten konnten.
Trotz der verstrichenen Möglichkeit einen Teil der Unionstruppen separat zu schlagen, ist Johnston zufrieden und die Hurra-Rufe der tapferen Männer im Fort die endlich entsetzt worden entschädigt für jeden Aufwand.
Trotz ihrer heldenhaften Verteidigung hat das Fort nach der Aufgabe von Springfield seinen Nutzen verloren und bedroht eher die Flanke der Armee, als sie zu schützen. Daher entscheidet sich Johnston schweren Herzens zur Sprengung des ehemaligen Unionsforts, dass so viele heldenhafte der Kavalleristen von J.O. Shelby erlebt und diesen in der ganzen Konföderation berühmt gemacht hat.
So ist es nur billig, dass Shelby, der das Fort vor einem Jahr erobert hat, dieses nun auch sprengen und die Bewegung der vereinigten Army of the West mit Price‘ und McCulloch’s Divisionen nach Fayetteville decken wird.
General Stand Watie bricht mit seinen Indsmen auch direkt wieder auf, um ein der Union verbundenes Gebiet östlich von Fayetteville unter konföderierte Kontrolle zu bringen.
General Johnston vermutet, dass dort Jayhawkers ihr Unwesen treiben und Informationen an den Unionsgeneral Buell weiterleitet.
Dies gilt es auszumerzen, insbesondere, da im Süden bei Fort Smith eine neue Kavalleriedivision unter dem vorläufigen Kommando von General Thompson den Schauplatz erreicht hat, von der der Feind unter Umständen noch nichts weiß…
[b][size=134]Sonstiges[/size][/b]
Selten in den Kampfberichten erwähnt, so gereicht doch gerade dies ihnen zum Ruhme und so sollen die tapferen Männer der konföderierten Hochseemarine hier einmal erwähnt werden.
Das ganze Jahr über, durch Wind und Wetter, verfolgt von Blockadeschiffen der Union bringen tapfere Männer auf Blockadebrechern, Nahrung, Waffen und Munition unter Einsatz ihres Lebens in die Konföderation.
Die Union findet kein Mittel gegen die kühnen grauen Streiter zur See.
Ein Hoch auf die konföderierte Marine!
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