von Tex_Murphy » Fr 07.11.2014, 20:56
Zug 5
Die Situation ist klar: Ich muss alles auf eine Karte setzen. Beauregard und Johnston müssen gemeinsam gegen Scott vorgehen, dann haben wir eine realistische Siegchance. Longstreet verbleibt in Fairfax, damit nicht wieder jemand auf die Idee kommt, Beauregard zu blockieren.
Unsere Hauptstadt im Süden scheint sicher, dennoch beordere ich die in der Nähe befindlichen Truppen zum Schutz zurück.
Tatsächlich kommt es endlich zum alles entscheidenden Gefecht:
Nicht zu fassen. Mit einer Übermacht von 27.000 Mann gegen 6000 Mann gelingt es uns einfach nicht, die feindlichen Truppen zu schlagen. Zwar hat der Gegner ähnliche Verluste erlitten wie wir, aber wir konnten Scott nicht vertreiben. Die Defensive Stellung war einfach zu stark. Wenn wir noch ein bisschen mehr Zeit hätten. Wenn Beauregard nur in der letzten Runde schon hätte eingreifen können. Wenn Johnston nur in der letzten Runde hätte angreifen können.
Die Ereignisse dieser letzten Runde:
Halt, halt, ein Ereignis habe ich noch vergessen:
Ihr seht richtig, werte Herren, ich habe tatsächlich den Sieg davon getragen. In den Nachrichten ist zu sehen, dass sich Scott sich am ersten Tag der Schlacht nach einer Stunde zurückgezogen hat, nachdem man herbe Treffer einstecken musste. Das verstehe ich noch nicht so ganz, weil ich meine, irgendwo gelesen zu haben, dass die Seite, die sich aus dem Gefecht zurückzieht, automatisch als Verlierer feststeht.
Aber Scott hat sich zurückgezogen. Washington gehört mir!
Fazit:
Obwohl ich ziemlich ahnungslos an das Spiel herangegangen bin, habe ich - nicht zuletzt dank der Unterstützung hier - dieses Spiel gewonnen. Natürlich war der Schwierigkeitsgrad moderat, meine Fehler wurden nicht betraft, die KI war nicht wirklich aggressiv und es bestand nie wirklich Gefahr für Richmond. Zum Ende des Szenarios sind aus allen Ecken der Karte Unionstruppen aufgetaucht, die mir aber wegen des begrenzten Umfangs des Szenarios nicht mehr gefährlich werden konnten. Und am Ende ging alles sehr schnell. Natürlich bleibt ein Großteil des Spiels - was Versorgung, Nachschublinien, Rekrutierungen usw. betrifft - in einem Kurzszenario außen vor, aber damit beschäftige ich mich später.
Aber ich habe ein paar Einblicke gewinnen können, ich habe Spaß gehabt und werde das Szenario noch ein paar Mal spielen, ein paar andere Sachen ausprobieren, zielgerichteter vorgehen, den Schwierigkeitsgrad erhöhen. Und wenn ich von Bull Run die Nase voll habe, nehme ich mir das nächste Szenario vor. Vielleicht melde ich mich dann wieder hier mit einem hilfesuchenden AAR.
Danke für's Lesen, danke für die Hilfe, die Ratschläge und danke dafür, dass ich als blutiger Anfänger wie das hier so oft der Fall ist, ernst genommen wurde.
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Die Situation ist klar: Ich muss alles auf eine Karte setzen. Beauregard und Johnston müssen gemeinsam gegen Scott vorgehen, dann haben wir eine realistische Siegchance. Longstreet verbleibt in Fairfax, damit nicht wieder jemand auf die Idee kommt, Beauregard zu blockieren.
Unsere Hauptstadt im Süden scheint sicher, dennoch beordere ich die in der Nähe befindlichen Truppen zum Schutz zurück.
[img]http://www.pichost.de/images/2014/11/07/hBfG7.jpg[/img]
Tatsächlich kommt es endlich zum alles entscheidenden Gefecht:
[img]http://www.pichost.de/images/2014/11/07/oJbjX.jpg[/img]
Nicht zu fassen. Mit einer Übermacht von 27.000 Mann gegen 6000 Mann gelingt es uns einfach nicht, die feindlichen Truppen zu schlagen. Zwar hat der Gegner ähnliche Verluste erlitten wie wir, aber wir konnten Scott nicht vertreiben. Die Defensive Stellung war einfach zu stark. Wenn wir noch ein bisschen mehr Zeit hätten. Wenn Beauregard nur in der letzten Runde schon hätte eingreifen können. Wenn Johnston nur in der letzten Runde hätte angreifen können.
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Die Ereignisse dieser letzten Runde:
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Halt, halt, ein Ereignis habe ich noch vergessen:
[img]http://www.pichost.de/images/2014/11/07/Ex1Vc.jpg[/img]
Ihr seht richtig, werte Herren, ich habe tatsächlich den Sieg davon getragen. In den Nachrichten ist zu sehen, dass sich Scott sich am ersten Tag der Schlacht nach einer Stunde zurückgezogen hat, nachdem man herbe Treffer einstecken musste. Das verstehe ich noch nicht so ganz, weil ich meine, irgendwo gelesen zu haben, dass die Seite, die sich aus dem Gefecht zurückzieht, automatisch als Verlierer feststeht.
Aber Scott hat sich zurückgezogen. Washington gehört mir!
Fazit:
Obwohl ich ziemlich ahnungslos an das Spiel herangegangen bin, habe ich - nicht zuletzt dank der Unterstützung hier - dieses Spiel gewonnen. Natürlich war der Schwierigkeitsgrad moderat, meine Fehler wurden nicht betraft, die KI war nicht wirklich aggressiv und es bestand nie wirklich Gefahr für Richmond. Zum Ende des Szenarios sind aus allen Ecken der Karte Unionstruppen aufgetaucht, die mir aber wegen des begrenzten Umfangs des Szenarios nicht mehr gefährlich werden konnten. Und am Ende ging alles sehr schnell. Natürlich bleibt ein Großteil des Spiels - was Versorgung, Nachschublinien, Rekrutierungen usw. betrifft - in einem Kurzszenario außen vor, aber damit beschäftige ich mich später.
Aber ich habe ein paar Einblicke gewinnen können, ich habe Spaß gehabt und werde das Szenario noch ein paar Mal spielen, ein paar andere Sachen ausprobieren, zielgerichteter vorgehen, den Schwierigkeitsgrad erhöhen. Und wenn ich von Bull Run die Nase voll habe, nehme ich mir das nächste Szenario vor. Vielleicht melde ich mich dann wieder hier mit einem hilfesuchenden AAR.
Danke für's Lesen, danke für die Hilfe, die Ratschläge und danke dafür, dass ich als blutiger Anfänger wie das hier so oft der Fall ist, ernst genommen wurde.