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Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: S.P.Q.R. (Ein RTR AAR)

von Hohenlohe » Di 18.11.2014, 21:52

Soweit ich weiss, verhindern manche Mods grössere Einheiten und man muss dann mit den kleinen Einheitsgrössen spielen, bspw. ist das bei Amazon TW-Mod so, dass bestimmte Einheiten nur 24 Mann haben wie Berserker und Speerleute 120 Mann...Man gewöhnt sich aber daran... :)

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke: :)

von Hjalfnar » Di 18.11.2014, 18:21

Hm, selbst Einheiten auf Vollstärke scheinen bei Euch nur um die 40 Mann zu haben, Wir kennen das mit 160-200 Mann pro Einheit. Ist das ein (Uns unverständliches) Feature des Mod oder habt Ihr die Einheitengröße heruntergeregelt?

von George Pickett » Di 18.11.2014, 18:16

Hjalfnar hat geschrieben:Eine Frage, werter Pickett: Warum so kleine Einheiten? Für Uns war es immer das besondere von Total War, riesige Armeen übers Schlachtfeld zu scheuchen!
Legionäre, werter Hjalfnar, wachsen nicht auf Bäumen. Der...nennen wir es Verschleiß...ist ungeheuer groß! Die Legionen kommen ja in "Vollstärke" nach vorne, aber die Verluste... :eek:

von Hjalfnar » Di 18.11.2014, 07:09

Eine Frage, werter Pickett: Warum so kleine Einheiten? Für Uns war es immer das besondere von Total War, riesige Armeen übers Schlachtfeld zu scheuchen!

von Hohenlohe » Mo 17.11.2014, 23:14

Wir hoffen, dass es euch gelingt den Makedonen noch gewaltigere Verluste beizubringen als bisher... :fecht:

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke: :ritter: :)

von George Pickett » Mo 17.11.2014, 22:20

Werter General,

noch weiter nach Norden wollen wir in der Tat nicht. Das Nahziel ist, die Dalamtische Küste bis hinunter nach Appollonia unter die Kontrolle Roms zu bringen, wobei das noch einen gewaltigen Aderlas notwendig machen wird. Der makedonische Nachschub an Menschenmaterial scheint unermesslich zu sein, wobei aber die Qualität der Truppen mit Rom wohl langsam nicht mehr mithalten kann. Sollte dieses Ziel erreicht sein, wird man sehen. Wer weiß, was die Gallier oder die Katharger noch im Schilde führen...

von the general » Mo 17.11.2014, 22:03

Interessante Fortsetzung. Wir hätten nicht gedacht, dass Makedonien soweit nach Norden vorgedrungen ist. Naja, bei den Truppenmassen auch kein Wunder.

Salona zu erobern macht auf Grund der Minen sicherlich Sinn. Habt ihr schon weitere Pläne, wie ihr danach weiter verfahren wollt?

Die Städte im Norden zu "befreien" macht sicherlich Sinn, allerdings wäre ein Angriff auf das makedonische Kernland aus unserer Sicht sinnvoller. Wir können uns nicht vorstellen, dass alle makedonischen Städte soweit ausgebaut worden sind, dass sie wertvolle Truppen bauen können. Da die Produktion zu stören und außerdem die reichen makedonischen Steuerzahler daran zu hindern, weitere Steuern zu zahlen, ist aus unserer Sicht lohnender. Auch wenn der Einsatz für euch vielleicht teurer ist.

Irgendwann muss ja auch mal die makedonische Armee erschöpft sein.

von Hohenlohe » Sa 15.11.2014, 10:21

Ein Hoch auf die tapferen Legionäre Roms, die unerbittlich gegen den Feind kämpfen, wo er sich zeigt und das scheint überall zu sein... :reiter:
Nur weiter so!! Ihr werdet mit Fortuna an eurer Seite siegen, denn Mars gewährt euch den Sieg... :fecht:

Salve

Hohenlohius

von George Pickett » Fr 14.11.2014, 23:55

S.P.Q.R.

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IV. Kapitel - Die Herrschaft von Manius Aemilius

In Feindesland (232 - 227 v. Chr.)
Manius Aemilius setzte die offensive Strategie seines Vorgängers fort und nutzte das gewachsene Selbstvertrauen Roms aus. Während bei Capua und Taranto neue Legionen aufgestellt wurden, wuchs im Norden Roms militärische Macht rasant an. Rom hatte nicht nur an Raum, sondern besonders auch an Menschen gewonnen. Die Dienstverpflichtung war, wenn man den die Dienstzeit überlebte, eine lohnende Sache für die jungen Männer. In den drei folgenden Jahren bluteten sich die Makedonier bei diversen Versuchen aus, Segestica zurückzuerobern. Gaillus Poppillius, seines Zeichens oberster militärischer Befehlshaber in Venetia, Histria und Illyria, sah im Frühjahr 229 v. Chr. günstige Zeichen gegen die Makedonier offensiv zu werden. Während die III. Legion bei Segestica die Makedonier in Schach hielt, überquerte die I. Legion die Alpen und drang in die Provinz Noricum ein. Die II. Legion brach ich Zelte bei Aquileia ab und marschierte in die Provinz Pannonia. Beide Provinzen standen unter Kontrolle des Makedonischen Reiches.

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Während die I. Legion Luvavum belagerte, zog die II. Legion durch die Provinz Pannonia, eine Spur der Vernichtung hinter sich herziehend. Die Makedonier versuchten zu reagieren, in dem Sie bei Segestica und Aquileia wieder offensiv wurden. Beide Belagerungsversuche konnten durch die III. Legion und eintreffenden Reserven verhindert werden. Nördlich der Alpen vereinigten sich die I. und II. Legion und konnten in mehreren Schlachten die Makedonischen Heere bei Luvavum teils vernichtend schlagen und die Stadt einnehmen. An der Entschlossenheit der Makedonier, diesen Krieg unerbittlich weiterzuführen, haben diese Reihungen von Niederlagen jedoch nichts geändert.

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Dennoch war es eine blutige und langwierige Angelegenheit. Ausgesandte Spione berichteten, dass sich das Makedonische Reich nicht nur bis weit in den Osten erstreckte...auch bis hoch in den Norden, in Germanische Gebiete waren sie bereits vorgedrungen. Im Jahre 227 v. Chr. erreichte der Krieg gegen die Makedonier einen neuen Höhepunkt. Roms Truppen marschierten gegen Oduba und tief im Süden erreichte die römische Flotte die Dalmatische Küste. Zwei Legionen gingen hier an Land. Eine schwenkte nach Süden um Salona anzugreifen. Die zweite marschierte nach Norden um den bedrängten Truppen bei Segestica zur Hilfe zu eilen.

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Bald würde sich zeigen, ob der Plan Roms aufgehen würde. Noch ist nichts gewonnen. An dem Tage, an dem Makedonien auf den Knien rutschend um Frieden nachsucht...an diesem Tage kann Rom sagen: "Wir haben gesiegt!"

von Hohenlohe » So 26.10.2014, 11:18

Wir bedauern den Verlust des werten Lucius Aemilius und wünschen seinem Nachfolger viel Glück bei der Bewältigung der makedonischen Plage... :reiter:
Werter George, könntet ihr uns mal zeigen welche Truppen ihr in Rom rekrutieren könnt...?? Wieviele Schiffe habt ihr bereits...??
Wir wünschen euch und dem römischen Volke weiterhin guten Erfolg...!! :fecht:

herzlichste grüsse

Hohenlohe... :smoke: :ritter: :)

von George Pickett » So 26.10.2014, 10:19

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At tu, dum primi floret tibi temporis aetas, utere: non tardo labitur illa pede! - Du, nütze die Zeit, noch blühen Dir die Tage der Jugend: Doch nicht langsamen Schritts gleitet sie flüchtig dahin! (Tibull)

(233 - 232 v. Chr.)
Im Jahre 232 v. Chr. starb Lucius Aemilius im Alter von 76 Jahren. Trotz seines hohen Alters bei seinem Amtsantritt und seiner bis zu seinem Tode merklichen Unbeliebtheit im Volke, hat er die Republik in weniger als 10 Jahren mit blutigem Schwert erfolgreich gegen Griechen und Makedonier geführt und Sizilien den Griechen entrissen. Die Makedonischen Heere wurden, wenn auch unter schmerzlichen Verlusten, an den Grenzen Roms immer wieder aufgehalten. Nicht zu untereschätzen ist, dass es ihm gelungen ist, trotz der enormen Militärausgaben, den Staatshaushalt zu konsolidieren.

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Seinem Nachfolger, Manius Aemilius, hinterließ er eine gewachsene und gestärkte Republik...und Pläne, die noch zu seinen Lebzeiten ausgearbeitet und deren Ausführung überall im Land vorbereitet wurde. Der Plan, die Makedonier in ihrem Hinterland zu treffen, wurde weitergeführt und im Süden Roms entstanden neue Legionen, wurden Schiffe gebaut. Keine makedonische Siedlung zwischen Segestica im Norden und Apollonia im Süden sollte vor Roms Truppen sicher sein. Rom würde den Krieg zu den Makedoniern tragen.

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von Hohenlohe » Sa 25.10.2014, 22:32

Frankenland hat geschrieben:In Griechenland einfallen. Städte Plündern und wieder verschwinden.
Dafür bedarf es einer guten Flotte, sonst geht die Armee verloren und das will keiner von uns... :reiter:

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke: :ritter:

von Frankenland » Sa 25.10.2014, 20:38

In Griechenland einfallen. Städte Plündern und wieder verschwinden.

von Hohenlohe » Sa 25.10.2014, 19:43

Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg mit den Legionen gegen die Makedonen... :fecht: Gut dass sich der Staatshaushalt etwas erholt hat, dann könnt ihr ja neue Kohorten ausheben.. :) Wir freuen uns schon auf das kommende Update... :)

herzlichste grüsse

Hohenlohe... :smoke: :)

von George Pickett » Sa 25.10.2014, 19:29

@ Hohenlohe
Wir wissen die noble Geste zu schätzen, doch die Senatoren wurden bereits enteign.. ähm...zu einer großzügigen Spende animiert :D Im übrigen hat sich der Staatshaushalt wieder etwas erholt.

@ Ruprecht
Griechische Zustände??? Ihr habt recht...immer, wenn wir Griechen sehen bekommen wir Zustände ;)

@ The General
Die Flotte ist bisher zu kurz gekommen. Das soll sich, gerade im Hinblick auf Kathargo, bald ändern. Wir hatten ebenfalls den Gedanken, die Makedonier etwas an ihrer Flanke zu kitzeln. Appollonia sticht uns da ins Auge...

von the general » Sa 25.10.2014, 18:29

Sehr schön. Durch das Ausschalten von Sizilien solltet ihr etwas Luft bekommen, um euch komplett gegen die Makedonen wenden zu können. :)

Trotzdem würden wir ein paar schlagkräftige Truppen und ein paar Schiffe als Späher gegen die Karthager in der Hinterhand behalten.

Würde sich denn ein Angriff auf Südgriechenland anbieten? Möglicherweise sind die meisten makedonischen Truppen im Norden. Wenn ihr dann eine leichtverteidigte, aber reiche und gut befestigte Stadt erobert, könnt ihr vielleicht die makedonischen Truppenmassen ausbluten?

von Ruprecht I. » Sa 25.10.2014, 18:14

Ein weiteres mal hat sich gezeigt, daß einige Senatoren in der Vergangenheit der Republik zustehende Gelder veruntreut hatten und nun versuchen, ihre Haut zu retten...
Wann endlich wird der Senat diese... diese... GRIECHISCHEN Zustände beseitigen?

Keine Karthager auf Sicilia? Prima, sollen die ruhig noch warten, bis die Makedonen zurechtgestutzt sind :teufel:

von Hohenlohe » Sa 25.10.2014, 16:31

Wir gratulieren zu diesen bitteren Erfolgen und geben dem römischen Staat erneut eine Vermögensspritze von 40000 Goldstücken (add_Money 40000), in der vagen Hoffnung, dass ihr weitere Truppen rekrutieren könnt, um gegen die verhassten Makedonier anzutreten. :fecht:
Wir fordern die übrigen Senatoren auf, es uns gleich zu tun...!! :) AVE SPQR!!

Hohenlohius

von George Pickett » Sa 25.10.2014, 15:00

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Aequat omnes cinis. Impares nascimur, pares morimur! - Asche macht alle gleich! Ungleich werden wir geboren, gleich sterben wir! (Seneca)

Die Eroberung Siziliens und das Ende der Griechen (237 - 233 v. Chr.)
Am Ende des Jahres 237 v. Chr. war die römische Republik kurz vor dem Staatsbankrott. Die Militärausgaben verschlangen einen derart hohen Anteil der Staatseinnahmen, das der weitere Ausbau der Provinzen und Städte zunehmend erlahmte. Wenn gebaut wurde, dann waren es militärische Anlagen. Es wurde zunehmend schwieriger, die vielen toten Legionäre zu ersetzen. Aus der Not heraus füllte Vibius Coruncanius, der Befehlshaber der I. Legion, seine Truppen mit Illyrischen und sogar gallischen Söldnern auf, denn er brauchte jeden Mann, wenn er Segestica erfolgreich verteidigen wollte. Noch während er Söldner anwarb und bei Aquileia auf weitere Verstärkungen wartete, rückten die Makedonier gegen Segestica und begannen eine Belagerung. Vibius Coruncanius lies sofort die Zelte abbrechen und marschierte los. In der folgenden Schlacht bei Segestica musste Rom erneut einen hohen Blutzoll leisten, konnte den Feind jedoch schlagen und Segestica entsetzen.

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Auf Sizilien musste die IV. Legion derweil einen Aufstand in Syracus niederschlagen. Der griechische Einfluss war noch stark ausgeprägt und große Teile der Bevölkerung lehnten Rom als neue Autorität ab. Dessen ungeachtet gingen die Vorbereitungen für die Fortsetzung des Sizilien-Feldzuges weiter. Im Frühjahr 236 v. Chr. zog die IV. Legion nach Westen. Die Belagerung von Agrigento wurde für das römische Heer zum vollen Erfolg. Das griechische Heer rieb sich am Belagerungsheer auf und konnte die Stadt nicht retten. Die Eroberung der Stadt war nur noch eine Frage der Zeit.

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Vielen Senatoren dämmerte inzwischen die Gewissheit, dass das Überleben Roms wohl von der Vernichtung des Makedonischen Reiches abhing. Nur über die toten Gebeine des Feindes konnte der Fortbestand der römischen Republik gewährleistet werden, denn die Region zwischen Aquileia und Segestica kam nicht zur Ruhe. Wieder standen feindliche Heere auf römischem Boden im Rücken der I. Legion. Die Makedonier konnten letztendlich vertrieben werden, aber sie würden zurückkommen, dessen war man sich gewiss. Um so wichtiger war es, den Feldzug auf Sizilien schnellstmöglich siegreich zu beenden. 235 c. Chr. stürmte die IV. Legion Agrigento und rottete alle Griechen und deren Sympathisanten mit Stumpf und Stiel aus. Zustände, wie nach der Eroberung von Syracus wollte man nicht mehr tolerieren.

Nun zog Publius Laevinus alle verfügbaren Truppen zusammen, um gegen Lilybaeum zu ziehen, der letzten griechischen Besitzung auf Sizilien. Erstaunt vernahm er, dass Spione innerhalb der Stadtmauern Thaulos von Thasos, den Anführer der Griechen entdeckt haben wollten. Allem Anschein nach diente Lilybaeum den Griechen als Hauptstadt, was einige Fragen aufwarf. Hatten die Makedonier die Griechen aus ihrem angestammten Gebieten vertrieben? Waren sie bereits so stark und mächtig? Ein beunruhigender Gedanke. Eiligst zog er mit seinen Truppen nach Lilybaeum und schloss die Hafenstadt ein.

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Anfang 233 v. Chr. stürmte die IV. Legion Lilybaeum und beendete die Existenz des griechischen Reiches. Durch jahrelange Kämpfe gegen die Makedonier geschwächt und aus ihrer Heimat vertrieben, fanden sie durch römische Waffen auf Sizilien ihr Ende. Der Erzfeind Roms war nicht mehr, doch mit den Makedoniern gab es würdige Nachfolger. Nun endlich hoffte Rom, sich auf den Feind im Norden konzentrieren zu können, während das übrige Land wachsen konnte...

von Hohenlohe » So 19.10.2014, 19:49

Was für ein blutiger Feldzug...Mein Glückwunsch gilt den tapferen Legionären, die dies durchgestanden haben... :fecht:

Hohenlohius

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