von George Pickett » Sa 25.10.2014, 15:00
S.P.Q.R.
Aequat omnes cinis. Impares nascimur, pares morimur! - Asche macht alle gleich! Ungleich werden wir geboren, gleich sterben wir! (Seneca)
Die Eroberung Siziliens und das Ende der Griechen (237 - 233 v. Chr.)
Am Ende des Jahres 237 v. Chr. war die römische Republik kurz vor dem Staatsbankrott. Die Militärausgaben verschlangen einen derart hohen Anteil der Staatseinnahmen, das der weitere Ausbau der Provinzen und Städte zunehmend erlahmte. Wenn gebaut wurde, dann waren es militärische Anlagen. Es wurde zunehmend schwieriger, die vielen toten Legionäre zu ersetzen. Aus der Not heraus füllte Vibius Coruncanius, der Befehlshaber der I. Legion, seine Truppen mit Illyrischen und sogar gallischen Söldnern auf, denn er brauchte jeden Mann, wenn er Segestica erfolgreich verteidigen wollte. Noch während er Söldner anwarb und bei Aquileia auf weitere Verstärkungen wartete, rückten die Makedonier gegen Segestica und begannen eine Belagerung. Vibius Coruncanius lies sofort die Zelte abbrechen und marschierte los. In der folgenden Schlacht bei Segestica musste Rom erneut einen hohen Blutzoll leisten, konnte den Feind jedoch schlagen und Segestica entsetzen.
Auf Sizilien musste die IV. Legion derweil einen Aufstand in Syracus niederschlagen. Der griechische Einfluss war noch stark ausgeprägt und große Teile der Bevölkerung lehnten Rom als neue Autorität ab. Dessen ungeachtet gingen die Vorbereitungen für die Fortsetzung des Sizilien-Feldzuges weiter. Im Frühjahr 236 v. Chr. zog die IV. Legion nach Westen. Die Belagerung von Agrigento wurde für das römische Heer zum vollen Erfolg. Das griechische Heer rieb sich am Belagerungsheer auf und konnte die Stadt nicht retten. Die Eroberung der Stadt war nur noch eine Frage der Zeit.
Vielen Senatoren dämmerte inzwischen die Gewissheit, dass das Überleben Roms wohl von der Vernichtung des Makedonischen Reiches abhing. Nur über die toten Gebeine des Feindes konnte der Fortbestand der römischen Republik gewährleistet werden, denn die Region zwischen Aquileia und Segestica kam nicht zur Ruhe. Wieder standen feindliche Heere auf römischem Boden im Rücken der I. Legion. Die Makedonier konnten letztendlich vertrieben werden, aber sie würden zurückkommen, dessen war man sich gewiss. Um so wichtiger war es, den Feldzug auf Sizilien schnellstmöglich siegreich zu beenden. 235 c. Chr. stürmte die IV. Legion Agrigento und rottete alle Griechen und deren Sympathisanten mit Stumpf und Stiel aus. Zustände, wie nach der Eroberung von Syracus wollte man nicht mehr tolerieren.
Nun zog Publius Laevinus alle verfügbaren Truppen zusammen, um gegen Lilybaeum zu ziehen, der letzten griechischen Besitzung auf Sizilien. Erstaunt vernahm er, dass Spione innerhalb der Stadtmauern Thaulos von Thasos, den Anführer der Griechen entdeckt haben wollten. Allem Anschein nach diente Lilybaeum den Griechen als Hauptstadt, was einige Fragen aufwarf. Hatten die Makedonier die Griechen aus ihrem angestammten Gebieten vertrieben? Waren sie bereits so stark und mächtig? Ein beunruhigender Gedanke. Eiligst zog er mit seinen Truppen nach Lilybaeum und schloss die Hafenstadt ein.
Anfang 233 v. Chr. stürmte die IV. Legion Lilybaeum und beendete die Existenz des griechischen Reiches. Durch jahrelange Kämpfe gegen die Makedonier geschwächt und aus ihrer Heimat vertrieben, fanden sie durch römische Waffen auf Sizilien ihr Ende. Der Erzfeind Roms war nicht mehr, doch mit den Makedoniern gab es würdige Nachfolger. Nun endlich hoffte Rom, sich auf den Feind im Norden konzentrieren zu können, während das übrige Land wachsen konnte...
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[size=134][align=center][u][i][b]Aequat omnes cinis. Impares nascimur, pares morimur! - Asche macht alle gleich! Ungleich werden wir geboren, gleich sterben wir! (Seneca) [/b][/i][/u][/align][/size]
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[align=center][i][b]Am Ende des Jahres 237 v. Chr. war die römische Republik kurz vor dem Staatsbankrott. Die Militärausgaben verschlangen einen derart hohen Anteil der Staatseinnahmen, das der weitere Ausbau der Provinzen und Städte zunehmend erlahmte. Wenn gebaut wurde, dann waren es militärische Anlagen. Es wurde zunehmend schwieriger, die vielen toten Legionäre zu ersetzen. Aus der Not heraus füllte Vibius Coruncanius, der Befehlshaber der I. Legion, seine Truppen mit Illyrischen und sogar gallischen Söldnern auf, denn er brauchte jeden Mann, wenn er Segestica erfolgreich verteidigen wollte. Noch während er Söldner anwarb und bei Aquileia auf weitere Verstärkungen wartete, rückten die Makedonier gegen Segestica und begannen eine Belagerung. Vibius Coruncanius lies sofort die Zelte abbrechen und marschierte los. In der folgenden Schlacht bei Segestica musste Rom erneut einen hohen Blutzoll leisten, konnte den Feind jedoch schlagen und Segestica entsetzen.[/b][/i]
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[i][b]Auf Sizilien musste die IV. Legion derweil einen Aufstand in Syracus niederschlagen. Der griechische Einfluss war noch stark ausgeprägt und große Teile der Bevölkerung lehnten Rom als neue Autorität ab. Dessen ungeachtet gingen die Vorbereitungen für die Fortsetzung des Sizilien-Feldzuges weiter. Im Frühjahr 236 v. Chr. zog die IV. Legion nach Westen. Die Belagerung von Agrigento wurde für das römische Heer zum vollen Erfolg. Das griechische Heer rieb sich am Belagerungsheer auf und konnte die Stadt nicht retten. Die Eroberung der Stadt war nur noch eine Frage der Zeit.[/b][/i]
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[i][b]Vielen Senatoren dämmerte inzwischen die Gewissheit, dass das Überleben Roms wohl von der Vernichtung des Makedonischen Reiches abhing. Nur über die toten Gebeine des Feindes konnte der Fortbestand der römischen Republik gewährleistet werden, denn die Region zwischen Aquileia und Segestica kam nicht zur Ruhe. Wieder standen feindliche Heere auf römischem Boden im Rücken der I. Legion. Die Makedonier konnten letztendlich vertrieben werden, aber sie würden zurückkommen, dessen war man sich gewiss. Um so wichtiger war es, den Feldzug auf Sizilien schnellstmöglich siegreich zu beenden. 235 c. Chr. stürmte die IV. Legion Agrigento und rottete alle Griechen und deren Sympathisanten mit Stumpf und Stiel aus. Zustände, wie nach der Eroberung von Syracus wollte man nicht mehr tolerieren.[/b][/i]
[i][b]Nun zog Publius Laevinus alle verfügbaren Truppen zusammen, um gegen Lilybaeum zu ziehen, der letzten griechischen Besitzung auf Sizilien. Erstaunt vernahm er, dass Spione innerhalb der Stadtmauern Thaulos von Thasos, den Anführer der Griechen entdeckt haben wollten. Allem Anschein nach diente Lilybaeum den Griechen als Hauptstadt, was einige Fragen aufwarf. Hatten die Makedonier die Griechen aus ihrem angestammten Gebieten vertrieben? Waren sie bereits so stark und mächtig? Ein beunruhigender Gedanke. Eiligst zog er mit seinen Truppen nach Lilybaeum und schloss die Hafenstadt ein.[/b][/i]
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[i][b]Anfang 233 v. Chr. stürmte die IV. Legion Lilybaeum und beendete die Existenz des griechischen Reiches. Durch jahrelange Kämpfe gegen die Makedonier geschwächt und aus ihrer Heimat vertrieben, fanden sie durch römische Waffen auf Sizilien ihr Ende. Der Erzfeind Roms war nicht mehr, doch mit den Makedoniern gab es würdige Nachfolger. Nun endlich hoffte Rom, sich auf den Feind im Norden konzentrieren zu können, während das übrige Land wachsen konnte...[/b][/i][/align]