Bruderkrieg, Kampf um Titos Erbe. Ein JNA AAR

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von Ratnik » So 08.03.2015, 04:32

08. April 1992, Lagebericht Zug 60:


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Nach einem langen Waffenstillstand kommt es jetzt überall in Bosnien zu schweren Kämpfen zwischen unseren Truppen und bosnisch/kroatischen Truppen.
In Kroatien selber gibt es keine nennenswerten Gefechte. Lediglich etwas Artilleriefeuer verursacht leichte Verluste. Wir sind gespannt ob Frankopan seine Großoffensive in Westslawonien wiederaufnehmen wird. Auch haben wir noch keine kroatischen Truppen in Bosnien aufklären können.
Laut Szenarioregeln dürften bis zu 3 Brigaden der kroatischen Armee ihre Brüder in Bosnien unterstützen. HOS Milizen und Söldner dürfen ebenfalls ohne Beschränkung in Bosnien
eingesetzt werden.

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Gesamtübersicht Bosnien

An Verstärkungen bekommen wir diese Runde nur ein Infanteriebataillon der Krajina Serben.




Die Westbosnienfront:


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Unsere Truppen rücken schnell vor da sich noch keine durchgehenden Frontlinien gebildet haben. Südlich von Banja Luka konnten unsere drei abgeschnittenen Infanteriebataillone von Westen und Süden her freigekämpft werden. Unsere Infanterie konnte 2 Mörderstellungen der bosnischen Kroaten unter geringsten eigenen Verlusten überrennen. Nördlich davon konnten die Verbände der Republika Srbska mit schwerer Artillerieunterstützung ein bosnisches Infanteriebataillon werfen und ihm ca. 50% Verluste zufügen. Nur noch ein bosnisch-kroatisches Infanteriebataillon trennt uns jetzt noch davon den Kessel auch von Norden zu sprengen. Westlich von Drvar konnten wir mit reinen Infanteriekräften ein Gebirgsbataillon der bosnischen Armee überrennen. Es wurde in 3 Kompanien zersprengt.
Die 140. mechanisierte Brigade der JNA und die 27. motorisierte Brigade der bosnischen Serben konnten unter geringen eigenen Verlusten ein bosnisches Gebirgsbataillon werfen. Damit konnten diese beiden Großeinheiten einen Korridor öffnen. Auf Bihac können wir erstmal aufgrund von Truppenmangel nicht vorrücken. Wir gehen auch davon aus, dass Frankopan seine Verstärkung zuerst hier konzentrieren wird.
Bihac ist essentiell Wichtig für die Kontrolle Westbosniens. Die Städte Bosanski Petrovac, Sanski Most und Prijedor sind teilweise eingeschlossen. Bosanska Krupa und Drvar können in den nächsten Wochen aktiv bedroht werden. Wir sind momentan sehr zufrieden mit der Situation.





Die Nordbosnienfront:


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Auch hier können wir an allen Abschnitten in die Offensive gehen. Die 253. motorisierte Brigade der JNA konnte erfolgreich eine Eisenbahnrücke über den Fluss Bosna sichern. Damit sind unsere drei Infanteriebataillone auf der Westseite des Flusses auch wieder versorgt. Auf dem Vormarsch Richtung Doboj überrennt die 16. motorisierte Brigade der JNA mit Unterstützung einiger bosnisch serbischer Einheiten Teslic und nehmen dabei ein kroatisches HQ gefangen. Das dürfte die Effizienz einer kroatischen Infanteriebrigade deutlich senken. Unser Versuch die beiden eingeschlossenen Infanteriebrigaden im Sturm freizukämpfen scheitert an der erbitterten Gegenwehr eines bosnischen Bataillons. Mit Panzern und mehr Artillerie werden wir aber den Durchbruch erzwingen können.
Weiter nördlich davon rückt die 1. Panzerbrigade der JNA auf Bosanski Brod vor und überrennt dabei ein bosnisches Bataillon was von einer kroatischen Mörserkompanie unterstützt wird. Unsere Verluste sind wieder sehr gering. Dies ist wohl auch auf den Einsatz von 30 M-84 Panzern zurückzuführen. Gegen diese Panzer gibt es bei den Bosniern kaum brauchbare Panzerabwehrwaffen. Noch sind wir uns nicht sicher ob wir Derventa erobern oder umgehen sollen.
Bei Brcko erfüllt die 211. Panzerbrigade des jugoslawischen Expeditionskorps unsere Erwartungen. Mit einem Sturmangriff werden 2 bosnische Infanteriebataillone aus ihren Stellungen geworfen und ziehen sich nach Brcko zurück. Wieder bleiben unsere Verluste sehr gering. Die 60 M-84 Panzer beweisen wieder ihren Wert. Allerdings werden sie kaum erfolgreich im Häuserkampf einzusetzen sein.
Östlich von Tuzla überrollen die T-55 Panzer der 327. motorisierten Brigade der JNA die bosnischen Stellungen. Dabei wird das verteidigende bosnische Bataillon in drei Kompanien aufgesplittert. Damit sind 2 weitere Infanteriebataillone der Bosniaken abgeschnitten.
Zvornik wird von der 252 Panzerbrigade der jugoslawischen Expeditionsarmee erobert. Unsere Verluste sind wieder sehr gering. Der Feind verliert dabei ein bosnisches Infanteriebataillon und ein Polizeibataillon.


Die Ostbosnienfront:


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Hier kommt es nur zu wenigen Kampfhandlungen. Nördlich von Sarajewo überrennen wir mit Panzerunterstützung eine bosnische Stellung. Unsere Verluste bleiben sehr gering. Der Feind verliert ca. 40% seiner Truppen. Durch eine örtliche Operation wird Srebrenica abgeschnitten. Die Stadt wird von 2 bosnischen Brigaden mit Unterstärke verteidigt. Wir könnten sie schnell einnehmen, müssten dafür aber Truppen von wichtigeren Frontabschnitten abziehen. Auch würde eine Eroberung von Srebrenica die internationale Meinung gegen uns noch mehr aufbringen. Unsere schlagkräftigste Einheit in der Region, die 3. Mechanisierte Gardebrigade ist immer noch geschockt. Genauso wie die Söldner. Diese Tatsache hat dazu geführt dass wir das strategisch wichtige Gorazde immer noch nicht bedrohen können.
Momentan rücken nur zwei leichte Brigaden auf Gorazde vor, müssen aber erst Foca nehmen. Insgesamt ist unsere Lage an diesem Frontabschnitt sehr positiv. Die Fronten sind relativ klar und wir müssen uns nun entscheiden wo wir zuerst offensiv werden. Unsere Überlegenheit an schweren Waffen ist eindeutig.



Die Südbosnienfront:


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Die Ausgangslage ist simpel, es gibt nur ein lohnendes Ziel: Mostar.
Wir haben zwei Kampfgruppen gebildet die von Süden und Osten auf Mostar vorstoßen werden.

Die nördliche Kampfgruppe besteht aus der Arkan-Brigade, eine leichten Infanteriebrigade die grade mal halbe Sollstärke besitzt, drei Bataillone Söldner und zwei Milizbataillone. Allerdings sind nur die Arkan-Brigade und die Milizen nicht geschockt. Uns stellen sich 3 Infanteriebataillone und 2 HQs entgegen. Die Veteranen der Arkan-Brigade können aber mit Panzer und Artillerieunterstützung die 2 HQs werfen. Die eigenen Verluste sind gering.
Die südliche Kampfgruppe besteht aus der 622. Motorisierten Brigade der JNA, der 1. Motorisierten und einer leichten Brigade der bosnischen Serben sowie Korpstruppen mit Militärpolizei, Pionieren und Flak. Dazu noch eine Artilleriebrigade mit 2 Batterien 155mm Geschützen. Dieser Kampfgruppe stellen sich 4 Bataillone bosnischer Kroaten, eine Mörserkompanie und einem HQ. Wir konnten ohne Probleme ein weiteres Stück der Straße freikämpfen und das kroatische Infanteriebataillon abdrängen.

Feinverluste in Bosnien:

Bosnische Kroaten: 1 HQ
Bosnische Muslime: 1 Polizeibataillon
1 Infanteriebataillon

von Ratnik » Mo 12.01.2015, 00:16

Militärische Lage III:


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Unsere Gegner, Die bosnischen Moslems und bosnischen Kroaten



Bisher konnten wir 83 Bataillone der Armee der bosnischen Moslems (weiß auf Grün) Davon sind über 70% Infanteriebataillone, der Rest sind Gebirgs, Sicherheits und motorisierte Infanterie Bataillone. Dazu konnten noch ein gutes Dutzend HQs Identifiziert werden. Nach unseren Geheimdienstinformationen werden in diesen HQs die wenigen Unterstützungseinheiten der Moslems konzentriert. Eine geringe Anzahl von Mörsern, Flak, Pionieren und Panzerabwehr ist in diesen HQs versammelt.


Wir konnten aber auch noch eine Kompanie Kommandotruppen der grünen Barette identifizieren. Auch eine Mörserbatterie und 3 Batterien Artillerie wurden aufgeklärt. Allerdings haben diese Einheiten nur Kompaniestärke und dürften damit etwa die Hälfte unserer Gefechtsstärke erreichen.
Darüber hinaus konnten wir eine Einheit Transporthubschrauber erkennen. Auch scheinen einige Städte von irregulären Verteidigungsregimentern verteidigt zu werden. Besondere Kampfstärke messen wir diesen Einheiten aber nicht zu.




Bei den bosnischen Kroaten (Weiß auf Hellblau) konnten wir 32 Bataillone identifizieren. Fast alles reine Infanteriebataillone bis auf vereinzelte Pionier und Sicherheitsbataillone. Auch scheint ein kleiner Teil dieser Bataillone motorisiert zu sein.


Unterstützt werden diese Einheiten von 8 Batterien schwere Mörser. Artillerie konnten wir bis dato noch nicht ausmachen. Wir gehen aber davon aus dass die Truppen der bosnischen Kroaten besser ausgerüstet sind als die bosnischen Muslime.
Darüber hinaus konnten wir ein Regiment HOS Miliz erkennen. Es werden aber noch mehr HOS Milizen vermutet. Deren Kampfwert wir etwas über den der normalen Infanteriebataillone einschätzen.



Diese Aufklärung ist aber unvollständig. Wir vermuten dass noch 30 bis 50 weitere Infanteriebataillone aufgestellt wurden und dass noch weitere in den nächsten Runden dazukommen werden. Dadurch sind wir rein Zahlenmäßig in der Unterzahl. Jedoch haben unsere Einheiten deutlich bessere Qualität und sind mit einer Vielzahl an schweren Waffen ausgestattet.
Bis dato konnten wir noch keine Panzereinheit bei unseren Gegnern in Bosnien identifizieren.

von Ratnik » So 11.01.2015, 23:49

Militärische Lage II:


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Unsere bosnische Armee:




Unsere bosnische Armee besteht aus Verbänden der jugoslawischen Volksarmee JNA (Weiß auf Rot).
Diese Einheiten sind zwar mit modernem schweren Material ausgerüstet, bekommen jedoch keine Ersatzausrüstung zugeteilt und haben oft nur wenig Manpower. Je offensiver man Sie einsetzt, desto schneller verlieren sie ihren Kampfwert. Allerdings sind vor allem die Brigaden der Qualitätsstufe A und B recht schlagkräftig. Brigaden der Qualitätsstufe R haben oft nur 20% ihrer Mannstärke und Ausrüstung.


- Korpstruppen des 10. Korps der JNA (MP, Flak, Artillerie, Pioniere, HQ)
- 140. Mechanisierte Brigade Qualitätsstufe B (40-50% Stärke)
- 228. Motorisierte Brigade Qualitätsstufe A (70-80% Stärke)
- Korpstruppen des 5. Korps der JNA (MP, Flak, Artillerie, Pioniere, HQ)
- 389. Raketenbrigade (4 Bataillone mobiler Raketenwerfer)
- 1. Panzerbrigade Qualitätsstufe B (40-50% Stärke, aber 32 M-84 Panzer)
- 454. gemischte Panzerabwehrbrigade
- 253. Motorisierte Brigade Qualitätsstufe B (40-50% Stärke)
- 16. Motorisierte Brigade Qualitätsstufe A (70-80% Stärke)
- 343. Motorisierte Brigade Qualitätsstufe R (ca. 20% Stärke)
- Korpstruppen des 17. Korps der JNA (MP, Flak, Artillerie, Pioniere, HQ)
- 327. Motorisierte Brigade Qualitätsstufe A (70-80% Stärke)
- 395. Motorisierte Brigade Qualitätsstufe B (40-50% Stärke)
- Korpstruppen des 4. Korps der JNA (MP, Flak, Artillerie, Pioniere, HQ)
- 10. Motorisierte Brigade Qualitätsstufe A (70-80% Stärke)
- 622. Motorisierte Brigade Qualitätsstufe A (70-80% Stärke)
- 4 Luftabwehrregimenter mit Insgesamt 8 SA-2 und 4 SA-6 Flugabwehrraketen



Die Streitkräfte der Republika Srpska (Schwarz auf Rot) werden in den nächsten Monaten das Rückgrat unserer Streitkräfte in Bosnien. Momentan besteht sie noch hauptsächlich aus Infanterie mit schwerer Artillerie, Pionieren, Flak und Panzerabwehr. In den nächsten Monaten werden jedoch auch Panzereinheiten aufgestellt.


- 19 Infanteriebrigaden, (Sollstärke 3 Infanteriebataillone, eine Batterie schwerer Mörser, Eien Batterie leichter Raketenwerfer und ein HQ) Die meisten Brigaden haben aber ncoh keine Sollstärke. Teilweise bestehen die Brigaden nur aus ein oder zwei Infanteriebataillonen ohne Unterstützungstruppen.
- 6 motorisierte Brigaden (Sollstärke 3 mot. Infanteriebataillone, ein Panzerabwehrbataillon, ein Panzerbataillon, ein Pionierbataillon sowie jeweils eine Batterie Artillerie und Flak). Jedoch befinden sich diese Brigaden noch in der Aufbauphase, schwere Waffen fehlen noch fast vollständig.
- 3 Artilleriebrigaden mit jeweils 2 Artilleriebatterien sowie Flak und Pioniereinheiten, jedoch auch noch nicht vollständig aufgestellt.
- 3 Korpstruppen mit Flak, Pionier und Militärpolizei
- Dem Armeehauptquartier in Banja Luka


Unterstützt werden diese Truppen durch Milizen (Schwarz auf Dunkelrot):


- 6 Partisanenbataillone in 4 Brigaden (wird im Laufe der Zeit auf 16 Bataillone erhöht)
- 14 Milizbataillone (wird im Laufe der Zeit auf 20 erhöht)


Diese Einheiten sind nur schlecht ausgebildet und mit veraltetem Material bewaffnet. Sie haben keine Unterstützungseinheiten und sind eigentlich nur für Defensivoperationen zu gebrauchen.

von Ammann » Mi 07.01.2015, 18:31

Na dann.auf was warten wir denn noch,auf nach Bosnien?!!!!!

von Cfant » Di 06.01.2015, 18:41

Hier stand Unsinn :)

von Admiral Hipper » Di 06.01.2015, 12:26

Nach wie vor lesen wir hier gerne mit. Schön das es weiter geht. :)

von Ratnik » Mo 05.01.2015, 18:31

Jetzt müsste es stimmen. heute Abend gibts noch den Bericht vom Geheimdienst und die gewünschten Karten.

von plankalkül » Mo 05.01.2015, 15:11

Die beiden Bilder sind dieselben (Srb./YU Panzerbrigaden).

Ansonsten: Wir warten gespannt auf weitere Updates!! :hunger:

von Ratnik » Mo 05.01.2015, 03:12

Militärische Lage I:


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Wir müssen uns entschuldigen dass wir die werten Regenten so lange auf ein Update haben warten lassen aber ein akuter Fall der Ruhr hat die Arbeit im Generalstab arg eingeschränkt.


Unsere bosnische Expeditionsarmee:


Laut hausregeln dürfen wir 3 jugoslawisch/serbische Formationen nach Bosnien entsenden um unsere dortigen Verbände zu unterstützen. Allerdings muss man anmerken dass Bosnien noch ein deutlich ungünstigeres Terrain bietet als Kroatien. Viele Berge, Hügel Wälder und Flüsse. Alles was den Verteidiger deutlich begünstigt. Wir jedoch haben momentan noch keine Gebirgs- oder Kommandotruppen zur Verfügung so dass wir unsere bewährtesten und kampfkräftigsten Brigaden in die Schlacht schicken werden:


- Die 211. Panzerbrigade mit 80 Panzern davon 60 modernste M-84 (T-72 Upgrade)
- Die 252. Panzerbrigade mit 80 Panzern davon 60 modernste M-84 (T-72 Upgrade)
- Die 3. Mechanisierte Gardebrigade mit 100 T-54/55

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Von diesen Einheiten ist die Gardebrigade die mit einem guten Abstand die erfahrenste. Der Professionalitätswert der Panzer- und mechanisierten Bataillone liegt zwischen 39% und 51%. Das ist für dieses Szenario sehr hoch. Die 252. Panzerbrigade ist mit 37% bei den Panzerbataillonen ebenfalls sehr erfahren. Die Flak, Artillerie und Pionierbataillone dieser 3 Brigaden sind mit teilweise deutlich über 40% und 50% Professionalität ebenfalls sehr erfahren. All diese Einheiten haben an der Ostslawonienfront bereits einiges an Erfahrung sammeln können. Vor allem die 120 M-84 Panzer dürften für die nur schlecht ausgerüsteten Bosnier nur schwer aufzuhalten sein. Zumindest wenn das Terrain es zulässt.



Darüber hinaus werden wir auch noch 4 Paramilitärische Formationen entsenden. Diese sind bis auf Arkans Tiger reine Infanterieeinheiten ohne Unterstützungsverbände:


- Arkans Gardebrigade, motorisierte Infanteriebrigade mit allen Unterstützungseinheiten. Viele davon jedoch nicht mit dem modernsten Material ausgestattet. Panzerkompanie mit 10 T-34.
- Die Seselj Brigade (nur Regimentsstärke) 3 Infanteriebataillone (Chetniks, Dusan Silni, White Eagle)
- Srbska Garda (Regimentsstärke) 3 Infanteriebataillone
- Söldner aus Russland, Weißrussland, Ukraine und Italien. Erfahrene Infanterie mit modernen allerdings nur leichten Waffenausgerüstet.

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Die Paramilitärs sind besser als es im ersten Moment den Anschein hat. Arkans Tiger können ohne weiteres auch alleine offensiv werden. Sie sind gut mit etwas in die Jahre gekommenem Material ausgerüstet. Die Professionalität der 3 motorisierten Infanteriebataillone liegt zwischen 36% und 42%. Die Professionalität der Seselj Brigade und der Srbska Garda liegt um die 40%. Die Bataillone sind genau wie die Söldner gut mit Infanteriewaffen ausgerüstet allerdings sind sie genau wie die Söldner bei größeren Offensivoperationen auf Unterstützung durch Artillerie und Panzer angewiesen. In der Verteidigung und bei Angriffen auf uneingegrabene Feindeinheiten dürften sie aber sehr erfolgreich sein.

von von Bismark » Sa 03.01.2015, 13:49

gibt es eine Karte dazu???

von Francis Drake » Fr 02.01.2015, 23:37

Wir lesen weiter mit. :)

von Solokow » Fr 02.01.2015, 09:17

Kann nur Zustimmen, dies ist wahrlich eine schöne Überraschung. Danke für den Überblick.

von Cfant » Sa 27.12.2014, 20:05

Eine willkommene Weihnachtsüberraschung. Wir sind gespannt :)

von Ratnik » Sa 27.12.2014, 01:54

Zusammenfassung:


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Viele haben bestimmt und auch zu Recht gedacht dass dieser AAR eingeschlafen ist, aber Todgesagte leben länger und jetzt geht es auch hier weiter. Die Kämpfe in Kroatien sind erst mal vorbei und unsere Verbände bereiten sich auf die Großoffensive in Bosnien vor. Hierzu werden wir morgen noch genaueres Kartenmaterial nachliefern. Ebenso wird enthüllt werden welche Verbände aus Serbien an den Kampfhandlungen in Bosnien teilnehmen werden. Wir mussten uns genaue Gedanken machen welche Einheiten besonders für die dortigen Kampfaufträge geeignet sind. Dazu gibt es auch eine erste geheimdienstliche Einschätzung unserer Gegner: der bosnischen Moslems und der bosnischen Kroaten.

Aber blicken wir erst mal auf unsere Erfolge und Misserfolge in Kroatien zurück, welche ja die Ausgangslage in Bosnien stark beeinflussen.




Unsere größten Misserfolge:



Weder Zagreb noch Split konnten von unseren Truppen bedroht werden, hier liegen noch viele Kilometer zwischen Front und Ziel.

Auch sind wir immer noch 5 Hexfelder (25km) von Karlovac entfernt. Also sind unsere Chancen Kroatien in die Küstenregion und die Hauptstadt mit Umland zu teilen erst mal noch Wunschträume. Vielleicht müssen wir uns mit einer kleineren, bescheideneren Lösung zufrieden geben.

Auch die erfolglose Schlacht um Sissak wo wir bei einem Gegenangriff 2 Bataillone und zusätzliche Panzerabwehreinheiten verloren, war kein Ruhmesblatt unserer Führung.



Unsere größten Erfolge:



Unsere Verluste, vor allem bei den Panzern und schweren Waffen sind deutlich geringer als erwartet. Vor allem die Eroberung Vukovars hätte deutlich kostspieliger sein können.
Die Eroberung von Dubrovnik und Gospic waren große strategische Erfolge die historisch nie stattgefunden haben. Dadurch hat sich unsere Ausgangslage verbessert.

Auch die (ahistorische) Eroberung von Nova Gradiska in Westslawonien hat unsere Stellung dort deutlich gefestigt. Unser Westslawonien ist deutlich wehrhafter als sein historisches Pendant.

Große Erfolge konnten wir in Ostslawonien erreichen wo wir neben Vukovar auch 2 Städtchen einnehmen konnten, die in der Geschichte kroatisch geblieben waren: Otok und Nustar. Unser Ostslawonien ist vor allem im südlichen Bereich deutlich größer und so kann Frankopan einige bosnische Gebiete nicht über Kroatien versorgen.

Mit Osijek und Maslenica sind zwei strategisch sehr wichtige Städte Frontstädte. Das wird Frankopan dazu zwingen dort eine starke Garnision zu lassen. Dies wird andere Frontabschnitte schwächen.

Wir sind schon sehr gespannt welche seiner drei erlaubten Verbände er nach Bosnien entsenden wird. Eine großangelegte Schwächung seiner Reserven kann er sich im Moment eigentlich nicht leisten.

von G.L.vonBlücher » Fr 25.04.2014, 08:57

Wir sind gespannt wie es nach der langen Waffenruhe weiter geht.
Die Verstärkungen sehen durchaus brauchbar aus.

von Ratnik » Fr 25.04.2014, 00:20

25.Januar 1992 bis 25. März, Lagebericht Zug 39 bis 56:


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Es herrscht langer Frieden in Kroatien. Der ausgehandelte Waffenstillstand war wirklich erfolgreich und es kommt zu keinen Kampfhandlungen. Die kroatische Armee hat eine große Umstrukturierung durchgeführt. Zahlreiche, allerdings kampfschwache Einheiten wurden abgezogen und durch weniger stärkere infanterieeinheiten ersetzt. Auch sind die kroatischen Gardebrigaden deutlich aufgestockt worden. Wir konnten mitlerweile mehrere Panzerbataillone auf kroatischer Seite identifizieren. Wir schätzen dass mitlerweile 5-6 Panzerbataillone sowie 3 mechanisiserte Bataillone auf kroatischer Seite im Einsatz sind. Allerdings haben wir immer noch deutlich mehr.

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In der Zwischenzeit wurde Babic entmachtet und ein Teil der serbischen Milizen in der krajina die babictreu waren, wurden aufgelöst. Insgesamt hat es 6 Milizbataillone getroffen. Allerdings war deren Kampfwert eh recht gering und wir planen auch die übrigen Milizen aus der direkten Frontlinie zu lösen und für Garnisionsaufgaben im Hinterland. Als zweiter Schritt plant unser Generalstab auch die 3 Partisanenbrigaden mit insgesamt 12 Infanteriebataillonen aus der Frontlinie zu lösen. Der Grund dafür ist einfach. Die Milizen und die Partisanen haben nicht genug Professionalitätund ihre Ausrüstung ist euch etwas schlechter als die der regulären infanteriebataillonen der Krajinaserben. Dadurch bilden sie eine natürliche Schwachstelle in unserer Front. Ein konzentrierter Angriff von kroatischen Elitetruppen könnte hier zu Einbrüchen und so einer ernsthaften Krise führen. Allerdings sind diese einheiten nicht nutzlos. Sie können Garnisionsdienste verrichten oder eine zweite Frontlinie in wichtigen Frontabschnitten besetzen. Aber momentan fehlen uns noch genügend reguläre Infanteriebataillone um all die zweitklassigen irregulären Einheiten abzulösen.

An Verstärkungen kommen in dieser Zeit folgende Verbände an:

14 Infanteriebataillone der Krajinaserben
4 Panzerabwehrregimenter der Krajinaserben
1 Militärpolizeibataillon der Krajinaserben
4 Artilleriebatterien der Krajinaserben
3 motorisierte Flakbatterien der Krajinaserben
3 Pionierbataillone der Krajinaserben
1 Pionierregiment der Krajinaserben

9 motorisierte Infanteriebataillone der jugoslawischen Armee
2 Gebirgsbataillone der jugoslawischen Armee
2 Infanteribataillone der jugoslawischen Armee
6 Brigade HQs der jugoslawischen Armee
3 motorisierte Artilleribatterien der jugoslawischen Armee
1 motorisierte Flakbatterie der jugoslawischen Armee
1 Möserbatterie der jugoslawischen Armee
1 Pionierbataillon der jugoslawischen Armee

Insgesamt also eine sehr willkommene Verstärkung. Vor allem konnten wir in der Zeit des Waffenstillstands viel Artillerie nach Ostslawonien verlegen. Zwar hat auch Frankpan dort viele Einheiten darunter Gardeinfanterie dort stationiert, aber das Schlachtfeld ist absolut Ideal. Eingegrabene Infanterie auf offenem Feld gegen Panzer und absolute Artillerieüberlegenheit sind eine schlechte Kombination. Frankopan hat hier übersehen eine Frontlinie hinter den Flüssen aufzubauen. Das würde eine Offensive deutlich schwieriger und verlustreicher für usn machen. Aber so können wir den Kroaten den Kampf zu unseren Gunsten aufzwingen.

von Ratnik » Di 08.04.2014, 02:04

21.Januar 1992, Lagebericht Zug 37 und 38:


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In dieser Woche (2 Züge) herrscht immer noch Frieden. Ein paar Einheiten werden noch transportiert, hauptsächlich an der Ostslawonienfront, aber das wars dann auch an großen Truppenbewegungen. An Verstärkungen bekommen wir nur insgesamt nur 5 Einheiten:Ein HQ und eine Artilleriebatterie der jugoslawischen Armee, sowie ein Pionierbataillon, ein Panzerabwehrregiment und ein Infanteriebataillon der Krajinaserben. In der Krajina und dem angeschlossenen Westslawonien haben wir aber momentan kaum weitere Reserven übrig. Es mangelt uns zwar nicht an Artillerie aber an weiteren kampfstarken Offensiveinheiten. Vor allem der schelchte Zustand der wenigen JNA Panzer und Mechbataillone macht uns Sorgen. Mal schauen ob Frankopan seine Offensive weiter vorrantreiben wird. Wir werden auf jeden fall weiter in Ostslawonien aktiv werden um Frankopan dazu zu zwingen seine wenigen aber kampfstarken Panzerbataillone dorthin zu verlegen. Dann bricht auch die Offensive in Westslawonien zusammen.

Unser Geheimdienst hat in Erfahrung bringen können dass die kroatische Armee einen teil ihrer Wehrpflichtigen-Verbände aufgelöst. Wir schätzen dass ca. 30 Infanteriebrigaden mit ca. 90 Infanteriebataillonen sowie weitern Unterstützungseinheiten abgezogen wurden. Auch die Zivilschutz- und einige Polizeibataillone wurden aufgelöst. Die Parteimilizen der SDP sind ebenfalls aufgelöst worden. Die etwas schlagkräftigeren HOS Milizen sind aber immer noch im Einsatz.Insgesamt dürften ca. 150 Einheiten aufgelöst worden sein. Das ist zwar eine große Zahl, aber die Qualität und der Kampfwert waren eher gering. Das Material und die Sqads dieser Einheiten gelangen aber in den Forcepool. So kann Frankopan seine kampfstärkeren Einheiten weiter auffüllen, zerschlagene wiederaufstellen und bekommt so auf lange Sicht eine schlagkräftigere Armee die auch eine größere Offensivstärke bekommen wird.

von Ratnik » Sa 05.04.2014, 01:45

14.Januar 1992, Lagebericht Zug 35 und 36:


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Eine witere Woche Waffenstillstand ist uns vergönnt. Über unsere Schwarzmarktkanäle konnten allerdings 200 BTR-50 beschafft werden. Diese gepanzerten Truppentransporter aus den 50er Jahren sind zwar nur mit einem leichten MG bewaffnet, werden aber vor allemin Pionierabteilungen eingesetzt. Letztendlich sind Panzerfahrzeuge aber Mangelware und vor allem auf kroatischer Seite haben nur die wenigsten Formationen den Luxus andere Transportmittel als LKWs zu bekommen.

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Eine UNO-Schutztruppe wurde aufgestellt und soll wohl diesen Frieden absichern. In den von uns besetzten Gebieten werden insgesamt 4 befestigte Bataillone positioniert, 2 russische, ein ukrainisches und ein polnisches Bataillon. Diese sind in der Krajina, sowie in Ost und Westslawonien Stationiert. Aber nirgends in Frontnähe.Wir könen diese Einheiten auch nicht bewegen. Sie sichern aber bedeutende Städte wie Knin und Vukovar ab.

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An Verstärkungen kommen in diesen beiden Runden folgende Einheiten an: Ein HQ, ein motorisiertes Infanteriebataillon und eine Artilleriebatterie der neuen jugoslawischen Armee. Drei Infanteribataillone, eines davon motorisiert, ein Pionierbataillon, ein Panzerabwehrregiment, eine Flakbatterie und 3! motorisierte Artilleriebatterien der Krajinaserben (mit insgesamt 110 schweren Geschützen über 120mm). Das ist wirklich eine ansehnliche Verstärkung. Unsere Truppen in der Krajina haben nun mehr als genug schwere Geschütze allerdings haben wir nur recht wenig Panzer in der Krajina. Lediglich einige Veraltete Panzer sind als HQ-Reserve und in den Milizbataillonen vorhanden. Dazu kommen noch 4 Panzer und 2 mechanisierte Batailloneder JNA, welche aber insgesamt nur noch über 45 moderne Panzer und ca. 40 gepanzerte Fahrzeuge verfügen. Also deutlich unter Sollbestand.
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von Ratnik » Do 03.04.2014, 03:15

07.Januar 1992, Lagebericht Zug 33 und 34:


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Der Waffenstillstand hält immer noch an. An Verstärkungen bekommen wir diese beiden Runden: Ein HQ und ein motorisiertes Infanteriebataillon der jugoslawischen Armee, 2 Infanteriebataillone, ein Pionierbataillon und ein Grenzschutzbataillon der Krajinaserben. Dazu werden noch Teile eines zerschlagenes Infanteriebataillon der Krajinaserben wiederaufgestellt.

Zum Glück haben einige unserer "Geschäftsmänner" 93 ZSU-57 Flakpanzer auf dem Schwarzmarkt beschaffen können. Sie sind in den letzten 3 Runden in Lieferungen von jeweils 31 Flakpanzern in unsere Arsenale eingelagert worden. In Anbetracht des NATO Flugverbotes und der Präsenz diverser NATO-Staffeln freuen wir uns über jede Verstärkung der Luftabwehr. Auch wenn dieser Flakpanzer nur gegen tieffliegene Ziele einsetzbar ist und er auch nicht sonderlich modern ist, so ist er vor allem im Einsatz gegen Infanterie und nur leichtgepanzerte Bodenziele sehr brauchbar.

Die EU hat Kroatien als unabhängigen Staat anerkannt. Das wäre die nächste diplomatische Niederlage für uns.

von Frankenland » Mi 02.04.2014, 19:55

Danke für die Karte. :top:

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