das Jahr 1941
Brigaden 722, Mannstärke 1709, Offiziere 89%, 66k/22k/59K/99k/1K/99K IK 308/415, Neutralität 50 bis 56, Nachschubbedarf 30
All meine Bemühungen ein Bündnis mit Nat. oder Kom. China für den strategischen Effekt Sowjetisch-Chinesischer Nichtangriffspakt einzugehen, sind bislang gescheitert. Ich habe sehr viele Führungspunkte bislang für das Erreichen dieses Zieles erfolglos geopfert, die ich alternativ in mehr Offiziere oder mehr Technologieforschung hätte stecken können. Ich sehe im Moment bei den Neutralitätswerten der SU keine notwendige Abwärtsdynamik für ein Erreichen der notwendigen 25 Neutralität. Vermutlich muss man dies bis zum 1.9.1939 erreicht haben oder keinen Molotov-Ribbentropp Pakt mit Deutschland abschließen. Ich entschließe mich das Ziel aufzugeben oder zumindest bis Kriegsbeginn stillzulegen. Ich bin mit diesem Problem nicht allein, denn bislang habe ich in noch keinem AAR hier oder auch bei Paradox von einem Spieler gelesen, der diesen strategischen Effekt als SU erreicht hätte.
Ich hoffe, mit den im Bau befindlichen Bauaufträgen bis zum Kriegsbeginn noch auf 800 Brigaden zu kommen, um den strategischen Effekt Große Armee zu bekommen. Ich stelle fest, dass ich zu Zeiten meiner Freiwilligenarmee mehr Panzertruppen hätte bauen sollen. Jetzt kosten diese doch erheblich mehr IK. Schwere Panzer (KV-1) habe ich noch gar keine in Auftrag gegeben.
15. März strategischen Effekt Große Armee erreicht (Anzahl Brigaden >800)
12. April Rumänien tritt der Achse bei
Zuletzt fertig gewordene Truppen an der Grenze zu Japan gesetzt, da in meinem savestand mit einem Überfall der Japaner ernsthaft gerechnet werden muss.
Da in meinem Spiel Deutschland bis Sommer 1942 mir keinen Krieg erklären will, muss ich per Hand und Konsole nachhelfen, denn es soll ja ein AAR über den großen vaterländischen Krieg 1991-1945 werden. Da ist es schon doof, wenn durch die KI gar kein Krieg stattfinden wird.
Dank dem Forumstipp also mit <Shift+3> im Pausestadium die Konsole geöffnet und mit <tag GER> dann als Deutschland per Hand der SU den Krieg erklärt und als Ziel Raum im Osten ausgewählt und dann mit <tag SOV> wieder zurückgewechselt.
22. Juni 1941 Unternehmen Barbarossa Überfall auf die Sowjetunion
Deutschland + Slowakei + Ungarn + Rumänien + Bulgarien + Italien + Finnland + Äthiopien + Manchukuo + Mengkukuo + Japan erklären der Sowjetunion den Krieg!
Die KI hat durch den Konsolentrick mir meine Kriegsschauplätze neu organisiert und dabei nochmals gestrafft. Im nachhinein bin ich darüber nicht böse, denn sie macht Sinn und reduziert nochmals das nötige Führungspotential.

In der Forschung habe ich gefühlt gar nicht so viel Rückstand.
Die militärischen Organisationsraten der Sowjetunion sind trotz in etwa gleicher Forschungsstufen nur reichlich halb so hoch wie bei Deutschland, da die geringere Offiziersrate den Organisationsgrad deutlich drückt.
Organisation von (D/SU) Inf 65 / 42 PAK 65 / 37 Flak 65/ 36 takt. Bomber 60 / 27 Jäger 60 / 31 Gebirgsjäger 77 / 45 Panzer 65 / 41 HQ 65 / 37
Es kommt mir so vor, als ob 77% Offiziersrate gleichbedeutend ist mit 0,77 Modifikation bei der Berechnung der Organisationsrate. Und das schlimme dabei ist, meine Offiziersrate wird noch weiter absinken und damit auch die Organisationswerte meiner Armee.
Schauen wir auf die Gesamtstärke der Streitkräfte der beiden großen Lager.

In meinem Spiel treten die europäischen Achsenverbündeten durchweg mit den gleichen Waffen- und Organisationsraten wie der Technologieführer Deutschland auf. Da kommt schon einmal später z. Bsp. die Slowakei mit den besten schweren (deutschen) Panzern über die Grenze.
Deutschland Brigaden 523 Mannst. 1418 Offz. 120% 99k/55k/30k/38k/34k/89k
Sowjetunion Brigaden 882 Mannst. 1296 Offz. 77% 61k/24k/56k/99k/15k/99k
Ein Vergleich der Luftstreitkräfte der wichtigsten Akteure.

Wie man sehen kann, haben wir schon rein anzahlmäßig erheblichen Rückstand, vom technologischen Rückstand zum DR ganz zu schweigen.
Meine Truppenstärke verteilt sich anfangs wie folgt Arkhangelsk 89k Leningrad 98k Kiew 1460k davon 54k bei Persien und 28k bei der Türkei Zentralasien 64k (auch bei Persien) +18k (bei Afghanistan) Pazifik 551k, meine Flugzeugstaffeln befinden sich ausschließlich an der West- und Nordfront, meine Schiffe befinden sich ausschließlich im schwarzen Meer
Kommen wir zur geostrategischen Lage rund um unser Land.
Im Osten werden wir von den Japanern und dessen Marionetten bedroht. Unsere Mannstärke an dieser Front beträgt 551k + Mongoleitruppen.

Die Japaner haben 321k Truppenstärke + Ihre 2 Verbündeten Manchukuo und Mengkukuo mit zusammen weiteren 358k am Start = rd. 679k.
Das deutsche Reich hat an seiner europäischen Ostfront nur 533k Mann unter Waffen,

weil auf dem Balkan der Griechenlandfeldzug noch nicht beendet werden konnte und dort noch insgesamt 216k eigene Mannstärke stehen und

davon im östlichen Afrikafeldzug etliche starke Truppenteile gerade eine Mitoffensive (Anführer Italien) gegen den Irak starten.

Hinter dem Irak liegt das Land Persien, auf welches auch die SU Ansprüche erhebt, um sich etwaige Zugänge zum roten Meer frei zu halten.
Im Norden hatte Deutschland anscheinend keine Zeit bis zum 22.4.1941 Norwegen zu erobern. Finnland hat 167k Mann gegen unsere 98k in Leningrad und 89k = 187k, also zu Beginn ungefähr Gleichstand.
Mit der Kriegserklärung werden der SU neue politische Entscheidungen ermöglicht. Man lässt mich wissen, ich könnte die Weltmacht Sinkiang in ein Bündnis einladen. Bei näherer Betrachtung wird aber nur eine Einladung zur Fraktion zugelassen. Ich stelle sie und sie wird angenommen.
Dann stellen wir selbst verständlich von dreijähriger Wehrplicht auf Wehrpflicht bei Bedarf um und wählen die nationale Entscheidung „Für das Mutterland“. Die jetzt wieder möglichen wirtschaftlichen Entscheidungen Totale wirtschaftliche Mobilmachung und Schwerpunkt auf Schwerindustrie wähle ich ebenfalls und dadurch steigt meine IK von 307/414 auf 310/558.
Ich realisiere, dass meine Metalleinkäufe bei der USA eingestellt wurden, weil angeblich keine Konvois bereitgestellt worden. Ich kündige die bestehenden 3 Verträge und beabsichtige 3 neue abzuschließen, die dann die sicherere Pazifikroute fahren sollen, meist zuerst aber noch die Schwarzmeerroute nehmen werden. Die alten Routen gingen über die Ostsee, die jetzt von den deutschen beherrscht wird. Meine U-Boote habe ich auf Konvoiabfang ins schwarze Meer geschickt. Die Großkampfschiffe verbleiben zumeist in den sicheren Häfen rund ums schwarze Meer.
Beschäftigen wir uns jetzt mit dem geplanten Kriegsverlauf. Da ich das historische Erlebnis auf der Landkarte nachstellen möchte, brauchen wir uns nur die historischen Landkarten anschauen, was uns erwarten soll.
Unsere Armeestärke an der Westfront beträgt zum Kriegsausbruch immerhin stolze 1460k unter der Führung des HQ Kiew (von KI beim Konsolenbesuch eingerichtet), abzüglich 98k für die Leningrader Front zu Finnland unter dem schon sehr erfahrenen Zhukov und abzüglich 28k an der türkischen Grenze und 54k an der kaukasischen Persiengrenze = 1280k an der Grenze zum Reich, der Slowakei, Ungarn und Rumäniens.

Ich habe bewusst nicht viele Truppen an der bestmöglichen Erstverteidigungslinie (Grenzfluss) gesetzt.
Der 4-Fähigkeiten Feldmarschall Gamarnik ist übrigens ein Ergebnis meiner Finnland-Winterkrieg Weiterbildungsoffensive.

Der Kriegsveteran wird erkennen können, das meiner Leningrader Truppe bei Kriegsausbruch noch bestimmte sehr wichtige Waffengattungen (Pak, Flak) fehlen. Diese sind am Anfang gegen die Finnen noch entbehrlich und sollen später aus der sich von der Baltikfront zurückziehenden kampferprobten Truppe gewonnen werden. Grundsätzlich besteht die realistische Möglichkeit der vollständigen Einkesselung meiner gesamten Leningrader Front mit den Problemen der Raumknappheit (kein weiterer Rückzug zwecks Erholung möglich, hoher Stapelwert) und extremen Nachschubmangels. Deswegen habe/werde ich ganz konsequent Logistiker und Kommandogeneräle hier integrieren und deswegen habe ich auch östlichs des Ladogasees zu Beginn vorausschauend noch einen Flugplatz gebaut, über den dann Nachschub eingeflogen werden soll. Das setzt natürlich voraus, das dieser Zusatzflugplatz nicht von den Finnen oder den Deutschen besetzt wird und meine Frachtflugzeuge die Distanz überhaupt überbrücken können (-> muss ich mal testen

).
Da bei einer vollständigen Einkesselung auch die Gefahr des vollständigen Truppenverlustes durch Gefangennahme droht bin ich mir noch unsicher, ob ich sehr kampferprobte Einheiten hierhin verlegen soll ,deren Verlust mich emotional sehr treffen würde. Entgegen der Historie machen im Paradoxspiel die deutschen Truppen vor Leningrad nämlich nicht halt, sondern wollen dieses wirklich erobern und nicht nur aushungern.
Nun auf, der Worte sind genug gewechselt, lassen wir im nächsten Beitrag den großen Krieg beginnen.