von Setsches » Mo 19.01.2026, 09:33
prokurdische SDF ist in der letzten Woche kollabiert und verliert einen Großteil seiner Gebiet östlich vom Euphrat. Letzte Woche wurden kurdische YPG Kräfte aus dem Stadteil Scheich Maksud in Aleppo vertrieben und jetzt sind der SDF die arabische Stämme von der Fahne gegangen, welche die Gebiete entlang des Euphrats besiedeln. Welche Art von Autonomie die Kurden in Zukunft bekommen werden bleibt abzuwarten, zuletzt wurde von der Regierung al-Scharaas ein Gesetz erlassen, was allen Menschen in Syrien gleiche Rechte geben soll. Ob sich die islamistischen Milizien daran halten ist fraglich. Wie immer ist die Gemengenlage schwer in Schwarz und Weiß zu trennen, die Graustufen vielfälltig. Während die SDF Truppen von europäern und den USA lange als Verbündete angesehen wurden, waren sie in den arabischen Stammesgebieten entlang des Euphrats verhasst und mehr ein Zweckbündnis gegen IS und Assad. In vielen Städten entlang des Euphrats wurden in den letzten Tagen unzählige YPG, Öcalan und andere kurdische Denkmäler, die nach der Eroberung/Befreiung errichtet wurde niedergerissen.Für die Zivilisten ist es eine Katastrophe, viele Kurden waren zuerst aus Aleppo in die SDF Gebiete geflohen und müssen nun bei winterlichen Temperaturen weiterziehen. Auch haben die islamistischen Milizen die Gefängnisse geöffnet, in denen viele ISIS Kämpfer und deren Familie interniert oder eingesperrt waren.Ausgang offen, aber die Kämpfe werden vermutlich dort enden, wo die Kurden eine deutliche Mehrheit in der Bevölkerung stellen.
https://x.com/TheStudyofWar/status/2013102797315514686Die prokurdische SDF ist in der letzten Woche kollabiert und verliert einen Großteil seiner Gebiet östlich vom Euphrat. Letzte Woche wurden kurdische YPG Kräfte aus dem Stadteil Scheich Maksud in Aleppo vertrieben und jetzt sind der SDF die arabische Stämme von der Fahne gegangen, welche die Gebiete entlang des Euphrats besiedeln. Welche Art von Autonomie die Kurden in Zukunft bekommen werden bleibt abzuwarten, zuletzt wurde von der Regierung al-Scharaas ein Gesetz erlassen, was allen Menschen in Syrien gleiche Rechte geben soll. Ob sich die islamistischen Milizien daran halten ist fraglich. Wie immer ist die Gemengenlage schwer in Schwarz und Weiß zu trennen, die Graustufen vielfälltig. Während die SDF Truppen von europäern und den USA lange als Verbündete angesehen wurden, waren sie in den arabischen Stammesgebieten entlang des Euphrats verhasst und mehr ein Zweckbündnis gegen IS und Assad. In vielen Städten entlang des Euphrats wurden in den letzten Tagen unzählige YPG, Öcalan und andere kurdische Denkmäler, die nach der Eroberung/Befreiung errichtet wurde niedergerissen.Für die Zivilisten ist es eine Katastrophe, viele Kurden waren zuerst aus Aleppo in die SDF Gebiete geflohen und müssen nun bei winterlichen Temperaturen weiterziehen. Auch haben die islamistischen Milizen die Gefängnisse geöffnet, in denen viele ISIS Kämpfer und deren Familie interniert oder eingesperrt waren.Ausgang offen, aber die Kämpfe werden vermutlich dort enden, wo die Kurden eine deutliche Mehrheit in der Bevölkerung stellen.