So muss denn das Schwert entscheiden - Deutsches Reich 1914

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von Frankenland » Di 21.05.2013, 16:20

Viel Erfolg!Und denkt dran.Jeder Stoss ein Franzos,jeder Schuss ein Russ und jeder Tritt ein Brit. :D

von von_Holstein » Di 21.05.2013, 16:02

Oder etwa etwas anderes? Ich würde mich über Euren Bericht freuen :)

von H34DHUN73R » Mo 13.05.2013, 21:24

Vielleicht sind die Neuigkeiten so beschaffen, dass man sie dem Volk nicht zumuten will.
Gab es ungewöhnliche Reiseaktivitäten bei führenden Persönlichkeiten?
Große Überweisungen ins neutrale Ausland gar?

von Ratnik » Mo 13.05.2013, 19:33

Sehen wir genauso: Update!!!!

von Kurfürst Moritz » Mo 13.05.2013, 15:09

Wir fordern die Kriegsberichterstattung auf, ihre Berichte unverzüglich fortzuführen!
Die Öffentlichkeit hat ein Recht auf Bekanntgabe der Mobilmachung etcetera pp.

:ph:

von Ratnik » Mi 27.03.2013, 11:47

Gibt es denn noch eine Chance für ein Update.

Wir würden euch gerne Europa überrennen und neuordnen sehen.

von Azrael » Do 14.03.2013, 23:51

Langsam wird es spannend, schafft es das Deutsche Heer bis Weihnachten nach Paris oder wird es wieder ein Stellungskrieg wie man ihn aus der Geschichte kennt? ^^

von Overlord » Do 14.03.2013, 19:28

:eek: :eek: Oberpeinlich!!
Danke für den Hinweis!
Das kommt dabei raus, wenn man bei der Bildersuche schlampt und das Update auf Teufel komm raus noch fertig kriegen will... :(

von Jerobeam II. » Do 14.03.2013, 16:29

Das ist der falsche Moltke! Das ist der Schweiger, nicht der Kriecher!

EDIT: Jetzt ist es der Kriecher, nicht mehr der Schweiger.

von Overlord » Do 14.03.2013, 15:45

Kapitel 6: Das Ultimatum läuft ab

Berlin, den 20. Juli 1914, Frühmorgens

Major von Arckendorf drückte den Türkauf hinunter, schwang die Tür auf und betrat den geräumigen Saal, in dessen Mitte Moltke alleine stand und nachdenklich aus dem Fenster blickte.


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„Das wars also?“, fragte er den alten Generaloberst, „es gibt wohl Krieg, oder nicht?“
Der alte Mann erhob erschrocken seinen Blick: „Ach Arckendorf, Sie sind es. Ich weiß nicht...“
„Ach kommen Sie schon, Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass das noch zu retten ist!
Österreich hat ein umfassendes Ultimatum an Serbien formuliert, und anstatt wirklich darauf einzugehen, haben die Serben ihre sogenannten „slawischen Brüder“ in Russland um Hilfe gebeten. Wir haben gar keine Wahl, bei einem Konflikt zwischen Österreich und Russland stehen wir zur Donaumonarchie!“
„Beruhigen Sie sich mein junger Freund, Ihnen fehlt wirklich die Gelassenheit des Alters...“, tadelte der Generalstabschef den energischen Offizier.


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„Ich glaube ja, dass Sie recht haben, aber unterschätzen Sie nie die Diplomaten unseres geliebten Reiches. Mal sehen, was sie zu richten vermögen.“
„Pah. Diplomaten werden Deutschland nicht vor dem Untergang bewahren, wenn erst Franzmannen und Russen ins Reich schwemmen.“, höhnte der Major verächtlich, „ habt Ihr mit dem Kaiser gesprochen? Erlaubt er die Mobilisierung?“
„Nicht solange nicht wirklich ein Notstand vorherrscht. Solange noch kein Krieg herrscht, gibt’s auch keine Mobilisierung. Das waren seine Worte...“


http://ungarisches-institut.de/dokument ... 0722-1.pdf
Das Österreichische Ultimatum

von Ratnik » Do 14.03.2013, 11:56

H34DHUN73R hat geschrieben:Holland war im Schlieffenplan drin?
Da müssten Wir ja glatt nochmal in Unserer Kopie nachblättern

In der ursprünglichen Version schon:
Als Schlieffens Verabschiedung aus Altersgründen beschlossen war, legte dieser seinen Plan noch einmal in Form einer Denkschrift im Dezember 1905 nieder.[11] Darin wurde die Moselstellung zum Drehpunkt der deutschen Aufmarschplanung: 7/8 der Truppen sollten nördlich und lediglich geringe Kräfte südlich davon aufgestellt werden. Unter Verletzung der holländischen, belgischen und luxemburgischen Neutralität sollten die französischen Festungen umgangen werden. Nach der Umfassung ihrer linken Flanke sollte die französische Armee geschlagen werden.
Deshalb wollen wir auch das Orginal sehen, dann klappts bestimmt mit dem Kaffeetrinken in Paris.

von H34DHUN73R » Mi 13.03.2013, 19:21

Holland war im Schlieffenplan drin?
Da müssten Wir ja glatt nochmal in Unserer Kopie nachblättern

von Ratnik » Mi 13.03.2013, 17:40

Wir fordern den Schliefenplan in Reinform. Die paar Holländer sind doch in Rekordzeit besiegt und besetzt!

von Overlord » Mi 13.03.2013, 16:56

Wilhelm Klink hat geschrieben:Werdet Ihr Generalfeldmarschall von Schlieffens letzte Worte in die Planungen des Generalstabs einbringen und die Herren Generäle von der Wichtigkeit derer überzeugen können?
Der Major wird sich diesbezüglich ins Zeug legen. :)
Ratnik hat geschrieben:Wir wären sogar dafür Holland in die Pläne miteinzubeziehen.
Schwierige Frage! Ich hatte das auch bereits erwogen, dann aber eigentlich wegen den zusätzlichen etwa 7 Divsionen, die dann im Norden noch gegen uns stehen, wieder verworfen. An dieser Stelle müsste man wohl mehr Truppen zur Flankensicherung zurücklassen. Andererseits wäre das der Schlieffenplan in Reinform. Hätte auch was. :)
Andere Meinungen dazu?

von H34DHUN73R » Di 12.03.2013, 20:52

tja, nur nicht an der falschen Stelle sparen :D

von Ratnik » Di 12.03.2013, 09:32

Wir wären sogar dafür Holland in die Pläne miteinzubeziehen.

von Wilhelm Klink » Mo 11.03.2013, 21:49

Werdet Ihr Generalfeldmarschall von Schlieffens letzte Worte in die Planungen des Generalstabs einbringen und die Herren Generäle von der Wichtigkeit derer überzeugen können?

von Overlord » Mo 11.03.2013, 14:23

Kapitel 5: Die Ruhe vor dem Sturm

Entgegen seiner Erwartungen waren die letzten Wochen seit dem Attentat eher ruhig geblieben. Natürlich gab es diplomatische Gespräche und was sich zwischen Österreich und Serbien tat wusste niemand so genau, aber insgesamt vermittelte die allgemeine Stimmung nicht den Eindruck als stünde man vor einem Krieg.


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Major von Arckendorf war zusammen mit den anderen Generalstabsoffizieren, die sich in der Posener Kaiserresidenz befunden hatten, Nach Berlin gereist, wo er seitdem seine Zeit absaß. Anders konnte man seine Tätigkeit kaum betiteln, was ihm angesichts der doch nicht unbedrohlichen Lage irgendwie paradox erschien.

Seit mehreren Tagen hatte er Moltke bereits nicht mehr gesprochen und wusste daher auch nichts neues. Bei ihrem letzten Gespräch hatte er allerdings erfahren, dass Ausrüstung und Nachschubbestand der Reserve- und Landwehrdivisionen im Grenzbereich in großem Umfang erneuert und aufgestockt worden waren. Ganz untätig blieb man also wohl doch nicht.



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Dennoch machte dem für seinen Rang noch recht jungen Offizier die Untätigkeit zu schaffen. Seufzend schenkte er sich einen Korn ein, was für die frühe Uhrzeit doch ungewöhnlich war.


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Er blickte auf das Porträt seines Vaters, General von Arckendorf, der im Deutsch-Französischen Krieg gefallen war. Sie waren sich nie begegnet und doch verspürte der Major den starken Drang seinen Vater stolz zu machen.


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Irgendwie wusste er, dass die Gelegenheit dafür nah war.

von Overlord » So 10.03.2013, 20:15

Kapitel 4: Lange Reden, wenig Sinn

In gespannter Erwartung schritt Major von Arckendorf die Treppen im Residenzschloss Posen hinauf. Während ihrer Anreise hatte der Leutnant ihm noch einige Details zum gestrigen Anschlag in der bosnischen Hauptstadt genannt. Anscheinend war das Attentat von einem serbischen Nationalisten mit dem Namen Gavrilo Princip verübt worden.


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Ob, und wenn ja wie stark der serbische Staat darin verwickelt war, ließ sich zu diesem Zeitpunkt wohl schlecht sagen. Die letzten Jahre hatten jedoch gezeigt, dass man bei Geschehnissen auf dem Balkan immer das schlimmste vermuten musste.


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Arckendorf war in politischen Fragen nicht wirklich erfahren und er überließ den Bürokraten nur zu gern die Führung in solchen Situationen, aber eines wusste er genau: sollte die Politik versagen, würde es der Generalstab schon richten.
Er trat in die Räumlichkeiten des Generalstabs ein und begrüßte die anwesenden Männer mit einem kurzen Kopfnicken.
Er ließ seinen Blick durch den Raum wandern. Außer ihm selbst und Moltke waren außerdem zwei weitere Generalstabsoffiziere, drei Heeresoffiziere, die er nicht kannte und ein Marineoffizier anwesend.
Moltke erhob zuerst das Wort: „Ah ja Arckendorf, da sind Sie ja. Bitte kommen Sie zu uns. Der Kaiser ist bereits nach Berlin abgereist, aber der Rest des Generalstabs hier folgt ihm erst morgen nach. Wir verlegen unseren Sitz fürs Erste nach Berlin, bis die Situation klarer ist.“
„Mit „klarer ist“ meinen Sie, dass dann Krieg herrscht?“, fragte Arckendorf ein wenig provokant.
„Nicht notwendigerweise. Wir müssen lediglich wissen, ob es Krieg geben wird oder nicht. Der Rest folgt dann natürlicherweise.“
„Sie reden so selbstverständlich vom Krieg“, warf der Marineoffizier ein, „ich hege aber arge Zweifel, dass dieser Zwischenfall notwendigerweise zu einem Krieg führen soll. Und selbst wenn, dann wahrscheinlich ohne unsere Beteiligung.“
„Das ist ja wohl eine völlig naive Sichtweise!“, warf Major Gertel, ebenfalls Mitglied des Großen Generalstabs und Arckendorf wohl bekannt, erregt ein, „Die Österreicher werden das Attentat den Serben in die Schuhe schieben und es als willkommenen Anlass sehen, einen Krieg gegen den unliebsamen Nachbarn anzuzetteln. Russland wird Serbien unterstützen und dann stehen wir in der Zwickmühle. Unsere Bündnispflichten gegenüber Österreich und die allgemeine Haltung des Volkes werden uns geradezu in einen Krieg drängen.“

...

Major von Arckendorf schwirrte fürchterlich der Kopf, als er nach der mehrstündigen Versammlung schließlich ans Freie kam. Er sog gierig die frische Luft ein und ging ein Stück spazieren. Er bewunderte einmal mehr die Schönheit der altdeutschen Stadt und wurde sich zum ersten Mal schmerzlich bewusst, was ein Krieg für die Deutschen eben auch bedeuten würde....


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von Sunabouzu » So 10.03.2013, 15:50

Hindenburg hat geschrieben:Oh, ein Weltkriegs-Szenario mit HoI III... ich schaue hier mal regemlmäßig rein. Sieht interessant aus.
Darkest Hour ist ein Stadalone Addon für HoI II.
Mit HoI III hat das ganze wenig zu tun.

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