Der Abwehrkampf Südkoreas gegen die rote Flut aus dem Norden. Lieber tot als rot!

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von Cfant » Di 02.02.2016, 09:20

Der werte Amman hat die Frage ja schon beantwortet. Vielen Dank dafür. :)

von Ammann » Fr 29.01.2016, 13:00

Das Szenario ist Korea 50-53 und zu finden ist es hier http://www.the-strategist.net/RD/scenarii/browse_scenario.php

von Viper77 » Do 28.01.2016, 11:58

Welche Version des Scenarios war denn hier gespielt und wo finde ich diese im Netz ?

Danke :)

von Ratnik » Mi 31.07.2013, 14:41

Um mich meinem Vorredner und Ex Berater anzuschließen: Ja die Kommunisten haben die Schlacht um Korea verloren. Es gibt eigendlich keine Chance mehr die UN Linien noch zu durchbrechen oder tief einzudrücken. Selbst eine Eroberung von Pjöngjang ist nahezu ausgeschlossen. Wir haben uns den neusten Zug gestern auch shcon angeschaut und dann verstanden warum der werte Frankopan kapituliert hat. Als Analyse können wir dafür folgende Gründe ausmachen:

1. Die NK Armee hat in den ersten 10 Zügen zu viel Zeit mit der ausräucherung einzelner abgeschnittener südkoreanischer verbände verschwendet. Auch die Schlacht um seoul hat viel zu viel Zeit gekostet. Anstatt die Südkoreaner nur beiseite zu schieben und mit den von Panzern unterstützten Elitedivisionen weiter nach Süden vorzustürmen. Wurde jede Verteidigungsstellung einzeln vernichtet. Das hatte zur folge dass die NK Elitedivisionen schon geschwächt und vor allem viel zu spät den Pusanperimeter erreichten. Hier konnten wir in Zwischenzeit eine starke Verteidigung aufbauen. Für die oben genannten Aufgaben wären die NK Divisionen der zweiten Welle viel besser geeignet gewesen.
2. Zu spätes Umschalten von Offensive auf Deffensive. Die NK Divisionen haben noch recht lange versucht unsere Stellungen frontal zu durchbrechen. Dabei mussten sie hohe verluste einstecken und konnten oft nur geringe erfolge erzielen. Auch wurde oft die Gelegenheit übersehen südkoreanische Einheiten zu kesseln und zu vernichten. Das war letztendlich der Grund warum die südkoreanische Armee gegen Ende des Spiels so stark geworden ist. Die Verluste die in den Anfangsrunden verursacht wurden waren nicht so groß wie es möglich gewesen wäre. Deshalb konnten viele intakte Divisionen den Vormarsch der US-Truppen unterstützen.
3. Zu langes Festhalten an gut ausgebauten Stellungen. So ähnlich wie die Rote Armee in den ersten zwei Kriegsjahren hat sich auch die NK Armee in Festungslinien festgekrallt. Auch wenn diese an anderen Stellen schon durchbrochen waren und eine Abschneiden drohte. So konnte etwa ein drittel der NK Armee, darunter auch absolute Eliteeinheiten wie die NK mechanisierte Brigade vernichtet werden ohne dafür große Verluste in Kauf nehmen zu müssen. Die creme de la creme der NK Armee wurde letztendlich von südkoreanischen Infanterieregimentern die teilweise erst grade wiederaufgestellt wurden, ohne große Verluste zerschlacgen. Das war eine beispielslose verschwendung an Kampfkraft. Hier hätte uns ein früherer Rückzug das Leben deutlich schwerer gemacht.
4. Ungenügende Sicherung der potentiellen Landungszonen. Wohingegen Inchon zu einem zweiten Sewastopol ausgebaut wurde, gab es in den anderen Küstenstädten nichteinmal ein Garnisionsregiment. Demzufolge konnte meine Landung und die schnelle Befreiung von Seoul aus dem Nordosten gelingen. Dadurch wurde der NK Armee das Rückrat gebrochen und sie konnte nur noch eine schwache Verteidigungslinie aufbauen, die von unseren PAnzern schon im ersten anlauf durchstoßen wurde. Teilweise kam es zu automatischen Rückzügen und Kapitulation ganzer NK Regimenter. Diese Situation wurde durch folgenden Punkt ermöglicht.
5. Keine oder nur unzureichnde Bereitstellung von Reserven. Aufgrund fehlender NK Reserven konnten Einbrüche meist nicht abgeriegelt oder die Landung bei Wonsan nicht ins Meer zurückgeworfen werden. Hier hätten ein Paar Reserveeinheiten Wunder gewirkt.

Insgesamt wollen wir aber auf keinen Fall den Eindruck aufkommen lassen unser Gegner hätte schlecht gespielt. Wäre z.B. unsere Landung gescheitert, hätte das ganze auch ganz anders ausgehen können. Aber wir haben halt die obrigen Gründe für unseren sieg ausmachen können. Wir halten das Szenario auch nicht für imbalanced. Der Norden hat durchaus eine Chance den sieg davon zu tragen, aber dafür darf er eben keine Fehler machen und sehr effizient vorgehen. Im vergleich zum ursprünglichen Szenario sind die NK und chinesischen Einheiten deutlich verbessert worden. Vor allem ihre Panzerabwehrfähigkeit wurde merklich verbessert. Wir werden heute Abend noch versuchen die letzten Züge zusammenzufassen und anhand des letzten Zuges aufzuzeigen warum selbst diese riesige chinesische Armee von 15+ Divisionen recht bald vernichtet worden wäre.

Wir bednaken uns hier erstmal bei dem Werten regent Frankopan für eine spannende Partie, bei dem werten Regenten CFant für seine Ratschläge und das mehrmalige Seitenwechseln ;) , sowie allen Lesern, Reputationsgebern und Kommentatoren.

von Cfant » Mi 31.07.2013, 13:54

So, nachdem ich zwischenzeitig ein zweites Mal zum Norden desertiert bin, kehre ich neuerlich zurück... äh... aus brutaler Kriegsgefangenschaft, natürlich :D Damit also ein zweites Mal Gratulation zum Sieg :) Ihr habt ganz klar gewonnen.

Euer Gegner hat mir seine Sal-Datei vom letzten Zug geschickt, ich kannte daher seine Lage am Ende. Er hat im Bodenkampf deutlich zu spät auf Defensive umgeschaltet und den Rückzug zu spät eingeleitet - das hat ihn die nordkoreanische Armee gekostet. Das habt Ihr gnadenlos und sehr konsequent ausgenutzt. :) In anderen Bereichen muss ich Euren Gegner ein bisschen in Schutz nehmen. Ich habe sowas noch nie gesehen in TOAW: Luftlage 0:36, Abriegelung 20(!!! Wer TOAW nicht hat: Abriegelung 4 bedeutet schon die Pest. Da werden Counter oft schon alle paar Hexfelder bombardiert. Mehr als 1:5 oder 1:7 hab ich glaub ich noch nie gehabt.) Ich glaube nicht, dass das nur selbstverschuldet ist - da glaube ich, dass das Szenario es dem Norden recht schwer macht. Ich bezweifle nicht, dass die Flieger historisch tatsächlich vor Ort waren, aber gegen DIESE Lage anzukämpfen ist denn doch eine Herausforderung ;) Mit anderen Worten: Da werden kaum noch Angriffe gelingen und Truppen lassen sich auch nicht mehr verlegen, die kommen nach 3 Hexfeldern als Klump an, wenn überhaupt. Gut möglich, dass Euer Gegner auch im Luftkampf Fehler gemacht hat, aber dieses Ergebnis killt jedenfalls alle Chancen.

Beeindruckend fand ich die chinesische Verstärkung auch nicht - und die Replacements erlauben da auch keine großen Verluste. Er hat zwar ca. 15 Infanteriedivisionen an Chinesen bekommen, aber das reicht ja grade mal, die Front gegenüber den Amis abzudecken. Eingliedrig, wohlgemerkt. Das wiederum liegt natürlich auch daran, dass er die Nordkoreaner vollständig verloren hat. Aber dennoch - die erwarteten Menschenmassen waren das imo nicht. Natürlich kann ich nicht sagen , ob da nicht noch Truppen gekommen wären. In der Verstärkungsliste waren keine angegeben, aber vielleicht wären per Event noch Chinesen freigeschaltet worden. Und da hat sich auch Euer vollständiger Sieg am Boden gerächt - Eure Truppen hätten deutlich abgekämpfter sein müssen, wenn sie endlich so weit nördlich stehen. So summieren sich Fehler halt auf.
Und noch ein Problem hat der Norden: Obwohl die Front 4-5 Hexfelder vom Supplypunkt entfernt verlaufen ist, hatte er 6(!) Punkte Supply. Ich weiß nicht, was die UNO an der Front hat, aber mit 6 Punkten... :geistlicher:

Das soll Eure Leistung nicht schmälern, werter Ratnik. Ihr habt auch einfach klar besser gespielt. :) Anfangs schön verteidigt, und dann die Initiative nicht mehr hergegeben. Ich glaube nur, dass man mit dem Norden auch als erfahrenerer Spieler ins Schwitzen kommt und vertauschte Rollen eine ausgeglichenere Partie ergeben hätten. :)

Unabhängig davon: Ihr habt Korea vor dem Kommunismus gerettet! Und das bravourös! :) Dazu auch noch einen tollen AAR abgeliefert (ich hab ihn grade erst fertig gelesen, da ich mich ja auf die Gegenseite konzentriert habe). :top: Danke dafür!

von Hohenlohe » Di 30.07.2013, 09:29

Werter Ratnik, wir hoffen für euch, dass dieses Gottvertrauen gerechtfertigt ist...SEMPER FI!! :fecht:

herzliche grüsse

Hohenlohe, der gespannt mitliest... :smoke:

von Ratnik » Mo 29.07.2013, 13:31

Der werte Frankopan hat uns unterrichtet dass der Chinese in der 36. Runde auftaucht. Anscheinend sind es wahre Horden die über den Grenzfluss Yalu strömen. Aber verifizieren können wir das ganze noch nicht, da wir den Zug noch nicht gespielt haben.
Unsere Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit muss noch die Züge 33-35 mediengerecht aufarbeiten. Das dürfte aber heute Abend passieren. Wir rechnen jedenfalls mit einem sehr starken Gegner der uns ordentlich Kopfzerbrechen bereiten wird. Wir haben jetzt schon eine sehr lange Front und wenn die Schinesen da einen ordentlichen Schwerpunkt bilden, gehts schneller Rückwärts für uns als wir Pjöngjang sagen können. Aber damit kein Defätismus aufkommt geben wir schon einmal folgende Losung aus:

Gegen kommunistische Menschenwellen gibt es 3 Gegenmittel:

1. Amerikanische Artillere
2. Amerikanische Panzer
3. Amerikanische Jagdbomber


Sollten diese drei Gegenmittel nicht ausreichen um den Feind zu kurrieren gibt es nur noch eine ultima Ratio:

Eine Operation der US Marines!!!

von Hjalfnar » Mo 29.07.2013, 13:17

Wir auch! Das Spiel wäre wohl nichts für Uns, aber Wir lesen gespannt mit und warten auf das Eintreffen der "Freiwilligen" des Großen Steuermannes Mao!

von Esslingen » Mo 29.07.2013, 11:30

Wir warten gespannt auf die "Gelbe Gefahr" aus dem Norden! :D

von Hohenlohe » Mo 29.07.2013, 09:27

Sind die Chinesen schon da...?? Ansonsten alles in allem ein imposanter Erfolg.

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke:

von Ratnik » Mo 29.07.2013, 02:02

Lagebericht Zug 31 und 32


Der Vormarsch geht weiter. Der Nordkoreaner schafft es kaum noch seine übrig gebliebenen Verbände in stellung zu bringen. Diese werden aber schnell umgangen und dann eingekreist und vernichtet. Viele Feindverbände sind auch schon so angeschlagen dass sie sich one Kampf zurückziehen oder sich sofort ergeben. Auch eine DivisionsHQs konnten gefangen genommen werden. Hamhung und die strategisch wichtige Hafenstadt Hungnan konnten von den Südkoreaner ohne größere Kämpfe befreit werden. Die Südkoreaner konnten bis an den Chonsin See vorrücken. Erst bei Pukchong konnten die Kommunisten eine improvisierte Verteidigungslinie errichten. Aber diese wird kaum eine Runde halten, da die Feindtruppens tark geschwächt und unterversorgt sind. Die südkoreansiche Armee hat durch die ersten unabhängigen Artilleriebatallione deutlich an Schlagkraft gewonnen. Auch sind fast alle Divisionen wieder auf Sollstärke und nur noch wenige Regimenter müssen mit neuen Rekruten wiederaufgestellt werden. Die UN-Expeditionstruppen rücken zusammen mit den Verbänden des vereinigten Königreiches weter vor und Bilden nun die Reserve im Rücken der Südkoreaner.
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Lage Zug 31


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Lage Zug 32


Der Luftwaffenbericht:


die Verluste halten sich in etwa die Waage aber unser Abriegelungslevel steigt von 14% auf 17%. Dem Feind ist es kaum noch möglich sich frei zu bewegen ohne massiven Luftschlägen ausgesetzt zu werden. Die Verluste sind aber für unsere Staffeln nicht wirklich bedrohlich und können zum Großteil ersetzt werden.
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von plankalkül » Mi 24.07.2013, 13:47

Ja, ja... Monty und Rommel haben sich auch nicht über die Hitze beklagt. Und jetzt ab in den Kartenraum! ;)

von Ratnik » Mi 24.07.2013, 13:17

Schande über uns aber diese Hitze hatte uns auf dem Sofa niedergestreckt und wir wachten erst um halb 3 auf....

von Kurfürst Moritz » Mi 24.07.2013, 01:16

Na gut, dass grade schon Abend ist und Wir in dem ausführlichen Update schmökern können... :/

von Ratnik » Di 23.07.2013, 10:06

Heute Abend wird es endlich ein umfassendes Update geben. Hitzebedingt sind die Kampfhandlungen in den letzten Tagen größtenteils ausgefallen, aber soviel sei verraten:

Der Chinese ist da! Er hat mit einer unglaublichen Truppenstärke die Grenze überschritten!

von Ratnik » Mo 08.07.2013, 10:49

Ruprecht I. hat geschrieben:Also wirklich, wer macht denn so etwas!
Oh, Moment...
Ja wir sind da selber nicht ganz unschuldig an der Situation. Unsere strategische Bombenkampange im Norden war durchaus erfolgreich und nun müssen halt unsere Jungs die Brücken die sie noch vor einem Monat zerbombt haben, wiederaufbauen.

ein Update der letzten beiden Züge gibt es heute Abend, aber soviel sei schon verraten: der Chinese war wohl doch nur ein Maulheld, Wirkliches Engagement, jenseits von ein paar Jägern hat er immer noch nicht gezeigt.

von Ruprecht I. » Fr 05.07.2013, 18:29

Ratnik hat geschrieben:gesprengte Brücken und zerstörte Eisenbahnlinien
Also wirklich, wer macht denn so etwas!
Oh, Moment...

von Francis Drake » Fr 05.07.2013, 18:24

Weiter so!

von Ratnik » Fr 05.07.2013, 13:48

Wir jagedn weier nach norden, jedoch zwingen uns geringer Nachschub und gesprengte Brücken bisweilen zu Pausen. Aber unsere Pioniere arbeiten mit Hochdruck daran gesprengte Brücken und zerstörte Eisenbahnlinien wieder instand zu setzten.

von Frankenland » Do 04.07.2013, 17:56

Bau ihr schon eine starke Abwehrstellung auf oder Jagd ihr eure Einheiten wild nach Norden?

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