OSTFRONT
Finnland
Entgegen unseren Hoffnungen ist es der finnischen Armee nicht gelungen ihre Erfolge bei Medzhvjegorsk auszubauen und die sowjetische Nordfront vom Rest Russlands abzuschneiden. Ruppich hat rechtzeitig Verstärkungen heranschaffen können und eine neue Front errichtet. Nun hat sich ein Stillstand ergeben, da beide Seiten gegenwärtig zu schwach sind für offensive Operationen im grösseren Stil.
Weiter im Norden ist die Lage nach wie vor unverändert.
Heersgruppe Nord
Die Offensive auf Leningrad wurde abgebrochen. Nach den ersten Erfolgen war es uns nicht mehr möglich in den Festungsgürtel vorzudringen. Eventuell ergeben sich wieder mit dem Winter und dem Zufrieren des Ladoga-Sees neue Möglichkeiten.
Heeresgruppe Mitte
Ausser bei Rzhev und aktuell südlich des Ilmen-Sees und bei Velikje Luki, wo wir diese Runde in seine Stellungen eingebrochen sind um Druck von Rzhev zu nehmen, gab es keine grösseren Gefechtshandlungen. Bei Rzhev setzt der Gegner uns immer noch zu, vorübergehend (Runde 18) war die Stadt sogar in sowjetischer Hand, aber im Gegenangriff konnten wir ein Garde Mech Korps, ein Tank Korps und zwei Schützendivisionen vernichten.
Heeresgruppe Süd
Jetzt kommen die guten Neuigkeiten: Vor ein paar Runden fiel Astrakhan, diese Runde auch endlich Stalingrad! Mit dem Fall von Stalingrad leidet der Gegner nächste Runde unter einem 80% Schock.
Mit dem Fall Astrakhans kann Ruppich auch keine Verstärkungen mehr in den Kaukasus bringen. Allerdings hätte er mit einem entschiedenen Angriff auf Astrakhan aufgrund der dortigen Nachschublage wahrscheinlich Erfolg und könnte die Tür wieder öffnen. Danach sieht es im Moment aber nicht aus. Seine besten Truppen beissen sich lieber bei Rzhev und Voronezh die Zähne aus. Nicht unerwähnt bleiben soll die ständige, nun über mehrere Runden anhaltende Verstärkung der gegnerischen Donfront zwischen Voronezh und nördlich Stalingrad. Nun, da keine dt. Truppen mehr in Stalingrad gebunden sind, sollen diese die Verbündeten (Rumänen, später evtl auch die Ungarn) und Sicherungsdivisionen an dieser Front ablösen.
Im Kaukasus konnte der Feind uns einige Zeit lang an der Küstenstrasse abbremsen, aber in Runde 19 gelang es uns in die georgische Tiefebene durchzubrechen. Wir sind jetzt auf dem Weg nach Tiflis. Nördlich des Kaukasus liegt immer noch ein Panzerkorps fest, das wegen der Nachschublage nicht weiter vorstösst. Das ital. Alpini Korps arbeitet sich entlang der Berge vor um den Gegner vielleicht aus der Reserve zu locken.
Wir konzentrieren uns mit den Gleisbauarbeiten auf die Küstenstrasse nach Georgien. Der Plan sieht vor zuerst zum kaspischen Meer nach Baku vorzustossen und Grozny erst einmal aussen vor zu lassen. Damit wären die sowjetischen Truppen nördlich des Kaukasus ohne Versorgung und könnten dann "eingesammelt" werden. Wenn wir Tiflis noch vor dem Schlamm nehmen könnten, würde das an ein Wunder grenzen.. Mit grösseren Fortschritten der Operation ist daher auch hier erst nach dem Herbstschlamm zu rechnen.
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IM WESTEN..
...gibt es nichts Neues. Keine weiteren Commando-Raids, nur gelegentlich fliegt die gegnerische Luftwaffe Angriffe gegen Flugfelder in Frankreich. Die sind inzwischen, wie auch wichtige Brücken oder Funkanlagen, von Flak gesichert.
Die 26. Pz.Div., das dt. V. Korps mit 4 Divisionen und das V. SS (Gebirgs) Korps mit bis jetzt nur einer Division wurden diese Runde neu aufgestellt. Auch Einheiten, die vor kurzem in Nordafrika verloren gingen, wurden wiederaufgestellt: Teile der 90. lcht.Div., ein Pz.Regt. der 15. Pz.Div. und die 305. und die 376. Inf.Div. des VIII. Korps. Diese wurden nach Süditalien verlegt um aufzufrischen und dann wieder eventuell nach Afrika überzusetzen, was ich mir, bis auf das Pz.Regt. noch überlegen muss, da diese Einheiten jetzt nur 65% Einheitenfertigkeit haben und unerfahren sind. Besser wäre es wohl, sie erst einmal in Jugoslawien wieder ans Kriegshandwerk zu gewöhnen damit sie Veteranenstatus bekommen (praktisch, so ein Truppenübungsplatz unter realistischen Bedingungen vor der Haustür

). Diese Truppenbewegungen hat Ruppich wohl gesehen, denn er hat in der letzten und vorletzten Runde begonnen Eisenbahnbrücken in Norditalien zu bombardieren aber es nicht geschafft Süditalien vollständig abzuriegeln. Dabei hat die ital. Luftwaffe übrigens nur ein oder zweimal eingegriffen...
Das ungarische II. Korps steht jetzt zur Verfügung und hat das ung. V. Korps in Jugoslawien abgelöst, das nach Russland verlegt wurde (ist zwar nicht frisch, aber hat inzwischen bessere Einheitenfertigkeiten und sollte bis Ende der Schlammphase einsatzbereit sein).
In Jugoslawien gibt es sonst nichts Neues, der Partisanenkrieg nimmt seinen Lauf ohne dass sich bis jetzt entscheidenede Veränderungen ergeben haben.