Spaniens Weg zur Hegemonialmacht und Badboy-Trick Nr.2
1492 wurde Tlemcen noch einmal der Krieg erklärt: Grund war, dass es inzwischen die Almohaden in die Allianz aufgenommen hatte. Anfang 1493 kommt das Torquemada-Event und ich wollte alle 4 muslimischen Provinzen dadurch katholisiert sehen, habe daher die Almohaden mit Hauptstadt in Granada ganz flugs annektiert. Und wo ich schon dabei war, nahm ich auch gleich Orania und Tangiers – beide Provinzen waren noch unter 5000 Einwohner, also billig zu konvertieren.
Dann wurde Asturien annektiert. Samt knapp 60.000 Soldaten: Die sind mir sehr willkommen.
In der neuen Welt wurden schnell die Creek annektiert, Atzteken aufgedeckt und per Event annektiert. (Ich arbeite bei den Atzteken immer gerne mit einem Ablenkungsangriff, der die Truppenmassen aus Tenochtitlan weglockt und stürme dann möglichst flugs die Haupstadt). In FTG bekommt man nach Zwangsannexionen nicht mehr das Heer der Annektierten (wiederum eine sinnvolle Änderung im Vergleich zu EU2), wohl aber nach Erbschaften. Mit dem atztekischen Heer setzte ich zu einem Sturm auf alle Indianer in Reichweite an: Zapoteken zuerst, dann Cherokee, Shawnee und Irokesen.

In Europa tat mir Genua den Gefallen, mir den Handel zu verbieten. Es hatte eine nette Allianz und ich genügend Truppen für einen größeren Krieg – zudem war ich weit und breit der einzige mit Land 9. Zusammen mit dem Gran Kapitan macht das die Kriegsführung ziemlich leicht. Aragon sollte Genua annektieren, ich wollte mit Schwaben (in Schwyz) und Tirol zwei Elektoren freilassen, die es nur bis 1500 als Revolter gibt, um später möglichst viel aus dem Kaisertitel ziehen zu können. Außerdem musste Plünderungsgut her, um die dank des mexikanischen Silbers wieder spürbare (Gold-) Inflation zu eliminieren.
Ein kleiner Eindruck aus dem Krieg:
Ich dünkte mich besonders schlau, dass ich die Picardie vor dem Krieg entließ und dann in den Krieg einlud: Ich dachte, der Regentschaft einen weiteren kleinen Trick nahezubringen, wie man BB sparen kann. Der Plan sah so aus: Österreich annektiert die Picardie. Damit hat es einen Separat-Separat-Frieden geschlossen. Danach hätte Österreich im Krieg gegen Spanien als Aggressor gegolten und ich hätte nur 1 BB pro von Österreich erworbener Provinz bezahlen müssen. Problem Nr.1: Ein Vasall schließt niemals Frieden mit einer Macht, gegen die es zusammen mit seinem Lehnsherren im Krieg ist. Also musste ich die Vasallenschaft auflösen (kostet Stab und Beziehungen). Problem Nr.2: In FTG annektieren Länder nicht mehr wie wild Einprovinzler. Auch Österreich nicht. Es macht die Picardie zum Vasallen. Diesen Frieden schließt es als Allianzführer, sodass mein Krieg gegen Österreich ein offensiver bleibt. Das war mal wieder nix.
Nun denn, der Krieg ward selbstverständlich leicht gewonnen und auch in Nordamerika ging’s voran. Ich nehme allen Indianern alle Provinzen bis auf ihre Hauptstadt. Dazu unten mehr.
Während weltweit Kriege toben, habe ich nebenbei alle Hände voll zu tun, meine Explorer um die Welt zu schicken. Spanien ist mit ihnen derart gesegnet zwischen 1492 und 1530, dass es im MP fast unmöglich ist, sie auch nur halbwegs auszunutzen.
Bei FTG kommt erschwerend hinzu, dass die Erfolgswahrscheinlichkeiten von Kolonisten und Missionaren erst bei Ankunft berechnet werden: Also müssen die Entdecker, damit man von den gesteigerten Chancen und sinkenden Kosten für die Kolonisten profitieren kann, beim Senden und bei der Ankunft vor Ort sein. Jede Menge Micromanagement. Und das in einer Phase, in der ich ohnehin schon reichlich zu tun habe.
Nebenbei führe ich auch meinen ersten Krieg gegen die Inca. Ich nehme dazu weniger als 10.000 Mann und meinen Conqui (Verschleiß minimieren und schnelleres Provinzenaufdecken) und den mediocren Colonna (damit die Stürmung von Provinzen sicher funktioniert). Frieden bekommt die Hochzivilisation in den Anden für 300D.
So ähnlich habe ich das auch im MP gemacht: Jetzt können meine Soldaten in aller Ruhe und unter Schutz der weißen Flagge das gesamte Incareich aufdecken, was den nächsten Krieg deutlich verlustärmer macht. Außerdem möchte ich mir momentan ohnehin noch keine weiteren Goldprovinzen holen, da meine Inflation ohnehin schon zu stark ansteigt (dank all der notwendigen Provinzausbauten, Händler und Siedler (ich will nun immer alle verschicken)).
Dass ich die nordamerikanischen Indiener nicht nicht annektiert habe, hat einen Grund. Damit wären wir bei Methode zwei des Badboy-Abbauens, deren Funktionieren durch folgende Screenshots verdeutlicht werden:
(Wiederum ist eine nicht so clevere Aktion von mir zu sehen: Ich dachte, dass Missionare nach Provinzwechsel durch Friedensschluss weiterarbeiten – so hätte ich künftig den Handel mit stabilitätskostenschonenden Provinzen durchziehen können. Das geht aber anscheinend doch nicht – ich weiß nicht, ob erst seit FTG oder ob das schon in EU2 so war. Bei diplomatischen Annexionen arbeiteten zumindest Missionare immer weiter.)
Ich erkläre den zuvor auf eine Provinz reduzierten Shawnee den Krieg und trete ihnen sofort im Anschluss alle ihre Cores ab. Der Badboy sinkt um 3 Punkte. Man verliert zwar keinen BB, wenn man einen Pagan-Vasallen entlässt, wohl aber, wenn man Provinzen in einem Krieg an sie abtritt.
Überlegungen zur Anwendung des Tricks
Man kann durch den Verlust von Provinzen an Pagans eine Menge BB abbauen. Spanien ist für solches Vorgehen ohne BB-Kriege besonders prädestiniert, weil es einen permanenten Kriegsgrund gegen alle Pagans der Welt hat, also auch Stabilität bzw. Diplomaten (für Kredite) keine Rolle spielen.
In FTG gibt es leider 3 Indianerstämme weniger in Nordamerika (Lenape, Dakota und Navaho gibt es hier nicht) und die Maya sind Einprovinzer, Benin startet kleiner und mit weniger Cores, auch Zimababwe ist kleiner. Dennoch gibt es auch in FTG genügend Pagan-Cores, um damit ca. alle 10 Jahre 30-35 BB abzubauen (Je nach dem, wie viele Provinzen man den Incas geben kann), wenn man die Waffenstillstände respektiert.
Das macht von 1500 bis 1800 900 BB. Bei schätzungsweise 600 zu erobernden/diplozuannektierenden Provinzen (allerdings mehr, wenn man auch noch alles zusiedeln will. Das schafft man nämlich nicht alleine, also muss man auch BB für Provinzen ausgeben, die zu Spielbeginn diploannektieren muss) scheint das alleine schon ausreichend, um den Wert bis Spielende zu kontrollieren – auch wenn’s knapp würde.
Eine weitere Möglichkeit, das auzureizen, bestünde darin, den Pagans auch Nicht-Cores zu geben. Dafür allerdings müssten sie diese erstmal erobern – das ist zeitaufwendig, zumindest dann, wenn die Provinzen befestigt sind. Aber das wäre eine Möglichkeit, um etwa in EU2 auch den Zulus eine Aufgabe zu geben – die dürfen dann südafrikanische Kolonien überrennen und im nächsten Krieg wieder abtreten.
Man könnte die Pagans auch dazu benutzen, Länder mit anderer Religion zu annektieren bzw. deren Provinzen zu erobern – dann spart man sich immerhin den BB für die Eroberung. Aber außerhalb Afrikas spielt das eine eher untergeordnete Rolle – obwohl man mal testen könnte, wie sich ein Hightech-Benin in China schlägt.
Unterschiede zwischen FTG und EU2
Einen Vorteil bietet FTG dem „lieben“ Welteroberer gegenüber EU2: Hauptstädte aus anderen Religionsgruppen können für 1BB annektiert werden – sogar in Offensivkriegen. Macht das Ganze also etwas bequemer (und machte auch die Almohadensache für Kastilien so profitabel – hätte ich nicht noch einen weiteren Joker im Ärmel, hätte ich weniger auf Forschung geachtet und das noch stärker ausgenutzt).
Die Nachteile von FTG gegenüber EU2 für das Spielziel der Welteroberung ohne Reißen des BB-Limits überwiegen jedoch: Insbesondere das Turboerben ist in EU2 eine hervorragende Methode, um sich BB-schonend durch die halbe Welt zu erben: Provence und Burgund, Aragon und Böhmen, Ungarn, und Mamelucken, Delhi, Lituauen und China – wer die Erbschaften methodisch ausnutzt, braucht fast gar keinen BB mehr ausgeben. Dazu kommt die smartere KI.
Das ein paar technische Erläuterungen am Rande.
Jedenfalls werde ich die Option des regelmäßigen Provinztauschs mit den Pagans ziehen. Und habe sie auch schon gezogen: Da ich ohnehin auf Stab -2 rumkrebste, brach ich so manchen Waffenstillstand und gab allen nordamerikanischen Indianern und den Zapoteken ihre Provinzen zurück: Insgesamt machte ich bei diesem Geschäft 12 BB gut. Nun ist wieder Platz im Bösbubenbudget. Wie praktisch, dass Frankreich – seit Jahren treuer Vasall Spaniens – reif zur Annexion ist.
[b][align=center]Spaniens Weg zur Hegemonialmacht und Badboy-Trick Nr.2[/align][/b]
1492 wurde Tlemcen noch einmal der Krieg erklärt: Grund war, dass es inzwischen die Almohaden in die Allianz aufgenommen hatte. Anfang 1493 kommt das Torquemada-Event und ich wollte alle 4 muslimischen Provinzen dadurch katholisiert sehen, habe daher die Almohaden mit Hauptstadt in Granada ganz flugs annektiert. Und wo ich schon dabei war, nahm ich auch gleich Orania und Tangiers – beide Provinzen waren noch unter 5000 Einwohner, also billig zu konvertieren.
[align=center][img]http://img826.imageshack.us/img826/7117/wc041.jpg[/img][/align]
Dann wurde Asturien annektiert. Samt knapp 60.000 Soldaten: Die sind mir sehr willkommen.
In der neuen Welt wurden schnell die Creek annektiert, Atzteken aufgedeckt und per Event annektiert. (Ich arbeite bei den Atzteken immer gerne mit einem Ablenkungsangriff, der die Truppenmassen aus Tenochtitlan weglockt und stürme dann möglichst flugs die Haupstadt). In FTG bekommt man nach Zwangsannexionen nicht mehr das Heer der Annektierten (wiederum eine sinnvolle Änderung im Vergleich zu EU2), wohl aber nach Erbschaften. Mit dem atztekischen Heer setzte ich zu einem Sturm auf alle Indianer in Reichweite an: Zapoteken zuerst, dann Cherokee, Shawnee und Irokesen.
[align=center][img]http://img825.imageshack.us/img825/3688/wc043.jpg[/img][/align]
In Europa tat mir Genua den Gefallen, mir den Handel zu verbieten. Es hatte eine nette Allianz und ich genügend Truppen für einen größeren Krieg – zudem war ich weit und breit der einzige mit Land 9. Zusammen mit dem Gran Kapitan macht das die Kriegsführung ziemlich leicht. Aragon sollte Genua annektieren, ich wollte mit Schwaben (in Schwyz) und Tirol zwei Elektoren freilassen, die es nur bis 1500 als Revolter gibt, um später möglichst viel aus dem Kaisertitel ziehen zu können. Außerdem musste Plünderungsgut her, um die dank des mexikanischen Silbers wieder spürbare (Gold-) Inflation zu eliminieren.
Ein kleiner Eindruck aus dem Krieg:
[align=center][img][url]http://img195.imageshack.us/img195/5074/wc044.jpg[/url][/img][/align]
Ich dünkte mich besonders schlau, dass ich die Picardie vor dem Krieg entließ und dann in den Krieg einlud: Ich dachte, der Regentschaft einen weiteren kleinen Trick nahezubringen, wie man BB sparen kann. Der Plan sah so aus: Österreich annektiert die Picardie. Damit hat es einen Separat-Separat-Frieden geschlossen. Danach hätte Österreich im Krieg gegen Spanien als Aggressor gegolten und ich hätte nur 1 BB pro von Österreich erworbener Provinz bezahlen müssen. Problem Nr.1: Ein Vasall schließt niemals Frieden mit einer Macht, gegen die es zusammen mit seinem Lehnsherren im Krieg ist. Also musste ich die Vasallenschaft auflösen (kostet Stab und Beziehungen). Problem Nr.2: In FTG annektieren Länder nicht mehr wie wild Einprovinzler. Auch Österreich nicht. Es macht die Picardie zum Vasallen. Diesen Frieden schließt es als Allianzführer, sodass mein Krieg gegen Österreich ein offensiver bleibt. Das war mal wieder nix. :D
Nun denn, der Krieg ward selbstverständlich leicht gewonnen und auch in Nordamerika ging’s voran. Ich nehme allen Indianern alle Provinzen bis auf ihre Hauptstadt. Dazu unten mehr.
Während weltweit Kriege toben, habe ich nebenbei alle Hände voll zu tun, meine Explorer um die Welt zu schicken. Spanien ist mit ihnen derart gesegnet zwischen 1492 und 1530, dass es im MP fast unmöglich ist, sie auch nur halbwegs auszunutzen.
Bei FTG kommt erschwerend hinzu, dass die Erfolgswahrscheinlichkeiten von Kolonisten und Missionaren erst bei Ankunft berechnet werden: Also müssen die Entdecker, damit man von den gesteigerten Chancen und sinkenden Kosten für die Kolonisten profitieren kann, beim Senden und bei der Ankunft vor Ort sein. Jede Menge Micromanagement. Und das in einer Phase, in der ich ohnehin schon reichlich zu tun habe.
Nebenbei führe ich auch meinen ersten Krieg gegen die Inca. Ich nehme dazu weniger als 10.000 Mann und meinen Conqui (Verschleiß minimieren und schnelleres Provinzenaufdecken) und den mediocren Colonna (damit die Stürmung von Provinzen sicher funktioniert). Frieden bekommt die Hochzivilisation in den Anden für 300D.
[align=center][img]http://img72.imageshack.us/img72/9899/wc047.jpg[/img][/align]
So ähnlich habe ich das auch im MP gemacht: Jetzt können meine Soldaten in aller Ruhe und unter Schutz der weißen Flagge das gesamte Incareich aufdecken, was den nächsten Krieg deutlich verlustärmer macht. Außerdem möchte ich mir momentan ohnehin noch keine weiteren Goldprovinzen holen, da meine Inflation ohnehin schon zu stark ansteigt (dank all der notwendigen Provinzausbauten, Händler und Siedler (ich will nun immer alle verschicken)).
Dass ich die nordamerikanischen Indiener nicht nicht annektiert habe, hat einen Grund. Damit wären wir bei Methode zwei des Badboy-Abbauens, deren Funktionieren durch folgende Screenshots verdeutlicht werden:
[align=center][img]http://img225.imageshack.us/img225/2577/wc046.jpg[/img]
[img]http://img443.imageshack.us/img443/275/wc045.jpg[/img][/align]
(Wiederum ist eine nicht so clevere Aktion von mir zu sehen: Ich dachte, dass Missionare nach Provinzwechsel durch Friedensschluss weiterarbeiten – so hätte ich künftig den Handel mit stabilitätskostenschonenden Provinzen durchziehen können. Das geht aber anscheinend doch nicht – ich weiß nicht, ob erst seit FTG oder ob das schon in EU2 so war. Bei diplomatischen Annexionen arbeiteten zumindest Missionare immer weiter.)
Ich erkläre den zuvor auf eine Provinz reduzierten Shawnee den Krieg und trete ihnen sofort im Anschluss alle ihre Cores ab. Der Badboy sinkt um 3 Punkte. Man verliert zwar keinen BB, wenn man einen Pagan-Vasallen entlässt, wohl aber, wenn man Provinzen in einem Krieg an sie abtritt.
[b]Überlegungen zur Anwendung des Tricks[/b]
Man kann durch den Verlust von Provinzen an Pagans eine Menge BB abbauen. Spanien ist für solches Vorgehen ohne BB-Kriege besonders prädestiniert, weil es einen permanenten Kriegsgrund gegen alle Pagans der Welt hat, also auch Stabilität bzw. Diplomaten (für Kredite) keine Rolle spielen.
In FTG gibt es leider 3 Indianerstämme weniger in Nordamerika (Lenape, Dakota und Navaho gibt es hier nicht) und die Maya sind Einprovinzer, Benin startet kleiner und mit weniger Cores, auch Zimababwe ist kleiner. Dennoch gibt es auch in FTG genügend Pagan-Cores, um damit ca. alle 10 Jahre 30-35 BB abzubauen (Je nach dem, wie viele Provinzen man den Incas geben kann), wenn man die Waffenstillstände respektiert.
Das macht von 1500 bis 1800 900 BB. Bei schätzungsweise 600 zu erobernden/diplozuannektierenden Provinzen (allerdings mehr, wenn man auch noch alles zusiedeln will. Das schafft man nämlich nicht alleine, also muss man auch BB für Provinzen ausgeben, die zu Spielbeginn diploannektieren muss) scheint das alleine schon ausreichend, um den Wert bis Spielende zu kontrollieren – auch wenn’s knapp würde.
Eine weitere Möglichkeit, das auzureizen, bestünde darin, den Pagans auch Nicht-Cores zu geben. Dafür allerdings müssten sie diese erstmal erobern – das ist zeitaufwendig, zumindest dann, wenn die Provinzen befestigt sind. Aber das wäre eine Möglichkeit, um etwa in EU2 auch den Zulus eine Aufgabe zu geben – die dürfen dann südafrikanische Kolonien überrennen und im nächsten Krieg wieder abtreten.
Man könnte die Pagans auch dazu benutzen, Länder mit anderer Religion zu annektieren bzw. deren Provinzen zu erobern – dann spart man sich immerhin den BB für die Eroberung. Aber außerhalb Afrikas spielt das eine eher untergeordnete Rolle – obwohl man mal testen könnte, wie sich ein Hightech-Benin in China schlägt. :D
[b]Unterschiede zwischen FTG und EU2[/b]
Einen Vorteil bietet FTG dem „lieben“ Welteroberer gegenüber EU2: Hauptstädte aus anderen Religionsgruppen können für 1BB annektiert werden – sogar in Offensivkriegen. Macht das Ganze also etwas bequemer (und machte auch die Almohadensache für Kastilien so profitabel – hätte ich nicht noch einen weiteren Joker im Ärmel, hätte ich weniger auf Forschung geachtet und das noch stärker ausgenutzt).
Die Nachteile von FTG gegenüber EU2 für das Spielziel der Welteroberung ohne Reißen des BB-Limits überwiegen jedoch: Insbesondere das Turboerben ist in EU2 eine hervorragende Methode, um sich BB-schonend durch die halbe Welt zu erben: Provence und Burgund, Aragon und Böhmen, Ungarn, und Mamelucken, Delhi, Lituauen und China – wer die Erbschaften methodisch ausnutzt, braucht fast gar keinen BB mehr ausgeben. Dazu kommt die smartere KI.
Das ein paar technische Erläuterungen am Rande.
Jedenfalls werde ich die Option des regelmäßigen Provinztauschs mit den Pagans ziehen. Und habe sie auch schon gezogen: Da ich ohnehin auf Stab -2 rumkrebste, brach ich so manchen Waffenstillstand und gab allen nordamerikanischen Indianern und den Zapoteken ihre Provinzen zurück: Insgesamt machte ich bei diesem Geschäft 12 BB gut. Nun ist wieder Platz im Bösbubenbudget. Wie praktisch, dass Frankreich – seit Jahren treuer Vasall Spaniens – reif zur Annexion ist. :)
[align=center][img]http://img209.imageshack.us/img209/1921/wc048.jpg[/img][/align]