Es geht weiter!
Die Elbe brennt
Tagebucheintrag des Gen.maj.Orlik-Rueckemann, Befehlshaber der 6. Division, 4. Januar 1937.
„
Die etwa neun tägige Feuerpause tat richtig gut, endlich etwas Zeit um sich von den schweren Kämpfen bis vor kurzem zu erholen. Das neue Jahr hatten wir bescheiden gefeiert, die Männer sollten aber dennoch wachsam bleiben, falls die Deutschen einen Durchbruch am Neujahrstag wagen würden, bis auf ein paar Artillerieeinschläge blieb es an der Front ruhig und auf unserer Seite verstärkten wir nur unserer Positionen. Vor zwei Tagen habe ich mich bei den Offizieren erkundigt wie viele Gefallene ihre Brigaden gehabt hätten und trug die zwei-stellige Zahl in mein Notizheft ein. Seit dem Gegenangriff um Berlin haben wir weitere 72 Gefallene gehabt. Andere Divisionen im Norden hatten weitaus schwerere Verluste und die Reserven kamen in immer größer werdenden Abständen nach. Ich habe heute neue Befehle bekommen, die Truppen im Norden sollen verschont werden, da sie bereits stark abgekämpft sind. Die neue Offensive wird zur Mitte verlegt. Wir sollen die Deutschen nun endlich hinter die Elbe schmeißen. Meine 6ste Division die bereits den Beinamen „Flaggeneinheit“ trägt, soll an der nördlichen Flanke den Feind bis nach Stendal oder Salzwedel/Lüchow drängen. Ich vermisse mein Heimatdorf, ich wünschte dieser Krieg ist endlich vorbei. Mittlerweile fürchte ich, wir tun den Deutschen großes Unrecht an.“
Frontlage am 30. Dezember 1936
Durch eine gelungene Nachtoperation konnte Güstrov bei Roststock bereits am 4. Januar um 5:00 Uhr Morgens genommen werden. An den anderen Abschnitten im Raum Mitte läuft die Offensive relativ gut.
15. Januar
Nach drei Tagen ist der Durchbruch in Brandenburg, Potsdam und Wittenberge gelungen! Im Norden werden anrückende Feinde bei Parchim und Wismar gleich zurückgedrängt.
19. Januar
Es gab zum Glück keine Gegenangriffe, die Deutschen scheinen von unserer Angriffskraft überrascht zu sein. Parchim ist nun auch unter unserer Kontrolle.
Die aktuelle Lage in der Tschechoslwakei.
22. Januar
Heute am 22. Januar 1937 besiegte die Republik Spaniens die Nationalisten, der Militärputsch ist gescheitert!
24. Januar
Heute geht die Offensive zur Elbe weiter, wir attackieren die Deutschen in Wittenberg und Zerbst. Mit Erfolg.
27. Januar
Wittenberg und Zerbst fallen an uns und Stendal wird ebenfalls schon angegriffen. Im Norden bei Wismar versuchen wir mit Aussicht auf Erfolg einen Gegenangriff aufzuhalten. Weiter im Süden versuchen die Feindkräfte einen Gegenangriff auf das eroberte Wittenberg, doch unsere Männer halten den Angriffen stand.
Lage am 28. Januar
Die Verteidiger von Stendal sind geschlagen und in ein paar Stunden werden wir dort Stellung bezogen haben. Die letzte Etappe zur Elbe, wird bereits angegriffen. Wenn Meißen fällt hätten wir die Deutschen zumindest bis hier hinter die Elbe getrieben, der Norden ausgenommen. Hier schicken die Deutschen immer wieder die selbe motorisierte Einheit zum Angriff und lassen einige Provinzen unverteidigt, das macht mir Sorgen, ob da mehr hintersteckt?
2. Februar
Wir bilden einen wichtigen Brückenkopf über die Elbe bei Magdeburg, welches von der KI unbewacht gelassen wurde, sofort beginnt der Feind mit Rückzugsoperationen, wir müssen diese unterbinden, doch bei einem Angriff, welcher nicht vom Brückenkopf ausgeht, würden wir hohe Verluste erleiden, daher schicken wir alles was geht nach Magdeburg!
6. Februar
Der Brückenkopf kann erweitert werden, durch die Einnahme von Ochersleben bei Magdeburg. Die schweren Kämpfe um Stendal konnten abgewehrt werden, hier müssen sich die feindlichen Divisionen erstmal wieder neu formieren.
10. Februar
Dessau ist vor kurzem gefallen und zwar an uns! Damit ist unser Brückenkopf groß genug ausgebaut um Gegenangriffen standzuhalten. Die Provinz Sangershausen konnte nach der ungleichen Schlacht von unserer Kavallerie genommen werden. Das Oberkommando gibt den Befehl wenn möglich, bis Ende Februar die Gebiete um Dresden und Dresden selbst zu nehmen. Im Norden haben wir nach einem erfolgreichen Gegenangriff Wismar erobert, doch der Feind antwortet seinerseits mit einem Angriff aus Lübeck und zwingt unsere Vorhut zum Rückzug.
Die Lage im Norden
Hier haben die Deutschen sehr viele Infanterie Divisionen herangebracht und im Raum Lübeck/Wismar planen sie nun einen Gegenangiff.
Wenigsten sieht die Lage im Süden etwas heller aus.
Leipzig ist nun unser und in Halle befindet sich der Feind auf dem Rückzug. Leider mussten wir in Ochersleben klein beigeben und uns zurückziehen, damit ist unser Brückenkopf wieder gefährdet.
15. Februar
Mit dem Angriff auf Osterburg versuchen wir unsere nördlichen Truppen zu entlasten und den Feind weiter zu schwächen, was auch zu klappen scheint. Die Gebiete hinter Osterburg bleiben unverteidigt, bis nach Hannover ist es auch gar nicht so weit!
Durch den Fall von Ochersleben bleibt der Feind weiterhin im Angriff und versucht unsere Truppen in Sangershausen wegzudrücken. Die Offensive auf Dresden läuft weiterhin gut, wir nehmen Torgau unter Beschuss.
23. Februar
Die Front hat sich etwa stabilisiert, wir mussten uns aus Osterburg zurückziehen aber dies war auch die Einzige Schlappe bis her. Dresden ist in greifbarer Nähe!
23. Februar 19 Uhr
Unsere Offensive könnte bald schon zu Ende sein, denn sehr viele feindliche Divisionen greifen uns im Norden, bei Rostock und Parchim, an. Unsere Truppen können solch einem Druck nicht lange standhalten und müssen sich absetzen.
27. Februar
Die nördlichen Städte sind alle gefallen Rostock, Wismar und Parchim. Es wird erwartet das die Deutschen hier nicht locker lassen und weiter angreifen werden. Die Schlacht um Dresden ist bereits seit dem 25 Februar angelaufen und verläuft sehr positiv. Es gab einige gefährliche Angriffe um Salzwedel, die zum Glück abgewehrt werden konnte. Die Stadt Sangershausen, liegt erneut unter Beschuss, durch eine Reihe von Durchbrüchen und Gegenangriffen können die Stellungen aber gehalten werden.
28. Februar
Dresden ist gefallen! Hier ein Bild der aktuellen noch guten Frontlage.
3. März
Durch eine weitere Feindoffensive mussten sich die Truppen im Norden wieder zurückziehen. Stendal, Pritzwalk und Waren sind wieder Deutsch. Das Oberkommando hält die Offensive unsererseits für erfolgreich und befiehlt wieder in die Defensive zu wechseln. Erst gestern haben wir unseren Brückenkopf bei Salzwedel aufgeben müssen. Doch die Truppen sind zuversichtlich die Städte im Süden zu halten und Verstärkung nach Norden zu schicken. Denn hier liegt momentan die größte Bedrohung.
