Star Wars vs. Star Trek

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von Montesquieu » Di 18.10.2011, 00:29

Na ja... :ähem:

von Arminus » Di 18.10.2011, 00:02

von Alith Anar » Do 29.09.2011, 16:16

Meinte doch Telepathen. Lese nur gerade wieder Perry Rhodan. Da sind das alles Mutanten :) Ich meine mal gelesen zu haben, das eigentlich der Krieg der Telepathen auch noch mit in die Serie aufgenommen werden sollte, die Staffel dann aber gestrichen wurde.

von sheep-dodger » Mi 28.09.2011, 23:58

Arminus hat geschrieben:Das stimmt meines Erachtens so nicht. Ursprünglich waren 5 Staffeln geplant, dann wurde es absehbar, dass es nur 4 Staffeln werden würden, weswegen er (JMS) in der 4. Staffel auch so ein Feuerwerk abbrennen kann. Dann kriegt er wegen dem Erfolg doch noch eine 5. Staffel, es fehlt jetzt aber an Story, die ja in der 4. Staffel eingesetzt wurde. Dadruch sind dann diese grausamen Erscheinungen wie Gandolas (Vergesst Byron!) enthalten. Der Telepathen-Krieg (Mutanten?) wird in der 5. Staffel ja nur vorbereitet, inwiefern er ursprünglich überhaupt ein Thema war, entzieht meines Wissens. Es gibt da ja noch ein paar Romane, wo man sich diesem dann widmet.

Aber gut, wenn die 5. Staffel Babylon 5 auch die irgendwie die schwächste ist, konnte ich es doch genießen, wenn man es einfach als langsame Verabschiedung aller Protagonisten versteht. Womit B5 DS9 mal wieder überlegen wäre, denn diese Serie hatte bei der guten Story doch eine wirklich katastrophal schlechte letzte Episode.
Sehe ich genauso, 4 Staffeln lang hat B5 eine super Storyline, in der fünften klingt es dann nach der fulminanten vierten aus, aber imo auf eine gute Art und Weise, bei der man mit dem Ende zufrieden sein kann.

von Arminus » Mi 28.09.2011, 19:54

Das stimmt meines Erachtens so nicht. Ursprünglich waren 5 Staffeln geplant, dann wurde es absehbar, dass es nur 4 Staffeln werden würden, weswegen er (JMS) in der 4. Staffel auch so ein Feuerwerk abbrennen kann. Dann kriegt er wegen dem Erfolg doch noch eine 5. Staffel, es fehlt jetzt aber an Story, die ja in der 4. Staffel eingesetzt wurde. Dadruch sind dann diese grausamen Erscheinungen wie Gandolas (Vergesst Byron!) enthalten. Der Telepathen-Krieg (Mutanten?) wird in der 5. Staffel ja nur vorbereitet, inwiefern er ursprünglich überhaupt ein Thema war, entzieht meines Wissens. Es gibt da ja noch ein paar Romane, wo man sich diesem dann widmet.

Aber gut, wenn die 5. Staffel Babylon 5 auch die irgendwie die schwächste ist, konnte ich es doch genießen, wenn man es einfach als langsame Verabschiedung aller Protagonisten versteht. Womit B5 DS9 mal wieder überlegen wäre, denn diese Serie hatte bei der guten Story doch eine wirklich katastrophal schlechte letzte Episode.

von Alith Anar » Mi 28.09.2011, 19:38

Leider wurde die Serie um eine Staffel gekürzt, was man der 5ten Staffel anmerkt :( Gekürzt wurde nehmlich der Krieg der Mutanten.

von sheep-dodger » Mi 28.09.2011, 14:04

Das kann nur massive Geschmacksverirrung sein, B5 ist story- sowie charaktertechnisch einfach die beste SciFi Serie die es gibt, gefolgt wahrscheinlich nur von BSG. Keine andere Serie schafft es dermaßen gut eine Handlung über vier Staffeln zu erzählen und Charaktere zu entwickeln.

von Shakril » Mi 28.09.2011, 13:15

Wieso, ist nur die Wahrheit. B5 ist Schrott :D

Was ich aber auch gern habe ich Stargate.

von Admiral Yamamoto » Mi 28.09.2011, 13:13

sheep-dodger hat geschrieben: :eek: :eek:
Das ist die richtige Reaktion auf diese Aussage des werten Shakrils.
Schock ... Unverständnis ...

:eek: :eek:

von sheep-dodger » Mi 28.09.2011, 12:54

Shakril hat geschrieben:B5 und ST sind besser zu vergleichen, und da finde ich ist B5 einfach nur schrott.
:eek: :eek:

von Shakril » Mi 28.09.2011, 12:45

Eldanesh hat geschrieben:Sagt doch keiner. Der Kritikpunkt ist, das es diese Sachen zwar gibt, sie aber keine Auswirkungen aufs setting haben bzw. nicht bedacht werden.

Warum sollte jemand auf irgend nem blöden Bergbauplaneten hocken, wenns dafür nicht massig Kohle gibt?
Wieso muss es immer ums Geld gehen?

Vl gibt es andere Vergüngstigungen oder es ist eine Familientradition, oder eigeninteresse? Es ist also genauso unrealistisch anzunehmen, dass Menschen dies nur für Geld tun würden. Es widerspricht sich also gar nicht mit dem Setting.

von Eldanesh » Mi 28.09.2011, 12:35

Ach gottchen. Ich finde es interessant, das man heute sagen kann, dass es in 300 Jahren unmöglich sein wird Replikatoren zu erstellen. Oder das eine Gesellschaft ohne Währung existieren könne.
Sagt doch keiner. Der Kritikpunkt ist, das es diese Sachen zwar gibt, sie aber keine Auswirkungen aufs setting haben bzw. nicht bedacht werden.

Warum sollte jemand auf irgend nem blöden Bergbauplaneten hocken, wenns dafür nicht massig Kohle gibt?

von Shakril » Mi 28.09.2011, 12:30

Ach gottchen. Ich finde es interessant, das man heute sagen kann, dass es in 300 Jahren unmöglich sein wird Replikatoren zu erstellen. Oder das eine Gesellschaft ohne Währung existieren könne.

ST ist für mich deswegen besser, weil es politisch und gesellschaftlich viel darstellt, die welt ist für mich wesentlich glaubwürdiger. Während bei SW es meist nur um die philosophie rund um die jedi und der Sith geht. Ich denke einfach das beide Universehen, zwei verschiedene Aspekte beleuchten, und daher schwer zu vergleichen sind.

B5 und ST sind besser zu vergleichen, und da finde ich ist B5 einfach nur schrott. Ich hab wirklich öfter probiert die serie zu guggen, aber das hat mich einfach nicht gerissen.

Schlusswort:
Schaut mehr Pornos :)

von Arminus » Di 27.09.2011, 17:18

Eldanesh hat geschrieben:Oder einen Replikator, der Atombomben im Schiff verteilt :D
Bitte erst Mal auf'm (absolut verhassten) Holodeck ausprobieren. Außerdem soll sich der Replikator bitte nicht mit solch primitiven Waffen wie Atombomben auseinandersetzen. Photonensprengköpfe sollte so ein Replikator doch auch herstellen können... :tongue:

von Eldanesh » Di 27.09.2011, 17:06

3. clarksches Gesetz: „Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.
. Die Replikatoren werden, trotz gewaltiger Energieverschwendung nur dort genutzt, wo der Einsatz sinnvoll ist, und man zwar Zugriff auf Energie, aber eben nicht auf größere Lagerkapazitäten hat.
Schon klar...deshalb sit der einizge Einsatz in der Serie auch als Küchenersatz....warum z.B. beamt man beim bei Wolf 359 nicht einfach ein paar Atombomben in den Borgwürfel. Oder einen Replikator, der Atombomben im Schiff verteilt :D

von X_MasterDave_X » Di 27.09.2011, 17:00

Also erklärbar wären viele Phänomene durchaus.

Stichwort Holodeck. Ist halt vielleicht noch im betastadium, und wird von der Raumschiffbesatzung mehr oder weniger getestet. Nachdem es ungewollte Nebenerscheinungen gibt (Besatzungen werden mehr und mehr süchtig nach dieser Art der Entspannung), verbietet die Regierung den Bau solcher Holodecks im größeren Stil. Nachdem man so viele Drogen der Vergangenheit erfolgreich verbannen konnte, will man keine "neue" schaffen.

2ter Erklärungsversuch: Holodecks brauchen zum Betrieb extrem viel Energie (da ja vieles physisch erschaffen werden muss), oder gewisse seltene Materialen, die sehr selten und dementsprechend teuer sind. Demzufolge haben nur sehr wenige Zugriff auf solche Holodecks. Das Militär leistet sich auf gewissen Schiffen allerdings diesen Luxus, damit isolierte Crews etwas Entspannung haben.


Stichwort Replikatoren:
Womöglich kann man alle Dinge künstlich herstellen, aber der Energieaufwand zur Herstellung sollte exorbitant hoch sein. Für den täglichen Gebrauch also viel zu "teuer". Aus Wirtschaftlichkeitsgründen nutzt man eher die einfachere Herstellung auf natürlichem Wege. Die Replikatoren werden, trotz gewaltiger Energieverschwendung nur dort genutzt, wo der Einsatz sinnvoll ist, und man zwar Zugriff auf Energie, aber eben nicht auf größere Lagerkapazitäten hat. Sprich...transferiert in unsere Zeit. Sicherlich könnten wir uns heute alle von "Astronauten Nahrung" ernähren. Sie ist klein und leicht zu lagern, und enthält alle Elemente die der Körper braucht. Warum tun wir es nicht? Nun, weil sie teuer in der Herstellung sind, und weil sie geschmacklich auch weit hinter der natürlichen Variante hinterher hinken. Der Großteil steht eben auf Bio-Food. :D


Stichwort Hüllenbrüche:
Auch hier wieder das Energieproblem. Kleinere Objekte sind sicherlich mit vertretbaren Energieverlust noch erzeugbar. Ganze Hüllenplatten würden mehr Energie benötigen als auf dem Schiff aufgebracht werden kann. Außerdem kann man damit keine massiven Strukturen erzeugen. Sie wären nie so stark, wie Außenhüllen, die in einer Werft, durch komplizierte Verfahren aneinander geschichtet werden. Bei Warp Geschwindigkeit könnten sie bersten.



Wie man sieht, brauchts nur ein wenig Phantasie, und alles ist erklärbar. Im SW Universum übrigens genauso. Klappt eigentlich auch mit Fantasy-Welten, wie beim Herrn der Ringe. Man muß lediglich tiefer in physikalische Grundregeln vorstossen, und diese ändern, und rein theoretisch ist alles möglich.

Allein der ganze Götterglaube ist doch einfachst zu erklären. Genau betrachtet, sind Götter doch nichts anderes als Lebewesen auf einer höheren "Evolutionsstufe". Jeder normale Bürger von heute, mit ein paar Geräten in der Tasche, und seinem Wissen, wäre im Mittelalter oder früher als Zauberer angesehen worden. Oder schlimmer, als jemand, der mit dem Teufel im Bunde steht.

Alles woran unsere Phantasien immer wieder scheitern, ist die Grenze, die wir ihr selbst auferlegen. Tatsächlich aber ist im Universum vieles denkbar, und womöglich sogar machbar. Genügend Energie bzw Wissen vorausgesetzt. Übrigens, das Althebräische Wort für "Gott" war "EL" oder "ELOHIM" und bedeutete schlicht: "Mächtiger" oder "Starker".
Wikipedia hat geschrieben:Der Singular erscheint im Tanach selten und nur an literatur- und theologiegeschichtlich späten Stellen. Er bedeutet in seiner semitischen Grundform wahrscheinlich „Mächtiger“ oder „Starker“. Dasselbe Wort lautet auf Aramäisch Elah bzw. Elaha, auf Arabisch Allah („der Gott“).
So gesehen, wären wir auch heute schon Götter für weit unter uns stehenden Lebewesen.

von Eldanesh » Di 27.09.2011, 15:52

Das Problem bei ST ist wie erwähnt die Technik: im Grunde versaut der ganze Wunderkram (teleport, Holodeck, Replikator etc.) jeden Plot weshalb man sich immer absurde erklärungen einfallen lassen muss warums grade nicht geht.

Plus eben das es keine sozialen Folgen der Technologien gibt: nimm das Holodeck. Realistisch betrachtet würden 99% der Menscheit die meiste Zeit in den Dingern rumhängen und ihre privaten Allmachts- und Pornophatasien ausleben. "Holodeckjunkies" wären das Mindeste, aber nö...
Oder Replikatoren... warum zum teufel gibts noch "Hüllenbrüche" auf der Enterprise? einfach ein neues Stück Stahl ins Loch replizieren und gut.

Ne, das verhältnis von Technik und verhalten der Menschen ist unglaubhaft...

von Mortimer » Di 27.09.2011, 15:33

Das Problem der Inkonsistenz bei ST halte ich nicht für den ausschlaggebenden Punkt. Wichtiger ist mir die ideelle Einheit, die zumindest bei TNG, DS9 und VOY gegeben ist. Die Serien-Realität (Föderation, Weltgesellschaft, Sternenflotte, die Technologien etc.) hat doch nur die Funktion, bestimmte Parameter und Voraussetzungen der Erzählung in einem suggestiven Entwurf zu verbinden und ein Panorama zu schaffen, vor dessen Hintergrund das Personal agiert und in seinem Selbstverständnis glaubhaft wird. Es gibt übrigens durchaus eine zusammenhängende fiktive Historiographie, die in den Serien allerdings meist nur angedeutet wird. Auch hat man sich bemüht, die genannten drei Serien zu verzahnen (vgl. Marquis-Thematik in den späten TNG-Folgen, Gastauftritt von Picard im Pilot zu DS9, die „Voyager“ besucht in der ersten Folge von VOY die Raumstation DS9 usw.). Aber das nur nebenbei. Wie der werte Arminus schon ausführte, ist das ST-Universum eben nicht aus Kalkül am Reißbrett entstanden, sondern Produkt einer Evolution, die auch schroffe Übergänge einschließt.

Noch einmal anders gesagt: Es geht meiner Ansicht nach keineswegs darum, eine realistische Prognose über mögliche Zukunftstechnologien abzugeben, ein konsistentes Gesellschaftsbild zu zeichnen oder gar die möglichen Bedingungen interstellarer Zivilisationen und außerirdischer Kulturen zu erläutern. Nehmen wir z.B. die mit der Föderation konkurrierenden oder verbundenen Völkerschaften, so sehen wir deren auffälligstes Merkmal in ihrer einseitigen Festlegung auf ein einziges Konzept sozialer Praxis und individueller Sinngebung: Alle Ferengi scheinen Händler zu sein, alle Klingonen Krieger, alle Vulkanier Intellektuelle. Natürlich ist es unwahrscheinlich, daß auf diese Weise ausdifferenzierte und zudem hochtechnisierte Gesellschaften funktionieren können. Die Sache zeigt sich aber anders, wenn wir hier von einer allegorischen Darstellung menschlicher Eigenschaften sprechen. Der Ferengi, der Klingone, der Vulkanier sind so gesehen konzipiert als Widerspiegelungen der Möglichkeiten unserer eigenen Existenz, und diese Möglichkeiten werden im ST-Universum anhand verschiedener „Rassen“ verobjektiviert, in ein Spektrum auseinandergelegt und letztlich wieder zusammengeführt in der Vorstellung von der Universalität der menschlichen Leidenschaften und Interessen. Ich sehe also Star Trek als ästhetisches Gebilde, dessen Interpretation innere Schlüssigkeit zu Tage fördert...

Und da wir gerade bei Ästhetik sind: ST ist auch dadurch vielen anderen SF-Produkten überlegen, daß es die geschichtlichen und strukturellen Bedingungen des eigenen Genres, der eigenen Medialität, überhaupt der eigenen narrativen Ordnung und dabei letztlich auch den eigenen mythologischen Charakter immanent reflektiert. Diesem Zweck dient sehr oft das Holodeck, das ja den artistisch-spielerischen Zugriff auf historische, literarische und cineastische Traditionen aller Art ermöglicht. Das Holodeck repräsentiert in gewisser Weise das kulturelle Gedächtnis der westlichen Kultur und bildet den Fundus all der Narrationen, an denen Star Trek partizipiert. Und auf diese Weise schreibt sich Star Trek selbst ein in den zeitgenössischen Prozess der fortwährenden medialen Re-Aktualisierung jener Erzählungen, die das abendländische Bewusstsein bestimmen und artikulieren...

Man könnte etliche Stories dazu anführen, die beileibe nicht alle etwas mit dem Holodeck zu tun haben: Sisko, der sich während eines Traumzustandes als Schriftsteller wiederfindet, der in den Fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts vergeblich versucht, einen SF-Roman namens „Deep Space Nine“ an den Mann zu bringen – Die „Captain Proton“-Geschichten aus VOY, die ironisch auf den Ursprung der SF in Comic und Groschenheft rekurrieren usw. Unvergesslich ist mir die späte VOY-Folge „Die Muse“, in der B´Elanna mit dem Shuttle auf einem Planeten abstürzt, dessen Kultur ungefähr der griechischen Antike entspricht, dort von einem Dichter als göttliche Muse angebetet wird und dann entdeckt, daß dieser Dichter die Voyager-Erzählung in ein archaisches Drama rückübersetzt und sie damit kenntlich macht als das, was sie ist, nämlich eine nach dem Vorbild der Odyssee gestaltete mythologische Fahrt. Alleine diese Episode, so behaupte ich, hat mehr Bedeutung als alle SW-Filme zusammen...

Bevor ich nun endgültig durchdrehe, noch ein Wort: Ich habe mich immer über die Vorbehalte vieler Kenner gegenüber VOY gewundert. VOY ist Star Trek reinsten Wassers und bietet zudem einige der interessantesten Charaktere des Serienkosmos...

von [B@W] Abominus » Di 27.09.2011, 12:13

Alith Anar hat geschrieben:Diese Folgen der ST:TOS wurden auch meines wissens nach in Dtl nicht gezeigt ;)
Gab es auf VHS und war jetzt nicht wirklich spannend :) .

von Alith Anar » Di 27.09.2011, 10:05

Diese Folgen der ST:TOS wurden auch meines wissens nach in Dtl nicht gezeigt ;)

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