Aufstieg des Preussenadlers
Kapitel II.
Das neue Jahr
1. Januar 1836
Ministerium für Finanzen, Berlin
Am ersten des neuen Jahres begann ich zu allererst damit, mir einen gründlichen Überblick über die aktuelle Lage Preußens zu verschaffen.
Durch meine Stellung innerhalb des Finanzministeriums gelang ich ohne große Probleme oder Umwege direkt an die nötigen Akten und Informationen. Wenn ich an dieser Stelle ein paar Jahre zurückdenke, welche Anstrengungen ich hätte aufmich nehmen müssen nur um an eine dieser Akten hier heranzukommen und nun bekomme ich Sie auf Anfrage alle, alle auf einmal! Einfach herrlich!
Aber kommen wir nun zum wesentlichen.
Königreich Preußen
Der derzeitige Regent des Königreichs Preußen ist seine Majestät König Friedrich Wilhelm III, welcher sein Volk durch die dunklen Jahre der napoleonischen Herrschaft, die siegreichen Befreiungskriege sowie des darauf folgenden Wiederaufbaus des Landes führte.
In den letzten Jahren weist der preußische Staat jedoch Merkmale der Stagnation auf welche mir einige Sorgen bereiten. Dies führte in der noch allzu jungen Vergangenheit Preußens schon einmal den Niedergang unseres geliebten Landes herbei und soll sich keineswegs ein zweites Mal wiederholen!
Preußen zählt zu den Großmächten und genießt ein dementsprechend hohes Ansehen in der Welt und strotz nahezu vor ungenutzem Potential. Wir werden dies gut zu nutzen wissen!
Das Königreich Preußen gliedert sich in 10 Provinzen:
1. die Provinz
Brandenburg mit Berlin als Hauptsadt
2. die Provinz
Ostpreußen
3. die Provinz
Westpreußen
4. die Provinz
Sachsen
5. die Provinz
Schlesien
6. die Provinz
Pommern
7. die Provinz
Westfalen
8. die
Rheinprovinz
9. die Provinz
Posen
10. die Provinz
Sigmaringen
11. die Provinz
Neuenburg
Die Bevölkerung Preußens
Die Einwohnerzahl Preußens liegt nach der letzten Volkszählung bei schätzungsweise 15.663.000 Millionen Einwohnern. Davon sind 69,7 % Norddeutscher und 21,0 % Süddeutscher Herkunft.
Die Minderheit, hauptsächlich aus den Ostgebieten, bilden mit 8,5 % die Polen und 0,3 % die Litauer sowie aus Neuenburg 0,4 % Franzosen.
Die Berufstätigkeit der Bevölkerung sieht folgendermaßen aus.
46,0 % sind Bauern
19,8 % Arbeiter
17,1 % Handwerker
8,8 % Beamte
5,4 % Soldaten
1,0 % Aristokraten
Interessant hierbei sind die Zahlen der Handwerker, welche allmählich zunehmen. Ob sich hier langsam ein Trend abzeichnet? Viele wagen zu bezweiflen...
Religion in Preußen
Die Staatsreligion Preußens ist seit jeher der Protestantismus gemischt mit ein wenig Calvinismus hier und dort, jedoch besteht, wie schon zu Zeiten Friedrichs des Großen, die preußische Toleranz gegenüber anderen Religionen weithin fort.
68,9 % der Bevölkerung Preußens sind Protestanten, 27,7 % Katholiken und 3,4 % sind jüdischen Glaubens.
Die politische Gesinnung
Laut Schätzungen dieses mir vorliegenden Berichts, liegt die Gesinnung der Bevölkerung Preußens Schätzungen zufolge bei über 90 % für Liberalismus und gerade einmal unter 10 %für Konservative!
Ein Glück nur das der kleine Mann Preußens nicht wählen darf......
Dies kann meines Erachtens nach gar unmöglich sein! Hier sind dringstens Nachforschungen von Nöten! Stell sich man einer vor über 90% Liberale im Lande... der Pöbel hätte uns dann schon längst die Türe eingetreten pah!
Seiner Majestät dem König dürfte dieser Bericht zu denken gegeben haben
Widmen wir uns nun jedoch meinem eigentlichen Aufgabengebiet.
Die Finanzen
Das Gesamtkapital, über welches das preußische Finanzministerium derzeitig verfügt, Stand 1. Januar 1836, beläuft sich auf 20.000,00 ₤.
Zusätzliche Geldmittel müssten erst noch durch Bewilligung des Königs hinzugeholt werden. Dies halte ich aber für unnötig, schließlich hat seine Majestät den von mir geforderten Betrag von 20.000,00 ₤ bewilligt. Bei weiteren Ausgaben werden wir auf Anleihen zurückgreifen müssen, welches ich für unabwendbar halte.
Die Einnahmen:
Die Steuern lagen im vergangenem Jahr für alle drei Gesellschaftsklassen bei 33,00 %, Zölle wurden nicht erhoben.
Dies wird sich allerdings ab dem heutigen Tage ändern. Damit Preußen seine Stellung im Deutschen Bunde und auf der internationalen Weltbühne weiterhin ausbauen kann, ist es von äußerster Notwendigkeit das wir unseren Wohlstand steigern. Gemeint ist natürlich das Geld. Durch Geld kaufen wir uns Einfluss, Sonderrechte und vieles mehr. Dies steigert dann also unsere Macht als Nation und sichert dem König, dem Lande und natürlich dem Volke eine bessere und sichere Zukunft. Auf das nimmer mehr ein feindlicher Aggressor in unsere Heimat einfällt und uns um unserer Hab und Gute beraubt.
Demnach werden die Steuern der Armen werden auf 72,66 % erhöht, die des Mittelstandes auf 48,22 % ebenso wie die des Adels.
Ich bin mir im vollsten darüber Bewusst, das diese Maßnahmen harte sind, jedoch sind gerade diese jetzt von äußerster Wichtigkeit!
Die Zölle werden vorerst auf 20 % gesetzt, können bei Bedarf jedoch erhöht werden.
Die Ausgaben:
Das Bildungbugdet, pro Tag, lag vergangen Jahres noch bei 8,40₤ also 50,00 % des möglichen! Dies ist meines Erachtens nach einer der Bereiche in denen Preußen viel zu wenig tut. Gerade ein Land wie Preußen, welches erst durch Reformen revolutionärer Art zu dem geworden ist was sich heute eine junge Großmacht nennt, muss auf dem Gebiet der Bildung bis an sein äußerstes herangehen, ja wenn nicht sogar darüber hinaus!
Deshalb wird das Bildungsbudget zu Recht auf 100,00% erhöht.
Kommen wir nun zu einem genauso, nicht weniger wichtigen Thema, der Verbrechensbekämpfung. Bisher stand das Budget für Verbrechensbekämpfung bei 50,00 %. Das machte im letzten Monat des vergangenen Jahres, Verbrechensbekämpfungsbudgetkosten von 8,90₤ am Tag. Da Wir im Zuge des bevorstehenden den Gewinn maximieren müssen, wird das Budget für Verbrechensbekämpfung rigoros auf unter 5% gekürzt.
Wir erhoffen uns somit innerhalb der nächsten Jahre Verluste verhindern zu können.
Das Budget für Verteidigungskosten, welches im vergangenen Jahr noch bei 50,00 % lag, wird für die nächsten Monate auf 100,00 % erhöht. Die Begründung hierfür fällt recht einfach aus. Preußen muss sich verteidigen können!
Das Budget der Armeeinstandhaltung sowie das der Marine wird nicht gekürzt und beläuft sich auch weiterhin auf 100,00%.
Im vergangenem Jahr kostete uns die Instandhaltung der Armee pro Tag etwas 20,10 ₤ und das der Marine 0,80 ₤.
Da Preußen auf sein Heer angewiesen ist um sich gegen mögliche Feindseligkeiten aus dem weiten Russland oder dem nicht allzu fernen Habsburgerreich verteidigen zu können, können und wollen Wir eine Kürzung des Budgets in diesem Bereich nicht verantworten.
Anleihen haben Wir derzeit keine und somit auch keine zu zahlenden Zinsen, jedoch befürchte ich das sich dieses im Verlauf der nächsten Jahre noch drastisch ändern wird.
Nach diesen Änderungen im Budget wird die Tagesbilanz des 1. Januars auf einen Verlust von -46,10₤ geschätzt.
Wir werden jedoch sehen ob dies den Tatsachen entsprechen wird, der Tag ist schließlich noch jung!
Als letzte Bemerkung sollte noch folgendes gesagt sein.
Sollte sich nach der ersten Woche des neuen Jahres ein deutlicher finanzieller Verlust abzeichnen, so werden umfangreiche Budgetkürzungen in den Bereichen Verbrechensbekämpfung, Verteidigung sowie Heeres- und Marineinstandhaltung eingeleitet und zusätzlich die Zölle weiterhin oben gehalten.
Der Handel
Was bekanntlich ja nichts neues mehr ist mangelt es Preußen an allen möglichen Rohstoffen und Ressourcen.
Das notwendigste kann zwar geradenoch gedeckt werden aber auf lang kann es so nicht weitergehen, zumal uns die Beschaffungskosten finanziell in den sicheren Ruin treiben würden....
Die Einfuhr von Waren:
Was die Einfuhr von Waren betrifft so wird ab diesem Jahr folgendes auf dem "großen" Weltmarkt, dessen Angebot derzeit traurigerweise eher bedauernswert ist, folgendes eingekauft:
Maschinenteile, Stahl, Beton, Eisen, Schwefel, Dünger, Holz, Schnittholz, Baumwolle, Wolle, Stoffe, Färbemittel, Kleider, Tabak, Tee, Kaffee, Wein, Schnaps und wenn möglich Klipper.
Maschinenteile, Stahl, Eisen, Beton und Schwefel haben von mir die größte Priorität zugeschrieben bekommen.
Holz, Schnittholz, Dünger, Wolle, Stoffe und Färbemittel die zweitwichtigste und Kleider, Tabak, Tee, Kaffee, Wein und Schnaps fallen in Kategorie 3.
Was die Klipper betrifft so werden diese für unsere Handelsmarine erworben, sofern es irgend möglich ist. Sie erhalten daher eine Sonderstufe.
Die Ausfuhr von Waren:
Verkauft werden unsere agraischen Produkte, sprich Getreide, Vieh, Fisch und Früchte sowie große Mengen Kohle.
Weitere Produkte die Wir ersteinmal testweise verkaufen sind kleine Mengen Glas, Papier und Möbel.
Der Rest:
Alles weitere an preußischen Produkten wird für die kommenden Jahre zurückgehalten oder gelagert. Dazu gehören Munition, Sprengstoffe, Handfeuerwaffen, Artillerie und Konserven.
Wie ich anfangs schon daraufhin wies belasteen die hohen Einfuhrkosten Preußens Finanzen und treiben uns früher oder später in den sicheren Ruin. Wir können zum jetzigen Zeitpunkt nur Mutmaßungen über die möglichen Kosten anstellen und dabei möchte ich es auch vorerst belassen.
Änderungen im Einfuhr-/ Ausfuhrbereich wird je nach Nöten der gegebenen Situation angepasst.
Die Diplomatie
Unsere Diplomatischen Beziehungen:
Wir unterhalten recht gute Beziehungen zu Österreich, Bayern, Russland und Schweden sowie zu den unzähligen deutschen Kleinstaaten, welche zu viele sind als das ich sie an dieser Stelle alle aufzählen möchte.
Die Beziehungen zu Großbritannien könnten zwar besser sein, jedoch besteht hier keinerlei Sorge auf irgendeine Art von Feindlichkeit.
Schlecht steht uns allerdings Frankreich gegenüber und das ist nun wahrlich kein Wunder unter berücksichtigung unserer Vergangenheit. Frankreich bleibt jedoch die Ausnahme.
Unsere Bündnisse:
[
V=Verbündet] [
VB=Verteidigungsbündnis]
Bündnisse haben wir mit zwei Großmächten, Österreich und Bayern, sowie 18 weiteren deutschen Kleinstaaten, wobei es sich hauptsächlich um Verteidigungsbündnisse handelt. Die da lauten:
Herzogtum Anhalt (
V), Großherzogtum Baden (
VB), Königreich Bayern (
VB), Herzogtum Braunschweig (
V), Freie Stadt Bremen (
V), Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha (
V), Freie Stadt Frankfurt am Main (
VB), Freie Stadt Hamburg (
V), Großherzogum Hessen-Darmstadt (
VB), Kurfürstentum Hessen-Kassel (
VB), Fürstentum Lippe-Detmold (
V), Großherzogtum Mecklenburg (
V), Großherzogtum Oldenburg (
V), Herzogtum Sachsen-Meiningen (
VB), Königreich Sachsen (
VB), Großherzogtum Sachsen-Weimar (
VB), Königreich Württemberg (
VB), Freie Stadt Lübeck (
V), dem Herzogtum Nassau (
VB) und einigen weiteren kleinen deutschen Staaten.
Zusammen mit unseren germanischen "Brüderstaaten" bilden wir den Deutschen Bund.
Diplomatischer Status:
Zudem garantieren wir die Unabhängigkeit Sardinien- Piemonts und die Krakaus.
Gebietsansprüche:
Gebietsansprüche stellen wir an alle deutschen Staaten, Österreich, Luxemburg und Limburg ausgenommen, sowie auf Teile Dänemarks und Frankreichs.
Im Bereich der Forschung
Pünktlich zum ersten des Jahres liegt mir eine Liste der 5 größten potentiellen Forschungsprojekte vor, in die Wir investieren können.
Unsere Aufgabe dabei ist es abzuwiegen welche der jeweils vorgebrachten Forschungsprojekte eine vielversprechende und zugleich auch sichere Investition darstellt und die dafür erforderlichen Geldmittel zu bewilligen, sofern dies auch im Bereich des möglichen liegt.
Zur Auswahl stehen uns diesmal die Ausarbeitung neuerer und besserer Militärpläne, den Heeres-Professionalismus, die Strategische Mobilität, Marinepläne und die frühe Eisenbahn.
Die ersten drei begünstigen das Heer, Preußens effektivste Waffe in Sachen Abschreckung, Angriff sowie Verteidigung und natürlich auch des Prestiges.
Die Ausarbeitung von Marineplänen würde Preußen derzeit keinerlei nutzbare Vorteile bringen und fällt daher schoneinmal kategorisch weg.
Und dann wäre da noch die frühe Eisenbahn, mein persöhnlicher Favorit. Bisher experimentieren Wir noch mit einem Prototyp, die Ergebnisse, über die ich mich stets informieren lasse, verheißen jedoch nur Gutes.
Nach reichlicher Überlegung und unter Berücksichtigung der Empfehlungen entschied ich mich daher dem Wunsch der Generalität nachzugehen und und bewilligte die Finanziellen Mittel für die Ausarbeitung neuer Militärpläne.
Die preußischen Heeresakademiker jedenfalls werden sich freuen wenn sie dies erfahren. Was mich und meinen Favoriten betrifft so kann ich nur sagen das uns zum jetzigen Zeitpunkt eine experimentielle Eisenbahn vollkommen ausreicht.
Ein Überblick über unsere bisherigen Technologien und Erforschungen der letzten Jahrzehnte:
Armee:
- Post Napoleonismus
- Steinschloßgewehre
- Bronze- Vorderladerartillerie
- Militärstabssystem
- Das Befehlsprinzip
Marine:
- Post Nelson Gedanken
- Klipperdesign
- Marinedesignbüros
- Alphabetflaggensignale
- Das Befehlsprinzip
Kultur:
- Klassizismus & Frühe Romantik
- Romantik
- Späte Aufklärungsphilosophie
- Malthusische Lehre
- Aufklärungslehre
- Introspektionismus
Wirtschaft:
- Privatbanken
- Kein Standart
- Frühe Klassische Theorie und Kritik
- Handelsfreiheit
- Gildenbasierte Produktion
Industrie:
- Wasserkraft
- Praktische Dampfmaschine
- Verteilerindustrie
- Mechanisierter Bergbau
- Saubere Kohle
- Experimentielle Eisenbahn
- Grundlegende Chemie
Das Königlich Preußische Heer
Die preußische Armee setzt sich zusammen aus dem:
II. Korps ( I. & II. Linieninfanteriedivision), stationiert in Magdeburg
III. Korps ( III. & IV. Linieninfanteriedivision), stationiert in Breslau
IV. Korps ( V. & VI. Linieninfanteriedivision), stationiert in Königsberg
V. Korps ( VII. & VIII. Linieninfanteriedivision), stationiert in Stralsund
VI. Korps( IX. Linieninfanteriedivision), stationiert in Dortmund
VII. Korps ( X. Linieninfanteriedivision), stationiert in Köln
IX. Korps ( I. & II. Kavalleriedivision und I. & II. Dragonerdivision), stationiert bei Torgau
Die Reserven:
Derzeitig können Wir, im Falle einer größeren Bedrohung, innerhalb weniger Wochen (schätzungsweise 3-4), 16 Reservedivisionen mobilisieren deren Stärke sich auf 160.000 Mann beläuft.
Ob es zu einer Aufstockung der Reserve kommen wird, so kann ich zu diesem Zeitpunkt nur mutmaßen. Falls es jedoch dazu kommen sollte sehe ich keinerlei Probleme, zumal Wir den Verkauf von Militärgerätschaften und Ausrüstung ins Ausland unterbunden haben und somit für die Zukunft genügend auf Lager haben sollten.
Die Königlich Preußische Marine
Die Königlich Preußische Marine hatte einst schon bessere Tage gesehen...
Heute besteht Sie lediglich aus der I., II. und III. Klipperflotille und liegt im Hafen von Danzig vor Anker.
Die preußische Marine existiert praktisch nicht und verschlingt somit nur unnötig Geldmittel, welche Wir andernorts viel sinnvoller einsetzten könnten. Eine mögliche Investition in zukünftige Seestreitkräfte halte ich für unwahrscheinlich, da Preußen eine Landmacht ist und wir über keinerlei Besitzungen in Übersee verfügen und diese somit auch nicht durch eine Seestreitmacht schützten müssen.
Damit wären Wir nun auch schon am Ende der Einarbeitung.
Man kann wohl sagen dass das Jahr recht gut beginnt, jedoch möchte ich mich hierbei noch nicht festlegen denn wie schon gesagt: Die Zeit wirds zeigen! Noch steht nichts fest... oder doch?
Da ich mir nun einen ausreichenden Überblick über die Lage Preußens verschafft habe sollte das Treffen, das für den späteren Nachmittag hier im Finanzministerium beanraumt wurde, zu unseren Gunsten verlaufen und ich hoffe innigst, alle der Anwesenden davon überzeugen zu können das Wir das Richtige tun...
[size=100][align=center][font="Garamond"][b][i]Aufstieg des Preussenadlers[/i][/b][/font][/align][/size]
[size=100][b][font="Garamond"][align=center]Kapitel II.[/align][/font][/b][/size]
[i]
[size=100][b][font="Garamond"][align=center]Das neue Jahr[/align][/font][/b][/size][/i]
[align=left][img]http://img20.imageshack.us/img20/7442/coverfinanzministerium.png[/img][/align]
[b][font="Garamond"][i][size=100]1. Januar 1836
Ministerium für Finanzen, Berlin[/size][/i][/font][/b]
Am ersten des neuen Jahres begann ich zu allererst damit, mir einen gründlichen Überblick über die aktuelle Lage Preußens zu verschaffen.
Durch meine Stellung innerhalb des Finanzministeriums gelang ich ohne große Probleme oder Umwege direkt an die nötigen Akten und Informationen. Wenn ich an dieser Stelle ein paar Jahre zurückdenke, welche Anstrengungen ich hätte aufmich nehmen müssen nur um an eine dieser Akten hier heranzukommen und nun bekomme ich Sie auf Anfrage alle, alle auf einmal! Einfach herrlich!
Aber kommen wir nun zum wesentlichen.
[font="Garamond"][b][i][size=100]Königreich Preußen[/size][/i][/b][/font]
[align=center]
[img]http://img508.imageshack.us/img508/234/knigfriedrichwilhelmiii.png[/img][/align]
Der derzeitige Regent des Königreichs Preußen ist seine Majestät König Friedrich Wilhelm III, welcher sein Volk durch die dunklen Jahre der napoleonischen Herrschaft, die siegreichen Befreiungskriege sowie des darauf folgenden Wiederaufbaus des Landes führte.
In den letzten Jahren weist der preußische Staat jedoch Merkmale der Stagnation auf welche mir einige Sorgen bereiten. Dies führte in der noch allzu jungen Vergangenheit Preußens schon einmal den Niedergang unseres geliebten Landes herbei und soll sich keineswegs ein zweites Mal wiederholen!
Preußen zählt zu den Großmächten und genießt ein dementsprechend hohes Ansehen in der Welt und strotz nahezu vor ungenutzem Potential. Wir werden dies gut zu nutzen wissen!
[align=center][img]http://img820.imageshack.us/img820/8674/preussen1836.png[/img]
Das Königreich Preußen gliedert sich in 10 Provinzen:
1. die Provinz [i]Brandenburg[/i] mit Berlin als Hauptsadt
2. die Provinz [i]Ostpreußen[/i]
3. die Provinz [i]Westpreußen[/i]
4. die Provinz [i]Sachsen[/i]
5. die Provinz [i]Schlesien[/i]
6. die Provinz [i]Pommern[/i]
7. die Provinz [i]Westfalen[/i]
8. die [i]Rheinprovinz[/i]
9. die Provinz [i]Posen[/i]
10. die Provinz [i]Sigmaringen[/i]
11. die Provinz [i]Neuenburg[/i][/align]
[font="Garamond"][b][i][size=100]Die Bevölkerung Preußens[/size][/i][/b][/font]
Die Einwohnerzahl Preußens liegt nach der letzten Volkszählung bei schätzungsweise 15.663.000 Millionen Einwohnern. Davon sind 69,7 % Norddeutscher und 21,0 % Süddeutscher Herkunft.
Die Minderheit, hauptsächlich aus den Ostgebieten, bilden mit 8,5 % die Polen und 0,3 % die Litauer sowie aus Neuenburg 0,4 % Franzosen.
Die Berufstätigkeit der Bevölkerung sieht folgendermaßen aus.
46,0 % sind Bauern
19,8 % Arbeiter
17,1 % Handwerker
8,8 % Beamte
5,4 % Soldaten
1,0 % Aristokraten
Interessant hierbei sind die Zahlen der Handwerker, welche allmählich zunehmen. Ob sich hier langsam ein Trend abzeichnet? Viele wagen zu bezweiflen...
[font="Garamond"][b][i][size=100]Religion in Preußen[/size][/i][/b][/font]
Die Staatsreligion Preußens ist seit jeher der Protestantismus gemischt mit ein wenig Calvinismus hier und dort, jedoch besteht, wie schon zu Zeiten Friedrichs des Großen, die preußische Toleranz gegenüber anderen Religionen weithin fort.
68,9 % der Bevölkerung Preußens sind Protestanten, 27,7 % Katholiken und 3,4 % sind jüdischen Glaubens.
[font="Garamond"][b][i][size=100]Die politische Gesinnung[/size][/i][/b][/font]
Laut Schätzungen dieses mir vorliegenden Berichts, liegt die Gesinnung der Bevölkerung Preußens Schätzungen zufolge bei über 90 % für Liberalismus und gerade einmal unter 10 %für Konservative!
Ein Glück nur das der kleine Mann Preußens nicht wählen darf......
Dies kann meines Erachtens nach gar unmöglich sein! Hier sind dringstens Nachforschungen von Nöten! Stell sich man einer vor über 90% Liberale im Lande... der Pöbel hätte uns dann schon längst die Türe eingetreten pah!
Seiner Majestät dem König dürfte dieser Bericht zu denken gegeben haben
Widmen wir uns nun jedoch meinem eigentlichen Aufgabengebiet.
[font="Garamond"][b][i][size=100]Die Finanzen[/size][/i][/b][/font]
[align=center]
[img]http://img851.imageshack.us/img851/5140/finanzen.jpg[/img][/align]
Das Gesamtkapital, über welches das preußische Finanzministerium derzeitig verfügt, Stand 1. Januar 1836, beläuft sich auf 20.000,00 ₤.
Zusätzliche Geldmittel müssten erst noch durch Bewilligung des Königs hinzugeholt werden. Dies halte ich aber für unnötig, schließlich hat seine Majestät den von mir geforderten Betrag von 20.000,00 ₤ bewilligt. Bei weiteren Ausgaben werden wir auf Anleihen zurückgreifen müssen, welches ich für unabwendbar halte.
[size=100][font="Garamond"][b][u]Die Einnahmen:[/u][/b][/font][/size]
Die Steuern lagen im vergangenem Jahr für alle drei Gesellschaftsklassen bei 33,00 %, Zölle wurden nicht erhoben.
Dies wird sich allerdings ab dem heutigen Tage ändern. Damit Preußen seine Stellung im Deutschen Bunde und auf der internationalen Weltbühne weiterhin ausbauen kann, ist es von äußerster Notwendigkeit das wir unseren Wohlstand steigern. Gemeint ist natürlich das Geld. Durch Geld kaufen wir uns Einfluss, Sonderrechte und vieles mehr. Dies steigert dann also unsere Macht als Nation und sichert dem König, dem Lande und natürlich dem Volke eine bessere und sichere Zukunft. Auf das nimmer mehr ein feindlicher Aggressor in unsere Heimat einfällt und uns um unserer Hab und Gute beraubt.
Demnach werden die Steuern der Armen werden auf 72,66 % erhöht, die des Mittelstandes auf 48,22 % ebenso wie die des Adels.
Ich bin mir im vollsten darüber Bewusst, das diese Maßnahmen harte sind, jedoch sind gerade diese jetzt von äußerster Wichtigkeit!
Die Zölle werden vorerst auf 20 % gesetzt, können bei Bedarf jedoch erhöht werden.
[size=100][font="Garamond"][b][u]Die Ausgaben:[/u][/b][/font][/size]
Das Bildungbugdet, pro Tag, lag vergangen Jahres noch bei 8,40₤ also 50,00 % des möglichen! Dies ist meines Erachtens nach einer der Bereiche in denen Preußen viel zu wenig tut. Gerade ein Land wie Preußen, welches erst durch Reformen revolutionärer Art zu dem geworden ist was sich heute eine junge Großmacht nennt, muss auf dem Gebiet der Bildung bis an sein äußerstes herangehen, ja wenn nicht sogar darüber hinaus!
Deshalb wird das Bildungsbudget zu Recht auf 100,00% erhöht.
Kommen wir nun zu einem genauso, nicht weniger wichtigen Thema, der Verbrechensbekämpfung. Bisher stand das Budget für Verbrechensbekämpfung bei 50,00 %. Das machte im letzten Monat des vergangenen Jahres, Verbrechensbekämpfungsbudgetkosten von 8,90₤ am Tag. Da Wir im Zuge des bevorstehenden den Gewinn maximieren müssen, wird das Budget für Verbrechensbekämpfung rigoros auf unter 5% gekürzt.
Wir erhoffen uns somit innerhalb der nächsten Jahre Verluste verhindern zu können.
Das Budget für Verteidigungskosten, welches im vergangenen Jahr noch bei 50,00 % lag, wird für die nächsten Monate auf 100,00 % erhöht. Die Begründung hierfür fällt recht einfach aus. Preußen muss sich verteidigen können!
Das Budget der Armeeinstandhaltung sowie das der Marine wird nicht gekürzt und beläuft sich auch weiterhin auf 100,00%.
Im vergangenem Jahr kostete uns die Instandhaltung der Armee pro Tag etwas 20,10 ₤ und das der Marine 0,80 ₤.
Da Preußen auf sein Heer angewiesen ist um sich gegen mögliche Feindseligkeiten aus dem weiten Russland oder dem nicht allzu fernen Habsburgerreich verteidigen zu können, können und wollen Wir eine Kürzung des Budgets in diesem Bereich nicht verantworten.
Anleihen haben Wir derzeit keine und somit auch keine zu zahlenden Zinsen, jedoch befürchte ich das sich dieses im Verlauf der nächsten Jahre noch drastisch ändern wird.
Nach diesen Änderungen im Budget wird die Tagesbilanz des 1. Januars auf einen Verlust von -46,10₤ geschätzt.
Wir werden jedoch sehen ob dies den Tatsachen entsprechen wird, der Tag ist schließlich noch jung!
Als letzte Bemerkung sollte noch folgendes gesagt sein.
Sollte sich nach der ersten Woche des neuen Jahres ein deutlicher finanzieller Verlust abzeichnen, so werden umfangreiche Budgetkürzungen in den Bereichen Verbrechensbekämpfung, Verteidigung sowie Heeres- und Marineinstandhaltung eingeleitet und zusätzlich die Zölle weiterhin oben gehalten.
[font="Garamond"][b][i][size=100]Der Handel[/size][/i][/b][/font]
[align=center][img]http://img607.imageshack.us/img607/1964/handelk.jpg[/img][/align]
Was bekanntlich ja nichts neues mehr ist mangelt es Preußen an allen möglichen Rohstoffen und Ressourcen.
Das notwendigste kann zwar geradenoch gedeckt werden aber auf lang kann es so nicht weitergehen, zumal uns die Beschaffungskosten finanziell in den sicheren Ruin treiben würden....
[size=100][font="Garamond"][b][u]
Die Einfuhr von Waren:[/u][/b][/font][/size]
Was die Einfuhr von Waren betrifft so wird ab diesem Jahr folgendes auf dem "großen" Weltmarkt, dessen Angebot derzeit traurigerweise eher bedauernswert ist, folgendes eingekauft:
Maschinenteile, Stahl, Beton, Eisen, Schwefel, Dünger, Holz, Schnittholz, Baumwolle, Wolle, Stoffe, Färbemittel, Kleider, Tabak, Tee, Kaffee, Wein, Schnaps und wenn möglich Klipper.
Maschinenteile, Stahl, Eisen, Beton und Schwefel haben von mir die größte Priorität zugeschrieben bekommen.
Holz, Schnittholz, Dünger, Wolle, Stoffe und Färbemittel die zweitwichtigste und Kleider, Tabak, Tee, Kaffee, Wein und Schnaps fallen in Kategorie 3.
Was die Klipper betrifft so werden diese für unsere Handelsmarine erworben, sofern es irgend möglich ist. Sie erhalten daher eine Sonderstufe.
[size=100][font="Garamond"][b][u]
Die Ausfuhr von Waren:[/u][/b][/font][/size]
Verkauft werden unsere agraischen Produkte, sprich Getreide, Vieh, Fisch und Früchte sowie große Mengen Kohle.
Weitere Produkte die Wir ersteinmal testweise verkaufen sind kleine Mengen Glas, Papier und Möbel.
[size=100][font="Garamond"][b][u]Der Rest:[/u][/b][/font][/size]
Alles weitere an preußischen Produkten wird für die kommenden Jahre zurückgehalten oder gelagert. Dazu gehören Munition, Sprengstoffe, Handfeuerwaffen, Artillerie und Konserven.
Wie ich anfangs schon daraufhin wies belasteen die hohen Einfuhrkosten Preußens Finanzen und treiben uns früher oder später in den sicheren Ruin. Wir können zum jetzigen Zeitpunkt nur Mutmaßungen über die möglichen Kosten anstellen und dabei möchte ich es auch vorerst belassen.
Änderungen im Einfuhr-/ Ausfuhrbereich wird je nach Nöten der gegebenen Situation angepasst.
[font="Garamond"][b][i][size=100]Die Diplomatie[/size][/i][/b][/font]
[align=center][img]http://img192.imageshack.us/img192/9531/heiligeallianz1815franz.jpg[/img][/align]
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Wir unterhalten recht gute Beziehungen zu Österreich, Bayern, Russland und Schweden sowie zu den unzähligen deutschen Kleinstaaten, welche zu viele sind als das ich sie an dieser Stelle alle aufzählen möchte.
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Schlecht steht uns allerdings Frankreich gegenüber und das ist nun wahrlich kein Wunder unter berücksichtigung unserer Vergangenheit. Frankreich bleibt jedoch die Ausnahme.
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Bündnisse haben wir mit zwei Großmächten, Österreich und Bayern, sowie 18 weiteren deutschen Kleinstaaten, wobei es sich hauptsächlich um Verteidigungsbündnisse handelt. Die da lauten:
Herzogtum Anhalt ([color="RoyalBlue"]V[/color]), Großherzogtum Baden ([color="SandyBrown"]VB[/color]), Königreich Bayern ([color="SandyBrown"]VB[/color]), Herzogtum Braunschweig ([color="RoyalBlue"]V[/color]), Freie Stadt Bremen ([color="RoyalBlue"]V[/color]), Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha ([color="RoyalBlue"]V[/color]), Freie Stadt Frankfurt am Main ([color="SandyBrown"]VB[/color]), Freie Stadt Hamburg ([color="RoyalBlue"]V[/color]), Großherzogum Hessen-Darmstadt ([color="SandyBrown"]VB[/color]), Kurfürstentum Hessen-Kassel ([color="SandyBrown"]VB[/color]), Fürstentum Lippe-Detmold ([color="RoyalBlue"]V[/color]), Großherzogtum Mecklenburg ([color="RoyalBlue"]V[/color]), Großherzogtum Oldenburg ([color="RoyalBlue"]V[/color]), Herzogtum Sachsen-Meiningen ([color="SandyBrown"]VB[/color]), Königreich Sachsen ([color="SandyBrown"]VB[/color]), Großherzogtum Sachsen-Weimar ([color="SandyBrown"]VB[/color]), Königreich Württemberg ([color="SandyBrown"]VB[/color]), Freie Stadt Lübeck ([color="RoyalBlue"]V[/color]), dem Herzogtum Nassau ([color="SandyBrown"]VB[/color]) und einigen weiteren kleinen deutschen Staaten.
Zusammen mit unseren germanischen "Brüderstaaten" bilden wir den Deutschen Bund.
[size=100][font="Garamond"][b][u]Diplomatischer Status:[/u][/b][/font][/size]
Zudem garantieren wir die Unabhängigkeit Sardinien- Piemonts und die Krakaus.
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Gebietsansprüche stellen wir an alle deutschen Staaten, Österreich, Luxemburg und Limburg ausgenommen, sowie auf Teile Dänemarks und Frankreichs.
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[align=center]
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Pünktlich zum ersten des Jahres liegt mir eine Liste der 5 größten potentiellen Forschungsprojekte vor, in die Wir investieren können.
Unsere Aufgabe dabei ist es abzuwiegen welche der jeweils vorgebrachten Forschungsprojekte eine vielversprechende und zugleich auch sichere Investition darstellt und die dafür erforderlichen Geldmittel zu bewilligen, sofern dies auch im Bereich des möglichen liegt.
Zur Auswahl stehen uns diesmal die Ausarbeitung neuerer und besserer Militärpläne, den Heeres-Professionalismus, die Strategische Mobilität, Marinepläne und die frühe Eisenbahn.
Die ersten drei begünstigen das Heer, Preußens effektivste Waffe in Sachen Abschreckung, Angriff sowie Verteidigung und natürlich auch des Prestiges.
Die Ausarbeitung von Marineplänen würde Preußen derzeit keinerlei nutzbare Vorteile bringen und fällt daher schoneinmal kategorisch weg.
Und dann wäre da noch die frühe Eisenbahn, mein persöhnlicher Favorit. Bisher experimentieren Wir noch mit einem Prototyp, die Ergebnisse, über die ich mich stets informieren lasse, verheißen jedoch nur Gutes.
Nach reichlicher Überlegung und unter Berücksichtigung der Empfehlungen entschied ich mich daher dem Wunsch der Generalität nachzugehen und und bewilligte die Finanziellen Mittel für die Ausarbeitung neuer Militärpläne.
Die preußischen Heeresakademiker jedenfalls werden sich freuen wenn sie dies erfahren. Was mich und meinen Favoriten betrifft so kann ich nur sagen das uns zum jetzigen Zeitpunkt eine experimentielle Eisenbahn vollkommen ausreicht.
[size=100][font="Garamond"][b][u]Ein Überblick über unsere bisherigen Technologien und Erforschungen der letzten Jahrzehnte:[/u][/b][/font][/size]
[font="Garamond"][b][size=100][i][u]Armee:[/u][/i][/size][/b][/font] [list=1]
[*][i]Post Napoleonismus[/i]
[*] [i]Steinschloßgewehre[/i]
[*] [i]Bronze- Vorderladerartillerie[/i]
[*] [i]Militärstabssystem[/i]
[*] [i]Das Befehlsprinzip[/i]
[/list]
[font="Garamond"][b][size=100][i][u]Marine:[/u][/i][/size][/b][/font][list=1]
[*][i]Post Nelson Gedanken[/i]
[*] [i]Klipperdesign[/i]
[*] [i]Marinedesignbüros[/i]
[*] [i]Alphabetflaggensignale[/i]
[*] [i]Das Befehlsprinzip[/i]
[/list]
[font="Garamond"][b][size=100][i][u]Kultur:[/u][/i][/size][/b][/font][list=1]
[*][i]Klassizismus & Frühe Romantik[/i]
[*] [i]Romantik[/i]
[*] [i]Späte Aufklärungsphilosophie[/i]
[*] [i]Malthusische Lehre[/i]
[*] [i]Aufklärungslehre[/i]
[*] [i]Introspektionismus[/i]
[/list]
[font="Garamond"][b][size=100][i][u]Wirtschaft:[/u][/i][/size][/b][/font][list=1]
[*][i]Privatbanken[/i]
[*] [i]Kein Standart[/i]
[*] [i]Frühe Klassische Theorie und Kritik[/i]
[*] [i]Handelsfreiheit[/i]
[*] [i]Gildenbasierte Produktion[/i]
[/list]
[font="Garamond"][b][size=100][i][u]Industrie:[/u][/i][/size][/b][/font][list=1]
[*][i]Wasserkraft[/i]
[*] [i]Praktische Dampfmaschine[/i]
[*] [i]Verteilerindustrie[/i]
[*] [i]Mechanisierter Bergbau[/i]
[*] [i]Saubere Kohle[/i]
[*] [i]Experimentielle Eisenbahn[/i]
[*] [i]Grundlegende Chemie[/i]
[/list]
[font="Garamond"][b][i][size=100]Das Königlich Preußische Heer[/size][/i][/b][/font]
[align=center][img]http://img69.imageshack.us/img69/2798/kniglichpreuischesheer.jpg[/img]
[/align]
Die preußische Armee setzt sich zusammen aus dem:
[size=100] [font="Garamond"] [u] [b]II. Korps[/b][/u][/font][/size] ( I. & II. Linieninfanteriedivision), stationiert in Magdeburg
[size=100] [font="Garamond"] [u] [b]III. Korps[/b][/u][/font][/size] ( III. & IV. Linieninfanteriedivision), stationiert in Breslau
[size=100] [font="Garamond"] [u] [b]IV. Korps[/b][/u][/font][/size] ( V. & VI. Linieninfanteriedivision), stationiert in Königsberg
[size=100] [font="Garamond"] [u] [b]V. Korps[/b][/u][/font][/size] ( VII. & VIII. Linieninfanteriedivision), stationiert in Stralsund
[size=100] [font="Garamond"] [u] [b]VI. Korps[/b][/u][/font][/size]( IX. Linieninfanteriedivision), stationiert in Dortmund
[size=100] [font="Garamond"] [u] [b]VII. Korps[/b][/u][/font][/size] ( X. Linieninfanteriedivision), stationiert in Köln
[size=100] [font="Garamond"] [u] [b]IX. Korps[/b][/u][/font][/size] ( I. & II. Kavalleriedivision und I. & II. Dragonerdivision), stationiert bei Torgau
[size=100][font="Garamond"][b][u]Die Reserven:[/u][/b][/font][/size]
Derzeitig können Wir, im Falle einer größeren Bedrohung, innerhalb weniger Wochen (schätzungsweise 3-4), 16 Reservedivisionen mobilisieren deren Stärke sich auf 160.000 Mann beläuft.
Ob es zu einer Aufstockung der Reserve kommen wird, so kann ich zu diesem Zeitpunkt nur mutmaßen. Falls es jedoch dazu kommen sollte sehe ich keinerlei Probleme, zumal Wir den Verkauf von Militärgerätschaften und Ausrüstung ins Ausland unterbunden haben und somit für die Zukunft genügend auf Lager haben sollten.
[font="Garamond"][b][i][size=100]Die Königlich Preußische Marine[/size][/i][/b][/font]
[align=center][img]http://img40.imageshack.us/img40/5872/kniglichpreuischemarine.jpg[/img][/align]
Die Königlich Preußische Marine hatte einst schon bessere Tage gesehen...
Heute besteht Sie lediglich aus der I., II. und III. Klipperflotille und liegt im Hafen von Danzig vor Anker.
Die preußische Marine existiert praktisch nicht und verschlingt somit nur unnötig Geldmittel, welche Wir andernorts viel sinnvoller einsetzten könnten. Eine mögliche Investition in zukünftige Seestreitkräfte halte ich für unwahrscheinlich, da Preußen eine Landmacht ist und wir über keinerlei Besitzungen in Übersee verfügen und diese somit auch nicht durch eine Seestreitmacht schützten müssen.
Damit wären Wir nun auch schon am Ende der Einarbeitung.
Man kann wohl sagen dass das Jahr recht gut beginnt, jedoch möchte ich mich hierbei noch nicht festlegen denn wie schon gesagt: Die Zeit wirds zeigen! Noch steht nichts fest... oder doch?
Da ich mir nun einen ausreichenden Überblick über die Lage Preußens verschafft habe sollte das Treffen, das für den späteren Nachmittag hier im Finanzministerium beanraumt wurde, zu unseren Gunsten verlaufen und ich hoffe innigst, alle der Anwesenden davon überzeugen zu können das Wir das Richtige tun...