Dieser Monat steht natürlich ganz klar im Zeichen der ersten Grossoffensive an der Westfront. Die komplette II. Armee wurde auf Speyer gezogen, ebenso eine Abteilung der III. Armee (es müssen mindestens zwei Armeen beteiligt sein, sonst ist es keine GO). Dadurch werden natürlich Provinzen entblösst. Teilweise versuche ich, das wieder durch andere Armee-Abteilungen abzudecken, ganz ist das aber nicht möglich. Ich habe aber die Initiative in dieser Runde, und die Deutschen sind eher passiv.
Sonst wird nur der Ring um die deutschen Stellungen in Lothringen dichter gezogen, aber kein Angriff befohlen.
Die französischen Flieger bekommen aber wieder eine Aufklärungsmission und stossen wieder einmal mit den Deutschen zusammen, wieder über der Saar, dem Stützpunkt ihres GHQs. Unsere Jäger sind wieder zahlenmässig überlegen und können den Gegner empfindlich treffen. Dabei zeichnete sich ein junger Franzose besonders aus:
Dummerweise wurde der junge Guynemer danach etwas übermütig und kehrte schliesslich mit einer beschädigten Maschine nach Nancy zurück. Sein Flugzeug soll sofort ausgebessert werden.
Nun zu Speyer. Vor jeder GO wählt man eine Taktik aus. Es gibt da die verschiedensten Möglichkeiten, u.a. Kampfgas, Feuerwalzen, Blitzbombardement, taktische Luftunterstützung usw. Vieles davon muss erst durch Erforschen der passenden Technologie freigeschaltet werden. Der Russe forscht immer noch am ersten Kampfgas, daher habe ich die Möglichkeit nicht. Auch Artillerie haben wir kaum, im Prinzip bleibt uns nichts anderes übrig, als den Feind durch Menschenmassen mit der Waffe in der Hand zu überrennen. À l'attaque!
Der Feind wählt die Verteidigung auf dem Fleck, auf dem er steht. Sehr vernünftig, hätte ich auch gemacht. Er hat leichte Geländevorteile, aber solange er nicht wirklich massiv Truppen dort konzentriert hat, sollte die Offensive erfolgreich ausgehen.
GOen werden immer automatisch auf beiden Flanken ausgetragen. Das sind im Prinzip unabhängige Schlachten, man kann keine Einheiten von rechts nach links rüberschieben, z.B. Da ich nur eine Artillerieeinheit habe, heisst das, dass eine Flanke komplett ohne Artillerie auskommen muss.
Sobald man eine Teilschlacht komplett gewonnen hat, können die Einheiten da nichts mehr machen, die andere Flanke bekommt aber den Bonus für den Flankenangriff. Man kann sich also eigentlich nicht leisten, eine Flanke gar nicht zu besetzen.
Es stellt sich heraus, dass in Speyer nur zwei Korps zur Verteidigung standen. Die können wir schnell überrennen und Speyer besetzen.
Da stellt sich dann irgendwann die Frage: Warum macht man sich die Mühe überhaupt, wenn man mit Verteidigen doch wesentlich bessere Resultate erzielt? Schliesslich ist Speyer im Spiel auch ziemlich wertlos, keine NW, keine Produktionspunkte etc. Die Antwort ist einfach: Für erfolgreiche Grossoffensiven bekommt die jeweilige Nation +10 NW! Das kann die Stimmung im Land erheblich verbessern. Zudem verlangt die Öffentlichkeit jährlich nach Grossoffensiven. Sie mag es nicht, wenn die Truppen einfach herumhocken und warten. Wenn man also keine durchführt, gibt es am Ende des Jahres -5 NW und einen Kriegsmüdigkeitstest mit einem unschönen Modifikator.
Ich gebe zu, meine Grossoffensive war ein kleiner Testlauf, weil ich selbst nicht so gut wusste, wie sie funktioniert. Falls möglich werde ich noch eine weitere 1915 durchführen - vielleicht mit den Briten auf Thionville oder aber auf Mühlhausen oder Strassburg.
Die Deutschen griffen nämlich weiter an, in St. Mihiel, offenes Gelände und nur ein paar britische Hilfstruppen anwesen. Die Briten schlugen sich tapfer, mussten aber am Ende zurückweichen.
Der Verlust der Region ist nicht kritisch, die Deutschen rücken damit aber bis auf eine Region an mein GHQ heran. Das dürfen sie natürlich auf gar keinen Fall angreifen. Sie begeben sich aber auch selbst in eine prekäre Lage, da sie vom Rest der Truppen praktisch abgeschnitten sind. Ich rechne damit, dass sie sich wieder zurückziehen.
Die II. Armee Grossbritanniens ist in St. Quentin eingetroffen und bewegt sich per Eisenbahn mit vier Korps schnell an die Front. Sobald sie ihre Stellungen bezogen hat, wird es dort wesentlich entspannter aussehen für die Westmächte.
Im Osten passierte nicht viel Neues, ein paar Schlachten, aber nichts Weltbewegendes.
Anfang der nächsten Militärphase werde ich die aktuelle Frontlinie noch einmal zeigen, bis dahin werden auch einige poltische und diplomatische Veränderungen eintreten.
Dieser Monat steht natürlich ganz klar im Zeichen der ersten Grossoffensive an der Westfront. Die komplette II. Armee wurde auf Speyer gezogen, ebenso eine Abteilung der III. Armee (es müssen mindestens zwei Armeen beteiligt sein, sonst ist es keine GO). Dadurch werden natürlich Provinzen entblösst. Teilweise versuche ich, das wieder durch andere Armee-Abteilungen abzudecken, ganz ist das aber nicht möglich. Ich habe aber die Initiative in dieser Runde, und die Deutschen sind eher passiv.
Sonst wird nur der Ring um die deutschen Stellungen in Lothringen dichter gezogen, aber kein Angriff befohlen.
Die französischen Flieger bekommen aber wieder eine Aufklärungsmission und stossen wieder einmal mit den Deutschen zusammen, wieder über der Saar, dem Stützpunkt ihres GHQs. Unsere Jäger sind wieder zahlenmässig überlegen und können den Gegner empfindlich treffen. Dabei zeichnete sich ein junger Franzose besonders aus:
[img]http://jorrig.unordentlich.de/WW1Gold/WW1Gold_AAR_41.jpg[/img]
Dummerweise wurde der junge Guynemer danach etwas übermütig und kehrte schliesslich mit einer beschädigten Maschine nach Nancy zurück. Sein Flugzeug soll sofort ausgebessert werden.
Nun zu Speyer. Vor jeder GO wählt man eine Taktik aus. Es gibt da die verschiedensten Möglichkeiten, u.a. Kampfgas, Feuerwalzen, Blitzbombardement, taktische Luftunterstützung usw. Vieles davon muss erst durch Erforschen der passenden Technologie freigeschaltet werden. Der Russe forscht immer noch am ersten Kampfgas, daher habe ich die Möglichkeit nicht. Auch Artillerie haben wir kaum, im Prinzip bleibt uns nichts anderes übrig, als den Feind durch Menschenmassen mit der Waffe in der Hand zu überrennen. À l'attaque!
[img]http://jorrig.unordentlich.de/WW1Gold/WW1Gold_AAR_42.jpg[/img]
Der Feind wählt die Verteidigung auf dem Fleck, auf dem er steht. Sehr vernünftig, hätte ich auch gemacht. Er hat leichte Geländevorteile, aber solange er nicht wirklich massiv Truppen dort konzentriert hat, sollte die Offensive erfolgreich ausgehen.
GOen werden immer automatisch auf beiden Flanken ausgetragen. Das sind im Prinzip unabhängige Schlachten, man kann keine Einheiten von rechts nach links rüberschieben, z.B. Da ich nur eine Artillerieeinheit habe, heisst das, dass eine Flanke komplett ohne Artillerie auskommen muss.
Sobald man eine Teilschlacht komplett gewonnen hat, können die Einheiten da nichts mehr machen, die andere Flanke bekommt aber den Bonus für den Flankenangriff. Man kann sich also eigentlich nicht leisten, eine Flanke gar nicht zu besetzen.
[img]http://jorrig.unordentlich.de/WW1Gold/WW1Gold_AAR_43.jpg[/img]
Es stellt sich heraus, dass in Speyer nur zwei Korps zur Verteidigung standen. Die können wir schnell überrennen und Speyer besetzen.
[img]http://jorrig.unordentlich.de/WW1Gold/WW1Gold_AAR_44.jpg[/img]
Da stellt sich dann irgendwann die Frage: Warum macht man sich die Mühe überhaupt, wenn man mit Verteidigen doch wesentlich bessere Resultate erzielt? Schliesslich ist Speyer im Spiel auch ziemlich wertlos, keine NW, keine Produktionspunkte etc. Die Antwort ist einfach: Für erfolgreiche Grossoffensiven bekommt die jeweilige Nation +10 NW! Das kann die Stimmung im Land erheblich verbessern. Zudem verlangt die Öffentlichkeit jährlich nach Grossoffensiven. Sie mag es nicht, wenn die Truppen einfach herumhocken und warten. Wenn man also keine durchführt, gibt es am Ende des Jahres -5 NW und einen Kriegsmüdigkeitstest mit einem unschönen Modifikator.
Ich gebe zu, meine Grossoffensive war ein kleiner Testlauf, weil ich selbst nicht so gut wusste, wie sie funktioniert. Falls möglich werde ich noch eine weitere 1915 durchführen - vielleicht mit den Briten auf Thionville oder aber auf Mühlhausen oder Strassburg.
Die Deutschen griffen nämlich weiter an, in St. Mihiel, offenes Gelände und nur ein paar britische Hilfstruppen anwesen. Die Briten schlugen sich tapfer, mussten aber am Ende zurückweichen.
[img]http://jorrig.unordentlich.de/WW1Gold/WW1Gold_AAR_45.jpg[/img]
Der Verlust der Region ist nicht kritisch, die Deutschen rücken damit aber bis auf eine Region an mein GHQ heran. Das dürfen sie natürlich auf gar keinen Fall angreifen. Sie begeben sich aber auch selbst in eine prekäre Lage, da sie vom Rest der Truppen praktisch abgeschnitten sind. Ich rechne damit, dass sie sich wieder zurückziehen.
Die II. Armee Grossbritanniens ist in St. Quentin eingetroffen und bewegt sich per Eisenbahn mit vier Korps schnell an die Front. Sobald sie ihre Stellungen bezogen hat, wird es dort wesentlich entspannter aussehen für die Westmächte.
Im Osten passierte nicht viel Neues, ein paar Schlachten, aber nichts Weltbewegendes.
Anfang der nächsten Militärphase werde ich die aktuelle Frontlinie noch einmal zeigen, bis dahin werden auch einige poltische und diplomatische Veränderungen eintreten.