Peter von Lenzburg, III. Graf von Bern
Otto von Habsburg, der Graf des nördlich gelegenen Aargau wird väterlicher Freund und Mentor des noch jungen Grafens. Im gleichen Jahr wird die östlich gelegene Grafschaft Trent Verbündeter des III. Grafen von Bern.
Im Jahre des Herrn 1094: Die Grafschaft kehrt in das Kaiserreich zurück, als Vasall des mächtigen Herzogs von Schwaben, dem Thronfolger des Kaisers - dadurch soll der noch junge III. Graf von Bern einen mächtigen Verbündeten mit starken Schwertarm erhalten.
Ein neuer Marschall wird ernannt, Friedrich von Lenzburg, ein früher Bastard des Vaters, des II. Graf von Berns und damit Halbbruder des noch jungen Peters von Lenzburg übernimmt als brillianter Stratege das militärische Szepter.
Im Jahre des Herrn: 1099: Zur Jahrhundertwende kämpft das Kaiserreich an vielen Fronten mit vielen Problemen, dessen Ursprünge beim Kaiser selbst zu suchen sind.
Im Jahre des Herrn 1100: Paukenschlag, der Thronnachfolger erklärt seinem Vater den Krieg, oder anders formuliert: Der Herzog von Schwaben begehrt gegen den Kaiser auf - und fordert die Truppen des III. Grafen von Bern. Dieser schickt seinen fähigen Marschall samt Truppen zur Unterstützung des Herzogs - der Bürgerkrieg im Kaiserreich ist nun voll entbrand.
Fünfe Monate später ist der kurze, aber brutale Feldzug bereits vorbei, der Kaiser schließt Frieden und übergibt dem Herzog die Grafschaft Kempten sowie 312 Gulden als Tribut. Kurze Zeit später erklärt das Scheichtum Gabiyaha unserem neuen Verbündeten, der Graf von St.Gallen, den Krieg - dieser schickt umgehend Boten an unseren Hof und bittet um Hilfe, welche ihm gewährt wird. Auch wenn der Marschall der Grafschaft Bern immer noch unter der Fahne des Herzogs von Schwaben kämpft.
Im Jahre des Herrn 1103: Der Marschall, der Halbbruder des Grafen, wird bei einem Gefecht schwer verkundet und kann künftig nicht mehr als Heerleiter an Schlachten teilnehmen. Er wird dennoch weiterhin im Amt verbleiben, da seine Erfahrungen und sein Talent auch aus dem Krankenbett heraus nützlich sind. Im gleichen Jahr demobilisiert der Herzog von Schwaben das Heer aus Bern, die schlachterprobten Krieger kehren mit vielen Erfahrungen aus dem Feldzug heim, der Sold wird auf einen 3/4 Wert angehoben.
Im Jahre des Herrn 1107: Der Kaiser ist tot! Sein Sohn, der mächtige Herzog von Schwaben wird neuer Kaiser von Deutschland. Selten war der Kaiser mächtiger, Königswürden von Deutschland, Burgund und Italien, 10 Baronien und 15 Grafschaften bieten dem jungen Kaiser eine mächtige Hausmacht an Soldaten und Mitteln. Die wird er brauchen, denn das Kaiserreich liegt ob des alten Kaisers fast in Trümmern und bedarf einer Restauration.
Der junge III. Graf von Bern ehelicht die jüngste Tochter des väterlichen Freundes Graf von Aargau, die wunderhübsche, talentierte Barbara von Habsburg. Ein rauschendes Fest wird veranstaltet, viele Adeligen der benachbarten Grafschaften und Baronien strömen nach Bern um das Fest des jungen Paares beizuwohnen.
Kurz nach dem Fest trifft ein Bote des Kaisers ein, der Graf hat sein Heer zu mobilisieren und sich in der Grafschaft Fürstenberg zur Heerschau einzufinden, da der Marschall Kriegsinvalide ist, entscheidet sich der junge Graf, das Heer selbst zu führen - gegen den Rat seiner Berater und seiner frisch vermählten, schwangeren Gemahlin.
Im Jahre des Herrn 1108: Der Graf befindet sich seit knapp 8 Monaten auf dem Feldzug, als ihm in seiner Heimat ein Nachfolger geboren wird: Amadeus von Lenzburg, gleichzeitig auch Thronfolger des Grafen von Aargau, seinem Großvater mütterlicherseits. Fern der Heimat reift während dessen der junge III. Graf von Bern zum verlässlichen Heerführer und brillianten Strategen des Kaisers.
Bei einem kurzen Besuch in seiner Grafschaft sieht der junge Graf seinen Sohn zum ersten mal und verschwindet anschließend mit seiner Gemahlin für einige Stunden zur Lagebesprechung in ein Geheimzimmer. 9 Monate später wird ihm ein zweiter Erbe geschenkt: Ludwig von Lenzburg. An der Schlachtenfront sieht es dafür recht düster aus, trotz der Stärke des neuen Kaisers ist die Flut der Gegner des Kaiserreichs nicht zu stoppen, eine Allianz aus dem König von Frankreich und seinen beiden Herzögen von Burgund und Bretagne schlagen ein deutsches Kaiserheer nach dem anderen vernichtend, wichtige Grafschaften sind bereits erobert und der Spielraum des Kaisers wird immer kleiner. Wenigstens mit dem König von England konnte Frieden geschlossen werden, wenn auch unter schmerzlicher Abtretung zweier Grafschaften im Süden.
Im Jahre des Herrn 1110: Ein weiterer Erbe wurde dem Grafen geboren: Karl von Lenzburg. Friedrich von Lenzburg, der Halbbruder des III. Grafen von Bern und Marschall wird von seinem Amt enthoben: Seinen Herrscher nicht in den Krieg begleiten und ihm zur Seite stehen zu können, hat den stolzen und talentierten Mann gebrochen und krank gemacht, sein Nachfolger wird Heinrich von Arbon, ein vielversprechender, junger Adliger am Hofe des Grafen von Bern.
Im Jahre des Herrn 1112: Der III. Graf von Bern, Peter von Lenzburg ist des Kämfens nicht müde, aber dennoch verschließt er nicht die Augen vor der ausweglosen Situation seines Lehnsherren und die Verwüstungen in den Länderreien. Tapfere Mitstreiter sind bereits gefallen und ein Ende des Konflikts ist nicht in Sicht, da entschließt er sich zu einem weitreichenden Schritt ...
Der III. Graf von Bern wird Vasall des Herzogs von Schwaben, Konrad von Hohenzollern.
Die Gräfin ist tot! Barbara von Habsburg stirbt während der Geburt.
Das Kaiserreich liegt in Trümmern, Truppen des Kaisers sind auf der Flucht, geschlagen und demoralisiert. Der weitsichtige III. Graf von Bern schätzt die Lage richtig ein, sammelt die Reste seines Heeres und verweigert dem wenig erfolgreichen Kaiser die Gefolgschaft, um Friedensverhandlungen zu erzwingen: Denn die Ländereien, Grafschaften und Baronien sind schwer verwüsted und dem Volk und den Truppen verlangt es nach über 30 Jahren Krieg endlich nach Frieden.