Manchmal überfällt es einen einfach, das unbändige Verlangen nach einem Paradoxspiel
1384
Wir erobern eine kleine Moslemgrafschaft in Griechenland, die uns vorher genommen wurde.
Selbst haben wir danach Krieg gegen niemanden. Leider hat einer unserer Vasallen seine Fehde mit dem il-Khanat immer noch nicht beendet.
Mittlerweile sind nur noch zwei Vasallen nicht zu hundert Prozent loyal.
Wir wissen gar nicht, wohin mit unserem vielen Geld: Ein Krieg muss her.
Vorsorglich fordern wir den Titel von Urbino um gegen die Doppelgrafschaft Krieg zu führen.
1385
In Griechenland haben wir einen neuen Nachbarn: Das Herzogtum Palästina.
Einer von drei Kreuzfahrerstaaten, die sich gegen das Il-Khanat behaupten.
Und werden sie erobert, entstehen sie eben neu.
Nach und nach werden bei uns Gebäude fertig gestellt, da weder Ruhr noch irgendeine pest die Bauarbeiter dahinraffen. Nun wissen wir auch, wohin mit unserem Geld: Wir bauen neue Burgen.
Bald beginnen wir mit unserem Krieg gegen Urbino.
Die Doppelgrafschaft ist schnell mit 10.000 Mann aus Rom besiegt.
Wir setzen die Scutage aus, damit unsere Vasallen keine Loyalität einbüßen.
1386
Der Anblick Englands und des HRRDN belustigt uns…gehen wir auch ruppig mit unseren Vasallen um, haben wir es geschafft, die meisten bei uns zu halten, andere haben damit wohl Schwierigkeiten. Das Frankreich nun ganz Aquitanien hält, verärgert uns ein wenig.
Neben uns gibt es als katholische Großreiche nur noch Schottland, Kastilien, Frankreich und Schweden. Eine merkwürdige Konstellation.
1387
Wir wüten ein wenig in einer Moslemgrafschaft in Kleinasien. Dummerweise ist unser König bei einem Turnier zum Kriegsinvaliden geworden, weshalb er keine Lust mehr hat, in den Krieg zu ziehen. So macht Krieg gegen Moslems gar keinen Spaß.
Erobern wir eben noch diese Grafschaft und warten danach, bis unser Ruf gut genug ist, wieder gegen Christen ins Feld zu ziehen.
1388
Obwohl wir nur marginale Schulden haben, flüstert uns irgendjemand ein, dass wir Geld leihen sollten. Wir lehnen ab, da die Kirche den Geldverleih verbietet. Jeder hält uns nun für einen Eiferer. Unserem illoyalsten Vasallen, der bei voller Scutage -0,1 Loyalitätszuwachs hat, gefällt dies so, dass sich das Minus in ein Plus von einem halben Punkt wandelt. Ein ulkiger Kerl.
Apropos Kirche:
Das Christentum verbreitet sich in Nordafrika nur sehr langsam. Erst vier Provinzen in allen westlich von Ägypten gelegenen Landen sind zum Christentum konvertiert.
In Portugal haben dubiose Ketzer regen Zulauf. Drei Provinzen folgen ihrer Missinterpretation der Heiligen Schrift. In ganz Europa sind es Acht.
Dummerweise sterben wir und das Prestige des Herrscherhauses sinkt von 10.000 auf circa 300. Unser Ruf verbessert sich nur um 0,5 punkte.
Unser neuer Monarch ist noch minderjährig, allerdings nur noch für kurze Zeit.
Unglaublich viele Vasallen sind ungemein illoyal. Wir hoffen, dass sie im Reichsverband verbleiben. Durch Vergabe von Grafschaften bessern wir immerhin unseren Ruf.
Wir haben jedoch zu viele Grafschaften in Petto, sodass wir schnell Ravenna erobern und danach unseren Ruf durch Grafentitelvergabe auf -0,1 bringen.
Ein ungarischer Graf sagt sich los, was uns nicht juckt. Die Ungarn scheinen uns zurzeit sowieso mehr Ballast zu sein, da sie uns jederzeit in einen nicht gewollten Krieg mit den Persern führen könnten.
1389
Der dumme Herzog von Tejo sagt sich von uns los und mit ihm gehen ganze neun Provinzen. GRRRRR! Wir entscheiden uns, wenigstens den mächtigsten Grafen Geld in den Rachen zu stecken.
Wir sind wirklich wütend ob des feigen Verrats. Er ist noch nicht einmal ein Familienmitglied. Das bedeutet, dass ich die ganzen neun Ländereien zurückerobern muss, genauer gesagt einen Herzogentitel und vier Grafentitel. Mehr als ärgerlich.
Wenigstens sind unsere vier mächtigsten Vasallen Mitglieder der Familie, was es wahrscheinlicher macht, dass sie, würden sie sich lossagen, wieder ins Reich zurückkehren.
Wir erobern Ancona und geben dem Bischof von urbino die neu erlangte Grafschaft und das Herzogtum. Unser Ruf ist hervorragend.
Gerne würden wir den portugiesischen Abtrünnigen eine Vasallisierung anbieten, doch ist dies nicht möglich, wieso auch immer. In diesem Spiel konnten wir, obschon wir fünffacher König sind, noch nie Herzögen dieses Angebot machen.
Der Graf von Bologna steigt enorm in unserem Ansehen. Er fragt an, ob er unser Vasall werden dürfe. Was für eine Frage! Er scheint ein kluger Mann zu sein, erkannte er doch unsere Vorrangehensweise in Italien.
Aber er ist nicht der einzige kluge Mann. Wir haben den herzog von Tejo anscheinend unterschätzt. Es ist noch nicht lange her, da hat er sich von uns losgesagt, nun möchte er wieder unter unsere Fittiche. Wir sind ihm nicht mehr böse und nehmen in gerne wieder auf.
1390
Wir führen Krieg gegen Genua, mit dem Ziel die Stadt unserem Reich einzuverleiben.
Genua möchte uns mit Geld beschwichtigen, doch lehnen wir ab und belagern die Stadt mit über 20.000 Mannen. Als die Belagerung beendet ist, bieten sie uns sofort die gleiche vorher angebotene Summe plus Genua an. Wahre Feiglinge sind das!
Wir nehmen an und haben sogar mehr Geld als vor dem Krieg
Die Eroberung hat uns wenig Ruf gekostet (zwischen 0,6 und 0,8. Liegt das daran dass sie den Frieden angeboten haben?). Das können wir schnell durch Herzogentitel ausgleichen.
Wir wollen nun Krieg gegen Toskana führen, doch lassen uns unsere Vasallen im Stich und geben uns keine Soldaten. Idioten.
Das noch nicht lange bestehende mittelitalienische Erzbistum Ancona, geführt von einem von Aragon, ist auf einmal Teil des Herzogtums Leptis Magna, auch von einem von Aragon geführt.
Aber seit wann vererben Erzbischöfe ihrer Titel?
Bevor wir überhaupt richtig in Rage kommen, bietet uns Toskana schon unseren Wunschfrieden an. Mögen wir auch kein Prestige gewinnen, davon haben wir genug, so nehmen wir natürlich an!
Da unsere Vasallen alle sehr loyal sind verändern wir unser Erbolgerecht und setzen es auf Wahlrecht. Damit steigt die Loyalität unserer Vasallen um circa 0,6 schneller und wir haben in unruhigen Zeiten einen größeren Loyalitätspuffer.
Unser Nachfolger bleibt der gleiche.
1391
Der Johanniterorden hingegen ist nicht der gleiche, der er mal war. Er wird von einem Moslem geleitet. Wirklich komisch.
Da das Il-Khanat mittlerweile große Teile Ostmitteleuropas erobert hat, muss ihm so langsam Einhalt geboten werden. Wir selbst haben nur halb so viele Soldaten wie sie, Kastilien befindet sich allerdings seit neuestem auch im Krieg mit ihnen. Von ihnen wissen wir, dass ihre Armeestärke vor ein paar Jahren größer war, als es unsere heute ist.
Deswegen beginnen wir mit den Vorbereitungen zum Krieg.
Den Tot unserer Frau können wir nun, so makaber es scheint, gut gebrauchen. Gibt uns doch eine neue Hochzeit eine große Mitgift.
Wir heiraten schließlich die 27-jährige Juliana von Vere aus der unabhängigen Grafschaft Northampton und hoffen, dass sie uns viele Söhne schenkt.
Unterdessen beginnt der Krieg.
Um ein grobes Bild unseres Gegners zu liefern, hier zwei Karten:
Wir landen in Askalon und werden von einem Deutschen in Diensten der Perser bekämpft.
Von Schreiber, ähhh von Ösel sein Name. Verdammenswert!
Wir erobern drei Provinzen und geben sie weiter. Mit dem Ruf fordern wir alle tuskischen Grafschaften. Unsere stolze Armee ist von knapp 30.000 auf unter 10.000 geschmolzen, die wenigsten sind in der schlacht gestorben.
Die erste Schlacht aus der wir fliehen gestaltet sich folgendermaßen: 9.000 von uns gegen 80.000 Perser.
Wie schaffen sie es, eine so riesige Armee zu versorgen und zu bezahlen?
1392
Wir wissen keinen Ausweg und fahren heim. Anstatt jedoch in christliche Lande zu fliehen und dann auf Schiffe verladen zu werden, verstreuen sich unsere Männer in alle Himmelsrichtungen. (wie wollten in eine Nachbarprovinz fliehen und dann dort demobilisieren. Auf dem Weg waren unsere Soldaten auf einmal verschwunden, merkwürdigerweise und netterweise sind sie direkt in ihre Heimatprovinzen verschoben worden).
(nun kommt das erste mal, das mich dieses Event nicht nur nervt)
Die Perser haben anscheinend bemerkt, dass ein Krieg gegen uns nur Elend bringt und wollen Frieden.
Ärgerlicherweise gilt das nicht für unsere Vasallen, die beinahe alle mit ihnen im Krieg sind. Verdammt!
Aus heiterem Himmel hat sich die Zahl der verfügbaren Soldaten des Khanats beinahe verdoppelt. Warscheinlich haben sie viele Truppen demobilisiert. Anstatt es ihnen gleichzutun und auf einen Frieden zu hoffen, verladen viele meiner Vasallen Truppen auf Schiffe und fahren zum Heiligen Land, wo sie wohl alle sterben werden.
Wir haben nicht wirklich viel zu tun, außer zu zittern und so bauen wir in unserer Hauptstadt Messina endlich eine Große Burg.
1393
Für ein paar Tage kann sich sogar einer meiner Untertanen als Graf von Negev halten, bevor er wieder überrant wird. Fragt sich nur: Zu welchem Preis und zu welchem Zweck?
Überall im Reich kommen werden minderjährige Herzöge, weil ihre Väter in einem sinnlosen Krieg gestorben sind.
Sollen sich doch die Kastilaner um das Khanat kümmern!
Wir wollen so lange es geht Spaß dabei haben, Italien zu vereinigen, auch wenn wir am Ende sterben werden. Im Krieg gegen das Khanat sterben wir jedenfalls auf jeden Fall sehr bald, also lassen wir es lieber. Unsere Vasallen sind jedoch geblendet von der Idee, sie könnten die Perser endgültig besiegen.
Gott sei dank haben das etwas erholte England und das äußerst starke Frankreich dem khanat ebenfalls den Krieg erklärt, sodass wir hoffen können, wenn schon nicht mit großem nutzen, so doch wenigstens ohne großen schaden aus dem Krieg zu scheiden.
1394
Die Krieg führenden Königreiche kümmern sich jedoch wenig um ihre Aufgabe und so bleibt es meinen Vasallen überlassen, immer wieder Grafschaften im Heiligen land zu erobern, um sofort darauf wieder zu verlieren.
Und ermüdet dieses Abschlachten ohne Stil und so erobern wir die gesamte Toskana.
1395
Nun hat mit Schottland noch eines der großen katholischen Reiche Krieg mit dem Khanat, doch sind es immer noch nur meine Vasallen, die überhaupt Krieg führen. Nur wieso sie das dort tun, wo sie es tun, ist mir unbegreiflich.
(Da der AAR irgendwann ein Ende finden muss, beschließe ich, dass ein Krieg gegen das Khanat geführt wird. Entweder geht Sizilien unter, oder aber es wird so stark sein, dass es bald keinen Spaß mehr macht zu spielen. Außerdem̷)
Ist die Gefahr für uns, vom Khanat überrant zu werden, nicht niedrig?
Bisher ist nicht ein einziges Schiff von Osten gekommen.
Deshalb beschließen wir, den Persern wieder den Krieg zu erklären und nach Osteuropa zu führen.
Mit 40.000 Mann landen wir in Zadar an der Adriaküste an, um gen Nordosten zu marschieren.
1396
An der feindlichen Grenze angekommen, ist unser Heereszug schon auf die Hälfte geschrumpft.
1397
Nach der Eroberung einiger weniger Grafschaften müssen wir uns schon wieder zurückziehen, da wir von Armeen umringt sind, die um einiges größer sind als die unsrige.
Weder wissen wir, wie das Khanat das schafft, noch was wir tun können.
Da das Khanat uns gegenüber bisher nur defensiv war, hoffen wir, dass sich das fortsetzt.
Wir wollen ihnen immer wieder Grafschaften abluchsen und sie neuen, unbedeutenden Vasallen geben, um so unseren Ruf zu verbessern.
Doch wenn die Perser zum Angriff übergehen würden, bekämen wir ernsthafte Probleme.
Manchmal überfällt es einen einfach, das unbändige Verlangen nach einem Paradoxspiel :)
[b][u]1384[/u][/b]
Wir erobern eine kleine Moslemgrafschaft in Griechenland, die uns vorher genommen wurde.
Selbst haben wir danach Krieg gegen niemanden. Leider hat einer unserer Vasallen seine Fehde mit dem il-Khanat immer noch nicht beendet.
Mittlerweile sind nur noch zwei Vasallen nicht zu hundert Prozent loyal.
Wir wissen gar nicht, wohin mit unserem vielen Geld: Ein Krieg muss her.
Vorsorglich fordern wir den Titel von Urbino um gegen die Doppelgrafschaft Krieg zu führen.
[b][u]1385[/u][/b]
In Griechenland haben wir einen neuen Nachbarn: Das Herzogtum Palästina.
Einer von drei Kreuzfahrerstaaten, die sich gegen das Il-Khanat behaupten.
Und werden sie erobert, entstehen sie eben neu.
Nach und nach werden bei uns Gebäude fertig gestellt, da weder Ruhr noch irgendeine pest die Bauarbeiter dahinraffen. Nun wissen wir auch, wohin mit unserem Geld: Wir bauen neue Burgen.
Bald beginnen wir mit unserem Krieg gegen Urbino.
[img]http://onscho.on.funpic.de/Urbino.jpg[/img]
Die Doppelgrafschaft ist schnell mit 10.000 Mann aus Rom besiegt.
Wir setzen die Scutage aus, damit unsere Vasallen keine Loyalität einbüßen.
[b][u]1386[/u][/b]
Der Anblick Englands und des HRRDN belustigt uns…gehen wir auch ruppig mit unseren Vasallen um, haben wir es geschafft, die meisten bei uns zu halten, andere haben damit wohl Schwierigkeiten. Das Frankreich nun ganz Aquitanien hält, verärgert uns ein wenig.
[img]http://onscho.on.funpic.de/Krisel.jpg[/img]
Neben uns gibt es als katholische Großreiche nur noch Schottland, Kastilien, Frankreich und Schweden. Eine merkwürdige Konstellation.
[b][u]1387[/u][/b]
Wir wüten ein wenig in einer Moslemgrafschaft in Kleinasien. Dummerweise ist unser König bei einem Turnier zum Kriegsinvaliden geworden, weshalb er keine Lust mehr hat, in den Krieg zu ziehen. So macht Krieg gegen Moslems gar keinen Spaß.
Erobern wir eben noch diese Grafschaft und warten danach, bis unser Ruf gut genug ist, wieder gegen Christen ins Feld zu ziehen.
[b][u]1388[/u][/b]
Obwohl wir nur marginale Schulden haben, flüstert uns irgendjemand ein, dass wir Geld leihen sollten. Wir lehnen ab, da die Kirche den Geldverleih verbietet. Jeder hält uns nun für einen Eiferer. Unserem illoyalsten Vasallen, der bei voller Scutage -0,1 Loyalitätszuwachs hat, gefällt dies so, dass sich das Minus in ein Plus von einem halben Punkt wandelt. Ein ulkiger Kerl.
Apropos Kirche:
Das Christentum verbreitet sich in Nordafrika nur sehr langsam. Erst vier Provinzen in allen westlich von Ägypten gelegenen Landen sind zum Christentum konvertiert.
In Portugal haben dubiose Ketzer regen Zulauf. Drei Provinzen folgen ihrer Missinterpretation der Heiligen Schrift. In ganz Europa sind es Acht.
[img]http://onscho.on.funpic.de/Religion.jpg[/img]
Dummerweise sterben wir und das Prestige des Herrscherhauses sinkt von 10.000 auf circa 300. Unser Ruf verbessert sich nur um 0,5 punkte.
Unser neuer Monarch ist noch minderjährig, allerdings nur noch für kurze Zeit.
[img]http://onscho.on.funpic.de/kind.jpg[/img]
Unglaublich viele Vasallen sind ungemein illoyal. Wir hoffen, dass sie im Reichsverband verbleiben. Durch Vergabe von Grafschaften bessern wir immerhin unseren Ruf.
Wir haben jedoch zu viele Grafschaften in Petto, sodass wir schnell Ravenna erobern und danach unseren Ruf durch Grafentitelvergabe auf -0,1 bringen.
Ein ungarischer Graf sagt sich los, was uns nicht juckt. Die Ungarn scheinen uns zurzeit sowieso mehr Ballast zu sein, da sie uns jederzeit in einen nicht gewollten Krieg mit den Persern führen könnten.
[b][u]1389[/u][/b]
Der dumme Herzog von Tejo sagt sich von uns los und mit ihm gehen ganze neun Provinzen. GRRRRR! Wir entscheiden uns, wenigstens den mächtigsten Grafen Geld in den Rachen zu stecken.
Wir sind wirklich wütend ob des feigen Verrats. Er ist noch nicht einmal ein Familienmitglied. Das bedeutet, dass ich die ganzen neun Ländereien zurückerobern muss, genauer gesagt einen Herzogentitel und vier Grafentitel. Mehr als ärgerlich.
Wenigstens sind unsere vier mächtigsten Vasallen Mitglieder der Familie, was es wahrscheinlicher macht, dass sie, würden sie sich lossagen, wieder ins Reich zurückkehren.
Wir erobern Ancona und geben dem Bischof von urbino die neu erlangte Grafschaft und das Herzogtum. Unser Ruf ist hervorragend.
Gerne würden wir den portugiesischen Abtrünnigen eine Vasallisierung anbieten, doch ist dies nicht möglich, wieso auch immer. In diesem Spiel konnten wir, obschon wir fünffacher König sind, noch nie Herzögen dieses Angebot machen.
Der Graf von Bologna steigt enorm in unserem Ansehen. Er fragt an, ob er unser Vasall werden dürfe. Was für eine Frage! Er scheint ein kluger Mann zu sein, erkannte er doch unsere Vorrangehensweise in Italien.
[img]http://onscho.on.funpic.de/klugklug.jpg[/img]
Aber er ist nicht der einzige kluge Mann. Wir haben den herzog von Tejo anscheinend unterschätzt. Es ist noch nicht lange her, da hat er sich von uns losgesagt, nun möchte er wieder unter unsere Fittiche. Wir sind ihm nicht mehr böse und nehmen in gerne wieder auf.
[img]http://onscho.on.funpic.de/Tejo.jpg[/img]
[b][u]1390[/u][/b]
Wir führen Krieg gegen Genua, mit dem Ziel die Stadt unserem Reich einzuverleiben.
Genua möchte uns mit Geld beschwichtigen, doch lehnen wir ab und belagern die Stadt mit über 20.000 Mannen. Als die Belagerung beendet ist, bieten sie uns sofort die gleiche vorher angebotene Summe plus Genua an. Wahre Feiglinge sind das!
Wir nehmen an und haben sogar mehr Geld als vor dem Krieg
Die Eroberung hat uns wenig Ruf gekostet (zwischen 0,6 und 0,8. Liegt das daran dass sie den Frieden angeboten haben?). Das können wir schnell durch Herzogentitel ausgleichen.
Wir wollen nun Krieg gegen Toskana führen, doch lassen uns unsere Vasallen im Stich und geben uns keine Soldaten. Idioten.
Das noch nicht lange bestehende mittelitalienische Erzbistum Ancona, geführt von einem von Aragon, ist auf einmal Teil des Herzogtums Leptis Magna, auch von einem von Aragon geführt.
Aber seit wann vererben Erzbischöfe ihrer Titel?
Bevor wir überhaupt richtig in Rage kommen, bietet uns Toskana schon unseren Wunschfrieden an. Mögen wir auch kein Prestige gewinnen, davon haben wir genug, so nehmen wir natürlich an!
[img]http://onscho.on.funpic.de/italienische%20Feiglinge.jpg[/img]
Da unsere Vasallen alle sehr loyal sind verändern wir unser Erbolgerecht und setzen es auf Wahlrecht. Damit steigt die Loyalität unserer Vasallen um circa 0,6 schneller und wir haben in unruhigen Zeiten einen größeren Loyalitätspuffer.
Unser Nachfolger bleibt der gleiche.
[b][u]1391[/u][/b]
Der Johanniterorden hingegen ist nicht der gleiche, der er mal war. Er wird von einem Moslem geleitet. Wirklich komisch.
[img]http://onscho.on.funpic.de/Johannitermoslem.jpg[/img]
Da das Il-Khanat mittlerweile große Teile Ostmitteleuropas erobert hat, muss ihm so langsam Einhalt geboten werden. Wir selbst haben nur halb so viele Soldaten wie sie, Kastilien befindet sich allerdings seit neuestem auch im Krieg mit ihnen. Von ihnen wissen wir, dass ihre Armeestärke vor ein paar Jahren größer war, als es unsere heute ist.
Deswegen beginnen wir mit den Vorbereitungen zum Krieg.
Den Tot unserer Frau können wir nun, so makaber es scheint, gut gebrauchen. Gibt uns doch eine neue Hochzeit eine große Mitgift.
Wir heiraten schließlich die 27-jährige Juliana von Vere aus der unabhängigen Grafschaft Northampton und hoffen, dass sie uns viele Söhne schenkt.
Unterdessen beginnt der Krieg.
Um ein grobes Bild unseres Gegners zu liefern, hier zwei Karten:
[img]http://onscho.on.funpic.de/Ilwest.jpg[/img]
[img]http://onscho.on.funpic.de/ilost.jpg[/img]
Wir landen in Askalon und werden von einem Deutschen in Diensten der Perser bekämpft.
Von Schreiber, ähhh von Ösel sein Name. Verdammenswert!
Wir erobern drei Provinzen und geben sie weiter. Mit dem Ruf fordern wir alle tuskischen Grafschaften. Unsere stolze Armee ist von knapp 30.000 auf unter 10.000 geschmolzen, die wenigsten sind in der schlacht gestorben.
Die erste Schlacht aus der wir fliehen gestaltet sich folgendermaßen: 9.000 von uns gegen 80.000 Perser.
Wie schaffen sie es, eine so riesige Armee zu versorgen und zu bezahlen?
[b][u]1392[/u][/b]
Wir wissen keinen Ausweg und fahren heim. Anstatt jedoch in christliche Lande zu fliehen und dann auf Schiffe verladen zu werden, verstreuen sich unsere Männer in alle Himmelsrichtungen. (wie wollten in eine Nachbarprovinz fliehen und dann dort demobilisieren. Auf dem Weg waren unsere Soldaten auf einmal verschwunden, merkwürdigerweise und netterweise sind sie direkt in ihre Heimatprovinzen verschoben worden).
(nun kommt das erste mal, das mich dieses Event nicht nur nervt)
[img]http://onscho.on.funpic.de/Frieden.jpg[/img]
Die Perser haben anscheinend bemerkt, dass ein Krieg gegen uns nur Elend bringt und wollen Frieden.
Ärgerlicherweise gilt das nicht für unsere Vasallen, die beinahe alle mit ihnen im Krieg sind. Verdammt!
Aus heiterem Himmel hat sich die Zahl der verfügbaren Soldaten des Khanats beinahe verdoppelt. Warscheinlich haben sie viele Truppen demobilisiert. Anstatt es ihnen gleichzutun und auf einen Frieden zu hoffen, verladen viele meiner Vasallen Truppen auf Schiffe und fahren zum Heiligen Land, wo sie wohl alle sterben werden.
Wir haben nicht wirklich viel zu tun, außer zu zittern und so bauen wir in unserer Hauptstadt Messina endlich eine Große Burg.
[b][u]1393[/u][/b]
Für ein paar Tage kann sich sogar einer meiner Untertanen als Graf von Negev halten, bevor er wieder überrant wird. Fragt sich nur: Zu welchem Preis und zu welchem Zweck?
Überall im Reich kommen werden minderjährige Herzöge, weil ihre Väter in einem sinnlosen Krieg gestorben sind.
Sollen sich doch die Kastilaner um das Khanat kümmern!
Wir wollen so lange es geht Spaß dabei haben, Italien zu vereinigen, auch wenn wir am Ende sterben werden. Im Krieg gegen das Khanat sterben wir jedenfalls auf jeden Fall sehr bald, also lassen wir es lieber. Unsere Vasallen sind jedoch geblendet von der Idee, sie könnten die Perser endgültig besiegen.
Gott sei dank haben das etwas erholte England und das äußerst starke Frankreich dem khanat ebenfalls den Krieg erklärt, sodass wir hoffen können, wenn schon nicht mit großem nutzen, so doch wenigstens ohne großen schaden aus dem Krieg zu scheiden.
[b][u]1394[/u][/b]
Die Krieg führenden Königreiche kümmern sich jedoch wenig um ihre Aufgabe und so bleibt es meinen Vasallen überlassen, immer wieder Grafschaften im Heiligen land zu erobern, um sofort darauf wieder zu verlieren.
Und ermüdet dieses Abschlachten ohne Stil und so erobern wir die gesamte Toskana.
[b][u]1395[/u][/b]
Nun hat mit Schottland noch eines der großen katholischen Reiche Krieg mit dem Khanat, doch sind es immer noch nur meine Vasallen, die überhaupt Krieg führen. Nur wieso sie das dort tun, wo sie es tun, ist mir unbegreiflich.
[img]http://onscho.on.funpic.de/%d6l.jpg[/img]
(Da der AAR irgendwann ein Ende finden muss, beschließe ich, dass ein Krieg gegen das Khanat geführt wird. Entweder geht Sizilien unter, oder aber es wird so stark sein, dass es bald keinen Spaß mehr macht zu spielen. Außerdem̷)
Ist die Gefahr für uns, vom Khanat überrant zu werden, nicht niedrig?
Bisher ist nicht ein einziges Schiff von Osten gekommen.
Deshalb beschließen wir, den Persern wieder den Krieg zu erklären und nach Osteuropa zu führen.
Mit 40.000 Mann landen wir in Zadar an der Adriaküste an, um gen Nordosten zu marschieren.
[b][u]1396[/u][/b]
An der feindlichen Grenze angekommen, ist unser Heereszug schon auf die Hälfte geschrumpft.
[b][u]1397[/u][/b]
Nach der Eroberung einiger weniger Grafschaften müssen wir uns schon wieder zurückziehen, da wir von Armeen umringt sind, die um einiges größer sind als die unsrige.
Weder wissen wir, wie das Khanat das schafft, noch was wir tun können.
Da das Khanat uns gegenüber bisher nur defensiv war, hoffen wir, dass sich das fortsetzt.
Wir wollen ihnen immer wieder Grafschaften abluchsen und sie neuen, unbedeutenden Vasallen geben, um so unseren Ruf zu verbessern.
Doch wenn die Perser zum Angriff übergehen würden, bekämen wir ernsthafte Probleme.