Kapitel 8 – Zeitalter des Friedens
Mit einem sehr schlechten Ruf (BB-Wert=23) beginnt eine Zeit des Friedens für Litauen. In dieser Zeit können mehrere Missionare entsandt und einige diplomatische Verträge geschlossen werden.
Am 11. November 1455 sendet unser Herrscher ein Staatsgeschenk an Moldavien. 87 Talente Gold sind der Löwenanteil daran.
Im Dezember zahlt Pommern 16 Talente Reparationsleistung an Norwegen und erhält dafür den Frieden. Die letzte Aktion des Jahres ist die geplante Missionierung in der Provinz Tver.
Im Jahr des Herrn 1456 gelangen 166,5 Talente Gold an Direktsteuern in die Staatskassen.
Da diese jedoch nicht investiert werden, gibt es eine Unzufriedenheit unter den Kaufleuten (Zufallsevent) am 24. Februar. 200 Talente an Handelsinvestitionen gehen verloren.
Im März kann Mazovia aus Rebellenhand befreit werden und der Außenminister schließt ein Handelsabkommen mit Frankreich.
Im Mai sendet unser Herrscher 50 Talente Gold als Geschenk nach Ungarn.
Am 2. Juni übergibt Pommern die Provinz Vorpommern an Schweden und hat wieder einen Feind weniger.
Im Juli beendet Schweden sein Vasallenverhältnis mit Dänemark. Darüber sehr erfreut schließt Kazimieras von Litauen eine Staatsehe mit Schweden, um dieses nordische Volk näher an sein eigenes zu binden.
Im September revoltiert Poznan und Österreich zahlt 25 Talente Gold als Reparationen an Ungarn.
Mit dem Jahr des Herrn 1457 stehen 183,6 Talente Gold mehr für uns zur Verfügung. Dies stellt einen neuen Rekord dar. Sogleich werden die Armeen verstärkt und Galeeren im Schwarzmeerhafen in Auftrag gegeben.
Am 30 Januar erreicht uns die Kunde, dass unser nördlicher Verbündeter einen Bürgerkrieg auszufechten hat. Wir unternehmen jedoch nichts.
Am 8. Februar gibt es eine große Begeisterung für die Armee und Litauen erhält 5 Kriegsschiffe geschenkt, welche in Kurland stationiert werden.
Eine Militärpräsenz mit Moldavien kann im April vereinbart werden.
Anfang Juli wird die Regierung in Genua gestürzt und am 20. 7. wird die neue durch uns mit einem Darlehen von 100 Talenten Gold unterstützt.
Im August revoltieren Moskva und Podolia. Außerdem wird ein Missionar nach Chernigov gesandt.
Mit Septemberbeginn erreicht der Bürgerkrieg in Novgorod seinen Höhepunkt und die Regierung wird gestürzt.
Georgien erklärt seine Unabhängigkeit von Trebizond am 1. Oktober.
Im November revoltiert Ryazan, England annektiert Burgund, Siena wird durch Mantua annektiert, der Kirchenstaat zahlt 196 Talente Gold an Mantua und Friedrich V. von Österreich wird neuer deutscher Kaiser.
Im Jahr des Herrn 1458 gibt es Direktsteuereinnahmen von 184,55 Talenten Gold. Dies ist abermals ein neuer Rekord.
Es wird eine Staatsehe mit Magdeburg beschlossen (18.3.), aber kurz darauf wird einer unserer Diplomaten durch Magdeburgische Gesandte beleidigt. Da uns das ist egal ist, wird nicht reagiert.
Im Mai tritt Bosnien einer Allianz mit Venedig bei und wir schicken 40 Talente Gold an Venedig. Mantua schließt Frieden mit Toskana und erhält dafür 6 Talente Gold sowie die Provinz Emilia(12.6.).
Ragusa tritt einer Allianz mit Venedig und Bosnien bei im August.
Anfang Dezember laufen die Aufständischen in Lugansk von der Goldenen Horde zur Ukraine über.
Mit 191,2 Talenten Gold an Direktssteuern im Jahr des Herrn 1459 gelingt es wiederum, den Rekord zu brechen. Kaum auszudenken, wie Litauen erblühen wird, wenn das so weitergehen sollte.
Am 4. Januar erklären Ak-Koyunlu, Goldene Horde und Astrachan den Krieg gegen Qara Koyunlu und am 5.1. marschiert das gefräßige Osmanische Reich gegen Albanien, Mantua, Mailand und Österreich.
Im Februar versuchen unsere Diplomaten, die Staatsehe mit Novgorod zu erneuern, jedoch vergebens. Danach wird ein Antrittsbrief an Moldavien geschickt.
Bosnien wird Vasall von Venedig im März und Litauen schließt eine Staatsehe mit der Ukraine (3. Mai).
Mit Beginn des Juli schließen sich die Rebellen in Kouban (Goldene Horde) an Astrachan an.
Des Weiteren geht unser Herrscher eine Staatsehe mit einer Prinzessin aus Bourbonnais ein.
Im August revoltiert Memel und die 6. Armee marschiert schnurstracks dahin, um den Aufstand niederzuschlagen.
Um marinetechnisch in der Ostsee mit anderen Mächten mithalten zu können, wird in Kurland eine Flottille in Auftrag gegeben.
Am 1. Oktober tritt ein Untätigkeitsfrieden zwischen Byzanz und Maoldavien einerseits und Österreich andererseits in Kraft. Zwei Wochen darauf versucht unser Herrscher die Staatsehe mit Österreich zu verlängern, doch dieses wird abgelehnt.
Im November sagen sich Rebellen in Vorones von der Goldenen Horde los und schließen sich unserem Reich an.
Nach Ablauf der Staatsehe mit Frankreich wird diese unverzüglich erneuert.
Durch Marinereformen erhöhen sich im Dezember die Seeinvestitionen um +250 (Zufallsevent).
Durch Direktsteuereinnahmen gelangt im Jahr des Herrn 1460 eine Summe von 187,15 Talenten Gold in die Staatskasse. Davon wird ein Missionar nach Jedisan geschickt, um den wahren Glauben zu verkünden. Außerdem erhält die Ukraine ein Staatsgeschenk von 88 Talenten Gold. Anschließend wird die Staatsehe mit Venedikg verlängert.
Am 5. Februar wird Albanien durch das Osmanische Reich annektiert.
Im April wird Byzanz wieder orthodox und angeblich sollen alle Allianzen mit ihm gebrochen worden sein, doch da dies nicht der Fall ist, sind sie weiterhin unsere Bündnispartner-
Im Juni revoltiert Danzig, die Staatsehe mit Kastilien wird verlängert und eine neue mit Portugal geschlossen.
Am 18.Juli tritt Bulgarien der Allianz von Venedig, Bosnien und Ragusa bei.
Mit Beginn des August zahlt Genua die geliehenen 100 Talente Gold an uns zurück und die Privinz Ufa (vormals zu Goldene Horde) schließt sich der Ukraine an.
Zwei Tage darauf sendet unser weiser Herrscher ein Staatsgeschenk an die Ukraine mit dem Ziel, eine Allianz mit diesen zu schließen. Immerhin hat die Goldene Horde einen Kriegsgrund gegen Ukraine. Damit soll erreicht werden, dass Litauen in einem Defensivkrieg Provinzen von GH erhält, ohne seinen Ruf zu stark zu verschlechtern.
Im September tritt Volgograd (vormals GH) Astrachan bei. Dies zeigt, wie schnell die Goldene Horde schrumpft.
Schon im Oktober sagt sich auch Tambow von GH los und schließt sich Kasan an. Nun besitzt die GH nur noch sechs Provinzen. Damit ist sie kein großer Gegner mehr für Litauen.
Als letzte Amtshandlung des Jahres wird im Dezember die Staatsehe mit Dänemark verlängert.
Im Jahr des Herrn 1461 kommen 186,2 Talente Gold an Direktsteuern in die Staatskasse. Mit diesem Geld werden die Armeen auf je 20.000 Mann aufgestockt.
Am 10. Januar schließt Österreich Frieden mit den Osmanen und zahlt dafür 50 Talente Gold.
4 Tage darauf gibt es eine Regionale Ketzerei (Zufallsevent). Um eine Stabilitätssenkung zu vermeiden, zahlen wir 50 Talente Gold.
Am 23. Januar erreicht eine Schreckensmeldung den königlichen Hof. Unseren Verbündeten in Byzanz wurde der Krieg erklärt durch die Osmanen. Novgorod tritt an der Seite von Byzanz zum Kampf an, nicht aber Ungarn und Moldavien. Da wir nun keine Landverbindung zu den Osmanen haben und der ganzen litauischen Nation noch der Schrecken der verlorenen Seeschlachten in früheren Kriegen gegen die Osmanen tief im Bewusstsein verankert ist, zudem noch keine gewünschte Vergrößerung der Schwarzmeerflotte beendet wurde, lehnt unser Herrscher den Kriegsbeitritt ab.
Damit haben nun Byzanz und Novgorod einen Kriegsgrund gegen uns und unsere Stabilität sinkt auf +2.
Die ebenfalls sich zurückhaltenden Ungarn tretten noch selbigentags der Allianz von Venedig, Bosnien, Ragusa und Bulgarien bei, welche somit als starkes Bündnis direkt südwestlich von Litauen etabliert.
Nun wieder ohne Verbündete begiebt sich unser Herrscher sofort wieder auf die Suche nach solchen und findet sie in der Ukraine. Diese ist zwar ein armes Land ohne Armee, aber sie besitzt bereits drei Provinzen, stößt an die Goldene Horde und jene hat einen Kriegsgrund gegen die Ukraine.
Im Februar tritt Moldavien der Allianz von Johanniterorden und Wallachei bei.
Die Provinz Mazovia revoltiert im April und kurz darauf scheitert ein Missionierungsversuch in Tver. Dort gibt es auch eine Rebellion.
Ukraine wird litauischer Vasall am 9. Juni. Nun erhält unsere große Nation endlich wieder Einkommen von sogenannten Satellitenstaaten.
Im November geht die Provinz Mazovia an die Rebellen verloren, wird aber drei Wochen später zurückerobert. Am 7. des Monats wird ein Staatsgeschenk von 88 Talenten Gold an den byzantinischen Hof geschickt, um deren Kampf gegen den ungläubigen Osmanen wenigstens finanziell zu unterstützen. Ebenso wir eine Galeere in Jedisan in Auftag gegenben, um im Schwarzmeer zukünfig ein Wörtchen mitreden zu können.
Im Jahr des Herrn 1462 gelangen 151,7 Talente Gold als Direktsteuern und 6,44 Talente als Vasallenabgaben in die Staatskasse. Damit wird am 8. januar wieder ein Missionar nach Tver geschickt, welcher dazu bei einer 64-monatigen Arbeitszeit 198 Talente Gold als Lohn erhält.
Im Februar und März werden eine Staatsehe mit England erneuert und eine mit Novgorod geschlossen.
Im Mai senden wir einen kleinen Geldbrief nach Byzanz für deren Krieg. Wenn kein Wunder mehr passiert, dann ist Byzanz verloren, da sie nur noch 2000 Mann besitzen und keine neuen Truppen mehr ausheben können. Außerdem wird ihre Hauptstadt in Kürze an den Osmanen fallen. Also hoffen wir mit ihnen auf einen schnellen Frieden ohne Annektion.
Im August steigt unsere Stabilität wieder auf +3.
Nach sieben Jahren des Friedens ist wieder einigermaßen die Stabilität nach Litauen zurückgekehrt, es konnten einige Provinzen zum wahren Glauben bekehrt werden, es wurde Staatsgebiet neu hinzugewonnen (Vorones) und der BB-Wert fiel von 23 auf 21 ab.
Litauen liegt mit 431 Punkten auf dem 2. Platz.
Bleibt nun nur noch abzuwarten, was in den nächsten Jahrzehnten passiert!
Gez. Kurfürst Moritz