von McMacki » Mi 24.01.2007, 18:51
so für den leser dieses aars threads(ja vor allem mein vetter undmein bruder, die dazu gezwungen werden*g*). Ich wollte euch mal die Ingamebündnisssituation darlegen.
Wobei zu sagen ist, ich werde nicht die offiziellen Bündnisse darstellen, sondern die ingamesituation, wie sie sich aus meiner sicht darstellt. Also ich hoffe aber auch, dass mir keiner böse ist von den mitspielern, ich glaub nicht, dass ich irgendwas verrate. Wenn ja, sagen, dann lösch ich es wieder raus.
Die Situation Europas im Jahre 1885 aus machtpolitischer Sichtweise:
Legende:
-
schwarzer dicker Strich: Bündnis
-
blauer dünner Strich: Satellit
-
gelber dünner Strich: wahrscheinliches bündnis
Erläuterung von Otto von Bismarck(

)
In den letzten fünf Jahren haben sich Russland, Deutschland und das Osmanische Reich Ungarn unter Absprache geteilt, des weiteren der Zar und der Sultan Persien und Afghanistan. Dies liegt nahe, dass alle drei Staaten ihr Vorgehen untereinander abgesprochen haben und dabei ein Bündnis gegen Großbritannien eingegangen sind. Vor allem der Einmarsch Russlands in Afghanistan macht dies wahrscheinlich, da hier ein Vertrag mit Großbritannien bestand, Afghanistan und Persien als neutrale Zone beider Mächte zu betrachten.
Auf der anderen Seite stehen Frankreich und Italien als festes Bündnis, da vor allem von italienischer Seite eine große Anlehnung an Frankreich stattgefunden hat, Italien ist also durchaus als kleiner Bruder Frankreichs anzusehen, ob dies Frankreich nun gefällt oder nicht. Frankreich seinerseits sieht es immer noch als Schande an, dass Deutschland französische Gebiete besetzt hat, hinzu kommt in Zukunft die Rivalität auf der iberischen Halbinsel, da Spanien und Portugal vor kurzem Zeit von Deutschland überfallen wurden, und Frankreich und Italien gerade dabei sind Spanien endgültig aufzuteilen. Hier ist also weiterer Konfliktstoff zu erwarten.
Frankreich selber wäre jedoch zu schwach für einen Krieg mit Deutschland, auch in einem Bündnis mit Italien. Hier kommt Großbritannien ins Spiel, welches durch das wahrscheinliche Bündnis Deutschlands, Russlands und des osmanischen Reiches herausgefordert wurde. So steht Russland mit seinen Armeen an der Grenze zur Schatzkammer des Empire, an Indien, Deutschland engagiert sich immer mehr in Afrika, welches ebenfalls zu Konflikten mit Großbritannien führen kann. Desweiteren kommt hinzu, dass Deutschland Großbritannien durchaus den wirtschaftlichen Rang ablaufen kann. Es, England, besitzt zwar immer noch die größte Flotte und das größte Heer, jedoch ist es durchaus wahrscheinlich, dass ein Angriff auf Indien durch das Bündnis Gefahr bringen kann. England braucht einige Divisionen, um Aufstände zu unterdrücken in seinem Riesenreich, kann also nicht alle Divisionen an die Front werfen. Einen alleinigen Krieg gegen Deutschland, Russland und dem Osmanischen Reich ist also faktisch nicht zu gewinnen, daher braucht es unterstützung und entlastung, wahrscheinlich an der Westfront durch Frankreich. Dann sieht es finster für das östliche Bündnis aus. Großbritannien beherrscht durch seine Flotte das Meer, die Kolonien Deutschlands wären also verloren, da sie nicht entsetzt werden können, außer hier stehen schon vorher viele Truppen. Dies könnte sich aber negativ auswerten, da die Truppen an der richtigen Front fehlen könnten. Desweiteren wären einige Truppen der Ostmächte an den Küsten gebunden, beim Westbündnis weniger, da seine Flotte hier eine Blockade errichten kann.
(Ein screenis der divisionsstärke kommt noch)
Ein großer Weltkrieg wird immer wahrscheinlicher. Vor allem die immer mehr schmelzende Zahl der unabhängigen und unzivilisierten Nationen lässt diesen Schluss zu. In Asien ging die letzte unabhängige Nation Tibet gegen Japan unter, hier ist, mit Ausnahme Balis in Südostasien, die Welt schon zwischen den Großmächten Großbritannien, Japan und dem osmanischen Reich aufgeteilt. In Europa könnte sich demnächst Schweden als neues Ziel anbieten, genauso wie die Niederlande, Belgien, Portugal und Spanien die Expansionswut der Großmächte haben kennenlernen müssen. Allein die Schweiz scheint sich wegen der Uneinigkeit der Großmächte halten zu können. Zwar würde Italien sie gerne erwerben, aber dies ist durchs Deutschlands NEIN noch unrealistisch.
Allein in Südamerika besteht noch Platz zur Ausdehnung, wobei dies sehr wahrscheinlich die USA auf den Plan rufen wird, die sich bisher aber sehr zurückgehalten haben und nichts gegen die Satilierung Venezueals und die Einverleibung Kubas durch Deutschland unternommen haben. Aber eine massive Einmischung in Südamerika könnte zur Verstimmung mit den USA führen, welche bisher mit Japan neutral geblieben sind, da bisher keine eindeutige Annäherung an einen der beiden "Blocks" zu erkennen ist. Wobei das Kaiserreich Japan noch bis 1889 ein Verteidigungsbündnis mit dem Zarenreich Russland unterhält. Ein Eintritt in eins der beiden Bündnisse könnte ein Übergewicht erzeugen. Japan ist einerseits gefährlich durch seine enorme chinesische Bevölkerung und grenzt sowohl an Großbritannien und Russland, Amerika hingegen könnte eine weitere Grenze gegen Großbritannien eröffnen, und zumindest ein wenig Deutsch-Kuba schützen. Desweiteren besitzt es zumindest im Ansatz eine Flotte.
Es ist also folgendes zu erwarten:
- Sollte es in den nächsten paar Jahren zu einem Krieg kommen, ist ein möglicherweise westliches Bündnis im Vorteil, vor allem durch seine Flotte. Ein Landkrieg ist schwer zu führen, da Indien von Großbritannien durch die Berge in Afghanistan gegen anstürmende Türken oder Russen durchaus zu verteidigen ist. Deutschland hätte wahrscheinlich keinerlei Chance seine Kolonien zu schützen. Ein Durchbruch im Westen gegen Frankreich ist ebenfalls schwierig, da sich hier ein Festungsgürtel an der französisch-deutschen Grenze spannt. Italien ist durch die Alpen einigermaßen geschützt, wobei es hier zu Fehlern bei den italienischen Generälen führen kann. Das östliche Bündnis hingegen ist durch Seeoperationen anfällig und muss hier mehr Truppen zum Schutz bereit halten, als das westliche.
- Sollte es jedoch nicht in den nächsten paar Jahren zum Krieg kommen, sondern erst in 10-15 kann alles anders aussehen. Wenn wir hier davon ausgehen, dass die Bündnisse die gleichen bleiben, was unwahrscheinlich ist, kann es zu einer Verschiebung zugunsten des Ostens kommen. Durch die Erfindung von Schlachtschiffen könnte es sein, dass Deutschland und Russland hier aufrüsten könnten. Zusammen haben sie durchaus das Potenzial Großbritannien gleichzukommen. Hier könnte sich also durchaus was verschieben. So oder so ist ein wettrüsten in den nächsten Jahren wahrscheinlich.
- Aber viel wahrscheinlicher ist es, dass das Kaiserreich Japan anfängt alle anderen Ländern mit Chinesen zu überschwemmen, so dass alle Länder japanische Satelliten werden.
So glaub mehr hab ich nicht zu sagen
*verbeug*
so für den leser dieses aars threads(ja vor allem mein vetter undmein bruder, die dazu gezwungen werden*g*). Ich wollte euch mal die Ingamebündnisssituation darlegen.
Wobei zu sagen ist, ich werde nicht die offiziellen Bündnisse darstellen, sondern die ingamesituation, wie sie sich aus meiner sicht darstellt. Also ich hoffe aber auch, dass mir keiner böse ist von den mitspielern, ich glaub nicht, dass ich irgendwas verrate. Wenn ja, sagen, dann lösch ich es wieder raus. :)
Die Situation Europas im Jahre 1885 aus machtpolitischer Sichtweise:
[img]http://img172.imageshack.us/img172/9800/europabuendnis7yg.png[/img]
Legende:
- [b]schwarzer dicker Strich: Bündnis[/b]
- [color=Blue]blauer dünner Strich: Satellit[/color]
- [color=LemonChiffon]gelber dünner Strich: wahrscheinliches bündnis[/color]
Erläuterung von Otto von Bismarck( :) )
In den letzten fünf Jahren haben sich Russland, Deutschland und das Osmanische Reich Ungarn unter Absprache geteilt, des weiteren der Zar und der Sultan Persien und Afghanistan. Dies liegt nahe, dass alle drei Staaten ihr Vorgehen untereinander abgesprochen haben und dabei ein Bündnis gegen Großbritannien eingegangen sind. Vor allem der Einmarsch Russlands in Afghanistan macht dies wahrscheinlich, da hier ein Vertrag mit Großbritannien bestand, Afghanistan und Persien als neutrale Zone beider Mächte zu betrachten.
Auf der anderen Seite stehen Frankreich und Italien als festes Bündnis, da vor allem von italienischer Seite eine große Anlehnung an Frankreich stattgefunden hat, Italien ist also durchaus als kleiner Bruder Frankreichs anzusehen, ob dies Frankreich nun gefällt oder nicht. Frankreich seinerseits sieht es immer noch als Schande an, dass Deutschland französische Gebiete besetzt hat, hinzu kommt in Zukunft die Rivalität auf der iberischen Halbinsel, da Spanien und Portugal vor kurzem Zeit von Deutschland überfallen wurden, und Frankreich und Italien gerade dabei sind Spanien endgültig aufzuteilen. Hier ist also weiterer Konfliktstoff zu erwarten.
Frankreich selber wäre jedoch zu schwach für einen Krieg mit Deutschland, auch in einem Bündnis mit Italien. Hier kommt Großbritannien ins Spiel, welches durch das wahrscheinliche Bündnis Deutschlands, Russlands und des osmanischen Reiches herausgefordert wurde. So steht Russland mit seinen Armeen an der Grenze zur Schatzkammer des Empire, an Indien, Deutschland engagiert sich immer mehr in Afrika, welches ebenfalls zu Konflikten mit Großbritannien führen kann. Desweiteren kommt hinzu, dass Deutschland Großbritannien durchaus den wirtschaftlichen Rang ablaufen kann. Es, England, besitzt zwar immer noch die größte Flotte und das größte Heer, jedoch ist es durchaus wahrscheinlich, dass ein Angriff auf Indien durch das Bündnis Gefahr bringen kann. England braucht einige Divisionen, um Aufstände zu unterdrücken in seinem Riesenreich, kann also nicht alle Divisionen an die Front werfen. Einen alleinigen Krieg gegen Deutschland, Russland und dem Osmanischen Reich ist also faktisch nicht zu gewinnen, daher braucht es unterstützung und entlastung, wahrscheinlich an der Westfront durch Frankreich. Dann sieht es finster für das östliche Bündnis aus. Großbritannien beherrscht durch seine Flotte das Meer, die Kolonien Deutschlands wären also verloren, da sie nicht entsetzt werden können, außer hier stehen schon vorher viele Truppen. Dies könnte sich aber negativ auswerten, da die Truppen an der richtigen Front fehlen könnten. Desweiteren wären einige Truppen der Ostmächte an den Küsten gebunden, beim Westbündnis weniger, da seine Flotte hier eine Blockade errichten kann.
(Ein screenis der divisionsstärke kommt noch)
Ein großer Weltkrieg wird immer wahrscheinlicher. Vor allem die immer mehr schmelzende Zahl der unabhängigen und unzivilisierten Nationen lässt diesen Schluss zu. In Asien ging die letzte unabhängige Nation Tibet gegen Japan unter, hier ist, mit Ausnahme Balis in Südostasien, die Welt schon zwischen den Großmächten Großbritannien, Japan und dem osmanischen Reich aufgeteilt. In Europa könnte sich demnächst Schweden als neues Ziel anbieten, genauso wie die Niederlande, Belgien, Portugal und Spanien die Expansionswut der Großmächte haben kennenlernen müssen. Allein die Schweiz scheint sich wegen der Uneinigkeit der Großmächte halten zu können. Zwar würde Italien sie gerne erwerben, aber dies ist durchs Deutschlands NEIN noch unrealistisch.
Allein in Südamerika besteht noch Platz zur Ausdehnung, wobei dies sehr wahrscheinlich die USA auf den Plan rufen wird, die sich bisher aber sehr zurückgehalten haben und nichts gegen die Satilierung Venezueals und die Einverleibung Kubas durch Deutschland unternommen haben. Aber eine massive Einmischung in Südamerika könnte zur Verstimmung mit den USA führen, welche bisher mit Japan neutral geblieben sind, da bisher keine eindeutige Annäherung an einen der beiden "Blocks" zu erkennen ist. Wobei das Kaiserreich Japan noch bis 1889 ein Verteidigungsbündnis mit dem Zarenreich Russland unterhält. Ein Eintritt in eins der beiden Bündnisse könnte ein Übergewicht erzeugen. Japan ist einerseits gefährlich durch seine enorme chinesische Bevölkerung und grenzt sowohl an Großbritannien und Russland, Amerika hingegen könnte eine weitere Grenze gegen Großbritannien eröffnen, und zumindest ein wenig Deutsch-Kuba schützen. Desweiteren besitzt es zumindest im Ansatz eine Flotte.
Es ist also folgendes zu erwarten:
- Sollte es in den nächsten paar Jahren zu einem Krieg kommen, ist ein möglicherweise westliches Bündnis im Vorteil, vor allem durch seine Flotte. Ein Landkrieg ist schwer zu führen, da Indien von Großbritannien durch die Berge in Afghanistan gegen anstürmende Türken oder Russen durchaus zu verteidigen ist. Deutschland hätte wahrscheinlich keinerlei Chance seine Kolonien zu schützen. Ein Durchbruch im Westen gegen Frankreich ist ebenfalls schwierig, da sich hier ein Festungsgürtel an der französisch-deutschen Grenze spannt. Italien ist durch die Alpen einigermaßen geschützt, wobei es hier zu Fehlern bei den italienischen Generälen führen kann. Das östliche Bündnis hingegen ist durch Seeoperationen anfällig und muss hier mehr Truppen zum Schutz bereit halten, als das westliche.
- Sollte es jedoch nicht in den nächsten paar Jahren zum Krieg kommen, sondern erst in 10-15 kann alles anders aussehen. Wenn wir hier davon ausgehen, dass die Bündnisse die gleichen bleiben, was unwahrscheinlich ist, kann es zu einer Verschiebung zugunsten des Ostens kommen. Durch die Erfindung von Schlachtschiffen könnte es sein, dass Deutschland und Russland hier aufrüsten könnten. Zusammen haben sie durchaus das Potenzial Großbritannien gleichzukommen. Hier könnte sich also durchaus was verschieben. So oder so ist ein wettrüsten in den nächsten Jahren wahrscheinlich.
- Aber viel wahrscheinlicher ist es, dass das Kaiserreich Japan anfängt alle anderen Ländern mit Chinesen zu überschwemmen, so dass alle Länder japanische Satelliten werden. :D :gluck: :prost:
So glaub mehr hab ich nicht zu sagen
*verbeug*