fritzspam hat geschrieben:
Inwieweit sind die einzelnen Gebäude denn nun wirklich effizient bzw. überhaupt dringend notwendig. Mir ist bereits aufgefallen, dass die Produktionseffizienz mit steigender Bevölkerung und Staatsentwicklung ansteigt, von daher schließt das ja auch die Gebäude ein, oder?
Nein, die Auswirkungen der Gebäude sind fix und verändern sich nicht.
Ein Gericht ist doch nicht überall erforderlich. Sowieso frage ich mich, ob sich der Bau lohnt, wenn das Revoltenrisiko gerade einmal nur um 1 % sinkt.
Man muss das mathematisch anders sehen. Nehmen wir mal an, durch widrige Umstände liegt in eurem Reich das Revoltenrisiko bei 2% in jeder Provinz.
Habt ihr nun 100Provinzen und in jeder Provinz besteht jeden Tag ein Revoltenrisiko von 2%, dann dürfte es recht häufig bei euch knallen. -1% hört sich zwar nicht viel an, aber in diesem speziellem Fall würde es das Revoltenrisiko um 50% senken. Von 2% auf 1%.
Was ist mit dem Tempel?
Hhm. Kann man geteilter Meinung drüber sein. In EU3 sind die Kosten aber leider nicht fix, sondern hängen von der angestrebten Stabilität ab. Ich glaube aber eine Katholikenprovinz soll als Basispreis 20Dukaten bei der Stabilität kosten, vorrausgesetzt ihr seid auch Katholik. Nun wäre eine Ersparnis von 5 Dukaten dabei 25%. Besteht euer Reich aber zum größten Teil aus Fremdreligionen, dürften diese 5 Dukaten den Kohl auch nicht mehr fett machen.
Bei dem Regimentslager habe ich noch nicht so verstanden, wie stark sich das auf die Soldatenzahl auswirkt. Beeinflusst es das Versorgungslimit von stationierten Regimentern?
Ja. Und zwar erheblich stärker, als es der Tooltip vermuten läßt.
Der Tooltip benennt nur die Steigerung eines Multiplikators. In vielen Provinzen bedeutet ein Regimentslager ein Versorgungslimit von +10.
Insbesondere in klimatisch problematischen Zonen, in denen zu gewissen Jahreszeiten die Armeen auch bei deutlichem Unterschreiten des Versorgungslimits dahinschmelzen, sind diese Zentren bei Dauerhaften stationierung von Truppen quasi unumgänglich.
Ist der Marktplatz unnötig, wenn man keinerlei Handel treibt?
Würde mich auch mal interessieren.
Bei 0% Inflation ist doch kein Steuerschätzer nötig, oder? Falls aufgrund unbeabsichtigter "Gelddruckerei" aufgrund vergessener Investitionsverschiebung nach erfolgter Stabilität um 3 (verstanden?

), plötzlich doch kurzzeitig eine Hyperinflation stattfand, inwiefern ist der Steuerschätzer hilfreich? Hatte eigentlich aus der Beschreibung verstanden, dass es die Inflation senkt, aber gerade jetzt beim Schreiben fällt mir ein, dass dieses Gebäude wohl eher zukünftige Inflationsaufkommen reduziert.
Wer keine Inflation hat und auch keine Münzen prägen will, braucht auch keinen Steuerschätzer. Er ermöglicht entweder die Inflation kontinuierlich zu senken oder erlaubt bis zu einem gewissem Grade das Prägen von Münzen ohne das hierdurch die Inflation steigt.
Würdet ihr es empfehlen, Manufakturen auch in Provinzen ohne Bonusressource zu errichten? Oder sollten da lieber Universitäten stehen? Die Kunstakademie hat mich noch nicht überzeugt.
Eigentlich eher nur bei Bonusressourcen. Je kleiner das Land, desto wirksamer sind Manufakturen für die Forschung. Leider hab ich das nötige Geld dafür meistens erst, wenn ein paar zusätzliche Manufakturen bei mir aber auch nicht mehr viel ausmachen.
Kosten Gebäude eigentlich Unterhalt?
Sinkt das Revoltenrisiko umso mehr Gebäude in einer Provinz errichtet sind, da die Bevölkerung das Gefühl hat, ihrem Monarch/Diktator/Kaiser/Trottel (nichtzutreffendes bitte streichen) ist sein Volk/Bürger/Ameisenhaufen (...) nicht egal?
Auf beide Fragen klares Nein.