VUGG: Dominion of Canada

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von Hesse » Fr Dez 08, 2006 8:36 pm

Van Buyten strich durch seinen Bart:

"Wir hofften, daß uns die kanadische Regierung da entsprechende Standorte vorschlagen könnte, immerhin kenne wir die hiesigen Regionen nicht so gut, wie die Kanadier selbst.

Anforderungen wären sicherlich eine Anschluß an eine entsprechende Infrastruktur. So sollte man zumindest einen Anschluß an den Schienenverkehr haben, damit Güter und Personen schnellstmöglich transportiert bzw. reisen können. Eventuell sollte zumindest die Erschließung durch die Eisenbahn im Bereich des Möglichen liegen. Der Bahnanschluß sollte eine direkte Verbindung zu einem Zentrum in Kanada oder den USA haben, wobei natürlich besser wäre, je näher man an ein bereits vorhandenes Zentrum bauen könnte.

Im Auge dürfte wohl die Großregion um Quebec liegen, da Neufundland und Labrador ja im britischen Besitz sind."


Van Buyten blickte scharf zu Lenßen hinüber. Lenßen begann leicht zu schwitzen. Er war überrascht, daß Kanada sich anscheinend keinerlei Gedanken über dieses Projekt zu haben schien. Würden die Verhandlungen scheitern, stand nun auch sein Posten auf dem Spiel.

von JensM2K » Fr Dez 08, 2006 7:56 pm

Als Antwort kam die frage, welche Städte die Anfordungen entsprechen würden und welche Anforderungen gestellt werden.

von Hesse » Fr Dez 08, 2006 5:02 pm

Van Buyten führte die Planung seiner Firma aus:

"Wir entwickeln zur Zeit einen neuen Luftschifftyp, der wohl erst in ein paar Jahren die komplette Transatlantikstrecke fahren kann. Daher planen wir einen mit Zwischenstationen gelegten Weg über Island, Grönland nach Kanada. Dabei wollen wir vor allem zunächst einen transamerikanischen Flugverkehr eröffnen, der uns hier neues Kapital bringt und auch die Luftschifffahrt in den USA und Kanada populär macht. Hierfür suchen wir dringend einen Stützpunkt in Kanada von dem wir zukünftig den Transatlantikverkehr, als auch diverse Kooperationen in die USA ausführen können.

Wir erhoffen uns daher von der kanadischen Regierung Hilfe für einen geeigneten Standort an der Küste und der entsprechenden Erschließung."


Lenßen saß nur lächelnd neben van Buyten und harrte mit dem Geschäftsmann aus Übersee der Dinge.

von JensM2K » Do Nov 30, 2006 7:03 pm

Die Herren werden vorgelesen und werden gebeten ihr Anliegen vorzubringen.

von Hesse » Do Nov 30, 2006 6:52 pm

Am nächsten Tag stellte sich Botschafter Lenßen und van Buyten beim Außenministerium vor. Sie baten um einen Gesprächstermin beim Außenminister, wobei sie den Anlaß der Reise des werten van Buyten darlegten.

von Hesse » Mi Nov 29, 2006 10:34 am

Dr. Friedrich van Buyten war bereits sehr früh im Büro von Botschafter Lenßen. Geduldig wartete er mehrere Stunden, bis der schlechtgelaunte Lenßen endlich eintraf. Dieser war mürrisch, vor allem da ihn pochende Kopfschmerzen vom teilweise billigen Alkohol, welchen er unter anderem in den späten Abendstunden der Feier zu sich genommen hatte, plagte. Optisch schien er um Jahre gealtert zu sein, was wohl er an seinem zersausten Bart gelegen hat.

Er brummte van Buyten an: "Es tut mir Leid, mein lieber van Buyten. Aber gestern war ein harter Tag für mich. Sie müssen leider ohne mich zum kanadischen Außenminister gehen, es sei denn, sie warten noch einen Tag."

Van Buyten rollte die Augen. Er war gestern eilig vom feuchtfröhlichen Fest gegangen, er war einfach für solche Aktivitäten nicht geschaffen. Zahlenkolonnen, Wirtschaftsberichte, strategische Standortbestimmung, Bilanzen, Effektivitätsraten, ja das war seine Welt. Aber feiern? Nein, dafür war ein Van Buyten nicht geschaffen. Aber er wußte auch, daß es ohne diese Dinge nicht ging. "Eine Hand wäscht die andere!", hatter er schon früh im Waschraum seiner Internatsschule gelernt, als er dort seine Matheaufgaben gegen den Schutz des Klassenraudis eintauschte. So fügte er sich seinem Schicksal: "Ich weiß, daß es besser wäre, wenn sie mich persönlich mit dem Außenminister bekanntmachen würden. Daher warten wir bis es Ihnen morgen besser geht. Aber dann eilt es wirklich! Ich habe noch einen dichten Terminkalender."

Lenßen nickte und quälte sich ein Lächeln ab: "Normalerweise ist es auch nicht meine Art, solche Dinge warten zu lassen. Aber es war gestern wirklich ein ungünstiger Zeitpunkt für ihre Ankunft. Ich bitte sie abermals um Verzeihung."

Van Buyten erhob sich, nickte leicht und ging aus dem Büro. Lenßen wußte, daß ihn dieser Abend gestern nicht nur ein Stück seiner Gesundheit, sondern auch des Kredits bei Van Buyten gekostet hatte. Wenn er morgen versagte, dann könnte es für ihn hier im kühlen Ottawa noch sehr heiß werden.

von Hesse » Di Nov 28, 2006 6:47 pm

Heute traf Dr. Friedrich van Buyten, seines Zeichens Geheimer Kommerzienrat und Leiter der außereuropäichsen Standortentwicklung der Luftschiffbau Zeppelin GmbH, in Ottawa ein. Zunächst besuchte er Dr. Ingo Lenßen in der deutschen Botschaft. Lenßen, deutlich durch seinen Victor-Emanuel-Bart in dem Betrieb des Hauses zu erkennen, feierte gerade mit den Botschaftsangehörigen den Abschluß eines Handelsvertrages mit Kanada und eine damit verbundene deutliche Verbesserung der Beziehungen zwischen beiden Staaten.
Van Buyten, ein Mann ohne große Worte, kam im Begrüßungsgespräch mit Lenßen gleich zur Sache: "Der neue Luftschifftyp in unserer Geheimabteilung wird wohl erst in ein paar Jahren die komplette Strecke fahren können. Aber wir planen daher einen mit Zwischenstationen gelegten Weg über Island, Grönland nach Kanada. Dabei wollen wir vor allem zunächst einen amerikanischen Flugverkehr eröffnen, der uns hier neues Kapital bringt und auch die Luftschifffahrt in den USA und Kanada populär macht. Hierfür suchen wir dringend einen Stützpunkt in Kanada von dem wir zukünftig den Transatlantikverkehr, als auch diverse Kooperationen in die USA ausführen können..."
Lenßen unterbach den Redefluß von van Buyten. "Sachte, sachte, werter van Buyten. Das wird sich schon alles finden. Heute feiern wir erstmal ein bisschen und morgen kümmern wir uns um ihren Stützpunkt."

So dann setzte auch ein Grammophon ein und es kreisten neue Champagnergläser.

von JensM2K » Mo Nov 13, 2006 8:52 pm

Natürlich wird die Deutsche Gesandschaft akkredetiert.

von Hesse » Mo Nov 13, 2006 8:04 pm

Dr. Ingo Lenßen antwortet darauf in einer Note an die kanadische Regierung:

"Sobald unsere Akkreditierung von der kanadischen Regierung umgesetzt wurde, werden wir entsprechende Vorkehrungen treffen, um einen Vertreter der Luftschiffbau Zeppelin GmbH einzuladen. Inwieweit man eine Reise auf einem Transportschiff tätigen wird oder ob man per Linienschiff von Hamburg über New York einreist, wird bei der Luftschiffgesellschaft liegen.

gez.

Ingo Lenßen
des. Botschafter des Deutschen Reiches in Ottawa"

von JensM2K » Mo Nov 13, 2006 7:45 pm

Antwort auf das deutsche schreiben: "Sie können nach Berlin melden, dass ein Herr der Zeppelin GmbH herzlich eingeladen wird. Es ergibt sich ja die möglichkeit bei der Eisen und Salpeter lieferung."

von Hesse » Mo Nov 13, 2006 7:40 pm

Dr. Ingo Lenßen trifft in Ottawa ein. Bei sich führt er entsprechende Vollmachten seiner kaiserlichen Majestät Wilhelm II. zur Akkreditierung als deutscher Botschafter in Kanada.

Anbei führt er einen Grußbrief des Staatssekretärs des Reichspostamtes an den Premier- und Außenminister:

"Werter Rt. Hon. Sir Robert Laird Borden,

wie uns momentan bekannt wurde, entsteht im Deutschen Reich immer mehr Interesse an einer regelmäßigen Luftpostverbindung zwischen dem Deutschen Reich und Kanada.

Besonders die Luftschiffbau Zeppelin GmbH hat Interesse einen neuen Zeppelin im Pendelverkehr mit Europa und Kanada einzusetzen. Hierzu würde gerne ein Vertreter der Luftschiffbau Zeppelin GmbH nach Kanada reisen, um dort einen geeigneten Landungsstandort zu finden. Auf eine Zusammenarbeit von seiten der Regierung hofft die Luftschiffbau Zeppelin GmbH.

gez.
Reinhold Kraetke
Staatssekretär des Reichspostamtes"

von JensM2K » Fr Nov 10, 2006 4:35 pm

Im Dominion werden stimmen laut, dass man sich eventuell vom Mutterland lossagen wolle.

von Graf Radetzky » So Okt 08, 2006 3:25 pm

Seine Exzelenz, der Minister des Äußeren sowie des kaiserlichen und königlichen Hauses, Graf Andrian-Werburg lädt zu einer Konferenz nach Wien ein, um die Rumänienkrise zu beenden.

Geladen sind:
Alle Mitgliedsstaaten des Commonwealth und Empires
und Rumänien.
Der Gastgebende Staat wird natürlich teilnehmen.

Mit der Hoffnung darauf bald all diese Staaten in Wien begrüßen zu dürfen

Gezeichnet

Andrian-Werburg

p.s Zusagen sollten bitte über den Botschafter in Wien übermittelt werden

von JensM2K » Sa Okt 07, 2006 3:21 pm

Robert Laird Borden unterzeichnet sofort das Abkommen und gibt es Thomas Everest Sanders sofort wieder mit einer Flasche besten kanadischen Wiskeys als Geschenk zurück.

von Imperativ » Sa Okt 07, 2006 3:18 pm

Der britische Botschafter in Ottawa, Thomas Everest Sanders, legt der kanadischen Regierung einen offiziellen Vertrag vor.

"Hochgeschätzter Sir Robert Laird Borden

Das Vereinigte Königreich ist höchst erfreut über Ihre Entscheidung der World Trade Organization beizutreten und stimmt man somit natürlich gleichsam für die Aufnahme Ihres Landes. Um diesen Schritt entsprechend rechtskräftig zu machen, lege ich Ihnen hiermit ein offizielles Handelsabkommen vor, welches als Grundlage für den Beitritt Kanadas zur WTO dient.

Alsbald können wir dann sicherlich gemeinsam an die Ausarbeitung der genauen Regularien der World Trade Organisation gehen.

Auf diesen zukunftsträchtigen Akt zwischen unseren beiden, brüderlichen Nationen."

von JensM2K » Sa Okt 07, 2006 2:53 pm

Zum König George V. ergeht folgende Antwort: "Wir sind hocherfeut und werden der WTO beitreten. Wir erhoffen eine gute Zusammenarbeit."

von Imperativ » Sa Okt 07, 2006 10:16 am

Der britische Botschafter in Ottawa, Thomas Everest Sanders, überbringt der kanadischen Regierung eine offizielle Note aus London.

"Hochgeschätzter Sir Robert Laird Borden

Das Vereinigte Königreich ist nach reiflicher Überlegung und im Hinblick der sicherlich eintretenden wirtschaftlichen Entwicklungen in Europa und dem Rest der Welt zu der Einsicht gelangt, dass eine gestärkte wirtschaftliche Bindung zwischen unseren von je her verbundenen Landen ein sinnvoller und unablässiger Schritt ist.

Hierfür eröffne ich, Herbert Henry Asquith als Premierminister des Königreichs, Ihnen hiermit die offizielle Einladung zum Beitritt in die kürzlich begründete World Trade Organization (WTO) als vollwertiges und gleichberechtigtes Mitglied.

Abschließend möchte ich Ihnen noch die tiefe Hoffnung Ihrer Hoheit, King Georg V. überbringen, welcher auf eine positive Antwort Ihrer Regierung erhofft."

von Silkow » Sa Okt 07, 2006 9:17 am

Griechenland entsandte Panagis Gonatas als Botschafter; von der langen Seereise noch etwas erschöpft, sprach er beim Außenminister vor und beantragte seine Akkreditierung.

von JensM2K » Do Okt 05, 2006 3:12 pm

Bei ein Untrunk wurde der Serbische Gesandte Akkreditiert und bekam ein scheck aus der Kasse des Außenministeriums mit dem mündlichen Angebot im Handel Serbien zuvorkomment zu behandeln.

von Canaris » Do Okt 05, 2006 2:25 pm

Boris Koštunica, Gesandter aus dem Königreich Serbien, erbittet um eine Akkreditierung. Normalerweise hätte Serbien nie die Kosten für eine Botschaft in einem so weit entfernten und für die Balkanpolitik eher bedeutungslosen Land getragen, da Kanada sich aber anbot, Geldmittel zur Verfügung zu stellen, sandte das Königreich einen Diplomaten.

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