RP: Königreich Frankreich

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von Balduin v.Bouillon » Do 17.08.2006, 18:17

Nach der überraschenden Kapitulation rannten sich alle Diener in Paris und Umgebung die Hacken wund. Seine Majestät plant alle Sieger an einem Tisch zu bekommen, damit ein jeder zu seinem Recht kommen kann. Schon in kürze werden Boten bis ins ferne Rusland gesannt.

Im dem Durcheinander dieser Ereignisse kamen Berichte von einem Gewissen Yves Rouscheres abhanden..es heißt er war einer der wenigen Überlebenden der zweiten großen Schlacht um Rastat.

von gulaschkoenig » Di 15.08.2006, 20:16

Nachdem der Kaiser seine Maske der Intrigen und des Verrats endlich fallengelassen hat, kann das Kgr. Dänemark endlich einen Gesandten an den Französischen Hof senden, da eine Ächtung durch den Kaiser nun auch schon nebensächlich wäre...

Er sollte in einigen Tagen per Schiff in Frankreich eintreffen...

von Balduin v.Bouillon » Di 15.08.2006, 19:58

Ludwig hat seine Berater um sich geschart, zusammen wird die neuste Lage besprochen.

In letzter Zeit ist Ludwig doch sehr launisch, der Stress des Krieges scheint sich langsam bemerkbar zu machen.

So erfreut er auch ist zu hören das sich die Provinzen Dauphine und Alsace selbst der Feinde entledigen konnten, so trübt ihn jedoch die Tatsache das man Artois und Lyonnais am Feinde verloren hat.Jedoch ist Ludwig überzeugt das auch hier seine Untertanen sich vorerst selber zuhelfen wissen.

Ludwig hält die Depesche mit Berichten aus Osteuropa in den Händen.

Der Kriegseintritt der Heilligen Allianz gegen die Kaiserlichen erfreute Ludwig aufs äußerste, hatte sie doch nach der Reichsacht für Sachsen-Polen keine andere Wahl.
Während der Kaiser einen Fürsten, der den Reichsfrieden gebrochen hatte, zur Belohnung die Mitgliedschaft in der Reichsliga anbietet, wird dem anderen kurzerhand die Reichsacht auferlegt. Aber selbst diese Willkür wird von den Fürsten des Reiches hochmütig angenommen. Aber die Fürsten des Reiches waren schon immer sehr babarisch veranlagt..

Viele Gedanken schwiren in seinem Kopf herrum als er einem Diener die Depesche übergibt.

Ludwig dreht sich zu seinen Beratern


Nun meine Herren, ich weiß jetzt was an anderen Fronten passierte und wie es um Frankreich steht. Die Aufständischen in Ungarn wissen unser Geld gut zu verwenden, jedoch frage ich mich...Wissen wir es auch? Was schlagen sie vor?

Majestät sollten Baden erneut angreifen..die Truppen der Kaiserlichen werden nun im Osten benötigt..es wird ein leichtes werden die Provinz erneut zu erobern..

von Balduin v.Bouillon » Fr 04.08.2006, 18:19

Man Tagte schon lange, alle Beteiligten sind von der vergangenen Nacht sehr gezeichnet. Die Dienerschaft macht sich große Sorgen, so tiefe Augenringe hatten sie bei den Männern des Generalstabs noch nie gesehen.

Nun, gut. Also es bleibt dabei. Unser Ziel ist also die Rückeroberung der verlorenen Provinzen sowie eine erneute Besetzung Badens! Ich möchte das man meine Untertanen in den besetzten Provinzen Königliche Grüße zusendet und allen Wiederstandskämpfern meine größte Anerkennung versichert. Schickt ausserdem Boten in alle übrigen Provinzen, sie haben die Aufgabe erneut nach Wehrfähigen Männern ausschauzuhalten und der Bevölkerung Mut zuzusprechen.


Meine Herren, auch wenn die jetzige Lage so ausschaut als ob bald schwere Zeiten aufunszukommen, freut es mich gerade jetzt das wir auch in diesen Zeiten Erfolge haben. Das Catinat in Sicherheit zuseinscheint erfreut mein Herz, das er in Begleitung eines Geistlichen zuseinscheint erfreut mich noch mehr.Nun hat er Zeit bei Gott um Vergebung zu bitten.
Unser Geheimdienst soll in Alsacè seine Augen und Ohren offenhalten.


Jedoch gab es auch Opfer. In den frühen Morgenstunden wurde ein nahmhafter General von Ludwig vom Dienst Suspendiert. Er hatte es gewagt Ludwig um einen Waffenstillstand mit den Kaiserlichen zu bitten.

von Balduin v.Bouillon » Mi 02.08.2006, 09:51

Ludiwg hat schon seit Tagen keine neuen Berichte aus Baden erhalten, dieser Umstand macht ihn doch sehr nervös.Schon seit Tagen verwehrt er jede Nahrungsaufnahme. So groß ist Ludwigs Anspannung gewesen.
Doch dann eines Morgens, seine Gemahlin Anna von Österreich hatte ihn mit viel geschick zum Frühstücken überredet, platzte ein Bote in den Frühstückssaal hinnein.


Was denkt ihr euch?

Verzeiht euer Majestät, ich habe die Order Majestät davon in Kenntnis zu setzen das die Minister Nachricht aus Baden und den anderen Landen erhalten haben.

Ludwig springt wie von einer Tarantel gestochen auf, das sind ja mal gute Nachrichten. Ich wünsche mit allen Ministern zusammenzukommen! Geht geschwind Bote.
Diener ich werde im Kriegssaal weiter Speisen


Mit einen entschuldigenden Blick auf Anna sagt Ludwig.

Oh, meine liebste. Verzeihen sie das ich euch das antue, jedoch ist es meine Pflicht als guter König zum wohle Frankreichs zu handeln und dazu brauchen wir die neusten Nachrichten.

Schlacht um Rastatt

von Balduin v.Bouillon » Sa 29.07.2006, 15:22

Soldat Yves Rouscheres erzählt Pfarrer Eric de Vioso seine Erfahrungen von der ersten französischer Schlacht im Krieg. Eric de Vioso schreibt diese Nieder und schickt seine Berichte am königlichen Hof.Dort werden diese den anwesenden Adligen in Lesungen vorgetragen.


Die Badische Schutzbesetung und Schlacht um Rastatt


Nachdem wir in Reims lange mit der Muskete vertraut gemacht wurden, zog mein Infanterie Regiment "Picardie" nach Alsace. Dort mußten wir unser Können im Felde beweisen.
Zum ersten mal in meinen Leben, nächtigte ich in einem sogenannten Zelt, eine einfache Behausung aus Stoff. zu allem Übel mußte ich es auch noch mit drei anderen Kameraden teilen.
Es war bitterlich kalt, mein guter Freund Joseph, hat dich gleich in der ersten Nacht den kleinen Zeh abfrieren lassen. Armer Tropf.
Nachdem wir einige Tage in Alsace verweilten, kam der Befehl in die badische Provinz zu maschieren.Im Eilmarsch marschierten wir nach Rastatt, die Festung mußte genommen werden, nur so würde man sämtlichen Wiederstand im Keime ersticken können.

Der Kampf

Schon bei unserer Aufstellung sahen wir den toten Botschafter an der Mauer baumeln, unsere Offiziere nutzten diesen Umstand um uns alle die Wichtigkeit unserer Mission zu verdeutlichen.
Wir sahen wie unsere Regimenter "Champagne" und "Navarre" vernichtet wuden,als unsere Reitrei ebenfals dezimiert wurde kam das Signal zum Sturm der Festung.Dann war es an uns den Feind zu bezwingen. Ich selbst legt eine Leiter an und erklomm die Mauer. Im Kampf Mann gegen Mann eroberten wir Rastatt.
Ich selbst werde dieses Ereignis nie vergessen können, zwei Badener Infanteriesten griffen mich an, sie feuerten ihre Pistolen aus nächster Nähe ab, Gott weiß wie ich aus diesem Dilemma lebend herrraus kam. Keine der beiden Schießpulver Ladungen traffen mich, zu meinem Glück wurden die beiden Männer nach ihren Fehlschüßen so nervös das sie das weite Suchten als weitere Kamaraden den Wall erstürmten.
Nachdem die Kämpfe beendet waren, feierten wir unseren Sieg. Jeder war froh am Leben geblieben zu sein.

von Balduin v.Bouillon » Do 27.07.2006, 16:58

Herzog Philipp I. von Bourbon ruft einen Diener zu sich.

Ihr da, sucht mir den Kölner Name`s Heinrich von Mering. Er darf nun vorsprechen.

von Balduin v.Bouillon » Di 25.07.2006, 23:24

Joseph ist doch sehr pekiert.

Mein Herr, eure Audienz war bereits beendet..nun gut ich möchte es euch verzeihen. Wir können keinen Badener trauen, deswegen viel die Wahl seiner Majestät auf einen loyalen Untertan.

Nun edler Herr, Ludwig wird euch Morgen empfangen. Ihr solltet euch ausruhen.

von Marc Aurel » Di 25.07.2006, 16:01

Als sich der Domherr schon auf halbem Wege nach draußen befand, hörte er zufällig mit, welche Nachricht der Bote aus Baden dem Herzog brachte.
Erschrocken machte von Mering wieder kehrt und sprach nochmals mit Philipp I. de Bourbon.

" Einen Statthalter im besetzten Baden einzusetzen halte ich für einen sehr gewagten und unfriedvollen Schritt.
Überlegt doch, dass Ihr dadurch nur noch mehr Hass der Bevölkerung in Baden und im Reich gegen euch schührt, ganz abgesehen von der wohl scharfen Reaktion der Reichsfürsten.
Wenn ihr schon unbedingt einen Statthalter braucht, dann nehmt wenigstens einen gebürtigen Bäder oder einen Rat von Baden. "

von Balduin v.Bouillon » Di 25.07.2006, 15:56

Heinrich von Mering, wir werden seiner Majestät eure Worte überbringen. Seine Majestät wird sich Morgen äußern.

von Marc Aurel » Di 25.07.2006, 15:35

Der Kölner Domherr verbeugte sich vor seiner Herzöglichen Hoheit und begann dann zu sprechen.

" Wie ihr ja leider bestimmt schon wisst wurden wir vom Kaiser aufs verwerflichste betrogen und verraten.
Wir müssen uns zu tiefst entschuldigen, erst jetzt verstehen wir die weisen Worte eurer Majestät, hattet ihr doch vollkommen Recht! Den Kaiser kann man nicht trauen, wir schworen ihm die Bündnistreue und am Ende waren wir nur sein Spielzeug.

Aus verlässlciher Quelle erfuhren wir, dass die Pfalz bald Frankreich angreifen wird, Köln war der Preis dafür.
Ihr solltet also so schnell wie möglich eure Nordgrenzen sichern und die Österreichischen Niederlande erobern.
Natürlich wissen wir über kürzliche schmerzhafte Niederlage Bescheid, doch trotzdem müsst ihr mit allen Mitteln versuchen, der Machtgier der Österreicher einhalt zu gebieten.

Wie ihr wisst, haben wir unseren Bündnispartner mit allen Mitteln unterstützt, sogar den Tod eines Diplomaten hingenommen, und nun mussten wir dies bittere Früchte dafür tragen.
Jeder der uns friedlich gesonnen ist und uns die Freundschaft hält, den werden wir unterstützen, unterstützen bis zum letzten Mann. Ich hoffe ihr werdet uns nicht so enttäuschen, wie es der Erzherzog in Österreich tat.

Was Graf Pedelsheim tat, könnt Ihr nicht vergessen, aber Ihr könnt verzeihen und der der verzweiht und Gnade zeigt, der ist sich des Paradieses gewiss."

von Balduin v.Bouillon » Di 25.07.2006, 15:12

Der etwas überraschte Diener führte den Gast zu Herzog Philipp I. von Bourbon.

Der Bruder seiner Majestät wart ein bischen verwudnert und durch die schlechten Erfahrungen mit Kölnern auch etwas unschlüßig wie er seinen Gast empfangen solle.

Seine Majestät befindet sich zur Stunde beim Mahle, es besteht zur Zeit keine Hoffnung das er für euch Zeit haben wird, jedoch dürft ihr mir euer Anliegen vortragen.Nun, was ist euer Begehr?

von Marc Aurel » Di 25.07.2006, 14:39

Bei der Reise des Kölner Erzbischofes durch Frankreich, die dieser vor einigen Tagen unternahm, hinterließ dieser ein Mitglied des Kölner Domkapitel in einer Hafenstadt. Nach wenigen Tagen Reise erreichte dieser schließlich Versailles und stellte sich bei einem der dortigen Adeligen vor.
" Mein Name ist Heinrich von Mering,
Domherr von Köln.
Ich bitte um eine kurze Audienz bei seiner Hoheit dem König von Frankreich.
Zu allererst möchte ich mich jedoch für die Taten des Grafen von Peddelsgeim entschuldigen,
wie ihr sicher wisst,
haben wir ihm das Staatsbegräbnis und die Ehrenfeiser verwehrt,
hat sich dieser doch mehr als unlöblich an dem Hofe des Königs verhalten. "

von Balduin v.Bouillon » Di 25.07.2006, 13:01

Ein Diener stört Ludwig beim Abendmahle, er läuft mit schnellen, großen Schritten auf seiner Majestät zu, verbeugt sich knap und hält eine Depesche in die Luft.

Euer Majestät wollten sofort benachrichtigt werden wenn Nachricht aus Baden eintrift.

Ludwig nimmt neugierig das Pergament an sich, jedoch was er da liest läst ihm seinen Hunger ganz vergessen.

So Baden ist also genommen, aber fünf Regimenter blieben auf dem Felde?

Ludwig sinkt langsam auf seinen Stuhl, erschüttert, mit Verlusten muß man rechnen, immer, aber das der Markgraf ihm fünf Regimenter nehmen würde.Nein damit hatte er nicht gerechnet.

Nun ja, sehen wir das positive, ein Handlanger Österreichs ist ausgeschaltet.


Am Rande nimmt Ludwig den Verlust der Franch Comtè wahr.

Schade, jedoch wird dieser Zustand nicht lange vorherrschen

Nachdem er den ersten Schrecken verloren hat widmet Ludwig sich erneut dem Mahle

Versaille

von Balduin v.Bouillon » So 23.07.2006, 11:08

Ludwig ist wiedereinmal vor der stinkenden Pariser Stadtluft nach Versaille geflüchtet.Hier erwartet er voller Ungedult, gemeinsam mit seinen Ministern die ersten Berichte aus Baden.
Selbst die Nachricht das im Reich zwei weitere Kriege ausgebrochen sind interessiert seine Majestät nicht, sie trotzden ihm nur ein kurzes Nicken ab.


Nun, was meint ihr Collet.Haben die Badener sich uns wiedersetzt? Oder ertragen sie diese Besatzung mir fassung? Nun wir werden es sicher heute erfahren, nicht wahr?

Das werdet ihr eure Majestät.

Eigentlich Collet gefällt mir unser Vorgehen selber nicht aber es gab nunmal keinen anderen Ausweg. Alleine schon das Baden in der Reichsliga vertreten ist macht es zu einem wichtigen Ziel für uns. Nicht auszudenken wenn östereichische Truppen über Baden in Frankreich einmarschieren würden.


Wir verstehen eure Bedenken Majestät.Jedoch bedenkt das Baden dem "Kaiser" auch finanziell unterstützen könnte, die Risiken waren zu groß.Ich bon sicher das euer Majestät den richtigen Entschluß gefast haben.

Und bedenkt, Köln hat nun die Reichsacht auferlegt bekommen, die Reichsacht für ein Mittglied der Reichsliga! Vieleicht wollte der Erzbischof dem "Kaiser" keine Hilfe zukommen lassen. Nur laut vereinbahrung er dies wohl hätte tun müßen.

Recht habt ihr Collet, recht habt ihr.Ich frage mich wozu das Reich eigentlich diesen Reichstag abhält wenn sowieso alle Innerenstreitigkeiten nicht angesprochen werden?Wie man hört seien auch schon einige Abgesannte aus dem Reichstag abgezogen worden. Ein einziges Verwirrspiel.

Geschichte eines Soldaten

von Balduin v.Bouillon » Mi 19.07.2006, 15:37

Yves Rouscheres Erfahrungen die er während, vor, und nach den Schlachten machen wird, werden von Pfarrer Eric de Vioso niedergeschrieben.Er begleitet den jungen Soldaten auf Schritt und Tritt.

Yves geboren in Lille,im Jahre 1680 des Herrn, folgte er dem Aufruf seiner Majestät Ludwig XIV.

Wie viele seiner Altersgenossen ist Yves aufgezogen um Ruhm und Reichtum zu ernten. Jedoch, sein größter Wunsch ist es, endlich dem tristen Alltag und der harten arbeit auf dem Felde zu entfliehen. Als Sohn eines Bauers in der Liller Umgebung, ist er der schweren Arbeit auf dem Felde überdrüssig geworden. Nun sucht er neue Herrausvorderungen auf dem Felde der Ehre.Da kommt ihm der ausgebrochene Krieg gerade recht.


Der Beginn

Wir hörten schön auf den Äckern vor Lille von dem neuerlichen Kriegszustand. Zuerst taten wir es ab,einige ältere sagten gar das, dass nur wieder ein Politisches Ränkespiel sei. Jedoch, als wir auf dem Liller Markt unser Korn feilbieten wollten, sahen wir Werber der Armee die große Reden hielten. Alte Veteranen machten uns den Dienst in der königlichen Armee schmackhaft.Sie erzählten von ihren Heldentaten im Flandernkrieg.

Nachdem wir Spätabends unser Korn verkauft hatten, ging ich wie immer in die Schänke. Dort traff ich erneut auf die Veteranen die ich am Nachmittag auf dem Markt gesehen hatte.Nach wenigen Bechern Starkbier sah ich mich bereits an Forderere Front in der entscheidenen Schlacht um Flandern.Sie hatten mich im warsten Sinne heiß gemacht. Ich konnte den Beginn der Schlacht kaum noch erwarten. In diesem Moment hatte ich armer Tropf, voller vor Freude den Werbungsvertrag unterschrieben.

Schon am nächsten Morgen mußte ich mich wieder auf dem Marktplatz einfinden, zusammen mit 20 anderen Rekruten maschierte ich nach Reims. Dort sollte ich in den folgenden Wochen erfahren, was es heißt Mittglied der königlichen Französischen Armee zu sein.

von Balduin v.Bouillon » So 16.07.2006, 13:07

Allgemeine Verwunderung, zugegebener massen, auch für Erheiterung sorgte die neuerliche Aussage des erzherzöglichen Abgesannten im Reichstag.
Anscheinend entscheidet allein der " Kaiser " wer, wann, wo Friedenzuschließen hat.
Ein sollches Vorgehen belustigt in diesen Tagen den ganzen französischen Hoff. Das Heilige Römische Reich Deutscher Nationen scheint sich mittlerweile darauf spezialesiert zu haben, jeglichen Hoffstaat sammt ihrer Majestäten zu amüsieren.
Alle stillen Zuhörer des Reichstages sind dieser Tage bei den Damen sehr begehrt, wissen sie doch wie man eine Dame von Welt zu beigstern hat.

Die Alpenmonarchie hat bereits das Erzbischöfliche Köln vom Narrenthron gestoßen.

Die neuerlichen Reaktionen zeugen nur wieder von der Willkür des " Kaisers"

Ganz Frankreich ist gespannt wie man sich in Sachen und Hanover zu des Kaisers Willkür äußert.

von Balduin v.Bouillon » So 16.07.2006, 01:55

Bereits kurz nach Ludwigs Ankunft in Paris, verwirren ihn neuerliche Aussagen aus Wien.

Anscheinend verdreht man in Österreich gerne mal die Tatsachen,es wird so gedreht wie man es gerade braucht. So war es doch ein Abgesannter aus Wien, der beim Papst das Friedensangebot machte, und nur die überzogenen Vorderungen des Wieners, gegenüber Frankreich, ließen alle Verhandlungen von vornerein als sinnlos erscheinen.

Nicht ohne Sorge um die Zukunft, ist Ludwig in diesen Tagen aber dennoch überzeugter den je, das der Willkür und dem macht Hunger des sogenanten "Kaisers" der Alpenmonarchie einhalt gebieten werden muß.

Mit Stolz wird König Ludwig, höchst persönlich in Zukunft Erfahrungsberichte ausgewählter Offiziere verlesen.Den Hofstaat sollen somit die Erfolge, Strapazen und Entberungen unseres Volkes wiedergebracht werden.

Im Garten

von Balduin v.Bouillon » Mi 12.07.2006, 23:42

Nach den letzten stressigen Wochen nutzt Ludwig zum ersten mal wieder seine wenige Freizeit im Garten zu Versaille. Nachdem die ersten Sonnenstrahlen durch die dicken Winterwolken strahlen schöpft Ludwig wieder innere Kraft.

Erst die Kriegsvorbereitungen, um Phillip V. auf seinen rechtmässigen Anspruch auf den Thron Spaniens zu unterstützen. Dann der überraschende Frieden und nun der erneute schnelle Wandel der alten, neuen Feinde.

Die Truppen bereits im Marschgesetzt, erreichten vor Tagen die Grenzen zu den Feindterritorien.

Wie man hört, machen sich die Soldaten seiner Majestät bereits Gedanken über die Zeit nach dem Kriege.
Erfreuen sich doch die ehemaligen Provinzen von Phillip V., unter den Dienenden der französischen Armee großer Beliebtheit.
Da ist es kein Wunder, das sich unter den einfachen Soldaten Unmut breitmacht als sie von neuerlichen angeblichen Friedensverhandlungen hörten.


Bei diesen Gedanken muß seine Majestät lächeln, ja hatte doch der Vorstoß des Erzherzog auch ihn überrascht, doch bereits die ersten sehr geheimen Treffen, bei denen man sich lediglich wie Straßenköter beschnupert, zeigte beiden Seiten bereits das keine Seite bereit ward Zugeständnisse zu geben.

Mit einen tiefen Seufzer erinnert sich Ludwig an seine Reaktion als er die Berichte laß.

Er war erzürnd aufgefahren als er von den unverschähmten Forderungen der Delegierten aus Österreich erfuhr.Mit lauter Stimme verkündete er voller Innbrunst den Willen , seinen Habsburgerrischen Feinden zu zeigen wozu er und sein Untertanen zu leisten im Stande sind.

Jedoch gab es auch sehr erfreuliches, es freut Ludwig mit welcher Emsigkeit seine Untertanen arbeiten. An allen Werberstellen an denen die Kutsche vorrüberkamm, auf seinen Weg von Paris nach Versaille, warteten hunderte ja tausende Freiwillige um ihre Heimat zu beschützen.

Die nächsten Tage wird Ludwig noch in Versaille verbringen, es werden wohl seine letzten ruhigen Tage für eine sehr sehr lange Zeit sein.

von Balduin v.Bouillon » So 09.07.2006, 15:28

Ludwig schnaupte als er seine Berichte durchging.

Kronprotektorat, das ich nicht lache, ein feiger Angriff des Erzherzog auf die freien Moldavischen und Wallachen Fürsten.

Wer jetzt noch an der wahren Natur des Erzherzog`s zweifelt, dem hat der Herrgott wahrlich das Hirn eines Tagelöhners geschenkt.
Mit diesem feigen Angriff offenbarte Leopold seine wahren Pläne.
Erst täuschte er dem Sultan des Osmanischen Reiches ,indem er ihm ein Verständigungsabkommen aufschwatze obwohl er insgeheim bereits seine Truppen in Marsch gestetzt hatte..und obendrein hatte der ach so gute Kaiser nicht mal den Anstand beiden Fürstentümern eine Kriegserklärung zu überreichen.

Wie hatte er auf unsere angebliche Ehrlosigkeit geschimpft, dabei entpupt sich nun wer der wirkliche ehrlose Adlige zu seinen scheint.

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