Immerwährender Reichstag zu Regensburg

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von General Wallenstein » Sa 26.08.2006, 12:09

Verkündung der Reichsacht

Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Fürst von Moldawien, Fürst der Walachei und Erzherzog von Österreich, die Reichsacht über die Person, die Gebiete und den Besitz des Füstbischof und Herzog von Würzburg Johann Philipp von Greiffenclau-Vollraths.

In Folge dieser Verkündung geht besagter Fürst unmittelbar all Seiner Titel und Seines Standes innerhalb des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation verlustigt und gilt dieser fortan als Vogelfrei, ohne jewede Rechte und den Schutz durch Uns, den Kaiser. Dies ist die unabwendbare Folge des schändlichen Treibens besagten Mannes, welcher in eindeutiger Absicht gegen den durch Uns, den Kaiser verkündeten Reichsfrieden verstoßen hat und sich im Bunde mit dem Geächteten August II. von Polen befindet, und mit diesen Machenschaften dem Reich und Uns, dem Kaiser zu schaden trachtet. Zwar wurde der Tod des besagten Fürsten propagiert, doch weder konnte dies bislang bestätigt werden, noch zeigte sich ein evtl. Nachfolger bislang bereit dieser verderbliche Linie des Verrats abzuschwören.

Somit sei es eines jeden loyalen Reichsfürsten zugestandenes Recht, jenen niederen Verräter an der heiligen Institution des Reiches und des Kaisers selbst, den Kriege zu erklären und diesen ohne Zurückhaltung zu führen. Sollte im Verlaufe dieser Reichsacht die Person des Entehrten zu Schaden oder gar zu Tode gelangen, so wird hierfür niemand getadelt oder gar zur Rechenschaft gezogen werden. Jedwede Gebiete besagten Ausgestoßenen welche ferner im Verlaufe dieser heiligen Pflicht durch die loyalen Reichsfürsten erobert werden, sollen auf Unser Geheiß dem jeweiligen Reichsfürsten selbst zur Hoheit fallen."


Bild

Im Namen Gottes und zum Wohle des Reiches

Leopold I. von Österreich

Römischer Kaiser
König von Ungarn
König von Böhmen
König von Kroatien und Slawonien
Erzherzog von Österreich
Fürst von Moldawien
Fürst der Walachei

von Bismarck » Fr 18.08.2006, 11:20

Aus der Ecke Brandenburgs erklang Zustimmung und Freude zur Ernennung des neuen Kurfürstens.

von Neoderich » Fr 18.08.2006, 11:18

Der Gesandte der Kurpfalz nickte dem hessischen Gesandten ehrvoll zu und drückte damit aus, dass sein Herr der Kurfürst Johann Wilhelm mit dieser Wahl mehr als zufrieden ist.

von Hesse » Fr 18.08.2006, 11:15

Überrascht vernahm Heinrich von Haun in den Reihen der Gesandten die Erhebung seines Herren zum Kurfürsten.

Doch seine Überraschung wich bald einer stolzen Freude. Umgehend schickte er einen Bote in die Heimat, um dem neuen Kurfürsten über die Vorgänge zu unterrichten. Besonders die neue Erklärung des Kaisers, woraufhin alle Gerüchte um Kapitulation vergessen sein sollten, ließen die trüben Gedanken des Gesandten aus Hessen mit einem Male verschwinden.

Heute war ein guter Tag, dachte sich Heinrich.

von General Wallenstein » Fr 18.08.2006, 10:23

Aufgrund seiner großen Verdienste um Reich und Kaiser, wird der Langraf Karl von Hessen mit der Kurwürde entlehnt. Möge der neue Kurfürst weiser und getreuer regieren als der unwürdige König von Polen.

von General Wallenstein » Fr 18.08.2006, 10:22

Kaiserlicher Erlass

"Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Fürst von Moldawien, Fürst der Walachei und Erzherzog von Österreich, den unabdingbaren Kriege gegen die inneren und äußeren Feinde des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation."

Bild

Im Namen Gottes und zum Wohle des Reiches

Leopold I. von Österreich

Römischer Kaiser
König von Ungarn
König von Böhmen
König von Kroatien und Slawonien
Erzherzog von Österreich
Fürst von Moldawien
Fürst der Walachei

von Bismarck » Do 17.08.2006, 18:16

Der brandenburgische Gesandte erhob sich erneut und wandte sich an den Prinzipalkomissar: "Werter Herr, so richtet euren Herrn aus, dass wir ihn immer unterstützen werden so gut es geht. Sollten Geldforderungen an Österreich gerichtet werden, so sind wir gewillt unseren Teil daran zu leisten."

von Hesse » Do 17.08.2006, 18:03

Heinrich von Haun hob eine Augenbraue, runzelte die Stirn und dann lächelte er.

"Kommt herein, nur herein. Leider sind meine Diener heute nicht anwesend, der freie Tag, Ihr versteht. Daher muß ich Euch selbst bewirten."

Heinrich grinste bei den letzten Worten und führte von Grimm in seinen Salon. Dort am prasselnden Kaminfeuer und bei einem Schluck des neuen "Blauen Bocks" vom rheinhessischen Großkelterer und Gesandten in Holstein von Bernhards, begannen die beiden Herren zu plaudern.

von Lord Rahl » Do 17.08.2006, 17:15

"Verzeiht die späte Störung, Karl von Grimm mein Name, ich soll im Namen Herzog Karl Leopold die Interessen Mecklenburgs auf dem Reichstage vertreten. Aufgrund der aktuellen Situation im Reiche würden wir es begrüßen die derzeitige Situation zu besprechen auch wenn es bereits spät ist"

von Hesse » Do 17.08.2006, 15:58

Heinrich von Haun saß gerade in seinem Salon seines Stadthauses und grübelte bei einem Glas Ebblwoi über die neue Situation nach. Die Nachricht von der Kapitualtion überraschte den hessischen Gesandten in den gestrigen Abendstunden. Im Reichstag war es ruhig und ebenso in ganz Regensburg. Die ganze Welt schien auf weitere Schritte zu harren.

Dann klopfte es an der Tür seines Stadthauses. Noch in Gedanken schleppte sich Heinrich zur Tür und öffnete sie. Seiner Dienerschaft hatte er heute ihren "freien Tag" zugestanden.

Vor der Tür stand ein Mann, der den Anschein machte, gerade erst in Regensburg eingetroffen zu sein.

"Ja, was können wir für Euch tun?"

von Lord Rahl » Do 17.08.2006, 15:34

Der neue Abgesandte aus dem Herzogtum Mecklenburg erreichte die Stadt Regensburg. Kurz nachdem er die Stadtgrenze passierte erreichte ihn die Nachricht das der Kaiser kapituliert haben sollte.

Überrascht von diesen Vorgängern suchte er die Residenz eines Mitgliedes der deutschen Union auf und bat um Einlaß.

von Imperativ » Mi 16.08.2006, 11:48

Graf Heinrich von Groeben erhebt sich neuerlich und spricht.

"Wem gedenken Ihre Majestät die vakante Kurfürste aus Sachsen zu übertragen? Sicherlich gibt es derzeit nur einen Fürsten ´niederen Stande´, welchem diese Ehrerweisung zustehen würde.

Landgraf Karl von Hessen..."

von Bismarck » So 13.08.2006, 22:00

Der brandenburgische Gesandte erhob sich, nachdem er schon nach der Verkündung der Reichsachten Beifall geklatscht hatte, und sprach:
"Wir danken dem Kaiser für die Entscheidung - so spät sie auch gekommen ist - und danken den Reichsfürsten die uns nun endlich gegen die Reichsverräter unterstützen werden."

von preusse » So 13.08.2006, 14:33

"Mit großer Genugtuung und Freude vernehmen wir die verhängte Reichsacht gegen die Verräter in Sachsen und Dänemark!"
v.Stade wandte seinen Blick auf den polnischen Abgesandten.

"Ich darf Euch mitteilen, daß Hannover seinen protestantischen Brüdern in Brandenburg zu Hilfe eilen wird, um die polnischen Aggressoren zu bezwingen und das brandenburgische sowie das sächsische Volk von seinen slawischen Unterdrückern zu befreien!"

von General Wallenstein » So 13.08.2006, 14:23

Verkündung der Reichsacht

Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Fürst von Moldawien, Fürst der Walachei und Erzherzog von Österreich, die Reichsacht über die Person, die Gebiete und den Besitz des Fürsten Friedrich IV., zugleich König von Dänemark.

In Folge dieser Verkündung geht besagter Fürst unmittelbar all Seiner Titel und Seines Standes innerhalb des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation verlustigt und gilt dieser fortan als Vogelfrei, ohne jewede Rechte und den Schutz durch Uns, den Kaiser. Dies ist die unabwendbare Folge des schändlichen Treibens besagten Mannes, welcher in eindeutiger Absicht gegen den durch Uns, den Kaiser verkündeten Reichsfrieden verstoßen hat und im Einflusse ausländischer Machenschaften dem Reich und Uns, dem Kaiser zu schaden trachtet.

Somit sei es eines jeden loyalen Reichsfürsten zugestandenes Recht, jenen niederen Verräter an der heiligen Institution des Reiches und des Kaisers selbst, den Kriege zu erklären und diesen ohne Zurückhaltung zu führen. Sollte im Verlaufe dieser Reichsacht die Person des Entehrten zu Schaden oder gar zu Tode gelangen, so wird hierfür niemand getadelt oder gar zur Rechenschaft gezogen werden. Jedwede Gebiete besagten Ausgestoßenen welche ferner im Verlaufe dieser heiligen Pflicht durch die loyalen Reichsfürsten erobert werden, sollen auf Unser Geheiß dem jeweiligen Reichsfürsten selbst zur Hoheit fallen."


Bild

Im Namen Gottes und zum Wohle des Reiches

Leopold I. von Österreich

Römischer Kaiser
König von Ungarn
König von Böhmen
König von Kroatien und Slawonien
Erzherzog von Österreich
Fürst von Moldawien
Fürst der Walachei

von General Wallenstein » So 13.08.2006, 14:21

Der Gesandte aus Dänemark wird hinausgebracht und in den Kerker geworfen.

von gulaschkoenig » So 13.08.2006, 14:11

Entrüstet über die Ereignisse im Reich, erhob sich der Gesandte Dänemarks...

Ihr NARREN !!! Merkt ihr denn nicht was hier vor sich geht ?
Ihr helft dem Österreichischen Kriegstreiber dabei die Einzigen Hindernisse aus dem Weg zu räumen, die in der Lage wären euch vor eurem Untergang zu schützen.

Glaubt ihr er wird vor euch Kleinfürsten halt machen, sobald Polen beseitigt ist ?

Errinnert euch an die Walachei ! Ein kleines Reiches Land, vom Österreicher besetzt.
Was glaubt ist verlockender, ein Sumpfland in Polen, oder ein 5 mal Reicheres kleines Reichsfürstentum ?

Denkt über meine Worte nach, oder ihr seit alle dem Untergang geweiht !

von Hesse » So 13.08.2006, 14:07

Heinrich von Haun sagte knapp:

"Auch wir befürworten die Entscheidung des Kaisers! Lange genug haben uns dieser Geächtete Sachse mit seinem Eigenmächtigkeiten und seiner Machtgier zum Narren gehalten.

Hessische Truppen marschieren bereits, um die Bevölkerungs Sachsen vollends aus dem Joch des Geächteten zu befreien. Damit unsere Brüder in Brandenburg und Preussen und die gesamte Bevölkerung im Osten des Reiches endlich einen Religions- und Reichsfrieden erhält.

Wir bedauern, daß zu diesem Schritt selbst der Griff zur Waffe notwendig ist, aber die Vergangenheit hat uns gezeigt, daß mit dem Geächteten kein dauerhafte Reichsfriede auf anderem Wege zu erreichen ist.

Es ist göttliche Fügung, daß nun die kleinen Reichsfürsten in dieser schweren Stunde zusammenstehen und gegen die Aggression auch auf dem Schlachtfelde ankämpfen. Möge der Herr uns in dieser gerechten Sache beistehen und uns einen schnellen siegreichen Kampf zum Wohle des Reiches und aller Deutschen schenken."

von Imperativ » So 13.08.2006, 13:20

Graf Heinrich von Groeben, Gesandter des Kurfürsten Eberhard Ludwig von Württemberg erhebt sich und beginnt zu klatschen.

"Lang Lebe der Kaiser!!! Lang Lebe das Reich!!! Nieder mit den Reichsverrätern und ihren ausländischen Auftraggebern!!!"

von General Wallenstein » Sa 12.08.2006, 23:56

Verkündung der Reichsacht

Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Fürst von Moldawien, Fürst der Walachei und Erzherzog von Österreich, die Reichsacht über die Person, die Gebiete und den Besitz des Kurfürsten August II. von Sachsen, zugleich König von Polen.

In Folge dieser Verkündung geht besagter Fürst unmittelbar all Seiner Titel und Seines Standes innerhalb des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation verlustigt und gilt dieser fortan als Vogelfrei, ohne jewede Rechte und den Schutz durch Uns, den Kaiser. Dies ist die unabwendbare Folge des schändlichen Treibens besagten Mannes, welcher in eindeutiger Absicht gegen den durch Uns, den Kaiser verkündeten Reichsfrieden verstoßen hat und im Einflusse ausländischer Machenschaften dem Reich und Uns, dem Kaiser zu schaden trachtet.

Somit sei es eines jeden loyalen Reichsfürsten zugestandenes Recht, jenen niederen Verräter an der heiligen Institution des Reiches und des Kaisers selbst, den Kriege zu erklären und diesen ohne Zurückhaltung zu führen. Sollte im Verlaufe dieser Reichsacht die Person des Entehrten zu Schaden oder gar zu Tode gelangen, so wird hierfür niemand getadelt oder gar zur Rechenschaft gezogen werden. Jedwede Gebiete besagten Ausgestoßenen welche ferner im Verlaufe dieser heiligen Pflicht durch die loyalen Reichsfürsten erobert werden, sollen auf Unser Geheiß dem jeweiligen Reichsfürsten selbst zur Hoheit fallen."


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