RP: Das Osmanische Reich

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von Admiral Yamamoto » So 27.08.2006, 20:08

"Als wir in Sichtweite von Chabahar kamen," fuhr Malik fort, "lief die persische Flotte aus. Ich weiß nicht wie viele Schiffe es waren, aber es waren enorm viele. Mindestens 40, wenn nicht mehr."

"40", rief der Sultan überrascht aus. "Die Flotte der Perser wurde nicht einmal auf halb so viele Schiffe geschätzt."

"Ich weiß, ich war bei der Beraterrunde dabei als wir versuchten die militärische Stärke der Perser zu schätzen. Ich sage Dir Eins: Wir haben uns gewaltig verschätzt!
Wie auch immer!
Die persische Flotte nahm Kurs auf unsere Expeditionsflotte, die sich geradezu winzig ausnahm.
Mindestens sechs Schiffe dieser Flotte waren Fregatten!
Sie näherten sich uns mit geöffneten Kanonenluken.
Uns Allen, mich eingeschlossen, wurde der Kragen allmählich zu eng.
Als sie nur noch wenige Meilen entfernt waren befahl ich die Weiße Flagge zu hissen.
Ein Kampf wäre Selbstmord gewesen und hätte gleichzeitig den offenen Krieg zwischen dem Osmanischen Reich und Persien bedeutet.

Die persische Flotte ging währenddessen in Schlachtposition..."

Bild

von Admiral Yamamoto » So 27.08.2006, 09:54

"Zuerst", begann Malik mit seinem Bericht, "wird es Dich freuen zu hören, dass meine Mission ein Erfolg war ..."

Der Sultan wollte zu einer freudigen Erwiderung ansetzen, doch Malik hob die Hand um den Wortschwall zu unterbinden und fügte hinzu:
"Allerdings mit Einschränkungen!"

"Berichte," befahl der Sultan mit etwas enttäuschter Miene.
"Berichte, und ich werde versuchen Dir nicht dazwischen zu reden."


"Also gut. Als ich mit der mir anvertrauten Flott vor einigen Monaten von Umm'Quasr im Irak aus in See stach war mir etwas mulmig zumute, angesichts der Wichtigkeit dieser Aufgabe.

Die erste Station unserer Reise war, wie Du weißt, die persische Hafenstadt Chabahar. Von dort aus ging es weiter zur persischen Hauptstadt Isfahan, wo der Thronsitz des persischen Schahs Hussain der Safawiden-Dynastie ist."

"Mit der das Osmanische Reich nicht unbedingt gut befreundet ist, vor allem nicht nach dem Verlust des Iraks an uns," bemerkte der Sultan.

"Und genau das bekamen wir zu spüren, als wir in Chabahar anlegten," fuhr Malik fort.
"Der Bote, der vor meiner Abreise in Umm'Quasr losgeschickt wurde ist unterwegs anscheinend Banditen zum Opfer gefallen oder der Brief wurde bewusst nicht an den Schah weitergeleitet.
Also wusste die persische Garnison von Chabahar Nichts davon, dass wir auf dem Weg zu ihnen waren. Viel weniger noch die persische Flotte, die wegen einem unglücklichen Wink des Schicksals in Chabahar vor Anker lag."

Mustafa blickte etwas besorgt drein. Was konnte das schon Gutes werden?
Die persische Flotte, die urplötzlich eine Osmanische am Horizont sichtet und denken muss dass es ein Überraschungsangriff ist ...

von Admiral Yamamoto » Sa 26.08.2006, 12:25

"Malik, mein alter Freund", begann der Sultan. "Ich hatte die Hoffnung dich wiederzusehen schon vor Wochen aufgegeben."

Malik Ibrahim Pascha, Verwalter der Insel Zypern und Freund des Sultans von Kindesbein an, verneigte sich vor dem Sultan.
"Mein Herr, es ist mir eine Ehre von Euch empfangen zu werden."

Mustafa strahlte seinen verlorengeglaubten Freund an, und wandet sich dann an seine Wesire die den Raum bevölkerten.
"Lasst Uns allein, ich werde Euch später von Allem in Kenntniss setzen. Doch nun möchte ich mit meinem Freund Malik Ibrahim Pascha alleine reden."

Grummelnd zogen sich die Wesire, unter ihnen auch der Großwesir, aus dem Thronsaal zurück.
Was waren das für neue Sitten, dass der Sultan seine Berater wegschickte, nur weil ein Freund von seiner Mission zurückgekehrt war?
Als Wesir hatte man ein Recht darauf Alles zu erfahren, was das Reich anging.
Und diese Mission war für das Osmanische Reich von großer Bedeutung gewesen.

Als die Wesire verschwunden waren schickte der Sultan mit einem Kopfnicken auch noch die Janitschare weg, die ständig an seiner Seite weilten.

Erst alls nur noch er selbst und der Pascha im Raum waren wandet er sich wieder Malik Ibrahim zu.

"Mein Freund, es ist zu dieser Stunde nicht nötig sich an Förmlichkeiten zu halten.
Möchtest du ein paar Erfrischungen?"

"Nein Danke, mein Sultan, ich nahm Etwas zu mir bevor ich in die Stadt kam", entgegnete der Pascha.
"Vielmehr brenne ich darauf Euch von meiner Reise zu berichten."

Mit einem belustigten Funkeln in den Augen grinste Mustafa II. vergnügt.
"Ich sagte doch bereits, mein Freund, dass ich keinen Grund für Unterwürfigkeit sehe. Rede mit mir so, wie wir es als Kinder taten."

"Ganz wie du willst", sprach Malik. "Wenn es dir Nichts ausmacht, würde ich nun gerne beginnen von meiner Mission zu erzählen, die die Du mir auferlegt hast."

"Ich bitte darum", zwinkerte Mustafa ihm zu.

von Admiral Yamamoto » So 20.08.2006, 19:32

Einige Tage nach Erhalt des Briefes zog ein großgewachsener Mann auf einem feurigen Araber durch das Stadttor in die osmanische Hauptstadt ein.
Er wurde von einem Trupp Janitscharen begleitet, der den Akünftling flankierte.

Sie ritten geradewegs auf den Palast zu, ohne auch nur einen Blick auf die auf dem Basar feilgebotenen Waren zu werfen.

Den Männern war anzusehen, dass sie eine lange Reise hinter sich hatten.
Eine lange, und harte Reise.
Es war an ihren Gesictern abzulesen, dass sie viel Unbill hatten ertrage müssen.

Doch sahen sie - allen voran der flankierte Mann - allesamt stolz und unberbittlich drein.

Die Bevölkerung wunderte sich über diesen Aufzug.
Man kannte jeden, der dem Sultan näher stand.
Drangen doch nur allzuviel Tratsch aus dem Palast.

Wer war dieser Mann, dass er von Janitscharen geschützt wurde?
Nur dem Sultan und seinem Großwesir war dieses Privileg vergönnt.
Entweder er war eine Person von solcher Macht, dass er diesen Schutz in Anspruch nehmen konnte, oder aber man hatte gefürchtet dass die Reise so gefährlich werden würde dass man ihm einen Elitetrupp zur Verfügung stellte.

Noch bevor der Fremde die Tore zum Palast durchschritt schwirrte die Stadt schon wieder vor Gerüchten.

Die Wahrheit sollte dem Volk noch einige Zeit verborgen bleiben.

----

In der Zwischenzeit stand der Fremde vor den gewaltigen Flügeltüren, welche den Eingang zum Thronraum darstellte.

Als der Fremde eintrat sprang der Sultan auf ...

von Admiral Yamamoto » Sa 19.08.2006, 19:47

"Ich grüße Euch, erhabenster Sultan,
Ich gab dem Boten diesen Brief, als wir auf unserer Rückreise in Chabahar landeten.
Inwischen dürfte ich mich mit meiner Flotte nur noch einige Tage von Suez entfernt sein.
Es würde mir eine Ehre sein Euch von meiner Mission berichten zu dürfen, wenn ich in Istanbul eingetroffen bin.

Bis dahin grüßt Euch untertänigst"
[X] Malik Ibrahim Pascha
------

Sultan Mustafa II. sah zu seinen Beratern auf, und diese fingen an zu jubeln.
Richtiggehend lauthals zu jubeln.

Man hatte angenommen, dass Malik Ibrahims Flotte von Piraten versenkt worden sei oder das ihm irgendetwas zugestoßen sei.

Dieses Lebenszeichen war schon Mehr als Alles, was man sich seit Monaten vorgestellt hatte.

Die Wesire, einschließlich des Großwesirs sahen mit freudiger Mieneden Sultan an.

Diesem standen Freudentränen ins Gesicht...
Er erhob sich langsam, und sprach dann mit noch stärker zitternder Stimme:
"Meine Herren, wir werden siegen!"

von Admiral Yamamoto » Sa 19.08.2006, 09:17

Der Sultan öffnete den Brief, seine Hand zitterte noch immer.

Die Wesire, einschließlich des Großwesirs, waren gespannt welche Worte der Brief enthielt.
Denn durch Erhalt des Briefes war Eins klar geworden: Malik Ibrahim Pascha war am Leben.

Doch hatte er den Auftrag des Sultans erfolgreich beenden können, wesewegen er mit einer ansehnlichen Flotte in See gestochen war?

Seit Beginn des Auftrages hatte man von Malik Ibrahim Pascha Nichts mehr gehört, außer, dass er in Chabahar eingetroffen war.
Der persischen Hafenstadt.

Danach hörte man gar nichts mehr.
Was hatte der Pascha wohl geschrieben, und vor Allem: WOHER kam dieser Brief?

Eifrig tuschelten die Wesire miteinander, bis sie vom Sultan aufgeordert wurden zu schweigen.

Er räusperte sich, und begann mit leichtfreudig zitternder Stimme vorzulesen:

von Admiral Yamamoto » Fr 18.08.2006, 12:23

Ein Bote aus Zypern erbat, dem Sultan einen Brief überbringen zu dürfen.

"Von wem ist dieser Brief?", fragte der Sultan den angesichts der Janitscharen unsicher dreinschauenden Boten.

"Mein Herr, dieser Brief ist von Malik Ibrahim Pascha, Verwalter der Insel Zypern", antwortete der Bote.

Großwesir el-Ashraf Kalil fuhr herum um die Reaktion des Sultans zu erblicken.

Mustafa II. nahm den Brief entgegen, die Hand zitterte ...

von Admiral Yamamoto » Di 15.08.2006, 09:22

Die Nachrichten von der Front wurden dem Kurier -der nun doch eingetroffen war- förmlich aus den Händen gerissen.

Ungläubig lasen der Sultan und seine Berater die Berichte.
An der eigenen Front war es ruhig geblieben, damit hatte man gerechnet.
Die Zeit der Schlachten würde schon noch kommen.

Aber wie sah es im Rest der Welt aus?

Österreich, der Erzfeind, hatte nun buchstäblich mit jedem Land auf dieser Erde - abgesehen von einigen Wenigen - Krieg.
Die Schweden verloren immer mehr ihres Heimatlandes.

Während Weltgeschichte geschrieben wurde verharrte das Osmanische Reich in einem Stellungskrieg mit den Kosaken und den Tartaren, ohne das eine Seite gewillt war den Anfang zu machen der den Weg für neue Schlachten ebnen sollte.

Der Sultan war zu einem Entschluss gekommen:
Wenn dieser lächerliche Krieg mit den Tartaren und Kosaken beendet war, würde das Osmanische Reich in Zukunft etwas mehr Einfluß auf das Geschehen auf dieser Erde nehmen.

von Admiral Yamamoto » So 13.08.2006, 15:24

Der Sultan hatte sich lange Zeit nicht blicken lassen sondern verweilte in seinen Gemächern.
Zuvieles gab es, worüber nachgedacht werden musste.

Am Hofe war man etwas enttäuscht darüber, dass sich der Sultan immer mehr als "Eigenbrötler" herausstellte, der niemandem seine Gedanken mitteilte und ansonsten die Füße in der Weltpolitik ziemlich stillhielt.

Wer war man denn?
Ein kleiner unbedeutender Stattstaat?
Vonwegen!
Man war immerhin das Osmanische Reich, welches nach wie vor gewissen Einfluss in der Welt hatte.
Obwohl sein einstiger Ruhm langsam verblasste.

Die Nachrichten von der Front mussten bald eintreffen.
Man wartete sehr gespannt, und war etwas ungeduldig da der Kurier etwas langsam war.

Die Großoffensive gegen das verräterische Krim-Khanat und die Kosaken war ins Rollen gekommen und nicht mehr aufzuhalten.
Man war sich in Istanbul sicher, diese Offensive würde den Sieg über die Feinde bringen.

Doch was sollte danach geschehen?

Vieles änderte sich in der Welt.
Nahezu jede Großmacht der Welt lag im Krieg mit einer Anderen.

Lediglich man selber hatte sich aus solchen Großkonflikten mit bewundernswerter Passivität heraushalten können.

Doch für die Berater des Sultans stand fest:
Es galt zu handeln.

Als der Sultan sich das nächst Mal zeigte umschwärten ihn seine Berater mit Vorschlägen, Plänen und Überlegungen.

Mustafa II. schenkte ihnen ein Ohr und hörte zu ...

sehr gründlich ...

von Admiral Yamamoto » So 30.07.2006, 16:38

Die Rede des Sultans war voller Feuer gewesen.
Voller Energie, aber auch voller Zorn auf die Tartaren und die schändlichen Kosaken.
Er warnte die Bevölkerung vor dem bereits angelaufenen Krieg:
Dieser werde lange dauern und Opfer fordern, doch es gebe keinen Zweifel daran dass das Osmanische Reich - das von der Hand Allahs beschützt werde - am Ende den Sieg über die Feinde davontragen werde.

---------

Im Palast konnte man es fast nicht glauben, als die Meldungen von der Front eintrafen:
Die Kosaken hatten sich aus Jedisan zurückgezogen.

Die anwesenden Berater und Generäle waren sich uneins was die Kosaken damit zu bezwecken versuchten:
Wollten sie das Osmanische Herr zwingen sich zu spalten um einfacher zu gewinnen?
Oder hatten Sie Angst vor Unruhen gehabt?

Es galt für die nächste Phase des Krieges Pläne zu schmieden ...

von Admiral Yamamoto » Sa 15.07.2006, 11:51

Seit mehreren Tagen war der Sultan nicht mehr in der Öffentlichkeit erschienen!

Die wöchentliche Ansprache vor dem Palast wurde abgesagt.
Die Hohe Pforte verhielt sich totenstill.
Kein Gesandter wurde vorgelassen, kein Bittsteller und kein Bürger empfangen!

Im Volk munkelte man, der Sultan sei ob der Niederlage im Norden zusammengebrochen.
Andere behaupteten der Sultan persönlich befinde sich auf dem Weg nach Norden, um mit dem Hetman Frieden zu schließen.

Hätten Jene doch nur einen Blick auf die "Hintertüren" geworfen!
Dann hätten sie sehen können, wie jeden Tag Dutzende von hochrangigen Generälen ein-, und ausgingen.
Selbst einige der ghazi waren anwesend.

In den Kriegsräumen des Palastes schmiedete man Pläne.
Finstere Pläne.
Furchtbare Pläne.

Das Osmanische Reich war seit der Niederlage gegen die vereinigten Truppen des Krim-Khanats und des Hetmanats wie gelähmt.

Wer hatte denn vorher schon gedacht, dass eine Horde Bauernlümmel die Elite des Osmanischen Heeres schlagen konnte?

Vier Tage lang brüteten der Sultan und seine anwesenden Berater und Generäle über das weitere Vorgehen.
Sollte man sich ergeben?
Sollte man weiterkämpfen?
Sollte man fremde Staaten um Hilfe ersuchen?

Die Entscheidung dazu fiel am fünften Tag nach der Niederlage.
Das Volk Konstantiopels wurde informiert, dass der Sultan zu Ihm sprechen werde.

Eilends versammelten sich Jung und Alt vor dem Palast um den weisen Worten des noch so jungen Sultans zu lauschen ...

von Admiral Yamamoto » So 09.07.2006, 16:58

Der Sultan empfing die Meldungen von der Front.
Er las sie sehr aufmerksam.

Als er die Lektüre beendet hatte fielen die Blätter zu Boden.
Ein sehr kämpferisch wirkender Sultan erhob sich vom Thron, und gab seinen Kommandanten Anweisungen.

Es war Zeit geworden der Welt die wahre Stärke des Osmanischen Reiches zu zeigen!

von Admiral Yamamoto » Di 04.07.2006, 16:11

Der Sultan erhebt sich - mit einem gewissen Maße an Neugier - von seinem Thron, und steigt die Stufe hinab zum französischen Gesandten!

Als die Janitscharengarde sich ihm anschließen will winkt er sie zurück.
Vor einem Franzosen brauche er keine Falschheit zu erwarten, erklärt der Sultan diese vollkommen ungewöhnliche Handlung!

Voller Erwartung streckt er die Hand nach der Depesche aus...

von Balduin v.Bouillon » Di 04.07.2006, 12:06

Louis Baptistè bestaunt den Thronsaal. Alles er hatte nichts dergleichen bisher in anderen Königshäusern sehen können. Das Osmanische Reich ist wahrlich mit Reichtum gesegnet.Mühsam wendet sich Louis wichtigeren Dingen zu.

Verehrter Sultan

Mit Verwunderung hat seine Majestät Ludwig euren Vertrag mit den Erzherzogtum Österreich vernommen. Es ist euch nicht hochgenug anzurechnen das ihr den Frieden wahren wollt, jedoch sieht Frankreich euren Machtanspruch auf die Provinzen Modavien und Wallachei als berechtigt an. Ausserdem bittet seine Majestät euch, hochverherter Sultan, zu bedenken das dass Opfer,das eure Mannen bisher brachten so vollkommen umsonst wart!Es ist an der Zeit für klare Verhälnisse zu sorgen, dieser Krieg, wenn es den dazu kommen soll,würde nach Meinung Ludwig`s weitere spätere Kriege verhindern!

Nachdem der französische Gersannte geendet hat verbeugt er sich vor den Sultan.

Edler Sultan, ich danke euch für euer offenes Ohr. Bitte nehmt diese Depesche, sie enthält eine weitere bitte seiner Majestät, die lediglich nur für eure Augen bestimmt ist.

Louis Baptistè verbleibt in gebeugter Haltung, in erwartung die Reaktion des Sultans.

von Admiral Yamamoto » Di 04.07.2006, 05:25

Großwesir el-Ashraf Kalil, der große Diplomat, empfängt den französischen Gesandten vor den Toren des Palastes!

Auf Geheiß des Sultans begleitet er den Franzosen in den Thronsaal, wo er das Anliegen seines Königs vortragen soll.

von Balduin v.Bouillon » Mo 03.07.2006, 20:11

Louis Baptistè tritt vor, er bittet zum Sultan vorgelassen zu werden.In seinen Händen hält er brisante Nachricht aus Paris.

von Admiral Yamamoto » So 25.06.2006, 18:36

Eine schlechte Nachricht kommt niemals alleine!

Diesmal tobte der Sultan nicht, als er von der Unabhängigkeitsgarantie des Kaiserreiches an das Fürstentum hörte!

Er war von kalter Wut erfüllt!
Das war bereits das zweite Mal, dass dieser vermaledeite Österreichische Hund ihm ein Land vor der Nase wegschnappte.

So konnte das nicht weitergehen!
Es musste etwas geschehen!

Der Sultan gab seinen Generälen die angemessenen Weisungen und schickte einen Boten gen Wien!

Es war soweit!

von Admiral Yamamoto » So 25.06.2006, 13:17

Der Sultan tobte!

Nachdem seine Truppen wieder abgezogen waren hatten sich diese moldavischen Bauernlümmel wieder gegen Ihn erhoben!

Es gab keine andere Möglichkeit!

Ein Exempel musste statuiert werden!

Er befahl sogleich seinem Befehlshaber, der dem neu erstandenden Fürstentum am nächsten lag noch einmal einzumarschieren!

Zusätzlich befahl er dem Fehldherren jeden Einwohner Modaviens abzuschlachten!
Egal ob Mann, Weib, Kind, Greis oder Säugling!

Es konnte nicht sein, dass sich ein Fürstentum gegen das Osmanische Reiche erhob sobald die Truppen wieder weiterzogen!

Er konnte sich das Gemetzel bereits vorstellen, welches bald beginnen würde!

Es freute Ihn nicht, aber es war...

NOTWENDIG
!

von Al. I. Cuza » So 25.06.2006, 08:27

Der Polnische König ist zwar nicht über ein Wortbruch des Sultans besorgt, jedoch will er den Sultan beruhigen und Ihm versichern, dass man keine antiotomanische Allianz gegründet hätte.

von Admiral Yamamoto » Sa 24.06.2006, 23:30

Der polnische Gesandte wurde eher unsanft wieder in seine Gemächer gebracht.
Man könnte fast von geschleppt reden!

Der Sultan war außer sich vor Zorn, dass dieser polnischer König auch nur daran dachte dass der Sultan des Osmanischen Reiches wortbrüchig werden konnte!

Am Hofe des Sultans wurde diese Nachricht als ein grober diplomatische Affront aufgefasst!

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