RP: Kurpfalz

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von Neoderich » Do 17.08.2006, 11:44

Ein Bote macht sich alsgleich nach Bekanntwerden der Neuigkeiten nach Wien auf.

von General Wallenstein » Fr 04.08.2006, 12:06

Kaiserlicher Erlass

Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Erzherzog von Österreich, Fürst von Moldawien und Fürst der Walachei, den Übergang des Erzstifts von Köln und somit des weltlichen Besitz und sämtlicher hierrunter fallender Titularien - mit Ausnahme der Kurwürde - des Geächteten Joseph Clemens, rechtmäßig und unwiderruflich zum Wohle des Reiches an den Kurfürsten Johann Wilhelm von Wittelsbach.

Das Amt und die Titularien des Erzbischofs von Köln bleiben hierbei natürlich unangetastet und so wird sicherlich alsbald, mit dem Segen des Heiligen Vaters zu Rom, ein neuer Diener Gottes seinen wohlwollende Tätigkeit in Köln aufnehmen können.

Die vakante Kurwürde wird nach reichlicher Überlegung und manigfaltiger Zusprache aus dem Reiche, dem ehrenwerten Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg übertragen. Möge sich dieser geschätzte Fürst des Reiches der großen Verantwortung welcher dieser Stande mit sich bringt würdiger erweisen, als sein verräterischer Vorgänger."


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Im Namen Gottes und zum Wohle des Reiches

Leopold I. von Österreich

Römischer Kaiser
König von Ungarn
König von Böhmen
König von Kroatien und Slawonien
Erzherzog von Österreich
Fürst von Moldawien
Fürst der Walachei

von General Wallenstein » Fr 04.08.2006, 11:40

Überall in den Landen wird der rechtmäßige Übergang des Kölner Erzstifts auf den Kurfürsten Johann Wilhelm von Wittelsbach verlautbart, wodurch die Herrschaft der Kurpfalz über die Gebiete Kölns rechtens und unantastbar ist.

von General Wallenstein » Di 01.08.2006, 22:15

Kaiserlicher Erlass

Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Erzherzog von Österreich, Fürst von Moldawien und Fürst der Walachei, die ultimative Aufforderung an das Königreich von Spanien, sich umgehend einem bedingungslosen Waffenstillstands mit anschließenden Friedensverhandlungen mit dem Kaiserreich von Österreich zu begeben.

Sollte dieses letzte, gnädige Gebot der christlichen Nächsteliebe durch den spanischen König nicht angenommen werden, trägt dieser die alleinige Verantwortung für die darauf erfolgenden Schritte und dies in der Gewissheit, dass kein gleichgestellter Frieden mehr ausgehandelt werden wird. Unabdingbar ist im Falle einer Einsicht des spanischen Königs die umgehende Rückgabe Modenas an dessen rechtmäßigen Fürsten und die Abbitte gegenüber dem Heiligen Vater und jedes Fürsten des Heiligen Römischen Reiches, ob der Lügenschaften gegenüber dem Papst und dem Reiche.

Dieser Akt der christlichen Friedensliebe Ihrer Majestät wird in allen Landen verlautbart, auf das ein jeder erkennen mag, welche Partei es ist die den Kriege dem Frieden vorzuziehen wünscht."


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Im Namen Gottes und zum Wohle des Reiches

Leopold I. von Österreich

Römischer Kaiser
König von Ungarn
König von Böhmen
König von Kroatien und Slawonien
Erzherzog von Österreich
Fürst von Moldawien
Fürst der Walachei

von Neoderich » So 30.07.2006, 10:49

Kurfürst Johann Wilhelm verfolgte die schändliche Flucht des ach so ehrbaren Domkapitels mit argwöhnischen Augen in Richtung Russland. Der Kaiser hatte dem getreuen Reichsfürsten diesen Schritte zwar vorhergesagt, doch Glauben schenken hatte der Kurfürst dieser Verschwörerei nicht wollen.

Doch nun war es eine Tatsache das das Domkapitel lediglich eine Bande von Verschwörern und Reichsverrätern war, welche scheinbar aus Furcht vor Strafe ob ihrer Verwicklung in die Verschwörung gegen Reich und Kaiser zu ihrem Auftraggeber geflüchtet waren.

Die Frage war nun wie man in Köln einen neuen Bischof wählen sollte, hatten diese Pflichtbewussten Kölner ihre Landsleute doch im Stich gelassen und somit jedwedes Wahlrecht eingebüsst.

Der Kurfürst bestimmte daher alsbald die Wahl eines neuen, rechtmäßigen Domkapitels aus der Reihe aufrechter Kölner Bürger und Adliger und die darauf erfolgende Wahl eines neuen Bischofskandidaten zur Vorlage vor dem Papst in Rom.

von Neoderich » Di 25.07.2006, 20:44

Kurfürst Johann Wilhelm dankt Andreas von Marbach und gibt diesem alsgleich ein Antwortschreiben mit auf den Weg.

von Hesse » Di 25.07.2006, 20:24

Andreas von Marbach übergab am Hofe eine Depesche des Landgrafen für den Kurfürsten.

von General Wallenstein » Di 25.07.2006, 11:12

Kaiserlicher Erlass

Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Fürst von Moldawien, Fürst der Walachei und Erzherzog von Österreich, die allgemeine Wehrhaftigkeit des Reiches und seiner Fürsten gegen die bedrohlichen Machenschaften des Königs von Frankreich.

Natürlich sind Wir Uns ob der diversen Verwicklungen der diversen Reichsfürsten im Klaren, daher erheben Wir diese Wehrhaftigkeit des Reiches zur Gänze auf die freie Entscheidung des einzelnen Fürsten an sich.

Möge man Unseren gerechten Kampf gegen die einfallenden Franzosen somit durch eigene Truppenentsendungen, das Abstellen von Truppenkontingenten oder die Leistung von Schildgeldern (Darlehen/Schenkungen) unterstützen, so wie es das eigene Gewissen und die Verpflichtung gegenüber Reich und Kaiser zu Gebote schreibt.

Wer dem Reiche und Uns in dieser schweren Stunde beisteht, der ist sich Unseres Dankes gewiss."


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Im Namen Gottes und zum Wohle des Reiches

Leopold I. von Österreich

Römischer Kaiser
König von Ungarn
König von Böhmen
König von Kroatien und Slawonien
Erzherzog von Österreich
Fürst von Moldawien
Fürst der Walachei

von Neoderich » Mo 24.07.2006, 17:12

Kurfürst Johann Wilhelm amüsierte sich gerade mit seinem Hofstaat bei einer Partie Schach gegen einen der unzähligen Höflinge, als man ihm die frohe Kunde über den Ausgang der Befreiung Kölns überbrachte. Mit einem desinteressierten Wink deutete der Kurfürst dem Höfling das die Partie beendet sei, natürlich mit dem Sieg des Fürsten und machte sich daran mit seinen engsten Vertrauten zu entschwinden.

Auf dem Wege vernahm er den hohen Blutzoll welche diese rechte Sache gefordert hatte, gute Mannen hatten ihr leben für Reich und Kaiser geopfert und ferner trug man ihm die skandalösen Äußerungen des vermeintlichen Bürgermeisters von Regensburg zu.

"Wie wahr, der Erzbischof Dings ist plötzlich bereit sich als reuiger Sühner hinzustellen und vor dem Kaiser knieend um Vergebung seiner verrätischen Handlungen zu flehen. Warum fiel ihm dies nicht ein bevor so viel Blut vergossen werden musste, war man doch bis dato von Seiten dieses Scharlatans doch so überzeugt unschuldig zu sein."

Mit einem missmutigen Raunen zog der Troß um den Kurfürsten von dannen. Einige umstehende Höflinge welche das Gespräch unfreiwillig und doch gelegen mitbekommen hatten, wechselten einige fragende Blicke.

"Alles unwichtige bezeichnet der Kurfürst schlicht als Dings..." Antwortete letztlich ein Wissender, um somit die Neugierde allerseits zu befriedigen.

von Neoderich » Do 13.07.2006, 11:43

Kurfürst Johann Wilhelm vernahm die frohe Kunde aus Lothringen mit einem milden Lächeln auf den Lippen.

von Neoderich » Do 06.07.2006, 12:29

Der Kurfürst Johann Wilhelm war dieser Tage sehr hektisch, galt es doch in kurzer Zeit viele wichtige Angelegenheiten zu regeln.

von General Wallenstein » Di 27.06.2006, 17:28

Erlass zum allgegenwärtigen Reichsfrieden
...auf Geheiß von Leopold I. von Österreich, Römischer Kaiser


Hiermit verkündet Leopold I., Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Erzherzog von Österreich und Fürst von Moldawien durch Kaiserlichen Erlass einen allgegenwärtigen Reichsfrieden zwischen den Reichsfürsten und ihren Reichslanden gemäß der nachfolgenden Bestimmungen:

1. Mit sofortiger Wirkung verkündet Ihre Kaiserliche Majestät, Leopold I. von Österreich im Februar anno 1701 (3) den allgegenwärtigen Reichsfrieden.
2. Hiermit ist jedweder kriegerischer Akt zwischen den Reichsfürsten untereinander innerhalb der Grenzen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation als zu unterlassende Handlung zu erachten.
3. Da einige Reichsfürsten auch außerhalb dieser Grenzen über Gebiete verfügen, bzw. ausländische Fürsten durch Besitz von Gebieten innerhalb des Reiches den Status eines Reichsfürsten inne haben, bezieht sich der Reichsfrieden somit nur auf die Titel und Ländereien bezüglich und innerhalb der Reichsgrenzen. (siehe angefügte Karte) Kriegerische Akte außerhalb der territorialen und titularen Grenzen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation fallen somit nicht unter den Reichsfrieden.
4. Mit der Verlautbarung des Reichsfrieden tritt ebenso ein schwebender, territorialer Status Quo (anno Februar 1701) in Kraft.
5. Im Zuge durchzuführender Beratungen innerhalb des Reichstages sind alsbald Beschlüsse zu fassen, welche einen stabilen politischen und terrtorialen Status nach sich ziehen sollen.
6. Jedweder Reichsfürst, als auch jedweder ausländische Fürst im Besitz von Gebieten innerhalb des Reiches welcher nicht gemäß diese Bestimmungen handelt, zieht unmittelbar die Reichsacht auf sich, welche entsprechende Folgen mit sich bringt.

Zum Wohle des Reiches und seiner Fürsten


[X] Kaiser Leopold I. von Österreich


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von Neoderich » So 25.06.2006, 21:04

Der Kurfürst Johann Wilhelm zeigte sich über die neuesten Ereignisse zutiefst zufrieden, schien er doch nun endgültig seinen Stand und seine Lande innerhalb des Reiches gesichert zu haben. Und so würde er nun mit gutem Gewissen auf eine kleine Kur aufbrechen und die Staatsgeschäfte seinen Ministern überlassen.

von Neoderich » Sa 24.06.2006, 13:50

Der Gesandte aus Hessen, Andreas von Marbach wird hiermit offiziell als Botschafter seiner Lande in der Kurfpalz zugelassen. Ferner wird alsbald ein Kurpfälzer nach den hessischen Landen entsandt werden.

von Hesse » Mi 21.06.2006, 14:39

Ein Bote aus Kassel überbringt an den Hof des Kurfürsten folgendes Schreiben:

"Werter Johann Wilhelm, Kurfürst von der Pfalz, es grüßt Euch Karl, Landgraf von Hessen-Kassel!

Euer Kurfürstentum ist ein Nachbar von unseren hessischen Ländereien und wir sind vereint im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Daher ist es unser Wunsch, mit Euch in diplomatische Beziehungen treten. Wir bitten Euch den Überbringer unseres Sendschreibens, Andreas von Marbach, an Eurem Hofe als permanenten Gesandten in unseren Angelegenheiten aufzunehmen. Im Gegenzug bitten wir Euch, einen Mann Eures Hofes zu uns nach Kassel zu schicken.

Mit landgräflichem Gruß,

Karl

Landgraf von Hessen-Kassel"


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von Neoderich » Mo 19.06.2006, 09:43

Man dankt dem Gesandten und leitet die Depesche an den Herzog weiter.

von Montesquieu » Sa 17.06.2006, 15:13

Ein Gesandter der Generalstaaten kommt mit einer Depesche Wilhelms in die Pfalz und bittet um Einlaß.

von Neoderich » Fr 16.06.2006, 11:27

Nun herrschte also Frieden mit den Spaniern und Franzosen und auch der bayerische Kurfürst war zurück in die Arme des Reiches gekehrt. Bliebt nun mehr nur noch der ketzerische Verräter auf dem Stuhle zu Köln, welchen es zu stürzen galt.

Doch dieser Aufgabe würde man sich in der Kurpfalz schon baldigst annehmen.

von Neoderich » Mo 12.06.2006, 11:24

Dem Würzburger wird entsprochen, ehe dem österreichischen Gesandten die volle Aufmerksamkeit zuteil wird.

von General Wallenstein » So 11.06.2006, 18:40

Überall in den Landen wird der rechtmäßige Übergang des Kölner Erzstifts auf den Kurfürsten Johann Wilhelm von Wittelsbach verlautbart, wodurch die Herrschaft der Kurpfalz über die Gebiete Kölns rechtens und unantastbar ist.

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