von Canaris » So 11.06.2006, 18:27
Gerade begann die Sonne sich dem Untergang zu neigen, da versammelte der Herzog fern vom Hofe seine engsten Berater um sich. Diesen Moment hatte er von langer Hand geplant, nicht mal seinem Weib erzählte er von seinen Plänen. Und so waren die hohen Persönlichkeiten doch recht überrascht, zu dieser Stunde noch einmal gestört zu werden.
"Wir wünschen unseren engsten Ministern, Beratern und Offizieren einen guten Abend. Sicher stellt sich nun die Frage, was zu dieser Stunde noch zu besprechen ist. Es ist das Wichtigste überhaupt, dass über die Geschichte unserer Nation entscheiden wird.
Wie Ihr alle wisst, sind wir nicht nur Herzog von Savoyen, sondern auch Fürst des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Und so sehen wir es als unsere Pflicht an, dem Begehren unseres Kaisers nachzugehen. Die ungeheuerlichen Ansprüche dieses mickrigen Bourbonen sind vollkommen lächerlich. Nichts liegt in der Erbfolge Spaniens näher, als von der spanischen Linie Habsburg zur österreichischen überzugehen.
Aber die Bourbonen wollen einen Krieg, um Leid über ganz Europa zu bringen. Nur zu dumm, dass sie diesen Krieg verlieren werden. Da helfen ihnen die untreuen und geächteten Reichsfürsten auch nichts, die von Österreich nur so weggefegt werden.
Und so ist es das einzig Mögliche für Savoyen. Wir müssen, so schwierig uns diese Entscheidung auch fällt, aus einem friedlichen Staat einen kriegsführenden Staat zu machen, den Feinden Ihrer allerkatholischsten Majestät den Krieg erklären. An diesem Abend werden die Feindseligkeitserklärungen überbracht und dem Kaiser die Allianz angeboten.
Morgen früh werden die Pferde gesattelt und die Truppen in Marsch gesetzt. Kein Spanier und auch kein Franzosen soll die heilige italienische Erde mehr betreten!"
Gerade begann die Sonne sich dem Untergang zu neigen, da versammelte der Herzog fern vom Hofe seine engsten Berater um sich. Diesen Moment hatte er von langer Hand geplant, nicht mal seinem Weib erzählte er von seinen Plänen. Und so waren die hohen Persönlichkeiten doch recht überrascht, zu dieser Stunde noch einmal gestört zu werden.
[b]"Wir wünschen unseren engsten Ministern, Beratern und Offizieren einen guten Abend. Sicher stellt sich nun die Frage, was zu dieser Stunde noch zu besprechen ist. Es ist das Wichtigste überhaupt, dass über die Geschichte unserer Nation entscheiden wird.
Wie Ihr alle wisst, sind wir nicht nur Herzog von Savoyen, sondern auch Fürst des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Und so sehen wir es als unsere Pflicht an, dem Begehren unseres Kaisers nachzugehen. Die ungeheuerlichen Ansprüche dieses mickrigen Bourbonen sind vollkommen lächerlich. Nichts liegt in der Erbfolge Spaniens näher, als von der spanischen Linie Habsburg zur österreichischen überzugehen.
Aber die Bourbonen wollen einen Krieg, um Leid über ganz Europa zu bringen. Nur zu dumm, dass sie diesen Krieg verlieren werden. Da helfen ihnen die untreuen und geächteten Reichsfürsten auch nichts, die von Österreich nur so weggefegt werden.
Und so ist es das einzig Mögliche für Savoyen. Wir müssen, so schwierig uns diese Entscheidung auch fällt, aus einem friedlichen Staat einen kriegsführenden Staat zu machen, den Feinden Ihrer allerkatholischsten Majestät den Krieg erklären. An diesem Abend werden die Feindseligkeitserklärungen überbracht und dem Kaiser die Allianz angeboten.
Morgen früh werden die Pferde gesattelt und die Truppen in Marsch gesetzt. Kein Spanier und auch kein Franzosen soll die heilige italienische Erde mehr betreten!"[/b]