03.08.1941: Die Gefechte Intensivieren sich!
Die jetzige Lage ist durch die Befehle erzeugt worden, welche direkt nach der Besprechung bei der Heeresgruppe Süd gegeben wurden. Es ging darum ob den die 1. Panzergruppe nach Nord-Osten weiter vorstößt oder weiter den Angriff Richtung Krim führt.
Aufgrund der Aufklärungsergebnisse des rumänischen Kavalleriekorps entschied man sich für den Stoß nach Süd-osten zur Krim.

das Kavalleriekorps erkundet nur schwache Kräfte der Russen.
In den Gewässern vor Odessa toben fürchterliche Luftkämpfe.
Das Verlustverhältnis ist ausgeglichen, 57 zu 57 Flugzeuge. Aber viele der Flugzeuge gehen durch Flak verloren. Die reinen Luftkämpfe können wir für uns entscheiden, aber es zeigt sich deutlich, dass mehrere Muster der Jagdwaffe in die Tage gekommen sind. So sind die PLZ 24E, die HE-112B kaum mehr geeignet um modernere Flugzeuge abzufangen. Bei der PLZ 11F, ist dies noch gravierender, diese ist den I-15 und I-16 Jagdflieger kaum mehr gewachsen. Eigentlich kann man mit den PLZ11F eigentlich nur noch Bomber angreifen. Für diese zeigt die Bewaffnung mit nur 4 x 7,92mm MG zu wenig Waffenwirkung. Wie mit diesen Maschinen zu verfahren ist, sollte bald geklärt werden. Unsere Piloten sind zu wertvoll um sie in viel zu schwachen Maschinen gegen den Feind zu senden.
Die IAR 80A zeigt passende Leistungen, ist aber den meisten Mustern der Gegner auch leicht unterlegen. Einzig die im Einsatz befindlichen BF-109E-3 zeigen gute Leistung. Auf diese entfallen auch der Großteil unserer Luftsiege. So konnte in dieser Woche R. Murgulescu zum ersten Jagdflieger-Ass gekürt werden mit seinem fünften Luftsieg, errungen auf der Bf-190E-3.
Ohne das deutsche Jagdgeschwader 52 mit ihren annähernd 30 Maschinen jedoch erringt mit Abstand die meisten Luftsiege. Hier kennt man die Erfahrung der Piloten in überlegenen Jagdmaschinen.
Zu beachten sind ebenfalls noch die 2 Italienischen Jagdgeschwader die gerade im Zulauf sind.
Diese sind ebenfalls technisch auf dem Stand der Zeit.
Die Zahl der Jagdmaschinen kann gehalten werden, aber die Anzahl an Bomber und vor allem Aufklärer geht momentan stetig zurück. Aber solange Odessa nicht gefallen ist, können wir der Luftwaffe kaum eine Verschnaufpause gönnen.
Bei den Bodentruppen sah es unterdessen erheblich besser aus. In der Woche konnten die vor Odessa abgeschnittenen Divisionen aufgerieben werden. Dies waren: 4 Rifle-Divisionen und eine Gebirgsdivision. Nach den ersten Zählungen sollten es zwischen 31.000 und 32.000 Gefangene sein, die eingebracht wurden. Von diesen waren etwa 3.000 verwundete Gegner dabei.

Die Gesamtstärke der Heeresgruppe viel in der Woche, da Truppen zur Raumsicherung hinter der Front abgestellt werden mussten. Diese gingen zurück zur Heimatarmee.
Zur Besseren Übersicht, die Gesamtverluste (Bodenangriffe der 3 dt. Heeresgruppen in Zug 7 fehlen noch.)
Aktuelle Befehlslage:
3. rum. Armee:
--Kavalleriekorps fühlt weiter vor.
--IV. Korps und Gebirgskorps schließen weiter zur Front auf.
11. dt. Armee:
--XI. und LIV. dt. Korps schließen auf die Front auf.
--XXX. dt. Korps geht weiter auf Odessa vor.
4. rum. Armee:
--XXXVIII dt. Korps, III. rum. Korps und V. rum. Korps ziehen den Ring um die Stadt Odessa
immer enger und bereiten den Angriff auf die Stadt vor.
--II. rum. Korps übergibt ihre Divisionen an das V. rum. Korps, die Brigaden an den Heimatschutz und bereitet sich auf unterstützende Aufgaben im Bereich Versorgung und Infrastruktur vor. Im Moment Unterstützung des Flughafenbetriebs in Kulevcha. Hierzu wird in gegebener Zeit eine Umgliederung stattfinden.
