von KAreil » Mi 10.12.2025, 13:32
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15. April 1703 - 2200, mit der Armee von König Karl XII. Warschau in Polen
Die letzten Monate sind äußerst ruhig verlaufen, die Schlacht bei Klissow war in der Nachbetrachtung doch ein großer Sieg denn bei Überfällen auf die abziehenden Sachsen wurde der gesamte Tross sowie August des Starken Feldkasse mit 150.000 Reichstalern und seinem Silbergeschirr erbeutet. Die geringe Truppenstärke der Schweden erlaubte aber keine weitere Verfolgung der geschlagenen polnisch-sächsischen Armee.
August II. konnte also die verbliebenen Einheiten seines Heeres in den östlichen Landesteilen von Polen wieder sammeln. Sein schneller Rückzug über Sandomierz nach Thorn erlaubte es aber dem jungen Schwedenkönig, am 31. Juli 1702 Krakau zu besetzen. Schweden kontrollieren nun die Residenzstadt Warschau und die Krönungsstadt Krakau von Polen. Über die Hälfte des polnischen Reiches bleibt aber weiter in den Händen Augusts II.
August II. hat den Schweden nach der Niederlage bei Klissow sogar abermals Friedensverhandlungen angeboten. Es scheint als wollte er den schwedischen Forderungen so weit als möglich entgegenkommen, mit dem einzigen Ziel, König von Polen bleiben zu können. Michael Stephan Radziejowski, Kardinal-Erzbischof von Gnesen und Primas von Polen-Litauen, hat im Namen der Republik Polen ebenfalls Vorschläge für einen Frieden unterbreitet. Er bot König Karl XII. dabei Polnisch Livland, Kurland und eine hohe Kriegsentschädigung an. Der junge Schwedenkönig hätte lediglich auf die Absetzung des Königs verzichten müssen, wozu er in seiner jugendlichen Sturm-und-Drang-Phase jedoch nicht bereit war. Der Krieg geht also weiter.
Allerdings ging es erst nach einer mehrwöchigen Verzögerung durch einen Beinbruch König Karls XII. weiter und wir sind mit den Schweden entlang der Weichsel weiter vorgerückt. Ende Herbst 1702 sind wir dann in die Winterquartiere bei Sandomierz und Kazimierz in der Nähe von Krakau eingerückt.
August II. war in dieser Zeit nicht untätig und hat erneut eine Armee aufgebaut um die Schweden aufzuhalten und vor allem polnischer König zu bleiben. Spionen zufolge hielt er in Thorn einen Sejm ab, auf dem ihm 100.000 Mann zugesagt wurden.
Bis März gab es auf beiden Seiten keine Aktivitäten aber dann sind wir mit König Karl XII. und seinem Heer auf Warschau marschiert welches wir Anfang April erreicht haben. Seitdem bemüht sich der junge Schwedenkönig mit Verhandlungen die Polen auf seine Seite zu ziehen aber bei mäßigem Erfolg.
Wir müssen inzwischen unsere Langeweile auf den Bällen der polnischen Residenzstadt totschlagen...eine sehr anstrengende Aufgabe wie wir hinzufügen wollen...
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Die letzten Monate sind äußerst ruhig verlaufen, die Schlacht bei Klissow war in der Nachbetrachtung doch ein großer Sieg denn bei Überfällen auf die abziehenden Sachsen wurde der gesamte Tross sowie August des Starken Feldkasse mit 150.000 Reichstalern und seinem Silbergeschirr erbeutet. Die geringe Truppenstärke der Schweden erlaubte aber keine weitere Verfolgung der geschlagenen polnisch-sächsischen Armee.
August II. konnte also die verbliebenen Einheiten seines Heeres in den östlichen Landesteilen von Polen wieder sammeln. Sein schneller Rückzug über Sandomierz nach Thorn erlaubte es aber dem jungen Schwedenkönig, am 31. Juli 1702 Krakau zu besetzen. Schweden kontrollieren nun die Residenzstadt Warschau und die Krönungsstadt Krakau von Polen. Über die Hälfte des polnischen Reiches bleibt aber weiter in den Händen Augusts II.
August II. hat den Schweden nach der Niederlage bei Klissow sogar abermals Friedensverhandlungen angeboten. Es scheint als wollte er den schwedischen Forderungen so weit als möglich entgegenkommen, mit dem einzigen Ziel, König von Polen bleiben zu können. Michael Stephan Radziejowski, Kardinal-Erzbischof von Gnesen und Primas von Polen-Litauen, hat im Namen der Republik Polen ebenfalls Vorschläge für einen Frieden unterbreitet. Er bot König Karl XII. dabei Polnisch Livland, Kurland und eine hohe Kriegsentschädigung an. Der junge Schwedenkönig hätte lediglich auf die Absetzung des Königs verzichten müssen, wozu er in seiner jugendlichen Sturm-und-Drang-Phase jedoch nicht bereit war. Der Krieg geht also weiter.
Allerdings ging es erst nach einer mehrwöchigen Verzögerung durch einen Beinbruch König Karls XII. weiter und wir sind mit den Schweden entlang der Weichsel weiter vorgerückt. Ende Herbst 1702 sind wir dann in die Winterquartiere bei Sandomierz und Kazimierz in der Nähe von Krakau eingerückt.
August II. war in dieser Zeit nicht untätig und hat erneut eine Armee aufgebaut um die Schweden aufzuhalten und vor allem polnischer König zu bleiben. Spionen zufolge hielt er in Thorn einen Sejm ab, auf dem ihm 100.000 Mann zugesagt wurden.
Bis März gab es auf beiden Seiten keine Aktivitäten aber dann sind wir mit König Karl XII. und seinem Heer auf Warschau marschiert welches wir Anfang April erreicht haben. Seitdem bemüht sich der junge Schwedenkönig mit Verhandlungen die Polen auf seine Seite zu ziehen aber bei mäßigem Erfolg.
Wir müssen inzwischen unsere Langeweile auf den Bällen der polnischen Residenzstadt totschlagen...eine sehr anstrengende Aufgabe wie wir hinzufügen wollen...[/size][/font]