Werte Regenten, Wir präsentieren nach langer Wartezeit Schlachtfeld B der Partie Kardinalinfant vs Oerty. Wir haben die Schlacht schon vor Längerem ausgespielt, allein die Lust am Schreiben hat Uns für eine Weile verlassen. Nach einigen kurzen Versuchen, wo Wir ein paar Absätze geschrieben haben, um dann wieder monatelang zu pausieren, haben Wir Uns endlich hingesetzt, und das Ding durchgezogen

Falls der Stil also etwas inkonsistent wirkt: verzeiht Uns bitte. Zur Erinnerung: Auf Schlachtfeld A hatte Kardinalinfants Team gewonnen. Auf dem Feld war es nicht knapp, aber am Aufstellungstisch schon – Oerty hatte definitiv Siegchancen. Nun sehen Wir, welche Formation die Feldherren auf B ins Rennen schicken:
Das Team des werten Oerty startet auf der oberen Hälfte der Karte in den kalten Farben, und besteht aus den „Drei von der Oase“ – Sultan, Emir und Nizar. Des werten Kardinalinfants Recken starten im unteren Kartenteil in warme Farben gewandet, mit Nizar, Abt und Sheriff als Fürsten.
Dieses Aufeinandertreffen ist ebenfalls auf den ersten Blick recht ausgeglichen, wobei der Emir etwas stärker und der Sultan etwas schwächer antritt, als der Rest der KIs. Somit wird wieder viel auf das Timing ankommen, und auf die Angriffspräferenzen. Der Nizar greift den nächsten Fürsten an, d.h. hier wird es für Oerty darauf ankommen, wie lang der Sultan standhalten kann, und ob der Emir genug Zeit bekommt, den Abt aus dem Spiel zu nehmen (der sein Gold gern für sich behält und darum den Emir magisch anziehen wird). Am Ende wird es auf den Sheriff ankommen, als wie stark sich diese Wundertüte entpuppt. Insgesamt sehen Wir leichte Vorteile bei Team Kardinalinfant, einfach weil Oertys gesamtes Team sich sehr schwer gegen Burggräben tun wird. Aber auch Oerty hat einen Nizar, also ist sogar ein Unentschieden im Rahmen des Möglichen.
Wir starten direkt ins Spiel, die ersten zwei Jahre sind mit Aufbau der Burgen vergangen, und der Abt von Stirling ist so gut wie fertig damit, nur ein wenig Burggraben fehlt noch:
Die Burgen des Abts unterscheiden sich ja hauptsächlich in der Anzahl der Türme, wirtschaftlich sind sie nahezu identisch. Hier sehen wir eine Variante mit vier Türmen an den Seiten, wobei die rechten Türme eher zur Front orientiert sind. Diese Burg ist eher durchschnittlich, allerdings fällt die Vielzahl an Bogenschützen auf. Die kommen von der in dieser Runde aktivierten Option mit erhöhten Starttruppen, nicht von der Burg selbst.
Der Abt rückt auch direkt zum ersten Angriff aus und trifft dort auf Truppen des Emirs:
Auch eine Armbrustschützenpatrouille des Sheriffs ist vor Ort, und es entspinnt sich ein längeres Feuergefecht, wobei am Ende alle Truppen von Abt und Sheriff abgeschossen wurden, aber auch nur noch drei berittene Schützen kampffähig sind:
Dann schauen Wir Uns mal die Burg des Sultans Abdul an: rund, zwei Beobachtungstürme an den Seiten, Torhaus nach hinten. Soweit so gut, auch der Kornspeicher steht innen, Meuchelmörder an den Mauern… Moment, was?
Die Truppen des von Nizar, „dem Schnellen“ haben sich von Uns unbemerkt herangepirscht und… hacken auf die Wälle ein… *seufz*
Die Kletterhaken bleiben wieder ungenutzt. Aber ok, so überlebt der Sultan etwas länger, denn obwohl die Meuchelmörder durchbrechen, werden sie von den Haustruppen des Sultans schnell nieder geworfen:
Dann schauen Wir zum anderen Nizar rüber, „Dem Unbemerkten“, der für Team Oerty kämpft. Hier ist die Burg, oder besser gesagt der Pool, auch schon fertig:
Der Burgen-Kenner sieht: es handelt sich hier um die kleinste Burg des Nizar, mit Torhaus nach vorn. Diese hat den Vorteil von relativ kurzen Laufwegen (für Nizar-Verhältnisse) und einem schnelleren Aufbau, kann allerdings keine so massive Wirtschaftskraft vorweisen wie die größeren Varianten. Ebenfalls besteht hier das Risiko, dass der Nizar eingesperrt werden könnte, falls das vordere Torhaus blockiert oder zerstört wird. Dennoch ist diese eine der Top 3 – Burgen des Nizar, zumindest in Unseren Augen.
Weiter geht es mit dem Sheriff von Nottingham, der ebenfalls fertig gebaut hat:
Auch hier das gewohnte Bild: die „Stadt“ liegt an der Front, dem Gegner zugewandt, während sich die Festung des Sheriffs dahinter versteckt. Ganze 18 Waffenproduktionen sind hier aufgestellt, und es gibt zwei Zugänge zum vorderen Bereich. Man erkennt hier auch gut, wie der Sheriff von den erhöhten Starttruppen profitiert – Türme und Tore sind gut bemannt. Diese Burg des Sheriffs ist durchschnittlich bis gut, würden Wir sagen. Es gibt wirtschaftlich stärkere, aber das zweite Torhaus gleicht einiges aus.
Als nächstes ist die Burg des gelben Nizar dran, und hier können Wir es kurz machen:
Denn hier haben Wir die gleiche Burg wie diagonal gegenüber, lediglich gedreht – so bleibt die Vorderseite auch die Vorderseite. Gut, hier sind die Karten für die Teams ausgeglichen verteilt.
Es folgen einige Angriffe – Nizar auf Sheriff, Sultan auf Nizar, Sheriff auf Nizar, und schließlich Emir auf Abt. Dieser letzte kommt auch am weitesten, er erreicht nämlich immerhin die Mauern
Als nette Dreingabe erwischt er so auch die Störkatapulte des Abts und kann diese abfangen. Dies ist gleichzeitig auch der größte Erfolg dieses Angriffs.
Schauen Wir nun zuletzt noch die Burg des Emirs an:
Hier haben Wir eine der kleinsten, wenn nicht sogar
die kleinste Burg des Emirs. Man sieht, dass sehr viele Wirtschaftsgebäude außerhalb stehen müssen, was insbesondere für Waffenmacher und Bäcker nicht optimal ist. Dafür profitiert die Burg von günstigeren Baukosten und sich überlagernden Feuerbereichen der drei kompakt stehenden großen Türme. Diese sind und bleiben aber auch die Schwachstelle jeder Emir-Burg: einmal durchbrochen, ist der Weg zum Bergfried frei. Insgesamt ist diese Burg eher schwach.
Im Juli 1186 werfen Wir den ersten Blick auf die aktuelle Stärkeverteilung:
Die beiden Nizare haben ihr Geld ausgegeben, der Sultan hat noch etwas übrig, Sheriff und Emir wirtschaften und und der Abt… plant schon den nächsten Anbau am Geldspeicher.
Währenddessen zeigt der Sheriff, dass er auch Katapultkarawanen losschicken kann, und demoliert die Burg des „Unbemerkten“ äußerst gründlich:
Die Position am Kartenrand ist dabei gut gewählt und schwierig für den Nizar zu bereinigen, was ihm aber schließlich nach einiger Zeit gelingt.
Der Abt rückt unterdessen zum nächsten Angriff aus. Der Sultan soll das Ziel sein:
Doch die Bogenschützen von Emir und Sultan lassen die Mönche wie die Fliegen fallen. Da braucht es noch mehr Masse für einen Durchbruch:
Anschließend treffen sich die Armeen des Sultans und des „Schnellen“ auf dem Schlachtfeld, was dazu führt, dass niemand wirklich etwas erreicht.
Die Armee des Emirs tritt zeitgleich zum Angriff auf den Abt an, was zumindest etwas „Blechschaden“ an der Burg verursacht, aber keine echte Gefahr darstellt.
Der nächste Angriff des Abts wird von des Emirs Schwertkämpferpatrouillen aufgeräumt, bevor er richtig begonnen hat:
Trotz des dauernden Bombardements durch Störkatapulte kann der Sheriff bei Oertys Nizar mit seiner Armee keinen Durchbruch erzielen, dazu ist diese einfach noch nicht zahlreich genug:
Erschwerend kommt hinzu, dass er nur die schwachen Sklaven zum Ausheben des Burggrabens eingeteilt hat, diese jedoch im Pfeilhagel fallen wie die Fliegen. Das Fernkämpfer-Kontingent des Angriffs bleibt jedoch noch auf dem Feld, und wird dem Nizar das Leben schwer und den Zugang zur Oase noch schwerer machen:
Die Kehrseite der Medaille ist, dass der Sheriff nun keine neue Angriffsarmee aushebt, bis diese Armbrustschützen genügend dezimiert wurden. Damit wird seine ohnehin langsame Angriffsfolge noch weiter verzögert.
Den nächsten Akzent setzt Kardinalinfants Nizar, als er mit einer ansehnlichen Menge an Meuchelmördern gegen den Sultan ausrückt:
Das Torhaus ist schnell eingenommen, und die Meuchelmörder strömen herein. Die Garde des Sultans stellt sich ihnen entgegen:
Und zwar mit Erfolg! Feuerwerfer und Schützen tun das Ihre dazu, und der Angriff kann abgewehrt werden:
Wenig darauf folgt ein Angriff des Emirs auf den Abt:
Die berittenen Bogenschützen haben das Fernkämpferduell verloren (allerdings mit dem Erfolg, immerhin einen Turm frei gekämpft zu haben – wir erinnern uns, in diesem Format mit vielen Starttruppen werden die Männer auf den Mauern meistens erst dann nachrekrutiert, wenn ihre Anzahl unter den normalen Wert der jeweiligen Burg sinkt!).
Nun testen die Schwertkämpfer die Nahbereichsabwehr:
Diese ist recht solide, allerdings stellt sich der freigekämpfte Turm als Schwachstelle heraus, wo die Angreifer noch eine Weile für Unruhe sorgen:
Doch auch dies wird schließlich vom Abt bereinigt. Jedoch ist das Torhaus des Abtes aktuell sehr mitgenommen, und könnte ein Schwachpunkt beim nächsten Angriff werden.
Und so kommt es auch beim nächsten Angriff des Emirs im August 1196. Jedoch zeigt die Stärkeübersicht, dass er sich gerade einen schlechten Zeitpunkt ausgesucht hat, denn der Abt hat eine große Armee zuhause versammelt, und ist somit kein leichtes Ziel:
Und so wird zwar das Tor durchbrochen, aber weiter kommen die Mannen des Emirs dann auch nicht:
Den folgenden Angriff des Abts auf den Sultan brauchen Wir nicht zu zeigen, da er deutlichst in die Hose geht – sich vor der Burg des Emirs zu sammeln, ist eben nicht der beste Plan…
Danach wiederholen sich die Ereignisse gefühlt sehr stark – ein Angriff des „Unbemerkten“ trifft auf dem Schlachtfeld die Armee des Sheriffs, und die Truppen neutralisieren sich gegenseitig, wobei die Schützen des Sheriffs die Kontrolle über die Oase behalten.
Die Truppen des „Schnellen“ überwinden das Torhaus des Sultans erneut mit Leichtigkeit, nur um von dessen Leibgarde wieder hinaus geworfen zu werden. Solange der Sultan seine Truppen daheim hat, scheint doch mehr nötig zu sein als Meuchelmörder. Und zum Abschluss darf der Emir nochmal beim Abt ran, also, zumindest an dessen Burg. Schäden am Gemäuer, doch das Gelübde hält!
Wir machen einen Sprung von knapp 10 Jahren nach vorn: im Oktober 1207 kommt es dazu, dass sich die Truppen von Oertys Sultan und Kardinalinfants Nizar auf dem freien Feld begegnen. Zunächst müssen darunter vor allem die Bogenschützen des Sultans leiden:
Doch auch der Rest der Armee wird überwältigt, während sich schon ein Trupp Vermummter in Richtung des Torhauses aufmacht:
Dieses ist schnell entriegelt, mittlerweile haben die Angreifer da wohl Übung bekommen. Während die ersten Angreifer auf dem Burghof schon mit fliegenden Feuertöpfen empfangen werden, erklettert eine zweite Gruppe die Mauer an der gegenüberliegenden Seite:
Und obwohl viele Angreifer im Feuer umkommen, gelingt es einer stattlichen Anzahl, auf den Bergfried zu drängen, wo sie zuerst die Feuerwerfer ausschalten, welche ihnen so viele Probleme bereitet haben:
Und dann muss schon der Sultan selbst den Säbel von der Wand holen, um sich seiner Haut zu wehren… irgendwie scheint diesmal seiner Leibwache etwas in den Ayran getan worden zu sein, jedenfalls stehen die größtenteils nur rum und schauen zu!
Doch nachdem sich der Staub gelegt hat, ist es der Sultan, der noch steht, inmitten seiner phlegmatischen Wachsoldaten.
Er hat es halt immer noch drauf!

Zur Feier des Tages befiehlt der Sultan die Ausrichtung eines Festmahls, und einem Berater, der anmerken wollte, dass es keine Möglichkeit gebe, die verlorenen Feuerwerfer neu zu rekrutieren, wurde eine Lammhaxe in die Hand gedrückt, gemeinsam mit dem Hinweis, er solle sich mal locker machen.
Während man in der Burg des Sultans schmaust, wird der Abt vom Emir angegriffen, was jedoch keine bleibenden Schäden hinterlässt. Dafür rückt der Abt seinerseits wieder aus, und sammelt sich für einen Angriff auf den Sultan:
Zum Glück für den Sultan nehmen die Schützen des Emirs bereits einen guten Teil der Angreifer raus, bevor sie die Burg erreichen…
… und der Sultan selbst war auch nicht untätig, und hat neue Soldaten einberufen. Diese können den Durchbruch der Mönche dann auch schnell abriegeln:
Zwischendurch werden Wir Zeuge eines seltenen Spektakels: der Sheriff greift an!
Doch gegen die Burg des Nizar muss er sich etwas mehr bemühen. Die Zugbrücke konnte zerstört werden, das war es dann aber auch:
Der Nizar ersetzt diese dann auch zeitnah, so dass er nicht eingesperrt wird.
Fast hätten Wir verpasst, was sich gleichzeitig auf der anderen Seite der Karte abspielt: Kardinalinfants Nizar wird ist gekommen, um zu beenden, was er begonnen hat… und der Sultan hat das Loch in der Mauer, welches die Mönche hinterlassen haben, noch nicht repariert!
Ein einzelner Feuerwerfer des Sultans ist noch übrig, der muss es jetzt retten:
Doch schon dringen die Meuchelmörder auf den Bergfried, leicht angesengt zwar, aber dennoch zahlreich:
Und diesmal sind es einfach zu viele. Der Sultan wird überwältigt:
Und so scheidet der sympathischste Burgherr dieses Schlachtfelds aus – wobei man sagen muss, dass er länger durchgehalten hat, als Wir gedacht hätten. Der „Schnelle“ schickt eine Bekennerbotschaft:
Damit ist Team Oerty nun in Unterzahl. Können Emir und Nizar das Ruder noch herum reißen?
Der Emir versucht es gleich mal:
Aufgrund der Nähe zum Abt helfen sogar die berittenen Bogenschützen im Angriff, die der Emir sonst immer hinten behält bis die Burg offen ist:
Man sieht, dass von den anfänglich reichlich vorhandenen Bogenschützen kaum noch etwas übrig ist. Allgemein, Abt, wo sind deine Truppen?
Das verheißt nichts Gutes…
Und auch wenn hier und da noch ein Pechgraben gezündet werden kann: das Torhaus ist durchbrochen!
Die Mönche rennen gefühlt kopflos durch die Abtei, während die gepanzerten Truppen des Emirs unerbittlich in den Burghof drängen:
Auch die herbeigeeilten Bogenschützen des Nizar können das Blatt nicht mehr wenden, der Emir gleicht die Unterzahl mit seinem wuchtigen Gegenangriff wieder aus:
Man beachte die Menge an Gold, die der Emir dabei erbeuten konnte. Der Abt ist eben wie ein dickes Sparschwein, wenn man es knacken kann, dann winkt reiche Beute. Die Siegesnachricht des Emirs könnte man dann auch mit „GG easy“ zusammenfassen:
Damit ist die Teamstärke wieder ausgeglichen. Sicherlich ist der Emir nun der reichste Fürst, nachdem er den Abt geplündert hat…?
Äh… alles klar, die Steuereintreiber des Sheriffs machen offenbar Überstunden. Mal sehen, ob er diesen Wohlstand auch auf‘s Feld bringen kann, oder ob er letztlich, genau wie der Abt, nur die Schatzkammern der Gegner füllt.
Zwei Jahre später, im Oktober 1214, greift Oertys Nizar den Sheriff an, läuft dabei aber geradewegs in die vom letzten Angriff übrig gebliebenen Armbrustschützen:
Daher ähnelt die Aktion auch mehr einem Erschießungskommando als einem Angriff. Sie zeigt aber auch den Grund, warum der Sheriff so viel Gold ansammeln kann: solange die Armbrustschützen vom vorigen Angriff noch draußen stehen, „läuft“ sein Angriff noch, und solange rekrutiert er keine neue Angriffsarmee, was natürlich viel Geld spart. Sinnvoll ist es aber eher nicht, denn so wird die Skalierung der Angriffsstärke deutlich verlangsamt.
Etwa ein Jahr später gibt es einen Angriff des anderen Nizar auf den Emir zu verzeichnen:
Man sieht, dass es schon echt viele Meuchelmörder sind – bald können sie die Burg des Emirs komplett einkreisen! Nachdem eine Bresche geschlagen ist, können die Truppen des Emirs die Angelegenheit jedoch schnell bereinigen:
Sollte der Emir jedoch einmal unvorbereitet erwischt werden, kann es auf diese Art auch ganz schnell vorbei sein…
Im Februar 1217 rückt der Emir gegen den Sheriff vor:
Die Angreifer durchbrechen den schwachen äußeren Ring ohne Probleme, doch der Sheriff ist in seine Buchhaltung vertieft…
Doch der Emir ist nicht der gewiefteste Feldherr, und schickt seine Truppen hinten um die Burg des Sheriffs herum… ein Phänomen, welches wir bereits aus anderen Partien kennen. Und wir wissen auch, was dann passiert…
Die ganze Armee ist in Rauch aufgegangen, und der Sheriff kann durchatmen.
Der nächste Angriff des „Schnellen“ Nizar auf den Emir verläuft genau wie der vorherige – der Emir hat genügend Truppen zuhause, und bereitet den Meuchelmördern einen geharnischten Empfang.
Kann es sein Vetter von der anderen Seite besser? Im August 1224 greift „Der Unbemerkte“ den Sheriff an:
Eines der kleinen Torhäuser im äußeren Ring wird schnell erobert, doch ein Großteil der Truppen nimmt wieder den Weg hinten herum…
… mit vorhersehbarem Ausgang. Allerdings hat der Einfall der Gegner in den „Stadtbezirk“ der Burg zu einem kompletten Wirtschaftsausfall geführt:
Und, was noch viel bedenklicher ist: der Emir kommt direkt hinterher!
Auch diesmal gehen die Truppen hinten herum, doch der Pechgraben wurde noch nicht wieder erneuert. Die Feuerwerfer sind zwar immer noch eine Gefahr, können aber nicht das Ganze Gebiert abdecken:
So nimmt die Burg des Sheriffs deutlichen Schaden, während sich die Reihen der Angreifer langsam lichten. Zum Schluss zerschießen die Katapulte noch das innere Torhaus, was zu einem Ansturm der berittenen Bogenschützen führt:
Allerdings sind alle Nahkämpfer der Angriffsarmee bereits hinüber, weshalb dies keine größeren Probleme mehr verursacht. Der Sheriff hat also überlebt, und mit mehr als genug Gold, um sich wieder aufzubauen:
Im Vergleich dazu stehen die anderen blank da, sogar der Emir hat sein Beutegold mittlerweile aufgebraucht. Dreht sich jetzt das Momentum der Partie?
Zumindest ist jetzt die andere Seite mit Angriffen dran. Der Sheriff versucht sich ein Jahr später erneut am Nizar, mit ähnlich wenig Erfolg wie zuvor. Danach lässt sein Teamkamerad einen Angriff auf den Emir folgen, der wieder im Nahkampf in der Burg abgeschlagen wird. Doch verlangsamt dies die Angriffsfolge des Emirs, da er Teile seiner Angriffsarmee für die Abwehr einsetzen muss.
Danach passiert eine ganze Weile nichts berichtenswertes, außer, dass der Sheriff temporär eingesperrt wird, weil sich einige Meuchelmörder für seine Schützen unerreichbar durch die Mauer arbeiten, und deswegen das Torhaus geschlossen bleibt:
Doch die Partie dreht langsam zugunsten von Kardinalinfants Team. Dies kann man zum Beispiel daran ablesen, dass der Nizar den Emir erneut angreift, bevor dieser selbst ausrückt. Das ist ein eindeutiges Zeichen dafür, dass der Emir wirtschaftlich nicht mehr Schritt halten kann. Auch wenn dieser Angriff wieder abgewehrt wird, läuft der Nizar in der Skalierung seiner Angriffe langsam aber sicher davon.
Wir befinden uns nun im Oktober 1239, und sehen, wie ein weiterer Angriff des Emirs auf den Sheriff mit einem Himmelfahrtskommando der berittenen Bogenschützen zu Ende geht:
Zeitgleich schwärmt eine Masse an vermummten Gestalten um die Burg des Emirs selbst aus:
Bald ist das große Torhaus durchbrochen, und der Emir hat vergleichsweise wenig Truppen zuhause:
Doch dann kommt der Heldenmoment des Pechbottichmanns:
Der ganze Platz vor dem Bergfried verwandelt sich in ein Inferno. Und obwohl noch einige Nachzügler eintreffen, reicht dies aus, um den Emir noch einmal davon kommen zu lassen – ohne diese Heldentat wäre es mit Sicherheit sein Ende gewesen.
Der nächste Angriff auf den Sheriff verläuft ähnlich wie zuvor, aber es gibt etwas Interessantes zu beobachten:
Eine „feurige Polonaise“ auf der äußeren Mauer des Sheriffs. So etwas kommt vor, wenn Meuchelmörder beim Klettern auf die Mauer durch Feuerschaden sterben – die Sterbe-Animation ist an den Punkt vor der Mauer gebunden, aber die Meuchelmörder sind bereits oben. Darum suchen diese brennenden Leichen nun den kürzesten Weg zurück zu ihrem vorgesehenen „Sterbeplatz“, wobei sich das manchmal eine Weile hin zieht, wenn z.B. alle Torhäuser gerade geschlossen sind
Im August 1246 attackiert der Sheriff erneut Oertys Nizar, wobei er zum ersten Mal irgend eine Art von signifikantem Schaden anrichten kann:
Dabei entsteht dieser Schaden nicht durch den Frontalangriff, sondern durch das fortgesetzte Bombardement durch Katapulte, und die daraus resultierende Zerstörung des Torhauses mit zeitweiligem Lahmlegen der Außenwirtschaft.
Direkt im Anschluss brandet wieder eine Welle von Meuchelmördern gegen die Burg des Emirs:
Und der Emir begeht einen kapitalen Fehler: er schickt seine Armee zum Angriff, während er selbst attackiert wird:
Nur eine kleine Haustruppe bleibt auf dem Bergfried zurück. Und obwohl eine guter Teil der Meuchelmörder von den ausrückenden Schwertkämpfern erwischt wird, kann der Rest weitgehend unbehelligt in die Burg einfallen:
Und diesmal ist auch kein heldenhafter Pechbottichmann zur Stelle, und der Emir muss sich geschlagen geben:
An der Stelle mussten Wir eine Pause beim Durchlauf der Partie einlegen, weshalb uns hier die Botschaften der KI-Lords fehlen. Aber vielleicht erinnert sich der ein oder andere Leser ja noch an die Mutter des Emirs und ihre Ratschläge
In jedem Fall hat Kardinalinfants Team nun den eindeutigen Vorteil, und es ist ihre Partie… sie müssen sie nur noch gewinnen!
Im Sommer 1253 kommt es dann zum ersten Angriff von Nazir gegen Nazir:
Doch, wie die geneigten Leser sicherlich wissen, können Meuchelmörder keine Burggräben ausheben. Deswegen begnügen sich diejenigen, die nicht vor der Zugbrücke abgeschossen werden, oder in Mörderlöcher fallen, damit, die Außenwirtschaft des „Unbemerkten“ zu demolieren:
Das geschieht dann auch recht gründlich: keine einzige Farm hat überlebt. Aber noch gibt es im Hinterland von Oertys Nizar einige Bäume, so dass er sich das Holz zum Wiederaufbau besorgen kann:
Der nächste Angriff von Kardinalinfants Nizar im Frühjahr 1261 fällt dann sogar mit dem Angriff des Sheriffs zusammen:
Allerdings setzt der Sheriff nur Sklaven zum Ausheben des Burggrabens ein…
… und das funktioniert ungefähr so gut, wie man erwarten würde. Jeder Schuss ein Treffer. Dafür wird die Außenwirtschaft wieder komplett abgerissen, und Oertys Nizar ist mittlerweile offiziell pleite:
Trotzdem kommt er im Jahr 1274 noch einmal zum Angriff gegen den Sheriff, seine Truppen verpuffen allerdings wieder im Pechgraben der Burg.
Der Gegenangriff des Sheriffs kann immerhin einen Achtungserfolg landen, und mit konzentriertem Katapultbeschuss einen der großen Türme zerstören:
Allerdings reichen auch die Bogenschützen auf den verbleibenden Stellungen aus, um die unglückliche Sklavenschaar des Sheriffs abzuschießen:
Wenn er seine Streitkolbenkämpfer zum Graben schicken würde, dann sähe das ganz anders aus…
Die folgenden Jahre ziehen sich in die Länge. Die Muster der Angriffe wiederholen sich – die Truppen des „Unbemerkten“ verbrennen regelmäßig im Feuergraben des Sheriffs, und das andere Team scheitert kläglich beim Zuschütten des Burggrabens. Im Jahr 1292 sieht es sogar so aus, als hätte sich Oertys Nizar wieder stabilisiert . Die Wirtschaft läuft jedenfalls!
Und obwohl die Angriffe des „Schnellen“ Nizar mittlerweile so zahlreich geworden sind, dass sich die Truppen beim Ausmarsch am Bergfried stauen…
… nützen selbst insgesamt ca. 600 Angreifer nichts, wenn 580 davon keinen Graben zuschütten können.
So langsam beginnen Wir auf das Datum zu schielen… man erinnere sich, sollte das Spiel das Jahr 1350 erreichen, wird es als Unentschieden gewertet! Mitterweile sind es nur noch 36 Jahre bis dahin… doch Kardinalinfants Team hat wieder das Momentum. Da es mittlerweile so lange dauert, bis alle Angreifer vor seine Burg kommen und sich abschießen lassen, bleibt die Zugbrücke von Oertys Nizar praktisch rund um die Uhr geschlossen, und die Außenwirtschaft ist effektiv lahmgelegt. Daher ist er mittlerweile wieder pleite:
(Das obige Bild zeigt den Stand kurz nachdem die letzten Angreifer abgewehrt wurden.)
Tatsächlich scheint sich der Nizar davon nicht mehr recht erholen zu können, denn er hat weder Holz noch Gold… und auch keine Arbeiter mehr, da seine Beliebtheit im Keller ist. Es dauert bis ins Jahr 1319, dass er wieder eine einzelne Getreidefarm errichten kann…
… nur damit der Sheriff sie prompt wieder abreißt.
Nichtsdestotrotz müsste man ihn nicht nur wirtschaftlich, sondern auch militärisch klein kriegen, und das scheint nicht ganz so einfach (Symbolbild, Dez. 1322):
Und während der Sheriff die Marke von 500.000 Gold auf dem Konto überschritten hat, beginnt Oertys Nizar damit, seine Innenweirtschaft abzureißen, was immer ein untrügliches Zeichen des Niedergangs ist.
Den Angriff des Sheriffs im Sommer 1339 kann er zwar noch abwehren, aber mittlerweile hat er auch seine zweiten großen Turm eingebüßt:
Man sieht auch, dass der Nizar mittlerweile keine eigenen Sklaven mehr hat, die den Burggraben wiederherstellen könnten, wenn er an einzelnen Stellen zugeschüttet wird. Zusammen mit der deutlich verringerten Anzahl an Bogenschützen bietet dies eine realistische Chance für Kardinalinfants Team, doch noch durchzubrechen!
Doch die Uhr tickt, und der Sheriff hat seine Sklaven bereits verbraucht. Zwei Feuerballisten sind nun damit beschäftigt, die Burg zu beschießen:
… es ist Juni 1342. Der „Schnelle“ sammelt sich zum Angriff.
Jetzt oder nie – wenn der Burggraben jetzt nicht überwunden werden kann, werden sie es nicht mehr rechtzeitig schaffen! Auch im Bild: die „Reste“ der Sheriff-Armee. Wenn ein Zugang hergestellt ist, werden sich diese in Bewegung setzen und zum Bergfried stürmen.
Die Sklaven sind am Graben:
Von den hinteren Beobachtungstürmen schießen noch Bogenschützen! Plötzlich beschließt ein Teil der Sklaven, die Position zu wechseln!
Und dann ist es vorbei...
Die beiden Angriffsarmeen stehen sich die Beine in den Bauch und haben keine Aufgabe mehr.
Anfang 1344 zieht der Sheriff seine Armee in die Burg zurück, der Nizar folgt seinem Beispiel im Dezember 1346.
Uns bricht langsam der Schweiß aus, hier doch ein Unentschieden verkünden zu müssen… Regeldiskussionen mit dem werten Kardinalinfant wären quasi unvermeidlich!
Wir formulieren im Kopf schon eine Gegenrede, als Wir bemerken, dass sich auf dem Schlachtfeld etwas tut. Der Sheriff ist zurück!
Wir schreiben Oktober 1347 – das war echt schnell, gerade für den Sheriff. Aber klar, er hat im Angriff quasi nichts verloren als seine Sklaven, und eine Hand voll Streitkolbenkämpfer. Das ist natürlich schnell nachrekrutiert.
Im Dezember 1347 schreiten die Sklaven zur Tat:
Und es sind deutlich mehr als beim Nizar! Wir hoffen und bangen, doch im Februar 1348 steht fest: dieser eine Sklave könnte der Held sein:
Der Weg ist frei! Der „Unbemerkte“ lässt seine Meuchelmörder ausschwärmen, um die restlichen Sklaven abzufangen, doch kommt ihnen direkt eine Sturmangriff der Streitkolbenkämpfer entgegen!
Und während diese Truppen aufeinanderprallen, folgen nicht weniger als 700 gelbe Meuchelmörder!
Und obwohl die Verteidiger selbst noch auf knapp 200 Mann kommen, werden sie einfach hinweggefegt wie trockenes Laub im Sturm.
Und tatsächlich sind es die Streitkolbenkämpfer des Sheriffs, die den Nizar im April 1348, also ein Jahr und sieben Monate vor Ablauf der Frist, schlussendlich in die Knie zwingen:
Und nachdem dieser sich wortgewandt vom Leben verabschiedet hat, zwirbelt sich der Sheriff zufrieden den Bart, als wäre das alles kein schweißtreibendes Foto-Finish gewesen…
Und damit siegt Team Kardinalinfant doch noch auf Schlachtfeld B, mit 3 überwundenen Gegnern gegenüber einem eigenen Verlust.
Was für ein Spiel. Über 1.400 Screenshots haben Wir aufgenommen, von denen es dann 117 tatsächlich in diesen Bericht geschafft haben. Lang genug hat es gedauert – zwischen dem Ausspielen der Partie und dem Veröffentlichen des Berichts liegen grob 1,5 Jahre. Mittlerweile ist die Definitive Edition von Stronghold Crusader heraus gekommen!
Aber bevor Wir hier abschweifen, gibt es noch die Statistiken zu bewundern:
Bei so einem langen Spiel sind die Zahlen natürlich beeindruckend, besonders bei den KIs, die bis zum Schluss dabei waren. Man sieht auch deutlich, wie der andauernde Druck die Wirtschaftsleistung von Oertys Nizar gemindert hat. Der Sheriff kommt auf über eine Million erwirtschaftetes Gold, und wenn der Abt so lang gelebt hätte, hätte er das sicher noch übertroffen. Kardinalinfant hat hier wirklich Dagobert Duck und MacMoneysac in ein Team gesteckt

Sein Nizar hat außerdem die Marke von 10.000 ausgehobenen Truppen geknackt, während Oertys Nizar im Abwehrkampf sogar über 12.000 erledigt hat. Was sollen wir dazu noch sagen. Es gab keine Ausreißer und keine größeren Bugs, die KIs haben funktioniert wie von Uns erwartet, und auch das Ergebnis entspricht in etwa den Erwartungen, die wir vor 1,5 Jahren am Anfang dieses Berichts nieder geschrieben haben

Wir hoffen, die Leserschaft erfreut es, und vielleicht schaut ja sogar der werte Kardinalinfant mal wieder in diesen heilgen Hallen vorbei, wenn er erfährt, dass er einen Sieg verbuchen kann
Er erhält dafür 3 Siegpunkte (einen pro Schlachtfeld, plus einen für den Gesamtsieg), während der werte Oerty trotz eines sehr guten und knappen Kampfes auf beinen Schlachtfeldern leer ausgeht. So ist das leider manchmal, aber Kopf hoch, es gibt noch mehr Kämpfe zu gewinnen.
Damit verbleiben für Spieltag 4 der Liga noch die Matches preusse vs Iche_Bins sowie Ritter Kunz vs Witold Pilecki auszutragen. Wir werden hier keinerlei Versprechungen machen, wann oder wie das stattfindet. Aber eventuell machen wir ein oder zwei Partien davon wieder als Video – das geht dann auch schneller, als AAR zu schreiben
Disclaimer: Bei diesem AAR steht die KI nur auf dem Schlachtfeld.

Werte Regenten, Wir präsentieren nach langer Wartezeit Schlachtfeld B der Partie Kardinalinfant vs Oerty. Wir haben die Schlacht schon vor Längerem ausgespielt, allein die Lust am Schreiben hat Uns für eine Weile verlassen. Nach einigen kurzen Versuchen, wo Wir ein paar Absätze geschrieben haben, um dann wieder monatelang zu pausieren, haben Wir Uns endlich hingesetzt, und das Ding durchgezogen :) Falls der Stil also etwas inkonsistent wirkt: verzeiht Uns bitte. Zur Erinnerung: Auf Schlachtfeld A hatte Kardinalinfants Team gewonnen. Auf dem Feld war es nicht knapp, aber am Aufstellungstisch schon – Oerty hatte definitiv Siegchancen. Nun sehen Wir, welche Formation die Feldherren auf B ins Rennen schicken:
[img]https://up.picr.de/51319171pe.jpg[/img]
Das Team des werten Oerty startet auf der oberen Hälfte der Karte in den kalten Farben, und besteht aus den „Drei von der Oase“ – Sultan, Emir und Nizar. Des werten Kardinalinfants Recken starten im unteren Kartenteil in warme Farben gewandet, mit Nizar, Abt und Sheriff als Fürsten.
Dieses Aufeinandertreffen ist ebenfalls auf den ersten Blick recht ausgeglichen, wobei der Emir etwas stärker und der Sultan etwas schwächer antritt, als der Rest der KIs. Somit wird wieder viel auf das Timing ankommen, und auf die Angriffspräferenzen. Der Nizar greift den nächsten Fürsten an, d.h. hier wird es für Oerty darauf ankommen, wie lang der Sultan standhalten kann, und ob der Emir genug Zeit bekommt, den Abt aus dem Spiel zu nehmen (der sein Gold gern für sich behält und darum den Emir magisch anziehen wird). Am Ende wird es auf den Sheriff ankommen, als wie stark sich diese Wundertüte entpuppt. Insgesamt sehen Wir leichte Vorteile bei Team Kardinalinfant, einfach weil Oertys gesamtes Team sich sehr schwer gegen Burggräben tun wird. Aber auch Oerty hat einen Nizar, also ist sogar ein Unentschieden im Rahmen des Möglichen.
Wir starten direkt ins Spiel, die ersten zwei Jahre sind mit Aufbau der Burgen vergangen, und der Abt von Stirling ist so gut wie fertig damit, nur ein wenig Burggraben fehlt noch:
[img]https://up.picr.de/51319172vu.jpg[/img]
Die Burgen des Abts unterscheiden sich ja hauptsächlich in der Anzahl der Türme, wirtschaftlich sind sie nahezu identisch. Hier sehen wir eine Variante mit vier Türmen an den Seiten, wobei die rechten Türme eher zur Front orientiert sind. Diese Burg ist eher durchschnittlich, allerdings fällt die Vielzahl an Bogenschützen auf. Die kommen von der in dieser Runde aktivierten Option mit erhöhten Starttruppen, nicht von der Burg selbst.
Der Abt rückt auch direkt zum ersten Angriff aus und trifft dort auf Truppen des Emirs:
[img]https://up.picr.de/51319173la.jpg[/img]
Auch eine Armbrustschützenpatrouille des Sheriffs ist vor Ort, und es entspinnt sich ein längeres Feuergefecht, wobei am Ende alle Truppen von Abt und Sheriff abgeschossen wurden, aber auch nur noch drei berittene Schützen kampffähig sind:
[img]https://up.picr.de/51319174kv.jpg[/img]
Dann schauen Wir Uns mal die Burg des Sultans Abdul an: rund, zwei Beobachtungstürme an den Seiten, Torhaus nach hinten. Soweit so gut, auch der Kornspeicher steht innen, Meuchelmörder an den Mauern… Moment, was?
[img]https://up.picr.de/51319175on.jpg[/img]
Die Truppen des von Nizar, „dem Schnellen“ haben sich von Uns unbemerkt herangepirscht und… hacken auf die Wälle ein… *seufz*
Die Kletterhaken bleiben wieder ungenutzt. Aber ok, so überlebt der Sultan etwas länger, denn obwohl die Meuchelmörder durchbrechen, werden sie von den Haustruppen des Sultans schnell nieder geworfen:
[img]https://up.picr.de/51319176cg.jpg[/img]
Dann schauen Wir zum anderen Nizar rüber, „Dem Unbemerkten“, der für Team Oerty kämpft. Hier ist die Burg, oder besser gesagt der Pool, auch schon fertig:
[img]https://up.picr.de/51319177ng.jpg[/img]
Der Burgen-Kenner sieht: es handelt sich hier um die kleinste Burg des Nizar, mit Torhaus nach vorn. Diese hat den Vorteil von relativ kurzen Laufwegen (für Nizar-Verhältnisse) und einem schnelleren Aufbau, kann allerdings keine so massive Wirtschaftskraft vorweisen wie die größeren Varianten. Ebenfalls besteht hier das Risiko, dass der Nizar eingesperrt werden könnte, falls das vordere Torhaus blockiert oder zerstört wird. Dennoch ist diese eine der Top 3 – Burgen des Nizar, zumindest in Unseren Augen.
Weiter geht es mit dem Sheriff von Nottingham, der ebenfalls fertig gebaut hat:
[img]https://up.picr.de/51319178px.jpg[/img]
Auch hier das gewohnte Bild: die „Stadt“ liegt an der Front, dem Gegner zugewandt, während sich die Festung des Sheriffs dahinter versteckt. Ganze 18 Waffenproduktionen sind hier aufgestellt, und es gibt zwei Zugänge zum vorderen Bereich. Man erkennt hier auch gut, wie der Sheriff von den erhöhten Starttruppen profitiert – Türme und Tore sind gut bemannt. Diese Burg des Sheriffs ist durchschnittlich bis gut, würden Wir sagen. Es gibt wirtschaftlich stärkere, aber das zweite Torhaus gleicht einiges aus.
Als nächstes ist die Burg des gelben Nizar dran, und hier können Wir es kurz machen:
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Denn hier haben Wir die gleiche Burg wie diagonal gegenüber, lediglich gedreht – so bleibt die Vorderseite auch die Vorderseite. Gut, hier sind die Karten für die Teams ausgeglichen verteilt.
Es folgen einige Angriffe – Nizar auf Sheriff, Sultan auf Nizar, Sheriff auf Nizar, und schließlich Emir auf Abt. Dieser letzte kommt auch am weitesten, er erreicht nämlich immerhin die Mauern :D
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Als nette Dreingabe erwischt er so auch die Störkatapulte des Abts und kann diese abfangen. Dies ist gleichzeitig auch der größte Erfolg dieses Angriffs.
Schauen Wir nun zuletzt noch die Burg des Emirs an:
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Hier haben Wir eine der kleinsten, wenn nicht sogar [b]die[/b] kleinste Burg des Emirs. Man sieht, dass sehr viele Wirtschaftsgebäude außerhalb stehen müssen, was insbesondere für Waffenmacher und Bäcker nicht optimal ist. Dafür profitiert die Burg von günstigeren Baukosten und sich überlagernden Feuerbereichen der drei kompakt stehenden großen Türme. Diese sind und bleiben aber auch die Schwachstelle jeder Emir-Burg: einmal durchbrochen, ist der Weg zum Bergfried frei. Insgesamt ist diese Burg eher schwach.
Im Juli 1186 werfen Wir den ersten Blick auf die aktuelle Stärkeverteilung:
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Die beiden Nizare haben ihr Geld ausgegeben, der Sultan hat noch etwas übrig, Sheriff und Emir wirtschaften und und der Abt… plant schon den nächsten Anbau am Geldspeicher.
Währenddessen zeigt der Sheriff, dass er auch Katapultkarawanen losschicken kann, und demoliert die Burg des „Unbemerkten“ äußerst gründlich:
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Die Position am Kartenrand ist dabei gut gewählt und schwierig für den Nizar zu bereinigen, was ihm aber schließlich nach einiger Zeit gelingt.
Der Abt rückt unterdessen zum nächsten Angriff aus. Der Sultan soll das Ziel sein:
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Doch die Bogenschützen von Emir und Sultan lassen die Mönche wie die Fliegen fallen. Da braucht es noch mehr Masse für einen Durchbruch:
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Anschließend treffen sich die Armeen des Sultans und des „Schnellen“ auf dem Schlachtfeld, was dazu führt, dass niemand wirklich etwas erreicht.
Die Armee des Emirs tritt zeitgleich zum Angriff auf den Abt an, was zumindest etwas „Blechschaden“ an der Burg verursacht, aber keine echte Gefahr darstellt.
Der nächste Angriff des Abts wird von des Emirs Schwertkämpferpatrouillen aufgeräumt, bevor er richtig begonnen hat:
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Trotz des dauernden Bombardements durch Störkatapulte kann der Sheriff bei Oertys Nizar mit seiner Armee keinen Durchbruch erzielen, dazu ist diese einfach noch nicht zahlreich genug:
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Erschwerend kommt hinzu, dass er nur die schwachen Sklaven zum Ausheben des Burggrabens eingeteilt hat, diese jedoch im Pfeilhagel fallen wie die Fliegen. Das Fernkämpfer-Kontingent des Angriffs bleibt jedoch noch auf dem Feld, und wird dem Nizar das Leben schwer und den Zugang zur Oase noch schwerer machen:
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Die Kehrseite der Medaille ist, dass der Sheriff nun keine neue Angriffsarmee aushebt, bis diese Armbrustschützen genügend dezimiert wurden. Damit wird seine ohnehin langsame Angriffsfolge noch weiter verzögert.
Den nächsten Akzent setzt Kardinalinfants Nizar, als er mit einer ansehnlichen Menge an Meuchelmördern gegen den Sultan ausrückt:
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Das Torhaus ist schnell eingenommen, und die Meuchelmörder strömen herein. Die Garde des Sultans stellt sich ihnen entgegen:
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Und zwar mit Erfolg! Feuerwerfer und Schützen tun das Ihre dazu, und der Angriff kann abgewehrt werden:
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Wenig darauf folgt ein Angriff des Emirs auf den Abt:
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Die berittenen Bogenschützen haben das Fernkämpferduell verloren (allerdings mit dem Erfolg, immerhin einen Turm frei gekämpft zu haben – wir erinnern uns, in diesem Format mit vielen Starttruppen werden die Männer auf den Mauern meistens erst dann nachrekrutiert, wenn ihre Anzahl unter den normalen Wert der jeweiligen Burg sinkt!).
Nun testen die Schwertkämpfer die Nahbereichsabwehr:
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Diese ist recht solide, allerdings stellt sich der freigekämpfte Turm als Schwachstelle heraus, wo die Angreifer noch eine Weile für Unruhe sorgen:
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Doch auch dies wird schließlich vom Abt bereinigt. Jedoch ist das Torhaus des Abtes aktuell sehr mitgenommen, und könnte ein Schwachpunkt beim nächsten Angriff werden.
Und so kommt es auch beim nächsten Angriff des Emirs im August 1196. Jedoch zeigt die Stärkeübersicht, dass er sich gerade einen schlechten Zeitpunkt ausgesucht hat, denn der Abt hat eine große Armee zuhause versammelt, und ist somit kein leichtes Ziel:
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Und so wird zwar das Tor durchbrochen, aber weiter kommen die Mannen des Emirs dann auch nicht:
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Den folgenden Angriff des Abts auf den Sultan brauchen Wir nicht zu zeigen, da er deutlichst in die Hose geht – sich vor der Burg des Emirs zu sammeln, ist eben nicht der beste Plan… :rolleyes:
Danach wiederholen sich die Ereignisse gefühlt sehr stark – ein Angriff des „Unbemerkten“ trifft auf dem Schlachtfeld die Armee des Sheriffs, und die Truppen neutralisieren sich gegenseitig, wobei die Schützen des Sheriffs die Kontrolle über die Oase behalten.
Die Truppen des „Schnellen“ überwinden das Torhaus des Sultans erneut mit Leichtigkeit, nur um von dessen Leibgarde wieder hinaus geworfen zu werden. Solange der Sultan seine Truppen daheim hat, scheint doch mehr nötig zu sein als Meuchelmörder. Und zum Abschluss darf der Emir nochmal beim Abt ran, also, zumindest an dessen Burg. Schäden am Gemäuer, doch das Gelübde hält!
Wir machen einen Sprung von knapp 10 Jahren nach vorn: im Oktober 1207 kommt es dazu, dass sich die Truppen von Oertys Sultan und Kardinalinfants Nizar auf dem freien Feld begegnen. Zunächst müssen darunter vor allem die Bogenschützen des Sultans leiden:
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Doch auch der Rest der Armee wird überwältigt, während sich schon ein Trupp Vermummter in Richtung des Torhauses aufmacht:
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Dieses ist schnell entriegelt, mittlerweile haben die Angreifer da wohl Übung bekommen. Während die ersten Angreifer auf dem Burghof schon mit fliegenden Feuertöpfen empfangen werden, erklettert eine zweite Gruppe die Mauer an der gegenüberliegenden Seite:
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Und obwohl viele Angreifer im Feuer umkommen, gelingt es einer stattlichen Anzahl, auf den Bergfried zu drängen, wo sie zuerst die Feuerwerfer ausschalten, welche ihnen so viele Probleme bereitet haben:
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Und dann muss schon der Sultan selbst den Säbel von der Wand holen, um sich seiner Haut zu wehren… irgendwie scheint diesmal seiner Leibwache etwas in den Ayran getan worden zu sein, jedenfalls stehen die größtenteils nur rum und schauen zu! :eek:
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Doch nachdem sich der Staub gelegt hat, ist es der Sultan, der noch steht, inmitten seiner phlegmatischen Wachsoldaten.
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Er hat es halt immer noch drauf! :cool: Zur Feier des Tages befiehlt der Sultan die Ausrichtung eines Festmahls, und einem Berater, der anmerken wollte, dass es keine Möglichkeit gebe, die verlorenen Feuerwerfer neu zu rekrutieren, wurde eine Lammhaxe in die Hand gedrückt, gemeinsam mit dem Hinweis, er solle sich mal locker machen.
Während man in der Burg des Sultans schmaust, wird der Abt vom Emir angegriffen, was jedoch keine bleibenden Schäden hinterlässt. Dafür rückt der Abt seinerseits wieder aus, und sammelt sich für einen Angriff auf den Sultan:
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Zum Glück für den Sultan nehmen die Schützen des Emirs bereits einen guten Teil der Angreifer raus, bevor sie die Burg erreichen…
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… und der Sultan selbst war auch nicht untätig, und hat neue Soldaten einberufen. Diese können den Durchbruch der Mönche dann auch schnell abriegeln:
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Zwischendurch werden Wir Zeuge eines seltenen Spektakels: der Sheriff greift an!
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Doch gegen die Burg des Nizar muss er sich etwas mehr bemühen. Die Zugbrücke konnte zerstört werden, das war es dann aber auch:
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Der Nizar ersetzt diese dann auch zeitnah, so dass er nicht eingesperrt wird.
Fast hätten Wir verpasst, was sich gleichzeitig auf der anderen Seite der Karte abspielt: Kardinalinfants Nizar wird ist gekommen, um zu beenden, was er begonnen hat… und der Sultan hat das Loch in der Mauer, welches die Mönche hinterlassen haben, noch nicht repariert! :eek:
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Ein einzelner Feuerwerfer des Sultans ist noch übrig, der muss es jetzt retten:
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Doch schon dringen die Meuchelmörder auf den Bergfried, leicht angesengt zwar, aber dennoch zahlreich:
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Und diesmal sind es einfach zu viele. Der Sultan wird überwältigt:
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Und so scheidet der sympathischste Burgherr dieses Schlachtfelds aus – wobei man sagen muss, dass er länger durchgehalten hat, als Wir gedacht hätten. Der „Schnelle“ schickt eine Bekennerbotschaft:
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Damit ist Team Oerty nun in Unterzahl. Können Emir und Nizar das Ruder noch herum reißen?
Der Emir versucht es gleich mal:
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Aufgrund der Nähe zum Abt helfen sogar die berittenen Bogenschützen im Angriff, die der Emir sonst immer hinten behält bis die Burg offen ist:
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Man sieht, dass von den anfänglich reichlich vorhandenen Bogenschützen kaum noch etwas übrig ist. Allgemein, Abt, wo sind deine Truppen?
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Das verheißt nichts Gutes…
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Und auch wenn hier und da noch ein Pechgraben gezündet werden kann: das Torhaus ist durchbrochen!
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Die Mönche rennen gefühlt kopflos durch die Abtei, während die gepanzerten Truppen des Emirs unerbittlich in den Burghof drängen:
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Auch die herbeigeeilten Bogenschützen des Nizar können das Blatt nicht mehr wenden, der Emir gleicht die Unterzahl mit seinem wuchtigen Gegenangriff wieder aus:
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Man beachte die Menge an Gold, die der Emir dabei erbeuten konnte. Der Abt ist eben wie ein dickes Sparschwein, wenn man es knacken kann, dann winkt reiche Beute. Die Siegesnachricht des Emirs könnte man dann auch mit „GG easy“ zusammenfassen:
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Damit ist die Teamstärke wieder ausgeglichen. Sicherlich ist der Emir nun der reichste Fürst, nachdem er den Abt geplündert hat…?
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Äh… alles klar, die Steuereintreiber des Sheriffs machen offenbar Überstunden. Mal sehen, ob er diesen Wohlstand auch auf‘s Feld bringen kann, oder ob er letztlich, genau wie der Abt, nur die Schatzkammern der Gegner füllt.
Zwei Jahre später, im Oktober 1214, greift Oertys Nizar den Sheriff an, läuft dabei aber geradewegs in die vom letzten Angriff übrig gebliebenen Armbrustschützen:
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Daher ähnelt die Aktion auch mehr einem Erschießungskommando als einem Angriff. Sie zeigt aber auch den Grund, warum der Sheriff so viel Gold ansammeln kann: solange die Armbrustschützen vom vorigen Angriff noch draußen stehen, „läuft“ sein Angriff noch, und solange rekrutiert er keine neue Angriffsarmee, was natürlich viel Geld spart. Sinnvoll ist es aber eher nicht, denn so wird die Skalierung der Angriffsstärke deutlich verlangsamt.
Etwa ein Jahr später gibt es einen Angriff des anderen Nizar auf den Emir zu verzeichnen:
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Man sieht, dass es schon echt viele Meuchelmörder sind – bald können sie die Burg des Emirs komplett einkreisen! Nachdem eine Bresche geschlagen ist, können die Truppen des Emirs die Angelegenheit jedoch schnell bereinigen:
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Sollte der Emir jedoch einmal unvorbereitet erwischt werden, kann es auf diese Art auch ganz schnell vorbei sein…
Im Februar 1217 rückt der Emir gegen den Sheriff vor:
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Die Angreifer durchbrechen den schwachen äußeren Ring ohne Probleme, doch der Sheriff ist in seine Buchhaltung vertieft…
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Doch der Emir ist nicht der gewiefteste Feldherr, und schickt seine Truppen hinten um die Burg des Sheriffs herum… ein Phänomen, welches wir bereits aus anderen Partien kennen. Und wir wissen auch, was dann passiert…
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Die ganze Armee ist in Rauch aufgegangen, und der Sheriff kann durchatmen.
Der nächste Angriff des „Schnellen“ Nizar auf den Emir verläuft genau wie der vorherige – der Emir hat genügend Truppen zuhause, und bereitet den Meuchelmördern einen geharnischten Empfang.
Kann es sein Vetter von der anderen Seite besser? Im August 1224 greift „Der Unbemerkte“ den Sheriff an:
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Eines der kleinen Torhäuser im äußeren Ring wird schnell erobert, doch ein Großteil der Truppen nimmt wieder den Weg hinten herum…
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… mit vorhersehbarem Ausgang. Allerdings hat der Einfall der Gegner in den „Stadtbezirk“ der Burg zu einem kompletten Wirtschaftsausfall geführt:
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Und, was noch viel bedenklicher ist: der Emir kommt direkt hinterher!
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Auch diesmal gehen die Truppen hinten herum, doch der Pechgraben wurde noch nicht wieder erneuert. Die Feuerwerfer sind zwar immer noch eine Gefahr, können aber nicht das Ganze Gebiert abdecken:
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So nimmt die Burg des Sheriffs deutlichen Schaden, während sich die Reihen der Angreifer langsam lichten. Zum Schluss zerschießen die Katapulte noch das innere Torhaus, was zu einem Ansturm der berittenen Bogenschützen führt:
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Allerdings sind alle Nahkämpfer der Angriffsarmee bereits hinüber, weshalb dies keine größeren Probleme mehr verursacht. Der Sheriff hat also überlebt, und mit mehr als genug Gold, um sich wieder aufzubauen:
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Im Vergleich dazu stehen die anderen blank da, sogar der Emir hat sein Beutegold mittlerweile aufgebraucht. Dreht sich jetzt das Momentum der Partie?
Zumindest ist jetzt die andere Seite mit Angriffen dran. Der Sheriff versucht sich ein Jahr später erneut am Nizar, mit ähnlich wenig Erfolg wie zuvor. Danach lässt sein Teamkamerad einen Angriff auf den Emir folgen, der wieder im Nahkampf in der Burg abgeschlagen wird. Doch verlangsamt dies die Angriffsfolge des Emirs, da er Teile seiner Angriffsarmee für die Abwehr einsetzen muss.
Danach passiert eine ganze Weile nichts berichtenswertes, außer, dass der Sheriff temporär eingesperrt wird, weil sich einige Meuchelmörder für seine Schützen unerreichbar durch die Mauer arbeiten, und deswegen das Torhaus geschlossen bleibt:
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Doch die Partie dreht langsam zugunsten von Kardinalinfants Team. Dies kann man zum Beispiel daran ablesen, dass der Nizar den Emir erneut angreift, bevor dieser selbst ausrückt. Das ist ein eindeutiges Zeichen dafür, dass der Emir wirtschaftlich nicht mehr Schritt halten kann. Auch wenn dieser Angriff wieder abgewehrt wird, läuft der Nizar in der Skalierung seiner Angriffe langsam aber sicher davon.
Wir befinden uns nun im Oktober 1239, und sehen, wie ein weiterer Angriff des Emirs auf den Sheriff mit einem Himmelfahrtskommando der berittenen Bogenschützen zu Ende geht:
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Zeitgleich schwärmt eine Masse an vermummten Gestalten um die Burg des Emirs selbst aus:
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Bald ist das große Torhaus durchbrochen, und der Emir hat vergleichsweise wenig Truppen zuhause:
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Doch dann kommt der Heldenmoment des Pechbottichmanns:
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Der ganze Platz vor dem Bergfried verwandelt sich in ein Inferno. Und obwohl noch einige Nachzügler eintreffen, reicht dies aus, um den Emir noch einmal davon kommen zu lassen – ohne diese Heldentat wäre es mit Sicherheit sein Ende gewesen.
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Der nächste Angriff auf den Sheriff verläuft ähnlich wie zuvor, aber es gibt etwas Interessantes zu beobachten:
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Eine „feurige Polonaise“ auf der äußeren Mauer des Sheriffs. So etwas kommt vor, wenn Meuchelmörder beim Klettern auf die Mauer durch Feuerschaden sterben – die Sterbe-Animation ist an den Punkt vor der Mauer gebunden, aber die Meuchelmörder sind bereits oben. Darum suchen diese brennenden Leichen nun den kürzesten Weg zurück zu ihrem vorgesehenen „Sterbeplatz“, wobei sich das manchmal eine Weile hin zieht, wenn z.B. alle Torhäuser gerade geschlossen sind :D
Im August 1246 attackiert der Sheriff erneut Oertys Nizar, wobei er zum ersten Mal irgend eine Art von signifikantem Schaden anrichten kann:
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Dabei entsteht dieser Schaden nicht durch den Frontalangriff, sondern durch das fortgesetzte Bombardement durch Katapulte, und die daraus resultierende Zerstörung des Torhauses mit zeitweiligem Lahmlegen der Außenwirtschaft.
Direkt im Anschluss brandet wieder eine Welle von Meuchelmördern gegen die Burg des Emirs:
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Und der Emir begeht einen kapitalen Fehler: er schickt seine Armee zum Angriff, während er selbst attackiert wird:
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Nur eine kleine Haustruppe bleibt auf dem Bergfried zurück. Und obwohl eine guter Teil der Meuchelmörder von den ausrückenden Schwertkämpfern erwischt wird, kann der Rest weitgehend unbehelligt in die Burg einfallen:
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Und diesmal ist auch kein heldenhafter Pechbottichmann zur Stelle, und der Emir muss sich geschlagen geben:
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An der Stelle mussten Wir eine Pause beim Durchlauf der Partie einlegen, weshalb uns hier die Botschaften der KI-Lords fehlen. Aber vielleicht erinnert sich der ein oder andere Leser ja noch an die Mutter des Emirs und ihre Ratschläge ;)
In jedem Fall hat Kardinalinfants Team nun den eindeutigen Vorteil, und es ist ihre Partie… sie müssen sie nur noch gewinnen!
Im Sommer 1253 kommt es dann zum ersten Angriff von Nazir gegen Nazir:
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Doch, wie die geneigten Leser sicherlich wissen, können Meuchelmörder keine Burggräben ausheben. Deswegen begnügen sich diejenigen, die nicht vor der Zugbrücke abgeschossen werden, oder in Mörderlöcher fallen, damit, die Außenwirtschaft des „Unbemerkten“ zu demolieren:
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Das geschieht dann auch recht gründlich: keine einzige Farm hat überlebt. Aber noch gibt es im Hinterland von Oertys Nizar einige Bäume, so dass er sich das Holz zum Wiederaufbau besorgen kann:
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Der nächste Angriff von Kardinalinfants Nizar im Frühjahr 1261 fällt dann sogar mit dem Angriff des Sheriffs zusammen:
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Allerdings setzt der Sheriff nur Sklaven zum Ausheben des Burggrabens ein…
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… und das funktioniert ungefähr so gut, wie man erwarten würde. Jeder Schuss ein Treffer. Dafür wird die Außenwirtschaft wieder komplett abgerissen, und Oertys Nizar ist mittlerweile offiziell pleite:
[img]https://up.picr.de/51319388go.jpg[/img]
Trotzdem kommt er im Jahr 1274 noch einmal zum Angriff gegen den Sheriff, seine Truppen verpuffen allerdings wieder im Pechgraben der Burg.
Der Gegenangriff des Sheriffs kann immerhin einen Achtungserfolg landen, und mit konzentriertem Katapultbeschuss einen der großen Türme zerstören:
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Allerdings reichen auch die Bogenschützen auf den verbleibenden Stellungen aus, um die unglückliche Sklavenschaar des Sheriffs abzuschießen:
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Wenn er seine Streitkolbenkämpfer zum Graben schicken würde, dann sähe das ganz anders aus… :rolleyes:
Die folgenden Jahre ziehen sich in die Länge. Die Muster der Angriffe wiederholen sich – die Truppen des „Unbemerkten“ verbrennen regelmäßig im Feuergraben des Sheriffs, und das andere Team scheitert kläglich beim Zuschütten des Burggrabens. Im Jahr 1292 sieht es sogar so aus, als hätte sich Oertys Nizar wieder stabilisiert . Die Wirtschaft läuft jedenfalls!
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Und obwohl die Angriffe des „Schnellen“ Nizar mittlerweile so zahlreich geworden sind, dass sich die Truppen beim Ausmarsch am Bergfried stauen…
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… nützen selbst insgesamt ca. 600 Angreifer nichts, wenn 580 davon keinen Graben zuschütten können. :facepalm:
So langsam beginnen Wir auf das Datum zu schielen… man erinnere sich, sollte das Spiel das Jahr 1350 erreichen, wird es als Unentschieden gewertet! Mitterweile sind es nur noch 36 Jahre bis dahin… doch Kardinalinfants Team hat wieder das Momentum. Da es mittlerweile so lange dauert, bis alle Angreifer vor seine Burg kommen und sich abschießen lassen, bleibt die Zugbrücke von Oertys Nizar praktisch rund um die Uhr geschlossen, und die Außenwirtschaft ist effektiv lahmgelegt. Daher ist er mittlerweile wieder pleite:
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(Das obige Bild zeigt den Stand kurz nachdem die letzten Angreifer abgewehrt wurden.)
Tatsächlich scheint sich der Nizar davon nicht mehr recht erholen zu können, denn er hat weder Holz noch Gold… und auch keine Arbeiter mehr, da seine Beliebtheit im Keller ist. Es dauert bis ins Jahr 1319, dass er wieder eine einzelne Getreidefarm errichten kann…
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… nur damit der Sheriff sie prompt wieder abreißt.
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Nichtsdestotrotz müsste man ihn nicht nur wirtschaftlich, sondern auch militärisch klein kriegen, und das scheint nicht ganz so einfach (Symbolbild, Dez. 1322):
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Und während der Sheriff die Marke von 500.000 Gold auf dem Konto überschritten hat, beginnt Oertys Nizar damit, seine Innenweirtschaft abzureißen, was immer ein untrügliches Zeichen des Niedergangs ist.
Den Angriff des Sheriffs im Sommer 1339 kann er zwar noch abwehren, aber mittlerweile hat er auch seine zweiten großen Turm eingebüßt:
[img]https://up.picr.de/51319397qs.jpg[/img]
Man sieht auch, dass der Nizar mittlerweile keine eigenen Sklaven mehr hat, die den Burggraben wiederherstellen könnten, wenn er an einzelnen Stellen zugeschüttet wird. Zusammen mit der deutlich verringerten Anzahl an Bogenschützen bietet dies eine realistische Chance für Kardinalinfants Team, doch noch durchzubrechen!
Doch die Uhr tickt, und der Sheriff hat seine Sklaven bereits verbraucht. Zwei Feuerballisten sind nun damit beschäftigt, die Burg zu beschießen:
[img]https://up.picr.de/51319398nk.jpg[/img]
… es ist Juni 1342. Der „Schnelle“ sammelt sich zum Angriff.
[img]https://up.picr.de/51319402pb.jpg[/img]
Jetzt oder nie – wenn der Burggraben jetzt nicht überwunden werden kann, werden sie es nicht mehr rechtzeitig schaffen! Auch im Bild: die „Reste“ der Sheriff-Armee. Wenn ein Zugang hergestellt ist, werden sich diese in Bewegung setzen und zum Bergfried stürmen.
Die Sklaven sind am Graben:
[img]https://up.picr.de/51319403ke.jpg[/img]
Von den hinteren Beobachtungstürmen schießen noch Bogenschützen! Plötzlich beschließt ein Teil der Sklaven, die Position zu wechseln! :wirr:
[img]https://up.picr.de/51319404oa.jpg[/img]
Und dann ist es vorbei...
[img]https://up.picr.de/51319405hl.jpg[/img]
Die beiden Angriffsarmeen stehen sich die Beine in den Bauch und haben keine Aufgabe mehr.
[img]https://up.picr.de/51319406fs.jpg[/img]
Anfang 1344 zieht der Sheriff seine Armee in die Burg zurück, der Nizar folgt seinem Beispiel im Dezember 1346.
Uns bricht langsam der Schweiß aus, hier doch ein Unentschieden verkünden zu müssen… Regeldiskussionen mit dem werten Kardinalinfant wären quasi unvermeidlich! :uhoh:
Wir formulieren im Kopf schon eine Gegenrede, als Wir bemerken, dass sich auf dem Schlachtfeld etwas tut. Der Sheriff ist zurück!
[img]https://up.picr.de/51319407tt.jpg[/img]
Wir schreiben Oktober 1347 – das war echt schnell, gerade für den Sheriff. Aber klar, er hat im Angriff quasi nichts verloren als seine Sklaven, und eine Hand voll Streitkolbenkämpfer. Das ist natürlich schnell nachrekrutiert.
Im Dezember 1347 schreiten die Sklaven zur Tat:
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Und es sind deutlich mehr als beim Nizar! Wir hoffen und bangen, doch im Februar 1348 steht fest: dieser eine Sklave könnte der Held sein:
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Der Weg ist frei! Der „Unbemerkte“ lässt seine Meuchelmörder ausschwärmen, um die restlichen Sklaven abzufangen, doch kommt ihnen direkt eine Sturmangriff der Streitkolbenkämpfer entgegen!
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Und während diese Truppen aufeinanderprallen, folgen nicht weniger als 700 gelbe Meuchelmörder!
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Und obwohl die Verteidiger selbst noch auf knapp 200 Mann kommen, werden sie einfach hinweggefegt wie trockenes Laub im Sturm.
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Und tatsächlich sind es die Streitkolbenkämpfer des Sheriffs, die den Nizar im April 1348, also ein Jahr und sieben Monate vor Ablauf der Frist, schlussendlich in die Knie zwingen:
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Und nachdem dieser sich wortgewandt vom Leben verabschiedet hat, zwirbelt sich der Sheriff zufrieden den Bart, als wäre das alles kein schweißtreibendes Foto-Finish gewesen… :rolleyes:
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Und damit siegt Team Kardinalinfant doch noch auf Schlachtfeld B, mit 3 überwundenen Gegnern gegenüber einem eigenen Verlust.
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Was für ein Spiel. Über 1.400 Screenshots haben Wir aufgenommen, von denen es dann 117 tatsächlich in diesen Bericht geschafft haben. Lang genug hat es gedauert – zwischen dem Ausspielen der Partie und dem Veröffentlichen des Berichts liegen grob 1,5 Jahre. Mittlerweile ist die Definitive Edition von Stronghold Crusader heraus gekommen! :D
Aber bevor Wir hier abschweifen, gibt es noch die Statistiken zu bewundern:
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Bei so einem langen Spiel sind die Zahlen natürlich beeindruckend, besonders bei den KIs, die bis zum Schluss dabei waren. Man sieht auch deutlich, wie der andauernde Druck die Wirtschaftsleistung von Oertys Nizar gemindert hat. Der Sheriff kommt auf über eine Million erwirtschaftetes Gold, und wenn der Abt so lang gelebt hätte, hätte er das sicher noch übertroffen. Kardinalinfant hat hier wirklich Dagobert Duck und MacMoneysac in ein Team gesteckt :D Sein Nizar hat außerdem die Marke von 10.000 ausgehobenen Truppen geknackt, während Oertys Nizar im Abwehrkampf sogar über 12.000 erledigt hat. Was sollen wir dazu noch sagen. Es gab keine Ausreißer und keine größeren Bugs, die KIs haben funktioniert wie von Uns erwartet, und auch das Ergebnis entspricht in etwa den Erwartungen, die wir vor 1,5 Jahren am Anfang dieses Berichts nieder geschrieben haben ;) Wir hoffen, die Leserschaft erfreut es, und vielleicht schaut ja sogar der werte Kardinalinfant mal wieder in diesen heilgen Hallen vorbei, wenn er erfährt, dass er einen Sieg verbuchen kann :D
Er erhält dafür 3 Siegpunkte (einen pro Schlachtfeld, plus einen für den Gesamtsieg), während der werte Oerty trotz eines sehr guten und knappen Kampfes auf beinen Schlachtfeldern leer ausgeht. So ist das leider manchmal, aber Kopf hoch, es gibt noch mehr Kämpfe zu gewinnen.
Damit verbleiben für Spieltag 4 der Liga noch die Matches preusse vs Iche_Bins sowie Ritter Kunz vs Witold Pilecki auszutragen. Wir werden hier keinerlei Versprechungen machen, wann oder wie das stattfindet. Aber eventuell machen wir ein oder zwei Partien davon wieder als Video – das geht dann auch schneller, als AAR zu schreiben :ditsch:
Disclaimer: Bei diesem AAR steht die KI nur auf dem Schlachtfeld. ;)