Die Herren der Wüste - Saison 2 der SI-Teamliga zu Stronghold Crusader

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Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Die Herren der Wüste - Saison 2 der SI-Teamliga zu Stronghold Crusader

von Oerty » Mo 21.09.2026, 22:52

Welch Epische Schlacht wurde geschlagen!
Werter Ritter Kunz, wir sind von dieser Schlacht begeistert wie selten von einer. Der Knappe Ausgang zum Schluss, Herrlich! Danke dafür.

von Ritter Kunz » Mo 21.09.2026, 11:12

Werte Regenten, Wir präsentieren nach langer Wartezeit Schlachtfeld B der Partie Kardinalinfant vs Oerty. Wir haben die Schlacht schon vor Längerem ausgespielt, allein die Lust am Schreiben hat Uns für eine Weile verlassen. Nach einigen kurzen Versuchen, wo Wir ein paar Absätze geschrieben haben, um dann wieder monatelang zu pausieren, haben Wir Uns endlich hingesetzt, und das Ding durchgezogen :) Falls der Stil also etwas inkonsistent wirkt: verzeiht Uns bitte. Zur Erinnerung: Auf Schlachtfeld A hatte Kardinalinfants Team gewonnen. Auf dem Feld war es nicht knapp, aber am Aufstellungstisch schon – Oerty hatte definitiv Siegchancen. Nun sehen Wir, welche Formation die Feldherren auf B ins Rennen schicken:

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Das Team des werten Oerty startet auf der oberen Hälfte der Karte in den kalten Farben, und besteht aus den „Drei von der Oase“ – Sultan, Emir und Nizar. Des werten Kardinalinfants Recken starten im unteren Kartenteil in warme Farben gewandet, mit Nizar, Abt und Sheriff als Fürsten.
Dieses Aufeinandertreffen ist ebenfalls auf den ersten Blick recht ausgeglichen, wobei der Emir etwas stärker und der Sultan etwas schwächer antritt, als der Rest der KIs. Somit wird wieder viel auf das Timing ankommen, und auf die Angriffspräferenzen. Der Nizar greift den nächsten Fürsten an, d.h. hier wird es für Oerty darauf ankommen, wie lang der Sultan standhalten kann, und ob der Emir genug Zeit bekommt, den Abt aus dem Spiel zu nehmen (der sein Gold gern für sich behält und darum den Emir magisch anziehen wird). Am Ende wird es auf den Sheriff ankommen, als wie stark sich diese Wundertüte entpuppt. Insgesamt sehen Wir leichte Vorteile bei Team Kardinalinfant, einfach weil Oertys gesamtes Team sich sehr schwer gegen Burggräben tun wird. Aber auch Oerty hat einen Nizar, also ist sogar ein Unentschieden im Rahmen des Möglichen.

Wir starten direkt ins Spiel, die ersten zwei Jahre sind mit Aufbau der Burgen vergangen, und der Abt von Stirling ist so gut wie fertig damit, nur ein wenig Burggraben fehlt noch:

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Die Burgen des Abts unterscheiden sich ja hauptsächlich in der Anzahl der Türme, wirtschaftlich sind sie nahezu identisch. Hier sehen wir eine Variante mit vier Türmen an den Seiten, wobei die rechten Türme eher zur Front orientiert sind. Diese Burg ist eher durchschnittlich, allerdings fällt die Vielzahl an Bogenschützen auf. Die kommen von der in dieser Runde aktivierten Option mit erhöhten Starttruppen, nicht von der Burg selbst.

Der Abt rückt auch direkt zum ersten Angriff aus und trifft dort auf Truppen des Emirs:

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Auch eine Armbrustschützenpatrouille des Sheriffs ist vor Ort, und es entspinnt sich ein längeres Feuergefecht, wobei am Ende alle Truppen von Abt und Sheriff abgeschossen wurden, aber auch nur noch drei berittene Schützen kampffähig sind:

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Dann schauen Wir Uns mal die Burg des Sultans Abdul an: rund, zwei Beobachtungstürme an den Seiten, Torhaus nach hinten. Soweit so gut, auch der Kornspeicher steht innen, Meuchelmörder an den Mauern… Moment, was?

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Die Truppen des von Nizar, „dem Schnellen“ haben sich von Uns unbemerkt herangepirscht und… hacken auf die Wälle ein… *seufz*
Die Kletterhaken bleiben wieder ungenutzt. Aber ok, so überlebt der Sultan etwas länger, denn obwohl die Meuchelmörder durchbrechen, werden sie von den Haustruppen des Sultans schnell nieder geworfen:

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Dann schauen Wir zum anderen Nizar rüber, „Dem Unbemerkten“, der für Team Oerty kämpft. Hier ist die Burg, oder besser gesagt der Pool, auch schon fertig:

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Der Burgen-Kenner sieht: es handelt sich hier um die kleinste Burg des Nizar, mit Torhaus nach vorn. Diese hat den Vorteil von relativ kurzen Laufwegen (für Nizar-Verhältnisse) und einem schnelleren Aufbau, kann allerdings keine so massive Wirtschaftskraft vorweisen wie die größeren Varianten. Ebenfalls besteht hier das Risiko, dass der Nizar eingesperrt werden könnte, falls das vordere Torhaus blockiert oder zerstört wird. Dennoch ist diese eine der Top 3 – Burgen des Nizar, zumindest in Unseren Augen.

Weiter geht es mit dem Sheriff von Nottingham, der ebenfalls fertig gebaut hat:

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Auch hier das gewohnte Bild: die „Stadt“ liegt an der Front, dem Gegner zugewandt, während sich die Festung des Sheriffs dahinter versteckt. Ganze 18 Waffenproduktionen sind hier aufgestellt, und es gibt zwei Zugänge zum vorderen Bereich. Man erkennt hier auch gut, wie der Sheriff von den erhöhten Starttruppen profitiert – Türme und Tore sind gut bemannt. Diese Burg des Sheriffs ist durchschnittlich bis gut, würden Wir sagen. Es gibt wirtschaftlich stärkere, aber das zweite Torhaus gleicht einiges aus.

Als nächstes ist die Burg des gelben Nizar dran, und hier können Wir es kurz machen:

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Denn hier haben Wir die gleiche Burg wie diagonal gegenüber, lediglich gedreht – so bleibt die Vorderseite auch die Vorderseite. Gut, hier sind die Karten für die Teams ausgeglichen verteilt.

Es folgen einige Angriffe – Nizar auf Sheriff, Sultan auf Nizar, Sheriff auf Nizar, und schließlich Emir auf Abt. Dieser letzte kommt auch am weitesten, er erreicht nämlich immerhin die Mauern :D

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Als nette Dreingabe erwischt er so auch die Störkatapulte des Abts und kann diese abfangen. Dies ist gleichzeitig auch der größte Erfolg dieses Angriffs.
Schauen Wir nun zuletzt noch die Burg des Emirs an:

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Hier haben Wir eine der kleinsten, wenn nicht sogar die kleinste Burg des Emirs. Man sieht, dass sehr viele Wirtschaftsgebäude außerhalb stehen müssen, was insbesondere für Waffenmacher und Bäcker nicht optimal ist. Dafür profitiert die Burg von günstigeren Baukosten und sich überlagernden Feuerbereichen der drei kompakt stehenden großen Türme. Diese sind und bleiben aber auch die Schwachstelle jeder Emir-Burg: einmal durchbrochen, ist der Weg zum Bergfried frei. Insgesamt ist diese Burg eher schwach.

Im Juli 1186 werfen Wir den ersten Blick auf die aktuelle Stärkeverteilung:

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Die beiden Nizare haben ihr Geld ausgegeben, der Sultan hat noch etwas übrig, Sheriff und Emir wirtschaften und und der Abt… plant schon den nächsten Anbau am Geldspeicher.

Währenddessen zeigt der Sheriff, dass er auch Katapultkarawanen losschicken kann, und demoliert die Burg des „Unbemerkten“ äußerst gründlich:

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Die Position am Kartenrand ist dabei gut gewählt und schwierig für den Nizar zu bereinigen, was ihm aber schließlich nach einiger Zeit gelingt.

Der Abt rückt unterdessen zum nächsten Angriff aus. Der Sultan soll das Ziel sein:

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Doch die Bogenschützen von Emir und Sultan lassen die Mönche wie die Fliegen fallen. Da braucht es noch mehr Masse für einen Durchbruch:

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Anschließend treffen sich die Armeen des Sultans und des „Schnellen“ auf dem Schlachtfeld, was dazu führt, dass niemand wirklich etwas erreicht.
Die Armee des Emirs tritt zeitgleich zum Angriff auf den Abt an, was zumindest etwas „Blechschaden“ an der Burg verursacht, aber keine echte Gefahr darstellt.

Der nächste Angriff des Abts wird von des Emirs Schwertkämpferpatrouillen aufgeräumt, bevor er richtig begonnen hat:

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Trotz des dauernden Bombardements durch Störkatapulte kann der Sheriff bei Oertys Nizar mit seiner Armee keinen Durchbruch erzielen, dazu ist diese einfach noch nicht zahlreich genug:

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Erschwerend kommt hinzu, dass er nur die schwachen Sklaven zum Ausheben des Burggrabens eingeteilt hat, diese jedoch im Pfeilhagel fallen wie die Fliegen. Das Fernkämpfer-Kontingent des Angriffs bleibt jedoch noch auf dem Feld, und wird dem Nizar das Leben schwer und den Zugang zur Oase noch schwerer machen:

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Die Kehrseite der Medaille ist, dass der Sheriff nun keine neue Angriffsarmee aushebt, bis diese Armbrustschützen genügend dezimiert wurden. Damit wird seine ohnehin langsame Angriffsfolge noch weiter verzögert.

Den nächsten Akzent setzt Kardinalinfants Nizar, als er mit einer ansehnlichen Menge an Meuchelmördern gegen den Sultan ausrückt:

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Das Torhaus ist schnell eingenommen, und die Meuchelmörder strömen herein. Die Garde des Sultans stellt sich ihnen entgegen:

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Und zwar mit Erfolg! Feuerwerfer und Schützen tun das Ihre dazu, und der Angriff kann abgewehrt werden:

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Wenig darauf folgt ein Angriff des Emirs auf den Abt:

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Die berittenen Bogenschützen haben das Fernkämpferduell verloren (allerdings mit dem Erfolg, immerhin einen Turm frei gekämpft zu haben – wir erinnern uns, in diesem Format mit vielen Starttruppen werden die Männer auf den Mauern meistens erst dann nachrekrutiert, wenn ihre Anzahl unter den normalen Wert der jeweiligen Burg sinkt!).
Nun testen die Schwertkämpfer die Nahbereichsabwehr:

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Diese ist recht solide, allerdings stellt sich der freigekämpfte Turm als Schwachstelle heraus, wo die Angreifer noch eine Weile für Unruhe sorgen:

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Doch auch dies wird schließlich vom Abt bereinigt. Jedoch ist das Torhaus des Abtes aktuell sehr mitgenommen, und könnte ein Schwachpunkt beim nächsten Angriff werden.

Und so kommt es auch beim nächsten Angriff des Emirs im August 1196. Jedoch zeigt die Stärkeübersicht, dass er sich gerade einen schlechten Zeitpunkt ausgesucht hat, denn der Abt hat eine große Armee zuhause versammelt, und ist somit kein leichtes Ziel:

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Und so wird zwar das Tor durchbrochen, aber weiter kommen die Mannen des Emirs dann auch nicht:

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Den folgenden Angriff des Abts auf den Sultan brauchen Wir nicht zu zeigen, da er deutlichst in die Hose geht – sich vor der Burg des Emirs zu sammeln, ist eben nicht der beste Plan… :rolleyes:

Danach wiederholen sich die Ereignisse gefühlt sehr stark – ein Angriff des „Unbemerkten“ trifft auf dem Schlachtfeld die Armee des Sheriffs, und die Truppen neutralisieren sich gegenseitig, wobei die Schützen des Sheriffs die Kontrolle über die Oase behalten.
Die Truppen des „Schnellen“ überwinden das Torhaus des Sultans erneut mit Leichtigkeit, nur um von dessen Leibgarde wieder hinaus geworfen zu werden. Solange der Sultan seine Truppen daheim hat, scheint doch mehr nötig zu sein als Meuchelmörder. Und zum Abschluss darf der Emir nochmal beim Abt ran, also, zumindest an dessen Burg. Schäden am Gemäuer, doch das Gelübde hält!

Wir machen einen Sprung von knapp 10 Jahren nach vorn: im Oktober 1207 kommt es dazu, dass sich die Truppen von Oertys Sultan und Kardinalinfants Nizar auf dem freien Feld begegnen. Zunächst müssen darunter vor allem die Bogenschützen des Sultans leiden:

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Doch auch der Rest der Armee wird überwältigt, während sich schon ein Trupp Vermummter in Richtung des Torhauses aufmacht:

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Dieses ist schnell entriegelt, mittlerweile haben die Angreifer da wohl Übung bekommen. Während die ersten Angreifer auf dem Burghof schon mit fliegenden Feuertöpfen empfangen werden, erklettert eine zweite Gruppe die Mauer an der gegenüberliegenden Seite:

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Und obwohl viele Angreifer im Feuer umkommen, gelingt es einer stattlichen Anzahl, auf den Bergfried zu drängen, wo sie zuerst die Feuerwerfer ausschalten, welche ihnen so viele Probleme bereitet haben:

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Und dann muss schon der Sultan selbst den Säbel von der Wand holen, um sich seiner Haut zu wehren… irgendwie scheint diesmal seiner Leibwache etwas in den Ayran getan worden zu sein, jedenfalls stehen die größtenteils nur rum und schauen zu! :eek:

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Doch nachdem sich der Staub gelegt hat, ist es der Sultan, der noch steht, inmitten seiner phlegmatischen Wachsoldaten.

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Er hat es halt immer noch drauf! :cool: Zur Feier des Tages befiehlt der Sultan die Ausrichtung eines Festmahls, und einem Berater, der anmerken wollte, dass es keine Möglichkeit gebe, die verlorenen Feuerwerfer neu zu rekrutieren, wurde eine Lammhaxe in die Hand gedrückt, gemeinsam mit dem Hinweis, er solle sich mal locker machen.

Während man in der Burg des Sultans schmaust, wird der Abt vom Emir angegriffen, was jedoch keine bleibenden Schäden hinterlässt. Dafür rückt der Abt seinerseits wieder aus, und sammelt sich für einen Angriff auf den Sultan:

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Zum Glück für den Sultan nehmen die Schützen des Emirs bereits einen guten Teil der Angreifer raus, bevor sie die Burg erreichen…

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… und der Sultan selbst war auch nicht untätig, und hat neue Soldaten einberufen. Diese können den Durchbruch der Mönche dann auch schnell abriegeln:

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Zwischendurch werden Wir Zeuge eines seltenen Spektakels: der Sheriff greift an!

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Doch gegen die Burg des Nizar muss er sich etwas mehr bemühen. Die Zugbrücke konnte zerstört werden, das war es dann aber auch:

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Der Nizar ersetzt diese dann auch zeitnah, so dass er nicht eingesperrt wird.

Fast hätten Wir verpasst, was sich gleichzeitig auf der anderen Seite der Karte abspielt: Kardinalinfants Nizar wird ist gekommen, um zu beenden, was er begonnen hat… und der Sultan hat das Loch in der Mauer, welches die Mönche hinterlassen haben, noch nicht repariert! :eek:

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Ein einzelner Feuerwerfer des Sultans ist noch übrig, der muss es jetzt retten:

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Doch schon dringen die Meuchelmörder auf den Bergfried, leicht angesengt zwar, aber dennoch zahlreich:

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Und diesmal sind es einfach zu viele. Der Sultan wird überwältigt:

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Und so scheidet der sympathischste Burgherr dieses Schlachtfelds aus – wobei man sagen muss, dass er länger durchgehalten hat, als Wir gedacht hätten. Der „Schnelle“ schickt eine Bekennerbotschaft:

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Damit ist Team Oerty nun in Unterzahl. Können Emir und Nizar das Ruder noch herum reißen?

Der Emir versucht es gleich mal:

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Aufgrund der Nähe zum Abt helfen sogar die berittenen Bogenschützen im Angriff, die der Emir sonst immer hinten behält bis die Burg offen ist:

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Man sieht, dass von den anfänglich reichlich vorhandenen Bogenschützen kaum noch etwas übrig ist. Allgemein, Abt, wo sind deine Truppen?

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Das verheißt nichts Gutes…

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Und auch wenn hier und da noch ein Pechgraben gezündet werden kann: das Torhaus ist durchbrochen!

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Die Mönche rennen gefühlt kopflos durch die Abtei, während die gepanzerten Truppen des Emirs unerbittlich in den Burghof drängen:

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Auch die herbeigeeilten Bogenschützen des Nizar können das Blatt nicht mehr wenden, der Emir gleicht die Unterzahl mit seinem wuchtigen Gegenangriff wieder aus:

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Man beachte die Menge an Gold, die der Emir dabei erbeuten konnte. Der Abt ist eben wie ein dickes Sparschwein, wenn man es knacken kann, dann winkt reiche Beute. Die Siegesnachricht des Emirs könnte man dann auch mit „GG easy“ zusammenfassen:

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Damit ist die Teamstärke wieder ausgeglichen. Sicherlich ist der Emir nun der reichste Fürst, nachdem er den Abt geplündert hat…?

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Äh… alles klar, die Steuereintreiber des Sheriffs machen offenbar Überstunden. Mal sehen, ob er diesen Wohlstand auch auf‘s Feld bringen kann, oder ob er letztlich, genau wie der Abt, nur die Schatzkammern der Gegner füllt.

Zwei Jahre später, im Oktober 1214, greift Oertys Nizar den Sheriff an, läuft dabei aber geradewegs in die vom letzten Angriff übrig gebliebenen Armbrustschützen:

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Daher ähnelt die Aktion auch mehr einem Erschießungskommando als einem Angriff. Sie zeigt aber auch den Grund, warum der Sheriff so viel Gold ansammeln kann: solange die Armbrustschützen vom vorigen Angriff noch draußen stehen, „läuft“ sein Angriff noch, und solange rekrutiert er keine neue Angriffsarmee, was natürlich viel Geld spart. Sinnvoll ist es aber eher nicht, denn so wird die Skalierung der Angriffsstärke deutlich verlangsamt.

Etwa ein Jahr später gibt es einen Angriff des anderen Nizar auf den Emir zu verzeichnen:

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Man sieht, dass es schon echt viele Meuchelmörder sind – bald können sie die Burg des Emirs komplett einkreisen! Nachdem eine Bresche geschlagen ist, können die Truppen des Emirs die Angelegenheit jedoch schnell bereinigen:

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Sollte der Emir jedoch einmal unvorbereitet erwischt werden, kann es auf diese Art auch ganz schnell vorbei sein…

Im Februar 1217 rückt der Emir gegen den Sheriff vor:

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Die Angreifer durchbrechen den schwachen äußeren Ring ohne Probleme, doch der Sheriff ist in seine Buchhaltung vertieft…

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Doch der Emir ist nicht der gewiefteste Feldherr, und schickt seine Truppen hinten um die Burg des Sheriffs herum… ein Phänomen, welches wir bereits aus anderen Partien kennen. Und wir wissen auch, was dann passiert…

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Die ganze Armee ist in Rauch aufgegangen, und der Sheriff kann durchatmen.

Der nächste Angriff des „Schnellen“ Nizar auf den Emir verläuft genau wie der vorherige – der Emir hat genügend Truppen zuhause, und bereitet den Meuchelmördern einen geharnischten Empfang.

Kann es sein Vetter von der anderen Seite besser? Im August 1224 greift „Der Unbemerkte“ den Sheriff an:

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Eines der kleinen Torhäuser im äußeren Ring wird schnell erobert, doch ein Großteil der Truppen nimmt wieder den Weg hinten herum…

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… mit vorhersehbarem Ausgang. Allerdings hat der Einfall der Gegner in den „Stadtbezirk“ der Burg zu einem kompletten Wirtschaftsausfall geführt:

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Und, was noch viel bedenklicher ist: der Emir kommt direkt hinterher!

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Auch diesmal gehen die Truppen hinten herum, doch der Pechgraben wurde noch nicht wieder erneuert. Die Feuerwerfer sind zwar immer noch eine Gefahr, können aber nicht das Ganze Gebiert abdecken:

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So nimmt die Burg des Sheriffs deutlichen Schaden, während sich die Reihen der Angreifer langsam lichten. Zum Schluss zerschießen die Katapulte noch das innere Torhaus, was zu einem Ansturm der berittenen Bogenschützen führt:

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Allerdings sind alle Nahkämpfer der Angriffsarmee bereits hinüber, weshalb dies keine größeren Probleme mehr verursacht. Der Sheriff hat also überlebt, und mit mehr als genug Gold, um sich wieder aufzubauen:

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Im Vergleich dazu stehen die anderen blank da, sogar der Emir hat sein Beutegold mittlerweile aufgebraucht. Dreht sich jetzt das Momentum der Partie?

Zumindest ist jetzt die andere Seite mit Angriffen dran. Der Sheriff versucht sich ein Jahr später erneut am Nizar, mit ähnlich wenig Erfolg wie zuvor. Danach lässt sein Teamkamerad einen Angriff auf den Emir folgen, der wieder im Nahkampf in der Burg abgeschlagen wird. Doch verlangsamt dies die Angriffsfolge des Emirs, da er Teile seiner Angriffsarmee für die Abwehr einsetzen muss.

Danach passiert eine ganze Weile nichts berichtenswertes, außer, dass der Sheriff temporär eingesperrt wird, weil sich einige Meuchelmörder für seine Schützen unerreichbar durch die Mauer arbeiten, und deswegen das Torhaus geschlossen bleibt:

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Doch die Partie dreht langsam zugunsten von Kardinalinfants Team. Dies kann man zum Beispiel daran ablesen, dass der Nizar den Emir erneut angreift, bevor dieser selbst ausrückt. Das ist ein eindeutiges Zeichen dafür, dass der Emir wirtschaftlich nicht mehr Schritt halten kann. Auch wenn dieser Angriff wieder abgewehrt wird, läuft der Nizar in der Skalierung seiner Angriffe langsam aber sicher davon.

Wir befinden uns nun im Oktober 1239, und sehen, wie ein weiterer Angriff des Emirs auf den Sheriff mit einem Himmelfahrtskommando der berittenen Bogenschützen zu Ende geht:

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Zeitgleich schwärmt eine Masse an vermummten Gestalten um die Burg des Emirs selbst aus:

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Bald ist das große Torhaus durchbrochen, und der Emir hat vergleichsweise wenig Truppen zuhause:

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Doch dann kommt der Heldenmoment des Pechbottichmanns:

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Der ganze Platz vor dem Bergfried verwandelt sich in ein Inferno. Und obwohl noch einige Nachzügler eintreffen, reicht dies aus, um den Emir noch einmal davon kommen zu lassen – ohne diese Heldentat wäre es mit Sicherheit sein Ende gewesen.

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Der nächste Angriff auf den Sheriff verläuft ähnlich wie zuvor, aber es gibt etwas Interessantes zu beobachten:

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Eine „feurige Polonaise“ auf der äußeren Mauer des Sheriffs. So etwas kommt vor, wenn Meuchelmörder beim Klettern auf die Mauer durch Feuerschaden sterben – die Sterbe-Animation ist an den Punkt vor der Mauer gebunden, aber die Meuchelmörder sind bereits oben. Darum suchen diese brennenden Leichen nun den kürzesten Weg zurück zu ihrem vorgesehenen „Sterbeplatz“, wobei sich das manchmal eine Weile hin zieht, wenn z.B. alle Torhäuser gerade geschlossen sind :D

Im August 1246 attackiert der Sheriff erneut Oertys Nizar, wobei er zum ersten Mal irgend eine Art von signifikantem Schaden anrichten kann:

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Dabei entsteht dieser Schaden nicht durch den Frontalangriff, sondern durch das fortgesetzte Bombardement durch Katapulte, und die daraus resultierende Zerstörung des Torhauses mit zeitweiligem Lahmlegen der Außenwirtschaft.

Direkt im Anschluss brandet wieder eine Welle von Meuchelmördern gegen die Burg des Emirs:

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Und der Emir begeht einen kapitalen Fehler: er schickt seine Armee zum Angriff, während er selbst attackiert wird:

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Nur eine kleine Haustruppe bleibt auf dem Bergfried zurück. Und obwohl eine guter Teil der Meuchelmörder von den ausrückenden Schwertkämpfern erwischt wird, kann der Rest weitgehend unbehelligt in die Burg einfallen:

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Und diesmal ist auch kein heldenhafter Pechbottichmann zur Stelle, und der Emir muss sich geschlagen geben:

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An der Stelle mussten Wir eine Pause beim Durchlauf der Partie einlegen, weshalb uns hier die Botschaften der KI-Lords fehlen. Aber vielleicht erinnert sich der ein oder andere Leser ja noch an die Mutter des Emirs und ihre Ratschläge ;)

In jedem Fall hat Kardinalinfants Team nun den eindeutigen Vorteil, und es ist ihre Partie… sie müssen sie nur noch gewinnen!

Im Sommer 1253 kommt es dann zum ersten Angriff von Nazir gegen Nazir:

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Doch, wie die geneigten Leser sicherlich wissen, können Meuchelmörder keine Burggräben ausheben. Deswegen begnügen sich diejenigen, die nicht vor der Zugbrücke abgeschossen werden, oder in Mörderlöcher fallen, damit, die Außenwirtschaft des „Unbemerkten“ zu demolieren:

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Das geschieht dann auch recht gründlich: keine einzige Farm hat überlebt. Aber noch gibt es im Hinterland von Oertys Nizar einige Bäume, so dass er sich das Holz zum Wiederaufbau besorgen kann:

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Der nächste Angriff von Kardinalinfants Nizar im Frühjahr 1261 fällt dann sogar mit dem Angriff des Sheriffs zusammen:

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Allerdings setzt der Sheriff nur Sklaven zum Ausheben des Burggrabens ein…

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… und das funktioniert ungefähr so gut, wie man erwarten würde. Jeder Schuss ein Treffer. Dafür wird die Außenwirtschaft wieder komplett abgerissen, und Oertys Nizar ist mittlerweile offiziell pleite:

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Trotzdem kommt er im Jahr 1274 noch einmal zum Angriff gegen den Sheriff, seine Truppen verpuffen allerdings wieder im Pechgraben der Burg.

Der Gegenangriff des Sheriffs kann immerhin einen Achtungserfolg landen, und mit konzentriertem Katapultbeschuss einen der großen Türme zerstören:

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Allerdings reichen auch die Bogenschützen auf den verbleibenden Stellungen aus, um die unglückliche Sklavenschaar des Sheriffs abzuschießen:

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Wenn er seine Streitkolbenkämpfer zum Graben schicken würde, dann sähe das ganz anders aus… :rolleyes:

Die folgenden Jahre ziehen sich in die Länge. Die Muster der Angriffe wiederholen sich – die Truppen des „Unbemerkten“ verbrennen regelmäßig im Feuergraben des Sheriffs, und das andere Team scheitert kläglich beim Zuschütten des Burggrabens. Im Jahr 1292 sieht es sogar so aus, als hätte sich Oertys Nizar wieder stabilisiert . Die Wirtschaft läuft jedenfalls!

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Und obwohl die Angriffe des „Schnellen“ Nizar mittlerweile so zahlreich geworden sind, dass sich die Truppen beim Ausmarsch am Bergfried stauen…

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… nützen selbst insgesamt ca. 600 Angreifer nichts, wenn 580 davon keinen Graben zuschütten können. :facepalm:

So langsam beginnen Wir auf das Datum zu schielen… man erinnere sich, sollte das Spiel das Jahr 1350 erreichen, wird es als Unentschieden gewertet! Mitterweile sind es nur noch 36 Jahre bis dahin… doch Kardinalinfants Team hat wieder das Momentum. Da es mittlerweile so lange dauert, bis alle Angreifer vor seine Burg kommen und sich abschießen lassen, bleibt die Zugbrücke von Oertys Nizar praktisch rund um die Uhr geschlossen, und die Außenwirtschaft ist effektiv lahmgelegt. Daher ist er mittlerweile wieder pleite:

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(Das obige Bild zeigt den Stand kurz nachdem die letzten Angreifer abgewehrt wurden.)

Tatsächlich scheint sich der Nizar davon nicht mehr recht erholen zu können, denn er hat weder Holz noch Gold… und auch keine Arbeiter mehr, da seine Beliebtheit im Keller ist. Es dauert bis ins Jahr 1319, dass er wieder eine einzelne Getreidefarm errichten kann…

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… nur damit der Sheriff sie prompt wieder abreißt.

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Nichtsdestotrotz müsste man ihn nicht nur wirtschaftlich, sondern auch militärisch klein kriegen, und das scheint nicht ganz so einfach (Symbolbild, Dez. 1322):

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Und während der Sheriff die Marke von 500.000 Gold auf dem Konto überschritten hat, beginnt Oertys Nizar damit, seine Innenweirtschaft abzureißen, was immer ein untrügliches Zeichen des Niedergangs ist.

Den Angriff des Sheriffs im Sommer 1339 kann er zwar noch abwehren, aber mittlerweile hat er auch seine zweiten großen Turm eingebüßt:

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Man sieht auch, dass der Nizar mittlerweile keine eigenen Sklaven mehr hat, die den Burggraben wiederherstellen könnten, wenn er an einzelnen Stellen zugeschüttet wird. Zusammen mit der deutlich verringerten Anzahl an Bogenschützen bietet dies eine realistische Chance für Kardinalinfants Team, doch noch durchzubrechen!

Doch die Uhr tickt, und der Sheriff hat seine Sklaven bereits verbraucht. Zwei Feuerballisten sind nun damit beschäftigt, die Burg zu beschießen:

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… es ist Juni 1342. Der „Schnelle“ sammelt sich zum Angriff.

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Jetzt oder nie – wenn der Burggraben jetzt nicht überwunden werden kann, werden sie es nicht mehr rechtzeitig schaffen! Auch im Bild: die „Reste“ der Sheriff-Armee. Wenn ein Zugang hergestellt ist, werden sich diese in Bewegung setzen und zum Bergfried stürmen.

Die Sklaven sind am Graben:

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Von den hinteren Beobachtungstürmen schießen noch Bogenschützen! Plötzlich beschließt ein Teil der Sklaven, die Position zu wechseln! :wirr:

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Und dann ist es vorbei...

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Die beiden Angriffsarmeen stehen sich die Beine in den Bauch und haben keine Aufgabe mehr.

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Anfang 1344 zieht der Sheriff seine Armee in die Burg zurück, der Nizar folgt seinem Beispiel im Dezember 1346.

Uns bricht langsam der Schweiß aus, hier doch ein Unentschieden verkünden zu müssen… Regeldiskussionen mit dem werten Kardinalinfant wären quasi unvermeidlich! :uhoh:

Wir formulieren im Kopf schon eine Gegenrede, als Wir bemerken, dass sich auf dem Schlachtfeld etwas tut. Der Sheriff ist zurück!

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Wir schreiben Oktober 1347 – das war echt schnell, gerade für den Sheriff. Aber klar, er hat im Angriff quasi nichts verloren als seine Sklaven, und eine Hand voll Streitkolbenkämpfer. Das ist natürlich schnell nachrekrutiert.

Im Dezember 1347 schreiten die Sklaven zur Tat:

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Und es sind deutlich mehr als beim Nizar! Wir hoffen und bangen, doch im Februar 1348 steht fest: dieser eine Sklave könnte der Held sein:

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Der Weg ist frei! Der „Unbemerkte“ lässt seine Meuchelmörder ausschwärmen, um die restlichen Sklaven abzufangen, doch kommt ihnen direkt eine Sturmangriff der Streitkolbenkämpfer entgegen!

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Und während diese Truppen aufeinanderprallen, folgen nicht weniger als 700 gelbe Meuchelmörder!

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Und obwohl die Verteidiger selbst noch auf knapp 200 Mann kommen, werden sie einfach hinweggefegt wie trockenes Laub im Sturm.

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Und tatsächlich sind es die Streitkolbenkämpfer des Sheriffs, die den Nizar im April 1348, also ein Jahr und sieben Monate vor Ablauf der Frist, schlussendlich in die Knie zwingen:

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Und nachdem dieser sich wortgewandt vom Leben verabschiedet hat, zwirbelt sich der Sheriff zufrieden den Bart, als wäre das alles kein schweißtreibendes Foto-Finish gewesen… :rolleyes:

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Und damit siegt Team Kardinalinfant doch noch auf Schlachtfeld B, mit 3 überwundenen Gegnern gegenüber einem eigenen Verlust.

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Was für ein Spiel. Über 1.400 Screenshots haben Wir aufgenommen, von denen es dann 117 tatsächlich in diesen Bericht geschafft haben. Lang genug hat es gedauert – zwischen dem Ausspielen der Partie und dem Veröffentlichen des Berichts liegen grob 1,5 Jahre. Mittlerweile ist die Definitive Edition von Stronghold Crusader heraus gekommen! :D

Aber bevor Wir hier abschweifen, gibt es noch die Statistiken zu bewundern:

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Bei so einem langen Spiel sind die Zahlen natürlich beeindruckend, besonders bei den KIs, die bis zum Schluss dabei waren. Man sieht auch deutlich, wie der andauernde Druck die Wirtschaftsleistung von Oertys Nizar gemindert hat. Der Sheriff kommt auf über eine Million erwirtschaftetes Gold, und wenn der Abt so lang gelebt hätte, hätte er das sicher noch übertroffen. Kardinalinfant hat hier wirklich Dagobert Duck und MacMoneysac in ein Team gesteckt :D Sein Nizar hat außerdem die Marke von 10.000 ausgehobenen Truppen geknackt, während Oertys Nizar im Abwehrkampf sogar über 12.000 erledigt hat. Was sollen wir dazu noch sagen. Es gab keine Ausreißer und keine größeren Bugs, die KIs haben funktioniert wie von Uns erwartet, und auch das Ergebnis entspricht in etwa den Erwartungen, die wir vor 1,5 Jahren am Anfang dieses Berichts nieder geschrieben haben ;) Wir hoffen, die Leserschaft erfreut es, und vielleicht schaut ja sogar der werte Kardinalinfant mal wieder in diesen heilgen Hallen vorbei, wenn er erfährt, dass er einen Sieg verbuchen kann :D

Er erhält dafür 3 Siegpunkte (einen pro Schlachtfeld, plus einen für den Gesamtsieg), während der werte Oerty trotz eines sehr guten und knappen Kampfes auf beinen Schlachtfeldern leer ausgeht. So ist das leider manchmal, aber Kopf hoch, es gibt noch mehr Kämpfe zu gewinnen.

Damit verbleiben für Spieltag 4 der Liga noch die Matches preusse vs Iche_Bins sowie Ritter Kunz vs Witold Pilecki auszutragen. Wir werden hier keinerlei Versprechungen machen, wann oder wie das stattfindet. Aber eventuell machen wir ein oder zwei Partien davon wieder als Video – das geht dann auch schneller, als AAR zu schreiben :ditsch:

Disclaimer: Bei diesem AAR steht die KI nur auf dem Schlachtfeld. ;)

von Witold Pilecki » Mo 29.09.2025, 09:56

Die Fürsten langweilen sich inzwischen so sehr, dass einige sogar ins Abendland pilgern, un in der Kommunalpolitik mitzumischen. So kommt es, dass der Nazir hier als "Jupp" auftretend unser neuer Bürgermeister geworden ist.

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Haben wir jetzt wenigstens gewonnen? :D

von Witold Pilecki » Di 10.06.2025, 08:14

Wir wollen Blut im Wüstensand sehen, brennende Hütten und das Gewinsel besiegter Fürsten. Lasst die Pfeile fliegen und das Pech kochen!

von Oerty » Sa 07.06.2025, 00:22

Nein, wir haben noch vor das zu sein!
Leider sind wir aufgrund des nicht besitzen dieses Spiel wohl der dem das öfters passieren wird.

von Kardinalinfant » Do 05.06.2025, 08:58

Oerty hat geschrieben:Bei der 2. Partie wischen wir euch vom Schlachtfeld!
Wartet mal...



...seid Ihr das? (auch wenn Wir Uns schon immer gefragt haben, wie das funktionieren soll, das Schwert durch Brust- und Rückenpanzer zu treiben, also sowohl materialtechnisch, als auch von der dazu notwendigen Kraft her, aber egal...) ;)

von Oerty » Mi 04.06.2025, 22:13

Ach herjee,
Wir haben unseren eigenen Bericht übersehen…..
Gratulation werter Kardinalinfant.
Bei der 2. Partie wischen wir euch vom Schlachtfeld!
Einzige Ausnahme wir Blockieren unsere Burgen mit Zelten!

Was es nicht alles gibt! :)

von Ritter Kunz » Mi 04.06.2025, 19:54

Werter Kardinalinfant, Ihr habt Uns ertappt, Uns plagt seit einigen Monaten die chronische Unlust zur Schreibtätigkeit :schande:
Aber - ob Ihr's glaubt oder nicht - heute Vormittag haben Wir Uns zum ersten Mal seit langer Zeit wieder aufgerafft, und am Bericht zu Eurer Partie weiter gearbeitet. Es geht also voran, wenn auch eher im Stile des Eichhörnchens ;)
Die Liga ist nicht tot, nur zwischenzeitlich weggenickt, das passiert jedem mal... :D

von Kardinalinfant » Mi 04.06.2025, 16:40

Da Wir ja selbst leidvoll wissen, dass einem ein Projekt hier auch mal über den Kopf wachsen kann, fragen Wir nur ganz vorsichtig und keineswegs drängend, dafür aber hoffnungsvoll nach, ob und ggf. wann hier mit einer Fortsetzung zu rechnen ist. Wir wüssten gar zur gerne, wie Unser Re-Mat(s)ch (kleines Wortspiel, es ist ja auf beiden Seiten ein Nizar beteiligt ;o) gegen den werten Oerty ausgegangen ist...

von Kardinalinfant » Di 11.03.2025, 16:27

Erst gestern Abend gesehen, dass ja die erste Partie schon ausgewertet war.

Was ist dazu zu sagen?: Unser Plan ist aufgegangen. Friedrich (der für den Preis einfach sehr sehr günstig erschien) als "Prellbock" und Richard als "Rammbock". Wir haben Unseres Erachtens im Rahmen der Aufstellung getan, was Wir tun konnten, aber natürlich auch Glück gehabt, dass der werte Oerty so aufgestellt hat, dass es Uns in die Karten gespielt hat. Will sagen: so wie aufgestellt gingen die Angriffe beider Unserer Fürsten gegen Saladin. Wäre der Kalif Richard gegenüber aufgestellt worden, wären Unsere Angriffe gesplittet gewesen. Dann hätte es anders ausgehen können, denn Saladin ist als Gegner durchaus ein Brett. Wir sind froh, den mit einem Sieg (gar noch "zu 0") losgeworden zu sein. Blöd, dass ein Bug zwischenzeitlich dazwischen gekommen ist. Wir hoffen, dass das die Partie wirklich nicht verändert hat, vertrauen da aber auf den werten Ritter Kunz.

Ausblick auf Partie B:

Bei Uns stehen Nizar, Sheriff und Abt gegen Oertys Nizar, Emir und Sultan. Wenn man mal ganz vereinfacht rechnet, heben sich die Nizare gegenseitig auf, der Emir dürfte stärker sein als jeder unserer beiden anderen Fürsten, während der Sultan (deutlich) schwächer sein müsste, als jeder unserer beiden anderen Fürsten. Wir persönlich halten offen gesprochen nicht viel vom Emir, sind da aber wohl auch von eigenen Spielen gegen diese KI geprägt, wo er Uns nie wirklich Probleme bereiten konnte. Umgekehrt ist allerdings der Sheriff für Uns eine völlige Wundertüte, Wir wissen gar nicht, was Uns mit ihm erwartet. Letztlich schien auch der vergleichsweise preiswert und dass auch der werte Ritter Kunz als Experte ihn gewählt hat, stimmt Uns zuversichtlich.
Letztlich würden Wir sagen: Das wird ein offenes Match. Solange keine Ereigniskarten dazwischenfunken, die natürlich die Arithmetik verändern könnten, ist es eine Frage, wessen Aufstellung besser mit derjenigen des Gegners "matcht". Unser Abt greift den Schwächsten an, was wohl recht schnell der Sultan sein müsste. Gelingt es, dass der auch noch von einem zweiten Unserer Fürsten angegriffen wird (die wohl beide jeweils den nächststehenden Gegner angreifen), könnten Wir im Idealfall den Sultan früh rausnehmen und dann wäre alles möglich, sogar ein Sieg auch in Partie B. Natürlich könnte das auch ganz anders laufen: Der Emir greift den Reichsten an (also den Abt), wird der dann auch noch von einem zweiten Gegner attackiert, könnte es auch für den Abt schnell eng werden und fällt der, bevor Wir den Sultan rausgekegelt haben, wird es vermutlich ein 3:0 für den werten Oerty. Dann käme es auf die Zeit an und die war leider in Partie 1 nicht gut für Uns. Allerdings kann auch der Nizar in seinem Wassergraben häufig Partien verzögern...
Mit anderen Worten: Von 3 Punkten für Uns bis zu 2:1 für den werten Oerty ist hier tatsächlich alles drin. Wir warten gespannt!

von Ritter Kunz » Di 11.03.2025, 08:51

Wir haben mittlerweile die nächste Partie ausgespielt, aber der Bericht wird leider noch etwas auf sich warten lassen. Es sind sehr viele Screenshots zu verarbeiten... ;)

von deltadagger » Di 04.03.2025, 16:45

Wow, das war ja mal sehr eindeutig.
Friedrich empfand ich bisher erher schwächer, aber die Kombi mit Richhard schein eine Effektive zu sein.

von Ritter Kunz » Di 04.03.2025, 16:37

Das nächste Spiel steht an! Die werten Regenten Kardinalinfant und Oerty schicken ihre Fürsten auf Schlachtfeld A, für Ruhm, Ehre und Ligapunkte :reiter:
Hier sehen Wir die Aufstellung:

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Ein in Unseren Augen äußerst interessantes Matchup. Eine zahlenmäßig ausgeglichene Paarung mit ungefähr gleichen Teams. Saladin ist hier das Schwergewicht, der alleine stärker ist als Kaiser Friedrich oder Richard Löwenherz in Kardinalinfants Team. Diese sind jedoch wiederum beide stärker als der Kalif, der in Oertys Team die Unterstützerrolle spielt. Wenn Wir Uns die Angriffspräferenzen in Erinnerung rufen: Richard attackiert den nächsten, Friedrich den reichsten Fürsten. Das bedeutet, dass hier höchstwahrscheinlich beide auf Saladin gehen. Auf der Gegenseite fokussiert Saladin den Reichsten, und der Kalif den schwächsten Fürsten. Hier wird es wohl seltener zu gemeinsamen Angriffen kommen, wenn es auch nicht ausgeschlossen ist.
Insgesamt sehen Wir leichte Vorteile bei Kardinalinfants Team, doch grau ist alle Theorie, nun geht es in die Praxis!

Die Feindseligkeiten werden von einem Überfall Saladins berittener Bogenschützen eröffnet, der jedoch von den Starttruppen Kaiser Friedrichs gut abgewehrt werden kann.

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Hier auch wieder der Hinweis: alle Fürsten starten mit einem vergrößerten Kontingent an Truppen, wie man auch an Friedrichs Burg erkennen kann. Dies wurde durch das Umweltereignis dieser Runde bestimmt.

Wenig später rückt Richard Löwenherz zu seinem ersten, frühen Angriff aus.

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Aber die Bogenschützen haben kein Problem, die wenigen Truppen abzuwehren. Auch die Feuerballisten des Kalifen leisten Unterstützungsfeuer:

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Der Gegenangriff Saladins auf Kaiser Friedrich wird ebenso abgewehrt.

Der Kalif hat als erstes seine Burg vollendet:

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Dies ist eine Variante, in der die Türme halbwegs geordnet in der Mitte der Burg stehen. Außerdem hat sie einen zweiten, kleinen Mauerring und zwei gut besetzte Torhäuser an der Front. Diese Burg ist Unserer Meinung nach im Durchschnitt angesiedelt, die größte Schwachstelle sind tatsächlich die schlechten Zugangswege für die Wirtschaft. Die vorderen Zugänge machen die Wege lang, und oft werden die Tore geschlossen, wenn sich Feinde nähern. Selbst wenn diese eigentlich Saladin angreifen wollen, wird dies auch dem Kalifen schaden.

Dann schickt Richard Löwenherz den nächsten Angriff los:

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Die leichten Einheiten an der Front werden schnell abgeräumt, aber die Katapulte schaffen es tatsächlich, einen Turm zu zerstören:

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Doch mit dem Ausfall einiger arabischer Schwertkämpfer ist die Situation auch schnell geklärt. Bemerkenswert ist jedoch, dass die Bogenschützen auf den Fronttürmen von Saladins Burg schon alle beseitigt wurden, was weitere Angriffe natürlich erleichtert.

Schauen wir uns nun Richards Burg an:

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Diese Variante ist für Uns ein guter Kompromiss aus Wirtschaftskraft, Aufbaukosten und Verteidigungsfähigkeit. 12 Waffenhersteller sind nicht zu verachten, zumal sie sehr effizient platziert sind. Vier Türme an den Ecken, und aufgrund der Ausrichtung ist es hier nicht soo schlimm, das Torhaus an der Vorderseite zu haben. Hinten wäre zwar besser, aber hey, diese Burg ist eine von Richards besseren.

Auch Saladin hat seinen Ausbau quasi abgeschlossen:

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Diese Burg ist ein schwieriger Fall. Auf den ersten Blick sieht sie mächtig aus, mit drei Türmen an der Front, genug Platz für die Wirtschaft, und kurzen Wegen in fast alle Richtungen. Allerdings gibt es ein paar Probleme. Das erste ist, dass trotz ihrer Größe und recht teuren Aufbaus noch verhältnismäßig viele Wirtschaftsgebäude draußen stehen müssen. Hier gäbe es noch Optimierungspotenzial.
Aber das größere Problem sind, mal wieder, die kleinen Torhäuser an den Seiten. Was nützt es, dass das große Torhaus nach hinten mächtig stark verteidigt wird, wenn der Gegner einfach die weniger stabilen kleinen Torhäuser einrennen kann, und dann schon fast am Bergfried ist? Wir würden diese Burg daher höchstens als durchschnittlich bewerten.

Im Februar 1187 treffen sich Saladin und Richard auf dem Schlachtfeld:

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Letztlich werden Richards Truppen restlos vernichtet, aber auch von Saladins Armee ist nur noch ein trauriges Häuflein übrig:

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Der Rest-Angriff wird dann noch vom Kalifen mit unterstützt…

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… aber erreicht dennoch nichts Berichtenswertes.

Als letzten Kandidat in der Burgenrundschau stellen Wir jetzt noch Kaiser Friedrichs Befestigung vor:

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Diese Burg hat 9 Waffenhersteller, und ist, wie fast immer bei Friedrich, in ein vorderes Turmdreieck und die Hauptburg aufgeteilt. Das Torhaus zeigt wie immer nach hinten, und die Burg ist durch einen Burggraben geschützt. Nun ja, jedenfalls größtenteils, denn hier ist der Zugang zu den vorderen Türmen prinzipiell offen, und verläuft direkt an der Mauer entlang, noch hinter dem Burggraben. Damit wird diese Mauer natürlich angreifbar, auch wenn der Weg dahin recht umständlich ist.
Der Hauptkritikpunkt hier ist, wie so oft, der verschenkte Bauplatz im Inneren. Mit ein paar kleinen Anpassungen hätten die drei Waffenmacher die draußen stehen problemlos mit ins Burginnere gepasst. Aber insgesamt ist diese Friedrich-Burg nicht schlecht, sie ist zumindest durchschnittlich.

Die Initiative auf der Karte scheint aktuell bei Team Kardinalinfant zu liegen, denn wenig später kommt es zum nächsten Angriff von Richard:

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Und auch Kaiser Friedrich ist mit dabei:

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Richards Truppen sind schneller an den Mauern:

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Tatsächlich stehen Friedrichs Männer immer noch am Sammelplatz herum, während Saladin, nachdem er Richards Männer abgewehrt hat, selbst zum Angriff ansetzt:

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Als sich Friedrich dann auch mal in Bewegung setzt, sind seine Truppen von den Feuerballisten des Kalifen schon stark dezimiert worden:

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Der Gegenangriff läuft:

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Und die Schwertkämpfer nehmen tatsächlich den langen Weg, um innerhalb des Burggrabens an die Mauer zu gelangen:

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Damit geben sie Friedrichs Schützen alle Zeit der Welt, sie mit Pfeilen und Bolzen zu spicken, und dementsprechend bewirkt der Angriff nichts.

An der Stelle kehrt etwas Ruhe ins Spiel ein, und Wir nutzen dies, um 2 herausgezoome Ansichten zu zeigen, um etwas Eindruck vom Schlachtfeld zu vermitteln. Der Süden (Team Oerty):

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Der Norden (Team Kardinalinfant):

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In der Folge wehrt Saladin einen weiteren Angriff von Richard ab, und fährt dann mit seinen eigenen Truppen dem Aufmarsch von Kaiser Friedrich in die Parade:

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Im Endeffekt erreicht daher keiner der Angriffe etwas, auch wenn Friedrichs Truppen die Feldschlacht für sich entscheiden können.

Im Mai 1196 zeichnet die Stärkeübersicht folgendes Bild:

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Friedrich und Saladin horten Geld, doch zumindest im Fall Saladins haben Wir ja schon gesehen, dass er dies später teilweise wieder ausgibt, wenn seine Armeen größer werden. Auch Richard verfügt über ein gesundes Polster, nur der Kalif muss von der Hand in den Mund leben, und das obwohl er seinen extensiven Abbau von Pech auf dieser Karte gut betreiben kann. Aber natürlich muss alles einmal um die Burg herum und vorne wieder rein.

Doch wo gerade vom Kalif gesprochen wird: er greift mal wieder an:

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Doch die berittenen Bogenschützen sind noch nicht zahlreich genug, um den Schützen Kaiser Friedrichs gefährlich zu werden, und die arabischen Schwertkämpfer warten zu lange, bis sie den Ansturm beginnen. So werden sie stetig dezimiert und schließlich von einer Patrouille aufgewischt:

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Im Jahr 1200 schafft es erstmals ein Angriff von Richard Löwenherz, Saladins Mauern zu druchbrechen:

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Und ja, es ist die angesprochene Schwachstelle der Bug: das kleine Torhaus an der Seite:

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Den Kampf in der Bresche entscheidet Saladin für sich, und die restlichen Gegner werden zurückgeworfen.

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Dennoch war dies teuer für Saladin, denn viele seiner berittenen Schützen sind im Handgemenge gefallen. Aber gut, Geld hat Saladin ja genug :rolleyes:
Allerdings verzögert sich damit der Aufbau seiner Armee, und somit greift Richard schon wieder an, bevor Saladin ausrückt. Das Torhaus wird erneut durchbrochen, und es kommt zum Kampf Mann gegen Mann. Saladin hält mithilfe seiner großen Truppenmenge, und alles geht wieder auf Anfang.
Im Mai 1206 allerdings rückt Saladin aus, und trifft das Heer Kaiser Friedrichs auf dem Schlachtfeld. Das erste Opfer sind dabei Friedrichs Belagerungsmaschinen:

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Auch das Duell der Fernkämpfer entscheidet Saladin für sich, so dass am Ende bei Friedrich nur noch die Schwertkämpfer stehen:

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In den Nahkampf gehen dann aber nur die äußeren Flanken der Armeen, und die Reste scheitern jeweils vor den gegnerischen Wällen.

Im Sommer 1209 startet Richard den nächsten Angriff auf Saladin, der jedoch auch nicht weiter kommt als die vorigen – das kleine Torhaus fällt, und im Nahkampf besiegen Saladins Truppen die Angreifer.

Vom Kalifen ist aktuell wenig zu sehen, abgesehen von Unterstützungsfeuer wenn Saladin angegriffen wird, und einigen versuchten Überfällen mit Sklaven (wie z.B. im folgenden Bild zu sehen):

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Die Übersicht des Jahres 1211 zeigt auch, dass der Kalif weiterhin kein Geld ansparen kann. Wir vermuten, dass dafür die langen Wirtschaftswege verantwortlich sind:

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Drei Jahre später ist Saladin wieder am Drücker, und attackiert Friedrich:

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Die Belagerungsgeräte und berittenen Schützen halten nicht lange, auch dank des Unterstützungsfeuers von Richards Burg. Wir beobachten hier auch einen der klassischen Bugs der Crusader-KI: unter Umständen versuchen Meuchelmörder das falsche Torhaus zu erklettern, in diesem Fall das von Richard Löwenherz, obwohl der Angriff auf Kaiser Friedrich gerichtet ist. Richards Pechbottichmann kümmert sich um die Angelegenheit:

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Ungeachtet dessen setzt sich die Masse an arabischen Schwertkämpfern in Bewegung, um Friedrichs Mauern zu stürmen. Es wird wieder der lange Weg außen herum gewählt, der gleichzeitig auch der einzige Weg ist.

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Sie schaffen es tatsächlich, den bereits angeschlagenen Verteidigungsturm zu zerstören und ins Innere der Burg durchzubrechen:

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Dort ereilt sie jedoch ein schnelles Ende. Man merkt, hier muss das Timing besser passen, und auch eine deutlich größere Armee wird vonnöten sein.
Doch jetzt ist Team Kardinalinfant wieder an der Reihe, einen Gegenangriff zu starten – und zwar mit zwei Armeen gleichzeitig:

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Während Friedrich erst die Belagerungswaffen in Stellung bringt, und seine Armee ordentlich antreten lässt…

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… stürmen Löwenherz‘ Truppen schon auf Saladins Burg los:

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Wenig später ist das Torhaus durchbrochen:

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Die Truppen fluten in das Innere der Burg, und Saladin sieht seine Teppiche davonschwimmen:

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Und zwar zu Recht, denn da er selbst erst kürzlich angegriffen hat, hatte er noch nicht viel Zeit, um seine Armee wieder aufzubauen. Auch wenn er jetzt rekrutiert wie verrückt – viele Truppen sind es nicht. Jetzt müssen es seine Feuerwerfer regeln:

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Und sie regeln echt gut – einer nach dem anderen fallen Richards Truppen, einige schaffen es sogar bis auf den Bergfried, doch der Burgherr hat noch keinen Kratzer abbekommen:

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Es wird echt knapp, die Reihen der Verteidiger auf dem Bergfried lichten sich zusehends, und zum Schluss muss der Burgherr doch einiges einstecken:

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Aber schließlich wird Richards Angriff abgewehrt, und Saladin hat überlebt. Doch halt, was kommt da um die Ecke?

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Auch ja, Friedrich war ja auch mit von der Partie. Seine Truppen haben sich etwas Zeit gelassen, aber jetzt werden sie entscheidend sein. Ausgelaugt von Richards Ansturm, hat Saladin nichts mehr übrig, was er Friedrichs Truppen entgegen werfen könnte:

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Die Schwertkämpfer stürmen den Bergfried, und Saladin muss sich geschlagen geben:

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Friedrich nimmt den Erfolg eher zurückhaltend zur Kenntnis. Oder freut er sich? Wir wissen es nicht, sein Gesichtsausdruck bleibt immer der gleiche…

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Jetzt ist der Kalif auf sich allein gestellt, und – seien wir ehrlich – drehen wird er diese Partie nicht mehr. ;) Zumal es in seiner Burg auch verdächtig ruhig aussieht…

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Man sieht auf diesem Bild ein Ochsenjoch auf der linken unteren Seite, welches aktuell deaktiviert wurde. Dies passiert in der Regel nur, wenn die KI sich mit einem Großangriff konfrontiert sieht, oder wenn das Gebäude nicht zugänglich ist. Wir sind also auf Spurensuche gegangen, warum der Kalif seine gesamte Außenwirtschaft schlafen gelegt hat. Eine Drehung der Kameraperspektive verriet dann des Rätsels Lösung:

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Der Kalif hat sich selbst eingesperrt! :eek: :facepalm: Mit diesem Baumeisterzelt sollte vermutlich eine der Feuerballisten aufgestellt werden, welche die Front der Burg bewachen. Dieses Zelt wurde allerdings so platziert, dass es perfekt den Durchgang des Torhauses blockiert, somit kann auch kein Baumeister aus der Burg kommen, um die Balliste zu konstruieren und die Blockade zu beenden. Der Kalif ist also effektiv eingesperrt, bis jemand die Mauer aufbricht.

Jetzt ging Uns natürlich die Düse, wie lange das schon so ist, und ob wir eventuell das Spiel wiederholen müssten, weil sich eine KI vollkommen verbugt hat.
Die Recherchen in den Screenshots haben ergeben, dass der Kalif auf jeden Fall zu Anfang des Angriffs, bei dem Saladin starb, noch nicht blockiert war, da hier noch Sklaven die Burg verlassen (Dezember 1216):

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Und auch im April 1217 ist noch ein Bogenschütze des Kalifen außerhalb der Mauern zu sehen:

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Saladins Tod datiert in dieser Partie auf Oktober 1217, und wäre in jedem Fall eingetreten, egal ob der Kalif zu diesem Zeitpunkt schon blockiert war oder nicht.

Die ersten Hinweise auf eine Blockade finden sich auf Screenshots vom November 1217, hier durch die Arbeiter der Pechgrube, die mit Rohstoffen in den Händen vor ihrer Arbeitsstätte stehen, und nicht zum Vorratslager gehen können:

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Leider lässt sich nicht mehr zweifelsfrei nachvollziehen, ob zu diesem Zeitpunkt möglicherweise das Torhaus geschlossen war, aber da sich keine gegnerischen Truppen in der Nähe der Front der Burg aufgehalten haben, gehen Wir davon aus, dass die Blockade hier bereits vorliegt. Der Screenshot mit dem deaktivierten Ochsenjoch von oben ist vom August 1218.

Da die Blockade hier also erst eintrat, als Saladin schon tot war, und seine Verteidigungsfähigkeit nur indirekt durch den Wirtschaftsausfall eingeschränkt wird, entscheiden Wir Uns hier dazu, die Partie nicht zu wiederholen, da es das Ergebnis in Unseren Augen nicht signifikant beeinflusst hat.

In der nächsten Zeit passiert nicht viel, außer dass Friedrichs Ritter die Außenwirtschaft des Kalifen Stück für Stück abräumen.

Im September 1222 versammeln sich dann die Kreuzfahrerheere erneut, um das Schicksal des Kalifen zu besiegeln:

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Die Belagerungsmaschinen beginnen ein mörderisches Bombardement, und die gepanzerten Truppen beginnen mit dem Sturm auf die Burg. Jetzt kann den Kalifen höchstens noch ein Feuer retten.

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An der Seite sind schon zwei der Türme gefallen, und nachdem das erste Torhaus ebenfalls durchbrochen wurde, gibt es einen Weg ins Innere der Burg.

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Überraschenderweise werden keine Pechgräben an der Front der Burg gezündet. Entweder hat diese Burg an der Seite keine (unwahrscheinlich), oder sie wurden bereits in der Vergangenheit gezündet und konnten aufgrund von Rohstoffmangel nicht erneuert werden. Bogenschützen mit Kohlepfannen in Reichweite hätte es gegeben.

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Man sieht auch, dass die Beliebtheitswerte des Kalifen gerade im Keller sind – vermutlich ist das Bier und/oder die Nahrung ausgegangen.
Die Krieger, die sich den Angreifern entgegen stellen, werden förmlich plattgewalzt, und der Pechbottichmann auf dem Bergfried schüttet seine Ladung lieber auf einen einzelnen Ritter, als auf die herannahende Truppenflut zu warten.

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Der restliche Weg zum Bergfried wird schnell überwunden, und auch das verzweifelte Bemühen der Feuerwerfer auf den Mauern hält die Gegner nur kurz auf. Der Kalif ist Geschichte.

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Und Richard Löwenherz zeigt sich von dessen Racheschwüren reichlich unbeeindruckt:

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Mit Recht, denn schließlich hat mit diesem Streich das Team Kardinalinfant auf Schlachtfeld A gewonnen!

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Was sagen die Statistiken?

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Interessant, dass Richard und Friedrich nahezu gleich viel Gold erwirtschaftet haben. Nur hat Richard davon deutlich mehr wieder in Truppen umgesetzt, was sich in seiner höheren Angriffsfrequenz ausgedrückt hat. Saladin war wirtschaftlich natürlich weit vorne, doch gegen die kombinierten Angriffe der zwei Europäer konnte er schließlich nicht bestehen, auch da er viele seiner ausgebildeten Truppen immer wieder zur Verteidigung aufwenden musste, wenn mal wieder das kleine Torhaus durchbrochen wurde, anstatt sie in den Angriff schicken zu können. Der Kalif ist wirtschaftlich abgeschlagen, fast schon erwartungsgemäß. Friedrichs Ritter bringen ihm wieder den Spitzenplatz bei den zerstörten Gebäuden ein.

Was bleibt also zusammenfassend zu sagen? Zuerst: Friedrich ist ein passabler Tank gegen Fürsten, die nicht gut mit Burggräben umgehen können (wie z.B. Saladin). Auch wenn der Burggraben hier technisch gesehen zu umgehen war, bot er doch genug Schutz, so dass Saladins Angriffe nie wirklich gefährlich wurden. Richard wäre schon viel eher überrannt worden, wenn er mal das Ziel gewesen wäre (abhängig vom Timing, versteht sich). Da aber Friedrich gleichzeitig Gold hortet, war er stets das Ziel von Saladin, und damit war die Aufstellung durchaus vorteilhaft für Team Kardinalinfant.
Die Leistung des Kalifen war dagegen eher enttäuschend, das haben Wir schon besser gesehen. Jedoch kann der Kalif von jeher eher in der Defensive glänzen, und hat schon Horden an Gegnern einfach verbrennen lassen. Hätte er an Saladins Stelle gestanden, wären Richards Angriffe auf ihn getroffen, was Saladin die Zeit gegeben hätte, um Friedrich doch zu überwältigen, da sind Wir Uns sicher. So aber konnten die vergleichsweise kleinen Angriffe des Kalifen nicht beeindrucken, wozu seine ungünstige Burg noch beigetragen hat. Der Bug am Ende schien dem noch die Krone aufzusetzen, war aber für sich genommen nicht wirklich relevant für den Spielverlauf. Von daher: ein klarer Sieg über die Aufstellung, bei dem Team Oerty leider nicht die Stärken seiner Fürsten ausspielen konnte.

Was denke die werten Regenten? Und wer gewinnt Schlachtfeld B? Fragen über Fragen ;)

von Ritter Kunz » Mi 29.01.2025, 13:30

Wir freuen Uns ebenfalls, wieder von Euch zu lesen, werter Kardinalinfant.
Kardinalinfant hat geschrieben:Ob das zielführend ist, wagen Wir zu bezweifeln: Wo die Ratte am meisten Schutz genießt hängt immer von der Aufstellung des Gegenübers ab, denn je nachdem wo die Fürsten, die die Ratte angreifen wollen, ihrerseits stehen, kann auch die Aufstellung in einer Ecke die bessere sein (nämlich dann, wenn der angreifende Fürst in der diagonal liegenden Ecke sitzt und damit an allen Gegnern vorbei muss). Da es auch genug Fürsten gibt, die schlicht den nächsstehenden Gegner angreifen kann überhaupt nicht prognostiziert werden, wo man eine Ratte am bestehen hinstellt um sie zu schützen, zumal...
Da habt Ihr natürlich recht, es ist immer ein Glücksspiel, was der Gegner aufstellt. Natürlich kann man vom Kader ausgehend etwas spekulieren, aber der Gegner weiß ja, dass man das weiß, und deshalb... :think:
Auf jeden Fall kann man Dinge ausschließen. Die Ratte wird fast niemals der reichtse Fürst sein, aber fast immer der schwächste, und unregelmäßig der nächste. Dann schaut man in den Kader des Gegners, und prüft, wen diese Fürsten attackieren. Wird der Gegner Fürsten mit gleichen Prioritäten konzentrieren, oder eher gemäß Stärke gewichten? So lässt sich schon eine Aufstellung generieren, bei der die Ratte zumindest potenziell nicht zum Ziel wird. Aber es ist klar, dass es hier mehr auf die Aufstellung des Gegners ankommt als auf die eigene.
Kardinalinfant hat geschrieben:...die Ratte gar keinen Schutz verdient (in Unseren Augen)! Wer die Ratte in seinen Kader nimmt, weiß, was er bekommt, nämlich quasi nichts. Weder offensiv, noch (vor allem eben auch) defensiv. Selbst die beiden nächst schlechtesten Fürsten (wohl Schlange und Sultan) sind bereits deutlich besser als die Ratte. Der Verlust der Ratte ist daher bei Aufnahme in einen Kader und Aufstellung in einer Schlacht quasi eingepreist. Man erkauft sich damit eben die Möglichkeit mit den ersparten Punkte teurere (und damit bessere) Fürsten an anderer Stelle aufstellen zu können. Letztlich eine Glaubensfrage (und auch eine Frage der Preise der anderen Fürsten und damit der Zusammensetzung des Restkaders wie auch des gegnerischen Kaders), ob man die Ratte überhaupt in sein Team nimmt. Aber wenn man sie hat, sollte man seine Aufstellung Unseres Erachtens nicht davon abhängig machen, dass die Ratte überhaupt (das ist höchst unwahrscheinlich) und wenn nicht dann doch sehr lange (das ist schon eher machbar) überlebt, denn das ist auf Sand gebaut. Unsere Erachtens ist der Weg zum Sieg ein anderer, aber niemals das Überleben der Ratte.
Eure Ausführungen sind im Grunde schlüssig, allerdings ist es niemals schädlich, es dem Gegner so schwer wie möglich zu machen, einen Fürsten heraus zu nehmen, und sei er auch so schwach wie die Ratte. Es hängt natürlich auch von den Fähigkeiten der anderen verfügbaren Fürsten ab. Eine Burg des Wolfs in der Nachbarschaft wird da natürlich mehr leisten können, als z.B. ein Sheriff, der nur seinen Bergfried schützt. Dafür hat der Sheriff wiederum starke Patrouillen auf dem Feld.

Kardinalinfant hat geschrieben:Zu Eurer neuen Darstellung werter Ritter Kunz: Wir sind kein Freund der Videos. Nicht, dass Ihr das nicht gut macht (im Gegenteil!), aber es ist für Uns vor allem eine Zeitfrage. Euer Video dauert 33 Minuten, selbst die umfangreichste Schlacht haben Wir demgegenüber bei schriftlich-bildlicher Darstellung in knapp über 5 Minuten gelesen. Wir vermuten allerdings bei den Videos einen deutlich geringeren Aufwand für Euch, was Wir dann in vollem Umfang nachvollziehen könntet. Daher macht das bitte, wie es für Euch besser passt, wenn es Euch egal ist oder - wider Erwarten - die schriftlich-bildliche Darstellung sogar weniger Aufwand macht, würden Wir Uns wünschen, dass auch künftig der ein oder andere Bericht in der bislang gewohnten Form kommt.
Wir haben die Videos bisher sehr sporadisch eingestreut (dieses war das dritte), weil Wir ja auch schon vor einiger Zeit mal im Thread die Meinungen dazu abgefragt hatten. Und auch da war schon der Tenor, dass die Mehrheit sporadische Videos in Ordnung fand, aber generell aus Gründen des leichteren Konsums beim klassischen Text-und-Bild-AAR bleiben würde. Die Videos sind deutlich weniger Aufwand für Uns (Faktor 10), aber es geht Uns selbst ähnlich, dass man manchmal einfach besser einen AAR lesen als ein Video schauen kann (insbesondere wenn man auf Arbeit mal eben schnell im Forum unterwegs ist ;) ).
Dementsprechend wird dann halt die Zeitspanne zwischen Veröffentlichungen größer, das liegt in der Natur der Sache.
Daher: es freut Uns sehr, dass die Videos, die Wir machen, gut ankommen (trotz des Bildschirmflackerns). Und Wir werden sicher noch das ein oder andere machen. Aber die meisten Matches werden wie bisher in Text und Bild behandelt werden, insbesondere die von Mitspielern, welche sich das explizit gewünscht haben. Euer Match, werter Kardinalinfant, wird klassisch veröffentlich. Aber vielleicht machen Wir zu einer späteren Partie dieser Runde noch ein Video, z.B. von Unserem Kampf gegen den werten Witold Pilecki. Immerhin wissen Wir jetzt, wie der Name korrekt ausgesprochen wird :D

von Kardinalinfant » Mi 29.01.2025, 11:30

Witold Pilecki hat geschrieben:Willkommen zurück, edler Kardinalinfant. Wir können einen ausgeruhten Träger unserer Sänfte stets gebrauchen. :tongue:
Ihr berauscht Euch immer noch an Eurem höchst glücklich zustande gekommenen Sieg über Uns? Das kann nur daran liegen, dass Ihr wisst, dass Wir Euch - bei normalem Verlauf der Geschehnisse - meilenweit überlegen sind.

Und wenn Wir Eure Sänfte tragen, dann nur um Euch damit in den nächsten Abgrund zu werfen. :tongue:

von Witold Pilecki » Mi 29.01.2025, 11:28

Willkommen zurück, edler Kardinalinfant. Wir können einen ausgeruhten Träger unserer Sänfte stets gebrauchen. :tongue:

Wir finden die Videos dann und wann sehr gut. Wir möchten nicht ausschließlich Videos schauen. Aber so sind sie eine gelungene Ergänzung.

von Kardinalinfant » Mi 29.01.2025, 11:12

deltadagger hat geschrieben:Eines habe ich aber hier gelernt, der vorgeworfene Fraß, die Ratte, muss demnächst in die Mitte gepackt werden, damit er mehr Flankenschutz bekommt.
Ob das zielführend ist, wagen Wir zu bezweifeln: Wo die Ratte am meisten Schutz genießt hängt immer von der Aufstellung des Gegenübers ab, denn je nachdem wo die Fürsten, die die Ratte angreifen wollen, ihrerseits stehen, kann auch die Aufstellung in einer Ecke die bessere sein (nämlich dann, wenn der angreifende Fürst in der diagonal liegenden Ecke sitzt und damit an allen Gegnern vorbei muss). Da es auch genug Fürsten gibt, die schlicht den nächsstehenden Gegner angreifen kann überhaupt nicht prognostiziert werden, wo man eine Ratte am bestehen hinstellt um sie zu schützen, zumal...
Ritter Kunz hat geschrieben:Ja, die Ratte braucht Schutz, sonst ist sie schnell hinüber, zumindest gegen Gegner mit gepanzerten Truppen.
...die Ratte gar keinen Schutz verdient (in Unseren Augen)! Wer die Ratte in seinen Kader nimmt, weiß, was er bekommt, nämlich quasi nichts. Weder offensiv, noch (vor allem eben auch) defensiv. Selbst die beiden nächst schlechtesten Fürsten (wohl Schlange und Sultan) sind bereits deutlich besser als die Ratte. Der Verlust der Ratte ist daher bei Aufnahme in einen Kader und Aufstellung in einer Schlacht quasi eingepreist. Man erkauft sich damit eben die Möglichkeit mit den ersparten Punkte teurere (und damit bessere) Fürsten an anderer Stelle aufstellen zu können. Letztlich eine Glaubensfrage (und auch eine Frage der Preise der anderen Fürsten und damit der Zusammensetzung des Restkaders wie auch des gegnerischen Kaders), ob man die Ratte überhaupt in sein Team nimmt. Aber wenn man sie hat, sollte man seine Aufstellung Unseres Erachtens nicht davon abhängig machen, dass die Ratte überhaupt (das ist höchst unwahrscheinlich) und wenn nicht dann doch sehr lange (das ist schon eher machbar) überlebt, denn das ist auf Sand gebaut. Unsere Erachtens ist der Weg zum Sieg ein anderer, aber niemals das Überleben der Ratte.


Zu Eurer neuen Darstellung werter Ritter Kunz: Wir sind kein Freund der Videos. Nicht, dass Ihr das nicht gut macht (im Gegenteil!), aber es ist für Uns vor allem eine Zeitfrage. Euer Video dauert 33 Minuten, selbst die umfangreichste Schlacht haben Wir demgegenüber bei schriftlich-bildlicher Darstellung in knapp über 5 Minuten gelesen. Wir vermuten allerdings bei den Videos einen deutlich geringeren Aufwand für Euch, was Wir dann in vollem Umfang nachvollziehen könntet. Daher macht das bitte, wie es für Euch besser passt, wenn es Euch egal ist oder - wider Erwarten - die schriftlich-bildliche Darstellung sogar weniger Aufwand macht, würden Wir Uns wünschen, dass auch künftig der ein oder andere Bericht in der bislang gewohnten Form kommt.

von deltadagger » Mi 29.01.2025, 10:53

Ihr habt ja selbst beim Würfelereignis erläutert (gerade nachgelesen), dass Ihr auch kaum einschätzen könnt, wie sich mehr Starttruppen auswirken.
In meiner Erinnerung gab es diese Option ja auch beim "Grundspiel", sinngemäß "Weniger Geld-Mehr Truppen" oder so.

Ich bin froh, dass ihr die gleiche Wahrnehmung habt, dass der Marschall in diesem Spiel suboptimal sein berittenens Heer einsetzte.
Schade ist nur, dass die Rolle des Marschalls als nicht aktiver "Frontstörer" hier zu Ungunsten des werten Komischen Kunde auswirkte.
Da hat der werte Withold Pilecki schon recht, so war es ein feuriger Arbeitssieg.

Die Videoversion finde ich im Übrigen wirklich sehr gelungen.

Ich kann nicht abschätzen, was mehr Arbeit für euch bedeutet, Video oder Bilder einstellen.
Finde das Format in diesem Falle aber so gut, dass ich eine Fortsetzungsvideo beim einen oder anderen Match sehr begrüßen würde.
Im Gegensatz zu den meisten "LetsPlay" Protagonisten (Das unerträglich-dümmliche Geschschreigesülze eines exemplarischen "Paluten" oder "Gronkh" kann man sich ja eigentlich nur im Vollsuff anhören),
ist euer kommentierender Redevortrag überaus angenehm, flüssig, begleitend und nicht dominierend.

von Ritter Kunz » Mi 29.01.2025, 10:11

deltadagger hat geschrieben:Ist eine sehr plausible Erklärung.
Mir ist beim Video in meiner Wahrnehmung eben auch aufgefallen, dass der Marschall im Gegensatz zum "Single-Player" vergleisweise viele Ritter aber auch Bogenschützen besaß - ungewöhnlich, fand ich.
Die sonst üblichen und manchmal hocheffektiven "Raid" Aktionen seine Ritter zu Pferd waren aber vergleichsweise harmlos.
Eventuell kann die KI gar nicht mehr richtig damit umgehen, wenn er mehr aus 10-15 Reiter im Portfolio hat.

Eines habe ich aber hier gelernt, der vorgeworfene Fraß, die Ratte, muss demnächst in die Mitte gepackt werden, damit er mehr Flankenschutz bekommt.
Die Menge der Ritter und Bogenschützen liegt an den erhöhten Starttruppen, die durch das Umweltereignis von Runde 4 bedingt sind (hatten Wir in diesem Post ausgewürfelt und erklärt). Das Fehlen der Raids ist Uns auch aufgefallen, und Wir halten Euren Ansatz für plausibel, dass die KI nicht weiß, was sie mit den ganzen Rittern anfangen soll. Zwischen 8 und 16 Rittern hat der Marschall normalerweise (je nachdem wie viele Ställe er baut), aber hier waren es bestimmt an die 30 Stück. Wir hätten gern gesehen, wie er als "last Stand" einen Kavallerieausfall nach Art von Helms Klamm damit macht, aber leider sind sie einfach alle verbrannt :D
Ja, die Ratte braucht Schutz, sonst ist sie schnell hinüber, zumindest gegen Gegner mit gepanzerten Truppen.

von deltadagger » Mi 29.01.2025, 09:55

Ritter Kunz hat geschrieben:Das ist ein guter Punkt. Wazir und Kalif greifen immer den schwächsten, die Ratte den nächsten Gegner an. Aber nur die Ratte hat zu Beginn den Marschall attackiert (logisch, er war der direkte Gegenüber). Wir haben selbst nochmal ins Video rein geschaut, und es scheint, dass der Marschall schlicht und ergreifend vom Spiel als mächtiger registriert wurde, als der türkise Kalif. Der für Uns einleuchtendste Grund ist die große Menge an Rittern, die der Marschall zum Start bekommen hat. Diese sind (nach Gewichtung von Ausrüstung) die teuersten Einheiten im ganzen Spiel, und pumpen daher den "Machtfaktor" des Marschalls ordentlich auf. Und somit war der Kalif das Ziel Eurer beiden Araberfürsten, und da er darunter auch gut gelitten hat, wurde er mit der Zeit noch schwächer. Deshalb gab es auch keinerlei Zielwechsel mehr, bis "Das Kamel" sein Leben ausgehaucht hatte.
Dies ist zumindest Unser Erklärungsversuch.
Ist eine sehr plausible Erklärung.
Mir ist beim Video in meiner Wahrnehmung eben auch aufgefallen, dass der Marschall im Gegensatz zum "Single-Player" vergleisweise viele Ritter aber auch Bogenschützen besaß - ungewöhnlich, fand ich.
Die sonst üblichen und manchmal hocheffektiven "Raid" Aktionen seine Ritter zu Pferd waren aber vergleichsweise harmlos.
Eventuell kann die KI gar nicht mehr richtig damit umgehen, wenn er mehr aus 10-15 Reiter im Portfolio hat.

Eines habe ich aber hier gelernt, der vorgeworfene Fraß, die Ratte, muss demnächst in die Mitte gepackt werden, damit er mehr Flankenschutz bekommt.

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