VERY BRITISH – VERY HARD --- GB-TRP-AAR
Durch Unsere Präsenz im Mittelmeer sind die Konvoiverluste deutlich zurückgegangen.
Die Kapitulation Italiens und der damit scheinbar einhergehende Untergang der Marinebombergeschwader führt zu keinerlei Konvoiangriffen in den letzten Tagen im Mittelmeer.
Lediglich die japanische Marine versetzt Uns in größeren Abständen immer wieder schmerzhafte Treffer in der Konvoischifffahrt – und leider auch die Kriegsmarine.
Wir nutzen die Möglichkeit der Aufstellung der polnischen Armee.
Dies erfolgt in zwei Schritten.
Das 1. Polnische Korps wird in Aberdeen aufgestellt und besteht aus einer Panzerdivision (Modell 42) mit schwerer Panzerbrigade und einer Fallschirmjägerdivision (Modell 40), die jedoch nur mit einer Stärke von 30% aufgestellt wird.
Das 2. Polnische Korps wird in Alexandria gebildet und besteht ebenfalls aus einer Panzerdivision (Modell 42) und einer schweren Panzerbrigade sowie einer Infanterie- und einer Gebirgsjägerdivision mit je einer Artilleriebrigade.
Die Truppen aus Alexandria verschiffen Wir nach Bari.
Dorthin ziehen Wir auch die kampfstarken Einheiten aus Foggia zurück, um mit diesen agieren zu können.
Die in der Wahrnehmung der Wehrmacht geschwächte Front in Foggia wird daraufhin umgehende angegriffen.
Trotz des Einsatzes von zum Teil ägyptischer Milizdivisionen ist die Verteidigung stark genug, um den Angriff verlustreich für den Feind abzuschlagen.
Die nun wiederum geschwächte feindliche Verteidigung in Pescara greifen Wir geballt aus Foggia mit Unterstützung aus Campobasso an.
Nach einem sehr harten, verlustreichen aber erfolgreichen Gemetzel erobern Wir Pescara.
Das Deutsche Reich versucht Uns sofort zurückzuschlagen, doch wehren Wir diesen Versuch ab.
So können wiederum Wir in Cassino in die Offensive gehen.
Die sehr kampfstarken deutschen Verbände sehen sich einer solchen Übermacht gegenüber, daß diese die Verteidigung wohl nicht aufrecht erhalten können.
Mit der Eroberung von Cassino ist der Weg nach Rom frei.
Die eigentliche italienische Hauptstadt liegt ungeschützt zu Unseren Füßen.
Die Cassino erobernde Infanterieeinheiten erhalten Befehl die Gipfel hinab zu stürmen und die Stadt einzunehmen.
Rom fällt am 6. Juni 1943 kampflos in Unsere Hände.
Nach Cassino sind Einheiten zur Sicherung unterwegs.
Von Süden drücken Wir über den Angriff auf Neapel zur zügigen Komprimierung des entstandenen Kessels.
Der Anspruch der Geschwindigkeit wird nicht erfüllt, da die eingeschlossenen Truppen mit Nachschub versorgt werden können.
Insofern entwickeln sich härteste Straßenkämpfe bei denen Wir vorerst den Kürzeren ziehen.
Jedenfalls können Wir den Druck so lange aufrecht erhalten, bis Cassino wieder gesichert ist und auch dort am 18. Juni 1943 der Gegenangriffsversuch abgeschmettert wird.
Um die eingeschlossenen Feindtruppen zu schwächen, sollen diese gesplittet werden.
Ziel ist es, Gaeta zu erobern.
Nach erneut schweren Kämpfen gelingt dies.
Nur unter größter Mühe und dem Hinzuziehen sechs Infanteriedivisionen aus Pescara und Rom wird dabei ein deutscher Gegenangriff auf Cassino abgewehrt.
Ein erster Angriffsversuch auf Neapel wird schnell wieder abgebrochen.
Trotz des Angriffs von drei Seiten aus ist die feindliche Verschanzung im urbanen Gebiet zu stark.
Auf Borneo landet eine weitere japanische Division in Bandar Seri Bergawan an.
Dadurch stehen die Truppen in Kuching bei den regelmäßig stattfindenden Angriffen noch mehr unter Druck.
Wir schiffen trotz der hohen Feindflottenpräsenz in der Region eine burmesische Infanteriedivision in Kuching ein.
Auf dem Rückweg nach Singapore geraten Wir in ein Gefecht mit der japanischen Marine.
Zum Glück können Wir Uns mit der veralteten Flotte aus den Überresten griechischer und jugoslawischer Schiffe aus diesem absetzen und in der Folge den sicheren Hafen von Singapore erreichen.
In Italien zieht vorerst Ruhe an den Fronten ein.
Doch befinden sich Unsere Transporter geschützt von einem Trägerverband auf dem Weg zu den Heimatinseln, um die ersten Verstärkungen nach Italien zu bringen.
Das Deutsche Reich übernimmt im Zuge der Operation Safari die volle Kontrolle über Dänemark und annektiert den Rumpfstaat.
Da Wir in Norwegen ausreichend Truppen für die Sicherung von Narvik haben aber auch keine Option auf eine Offensivaktion, nutzen Wir die Möglichkeit der Verbesserung der dort eingesetzten tschechischen Infanteriedivision.
Die neu aufgestellte Panzerdivision hat zwar nur eine Stärke von 35%, doch wird sie mit dem bisher noch nicht verfügbaren Modell Panzerdivision 43 ausgestattet.
Umgehend wird sie zum Hafen in Manchester in Bewegung versetzt.
Am 7. September 1943 annektiert Japan die Philippinen.
In Manchester verladen Wir eine Fallschirmjäger-, je zwei Marineinfanterie- und Gebirgsjäger- sowie zwei Panzer-, eine Elitepanzer- und zwei mechanisierte Infanteriedivisionen auf die Transportschiffe.
Ziel ist Gaeta zwischen Neapel und Anzio.
Die Einheiten frischen auf und machen sich bereit zum Angriff auf Anzio.
Allerdings kommt das Deutsche Reich Uns zuvor und versucht sich in einem Angriff auf Rom.
Mit heftigen Verlusten für den Feind wehren Wir den Versuch ab und gehen nach einer kurzen Ruhepause für die angegriffenen Einheiten zum geplanten Angriff auf ANzio über.
Die Schlacht von Anzio entscheiden Wir für Uns mit der Vernichtung aller dort eingeschlossenen Feinddivisionen aber nicht ohne, daß das Deutsche Reich versucht Uns in Cassino parallel anzugreifen.
Durch das Hinzuziehen von Spezialeinheiten aus Foggia bleiben Wir aber auch hier siegreich.
Die Wehrmacht bleibt aktiv und geht erneut gegen die Einheiten in Rom vor.
Die Schlagkraft der Feinde scheint ungebremst.
Wir behelfen Uns mit einem Gegenangriff auf Perugia.
Wir setzen Uns durch und marschieren auf die gut gelegene und nun feindfreie Gebirgsprovinz zu.
Gegenangriffsversuche auf Rom und Pescara wehren Wir deutlich ab.
Doch Perugia scheint für die Wehrmacht mindestens genauso wichtig zu sein, wie für Uns.
Die Achse gibt die Provinz nicht auf.
Nach anfänglich folgenden Verzögerungsgefechten sammeln sich immer mehr Truppen in Perugia und es kommt zu einer massiven Abnutzungsschlacht, die aufgrund der Vorteile, die die Gebirgsprovinz den Verteidigern bietet, und dem massiven Truppeneinsatz des Feindes von Uns nicht gewonnen werden kann.
Pescara steht zum anschließend nochmal im Fokus.
Hier kämpfen hauptsächlich ägyptische nicht gut ausgestattete Milizen und leichte Infanteristen.
Wir ziehen Gebirgsjäger aus Cassino zur Verteidigung hinzu und sichern die Provinz.
Bei den Gefechten der letzten Wochen darf nicht unberücksichtigt bleiben, daß die RAF mit vier Stuka- und sechs taktischen Bombergeschwadern die Angriffe und auch die Verteidigung, gedeckt durch einen Großteil der bestehenden Jagdgeschwader der britischen Luftwaffe, mit unterstützt hat.
In der Zwischenzeit war auch Unsere Marine nicht untätig und konnte vor der italienischen Küste 14 feindliche Schiffe versenken.
Doch das Deutsche Reich läßt nicht locker und geht erneut mit inzwischen ausgeruhteren Einheiten gegen Pescara vor.
Die Übermacht ist zu groß, um die Provinz zu halten, doch ziehen Wir den Verlust so lang wie möglich heraus.
Grund für den damit verbundenen Blutzoll ist, die Vorbereitung der Erstürmung Neapels.
Hier schalten die nach Palermo verlegten strategischen Bomber die Flak-Geschütze aus und ermöglichen so, den taktischen und Sturzkampfbombern verlustfreieres und zielgenaueres Agieren gegen die stark im urbanen Gelände verschanzten Einheiten der Achse.
Am 10. Dezember 1943 ziehen Wir Uns aus Pescara gezielt nach Campobasso zurück und geben somit die Adria-Küste ein Stück weiter preis.
Zwei Tage später gehen Wir in Neapel in die Offensive und greifen die eingeschlossenen aber weiterhin gut versorgten Feindeinheiten mit Unterstützung der Bomber, die Zerrüttungsmissionen fliegen, und dem Küstenbeschuß zweier Schlachtschiffflotten aus drei Richtungen an.
Nach über knapp zwei Wochen furchtbaren Gemetzels schalten sich noch Teile der aus Pescara zurückgezogenen Einheiten mit in die unnachgiebig geführten Gefechte ein.
Am 25. Dezember schließlich kämpfen Wir die Feinde mit hohen eigenen Verlusten nieder.
Mit der offensiven Ausrichtung der aus Norden vorstoßenden Feindeinheiten bieten sich vielleicht schon bald neue Optionen...