von H34DHUN73R » Fr 22.07.2022, 15:19
Scheinbar ist hier zwischenzeitlich ein wenig Realität eingekehrt - wie angenommen rücken die Russen langsam mit gewaltigem Artillerieeinsatz vor, vermutlich stark behindert durch die zerschossene Infrastruktur und mangelnde Nachschub-Transportmöglichkeiten über selbige hinweg.
Verzögert die Sache aber nur, da die Ukrainer nicht zu Gegenoffensiven in der Lage sind.
Das Tempo im Osten wird alleine von den Russen bestimmt, auch Ort und Zeitpunkt von Kämpfen.
Natürlich kommen die Russen nicht so schnell voran, wie sie es gerne hätten, aber sie kommen halt leider voran.
Apropos ukrainische Gegenoffensive: niente, außer großen Ankündigungen nix gewesen.
Nun will man 1 Mio Mann dafür bereit stellen - glauben Wir gerne, dummerweise brauchen die aber auch Waffen, vorzugsweise schwere und nein, ein paar HIMARS-Systeme und die lächerlichen 12 Pz.Haubitzen werden dafür nicht reichen.
Ein Rückzug der Ukrainischen Truppen bis Dnipro ist Unseres Erachtens noch nicht vom Tisch, man hat in Luhansk viel zu viel knappes Material in eine aussichtslose Verteidigung investiert, nun sind die Truppen in dem Raum schwer angeschlagen und ständig in der Gefahr überrannt zu werden.
Das Gerede über eine Gegenoffensive im Süden dient denn wohl auch eher dem Zweck, russische Truppen von der wackeligen Front im Osten abzuziehen.
Die beste Option für die Ukrainer wäre wohl ein starker Ausbau der Partisanen-Aktivitäten hinter der Front im Süden, die durchaus ziemlich löchrig sein dürfte.
Ein Aspekt, der bisher in diesem Forum Unseres Wissens noch gar keine Erwähnung fand, ist die nachlassende Moral auf der ukrainischen Seite.
Die Auftakt-Euphorie ist verschwunden, die bittere Realität der Verwüstungen und der steil steigenden Verluste wird die Risse in der Gesellschaft deutlich verbreitern.
Das dürfte bereits geschehen sein, wenn man sich die Säuberungswellen ansieht, die man in Verwaltung und Geheimdiensten fährt.
Eine z.Zt. immerhin denkbare Einigung in Fragen des Weizenexportes könnte ein erster Vorbote für neue diplomatische Sondierungen sein.
Auf beiden Seiten dürfte die Erkenntnis wachsen, dass der Krieg noch jahrelang unentschieden weiter gehen könnte, bei stetig wachsenden Verlusten und Verwüstungen auf beiden Seiten.
Eine diplomatische Lösung ist nur möglich, wenn beide Seiten sich keine hinreichenden Chancen mehr auf einen Sieg ausrechnen.
Sobald eine Seite glaubt, auf dem Schlachtfeld gewinnen zu können, hat die Diplomatie Pause.
Da ein vollständiger Sieg der Ukraine praktisch ausgeschlossen ist und ein vollständiger russischer Sieg sehr unwahrscheinlich, könnte man erwarten, dass man langsam anfängt, nach Lösungen zu suchen.
Aber da müssen wohl noch einige zehntausend Soldaten und Zivilisten sterben, bevor es endgültig so weit ist, da beide Seiten ja gegenwärtig durchaus noch weiter kämpfen können.
Scheinbar ist hier zwischenzeitlich ein wenig Realität eingekehrt - wie angenommen rücken die Russen langsam mit gewaltigem Artillerieeinsatz vor, vermutlich stark behindert durch die zerschossene Infrastruktur und mangelnde Nachschub-Transportmöglichkeiten über selbige hinweg.
Verzögert die Sache aber nur, da die Ukrainer nicht zu Gegenoffensiven in der Lage sind.
Das Tempo im Osten wird alleine von den Russen bestimmt, auch Ort und Zeitpunkt von Kämpfen.
Natürlich kommen die Russen nicht so schnell voran, wie sie es gerne hätten, aber sie kommen halt leider voran.
Apropos ukrainische Gegenoffensive: niente, außer großen Ankündigungen nix gewesen.
Nun will man 1 Mio Mann dafür bereit stellen - glauben Wir gerne, dummerweise brauchen die aber auch Waffen, vorzugsweise schwere und nein, ein paar HIMARS-Systeme und die lächerlichen 12 Pz.Haubitzen werden dafür nicht reichen.
Ein Rückzug der Ukrainischen Truppen bis Dnipro ist Unseres Erachtens noch nicht vom Tisch, man hat in Luhansk viel zu viel knappes Material in eine aussichtslose Verteidigung investiert, nun sind die Truppen in dem Raum schwer angeschlagen und ständig in der Gefahr überrannt zu werden.
Das Gerede über eine Gegenoffensive im Süden dient denn wohl auch eher dem Zweck, russische Truppen von der wackeligen Front im Osten abzuziehen.
Die beste Option für die Ukrainer wäre wohl ein starker Ausbau der Partisanen-Aktivitäten hinter der Front im Süden, die durchaus ziemlich löchrig sein dürfte.
Ein Aspekt, der bisher in diesem Forum Unseres Wissens noch gar keine Erwähnung fand, ist die nachlassende Moral auf der ukrainischen Seite.
Die Auftakt-Euphorie ist verschwunden, die bittere Realität der Verwüstungen und der steil steigenden Verluste wird die Risse in der Gesellschaft deutlich verbreitern.
Das dürfte bereits geschehen sein, wenn man sich die Säuberungswellen ansieht, die man in Verwaltung und Geheimdiensten fährt.
Eine z.Zt. immerhin denkbare Einigung in Fragen des Weizenexportes könnte ein erster Vorbote für neue diplomatische Sondierungen sein.
Auf beiden Seiten dürfte die Erkenntnis wachsen, dass der Krieg noch jahrelang unentschieden weiter gehen könnte, bei stetig wachsenden Verlusten und Verwüstungen auf beiden Seiten.
Eine diplomatische Lösung ist nur möglich, wenn beide Seiten sich keine hinreichenden Chancen mehr auf einen Sieg ausrechnen.
Sobald eine Seite glaubt, auf dem Schlachtfeld gewinnen zu können, hat die Diplomatie Pause.
Da ein vollständiger Sieg der Ukraine praktisch ausgeschlossen ist und ein vollständiger russischer Sieg sehr unwahrscheinlich, könnte man erwarten, dass man langsam anfängt, nach Lösungen zu suchen.
Aber da müssen wohl noch einige zehntausend Soldaten und Zivilisten sterben, bevor es endgültig so weit ist, da beide Seiten ja gegenwärtig durchaus noch weiter kämpfen können.